Indiana Tribüne, Volume 13, Number 76, Indianapolis, Marion County, 3 December 1889 — Page 2

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Jndisna Tribune. : " - 1 1 1 1 Erscheint "' -'s. g & c t i 4 S V 5ts 5 si, täjsttchi SuSim- Soft durch dk Zti M 13 3J Cent p Woch, di eacta3l,XittM" & Centt st B3$t Ctii jalicnn 15 iftt oi int( iit 5?SN;. V, Pft U2fJ)'.i i JE!ajS5a5:ae 15 J7. SfssZ JSlB. Qwösts JndZanäpolZs, Ind., 3. Dezemb '39. 1 1 Haftpflicht unser? Eisenbahnen. Es ist noch nicht lange her, daß dle WcaickhnoerVüztunam auf Veranlaf, fung der New Vork'Centt-gl-Bahn sich entschlossen' haLen, den Ansprüchen der . durch Eifenbahnunfalle oder verspäteter Lieferung geschädigten Personen gerecht ! zu Werden. Was die EifenbahnunfäLe betrifft, fs n?eist die Sratistrk recht er ; schreckende Zahlen auf. So wurden im Jahre 18i?8 allein auf der 3!ew Pork-, . Central nicht rseniger, als 229 Menscken getödtet and 637 ehr oder minder j schwer verletzt, und ein starker Procent- j satz der letzteren mag später noch mit Tode aogegangen sein. Wie man nun den gerechten Ansprü chen der Verletzt? oder im Todesfälle denen der Hinterbliebenen entgegenkommt, ba entzieh: sich in vielen fallen der Oesientlichkeit. Gewöhnlich findet auch hier ein amüsantes Wettrennen der Adoocaten beider Theile statt. Die Eisenbahn hat natürlich ihren langjährigen und erfahrenen Anwalt, der in ihrem Interesse jeden Skandal zu vermeiden und möglichst schnell einen wohlfeilen Vergleich herbeizuftthren sucht. Wenn's aui geht, ist die Sache beigelegt, ehe die Zeitungen den Unfall in die Welt hinusxosanuen. Leider wird oft die Unerfahrenheit der Geschädigten in hinterlistiger Weife zu Gunsten der Eisenbahn ausgebeutet. Wir kennen z. B. einen Fall, in welchem ein junger und kräftiger Mann auf Lang Island von einem Schnellzuge überfahren und getödtet wurde. Ehe noch die Vorbereitungen zur Beerdigung getroffen waren, erschien bereits der Bahn anmalt im Hause der bedürftigen Eltern, streck!? ihnen voller Großmuth" zwei hundert Dollars für das Bezräbniß vor, und lieh sämmtliche Familienmitglieder in aller Eile ein Papierchen unterschreiden, welckes sie für eineQuittung hielten. DaS war'S auch, nur stand noch etwas mehr darin, nZmlich ein feierlicher 33er zicht auf alle weiteren Ansprüche gegen die Bshngesellschaft. Allerdings, als es später znm Processe kam, erklärte daK Gericht jenen durch hinterlistige Kniffe erlangten 3!everS für null und nichtig. Doch nicht immer sind die Beschädigten so beherzt oder so glücklich, den Kainpf gegen eine VahngeseÜfchaft aufzunehmen und durchzuführen. Wenn nun aber dsS größere Publikum von dem Unfall Kennmiu erhält, dann ist Hundert gegen EinS zu wetten, daß der Bahnanwalt trotz aller Elle zu spat kommt. Denn die Anwälte, sobald sie von einem solchen Unfall hören, senden sofort einen geschickten Agenten zu den Hinterbliebenen oder dem Verletzten, und versuchen unter Aufbietung aller Ueberredungskunst, sie zur Anstellung eineS Processes gegen die Bahngesellschaft zu veranlassen und ohifeile Vergleichs? vcrfchläge zurückzuweisen. Manchmal begegnen sich mehrere solcher Agenten an Ort und Stelle und dann soll es schon zu erheiternden Scenen gekommen sein. Gewöhnlich wird der Proceß on apec übernommen nach dem berühmten Muster der Herren Dodson und Fogg in dem Processe der Wittwe Bardell gegen Samuel Pickwkck,Boz'chen Angedenkens. Der Anwalt läßt sich nämlich schriftlich die Hälfte oder ein Drittel der zu zah lenden Entschädigung