Indiana Tribüne, Volume 13, Number 85, Indianapolis, Marion County, 12 December 1889 — Page 1
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Jahrgang 13 Office: No. 130 Ost''' Mnyland '-Sttasje. No. 85. Indianapolis, Jndiana, Donnerstag, den 12. Dezember 1809,
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Die Föderation of Labor begann ihre Convention in Boston, und da? Erste was geschah, war die Einführung des Gouvernörs von MaffachusettS und des Mayors von Boston, damit dieselben der Versammlung den Segensspruch und die cm.:c ... m. ..((,:r. fk? v: uciyc -fj.yiumsiijj uiydiiu. vivj rilS4M ütlllW CAVm" !m4.4i9W 4ttVa ' vcivcu tviv tiuitutfrii, ivwfcvu. pe natürlich mit lautem Applaus empfangen, waren eS doch ein GouvernSr und ein Mayor. Dergleichen macht einen höchst widerlichen Eindruck auf uns Ist es schon abstoßend, wenn man steht, wie eine autoritatsgläubige, einfältige Menschenmenge sich herandrängt und heran stößt, um einen Menschen zu sehen, den das Glück des Zufalls auf den Präsident mstuhl gesetzt, gerade so als wäre er nun so ein halber Herrgott, so ist cS um so widerlicher zu sehen, wenn die Vertreter der Interessen einer Klaffe sich geehrt und geschmeichelt fühlen, wenn Vertreter der anderen Klasse, mit der sie im Kampfe liegen, sich gnadigst herbeilassen, sie an zureden. ES zeigt nicht von dem Be wußtsem der Würde der Arbeiterbewegung, wenn Diejenigen, welche sich als Führer derselben geriren, sich glücklich fühlen, sich in dem Abglanz der Prominenz sonnen zu können. Solche Leute bekunden eine sklavische demüthige Gesinnung, mit der man kein AefreiungS werk vollbringt. Der Herr Gouvernör von Massa chuseUS und der Mavor von Boston geruhten gnädigst Ansprachen an die Convention der Föderation of Labor zu halten. Nur wenige Worte übermittelte der Telegraph von der Rede des Herrn Gouvernörs, aber diese wenigen Worte kennzeichnen genau die Stellung Derjenigen, welche der Zufall unter den heutigen Ver Hältnissen an die volle Krippe geführt hat. Es lxistirt, sagte der Herr Gouvernör, keine natürliche Feindschaft zwischen Arbeit und Kapital. Ohne Kapital ist die Arbeit gehemmt und ihre Resultate in unseren Tagen großer Operationen begrenzt, aber ohne Arbeit ist Kapital unproduktiv." Nun, daS ist ja ganz richtig. Die Arbeit braucht Kapital und das Kapital bedarf zu seiner Nutzbarmachung der Arbeit. Die Arbeitskraft wird gehemmt. wenn sie nicht Werkzeuge und Maschinen hat, und Werkzeuge und Maschinen sind unproduktiv ohne Arbeit. Ganz recht. Herr Gouvernör, es besteht keine natür liche und auch keine unnatürliche Feindschast zwischen Kapital und Arbeit, aber es besteht eine Feindschaft von der Sie, Herr GouvernSr nichts zu erwähnen belieben, daS ist die Freundschaft der Arbeit gegen ein System, welches das Kapital der Arbeit entzieht und in die Hände einiger weniger, durch gesellschaftliche Zufalle Auserwählter legt. Die vermeintliche Freundschaft zwischen Kapital und Arbeit würde in dem Augenblicke verschwinden, in welchem Beide in denselben Händen vereinigt werden. ES besteht eine Feindschaft der Arbeit gegen ein System, daS einige Wenige zu Herren der Vielen und die Vielen zu Sklaven der Wenigen macht, dadurch, daß es daS Kapital von der Arbeit trennt, und da durch den Besitzenden die Herrschaft über die Nichtbesitzenden giebt. Es besteht keine Feindschaft gegen daS Kapital, son dern eine Feindschaft gegen ein System, das Klaffen schafft, nämuch die Klage der Kapitalisten auf der einen und die Klaffe der Arbeiter auf der andern Seite. - .In Ihren Unterredungen werden Sie nach meiner Ansicht bedenken, daß diese Beziehungen (zwischen Kapital und Arbeit) gegenseitige sind, und daß es ge fährlich ist, das Zentrum der Macht, zu weit nach einer Leite hin zu verschieben." Dies sagte der Gouverneur von Maffa chusetts in seiner Rede bei Eröffnung der Konvention der Föderation of Labor. Wir wollen davon absehen, daß diese Worte eine Wiederholung der abgedroschenen Harwonieduselei sind. Niedriger Lohn und höh?? Prosit liegen im Jntereffe des Kapitals, hoher Lohn und niedri ger Prosit im Jnteresss der Arbeit. Da ist keine Harmonie, sondern ein Wider streit der Jntereffen, unter dem man sich verträgt, so gut es eben möglich ist. In dm Worten deS GouvernörS lieg aber noch mehr als der Harmoniedusel. ES liegt, darm ein Glaube an ein Fortbe stehen deS gegenwärtigen Systems, oder vielleicht gar ein Appell an die Arbeiter, an dem gegenwärtigen System nicht zu rütteln. Das Zentrum der Macht liegt
