Indiana Tribüne, Volume 13, Number 81, Indianapolis, Marion County, 8 December 1889 — Page 4
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Eine allerliebste kleine Putzmacherin, deren Bekanntschaft ich ,or einiger Zeit gemacht hatte und die mich derart bezauberte, dsttf ich entschlossen war, sie zu heirathen. Natürlich var sie einverstanden damit. Unserer Vereinigung standen nur noch zwei Dinge gegenüber die Einwilligung ihres Vaters und bann meine definitive und mir schon langst in Aussicht gestellte Anstellung als Secretar bei der Provinz zial Cassen -Verwaltung. Da 0 Wonne! An demselben Tage, an der., mir der Schneider daß besagte moosgrüne Wundenoerk brachte, empfing ich 9n der PrsoinzialkCaffen-Verwalkung einen Brief mit der Wettung, ich solle mich noch an demselben Vormittag ab schen neun und zehn Uhr dem Herrn Canzlelrath Mottenhuber behusZ E gagementSzweckS vorstellen. Wer war jetzt glücklicher als ich? Denn unter uns meine Casse war us's Aeußerste erschöpft ::ud au5 dem moosgrün" klcng eS mir beinahe wie Ironie entgegen. Fast den ganzen Nest eines Geldes nämlich hatte tcb, um meinem Ueberzieher eine würdige Gesell schast zu geben, zu dem Ankaufe eincS neuen CtinderyuteS und ebensolcher Glacehanvfchuhe verwandt. Allerdings nannte ich noch außer jenem schäbigen Nest eine Baarsumme von sünshundert Mark tnein Eigenthum, jedoch hatte ich diese vor vielen, vielen Jahren einmal meinem Freunde Fritz Zickendrayt ge . . . . rt r i . . ileyen, oer vtsyer vergeben yarie, ue mir ! uruckmerstattkn. vlmx aber mit dte em Briefe war ich ia aller Sorgen ledig. Geld rsinkte mir aus der Provincial Caffen: Verwaltung jn Hülle und Fülle rselche Melodie in dem Worte Kassen", Verwaltung lag! Milli wurde mein theures Ehegemahl, und auf all' dieses Glück, daS langersehnte Ziel meineS Da sein?, siel vciii Verklärender moosgrüner Schimmer, der Abglanz meines Ueberzieher?. Noch einen letzten langen, rsn tiefst Zufriedenheit erfüllten Blick in den Spie ail dann machte ich mich auf den bc eutsamen Wea zu dem Herrn Canzlei rath Mottenhuber. Es war aber, als ob sich alle glück llchen Ereignisse an diesem Tage zusam mendrangen sollten. Denn plötzlich taucht uf der Straße vor mir eine liebe, ver traute und fch?n lange schmerzlich ver mißte Gestalt auf, mein Freund Fritz Zickendraht. .Gut, daß ich Dich treffe jubelte 0tUn roollte ich zu Dir kommen. Denke Dir nur, es hat sich eine alte Tenü gesunden, die mir tausend Thaler vermach! hat. U)a siel mir ein, daß ich Dir noch sünshundert Mark schuldig bin. Hm ? sagte ich mir geben wir dem braven Jungen seine fünfhundert Marl zurück. Eine innige Rührung ergriff mich nnd Fritz Zickendrath fuhr fort: .Aber Mentch, mte wohl du ausstehst! Donnerwetter al Am Ende brauchst Du die sünshundert Mark nicht einmal. 'Mir auch recht ! Ich will mich so wie f demnächst etabliren, da kann ich daS Sümmchen ganz samaS gebrauchen. Ja, roeißt Du was? Vielleicht kannst Du mit noch fünfhundert Mark leihen HerabgeschNtettert von Meinen Hoss nüngkÄ, verneinte ich betrübt. Elender Verräther.