versprechen, wofür er alle Kosten übernimmt. DaZ Letztere klingt sehr großmüthig, ist aber bei Lichte besehen, nicht weit her. Denn da es keine Gerichtskosten oder Vorschüsse gibt, so bestehen die Kosten in weiter nichts, als SO Cents für jeden Zeugen und dem üblichen Dollar für jeden Geschworenen. Ein verständiger Anwalt wird aber, sobald er irgendwie Aussicht auf einen guten Vergleich hat und nach dem günstigen Ausfall der Beweisaufnahme für den Beklagten laßt sich die BaKn, esellschaft meist gern zu einem solchen herbei , eö vorziehen, die Sache nicht auf'S Aeutzerste zu treiben und die will, kürliche Entscheidung der Jury abzuwarten. Leider sind nämlich unsere Gesetze bezüglich der Hohe der Entschädigung höchst manzelhaft. Wie absurd ist es . B., wenn in New York die höchste Summe, welche den Hinterbliebenen eines Getodteten .zugesprochen werden kann. 5000 Dollars dettßat, während der mit dem Leden Davongekommene bis zu 20,, 000 Dollars verlangen darf ! Da gar kein fester Maßstab der Ent, schLdigung nach dem Grade der Verletzung besteht, schwanken die Cnifcheldüngen der. Juries willkürlich und lau nenhast hin und her. Dazu muß der Klage? auch äußerst vorsichtig bei AuSwab'l der Geschworenen sein, denn die Agenten der Bahn wühlen emsig im Ge Heimen, und durch bestochene Gefchwo rene wird gar oft eine Nichteinigung herbeigeführt. Wenn aber doch, trotz alledem,dem Kläger eine bedeutende Summe Bgefprochen ist, dann treibt die reiche Gesellschaft den Proceß sicher noch vor den General Termin, und schließlich noch in die Appellinstanz, und bis zur unanfechtbaren Endentscheidung können Jahre vngehen und der verzweifelnde Kläger mit seiner unglücklichen Familie schließlich in Noth und Elend verkom men. Es verlohnt sich, einen Blick auf die entsprechenden Verhältnisse in Deutschland zu werfen. Dort besteht noch das Hsstpflichlgesktz, welches die Eisenbahnen dazu anhält, im Falle einer Verletzung, die den Tod oder die Arbeitsunfähigkeit deS Vetrossenen herbeigeführt hat, volle Entschädigung z gewährin. Diese EntschAbigung besteht entweder in einer Leibrente, oer in einer Kapitalsabsin dung je nach Wodl deS Verletzten. Gezahlt wird die Entschädigung an den Verletzten, oder an seine Hinterbliebenen. Störe Sähe richte sich nach denz,.durch den

Unfall dervcwesüÄrten Verlust, besteht

also im Falle des Tode, in dem nach der , wahrscheinlichen Lebensdauer des Getöd- ' teten zu öemessenden Verdienst desselben, j jenseit dlcier zum Untsrya.it ser aimnc zu verwenden war. Andernfalls ist die verminderte oder gänzlich zerstörte Arbeitskraf! durch Verlust eineS Gliedes, des Gesichts u. f. ro. zu her rechnen, und dieser Verlust ist dann zu verquien. F?:r 'A'kgeste?te der Bahnen gilt dort jetzt die lln fallversscherung, dagegen bleibt das Hastpflichtgesetz für alle nicht beim Bahnbetriebe angestellten Personen also die Passagiere der Personenzüge, Passanten der Vahniiöergange bestes hen. Den Vergleich zwischen unseren Srechtsverhältnisfen und der deutschen Haftpflicht kann jeder hiernach selbst ziehen. Es mag noch besonders hervorge, !!oben werden, daß dem Kläger bei unS eine Aufgabe sehr erschwert wird, weil er beweisen muß, daß die Bahn die Schuld an dem Unfall trifft, während in Deutschland umgekehrt die Vermuthung gilt, daß der Unfall durck die Schuld der Angestellten herbeigeführt, sofern dicVahnnichtdasGegentheil beweist. Ueber das sehr wichtige Kapitel der Vergütung für den Verlust, die Beschä digung und die verspätete Lieferung von