bereits ganz und gar auf Seite des Kapp tals, ist es da nicht zum Todtlachen, wenn ein GouvernSr kommt und Arbeitern sagt, daß eS gefährlich sei, dieses Zen trum zu weit nach der andern Seite zu verschieben ? Beruhige sich der Herr GouvernSr, daS Zentrum wird verschoben werden, ganz uud gar, und niemals zu weit, und die Welt wird nicht aus den Angeln
gehen. Der Sieg der Berliner Sozialdemokraten bei den Ersatzwahlen für den Gemeinderath, ist immens. Zehn Mitglieder waren zu wählen. Davon erwähl en im ersten Wahlgange die Sozialdemokraten sechs und mit vieren traten sie in die Stichwahl. Von diesen vieren haben sie nun noch drei erwählt. Von zehn zu wählenden Gemeinderathsmitgliedern haben demnach die Sozialdemokraten neun gewählt. Bisher saßen im Berliner Gemeinderath vier Sozialdemokraten, jetzt sind es hrer elf. DaS ist ein Vorspiel zu den Reichsagswahlen. DrathuaHriHteu. WttttrauSsichten. Für Jndiana : Schöne Wetter. Der Congreß. Washington, 11. Dez. In dem Saale deS Repräsentantenhauses wurde heute der Jadreltag der Inauguration Washingtons gefeiert. OdkrbundrSrich' er Füller dielt die Hauptrede. Der Präsident und die KabinetSmitglteder, die remden Gesandten, die Richter deS Ober bundeSgeilchtS, die Mitglieder de pan. amerikanischen Kongresses, die MitaUl' der der Marinekonferenz und die Gou vernöre der ursprünglichen dreizehn Staaten, waren auf Einladung gegen wärtig. Ledtere fanden nicht die Beach ung, zu der sie berechtigt zu sein glaub en. und sind über die angebliche Ver nachlSssigung sehe entrüstet. Jefferson DaviS' Begrüdntb N e w Orleans, 11. Dez. Jesser son DaviS wurde deute begraben. Ein ungeheuer langer Zug bestehend auS bür gerlichen und militärischen Organisatto nen begleitete die Leiche zur lebten Ruhe stätte. Eine Anzahl südlicher Gouver nöee fungirte als Bahrtuchträzer. Furchtbare Katastrophe. B u tler.Pa.. Il.Dez. Jm Maga zin der Butter Torpedo Co.. zuei Mei lm südlich von hier, erfolgte gestern btt der Verladung von mit NytroG!ycerin gefüllten Gefäßen, eine furchtbare Cx ploston. JameS O. Woods und Wm Medill wurden mit ihren Wagen und Pferden geradezu in die Luft aespxengt und in unkenntliche Stücke zerrissen. Die Wälder in der Umgegend werden von Hunderten von Leuten durchsucht, um die Gebeine der unglücklichen Männer zu sammeln. Der größere Theil dt. Fabrikgebäude ist demolirt. nur der Schornstein ig stehen geblieben. Glück licheewetse explodirten die groben Masten von Nitroglycerin, welche sich in der Fabrik befanden, und auf die Trümmer stürzten, nicht auch. Man nimmt an. daß Wood in Ge säß mit dem Erplostvstoss. als er eS Me dill reichen wollte, fallen lieb und so die Katastrophe veranlaßte. Wood'S Schulter und rechter Arm sind zwanzig Klaf ttr von der UnglückSstätte entfernt gefun den worden; auf dem Gipfel eine Bau meS entdeckte man einen Theil von Me dill'S Körper. Wo der Wagen stand, ist ein große Loch in den Erdboden gerissen worden. DaS Unglück in JohnStown. JohnStown. ll.Dez. Die Zahl der bei der Theaterpanik Umgekommenen ig zehn und füns der Verletzten sollen U reitS gestorben fein. Federation of Labor. Boston, 11. Dez. In der heutigen Sitzung der Federation of Labor wurde der Bericht de Präsidenten verlesen. ES gehören zur Federation 3800 Lokal UaionS. In dem Bericht wird die iso litte Stellung der Brüderschaft der Loko motivführer al eine unwürdige bezeich net. Die sorgfältige Erwägung der Achtstundenfrage wird empfohlen, ebenso die Veranstaltung eine internationalen ArbeiterkongresseS in der Stadt, in vel cher die Weltausstellung abgehalten wird. Vtt Qadel. Die Igsluenza. Paris, 11: Dez. Nach einem ärzt lichen Bericht find von dm Angtflellten
des großen Schnittwaarengeschüftes .Magasin du Louvre- 670 an der Grippe r krankt. Die Anfälle find all, leicht und die Krankheit dauert meist nsr vier Tage. Zn anderen Geschäften in Louvre ist es ebenso. Die Krankheit ist auch lu den Kasernen aufgttreten. In Berlin drnscht die Epidemie ebenfalls und Prof. Vircho ist erkrankt. Emin Pascha.
