Indiana Tribüne, Volume 13, Number 91, Indianapolis, Marion County, 18 December 1889 — Page 2
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Der Ex-Erzherzog Manche deutsche Vlätter wollen nicht glaubeu. daß eS dem öfterreichifchett Qry Herzog Johann wirklich ernst ist mit sei nem Uebertrktt in den bürgerlichen Stand. Ss schreib! die .Vosft'che Zeimng über den seltsamen Fall : Ist es nun eine bestimmte Weltan schauung, roelche den Erzherzog Jvhann iu seiner Verroanvlnng bezogen hat? Oder darf man auch hier die alte Frage stellen : 0u cst la temrae ? Odr wandelt es den übersättigten Lebemann nur an,wiedenGroßherzog vonGerolstein, die Geheimnisse von Paris oder anderen Großstädten iu bürgerlicher Verkleidung zu kosten? Oder schmeichelt seinem - Ehrgeiz das Versußtsein, einfachen Bür gclsleuren, cun er wollte, plötzlich ent j gegentreteu zu können mit Schwert und ' :ern rsie der Füst in dem Märchen? , Man hat gehört, daß der Erzherzog die ; Prüfung kür die große Fahrt" bejtan, den haie uuh ckinsinbrer werden oder i 7"-- T'l'!"7 auch in der fielen Schweiz sich niederlassen wolle. Man hat ihm eine Nedac teurstelle mit hohem Gehalte angeboten, weiche r auögeschlagen hat, vermuthlich in der tichtigen Ueberzeugung, daß eS weit leichter ist, ein guter Erzherzog, als ein guter Redacteur zu sein. Immer wieder ist von Johann Orth die Rede, immer wieder richten sich die Blicke aus den Erzherzog, er Bürger werden will. VieÜeicht ist man in manchen Kreisen diesem Wandel gegenüber ebenso skeptisch, wie Erzherzog Johann gegenüber dem preußlfch! Drill. Ob der Erzherzog wirklich nicht nur auf ötang und Stand, fondern auch auf Reichthum und gesellschastliche Stellung verzichtet hat, ob nicht nur zeitweilig, sondern für die Dauer, ob nicht der unternehmungSlnliege Stürmer und Dränger Johann Orth sich in Jahr und Tag wieder in den Erzherzog Johann verwandeln wird, wer will eS wissen? Indeß will unZ scheinen, als werde Johann Orth die ohlgepstegten Hände des Erzherzogs Johann immerhin schonen und die gesellschaftlichen Gewohnheiten einer früheren Zeit, un geachtet die Seelenwanderunz, nicht gan) vergessen. Arbeit ist deZ Bürgers Zierde, Segen ist der Mühe Preis ; ehrt den König seine Würde, ehret un3 der Hände Fleiß. DaS Bürgerthum darf stolz genug fein, es als keine Bereicherung zu empfinden, daß sich ein Erzherzog mit ihm vermischen will. Als ein deuischer Fürst m Amerika Kriegsdienste leisten Wollte und auf seinen Gcburtsstand und Titel hinwies, da erwiderte ihm lächelnd Lincoln: O, da können Sie unbesorgt sein; wir haben keine Vorunheile; Ihr öcame soll Ihnen bei uns nichts schasen l Dem Bürger Johann Ortfoll ebenfalls seine Vergangenheit nichts lchaden. Aber es ist unangebracht, die Metamorphose so zn behandeln, als geschehe dem Bürzenhum eine unverhofsle Ehre. 9s ein, das Bürgerthum darf der Entwicklung ser erzberzoglichen Raupe zum bürger 'ichen Schmetterling in heiterer Ruhe zuschauen und das Ende dieses ProcesscS abwarten. Oö aber nicht dieses Eude ie Erinnerung an daS Wort rechtferti zen reird, welches SokrateS zum (Xn niker gesprochen hat: Durch die Löcher deines Rockes guckt die Eitelkeit heraus 1 Die Seefchlaltge. Erzählunzen von Meerungeheucrn öurften im Allgemeinen, außer m der Kinderstube und bei sehr ungebildeten Leuten, kein besonders gläubiges Publikum finden. Und doch ist es sehr wahr lcheinlich, daß die Tiefen dcS MeereS Ungethümcn von ganz absonderlicher Gestatt . zum Aufenthalt dienen, Ungethümen, welche jedoch selten ode? nie in die Rahe Ser Küsten kommen und höchstens auf hoher See vom Deck eines Schisses aus indeutlich und auf enige Augenblick gesehen werden. Die Phantasie d?3 Seemanns und eine bekannte Rngung; alles Erlebte in benteuerlicher Weise auIzuschmücken und uZzumalen, hat dann jene vieloerspot teten Fabeln von der Seeschlange, den riesigen Kraken und ähnlichem Gelichter geschaffen,!, denen aber sicher ein Körnchen Wahrheit zu Grunde liegt. Außer jenm osZenbaren Seemannslügen haben wir aber auch nüchterne Berichte von wahrheitsliebenden Männern, welche keinen Zweifel auskommen lassen. Dazu geHort z. 53. die umständliche Erzählung des britischen