Frachtgütern hat der Departementschek Ealkins von der New Jork-Central in, teressante Angaben veröffentlicht, deren Besprechung wir uns noch oorbehalttn Ser TaudssS alö Mordwaffe. Den Bemühungen der Polizei und der drakonischen Strenge der Gerichte in New Dork schien es endlich gelungen, nach den furchtbaren Ausschreitungen der Garotte und Straßenräuber Ruhe und Ordnung zu schassen. Anck trug die sich übe? die ganze Stadt ausdehnende elektrische Beleuchtung viel zur größeren Sicherheit bei. Denn die Behörden waren nicht der Ansicht jenes alten NachtWachters, der deshalb keine Laterne mitnahm, damit der Dieb ihn nicht sehen konnte, ohne zu bedenken, daß für ihn dann auch der Dieb unsichtbar blieb. Bekanntlich ist ein Theil der elektru schen Beleuchtung New Vorks durch die Zänkereien zwischen der Stadtverwal tung und den Corporationkn eingestellt worden, und in Folge dessen sind nament lkch die zweite und dritte Avenue während der Nnckt in rabenschwarzes Duster ge hüllt. Die Querstratzen New Yorks waren zwar stets sehr spärlich beleuchtet, und wer nicht gerade mußte, traute sich während der Dunkelheit nicht hinein. Doch während früher in den Aoenues an jeder Straßenecke ein elektrisches Licht strahlte, sind auch jene jetzt von dem Schicksal der Seitenstraße ereilt. Neuerdirgs haben sich nächtliche Naub und Mordanfälle auf den Straßen in erschreckender Weise gemehrt, und die Polizei schreibt dies dem Verschwinden der hellen Straßenbeleuchtung zu. Auch die unheimliche Mordwaffe der Garot ters, der Sandsack, taucht wieder ab und zu auf. Nicht immer ist er mit Sand gefüllt; der mörderische Angreife? deS SchankwirthS Carroll gebrauchte eine mit Schrotkörnern gefüllte Aalhaut. Die Waffe selbst ist uralt. Bereits vor vielen Jahren wurde sie in Frankreich verwendet, und zwar in der Absicht, da? Opser durch einen heftigen Schlag aus den Kopf zu betäuben. Als jene Augrisse in New Jork noch häufig waren, wurde im PolizeikHaupt quartler eine aanze Sammlung dieser Waffen ausgestellt. Der Sandsack ist meist ein bis anderthalb Fuß lang, be steht aus Seide, Sackleinwand, Gummi, weichem Lcder oder Aalhaut und ist mit Maurersand oder feinem Schrot, sogen. Vogeldunst, gefüllt. Der Sandsack feierte feine goldenen Tage in New Jork kurz nach . dem Kriege. Damals kam es häusig vor, daß Kaufleute aus dem Innern der Ver. Staaten nach der Hafenstadt ka mm, große Waarentranspotte verkauften und baare Bezahlung erhielten. Wenn sie dann, mit bedeutenden Geld summen in der Tasche, leicht angerauscht, unstcheren Ganges, durch die Straßen wankten, wurden sie gewöhnlich eine leichte Beute der Straßenräuber. Mit einem furchtbaren Schlage wurde der Unglückliche besinnungslos zu Boden aestreckt, und in wenigen Augenblicken seiner Baarfchaft beraubt. Der Räuber wußte geschickt gerade die Stelle hinter dem Ohre dicht am Halse zu treffen und durch den Hieb eine sofortige Lähmung eß Rückenmarks herbeizuführen. Der Jndianersommer. Mit Bewunderung und einer leisen Beimischung von Neid liest der von den Herbststürmen durchfröstelte Europäer in Websters neuestem Wörterbuch fol. s ende schöne Stelle: Die kurze Periode chonen Wetters, welche steti um die Mitte des Novembers eintritt, heißt Jndianersommer, so genannt, weil die Indianer während dieser herrlichen Zeit iyren Mais zu eruten pflegten. Es ist eine milde und fröhliche Zeit, in welcher Vögel, Jnsecten und Pflanzen sich wie neu geboren füllen. Der Himmel glänzt gewöhnlich in einem eigenthümlich orange und goldfarbigen