- schrie Fritz hien auf erbost'- .so also, behandelst Du Deme Freunde, wenn Du im Glucke sitzest. Nun. fahr' hin. Ich verachteDich. Mich, siehst DU nie wieder. Und ritz stürzte davon, schmerzlich erregt, schritt ich weiter. Plötzlich fühlte ich eiue Hand auf meiner Schulter. Vor mir stanv in dicker Herr im Mann, der mir vor alten Zeiten einmal ein Paar Stiefeletten gefertigt Ue. Ungünstige Umstände zwangen mich' leider, ihm den Beirag vorläufig schuldig zu bleiben. .Met Herr sprach er mit düsterem Ernste .Sie haben Ihre Rechnung Mi heute noch nicht bezahlt. Ich ver zichtete daraus, Sie zu verklagen, weil ich der Meinung war, daß von Ihnen doch nichts zu bekommen it. Ihre Garderobe' überzeugt mich.daß ich mich getäuscht habe. Zahlen Sie oder ich werde mich zu Scheit ren'. gegen Sie verankaszt sehen, deren Unannehmlichkeiten Sie sich selber zuzus schreiben haben werden." Ich nickte ihm begütigend zu und schritt ( weiter; Die Aussicht auf die feste An ' Wung überhob mich aller Befürchtung or deu engedrohten Schritten, deren .Unannehmlichkeit ich mir selber zuzu, schreiben hzben mürde. S, e, blickte ich denn endlich da stolze OebZude der ProvinzialkCasieNiVetrsat tung, in das ich schon in so kurzer Zeit meitten .Einzug al besoldeter Beamter Hilien sollte. Aber was war überwacht geschehen Ein hohes AnsticherGerüst hatte sich vor der Front des HauseS erho ben und hundert sieikge Hände waren damit beschäftigt, mit ungeheuren Pinseln die F.eade zu beatbeiteu. In tau send Tropfen spritzte der eiße Mauer tilt vsn Ha Eeriut derab. Und eine
solchen Gkkähr söNke Ich wein hetMcheö
moosgrünes Klelnod aus,eyeu. as tan GottesWitte nicht sein!" schrie es in ' iueinem Innern. Die Uhr zeigte erst auf halb zehn : ich hatte also noch hinreichend Zeit, mich nach Hause zu begeben und dort mein moosgrünes Juwel in Sicher heit zu bringen. , Auf dem Rückwege welche Feder be schreibt meine Freude begegnete ich Milli. Sie war gerade auf einem Ge fchästsmcge begriffen. Selbstoer stand lich kannte ihr Entzücken über meine moosgrüne Herrlichkeit keine Grenze. ,So ein Paletot wird aber eine Menge Geld kosten," meinte sie schalkhaft. Sollte ich dem ahnungslosen Engel verrathen, da ich ihn noch nicht bezahlt hatte, weil meine Finanzen leider an einer so erbärmlichen Schwäche laborirten? s .Und sieb' einmal." fuhr sie schelmisch fort, indem sie an das Schaufenster einer st i ...cvr..... 4 aiulHCllcuriiiucuyuHwiuuij ytiumtui, un dem wir'vgrüber kamen sieh' einmal, was das für schöne Sachen hier sind." Und dabei sah sie mich so innig, so zärtlich an ein Barbar hätte nur wi-, derstehen können. Ich trat also in den ' Laden ein. Da aber, wie schon mehrfach erwähnt, meine Mtttel zur Anschaslung : " . m. a rr.A n h: . 'li J. . ! eine nuanicii:wouuiö uuyi iniyicuy ten, so mußte ich mich mit einer kleinen Breche begnügen. Die kostete aller hings nur fünfzig Pfennig, war aber !cht5 destowettiger äußerst geschntackooll. .Nimm hm!- sagte ich zu Milli. Abwechselnd ließ sie ihre Blicke von der Brache auf mein moosgrünes Palla diun gleiten, und bei Gott, es schien mir, als ob sich um ihre holden Lippen ei Zug der unsäglichsten Verachtung legte, der mir ein unliebsames Gefüh bereitete. .Uud nu, theure Milli fragte ich vtüer,.um auf meinen Lieblingsgedanken zu kommen wann kann ich Deinen Vater in unserer Sache sprechen?" .Wann Du willst," sagte sie kurz und ziemlich kalt. Da mir MilliS Familie bisher unbe kannt geblieben war, so ließ ich mir ihre Wohnung nennen, um noch an demsel den Tage ihrem Vater meine Auswartung zu machen. Jetzt muß ich aber gehen," sagte end lich Mtlli .es ist schon zehn Uhr! Zehn Uhr?! Allinächtiger! Dann war eS ja mit der Prooinzial- KassenVerwaltung zn spät. Eine wilde