Indiana Tribüne, Volume 13, Number 87, Indianapolis, Marion County, 14 December 1889 — Page 1

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eigen dief Spille tofteu 5 Ceutk per Zelle. "VuztZgeu in welchen Stelle gesucht, oder sserirt werden, stakn unentgeltliche vnfnabme. Dieselben bleibe 8 Tage stehen, können aber sbeschränkt erneuert derb. Tuzeigen, welche bis Mittag 1 Nhr abge. geben werde, finden noch am selbigen Tage Vusnahme. Verlangt erl n gt: : Köche. US ord t Sir. 17s rlanat: Zu?rläsff?e R,ised nd 5tMvt Mus. Dsuernd LtiZu'. sonde Ofiertr, ttsch verkZuftiche Waare. GkhaU vm Anfz an. on roS., Nursr,Mn, Eh,eags, Ju. da Stellegesuche. Gesucht m'rb von einen zungt IZädch eine St, Ze all Sinderm5dch:n. achzuftesea ZZ7 Ost Lattyktt. 15. gesucht: Sm jungkk deutscher Wann, gelerntet Tlateriatt, neläct laetcn on Deutschland geko , Ift. sucht schasttaur. liu erfrag: Ulle' Htel, Zld Süd Siadama StraS. z Zu verkaufen. S erkanfE et", Wie und ine größere :Kr.vettSell,. 0.2 SüS Nsttdianstr. va WersksdsAeS. Salt?. tt0 Sutkagk m vor Z) a per Vat dewtlligt. est?ndge efchvtiznna , Hause der auf klsen. t o ltztttke. Pfflchten: Sblt??en, und o?'tlt'en. et SGoftUrt. ia att.jsi PostmirkeHase? 5 Et-., Piqsa, O. A.Fulffrasl; a. 9 etcham Straße, emp siehst sich all Mu. siklelzrer nnd ertheilt Unterricht auf Streich und Vlechwftrumentea. Dr. I. A. Sutcliffe efch2Mt fi aufchlieiltch mit undärz:Nch,FäIIs nd U schlecht un, UrtntrankheUen. Ossi: No. 95 Ost Market Straße. lMctuude : 9 618 10 N5r Cotn. 3 M ' fUch. Sntag aulztnsmn. Telerhr sin erkaufe oder tu irt Rirtit Srttnfatra r. 1 bi 43 ir ten Lauad ll- Fm vn Iti) 3r. übe odi4. . tMi. it RriiAk ! rn I n : $l.Ut Bd. M y " - w f II von 160.40, !0ttafri Ärfe artnn n el man; 1SJ jötion s 11750 auf lange Sett, niicl H mU H)eta.ttR u ti all nJaaN? , utlanaeZcdluna: mehttre gute echf:)0wt"; S.ttca in tbr'(I Platz. ,. -ab-.foi . nd Süd Ojlr .4S bet2A ud 4ö bet 186 n Ortolstt, toeldö axk ädnch izel'gt und 115 tifc bnltift; Lotte wWeghorft n Slilz'i s.. fchönile Lig t fift !tSe taetttetl; totte U tnknr's an West e V,lte. uv W,ckt:' . in H, svt, rnf B0nUchtfia5tttrta. vsch dre H5s'r u rnun at r Hthr . auf monatlich Zahlungen, jtatutjal uob II abtuen pvthdtn sum lichttiten; ach be ck-ung der Re te ua Xi n kosten. bielLaaferL .zu timtetd: ed ere H'er n tHe ,, Ztmmer mit uns ohne . 6 ,ö3yi VTl S?SkIn araiswi m Hermann Biebolstt, Offeutlicker Notar Ossice: o. llK Ost Washinzwn Strafe. gerichtliche Dokame! att Kaufbriefe, Va? acht n, Hypotheken, Testamente u. dgl. wer. Uu gewissenhaft und zu mäp'gen Preisen aus. gefertigt. Veglaubigingen besorgt und Hin. terlassenschaftea rasch und reell erledigt. 