Duft, welcher twar diegrellenSonnenstrahlen aufsängt, doch aber Licht und Wärme genug durch läßt, um kein Düster oder Kältegefühl auskommen zu lassen, während die Rächte kühl zu werden anfangen und daS lustig brennende Kaminfeuer ein anaenebmeS Vorgefühl der künftigen Winterfreuden wachruft. So weit Nosh Webster. Nach den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte muß man ledoch wohl oder üdel auf die Vergangenheit der Romantik Amerikas verzichten, und mit-dem Büffel und der vlothhant verschwindet auch der Indianersomme? für immer aus unserer Cultur ezchrchte. Der Grund hierfür ist nicht chwer zu sinden. Verursacht wurde der Zndianersomme? durch die aroßen Prärie und Waldbrönde, welchem regelmäßigen Perrooen wleoerreyrien. er Vust, welcher die Sonne serschleierte, war nichts anderes, als der in weiten Entfernungen und von ungeheuren Flächen aufsteigende Kanch, und dieser verrieth sich auch den EeruchSorganktt ziemlich deutlich. Wie noch heute der Winker in den Rheingeenden stark qualmende Feuer in den Weinbergen während der kühlen OctvbernSchte nzünbtt, um durch die

vkäen maun)wotren dle"?eeden vor dem Nachtsrost zu schützen, so trrneten sich auch die den ganzen Horizont erfüllenden Rauchwolken der Präriebrände über die Himmelsdecke auS und verhinderten die starke Abkühlung der Erde. Dort, wo sich früher die mit langem Büffelgrase bewachfenen Steppen in ungemessener Ausdehnung erstreckten, sind zetzt Tausende von Wohnungen fleißiger Menschen angelegt; der Boden ist urbar gemacht und der Farmer greift nicht mehr zu dem verjährten Mittel, daS trockene Dras seiner Wiesen anzuzünden, um diese frnchl bar zu machen. Der Höhenranch in Deutschland, welchcr durch Abbrennen deS HaidegraseS auf den Marschen FrieSlands und Olden burgs entsteht, ist eine ähnliche Erfcheinung, wahrend deren auf einige Tage meist völlige Windstille und warmes, schönes Wetter herrscht. Aergesscne Schriftsteller. Die Klage ist sehr häusig, daß die Ge genwart dem Ehrgeize eineS Autors we nkg Ermuthigung gewährt, daß die Zeitungsliteratur alle gediegenen Geisteswerke überwuchere und begabte, gründliche Schriftsteller geradezu zwinge, sich der TageSltteratur in die Arme zu erfcn und auf die Abfassung von Büchern zu verzichten. .Früher" so heißt es dann zum Schluß .war es ander; da wurde ein Schriftsteller nach Gebühr ge schätzt, und deshalb haben wir auch so viele treffliche Werke aus der BergangenHut auszuweisen." Ersteres mag richtig fein aber itr Ruhm war nicht dauernd. Vor fünfzig Jahren wurden die Werke der Eliza Cook als wahre Perlen der Literatur ae. schätzt, und heute ist sie so vollständig I ( f ll.fi !.... I vergeben, ran neuncy vle acyrlcyr lyre, TodeS bei den Wenigen, die sich ihrer erinnerten, Ueberrafchung erregte, weil sie glaubten, daß sie schon langst todt fei. Estella Anna LewiS wurde von dem sonst so kritischen Edgar Allen Poe als unsterbliche Dichterin gefeiert die heutige Generation kennt nicht einmal ihren Namen. Die Verfasserin deS einst be rübmten NomanS .Die weite, weite Welt", Susanna Warner, existirt für da lesende Publikum nicht mehr. Der noch lebende Martin Farquhar Tupper, dessen Schriften einst in keinem Bücherschrank fehlen durften, ist heute bereits so vergessen, als ob er schon zwanzig Jahre im Grabe läge. Vorsichtige Leute, wie George Ban croft, lassen deshalb von Zeit zu Zeit kleine Schriften erscheinen, um nicht bei lebendigem Leibe der Vergessenheit anheim zu fallen. Oom Nnlanoe. for einer Reihe Jahr adoprirte