Indiana Tribüne, Volume 13, Number 84, Indianapolis, Marion County, 11 December 1889 — Page 1

Jahrgang 13

Office : No. 180 Oö Marhland Straße. No. 84. Indianapolis, Jndiava, Mittwoch, de u. Dezember 1809.

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Wieder ist in Nev York der Habgier und der RückstchtSlosizkeit des Mono Pols ein Mensch durch gräßlichen Tod zum Opfer gefallen. DaS Gesetz bestimmt, daß in New Iork alle elektrischen Drahte unterirdisch gelegt werden muffen, was fragt aber daS Monopol nach dem Ge setze ! Unsere Gesetze bezwecken bloß die Schaffung von Monopolen und die Be reicherung derselben. Die Herren, welche ihre Dividenden einstreichen, spüren nichts ; t davon, wenn einem armen Teufel von WrfcaWj otn oTpFrrtfsf S?Imrn hitrrfi MtVVIt y.t.... mmmwj den Leib gejagt wird und die Anschaf fungskosten für Arbeiter sind gleich Null. Man findet sie umsonst aus der Straße. DaS Jsolirungsmaterial an den Drähten war schlecht, d. h. billig. Je billigeres Material, desto größer die Dividenden. Was liegt an einem Menschenleben? Wenn der Präsident einer solchen mono polnischen Gesellschaft Morgens von dem Unglück in der Zeitung liest, schmeckt ihm deshalb sein Frühstück um kein Bischen weniger. Und die Behörden ? Und die Gerichte ? Die werden im Geiste des Gesetzes, das bloß Eizenthumsrechte aber nicht Men schenrechte schützt, ihre Pflicht ausüben. oder auch nicht, je nachdem es die Divi dende beeinflußt. Dafür aber haben wir eine Negierung von, für und durch daö Volk. Kaiser Wilhelm, so berichtet das Kabel, sagte zu dem Bürgermeister von ! Frankfurt, er kenne nur zwei Parteien : eine Partei, welche für ihn und eine Partei, welche gegen ihn sei. Wen erinnert daS nicht an den Ausspruch deS franzSsi schen Königs, den seine Schmeichler den Großen nannten: l'ewt c't rnoil? (Der Staat bin ich ?) Ludwig der Vierzehnte hieß der Autokrat, sein Nachfolger hieß Ludwig der Fünfzehnte, und dessen Nachfolger hieß Ludwig der Sechzehnte und unter diesem brach die große Revolution auS und sein Haupt siel unter dem Messer der Guillotine. Bei dem Bankett, das dem Kaiser WilHelm in Frankfurt gegeben wurde, sagte er, sein einziges Streben sei, sein Land (sein Land) groß und mächtig zu machen. DaS war auch das Streben Ludwigs des Vierzehnten, und Pracht und Prunk liebt der Kaiser auch wie Ludwig der Vierzehnte. Kaiser Wilhelm ist noch jung und wir leben im Zeitalter des DampfeS und der Elektrizität. Er kann vielleicht noch ! Dinge erleben, welche ihm zeigen, daß die Völker nicht bloße Nullen sind, und daß Deutschland nicht sein Land ist. Viel leicht wartet die Geschichte nicht auf sei nen Enkel. Wenn die Straßenbahn-Compagnie nicht unter solchen Bedingungen den elek irischen oder Kabelbetrieb einführen will, daß dieStadt eine angemessene Entschädig ung für die Benützung der Straßen bezieht, dann soll die Compagnie es eben bleiben lassen. Indianapolis ist nicht so groß, daß eS nicht noch eine Reihe von Jahren mit Pferde oder Mauleselbahnen auskommen kann. Die Compagnie prahlt fortwährend mit den großen Sum men, welche sie hier angelegt hat. Hat sie es der Stadt zu Liebe gethan, oder weil sie eS sür profitabel hielt ? Der ge genwärtige Freibrief der Compagnie läuft noch elf Jahre. Wenn die Com pagnie erst sieht, daß sie keinen neuen Freibrief bekommen kann, wenn sie nicht !die Bedingungen er Stadt annimmt. dann wird sie sich eben entschließen müs sen, sie anzunehmen. An Leuten oder Compagnien, welche Straßenbahnen be treiben wollen, wird es nicht fehlen, aber da sie ihre Bahnen nicht in die Luft bängen können, müssen sie das Recht haben, die Straßen zu benutzen, und dafür sollen sie zahlen und gut zahlen. Es giebt wohl kaum eine Stadt, welche so wie Indianapolis von den Eisenbahnen beherrscht wird und cs ist Zeit, daß der Stadtrath dieser Situation ein Ende macht, und daß die Stadtväter zeigen, daß sie ehrliche Männer und nicht Hallunken und Feiglinge sind. DrathnaHrtHteu. Wetterauslichten. Für Jndiana: Hübsches, kühlere? Wetter. Zu Todt gedrückt und getreten. JohnStovn. Pa., 11. Dez. Im Main Str. Opernhaus wurde heute