2)r Soz. Sangerbund wird auf vielseitiges Verlangen am -- Sonntag, 15. Dezember '89, ebornk! in der Männerchor Halle k wiederholen. Räch der Vo:st.llunz : T&jxx. - Krainzolten;! Eintritt 25 Cts. S Person. ,enef-z - VaU ! gegeben zm Besten von EEHßY IEHL, Inder Mozart-Hall-, an CtontaQ, bin 0. Iauuar '90 Eintritt ; Herr und Dame k0c. Jede . weitere Dame 25c. 5 $itt. Columbia Halle, SA McCarty und Delavare Str. Die schönste, gröpte und am bequemsten eir. gerichtete Halle der Südseite. Sie Se)t znrVerfSgnog für NbhaUnng von Conzerten, Tanz - Kränzchen. Parties" :c. Drsouderk ist fle Vereiom zu empfehlen. Cr Die schöufte Wirthschaft w der Stadt. Nur die besten Seträale dcrdea verabreicht. Lu zahlreichem Desuche ladet ein Dtto Schmidt, Eigenthümer.

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Ludwig Anzengruber, der auSge zeichnete österreichische Dramendichter, ist gestorben. .Der Pfarrer von Kirchfeld" und Der Meineiddauer sind seine be rühmtesten und bekanntesten Stücke. Wenn Dudlky ein Ehrenminn und Patriot ist, dann machen wir in allem Ernste den Vorschlag zu einer Subskrip tion, um für Coy und Bernhamer Lor beerkränze nebst obligaten Ehrengeschenken zu beschaffen. Nw Z?orker Zeitvngen berichten : Ungeachtet des schrecklichen Schicksals, dem Clausen zum Opfer gefallen, haben sich, wie verlautet, bereits wenigstens fünfzig Applikanten für des. sen Stelle gemeldet und zwar so bald als der entsetzliche Unglücksfall die Vakanz geschaffen hatte." Und nun fragen wir, ob diese Thatsache nicht das unseren Gesetzen zu Grunde liegende Rechtsprinzip, daß die Arbeitnahme ein freier Vertrag zwischen Arbeitgeber und Arbeiter sei, Lügen straft? Die Unglücksfälle an den elektrischen Leitungen in New Jork sind in letzter Zeit so zahlreich gewesen, die Leitungen scheinen so schlecht und gefährlich zu sein, daß Jeder, der sich diesem Berufe widmet, getrost sein Testament machen darf, vor ausgesetzt, daß er überhaupt CtwaS hat, . cüber zu testiren der Mühe werth ist. Trotz alledem drängen die Menschen sich massenweise nach dem gefährlichen Berufe. Geschieht eS deshalb, weil sie sich darnach sehnen, lebendig zu verbrennen? Haben die Betriffnden keinen innigeren Wunsch, als sich durch einen elektrischen Schlag auS der Welt räumen zu laffm? Oser ist cS deshalb, weil es fletS eine Menge Beschäftigungsloser giebt, welche ohne Rücksicht auf die Gkfährlichkeit der Beschäftigung, jede Arbeit, die sich ihnen bietet, anzunehmen bereit sind, weil sie eben leben müssen ? Die Ntw Forker Volkszeitung" be merkt zu dieser Sache : Wie Bände vor. Schilderungen des Leidens und der Verzweiflung erzählt dieser lakonische Paragraph von dem Schick sal der Tausende von Arbeitslosen, welche gezwungen sind, sich glücklich schätzen zu müssen, wenn sie, offenbarer, eminenter Todesgefahr trotzmd, den Platz deS letzten Opfers erbarmungslose? Profitgier in nehmen dürfen !" Die incriminirende Stelle in dem berüchtigten Briefe Dudlty's lautete, wie folgt : Theilen Sie die Schwankenden (floaten) in Gruppen von fünf (blocks ok üve) und stellen Sie an die