eine alte Jungfer in Conneeticui einen armen Jungen und legte ihm den Namen .Moses David Absalon Daniel Mark $ShtV bei. Als der jung Mann vor einiger Zc:t volljährig wurde, brachte er eine Sch idenersatzklage, aus 525,000 lautend, gegen seine Pflegerin ein, und begründete dieselbe damit, daß ihm durch Anhängen so vieler eigenartiger Namen vor seinem Familiennamen ein fortlaufender Schaden erstanden sei. SchöneZeiten müssen gegenwärtig die farbigen Dienstmädchen im Süden haben, xotw x die Aeußerungen eine Eorrefpondenken aus Huntsville, Teras, allgemein zutreffen. Derselbe sagt: DaS ganze System der farbigen Dienstmädchen in den südlichen Städten ist demoraUsirt. DaS kommt blos da, her, daß dieseDienstboten ihre Herrschaften für absolut hilflos und abhangig von ihnen halten, und daher thun und nicht thun, was ihnen beliebt." ES gibt noch .patriotische Amerikaner" im verwegensten Sinne des Wortes in dem veririschten Boston. Und w i e halten sie auf den Schutz der alten Gebäuche- gegen die .ausländischen" Eindringlinge, selbst wenn diese nur Würste sein sollten ! Unlängst hielt die Frankfurter Wurst ibren Einzug in die Hauptstadt der amerlkanifchen Jntelli genz. Sofort thaten sich die FankeePatrioten zusammen und gründeten eine große .Anti-Wurst-Liga" zur WiederVertreibung des bösen FeindeS. Ein Mitglied dieser Liga bestieg sogar den Pegasus und verübte ein zorniges Qtt dicht auf die Frankfurter Wurst, da ne benbei von Deutschenhaß trieft. Den Liebhabern aber, welche die neue Wurst dort bereits gefunden hat, wird dieser Kreuzzug. sehr .Wurst" sein. Richter Grinnell in Citeago hat sich jüngst den Streich spielen lassen, einen Proceß vor Geschworenen zu verhandeln, der gar nicht eristirte, und obendrein noch den von den Geschworenen abgegebenen Wahrspruch zu bestätigen. Ein Mvocat Namen Kisch hatte vor einem Friedensrichter ein Urtheil von 5 Cents gegen .Kabelsürst" gerkeS erwirkt, weil ihm daS Fahrgeld bei einer Betriebsstockung nicht zurückgezahlt urde. Die Kabelbahngesellschaft legte aegen die Entscheidung Berufung in Kurz ehe die Klage zum Aufruf kommen sollte, wurde die Berufung in gehöriger Form fallen gelassen und bte Gesellschaft erklärte damit, das friedensrichterliche Urtheil bezahlen zu wollen. Hr. Kisch erschien aber doch, als der Fall aufgeru fen wurde, im Gericht, lieg den nichts, ahnenden Richter die Geschworenen ein. schwören und erzählte dann auf dem Zeugeustuhl sein Abenteur auf der KabelBahn. Die Geschworenen sprachen ihm die 5 Cents Entschädigung zu. AlS der Richter den Clerk beauftragte, das Urtheil einzutragen, kittdeckte dieser erst, daß er den Fall gar nicht auf seinem Docket" habe. Der Sachverhalt war bald klargestellt aber der Adooeat Kisch, von dem der zornige Richter Ausklärung erlangen wollte, war spurlok verschwunden. .Der Diebssinn ist alleA Menschen sozusagen angeboren", behaup. tete jüngst ein schlauer Adoocat, um seinen Clienten zu retten, und er bewies es auch zur Befriedigung einer intelligenten Jury. Ein Negerjunge in Richmond, Ba., stand vor dem Schwurgericht, am geklagt, einen Regenschirm gestohlen zu haben. Der Fall lag n klar, al daß der Vertheidiger den Dleb den Maschen des GesebeS bätte entreinen können. Aber er fand, einen Ausweg. Er kaufte ! 'einen Regenschirm, stellte diesen in den rm i ". uomoor eines ver erntn ystßU, Ut ftiatejjfo sbr n einer Schnur, die ms

tischt sehen konnte. DaS Hotelpersonal

