Indiana Tribüne, Volume 13, Number 78, Indianapolis, Marion County, 5 December 1889 — Page 2

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Doch es kam anders ; nach der eingeholten Ernte verließen die ehemaligen Sklaven in großen Scöaaren die Fezen das, zogen nach den Städten oder im Lande uniber, arbeiteten nur so lange, bis sie sich eine Kleinigkeit verdient hat ten, um dieses dann roieder ZU verthun. Der größte Theil d:r ehemaligen Skkavenbesttzer sah sich zu Grunde gerichtet. Die Folge davon war, datz sie ihren ganzen Hag auf die Krouxrinzezsitt.Re gentin und ihren Gemahl, den Grasen d'Eu, den sie für den geistigen Urheber der Maßregel halten, und zugleich aus die Monarchie warfen. Diese zu Ende M vorigen Jahres herrschende Stimrnunz benutzten die Republikaner und brachten mit aller Macht eine republika nische Agitation in Gang, wie sie in Brasilien bisher noch nicht stattgefunden. Skepublikanische Neiseprediger hielten überall Vortrage und gründeten Vereine. fahlreiche Beitrit!S:Erklarungen fanden . att, hauptsZchlich in den Provinzen Rio i Janeiro, MinaS GeraeS und Sag Paulo. Ein großer Theil der ehemali' gen Sklavenbesitzer trat zu den Nepubli kauern über. Nebenher hatte sich aus siädtischen Freigewordenen eine sogenannte schwarze Garde zum Schutze deS Thrones gebil det, an deren Spitze einige ehemalige BekZmpfer der Sklaverei standen, und diese gVLzrda. negra gab den Anlaß, daß die republikanische Propaganda sich über da? ganze Lano hin verbreitete. Als namltch am 30. December v. I. ein Dr. Silva Jardkm in Nie im Theater einen republikanischen Vortraz hielt, übersiel b!e schwane Garde daS Theater, verwunbete viele öcepublikrner und verheerte den Saal. Auf einen anderen Agitator, der kurz nachher einen Vortrag halten wollte, schössen die Schwarzen und trieben darauf die ganze Versammlung auseinander. L!un lärmten die Republikaner, die Behörde schütze sie in ihrer persönlichen Freiheit nicht, und beriefen eine große Lersammlung. Die Behörde aber untersagte die Abhaltung derselben. Dieses Verbot wurde der zündende jnnke. Mit einem-Schlage war die ganze Tagespresie Nios, mit Ausnahme ei .Jornal do Commercio", republikanisch. Man lärmte über Uuterdrückuag des Versammlungsrechtes und der Nede sreihcit, mangelnden Schutz seitens der Behörde u. f. m. ZustimmunqSadresien kamen von allen Seiten, die Studenten tx Fakultäten, ja, selbst die zwölf- bis sünfzehnjährigen Kadetten der Militärschulen ließen ihrem Unwillen in schwül siigen und pomphaften Aufrufen freien Lauf, und überall gründete man republikanische Zeitungen oder erwarb andere schon bestehende, zum Zwecke der republikanischen Propaganda. Cin republikanischer Congreß fand am 30. April in Sao Paulo statt, auf welchem die Ne vublikaner jeder Provinz durch je fünf kwählte Abgeordnete vertreten waren. Derselbe beschloß, die republikanische Partei angesichts der großen Arö)ey uung, die sie in der letzten Zeit genom men, neu zu organistren, und wählte den Kedacteur des .Paiz" in 3!io, Quintino Vocaruva (derselbe hat im revolutionären Minitterium da? Portefeuille deS AuS' vartiaen übernommen), zum Haupt der republikanische Pariei in Brasilien. Seit Anfang Mai und besonders seit Eintritt der Krisis im vorletzten Mini perium wurde die Agitation immer heftiger, ja, selbst leidenschaftlich; die drei roßen Tagesblätter ai$, Gazeta be Neticiaö und .Diario de NoticiaS" richteten eigene Nubriken für die republi kanische Propaganda ein. Im .Diario" oonl 1. Juni wird beispielsweise zu einer Mittheilung über die Reise d?L Grafen