Spitze der Fünf einen zuverlässigen Mann mit den nöthigen Mitteln (5unäs) und machen Sie ihn dafür verantwortlich. daß Keiner entkommt und Jeder unser Ticket stimmt." Wie eS möglich ist, auS diesem Briefe etwas Anderes als den Rath zur Bestechung herauszulesen, wis sen wir nicht, und wozu die nöthigen simiU" anders gebraucht werden sollten. als zu einer Schurkerei, wissen wir auch nicht. Wir lassm eS dahingestellt sein, ob die Entscheidung des Richters Wood, daß das Verfahren Dudley's nicht strafbar ist, so lange sein Rath nicht befolgt wurde, rich tig ist, oder nicht. Es mag richtig sein, daß Dudley nicht vom gesetzlichen, son dern nur vom moralischen Standpunkte auS ein Schurke ist, und da dieses nun einmal die Auffassung d: maßgebenden Richters ist, so hat der Regierungsanwalt ChamberS ganz Recht daran zethan, die weitere gerichtliche Verfolgung, welche doch nudlos gewesen wär?, zu verweigern. Herr ChamberSlaber ist einen Schritt weiter gegangen. Er sprach sich dahin auS, daß ohne weitere Beweise nicht be hauptet werden könne, daß Dudüy in seinem Briefe zur Bestechung rathe. .Legt man, sagt Herr ChamberS, den Brief mit Rücksicht auf die Art und Weise auS, in welcher nach unser Aller Wissen die Wahlen in Jndiana von beiden Parteien gesührt werden so ist nichts Verbrecher! scheS darin enthalten, sondern im Gegen theil, der Inhalt ist ehrenbast und deutet auf ein patriotisches Interesse an den Wahlen hin." Wir gratuliren Herrn ChamberS. Es kommt wohl oft genug vor, daß in der Politik Einer den Andern einen Schurken nennt, aber es ist selten, daß sich Einer selber Schurke heißt. So offen wie Herr Ehambers hat noch Keiner die Schurkerei in der Politik vertheidigt, so offen hat

noch Keiner erklärt, daß eS patriotisch ist, in der Politik ein Schurke zu sein. Jetzt wissen vir'S-: Nach der Ansicht des.öffentlichen Anklägers ist eS Patriotismus, Stimmen zu kaufen, und sie in block of flre abzuliefern. Wenn der Rath dazu Patriotismus ist, dann muß es auch die That sein. Dieser Logik wird man nicht entgehen können. Was aber aus der vffentlichen politischen Moral werden soll.

wenn der von Bundes wegen zur Verfolgung eingesetzte öffentliche Ankläger er lärt, daß eS ehrenhaft und patriotisch ist. Stimmen zu kaufen, weil in Jndiana nun einmal die Spitzbüberei bei den Wahlen gebräuchlich ist, wir schaudern, daran zu denken. DrathnaHriHteu. W e tter a uSs ichte n. Für Jndiana: TrübtS, hieraus Harri Wetter. Der Cronin-Prozeß. Chicago, 13. Dez. Die PlaldoytkS in dem Cronw'Proztsse wurden heute geschlossen und der Richter instruirte die Jury. DaS GertchlSzimmer war gepackt voll. Um 11 Uhr Abends hatte sich die Jury noch nicht geeinigt und der Richter begab sich nach Hause. Ledendig begraben. Madison. WiS, 12. Dez. Vor einem Monat erkrankte in einer prom! nenten Familie ein Kind an der Diphte itiZ und starb. Ein junge? Dtenstmäd