Flotlencapitäns Hops von der Fregatte .Fl-, welcher im calisorNischen Meerbusen ein an Gestalt einem kkrokodil ähnliches, nur viel riescnhaftereS Ungeheuer erblickte und dasselbe enau beschrieb. Die Aelehrte Welt ist letzt darüber einig, daß Capitän Hope lsahrscheinlich daS letzte Eremplar der auögestorbenen und vsrsündfluthlichen Gattung Icntdosaarus gesehen hat. Vor vierzehn Jahren wurde die gesammle Mannschaft des Schiffes Pauline auf hoher See an einem . und schönen Rachmittag Zeuge mtxt vürdigen Schauspiels. ,t hoch; gehenden Wogen trieb todter Wal von ungeheurer Größe , den riesigen Körper aber hatte si ungeheure Schlange in vielen 22 . '.Uttgen gkjchlungen, Hals und Kops och in die Luft streckend, und vor den Augen der erstaun, ten Matrosen zog sie ihre Beute mit sich in die Tiefe! Auch der Capitän Mc Ouabae erblickte unweit der Sü'dküfte von Sicilien ein fchlanaenartigeS, mehr !S SU Fuß langes unbekanntes Tbier. welche? sich jedoch durch Flossen schnell tzsrrosrtS betvegte. Capitän Webster beschrieb 287$ ein k'tdechsenartigeS, 40 bis 50 Fuß langes Seeunaeeuer, welches ihm c,uf der Fahrt durch die Meerenge von Malacca ukstieb. Sein Berich? wurde in allen
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ivWislTiilcit von dem SchittSartle dcitäk tigt. Daß die Erzählungen von ungel: euren Tintenfischen oder Kraken nicht Mehr m s zabelreich zu verweisen sind, haben die Erlebnisse vieler Reisenden bewiesen; wurde doch vor zwei Jahren ein wahres Nicscneremplar mit Fangnrmen von neun und zwölf Fuß Lange bei Sydney in Australien an den Strand getrieben. WaS jedoch die Sceschlange betrifft, so ist jedensalls itt den sämmtlichen Bcrichtoi eine gewisse Uebereinstimmung &es merkeliSwerih, nämlich gerade die HinVettkniig aus das schlangenartige Ansschen dcs räthseihasken Thieres. Man braucht darum nicht ohne Weitere? anzurtehmru Yrth eR llrfi um ein? rcirfliÄ ' J w-w m w -w w w -m- . t -fi OY ff i a rC ... vzü)un$z yunitii. iuci i'uijji uvtu deren in den tropischen Meeren eine Menge, und die der invischen ewSffer sind sogar giftig und d.'n Badenven äußerst gefährtich. Die Beschreibungen der Seeschlange" sprechen stekS von dem langen, walzen förmigcn Leib, dem vcrhältnißmäßig kleinen, auf langem, fchlangenartig dewcglichem Hälfe sitzenden Kops und wer jemals die Abbildung eines JchthyosauruS, wie derselbe mmhmaßlich nach Form und Bau seines fossilen SkeleitS ausgesehen haben muß, in einem naturwissenschastlichem Werk erblickt hat, der wird sindeu, daß jene Beschreibung der Seeleute ausgezeichnet auf jenen unge Heuren Saurier paßt. ES ist daher keine so gänzlich von der Hand zu eisende Muthmaßung, daß in den erst zum kleinsten Theil durchforsch ten Tttsen des Weltmeers noch emzelnt Eremplare jenes untergegangene Ge schlechtS ihr Dasein fristen. SecZt? gs recht. i.Sü.ir.ti Journal Berlin.) Gegenwärtig werden in Washington kntcrnatiottale Verhandlungen geführt über Fragen des SeerechtS. ie bezie hen sich vornehmlich auf Angelegenheiten polizeilicher Natur und berühren in keiner Weise das See-Kriegsrecht, waS um fo mehr zu bedauern ist, da die Ver. Staaten noch im Laufe dieses Jahres die Anregung gegeben haben, daß über den Schutz des PrioateigenthumS zur See während eines Krieges diplomatische Verhandlungen angeknüpft werden möchten. Die Ver. Staaten sind am wenigsten gebunden ; sie können heute noch Kaperei treiben. Als auf dem Pariser Eongresie I85G die dort vertretenen Staaten die Abschaffung dcS Kaperwesens beschlossen hatten, sind die übrigen europäischen Seemachte diesem Beschlusse zugetreten, Spanien ausgenommen. Die Ver. Staaten haben sich geweigert, die Decla ration vom 16. April 1826 zu unterschreiben, weil England nicht den vollen Schutz des PrioateigenthumS anerkannt hatte. Damals nannte sich England noch die Meerbeherrscherin, und die an deren Mächte mußten sich das gefallen lassen, weil sie alle vereint gegen die britischen Flotten nicht aufkommen konnten. England gab nur zu, daß die neutrale Flagge die Ladung decken, und daft neu träte Waare auch unter feindlicher Flagge geschützt sein solle. Dagegen lehnte es den Schutz snr daS Eigenthum von Angehörigen deS