wurde dann insgeheim tnltru,rt. auf den Regenschirm in unausfälliger Weise Acht j haben, und das Resultat war, daß zeder der Gäste, Kaufleute, Adoocaten, Legislatoren, die am Aieaenschirm vorübergingen und sich ungesehen glaubten, denselben mitzunehmen versuchten. Auf dieses Zeuglliß hin sprach die Jury den Regerjungen frei. Dem Adoocaten aber mit seiner Theorie dürfte es in Zukunft nicht leicht werden, einen Lcegcn schirm geliehen zu bekommen. Auf verwegene Art bewerkstelligte der farbige Desperado James Furman in Brookiyn, R. F., nachdem er zu einer langen Arbeitshaus-Strufe verurtheilt worden war, im letzten Augen blick seine Flucht. Er wurde mit einer Änzahl von Gefangenen, die meistens wegen Trunkenheit zu einer Haftstrafe von ein paar Tagen verurtheilt waren, in den Gefangenenwagen gepackt, der allgemein den Namen .Black Maria" führt. Kaum harte sich der Wagen in Bewegung gefetzt, alS Furman auS einem Bunde! Kleidungsstücke, daS er bislang unter dem Arme getragen hatte, ein starkes Messer zum Vorschein brachte. Er drohte, Jeden zu ermorden, der einen Laut von sich geben werde. Dann begann er, mit dem Messer, daS er in eine Art Säge verwandelt hattte, den Boden nächst der Thür auszusägen. Mit unbe schreiblicher Eile arbeitete er mit dem Messer und zwang, als er ermüdet war, andereGefangene, fortzufahren, indem er fortwährend Todesdrohungen gegen die selben ausstieß. In verhältnismäßig kurzer Zeit hatte er ein Brett von ungefähr einem Fuß Breite und zwei Fuß Länge loSaelöst und ließ sich, als der Wagen um eine Straßenecke bog, und das schnelle Fahren etwas vermindnt wurde, durch das Loch aus die Erde gleiten und verschwand. Dieses geschah kaum einen Steinwurf vom Gefängniß entfernt. Furman hat bereits LO Jahre im Zuchthause zugebracht und ath,ncte erst seit sechs Wochen wieder die Luft dc, Freiheit. Ein Bild unsäglicher Ver kommenheit bot sich dieser Tage der Kinderschutz -Gesellschaft in Newark, N. I. Der Superintendent der Gesellschaft wurde aufgefordert, sich in einer berüchtigten Spelunke, welche von dem Jtalie; ner Frank Domiano betrieben wird, eine Scene des grauenhaftesten Elends an;! sehen. Der betreffende Platz ist schon wiederholt von den Zeitungen zum Gegenstand eingehender Schilderungen gemacht worden. Der Beamte fand in einem dunklen Zimmer zwei Kinder im Alter von vier und sechs Jahren, sowie deren Eltern in einem Bette" liegen. Vater und Mutter waren fast besinnunaglos berauscht, und deren Lage zeigte an, daß sie in daS Bett gefallen waren. Mann und Frau, sowie die Kinder starr, ten vor Schmutz, das Weib, ohne Schuhe und Strümpfe, Übertraf die übrigen an schmutzigen Aussehen. Den Insassen entsprechend war das Lager, und ein cittfetzlicher Gestank füllte den kleinen Raum, in welchem die vier Personen !, austen. Während der Mann so voll tändig berauscht war, daß er kaum lallen, viel weniger sprechen konnte, jammerte das Weib, daß ihr Damiano die Schuhe genommen. Weiter erzählte sie, daß sie von achtbaren Leuten in Orange stamme, und der Rame ihres Mannes Sam Scull sei. Frau Damiano sagte, daß die Familie vor einer Woche das Zimmer gemiethet habe und seit dieser Zeit noch nie nüchtern geworden sei Die Kinder jammerten unausgesetzt nach Speise, da seit einer Woche zwei Laibchen Brot das einzige Nahrungsmittel der Familie gebildet hatten. Die Behörden waren unschlüssig, waS sie mit diesen Menschen ansangen sollten SomNuSlans, OZnen wahrhaft edle Sport hat das bisher in Wien garnisonirende Husarenregiment Prinz Wim dischgrätz seit aeraumer Zeit getrieben. Als vor zwei Jahren die Bevölkerung