chen im Hause bekam in Folgt dessen große Angst, erkrankte und starb anschei nend schon nach wenigen Stunden. Die Behörden ordneten sofortiges Begräbniß ein. Das Mäöchen War vom Lande und seine Eltern ließen vor einigen Tagen die Leiche auSgraben. um sie nach dem Het mathSoite deS Mädchens zu blingen. Man fand die Leiche auf dem Gesichte egen, dsS Haar auSgeraust und daS Fleisch thatsächlich von Gesicht und Hän ttn abgerissen. DaS Syndikat. Eoan S v il l e. 1Z. Dez. Der Agent eine? englichen Syndikat? befindet sich vier, um Unterhandlungen wegen An kauf? der hiesigen Brauereien anzu kaöpf.'n. Federatto n of Labor. Boston, 13. Dezemb. Die Reso. lution Jospd B. LabadtVS : .Wir find zu Gunstm der Abschaffung der Arbeit von Kindern unter vierzehn Jahren" wurde angenommen. Eine lange Deba.te entstand über fol. gende Resolution: .Da e bekannt ist, daß gewisse Arbeitgeder in verjchiedenen Theilen des Landes ihre Arbeiter zwingen, sich durch Unter schrist von Dokumenten ihrer bürgerlichen Rechte zu begeben, verlangt die Federa tion os Labor von den Legislaturen, daß sie derartige Kontrakte für ungesetzlich er kläre. Die Resolution wurde mit 32 ge gen 25 Stimmen angenommen. 15 Mit glieder waren abwesend. Da Comite für Resolutionen hatte Veewersunz em psohlen. DaS Comite für die Achtgundenbevt gung legte Folgendes vor : .Das Comite glaubt nicht, daß unter den gegenwäitigkn Verhältnissen alle Beruföarten darauf vorbereitet sind, am 1. Mai 1690 den achtstündigen Arbeit tag einzuführen, doch wird daß wohl bei mehreren der Fall sein. DaS Comite empfiehlt daher, der Crecutive daS Recht zu geben, solche BerusSarten aukzuwäh len, in welchen nach ihrer Meinung ein Erfolg erzielt werden kann, und alle Union in der Federation sollen von jedem Mitzllede eine wöchentliche Austage von 10 CentS vom 1. März 1890 zur Be strriiung der Kosten, so lange wie nöthig, rrbeden. Alle UnionS in der Federation sollen Comites ernennen, welche mit den Arbeitgebern Rücksprache wegen Verkür zung der ArbeÜSztit nehmen sollen. Die TodeSdrühte. New York. 13. Dez Der Gene raltermin der SupremeCourt hat die Entscheidung des Richters Andre umge stoßen. Der EinholtSbefehl, welcher bis her die Behörden hinderte, mit Strenge vorzugehen und die gefährlichen Drähte zu 'entfernen, ist somit aufgehoben. Sämmtliche elektrische Compagnien vur den aufgefordert, alle schädlichen Drähte sofort zu knZszrnfn, andernfalls die Be hörden sie entfernen werden. Die Entscheidung deS GerichiShofeS lautet dahin, datz gefährliche Drähte ein Gemeinschaden sind, daß der Commigär für öffentliche Arbeiten als Beamter und als Bürger die Pflicht habe. Gemeinfchäden zu entfernen, daß die Compagnie keine Rechte habt, welche durch die Ent-

fernung gefährlicher Drähte verletzt werden könnten und daß die Legislatur nicht die Macht habe, eln Recht zu? Erhatlung eines Gemeinschadens zu gewähren.