feindlichen Staates unter feindlicher Flagge ab. Unter Hinweis darauf, daß auch im Landkrieg feindlicheS Eigenthum respectirt wird, erklär ten die Ver. Staaten, es könne nicht von Werth fein, daß dasselbe zur See einer Form des Raubes entzogen werde, der einer mit gesteigerter Kraft auszu: übenden anderen Angriffsart, der Ausraubung durch die großen RegierungS kreuzer, ausgesetzt bleibe. Da Eng land hartnäckig blieb, so lehnten die Ver. Staaten den Verzicht auf die Kape-' iri ab. Gegenwärtig hat England den stärk sten Anlaß, in seinem eigenen Interesse den bisher festgehaltenen Vorbehalt fal len zu lassen, denn die Zahl der Kriegs fahrzenge, namentlich der schnellen Kreu zer, ist b allen Vötkern sehr bedeutend gestiegen, so daß die grcpe englische Handelsflotte den Mächten, die mit Großbritannien in einen Krieg gerathen würden, reiche Beute oelspricht. Der englische Handel verfügt über ungefähr 25,000 Schüfe tm Veremtgten König reich, über 15,000 in den Eolonien, zu sammen 40,000, und die Zahl der Dampfer übersteigt I0.G00. Die russische Handelsflotte betragt 4503 Segelschiffe und 400 Dampfer. Die russischen Kreu zer könnten also viel britisches Eigenthum wegfangen, während die englischen eine sehr dürftige Jagd hätten. Der sranzö fischen Segels hisse sind etwa 15,000, die Zahl der Dampfer übersteigt nicht tau, jend, kommt also dem zehnten Theile der englischen gleich. Wären Frankreich und Rußlans gegen England im Kriege verbündet, so könnten ihre Kreuzer den ganzen englischen Handel ruiniren. Wie derholt ist der Wunsch, daß England seine Haltung entsprechend der Humani tät unserer Zeit ändere, von amtlichen beutschen'Stellen ausgesprochen worden. Desgleichen haben sich in Frankreich Stimmen erhoben zur Beseitigung des allS finsteren Zeiten übriaqebliebenen ! Stückes Barbarei. Aber die Engländer halten krampshast sest an ihren mariti' men Traditionen. Ueber den Begriff der KriegS-Contre j bände herrscht noch große MeinungSoer j schiedcnheit; eS ist dringend zu wünschen, . daß in dieser Beziehung volle Klarheit ! geschaffen werde, ehe ein Krieg diesen Punkt acluell macht. Uebereinstimmung : herrscht darüber, daß alle Sachen zur i Contrebande gezählt werden müssen, die ! wirkliche Kriegsbedürfnisse, also zum Angriff oder zur Abwehr dienende Ge aenstände sind. Hierzu gehören nicht j blos Waffen, sondern auch Pferde, an dere Trankportmittel, unter Umstanden , Lebensmittel, ferner alle Stoffe, die zur ! Herstellung von Kriegsbedürsnissen dienen. Streitig ist, ob Geldsendungen die Vermuthung gegen sich haben, daß sie in feindlicher Absicht, zur Stärkung der kriegführenden Macht abgesandt seien, ob also der Absender den Beweis führen muß, daß dies dies nicht der Fall fei, oder dem Beschlag legenden Theile die WeweiSlast obliegt. Ferner herrschen Zweifel in Bezug auf daß Blokaderecht; eS ist stleitig. od schon vor der öffentlichen KriegSerkla rung und ohne eine solche eine Blokade stattbast sei. Frankreich hat diese Frage bei leinen .Nevressalien- aeam China
oezah? und demgemäß gehandelt. Mb'er die Eonsiscationsberechtigung gehen die Meinungen weit auseinander, ebenso über den Zeitpunkt, von welchem ab die Blokade als thatsächlich bestehend zu betrachten ist. Das Recht zur Durch suchung neutraler Schiffe während eines Krieges behufs Feststellung, ob der Transport nicht u dem anderen krieg führenden Theile ln näheren Beziehungen steht, ob also Schiff oder Ladung feindlicheS Eigenthum ist, ob sich Contrebände an Bord befindet u. s. w., ist allgemein anerkannt; anders steh! eS mit diesem Rechte in Friedenszeiten, namentlich in Gewässern, wo S k l a v e n h a ndel getrieben wird. In dieser Bezie hung bestehen internationale Abmachungen zwischen einzelnen Staaten, die auf bestimmte Küsten und Meerestheile sich beschränken : Die Ver. Staaten haben am wenigsten daS DurchfuchungSrecht im Frieden anerkannt. Augenblicklich ist die Brüsseler Eonferenz berufen, eine zweifellose und von allen Staaten nzu erkennende Festsetzung deZ Durchsu chungSrechtS zur Unterdrückung des Skla venhandelö zu treffen. Möge recht bald auch zur Beseitigung der übrigen Unklarheiken und Mängel deS See-KriegsrechtS