d'Eu nach dem Norden die höhnische An merkung gemacht, dieselbe nütze nicht? metzr, denn die Dynastie habe bereits rjchiedene Provinzen unwiederbrinAlich verloren. Schon vorherhatte daZjelbe Blatt auseinandergesetzt, daß derZusammensturz der Msuarchie unausbleiblich sei. In der ,Gazea" ward die Drohung laut, die Republik werde noch in diesem Jhre geschaffen erden; auch wurde in demselben Blatte der Staats rath Saraioa als erster Präsident der Republik empfohlen. Am 26. December v. I. forderte ein Profeffor der Medicinfchule bei der Er theilung der Doetorgrade in öffentlicher Versammlung unter dem Beifall der der neuernannten Doctoren und der an, esende Studenten den Kaiser auf: er möge mit seinem Einfluß den nationalen Wunsch nach der Republik begünstigen. Im Mai d. I. leitete der Graf d'Eu ein Sthung des Clubs Zo.Vo!uOta riot ös Pataia iu Rio, in welcher er als Schutzher? de Clubs den neuerwählten Vorstand in sein Amt einführte. Als der Prinz sich nach beendigter Sitzung entfernte und durch die Vorhalle des BersammIuugtzraumkS schritt, ertönte Plötzlich eiu vielstimmiges Vira 1g. He puWica! und ein großes Hohngeschrei. Dabei ist zu bemerken, daß die ganze vnssmmluna aus oseskNtnund aetivev

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MMkärZ 5e!!ünd ünö t imTU-m,.t )! EZ.m Oberbefehlshaber des brasilianischen Heeres war. In gleiche? Weise wurde er auf feiner aus reiner Menschenfreundlichkeit nach den unglücklichen Städten Santo? und EampinoS unternommenen Reise behandelt; schmutzige Flugschriften wurden ihm in den Eisenbahnwagen hinemaeworfen. Bald nach dieser Reise tra: der Prinz eine Fahrt nach den von Dürre und , Hungersnoth heimgesuchten Nordprovinzen un. Diese letzte Reise ward ebenso schroff und gehässig beurtheilt und die politisch? Seite derselben in unwürdigster Weise al persönliches Ränkespie! des Prinzen dargestellt. Die republikanische Partei beschloß, einen ihrer Wanderprediger an Bord desselben Schisses mitmachen zu lassen, um den Huldigungen, die dem Prinzen etwa dargebracht werden wurden, in der Person dieses Agitators einen Ableite? zur Seite zn stellen. Die Agitation in Rio und im Süden duttte inzwischen unge schwächt fort und wurde tätlich stärker. Soweit war im Sommer die republikanische Propaganda bereits durchgedrungen, daß in einer Sitzunq des AbgeordnetenhauseS ein conservatioer und ein liberaler Abgeordneter sich offen als Repnblikaner bekannten und ein conseroativer Abgeordneter eine längere Rede mit dem Rufe schloß: Nieder mit der Monarchie, eö lebe die Republik!" Zur Beruhigung für ängstliche Gemüther, die daran erinnerten, daß sie der Verfassung aemän als Abarordnete dem Kaiser und 'der gegenwärtigen Dynastie Treue ger rj. t ...Vrl m cyworen lzalien, naqni man cimiu im vorigen Monat ein Gesetz an, nach welchem jeder Deputirre, der vor den Mitgliedern deS Bureaus erklärt, daß dieser Eid .seinem Glauben oder seinen politi scheu Ansichten zuwiderlaufe," von der Eidesleistung zu entbinden ist. (lUu Ui'ixisx:ä)t rflndung. Daß die Elektricität auch zur Verhü, tung von EisenbahnunfäUen benutzt werden kann, sucht der Ingenieur Th. PerlS durch tii.m neu von ihm construirten Apparat zu erweisen. Diese Ersittdung beruht auf folgender Jsee: Wenn die Locomotioen der cursirenden Züge mit Batterien oder DvnamoS ausgestattet sind, deren Verbindung durch die Fahr schienen hergestellt wird, so ist eS natür lich, daß, wenn zwei Züge auf einem und demselben Geleise einander entgegen oder ?iuter einander fahren, der Strom gechlossen und hierdurch auf beiden