Wiens durch den Hinweis auf die vielen hungernden Schulkinder, denen eö nicht blos an Nahrung, sondern auch an genügend warmer Kleidung zur Winterszeit fehlte, zu neuen Werken der Wohlthätigkeit angeregt wurde, da erboten sich die Ofsiciere deS Regiments, zehn arme Schulknaben aus dem Bezirk alltaglich i der Cantine der Kaserne auf ihre Ko sten zu speisen. Volle zwei Jahre erhielten nun die zehn Knaben, die seitdem die .Kinder des Regiments" genannt wurden, beim Cantinenwirth ihr reichli ches Mittagsmahl. Alljährlich fand auch zu Gunsten der zehn Kmder eme solenne Weihnachtsfeier statt, bei welcher du Knaben mit completen Anzügen, Stie feln und Mützen, sowie Backwaaren und sonstigen Gaben von den Ofsicieren be schenkt wurden. Auch der GesundheitSzustand der lehn Vilealinae war Gegen: stand der Fürsorge der wackeren Ofsiciere. Sie ließen allwöchentlich die Kinder durch den Regimentsarzt untersuchen und im CrkrankungSsalle aux rhre Kozten rrl?: gen. Die zehn Buben gediehen auf' Prächtigste; sie nahmen förmlich militärifche Allüren an, kamen alltäglich untet Führung des Größten unter ihnen Zweien eurch den großen Kasernenhof tu die Cantine marfchirt, die sie sodann nach ber Mahlzeit gleichfalls in militärischem -Schritt verließen. Mit einem Wort, si 'fühlten sich ganz als .Kinder deS Regn ments", dessen Ofsiciere so macker für sie sorgten. Das Regiment ist in diesem Herbst auS Wien verlegt worden, hat jaoer seinen Nachfolgern rn der Garn, :lon. den Radedko-Susaren. die zehn Re tgimentSkinder, denen der Abschied von ! V tm r . ? , r -r i lyren oonyarern zeor jcywer geworoen als Erbschaft überwiesen und die Ra 'detzky-Ossiciere haben die Verwaltunz 'des ehrenden Nachlasses vermS ange treten. Der Korrespondent bei ,Klewskoje Bflowo" theilt seiner Zeitung auS Sosia folgendes ergötzlich, Qmproqno mit: Die .Schwarz, Meer - Donau Dampfergefellschast- deß r!..n f.. fjuicii wummu yar rurzcy lyre ft.ou 'um einen Dampser bereichert, der der Namen .Graf Jgnatiew" führt. Einet fchönenZTageS erhält der Agent der Ge.leUschast in Rustschuk die telegraphi ch Nachricht, das .Grax Jgnatiew- da.selbst am Abend eintreffen werde. Di, KTlpftTTll-nnT-rr nU.!. ma41 L! i'ar7v'iia umyic yicmiHi nofvrt der Lenrksoerwaltuna und dies.

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Pawlowitsch Jgnatiew die Rede ist, er, läßt den Befehl, denselben nicht an's Ufer zu lassen. Die Polizei wachte di, ganze Nacht, um diesem Befehl pünktlich inachzukommen, doch vergeblich. Am anlderen Morgen erkundigte man sich bei jAenten, wo denn Graf Jgnatiew ge blieben sei. Der ahnungslose Agent er: klärte, daß Graf Jgnatiew" sich nich weiter in Nustschuk aufgehalten habe, sondern direkt nach Sistows geganger sei. Der Telegraph spielt wieder imi aus Sistowo läust die Antwort ein? Graf Jgnatiew hielt sich eine Stund, am Landungsplatze auf und ging, danr wach Widdin." Schließlich trifft aui Widdin die Aufklärung ein. 'Im Tcle igramm heißt es: .Dampfer, Graf Jg natiew, Schiffer Soundso,ynge?ommen Jetzt erst beruhigte sich Stambulow. Julius Cäsar berichte: ln feinem .gallischen Kriege", daß i BacenrSwalde (dem heutigen Harzge: birge), einem Theile des großen hercynk: schen Waldes, außer Alcen (Elch EUn' und Auerochsen auch noch dir Riefen: Hirsch lebe, .ein Thier von der Gestalt dcS Hirsches, auf dessen Stirn ein grade und hohes Horn sich erhebt, von Uti Spitze aus wie bei einer Palme, unge: mein breite Zweige sich verbreiten." I mehreren Höhlen des Harzes hat man in älterer und neuerer Zeit Knochen- uni Geweihreste von Riesenhirschen ode, .Scheichen" gefunden. Bor einigen Jahren fand man ein Kilometer nördlich von Nordhausen auf dem Hohenrode" in einer Lehmgrube einige starke Theil, von Geweihen deS Riesenhirsches, welch, augenscheinliche Spuren von Bearbeitung und Verlieruug durch Menschenhand zä gen und im städtischen Alterthum? Museum von Nordhausen ausbewahri 'werden. In den letzten Tagen ist nun. 