eine internationale Eonferenz zujammeutreten! ES ist bebäuerlich, daß die Vollmachten der jetzt in Washington tagenden Vertreter der Mächte nicht nach dieser Seite haben ausgedehnt werden können. Vom Inkanve. I n N e V or k ist eine Bewe gung im Gang, alle Früchte und Ge müse, im Großen sowohl wie im Klei nen, nach dem Gewicht zu verkaufen. Die dortige Retail Grocerö' Union" interessirt sich besonders für dieses Pro ject und sucht eine diesbezügliche Vorläge im Stadtrath durchzudrücken. Wie aus Colorado gemel et wird, üben die Weißkappen-Ban sen ihr RZcher" Handwerk jeht auch aus politischen Gründen auS, um sich politischer Gegner zu entledigen, denen nie etwaS Ehrenrühriges nachgesagt worden war. Andere echt amerikanische" Vehmbanden haben schon früher
das Gleiche gethan. Die englischen Blätter haben sür d i c s e n Anarchismus keine Entrüstung übrig. UrbuS Slaton, der un, längst in Fayette-Counto, Ga., im 81. Lebensjahre starb, war Vater von 32 Kindern, von denen 19 noch am Leben sind. Er war zweimal verheirathet. Seine erste Frau gebar ihm 17,' und die zweite 15 Kinder. Slaton war ein Mann von sechs Fuß Höhe. Er wa, nur einige Stunden vor seinem Tod krank. Um sein Tovenbette waren 1? Kinder mit einer unzählbaren Mass Enkel und Urgroßenke! versammelt. Einige deutschamerikanisch Zeitungen machten sich neuerdings da, rüber lustig, daß die bekanntlich aus lau ter Männern bestehende Eolonie der Oekonomksten von Ohio ernstlich da, ran denken, ihren Grundsatz der Ehe, losigkeit aufzugeben, und daß sämmtlich Mitglieder sich nächstens Knall und Fall verheirathen würden. Eö wurden aller! lei Witze hierüber gerissen. Jetzt stellt eS sich aber heraus, daß die ganze Ge: schichte nur aus daS Geschwätz eineS eng, lischen Sensationsblattes zurückzuführen ist, welches nebenher dieser rein deutschen Eolonie etwas am Zeuge flicken wollte. Mary Anderson. die de. kannte amerikanische Schanspielerin, welche abwechselnd .todtkrank" ist und von feurigen Anbetern aus den Tod verfolgt wird, hat sich entschlossen, den heurigen Winter größtentheilS in Rom zu verbringen. Sie wird sich nächstens mit ihrer Mutter und Schwester von London aus dorthin begeben. Sobald fie wieder auf der Bühne erscheint, er wartet sie, ganz besondere Furore zu machen, und sie läßt daher einstweilen mittheilen, daß ihr Gesundheitszustand wieder einmal ein ausgezeichneter sei. Mit dem Ergebniß der Heu' rigen Obst und Traubenernten in Ca: kifornien ist man keineswegs durchweg zufrieden. Namentlich herrscht ein große Enttäuschung in Bezug auf den Ausfall der Tafellrauben - Ernte; im Santa.'Cruz-.District, wo eine b:deutende Ausfuhr dieses Artikels bei Beginn der Saison erwartet worden war, haben eben die Regenschauer, die sich sehr früh zeitig einstellten, Alles verdorben. Hand, ler im Osten kamen dadurch theilweise in Verlegenheit, besonders da auch der Er trag dieser Trauben in Almeria, Spa nien, von der gewöhnlich große Mengen nach New Vork gehen, diesmal ein sehr geringer gewesen ist. Allgemeine Entrüstung herrscht in der farbigen Gemeinde in der West 25. Straße zu New gork, da die Frau deS Pastors George E. Holland von der .New York City Colores Mis. sion", Sarah Holland, wegen Haltens eines Freudenhauses gesänglich eingezogen wurde. EineS Sonntagabends machte die Polizei eine .Razzia" auf das Hauö und fund in demselben außer der Pastorsfrau noch vier farbige und mtx weiße Mädchen. Als Frau Holland im Jefjerson:MarketkPolizeigericht vor den Schranken stand, sagte sie ju dem Rich ter, sie habe mit dem Hause nichts weiter zu thun, als daß sie allmonatlich bis Miethe collectirte. Der Nichter schien aber der Frau keinen Glauben zu schen ken, denn er ließ sie in Ermangelung von H500 Bürgschaftsleistung zum Process, beistecken. Wir haben für die nächst, Zukunst grojze Dinge zu erwarten"schreibt ein Correspondent aus San Antonio, Ter. ; .ein ganz besondern Schlaumeier Hut nämlich die Entdeckung gemacht, daß unter unserem Flußbetti große schätze an Naturgas, sowie Gold und Silber verborgen liegen, und hat beim Sta'dtrath un Gesuch eingereicht um die Erlaubniß, diese Schatze heben zu dürfen. Der Stadtrath war aber der Ansicht, daß die vermutblichen Schatz zn den natürlichen Hilfsquellen de, Stadt gehörten und unter keinen Um ständen von hier entsernt werden dürsten; unter diesen Umstunden ist also daS Ge, such abschlägig zurückgewiesen. Ob de, Stadtrath selbst nachgraben und mit dem gewonnenen Golde die Stadtschulden bt zahlen wird, bleibt abzuwarten. ; Der endlich in San graw tl I e o tinaktrogkne BunhManzvW