Locomotioen der Thatbestand angezeigt wird. Würde die Einrichtung, so wie diese ursprüngliche Jsee eö angibt, zur Ausführung gebracht werden, so dürften überhaupt auf lange Meilen nicht zwei Züge auf einem u::d demselben Geleise lausen, ohne daß sie sich gegenseitig avertireu würden. Das ist natürlich über flüssig und vom Uebel. Der Ersindcr sügt daher bei seiner Einrichtung der Verbindung durch die Schienen en'.e solche durch Drähte hinzu, so daß nun, mehr der Stromkreis durch eine Schiene und den Draht dargestellt wird. Den Draht kann man nun stellenweise isotiren oder absperren, so daß eine wirkliche Verbindung zwischen zwei Locomstioen nur stattsinven kann, wenn sie sich inner-, halb einer und derselben zwischen zwei Absperrungen liegenden Strecke des Drahtes befinden. Hierdurch verrathen sich die Maschinen einander erst, wenn sie in gefahrvoller Nähe sind, aber doch nicht zu nahe, um nicht die Vermeidung eineS UnglückSfalleS zu ermöglichen. Nehmen mix z. B. au, zwei Züge fahren sich auf demselben Geleise entgegen. Sobald sie nahe genug sind, wird' der Strom geschlossen. Durch den Strom wird sofort ein aus der Locomotive be findlicher Anker angezogen, der ein Ge wicht herabfallen läßt, durch ?as die Dampspfeife und die Bremse augenblicklich in Thätigkeit treten. Beive Züge werden so in kurzer Zeit zum Stehen gebracht. Ist ein solcher Slromschluß erfolgt, so können die beiden nächstgelegenen Stationen durch automatisches An läuten sofort von dem Vorfall in Kenntniß gefetzt werden. Durch diesen Appa rat würde es, auch möglich werden, daß die auf einem und demselben Geleise besindlichen Züge unter einander und mit den nächstgelegenen Stationen telephonisch, auch während deS FahrenS, verkehren konnten. Sollte sich die Ersin dung praktisch bewähren, so würde sich die Zahl der Eisenbahnunfälle jedenfalls sehr vermindern. Richt nur das Zusammenstoßen von Zügen konnte dadurch verhindert werden, sondern auch ein Auffahren auf stehende Wagen und ein Ein 'aufen in todte Geleise. Oer wackelige" Dveidunv. l?s war mit absoluter Sicherheit zn tttarten, daß die Abmachungen, welch angeblich auf der Staatsmänner-Confe-renz in FriedrichSruh behufs einer Ver söhnung" mit Zcußland getroffen worden sind, in Oesterreich durchaus nicht dankbar aufgenommen und, weit entfernt, den Dreibund und den europäischen Frieden zu festigen, nur erschütternd wirken würden. Die neuesten Kabeldep eschen bestätigen dies denn auch im vollen Um ! fange. Wer hatte auch glauben können, daß man in Oesterreich ruhig damit einverstanden fein werde, den Russen in Bulga rien und der SZachbarschaft freies Spiel zu lassen und aitdererseitS Trient Jralien abzutreten oder ihm auch nur Selbstverwaltung zn gewähren uns da durch die .wildesten Appetite" der nie schlummernden Jrredentistenpartei zu reizen? ES ist erklärlich, daß eine solche Politik in Otsterreich, daS auck mehr als je von innerer Zersplitterung bedroht ist, für geradezu selbstmörderisch qilt. So wollen denn weder die österreichischen noch die ungarischen Minister von der Hochseisen neuen Politik etwad wissen, und eine allgemeine Ministerkrisis steht dort bevor, wenn dennoch an den besagten Abmachungen festgehalten werden sollte! Aus der Selbstverwaltung des Trientiner Gebietes wird nun bis auf Weiteres nichts, trotzdem sich der Tiroler Landtag dafür erklärt hat, der .Fürst" Ferdinand hat nach wie vor die thätige Freundschaft Oesterreichs, und überHaupt soll Alles beim Alten bleiben, und keine der augeblichen Absichten deS ehr lichen Maklers" Biömarck ausgeführt erden. Die Italiener sind narürlich döbruö verstimt und lScinm Bis,