London. 12. Dezemb. Dr. Paris sendet Nachlicht, daß Emin am Montag Abend sehr durch Husten gelitten habe. Am Mittwoch war er besser und hat auch kein Blut mehr ausgeworfen. DaS ver letzte Auge ist fast ganz geheilt, Blut wasser fließt noch aus dem rechten Ohr. Gro ßer Verlust. Lissabon, 11. Dez. Die Kaiserin von Brasilien bat eine Depesche von Rio de Janeiro erhalten, daß alle ihre Juwelen gestohlen worden seien, und daß die Polizei sich mit der Sache beschäftige. Der Verlust ist ein schwerer Schlag für die kaiserliche Familie. In der Juwelen sammlung befanden sich die schönsten brasilianischen Diamanten in der Wklt. Sollte die Republik die Subventionirung Dom Pedro verweizern, dann würde der Verlust um so fühlbarer sein, als die Juwelen von der Familie als die Haupt sächlichste Rksource für die Familie bt. trachtet wurden. Allerlei. Da ine Emigung nicht erzielt wurde. werden die Gaöarbeiter London? an den Streik gehen. Krupp in Essen hat einen Fond von $100.000 geschaffin. um seinen Arbeitrrn die Erwerbung eigener Wohnhäuser zu ermöglichen. Bei den Stichwahlen für den Ge meinderath in Berlin wurden drei So zlalisten und ein Liberaler gewählt. Die Schristsedkr in der Schweiz sind am Streik. In Bern sind drei Zeitun gen nicht erschienen. In Mitteldeutschland herrscht in hef tkger Schneesturm. Auf dea thüringischen Eisenbahnen ist der Verkehr eingestellt. Der Scha von Peefien will eine Kam misfton nach Europa schicken, um die Gesetze der europäischen Länder zu studi ren, und dann für sein Land ein neue Civil und Strafgesetz einzuführen, und solche seiner Vorrechte aufgeben, deren Abschaffung der Wohlfahrt de Volke nützen würde. Zwischen Dom Pedro und seinem Schwtegerson soll Uneinigkeit herrschen. Die Führer deS Streiks im Frübjar stft-d von den Grubengesellschaften in Essen wieder angestellt worden; die Leute be ruhigen sich dabei. In Stockholm herrscht die Grippe ebenfalls. SisssnSriSteo. Angekommen in : Baltimore: .Scottia von Ham bmg. Zi ew York: .Wyoming von Li Vttpool. Hie si g es. vt vntsch'tdung d,S Wkaysr Deouy in dem Timberlake'schen Falle. Wie bekannt, war Hoshour. der Cltkk der Timberlak.'schen Avotbeke mtatn VerkausenS von' Schnaps am Sonntag und wegen Verkaufen ohne Lizens an geklagt. Die Anzeige war durch den regulären Polizisten Afh erfolgt, die Thatsache wurde unwiderleglich bewiesen, trotzdem nahm sich Moyor Denny einige Tage Zeit zur Entsckeiduna und st heute gab er dieselbe ab. Sie lautete aus Jretsprechung. Wir würden still schweigind über dikse Entscheidung hin weggehen, wenn Mayor Denny stets in der Behandlung solcher Fälle liberal ge Wesen wäre. Wir ftnd eben keine Freunde von Gesetzen, welche Bevormundung und religiösen Zoang bezwecken. Die Art und Weise aber, wie der Mayor zu dieser Entscheidung gekommen ist. muffen wir als eine höchst verwerfliche bezeichnen, denn sie tritt das Prinzip, daß vs, dem Gesetz All gleich sind, ganz schmachvoll mit Füßen. Schon nach Anhörung deö Falle? öuöerte sich der Mavor dabin. eine Anzahl Herren der Nachbarschaft ge aar hatten, die Aau ae ei au m.. hässtgkeit (Ms) erfolgt. Welche Recht bat ein Richter in einem lolck, rn. ein ex p&tte Verfahr einzuschlagen. was geyi ,yn vlk cemung der Nachbaun an? Für ihn kann nicht maßge bend lein, als die Zeuaenauslaaen. I seiner Entscheidung sagte r. dak . r. i . - ' DU Z-yal,acye oe Verkaufs zwar bewiesen sei. dab aber alle AvotK.?,. . Sonntag SchnapZ verkaufen und er eS
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