SfoL&frfrrt,
5,TyetlS", welcher mit gtstzer BessrgktS erwartet worden war, hat die längste Reise zurückgelegt, die von einem Ver. Staaten-Schiff bisher nach dem Norden unternommen wordetl ist. Der Damp, fer fuhr an der Küste von Alaska hinaus nach dem DemarcationPointS und folgt, dann den Walfahrern in östlicher Rich, tung bis hinaus nach Herschcl Island, mithin in eine Region, in die sich bis jetzt j noch kein VundesKricgsdamp fer gewagt hatte. Der Capitän war anfangs be: sorgt gewesen, das Schiff sei zu schwer, fällig, um sich im Eis zu bewegen z, können, ist aber angenehm enttäuscht worden. Nahezu acht Monate hat sich das Schiff in den arktischen Gewässer aufge halten; feine Aufgabe war, die Walfah rer zu beobachten und denselben im Noth falle Hilfe und Unterstützung angedeihen zu lassen. Diese Aufgabe hat es zu allsei tiger Zufriedenheit gelöst und die Opera; tionSgegend nicht eher verlassen, bis der letzte Walfahrer zurückgekehrt ist. Unlängst meldete sich bei dem Polizeivepartment in LouiSoille ein jungerdeutscher Mann, der thränenden AugeS bat, diß man ihm ein Fahrbillet nach Chicago besorge, damit er zu seinen bochbetagten Eltern zurückkehren könne. Der Name deS Applikanten war Widm! August, und er ist vor etwa sieben Monaten mit seinen Eltern von Müllerhau sen im Elsaß in Chicago eingetroffen. Dort machte er die Bekanntschaft eines Eisenbahn-Agenten, der ihn gegen Zah lung von Hg.S0 nach Ost-Bernstadt, Ky., tranßportiren ließ, wo er in einer Kohlenzeche beschäftigt wurde. Bei sei ner Ankunft in Ost-Bernstadt nahm sich der Verwalter der Zeche seiner sofort an, ' gab ihm Spitzhaue und Schaufel in die Hand und wies ihm seine Stelle unter den anderen Arbeitern, an, die auf ähnliche Weise angenommen waren. Von ' Lohn undAezahlung wurde überhaupt kein Wort gesagt, und als August drei Wo, ( chen gearbeitet hatte, theilte ihm der Vere walter mit, daß man seiner Dienste nicht mehr bedürfe. Für seine dreiwöchige Thätigkeit wurden dem jungen Mann drei Blechmarkcn gegeben, die jede den Werth elneö Dollars reprasenttren soll-: ten. Diese verkaufte er für $2 und machte sich dann zu Fuße auf den Weg nach LouiSoille. Dort haben sich verschiedene Herren seiner angenommen ' und ihm zur Weiterreise nach Chicago : perholsen. Hoffentlich iro der besagte Eisenbahn-.Agent und Seelenverkäufer, der jedenfalls noch mehr Opfer aus dem Gewissen hat, polizeilich zur Rechenschaft gezogen. Vom LZnslandr. Aus Sydney in i v o geschtie 6en: Daß die Gemüthlichkeit rncht nur tm lieben Sachsen zu Hause ist, beweist folgender Vorfall, der sich dieser Tage in einem kleinen Landstädtchen der Colonie Victoria, welches zwar zwei Gotteshaus ser, ein noch dazu aus Stein gebautes Postamt und eine Polizeistation besitzt, aus irgend einem unerfindlichen Grunde aber aus den LuruS von Arrestzellen, in welchen Ucbertreter deS Gesetzes hinter Schloß und Riegel gehalten werden kön neu, verzichtet hat. So trug es fich denn kürzlich zu, daß ein in der Umgegend deS vorgedachten Städtchens woh nender Grundbesitzer dem wackeren Vor stände der Polkzeistation begegnete, alö dieser in Begleitung eines anderen Gentleman einen Ausflug zu Pferde un. ternahm. Ein Gespräch entspann sich, endlich bat der Squatter, dem Freunde deS Herrn Sergeanten vorgestellt zu werden. Bl53 you, lautete die etwas überraschende Antwort, .der Kerl ist ein Dieb, der wegen ViehstchlenS eingesteckt ist; da wir aber kein Gefängniß haben, so muß ich ihn immer unter Augen haben, und wenn ich dienstlich über Land rette, muti er mit. Iiovv's tdar?" I m Zu ch tpo lizcigerich t von Bom, Street in London gelangte die von Lord Euston gegen den Redac teur der North London Preß. Mr. Ernst Parke, angestrengte Verleumdungsklage zur Verhandlung. In einem in dem