'iy msrck nicht öiel mehr zu trauen, als tu Oesterreicher ; daß Rußland, dem man schon den Mund wässrig gemacht hatte, nun erst recht fuchsteufelswild ist und eine drohendere Haltung einnehmen wird, als vorher, versteht sich von selbst. Die neueste Politik deS eisernen Kanzlers bätte fonach nichts weiter zur Folge gehabt, alS: den Dreibund bedenklich zu lockern, allgemeine Mißstimmung zu erzeugen und den Gegensatz zu Rußland zu verschärfen. So scheint es wenigsiens nach den jüngsten Nachrichten, wenn man die ö)inge nur von der Oberfläche betrachtet. Aber die Geschichte hat noch eine andere Seite. Darauf wird man mit der Rase gestoßen, wenn man eine andere Stelle desselben KabelbciefeS liest, in welchem obige sensationelle Dinge stehen. WaS hat-Blsmarck eigentlich mit den jüngsten diplomatischen Schwenkungen gewollt? Daß eine.Versöhnungkpolitik" der oben bezeichneten Art ein vollständigeS FiaSco fein würde, lag ja für jeden Kenner der Verhältnisse von vornherein klar auf der Hand, so klar, dag vor Allem der deutsche Kanzler unmöglich an den Erfolg dieser Komödie geglaubt haben kann. Er hat aber sicherlich gewußt, warum er sie in Scene setzte! Der Zweck der europäischen StaatsmännerDiplomatie ist ja längst nicht blos nach außen gerichtet, sondern in vielen Fällen sogar hauptsächlich nach innen. Man hat jetzt lange genug von den Frieden? erfolgen der mitteleuropäischen Diplomatie gesprochen, jetzt will man wieder frei nach Goethe sagen: .Ich bin deS FriedenStoneS satt. Muß wieder mal daS KriegShorn blasea." Die Umstände bringen daS so mit sich. Unter Anderm steht Deutschland wieder einmal vor einer NeichstagSmahl. Dieselbe kann sogar beschleunigt werden. Der Kabeljunge weiß neben seinen groß artigen diplomatischen Nettigkeiten auch zu erzählen, daß ÄiSmarck mit dem jetzi gen Reichstags, trotz dessen erprobter NegierungSfreundlichkeit, recht unzufrieden ist, daß er sich über die Budgetdebatten öraert und noch mehr über die starke Ueberzuckerunz der SocialistengesetzPille seitens des ReichStagS-Eommtssion, und daß er, wenn die Mehrheit nicht den vielbesprochenen AuSweisungiparagraphen des Socialistengesetzes schlucken wolle, wieder einmal zu einer Auslösung deS Reichstages entschlossen sei! Schon wird in der ofsiciösenPresse damit gedroht. Es wurde aber schon früher als zweifele haft bezeichnet, daß die Neuwahlen auch nur einen ebenso gefügiaen. geschweige denn einen gefügigeren öteichStag liefern würden, als es der jetzige ist. Doch BiSmarck oder, wenn man will, da Wohl deS Reiches braucht einen solchen. Darum, ' . Samiel der Kriegsfurcht, hilft Ein directes fran $5 fisch e Kriegsgespcnst läßt sich aber zu Zeit mit dem besten Willen nicht ?ervorzaubern, also muß ein russich e S herhalten. LtzlereS empsiehlt sich auch schon der Abwcchslung wegen, denn daS französische ist nachgerade etwas stark abgenutzt. Deshalb müssen die Actien deS Dreibundes jetzt alS faul bezeichnet, deshalb muß Deutschland alS verlassen und isolirt hingestellr, deshalb muß die russische Gefahr riesenqroß an den divlo matischen Himmel geschrieben werden! Vielleicht kann das 'triegSgespcnst gleicheitig auch in Oesterreich und Italien innere Dienste verrichten. Einiae Monate später kann ja dann wieder abgewiegelt werden, und die friedenSstifterifch: Weisbeit der Diplomatie auf'S Reue im rosig sten Lichte erstrahlen. Wir haben keinen Speclalcorrefxon ten am grünen Tisch der Staatsmänner, aber so Manches spricht dafür, datz die Geschichte wirklich so