Lbend .Onkel Xmt Hütte- gegeben und eS waren etwa 500 bis 600 Zuschauer an Otsend. Da wurde plötzlich die Feueeglocke angeschlagen und nun wälzte sich die erschrockene Menge zu der schmalen Treppe und dem einzigen engen Auk gang bin. Ein furchtbare Gedränge entstand, denn zur selben Zeit wollte eine Mene Menschen in da Theater hinein, weil sie glaubten, eS brenne in demselben Rückstchtlo stießen und traten die Men schen einander nieder, und besonder ent setzlich ar e zu seben. wie Kinder von

starken Männern zu Boden getreten vur den. ZaSls Personen fanden dabei sofort I Ifc... Q"K .k AI. CA.C.I to....k.M ijicn 4.uu unu uv(( lunijiy uruiucu schwer vtrlkdt. von denen zehn Wahlschein lich ihren Veeletzungen erliegen werden. Bei alledem brannte es nirgends und an der entsedlichen Katastrophe trügt nu? der Unverstand und der wilde Schrecken Schuld. ES wird behauptet, daß einige der Opfer von der Polizei erschlagen worden sind. Ein Mann sprang auS einem ! Fenster deS dritten StockmerkS herab und trug schäme Verletzungen davon. JohnStovn hatte zwei Theater, daS jenige tn welchem daS Unglück vasstrte. wurde seit Langem wegen seiner Gefährlichkeit nicht mehr benutzt, und erst wieder in Gebrauch genommen, seit bei der großen Ueberschwemmung daS andere weggerissen wurde. Jede ra tio n o f L a b o r. Boston, 10. Dez. Die Convention der Federation os Labor wurde heute in der City Hall eröffnet. Um 10 Uhe rief GomperS dieselbe zur Ordnung und ein Comite theilte dem Gouvernör AdamS und dem Mayor Hart mit, daß sie will kommen seien. AlS die beiden Herren eintraten, wurden sie mit Applaus em pfangen und Beide hielten Ansprachen, wobei der Heer Gouvernör sehr geistreich bemerkte, daß keine natürliche Feindschaft zwischen Kapital und Arbeit existire, und daß beide für einander nöthig seien. Ein Comite zur Prüfung der Mandate wurde ernannt, voraus Vertagung eintrat. Stürmische Fahrt. New Vor k. 10. Dtt. Der Dam pser .EmS- des nordd. Lloyd kam heute nach einer äußerst stürmischen Fahrt an. Am 4 Dezember mußten alle Passagiere unter Deck bleiben. Eine Frau Leopsld Enstide und ein Herr Walters wagten sich trotzdem herauf, und wurden von den über daS Schiff stürzenden Wellen umhergeschleudert, so daß Erstere einen Arm, Letzterer ein Bein brach. Wahl in Boston. Boston. 10. De,. Hart. Republl' kaner. wurde mit 5.000 Stimmen als Mayor gewählt. Für LizenS wurden 26.936, dagegen 18763 Stimmen abgegeben. Der Congreß. Washington, 10. Dez. Eine von Sen. Sherman eingebrachte Resolution. daß der Präsident von Zeit zu Zeit mit auswärtigen Regierungen Verhandln gen, wenn Streitigkeiten zwischen den Ver. Staaten und einer anderen Regle rung bestehen, die nicht aus diplomati schem Wege beigelegt werden können, zur Regelung derselben durch ein Schied? g'richt anknüpfen soll, wurde an den Ausschuß sür auswärtige Angelegenheiten verwiesen. Senator Turpie brachte eine Resolu tion ein. daß bti gerichtlichtm Emschrri ten gegen .Trusts die Beschlagnahme der Maaren derselben statlsinden soll. Turpie hielt eine längere Red über die Resolution. Er sagte .Trust." seien die Rlesensünden unserer Zeit, welche die Welt mit Schwindel und Betrug süllefl, und gegen welche die prengstrn Gesetze erlassen werden sollten. EvartS reichte eine Bill in. daS 400. Jahr seil der Entdeckung Amerikas durch eine Weltausstellung in New Port zu feiern. DaS Programm sür die morgige Ge dächtnUeier deS hundertsten Jahrestages der Inauguration Washingtons wurde angenommen. Im Hause werden keine Geschäfte vor genommen, biS der Sprecher mit der Zu iammenfttllung der Lifte der stehenden Comites sertig ist. Vtt Oadsl. Frankfurt Oberbürgermeister. Frankkurt. a. M, 10. Dez. Der deutsche Kaiser halte eine längere Unter redung mit de Oberbürgermeister Ml quel während der Zwischenakte in der Oper und er beschenkte ihn mit seinem Portrait in Lebensgröße. In Folge des sen bezeichnen Gerüchte Herrn Mique bereit? als Rachsolger BlSmarck?. Die Influenza. Pari?, 10. Dez. Die Influenza