genannten Blatte veröffentlichten Artikel war nämlich behauptet worden, daß Lord Euston sich an dem in einem Hause in Eleoeland-Street verübten SitttichkeitSverbrechen betheiligt habe und aus Furcht vor Entdeckung nach Peru geflüchtet sei. Lord Euston, ältester Sohn des Herzogs von Grafton und früher. Lieutenant in der Schützenbrigade, wurde vernommen und er erklärte, alles, was er über die Sache wüßte, sei, daß ihm eineS Abends Ende Mai oder Anfangs JuniinPicca dilly (einer Straße im Westen Londons) von einem Manne eine Karte in die Hand gedrückt wurde, auf welcher theils lltho graphirt, theils geschrieben stand Poses PlastiqueS, Hammond, 13, Cleveland Street, Tottenhamcourdroad." Etwa eine Woche spater, in der elften Abendstunde, hätte er sich nach dem bezeichneten Haufe begeben. Ein Mann öffnete die Thüre und verlangte einen Sooereign Entrittsgeld, welches er entrichtete. Aus die Frage, wann diese Poses PlnstiqueS" ftattsänden, hätte der ?.?ann geantwortet, daß etwas Derartiges nicht vorhanden sei, aber ihm .abscheuliche Anträge" gemacht, die er mit Entrüstung zurückgewiesen und darauf daö Haus verlassen habe. Seitdem wäre er nicht wieder dort gewesen. Im Kreuzverhör erklarte Lord Euston, er hätte von der vacye rern Aufhebens gemacht und erst im October mit Freunden darüber gesprechen. Bald nach Veröffentlichung deS lhn betreffenden Artikels in der North London Preß hatte er die Anzele genheit in die Hände seines Advocaten gelegt. Des ihm in diesem Artikel zur Last gelegten Verbrechens sei er nicht schuldig ; auch habe er niemals die Absicht gehabt, England zu verlassen und nach. Peru zu gehen. Der Angeklagte Parke behielt sich seine Vertheidigung vor und wurde vordaS Schwurgericht verwiesen, gegen Stellung einer Caution von SvO Lstr. indeß auf freiem Fuß b? lassen. I n einem der vornehm en Bierhauser CreseldZ fanden fich dieser Tage ein paar anscheinend durchaus anständige Herren ein, die zu einer Partie Piquet sich zusammensetzten. Die Her ren gerieten jedoch bald in einen Streit, der schließlich so heftig wurde, daß der eine sein Weinglas nach dem Kopfe des anderen warf. Der Bedrohte bückte sich schnell: unglücklicher Weise aber hatte er vor einem Spiegel gesessen, der natürlich HettrüMert wurde. Der Kellner ver-
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lanKte msatz deZ Schädins'tn Hsye von 45 M. Der Fremde zog auch sofort seine Brieftasche heraus und deponirte einen holländischen Hundertguldenschein, steckte das Herausgegebene mit anscheinend saurer Miene ein und entfernte sich ! grollend. Als aber zwei age jpater j der Geldschein weiter wandern sollte, ! stellte es sich heraus, daß er falsch war. : Der Gymnasi al leh rer Dr. Hübner in Breslau hat im Verein mit dem Kunstschlosser N. Busse in Dchweidnitz ein Schloß erfunden, bei dem die Bewegung des Riegels mittels des elekirischen Stromes erfolgt. Ein Schliff sel von besonderer Form, der an einer beliebigen, schwer aussindbaren Stelle des Schrankes eingeführt wird, bewirkt, daß der elektrische Strom geschlossen und das Schloß, das von ganz einfacher Construktion fein kann, geöffnet wird. Es ist. ganz unmöglich, von außen zu sehen, wo der Riegel sich befindet ; die Lage des Schlüsselloches ist von derjeni gen des Riegels vollkommen unabhängig. ' Sollte der Schlüssel abhanden kommen, ' so ist eS leicht, die Sperroorrichtung ändern, so daß der verlorene Schlüsse! nicht mehr paßt. ES können auch mehrere Schlösser verschiedene? Con ; struktion in dieselbe Stromleitungeinge- j fügt werden, so daß z. B. ein Kassenbe-; rr . err ...n.t nnner gewlue Weriyoeyattniue nur in Gegenwart des Revisors öffnen kann, oder alle Behältnisse eines Instituts nur ausgeschlossen werden können, wenn ein von dem Direktor an abgelegener Stelle eingeführter Centralschlüssel die Leitung geschlossen hat. Bei Besprechung des Un terschiedeS zwischen zwei fremdsprachlr chen technischen Ausdrücken nahm Pro, fessor Virchow in Berlin während der Vorlesung die Gelegenheit wahr, seinen Zuhörern seine Anficht über den Gebrauch der Fremdwörter im Allgemeinen auszusprechen. Er führte aus, daß wir zwar alle dem Vaterland zunächst ange hören, daß