zusammenhängt, wie eben geschildert. Die Erfahrung ist ja gewöhnlich die beste Lehrmeisterin.und die Eoulissen der politischen Eoncertbühne Europas haben in den letzten Jahren etliche Löcher gekriegt, durch welche auch gewöhnliche Meuschen mit einigermaßen guten Augen dahinter sehen können. Vom Anlande. Unlängst hielten Raths eael Green und seine Frau, eines der ältesten Ehepaare in FultonkEounty in Georgia, nahe Atlanta, ein Familienfest ab, an welchem 102 Familienglieder, Kinder und Großkinder theilnahmen. Die Festtafel, an der sämmtliche Theilnehmer Platz nahmen, ar fünfzig Fuß lang. Seit der Zeit dieser Festlichkeit ist die Familie noch durch neun Geburten vermehrt morden, so daß sie jetzt 171 Köpfe zählt. Für den berüchtigten egvttischen Obelisken, welcher rm Central park zn New Fork steht und unter dem Namen .Nadel der Kleovatra" bekannt ist, scheint daS amerikanische Klima sehr .ungesund" zu sein. Schon seit Jahren droht er, zu zerfallen, trotz aller angewandten Schutzmittel. Vor einigen Jahren wurde der Obelisk mit Parafsin eingerieben, aber auch dieses Mittel that der fortschreitenden Zerstörung keinen EinHall. Deshalb beschlossen die Parkcommissäre in ihrer neuesten Sitzung, die Professoren N. Ogden DoremuS, Henry Morton, A. H. Gallatin und Sceaberrn zu ersuchen, den Obelisken recht genan zu besichtigen und der Com Mission Bericht zu erstatten, ie dessen NeußereS am Besten erhalten erden könne. Aber auch unter diesen Herr? scheint guter Rath theuer'zu sein. Ueber d a S nachträglich Opfer eines Hundebisies wird ans Phi ladelphia erzählt: Ä or neun Wochen war die siebenjährige Sadie McMullen von ihrer Mutter nach einem Grocerieladen gesandt worden, um Zucker zu kaufen. Zn dem Laden wurde sie von einem Hund gebissen. Da, Thier wurde getödtet, und die Wunde, welche, da? Kind durch den Biß deS Hunde erhalten hatte, heilt bald wieder $u. Vor zwei Wochen pellte .sich bei Sadte heftiges Fieber ein. Su wurde nach dem Pennsylvania. Hojpitat geschafft und erholte sich in kurzer Zeit derart, daß sie die Anstalt verlassen konnte. Unlängst aber versiel sie in furchtbare Krämpfe, Schaum trat vor ihren Mund, und sie bellte und knurrte wie ein Hund. Ein Arzt wurde gerufen, vermochte aber nicht zu helfen, da di Kleine von der Tollwnth befallen ar. Sie starb nach zei Tagen unter furchtbaren Qualen.

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Jz-jj&xäiäS K a r z l l ck v rüch nt der BcheUttk des Herausgebers und Redacteurs eines Landblättchens in Rebraska ein Feuer aus. Um feinen Lesern einen zwei Spalten langen Bericht über den Brand geben zu können, warf er die neuesten Rachrich ten aus der Staatshauptstadt aus dem Blatte. Sein Feuerbericht schloß mit den Worten: .Als das letzte ersterbenoe Flämmchen zum nächtlichen Hi.nmel emporzüngelte, wurde es uns klar, daß der Schaden 65 beträgt und nicht durch Versicherung gedeckt ist. So treffen die Schicksalsschläge, welche Wangen zum Erbleichen und Herzen zum Brechen dringen, die Großen und die Geringen dieser Welt mit gleicher Wucht. Wir hoffen, daß die Hyänen, die sich mit den Abonnementsgeldern im Rückstände besinden, jetzt anständig genug fein werden, mit dem Gelde herauszu rücken." ES versteht sich von selbst, daß wir unserem bedrängten College unsere herzlichste Sympathie nicht vor' enthalten. In Chicago ist bereits der erste Mensch aus Freude darüber, daß die .Gartenstadt" so gute Aussicht habe, der Sitz der 92er Weltausstellung zu werden, verrückt geworden und mußte in'ö Irrenhaus geschafft werden. Es ist noch dazu ein