Ver zweiflung erfaßte mich, und nur der Ge danke, daß ich morgen um dieselbe Zeit hoffentlich auch noch zurecht käme, besänftigte mich einigermaßen. Nachmittags verfügte ich mich zu Willis Vater. Selbstverständlich in meinem moosgrünen Heiligthum, um schon durch meine äußere Erscheinung ein güns?iges Vorurtheil in ihm zu er ecken. MilliS Vater Härte mich ruhig an. indessen er unablässig auf meine Ueberzieher starrte. ,AH, dachte ich bei mir. Wo haben Sie daS machen lassen?fragte er, nachdem ich geendet hatte, mit heijerer Stimme und deutete auf jenes schon öfters besagte Kleidungsstück. Stolz nannte ich ihm meine Schnei der. , Da verzerrten sich feine Züge, dunkle Nöthe stieg in sein Antlitz und mit donnernder Stimme brüllte er mich au: .Herr, Sie wagen, mein HauS zu be trekeu und um metne Tochter anzuhalten und lassen sich bei fremden Menschen neue Ueberzieher machen? Erzr alS ich unten am Fuße derTreppe aus meiner Betäubung erwachte, erin, nte ich mich,, daß mir Milli einmal erzählt hatte, ihr Vater sei Schneider meiner. Gebrochen und meinen LlebeSträumen für immer entrissen, kehrte ich nach Haufe zurück. Auf dem Tische lag ein großes Schreiben mit dem ölempel der Provinzial-KassenkVerwaltnng. .Offen bar das Decret meiner Anstellung l dachte ich bei mir und wie ein Sonnen strahl leuchtete das weiße Papier durch das nunmehrige Duster meines Daseins. Ich öffnete uns lag folgende kurze Zci, len: Da Sie heute nicht erschienen sind, so nehmen wir an, daß Sie auf den Posten nicht mehr resiecliren, und haben anderweitig darüber verfüct." Wie ich aus einer tiefen Ohnmat wieder zu mir gekommen war, sah ich ein, daß ich ein geschlagener Mann war. Ich hatte an diesem Tage einen Freund, fünfhundert Mark, eine Anstellung, eine Braut und einen Schwiegervater verloren und nur etwas gewonnen, nämlich die Aussicht, daß jener Schuh Malermeister Schritte gegen mich er, greisen würde, deren Unannehmlichkeit len ich mir selber zuzuschreiben hab:n. rvuroe. Mein Trost in all' meinem Unglück ist aber EinS: Mein theuerstes Gut hat mir das Schicksal nicht entreißen können. Ich meine meinen moosgrünen Ueberzieher. Im Nachen des Todcö. Ueber ein Jagdabenteuer des Advokaten Förster in Wallendors (in den Karpathen) berichtet derselbe im Zipser Bo ten" in folgender lebendiger Weise: .Am 1. Nov. ging ich mit'mehreren Wallendorfer Jägern in unser Gebirge auf die Nehjagd. Die Hunde jagten wunderschön, doch trieben sie die Stehe weg von UNS in ein zweites Thal. Ich begab mich demnach den Bergrücken entlang auf einen mir bekannten Stand Schon wahrend des GehenS bemerkte ich. dan das Hundeaebell einem Sckwarl )ß wild gelten mußte, lud demzufolge das Gewehr mit Kugeln und wartete auf meinem Posten auf das vermeintliche Wildschwein, hossend, das; der mir zunächst stehende Jager dieselben Laute HS reit und sich mir nähern" erde. Wie groß war ad?r mein Erstaunen; als ich etwa hundert Schritte von mir entfernt, im Dickicht ' plötzlich einen , mächtigen Wären erblickte, der langsam schreitend, um den ihn jagenden Hund sich gar , nicht kümmernd, mir immer näher kam. Auf ca. 70 Schritte Schußweite, drückte ich das Gewehr los und der Bär brach zu, sammen.... Das sehend, feuerte ich zur Vorsickt noch meinen zweiten Schuß auf ihn ab und eilte dann aus eine kleine Anhöhe unterwegs das Gewehr noch, malS labend um die übrigen Jäger in dem aestreckten LZärezz zu rule.