wir jedoch diese Vaterlandsliebe nicht fo weit treiben dürfen, daß wir alle? Fremde ohne Prüfung von der Hand weifen, nur weil eS fremd ist. Keine Sprache ist so reich, daß fie allen Bedürfnissen in dieser Weise immer trefsenden Ausdruck geben kann ; in Folge dessen muß fie nothgedrungen ihre Zu flucht zu einer anderen Sprache nehmen, wenn sie für eine Sache einen bestimmt bezeichnenden Ausdruck nicht besitzt. .Im Allgemeinen möchte ich Ihnen," so fuhr der Vortragende fort, die Lehre mir aus oen Weg geoen, ore teis oes herzigen mögen: Sie gehören nicht nur dem Vaterland, Sie gehören der ganzen Menschheit an. Das mögen sich die Herren Puristen zu Herzen nehmen." Lautlose Stille herrschte während diese? Ausfährungen im Auditorium. Die .Nheinisch.WestfSli. fche Zeitung- veröffentlicht einen Mustk brief aus Köln, worin sich folgende stil volle Auslassung über das Verdi'sche Requiem findet: .Denn, was wäre wohl auS dem Requiem geworden, wenn der Meister bei der Composition seine ganze Eigenart sorgsam verschlossen hätte, wenn er, der heißblütige Italiener, dessen Melodien gerade diese Eigenschaft, und gewiß nicht zu ihrem Nachtheile, widerspiegeln, trauernd sein Haupt ver hüllt, die Stirne in fürchterliche Falten gezogen, Sprechoersuche in einer ihm bis dahin völlig ungewohnten Redeweise an gestellt und die ihm leicht einfallenden Gedanken verjagt oder gegen den Strich gebürstet" hätte. Derselbe Schriftsteller berichtet über eine Sängerin, deren .meisterlich geschulter Sopran mühelos bis in die Schneeregionen der mensch lichen Stimme emporsteigt." DaS muß hübsch sein! In einem Petersburger ...st... cm . . , i ' i n. . a t Ca56 chantRnt wurde jüngst ein .neuer Stern, Fräulein Gisela Verdatsch, eine junge fesche Ungarin, erwartet, aber die Ankunft der Dame verzögerte sich eines Höchst unliebsamen NencontreS wegen, welches dieselbe vor ihrer Abreise aus der Heimath mit einem ebenso gewissenhaften wie ungalanten Beamten hatte. In ihrem Gesuch um Ausstellung eines Passes hatte nämlich Fräuleiil Gisela die häßliche Rubrik .Alter" mit .20 Jahre" ausgefüllt, während de? indiscrete beige legte Taufschein verkündete, daß sie dereitS vor nunmehr 27 Jahren das Licht der Welt erblickt habe. Die böse Polizei faßte dicö kleine Versehen der Dame als .wissentliche Irreführung der Be hörde" und zog sie vor Gericht. Doch iS giebt noch einsichtsvolle Richter im Ungarnland. Fräulein Gisela erklärte ihnen schlankweg, daß sie sich um sieben Jahre jünger geinacht habe, weil sie sonst nicht engagirt worden wäre ; dieses Ge ständniß rührte die Richter dermaßen, baß sie eine Geldbuße von fünf Gulden als genügende Sühne für die fubtra Kitten sieben Jahre erkannten und die Pfeudo-Zwanzigjährige in Frieden ziehen 'ießen. In einem Wirthshaus in Zittle Durmestsn Street im Stadttbeil Darylebone zu London erschoß am 20. Kov. Abendö der Wirth John Marsden einen Mann Namens JameS Marsh. DaS Verbrechen bildete den AuSgang kincS Streites über eine Wette. Ein junger Mann, Namens Butcher, forderte bei dem Wirthe, welcher Wetten eutge, gennahm, seinen Gewinn sür den Einsatz auf ein Pferd, welches bei dem Nennen gewonnen hatte. Der Wirth leugnete, daß Butcher auf das betreffende Pferd gesetzt hatte. Nach einigem Herumstreiten holte Marsden einen Revolver her vor und schoß denselben mir den Worten .Ich will Dir schon auszahlen" auf den mngen Mann ab. Die Kugel ging jedoch fehl. Butcher wurde entfernt, wahrend der anwesende Marsh einen Polizisten holte. Als der Letztere zurückkehrte und der Wirth vernahm, daß er verhaftet werden sollte, schoß er den Nevolver zum zweiten Male ab, und dieses Mal gegen Marsh, indem er ans? rief: .Du hast einen Schutzmann holen wollen, da nimm das dafür!" Die Kttk gel hatte den entseelt hinstürzenden Marsh mitten dnrch'S Herz getroffen. !der Wirth MarSden versuchte sich bei seiner darauf erfolgenden Verhaftung damit auszureden, der Revolver sei von selbst losgeaangen. ii i ii i iq. i im. II -iT Me Sollen von iruÄt und Schattendüumin und Et Üuchrn ouS der Baumschule der bekühmten Rocbksjtr Jirma Brown BrotderS können dezo pen werden durch den.Lokalagtnitn, Setz, 124 Pattekson Straße.