Neger, Namens, John B. Hazel. Nebenbei hat er die sire Jdee, daß er einige hunderttausend farbige Sklavenfamilien in Afrika befreit habe, bedauert indeß. daßdieWeltausstellungS Geschichte ihm keine Zeit lassen werbe, auch die übrigen zu befreien. Seit Mo, uaten macht er für Chicago als AuSstel lungsstadt .Propaganda" und pflegte in die äußerste Wuth zu gerathen, wenn Je mand einer anderen Stadt den Vorzug gab. Ja er hatte sogar ein bestimmtes Chicagoer HauS, daS er für den Mittel unkt der Welt hält, zum Sitz der Aug: stellung auSerfeben. Schließlich aber wurde fein Zustand gemeingefährlich. f Ei Opfer der Weltausstellung" nennt rbn ein dortiges Blatt, wir möchten ihn lieber ein Opfer der Chicagoer Presse nennen, und es wundert uns fast, daß nicht schon mehr solche Opfer zu verzeichnen sind. DaS Gleiche läßt sich übrigens auch von der New Jorker Presse in diesem Punkte sagen! Einen fröhlicheren D a n U isagungStag als der kleine Holländer Ri lchard Mollhoek in Chicago, elcher in der Poli,eistation der zwölften Straße die Dienste einer .Scheuerfrcn" oerrich: tet, haben sicherlich nicht Viele gehabt. Derselbe b:kam nämlich am besagten Tage von seiner in Relrerdam lebenden Mutter die Nachricht, daß er dutch den Tod seines Großvaters, eines alten Geiz alseS, welcher dem jungen Molyoek cci einer Abreise nach Amerika nichts als leinen Segen und eine Cigarre gegeben. der Erbe eines Vermögens von Bo,QQQ worden fer. ueber seine Zorgeschichtk befragt, erzähl! Molhoek den Berichte?stattern, daß er holländischer Deserteur )fci und hierzulande bisher nur wenig fcohi Tage gesehen habe. Zu Hause babe er AlleS im Ueberfluß gehabt. Nach seiner Landung in New Jork sei er zuerst nach Grand Haven, Mich., gegangen, woselbst er auf dem dortigen Bahnhof als Güterverlader gearbeitet habe. Da rauf hausirte er in Manistee mit Petersilie, arbeitete sodann in einem Holzfällerlager und begab sich sodann nach Chieago. Bei seiner Ankunft bierselbst nannte er keinen Cent mehr sein eigen, schlief die ersten drei Tage auf der Straße nnd begab sich sodann nach einer Pslizeiftation, woselbst man ihn, wie schon angedeutet, alS .Scheuerfrau" en gagirte. Dort wird er auch verbleiben, bis fein .Glücksfchiff" eintrifft. Ein junger Mann, dem ein Strastermin ganz ungewöhnlich gut be kam, ist Leroy Looett auö Whitney: County, Ky. Vor etwa drei Jahren wurde derselbe, im Alter von erst 15 Jahren, alS .Mondscheinler" processirt und zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt, die er in LouiSville verbüßen sollte. Er bekam die Mafern, wurde deshalb in daS Hospital gebracht und' machte hier einen Fluchtversuch. Da er nämlich bemerkt hatte, daß hier die Eisenstangen vor dem Fenster nicht ganz in die Höhe reichten, so benutzte er den Zwi: fchenraum, um zwischen die Stangen und daS GlaSfenster u schlüpfen. In dieser Situation faßte ,hn der Schließer Bender ab, er wurde zunächst gefesselt und mußte feine Zeit absitzen. Wie er selbst meint, zu feinem Glücke. Denn wäh rend er damals spornstreichs nach Hause nach Whitney-County wollte, wo sich das unreife Bürschchen bereits der Adams 'fchen Bande angeschlossen hatte, blieb er ber seiner Entlassung in LouiSville und nimmt jetzt in der Fabrik der Wagen Compagnie zn Süd LouiSville eine so gut Stellung ein, daß er nicht unerheb lit Ersparnisse machen kann. Er beadslchtigt jetzt, seine Mutter und sechs Geschwister herkommen zu lassen, welche zwar in der Heimath eine ansehnliche Farm besitzen, aber von den Erträgen jahraus jahrein nichts zu sehen bekom men, da Alle in dortiger Gegend