oder Grippe ist weit verdeelttt in hiestger Stadt. 130 Angestellte de Central Tele gradhenbureau' liegen darnieder und man befürchtet die allgemeine Avdrti. lung der Epidemie. In Rußland treten die Fälle zwar nicht meht so zahlreich, dafür aber um so heftiger auf.

Die östreichische Thronfolge. Wien. 10. Dez. E heißt, der Kai. ser habe den Erzherzog Karl Ludwig zu einem Nachfolger bestimmt. Derselbe st der zur Zeit älteste lebende Bruder de Kaiser?. Londoner Arbeiter. Londo n. 10. Dez. Dk GaSarbei er drohen mit einem Streik und die Kohlenschaufler, um erstere zu unter stützen, haben ihren Arbeitgebern ein Ul lmatum gestellt, worin sie, im Fall der Verweigerung der verlangten Lohner höhung ebenfalls mit dem Streik drohen. Inzwischen ist in Folge der Befürchtung, daß daS GaS ausgehen könnte, da? Ge chäft mit Lampen und Petroleum ein äußerst lebhasteS. Die Londoner GzS'Compagnie ist im Besitze von über 15.000 Applikationen um Anstellungen und glaubt daher im Falle eine Streiks den Sieg davon ragen zu können. Sie beabsichtigt da her keine der an sie gestellten Forderun gen zu btwilligtn. SStsssUESriSeen. Angekommen in : New York : .Ethiopia von GlaS gow. Hamburg: .Bohemla" von New V'k. L o n d o n : In Sicht : .Montana" und .Weser" von Baltimore. Hiosiges. 13 Wir weisen darauf hin. daß nächsten Sonntag Abend in der Män erchor. Halle eine Wiederholung des prachtvollen Schauspiels .Deborah" stattfindet. Das Stück hat bei der ersten Aufführung so ungetheilte Anerkennung gefunden, daß man auch für nächsten Sonntag auf ausgezeichneten Besuch rechnet. Wer der ersten Aufführung nicht beiwohnte, sollte dies unbedingt nächsten Sonntag thun, und da das Stück von hohem dramatischen Werthe ist. so werden sich gewiß auch Viele, welche der ersten Aufführung beiwohnten. wiederum elnsinden. ES giebt in Festaeschenk. welcbk immer willkommen ist. für welche aber jetzt schon Sorge getragen werden sollte. u tjl vtt eme Photographie. Die besten Photographien, künstlerisch au?, gesührt, und zu mäßigen Preisen, lt kommt man bei Albert Fearnauadt. 16 Ost Washington Straße. Wm. v. Moore, welcher vor t nem Jahr in Montgomery County wegen DiebstahlS zu zweifähriger Zuchthaus strafe verurteilt wurde, ist vom Gouverneur begnadigt worden. Der Begna digte hat. während er im Zuchthause wellte, seine Frau durch den Tod verloren und hat drei Kinder. Auch hatte er ftch vorher eine guten Leumunds erfreut. Edward Graybill, welcher vor 14 Mo naten in Scott County wegen Tieb stahl zu zwtijähriger Zuch haukftrase verurtyeilt wurde, ist ebenfalls begnadigt worden. ES muß zugestanden w.-rden. daß Gou verneur Hovey von seinem Beanadia ungSrecht ausgiebigen Gebrauch macht Der Möbelarbeiter Albert ranke hat auSgefunden, daß feine Ehe mit sei ner Emili offenbar nicht im Himmel ge schlössen wurde. Er klagte dem Sauire Feidelmann sein Leid, indem er ibm zählte, daß er seine Frau vor 6 Jahren gehiirathet habe, daß die Ebe keine alück ltche gewesen sei, und daß die Frau led ten Freitag ihr 16 Monate altes Kind zu seinen Verwandten unter dem Vorgeben gebracht habe, daß ste Einkäufe in der Stadt zu machen habe. Seitdem sei sie nicht mehr zurückgekehrt, und die Vermu thun liege sür ihn sehr nahe, daß eS ihr an einem Tröster nicht fehlen wird $100, welche ste aus der Pank Hatte und $5a welche er in einen Bauvereln inde zahlt hatte, habe sie mitgenommen. Ein Gewitter im Deemb.r ist zwar schon dagewesen, aber immerhin erwähnenSwerth. Nachdem es a.Nern Vormittag tüchtig geregnet hatte, klärte sich gegen Mittag der Himmel wieder auf. und er machte ein so beitere K ftcht, daß man, wäre man nicht durch den schrecklichen Zustand unserer Straßen an den gesallenen Regen erinnert vor den, gar nicht mehr daran gedacht batte Am Nachmittag zogen sich jedoch wieder düstere Wolken am Horizont ulammen und die schwüle Temperatur war die Verkünderin eine schweren KettittS Dasselbe stellte sich auch kurz nach 4 Uhr