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K?.AMAaznA 5C yji TR ADE m&m p "nr gegen Nnverdaulichkeet. 3 L Verdauungsstörung gcyeltt. KäNsaS Cik?, No., 2Z Z'nk,iszz. Seit zwei Jahren litt ich an Nagenbeschwer den LndVerdsÄUngSstörungeaz schticHUcd wurde es so schttMM.dsß ich, roen ich ttaö ahrrunz zu mir gcnommeu hakie mich häufig tt brechen mußte. Daß ich jevt wieder wehl fühle, Axpttit hade und leiZt rerdaucn kann, rerdsnke ich ewzkq und alleiu Dr. August Äöaiz'S Hamburger rsxstn. F. Helf. yre!5 20 Ctn ; tu allen Mieten r THE CHARLES A. V0CELER CO.. Sanirnart, ML werde sicher geheilt durch D?.AVMse!g Hamburger Vnlstthee. Hüfte und ?rkalkung geheklt. ColnmbuS, Ohio, ?s Mst, 1883. Ja meiner FsAttie ist Tr. August Keniz'ß Samiurqer Brustthee ein qera gebraucbres auömiüel, sobald meine Kinde? ren Huftcu oder Erkältugeu heiNZksucht roerden. Erhakia den viele Jabre , wir denselben gebrauchr baben, niemals seine Wirkung rerkagr und tst jeder FamiUe zu emxfehlcu. W. Hezelhewer. 25 Gt3. daZ PaSet. In xottzekea ,a hade. THE CHARLES A. VOGELER CO.. EiRirnor, Mi. f E i s Ich hab ratz Part!, ake l getaut Bitt wttlt vom S. ckzu an zu folgend ift vtu taufen : 15 MI 50 Pfd. in einet Lieferung, 10c rer ICO yd?. 53 bis 100 Pfd. in eiuer Lief,rng, 3Tt rer 100 Pf. 10 bt 200 Pfd. in wer Lieferung, 2b xer 100 Pfd. 200 bis 1000 Pfd. tn eine Lt,serung, 20c xer 100 Pfd 1000 MI 2000 Pfd. in tnerL'elerurg, l?e x,r iwPfd 2000 bt zep.Patt tn einer Lieferang, 15 et 100 Pfd. Den Tretdn tft nicht erlaubt, Preise u Ander oder Kontrakte abzuschliedeu. & a 0 I v t. Huri Ventictze Buch - Hllndlnng ! CJcu 7 Oüb aiobsiQöfH. VefteUnng und Ntsnneruent au Mit in 5n- und Lnslasde erscheiaende Vöcher und geitschriftk werden ausenrw'vn: nnd kkrsyz abgeliefrrt. An- ud Verkar-f türr t. lceiallüirf 9iie??? WsZd-Mntein 8HEATIIINQ AND BÜILDING PAPEltS. S & 3 ply Ready rroofliißr. Ich aetbe ''Trinidad Asphalt Roofing" verwenden. Da beste Material tu UeZer rauche tn ßett zn finden bet EL a SMITMS.E ttan spreche voe. UM Wett Marvlaud Cita. MVMZMMIMd. i7ij fj: lMhAVkawiVW.W THE LADIES' FAVORITE. NEVER OUT Üi' ORDER. If you deslre to purchase a sewlnjr roacblne, askouraent ut your iIace for terms ana prloes. If you cannot lind our apent write dlreot to nearegt tuidres to you beiow named. MM MMl WKU'm chicaso - 28 UTüON SQUARt.Hx1- QALLA& I LL. ATLANTA ZA. TEX. x t.om9.MQ. VVwsw'fy ,'rp'ascocM. flCRtttt ftr 3attanapUl: Baiser Vez,r. 72 DA S!6tfltan tStxa Kauft TiSet via die GHH pi l iomSYiUC,MEWÄLBÄT l CHiCACO 1 8r" 1 p w' " , ',; 'f i atZ gtZicago vod di UottvesttJ. Lifahrt von I ndianapolii ; 7 SO Vm Ankunft in Ehieago S 10 Am U lOSra.... .. -hm 8 no Uni 115 Vm. m 0 m 7L5 Am 00 Nm...... , 0 VUnon U85S2ni Abfahrt ton khlcago : 9 85 Vm.. . . .. Ankovft In Znd'fl 8 55 9 O Nm , m llö5m...... , 9 0 S 55 Bor 8 35 M Vonon Ace.. .. m m m 8 öS Ära Die etn,iae Linie, elcke inen ergen,ng ach Shicogo mit SkSSk.hr a nämlichen Tag gehen l&lU Ticket . Okfiee: No. LS Süd Illwol Straße. T.V.SaRNu, tftrUt tjUffeftt fCatn.
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