geraubt und ge stöhlen mirs. WaS wäre aus dem jungen Menschen gewordelr. wenn er damals entkominen wäre? So NnSlanve. Die Einwohnerzahl von yariS beträgt nach der letzten Zahlung also mit Ausschluß aller Reisenden, ganz genau 2,9Sl.0S9. also bald drei Mil, lionen. Von diesen kommt ein Zehn theil aus die in Paris lebenden Aus länder, .naturalisirr" oder nickt. Keine Stadt der Welt hat. wie ein Bericht der Voss. Ztg." meldet, eine so große Zahl von Außländerii unter ihren Bewohnern auszuweisen. Dazu kommt ein jährlich wachsender Zuzug von Ausländern. Von Engländern leben z. B. in Paris 12,304 und von Amerikanern 0414, welche meist das Quartier der ChampSElr)s6e5 und der angrenzenden Straßen, Aoenuen und Sqüareö bewohnen, und zwar um den Triumphbogen, den Park von Monceau, den Ronde Point u. f. . Die spanische und portugiesische Colonie zählt 8532 Mitglieder und lemohnt ebenfalls dieses .Westend" von Paris. Der Italiener ßibt es 22,519, meist Künstler, Kunst, rndustrielle und Handwerker aller Art, welche die entlegeneren Stadttheils im Süden bewohnen. Belgien ist in diesem Zehntherle mit 4S.S4V Bewohnern ver treten, welche, meist Tagearbeiter, Mau rer. LiMnerseutL. .Eisenbahn- und

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testen Etadtthcilen, in der Nähe von Etsenbahnyosen, Fabriken und Mafchi enwerkstätten niedergelassen haben. Der Holländer gibt es 16, 341, unter ihnen viele Handels- und Geschäftsleute aller Art, die meist im Centrum der Stadt wohnen. Die Deutschen mit Einschluß der Deutsch-Oestcrreicher, namentlich der Wiener, zählen 30,229 und gehören großentheils der literari schen, der künstlerischen und der kunst industriellen Welt an. Viele Tausendt von ihnen sind in großen und kleinen Finanz- und Handelsgeschäften als Buch, Halter, Commis u. s. .. sowie in Gast Höfen angestellt. V Schweizern zählt Paris 2,781. Rußland ist von allen Nationen am schwächsten in Paris ver treten, nur mit einigen Tausenden, dit meist kommen und gehen, ohne sich in PanS dauernd, d. h. mindestens Iahn lang, niederzulassen. Den Russen alle, Stünde werden von der eigenen Regie, rung zu viel Schwierigkeiten in den Weg gelegt, um sich im Auslande eine Art Heimath zn gründen. Der reichen russisch-aristokratischen Familien gibt eß allerdings zeitweise in Paris sehr viele, allein fast nur, um die glänzende Win, tersaison daselbst zu verleben. ES m nordische Zugvögel, die im Herbste kom, !men und im Frühling gehen. Für di jungen russischen Großsürsten mit un ohne Familie ist Paris immer ein ver, gnüglicheö Eldorado, in welchem sie ihr volle sociale Freiheit mit Behagen ge nießen. Aus Sndnen ird geschrls ben: Dem Hafenarzt von Snrabay, wurde kürzlich die Anzeige überbracht, daß an Bord einer aus der Rhede an, kernden chinesischen Dschunke ein Rei sender gestorben sei. Der Beamte fuhr denn auch an Bord und stellte nach er folgte? Visitation der Leiche den erfor derlichen Begräbnißschein auS. Darauf kam der Capitän der Dschunge an Land und bestellte einen Sarg nach chinesischem Muster, d. h. einen großen, bauchigen Aasten. Der Sarg wurde nach dem Schiffe gebracht und sie Leiche am nderen Morgen in aller Frühe von der ge sammteu Mannschaft unter Verbrennung von Wunderzetteln und betäubenden Gonggetrommel nach dem Grabe über geführt. Ein chinesischer Matrose mit dem weithin sichtbar auf einer Stange befestigten Erlaubnißschein der Behörde merschirte obendrein in vollem Staate vor dem Sarge einher. Nach Schluß der ernsten Feier kehrte die Mannschaft nach der Dschunge zurück, die hierauf eiligst