yer Oadel. Die Londoner GaSarbetter. London, 13. Dez. Bis jetzt war die GaS Compagnie sehr erfolgreich in der Besetzung der durch den Streik leer gewordenen Posten. Die Strelker sangen an unter sich zu streiten und es fehlt ihnen an einem tüchtigen Führer. Dom Pedro. Lissabon. 13. Dezemb. Amifcken Dom Prdro und den republikanischen Behörden in Rio de Janeiro hat eine leb hafte Korrespondenz in Bezug aus die Offerte der Behörden, dem früheren Kai ser eine große Geldsumme zuzahlen, stattfunden. Der Kaiser verweigert die Annahme derselben, er will nichts annehmen. auber wa ihm aus Grund der brastllanischtn Gesetze zukommt. Ein Skandal. Berlin, 13. Dez. Großes Aussehen hat die Verhaftung elnrr den höheren Kreisen angehörlgen Frau wegen Kuppelei hervorgerufen. Der Skandal ist ein großer. Seit mehreren Jahren schon soll die Frau ihre Dienste Männern aus höheren Kreisen gewidmet haben und auch ihre Opfer gehörten den besseren GtlellschastSkttisen an. EZ werden große Anstrengungen gemacht, um die Einzel heiten zu unterdrücken und einen Prozeß zu vrrhindern. Die in der Sache Involvtrten haben aber auch ihre Feinde. welche Alle aufbieten, um sie durch eiren öffentlichen Prozrß zu ruiniren. Allerlei. Der Kardinal Erzbisch os Ganglbaur in Wien wird wahrscheinlich heute noch sterben. Der König von Italien gab grstern Herrn Albert G. Porter, dem amerikanischen Gesandten Audienz. Herr Porter stellte dir Königin keine Tochter vor. Im Vatikan wird ÜÄ130 dS. ein Konfifiorium stattfinden. Im österreichischen genealogischen Taschenbuch, da? soeben 0e öffentlich t wurde, befindet sich auch der Name deS Erzherzog? Johann mit der Bemerkung : .Hat seine Privilegien aufgegeben." Man schließt daraus, daß er noch nicht alle Verbindung mit der Familie aufgegeben dar. ES heißt, daß man einen Brief von Dr. PeterS gefunden habe, worin beileibe sagte, daß die Route, die er elnschlage, eine unmögliche sei. und daß er keine Hoffnung bade, je zurückzukehren. iesige Vaovermtes C. H. AlblrtSmtykr. Anbau an HauS snSüdost'Ecke von Spruce und Prospekt Straße. $500. Rathan Scott, welcher in der vorletzten Sitzung der Großgeschworenen wegen Bigamie angeklagt würd,, aber nachdem er davon in der Zeitung gelesen hatte, sich zu drücken wußte, ist nun doch wieder hierhergekommen und verhaftet worden. Dir Bursche hat kürzlich Belle Richmond gehelrathet. nachdem er erst vor 9 Monaten sich mit Bettle Gee der heirathet hatte, und von derselben noch nicht geschieden ist. Merrschaumpfeifen. lange deutsche Pfeifen. Cigarrenspitzen etc. bei Wm. MuSo. No. 199 OK Washington Str. Die Klage der TrulleeS der Eoutb Side Baptisten Kirche gegen Charles Watson und Andere wurde von Richter Taylor zu Gunsten der Verklagten ent, schieden. Watson hatte sich verpflichtet5200 zur Abtragung der Schulden der Kirche beizutragen und einen dahin lautenden Kontrakt unterzeichnet, ist aber dieser Verpflichtung nicht nachgekommen. Der Verklagte gab als Vertheidigung an. dab der Kontrakt an einem Sonntag ab geschlossen, deshalb nicht rechtögiltig sei. DieS stellten die Truste nicht in Abrede, behaupten jedoch, dak der Verklagte noch näch einigen Tggen sich zur Anerkennung des Kontraktes bereit erklärte. Der Richter entschieo, daß die nach einigen Tagen ersolgte.Aneekennung de Seiten, de Beklagten gemachten KontrakteS nu? dann ins lgewicht fallen würde wenn der Kontrakt eine Ge gtnleistung Seiten der Klüger bedun. gen hätte. In diesem Falle könnte böch. ftenS die Seelenrittung des Verklagten al Gegenleistung ins Gewicht fallen, und den Werth derselben abzuschätzen, komme doch einem irdischen Richter nicht zu,

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