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MM irtöüti aber ckein Auf, Äls ichz mich umwendend, den auf ' mich zurenenden Bären nur 4 bis S , Schritte von mir entfernt erblickte.. . . Meine entsetzliche Lage erkennend, feuerte ich mm auS nächster Nähe einen Schuß auf das auf mich schon loöstürs zende wilde Tbier ab, welches, nunmehr tödtlkch getroffen (7 Nippen gebrochen und die Lunge zerstört), mich mit einem Mark und Bern erschütternden Gebrüll an siel, niederwarf und, mich mit einer Tatze am linken Arm packend, mit erneu ertem Gebrüll und weit geöffnetem hlixt tenden Nachen gegen meine Arust stürzte. Da sah ich denn keine gkettnug mebr, und mit dem verzweifelten Ausruf: .Sa elend muß ich hier zugrunde gehen!" stieß ich den Lauf meines Gewehre? in den weiten Nachen des Ungeheuers, das mit seinem scharfen Gebiß dessen Läufe packte und zerdrückte. . Ich aber drückte nun, mich verzweifelt ehrend und käm pfend, den letzten Schuß ab. ' In diesem Momente kamen zwei Hunde herbei und zerrten den Bären. Der Bär wandte den Kopf und ich benütke den Augenblick, um mich von ihm wenigstens so weit loS zumachen, daß das Thier, als eS neuer ding? auf mich losstürzte, nur mehr mei nen Oberschenkel erreichte, den eS freilich schauerlich zufammenquetzchte. Die Hnnde zerrten den VSren immer weiter. Der Aär, der auch' schon ent krästet war, packte noch meinen Fuß und brachte mir, den Stiefel durchbeißend, oberhalb oeS Knöchels "eine Wunde bei. DsS war aber auch fein letzter Angriff. . Als 'S mir mit größter Anstrengung endlich gelang, mich vom Äären loSzu machen und aufzuspringen, sah ich in einer geringen Entfernung die wilde Bestie zusammenbreche,! und verende. Auf meine Hilferufe kamen auch schon meine braven Kameraden herbeigeeilt, und erst in ihrer Mitte genoß ich das be feligenoe Gefühl der Itettung inSbesondere als wir eonstatirten, daß das an mir haftende Blut nicht meinen Wunden entströmte, sondern vom erlegten Bären stammte und meine Wunden nur mehr Quetschungen waren. Welches Gemisch derVerzweiflung im Angesicht der Leben gefahr und wieder der Freude, alS ich mich gerettet sah, meine Nerven durch, zitterte, das läßt sich nicht beschreiben. Der erlegte Ningelbär war 2 Meter eentner schwer, 175 Centimeter läng un einen Meter hoch. Sein schöneS, fchwar zeS, glänzendes Fell wird mir stetS diese! schauerliche Jagdabenteuer ln Erinue rung briugen." yeiullHe Enthüllungen. ES ist schon wiederholt geschehen, daj bieS oder jenes Werk eines anerkannten Schriftstellers später von irgend einem verkannten Genie als das seinige rckla, mirt wurde. Man eriunere sich nur an den Lärm, welchen der Schulmeister Aacherl seinerzeit wider Friedr. Halm schlug, dessen .Fechter von Naoenna ein Erzeugnis der Bnchcrl'schen Muse gemesen sein sollke. Gewöhnlich hat mm es in dergleichen Fällen mit Narren zu thun. Im Anzenblicke jedoch beschäftigt eine ähnliche Angelegenheit, welche leider ern ster genommen werven muß, den