ern uno es blitzte und donnerte wle im

GroßerErössnungssBall gegeben von der ßarpenters Vnion Uo. l0, i der Phönix. Halle. (dem neuen xrachtvollen SeSZude des Herrn KrSckel, an West Worri Straße,) am

Donnerttag, 12. Dezember. Eintritt 25 Cents a Person. ''-T '!?tr; ; Soz. Sängerbund wird auf vielseitiges Verlangen am Sonntag, 15. Dezember '89, Deborak! in der Mannerchor - Halle ! wiederholen. Nach der Vorstellung : TT.!! - Krconzohon I Eintritt 25 CtS. G Person. lEftecttitom Ksottlcc. Notice !s liereby giren that an clcc tion os three trusteea os Elizabeth hoöge No 493, K. & L os II , will bo lieltl Friday ovening, Dezember 27th, 1889, at the usual placc os meeting. Gustav Pixk, Prot. Chas. G. Coülox, Sec'y George Herr mann. Leichen-Wsftsstes. Ofsitt: No. S Süd Delaware Strafe. Ställe. Ii0, US, 124, 156, 128 Oft Yearlftr. Teledbsn ttll. Offen Tclq und tta i. Sommkk. Gkgen 5 Uhr stillte stch ein heftiger Regenguß ein, mit dem das In teressante Natur-Schauspiel seinen Ab schluß sand. Die Straßen bieten jedoch einen Anblick, Wie er aus dem elendsten Dorfe in Deutschland nicht geboten wird. Vom Auslande. In Rußland i? mit der Einführung von Postsparkassen am I. November a. St. begonnen morden. In dem Moskauischen und Twer'schen Postbezirke, welche die Gouvernments Moskau und Njafan bzw. Twer und Nowgorod umfassen, werden etwa 150 solcher Kassen eingerichtet. Im europäischen Nußland (ausschließlich Peters.bürg) haben in den letzten sieben Jahren 40,000 Brände stattgefunden, deren Schaden auf 69 Millionen Rubel berechnet wird. Fast 140,000 Gebäude sind ein Naub der Flammen geworden. Dieser Tage wurde das vom Rechtsanwalt Dr. Richard Eisen mann zu Berlin erfundene und bereits patentirte elektrische Klavier" einer Beslchtigung und Prüfung von Seiten de3 Cultusministers ,, Goßler, deö Ministerialdirektors Greifs, de Generaldirek. tors Dr. Schöne, des Geh. Rath Jordan und des Profefforö Rudorff unter? zogen. Aeußerlich unterscheidet sich das Instrument in nichts von allen anderen Flügeln. Das einzige Fremde, was dem Auae begegnet, sind etliche LeitungSdrähte, welche von einer Batterie zu i s Elementen zum Instrument hinführen. Erst ein Aufdecken der oberen Platte enthüllt die Geheimnisse, welche daS Innere des Kastens birgt. Zwar ist Vi: gewöhn liebe Einrichtung mit dem Hammerwerk beibehalten worden, aber eS sind diejenigen neuen Theile hinzugetreten, auf deren Arbeit das elektrische Klavier beruht. ES ist hervorzuheben, daß die elektrischen Töne, vom zartesten Pianissimo mim Fortissimo anschwellen können und daß ferner der Ton in ungeschwächter Kraft beliebig lange gehalten werden kann. Aber bervorzuheben ist auch, daß diese elektrischen Töne eine andere Klangfarbe wie jene des gewöhnlichen Klaviers besitzen: sie entsprechen mehr jenen des Harmoniums; sie haben etwas Geister hasteS, UeberirdischeS an sich ; sie erin nern in den tiefen Lagen an die Orgel, in den mittleren an das Cello und in den hohen an Violine und Harfe; sie schwe den feierlich und ergreifend dahin. Die Erfindung soll der Mgd. Ztg." zufolge auf Anordnung des Ministers durch eine Commission noch genauer geprüft und daS Gutachten Herrn von Gonler ernge icht werden. Der Erfinder gedenkt hingegen, sein eigenartiges Instrument i fi M UV V.fi no) wellkr zu vervourommnrn uno oasselbe demnächst in einem Concert weiteren is tut

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