die Anker lichtete. Gegen Mittag fanden aber einige Japanesen in der Nähe deSCHinesen:KirchhofS einen Sarg, der stark nach Opium roch und bei nähe rer Besichtigung sogar deutliche Opium, spuren an den inneren Seitenwanden erkennen ließ. Die Zollbehörden wurde eiligst von dem Funde verständigt und fanden denn auch ohne alle Mühe den Mann heraus, der den Sarg verfertigt hatte und ihn in der That als denjenigen identificirte, welchen er. Abends zuvor für Rechnung des DschunkenCapitäns anBord gefabren hatte. Zum Ueber flusse kam bald darauf auch noch die Leiche deö chinesischen Passagiers ange, schwömmen, den seine biederen Lands leute aus dem himmlischen Reiche einfach ins Meer geworfen hatten, um den für feine Bestattung ausgestellten amtlichen Erlaubnißschein als bequemes Mittel zr einem äußerst psiffig angelegten Opium fchmuggel zu verwenden. Ein interef f anter Söhne, termin fand kürzlich vor dem SchiedS. mann in Berlin statt. Als Klägerin erschien die grau des früheren Scharf' richters Julius Krauts, welche bekannt lich schon seit Jahren von ihrem Manne getrennt lebt. Dieselbe wird in einem bluttriefenden Colportageroman .Der Scharfrichter von Berlin" als die Ge liebte eines gewissen Reinhard bezeichnet, welchem in der Erzählung eine Helden: rolle beigemessen izt. Darin, daß man sie, als verheirathete Frau, in solch zweifelhafteS Verhältniß zu einem Fremden brachte, erblickte sie eine Beleidigung Md beschloß, gegen den Verleger die Klage anzustrengen. Zunächst fand je doch ein Sühnetermin statt. Der Ver klagte erklärte, daß nicht er, sondern der Versasser des RomanS verantwortlich fei. Letzterer war gleichfalls im Termin an efend. Es kam nun nach einigen Unterhandlungen ein Vergleich unter fol genden Bedingunzen zu Stande: Der besagbe Schriftsteller stellt in Heft 17 oder 13 deS Romans die gekränkte Ehre und den geschädigten Ruf der Klägerin dadurch .wieder her, daß er den Helden Reinhard sterbend unter heiligem Eidedi Versicherung abgeben läßt : Zwischen mu und Frau KrautS ist nichts gefche hen, was vor Gott und den Mensche einen, Makel aus ihre Ehre werfen könnte." Löst der Verfasser dies Versprechen nicht ein, so zahlt er der Klägerin eine Buße von 600 Mark; sofort erstattet- er der Frau KrautS die ihr erwachsenen Auslagen im Betrage von 30 Mark und trug die Kosten für denRechtSanmalt und den Sühnetermin. Die Klägerin ging auf diese Vorschlage eir und verzichtete auf die Klage. Ein Landwirth a u S d e r Provinz Sachsen hat Buch und Rechnung Über die Werthsteigerung geführt, elche bei Verkäufen von Gütern in seiner Nach' barschaft zu Tage getreten ist. Er be weist durch seine Aufzeichnungen, daß sich von Jahrzehnt zu Jahrzehnt di Preise in gewaltiger Weise gehoben haben. So wurde daö Rittergut Der Domhos" in Gehofen bei Artern, jetzt gegen 900,000 Mark werth, vom dem Freiherrn von Eberstein an den Amte Verwalter Lüttich für 29,000 Thaler verkauft. Das Gut Schleußig erkaufte vor siebzig Jahren de? Besitzer Agricola für 13,000 Thaler; der letzte Käufer bezahlt 100,000 Thaler dafür. Ein Halbhufengut in Kleinzfchocher mit 20 Ackern Feld und Wiese, würd 1877, mit voller Ernte,wie Alles stand und lag, mit 1700 Thalern gekauft. Neuerdings galt es über 13,000 Thaler. Diese und ahn liche Beispiele zeigen, wie günstig die Lage des ererbten Landbesitzes, wie schwer eö jedoch für strebfame Fachleute mit geringcrem Capital ist, beiden hohen Güterpreisen zur Selbstständigkeit zu gelangen. r t ßi Drosn, tzldvökö!. Vuktk lock. Simsee 23.

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