weiten literakischen Kreis, welcher. an den Dich tungm des verstorbenen Alfred Meißner Antheil nimmt. In einem eben bei Jauke in Berlin erschienenen Buche be hauptet nämlich ein als Schriftsteller fast unbekannter einstiger-Freund" Meig ner's.Franz Hedrich, daß er der alleinige Verfasser einer ganzen Lteihe unter dem Namen Meißner erschienenen Romane, darunter: .Zwischen Fürst und VoU, Sa fairst, Neuer Aoel", .Schwarz Gelb-, .Kinder NomS ,c. sei. Außer, dem sei er Mitarbeiter an den meisten unter Meißner'S Namen heraus gekom menen Prosawerken gewesen. Zur Be gründung dieser schweren Beschuldigung wider einen Todten führt Hedrich eine Anzahl von Briefen Meißner'S an, welche sich im Besitze deS Verlegers Janke öesinden zollen. Die Echtheit dieser Briefe vorauSge, fetzt, läßr sich nicht zweifeln, daß zvi schen Alfred Meißner und Franz Hedrich in der That eine literarische Gemeinschaft intimster Art obgewaltet hat. Sie theil ten, wie Hedrich weiters mittheilt, das Honorar, welches die Buchhändler des kungenden Namens Meißner wegen reichlicher fließen ließen, als sie es dem obfcuren Hedrich gegenüber gethan hätten. In den legten Jahren habe eS Zwistigkeiten gegeben, weil Hedrich end lich größere Ansprüche auf den Gewinn erhob und zwischen den Zeilen des Hed rich'fchen Buches ist zu lesen, daß die Furch! vor Aufdeckung des angedeuteten SachverhaltkS Alfred Meißner in den Tod getrieben habe. Nebst den Briefen führt Hedrich. auch, gewisse Nomanstellen an, in welche er annagramatisch seinen Namen ein flocht, um später feine Autorschast beweisen zn können. So zum Beispiel in dem Roman Die Prinzessin vm Porlttgal": .Holozeliger Engel, Ermanne Dich! Da läßt sich nichts mehr andern, Redete sie der Graf unter; , 1 ?Ä Lleoroiungen in aa an. xS"t welg es, erwiderte die Prinzessin ausjeuszend.Dieser Beweis örde allerdings für sich allein sehr hinken. . Die verössent lichten Briefe hingegen fallen schwerer in'ö Gewicht. Eigenthümlich berührt es bei der ganzen Sache, daß die Verleger Gebrüder J ,nkeelcbe zehn Jahre kana MeißnerS Wtrke, darunter die angeblich von Hedrich geschriebenett Romane .Schwarzgelb" und ,Die Kinder NomS" gedruckt haben, jetzt auch die Streitschrift HedrichS, rücksichtlich dessen Enthüllun gen gegen Alfred Meißner in Verlag nehmen. Im besten Falle, wenn der lebendige Heorich gegen den todten Meiß ner Recht bebälk, hak doch dieser Hedrich an der Täuschung wacker 'mitgeholfen und mindestens die Hälfte des Gewinnes eingesteckt. Man wird jedenfalls gut tdun, daS Endartheil über diese in mehr facher Hinsicht peinliche Ass-ire hinaus zuschieben, bis auch die Partei Meißner rücksichtlich dessen Hinterbliebene . der literarischen Freunde zu Worte gekommen sein werden. 1 11 f o.man ch em m 0 de r n en Werke sind nur jene Gedanken enthalten, Uelche der Leser hineinkegk. -Unsere inner St im mß Kören wir meist zu spät, gar nicht ode? falsch. ,
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