'wie der .Kreuzzeitung" berichtet wird beim südharzischen Dorf Ustrungen be den Erdarbeiten zur neuen Südh'arzsack, bahn Berga-Rottleberode in einer Tief, von etwa vier Metern das ganze Geripz ineö RiesenhirscheS aufgefunden worden. DaS riesige Geweih, welches unter .dei Rose" einen Umfang von mehr als zwan, zig Centimetern hat, ist in einem Gast Hause des Dorfes auf einige Zeit zu, Besichtigung ausgelegt worden. E ine Feuersbrunst, wi, sie seit Menschengedenken in ganz Pom mern nicht furchtbarer stattgefunden ha?, zerstörte jüngst daS alte wendische Der' Jamund bei CSSlin, unweit dem Ostsee strande gelegen. DaS Feuer, das gege? 3 Uhr AbendS in dem Stalle eine Großbauern ausbrach, verbreitete sich durch scharfen Wind geschürt, mit so un glaublicher Schnelligkeit, daß da ganz, Bauerngehöft und etwa 80 benachbart, kleine Eigenthümerwohnungen in kaun einer halben Stunde in Flammen stan den, die in den aufgestapelten Getreide und Futtervorräthen die reichlichste Rah rung fanden. Ehe noch die aus dc? Nachbarschaft herbeigeeilten Spritzen i, Thätigkeit treten konnten, lagen schon ganze Gehöfte in Afche. Nur wenige vor kandenen massive Gebäude blieben ver schont. Kaum einer der Bauern Eigenthümer rettete ein Stück Haüsnn biliar, nicht zu gedenken der gan Ernte. Mit Mühe und Noth nrnir noch ein Theil des Viehs in Sichert gebracht. Viele verloren auch $nß 'Summen an baar Geld. Erst der.schue' herbeigeeilt? Oberbürgermeister Sach aus Cöslin wußte durch seine umsichtigeMaßregeln dem Feuer Einhalt zu thun Im Ganzen wurden ö Bauernhöfe, Sossäthengehöste und 20 Eigenthümer gehöfte vernichtet und dadurch etwa 3.' Familien brodlos, wag fast daS hall, Dorf ausmacht. Die Noth ist dab groß und der OrtSgeistliche Kaiser fot dert durch einen Ausruf zur Hilfe aus Jamund, das auch viel scherei an on Ostsee und am Jamunder See be: treibt, ist bekannt durch die eigenartige. nicht unschöne Tracht seiner Bewohner. Ludwig Kossuth steht i Gefahr, sein ungarisches Bürgerrecht einzubüßen. Nach dem im Jahre 1679 beschlossenen Gesetze muß jeder i:n Ausland lebende Unaar spätestens zehn Jahre nach dem JnSlebet,!reten dieser Bestimmungen bei der diplomatischen Vertretung des HeimathSlandeS die Erklärung abgeben, daß er weiter österreichischrun garischer Staatsbürger bleiben wolle, wenn er nicht seines Bürgerrechtes verlustig gehen soll. Da es bei der Vergangenheit Kossuths selbstverständlich ist, daß er sich zu einem solchen Schritt nie und nimmermehr entschließen kann, hört Kossuth am 24. December d. I. auf, ungarischer Staatsbürger zu sein. Zahlreiche Municipien und Städte, und darunter in erster Reihe Raab und Sze gedin, beabsichtigen nun, an das AbgeordnetenhauS zu petitioniren, wonach daS Gesetz auf die Person Ludwig KossuthS keine Anwendung sinde. Anderer, seit will die Unabhäncligkeitspartei eine Abänderung deS Gesetzes beantragen, damit dem grollenoon Dictator jedes Dilemma erspart werde. Ein Ministerrath soll sich bereits mit der Angelegenheit beschSfligt haben, doch nur ein einziger im ganzen Ministerium dafür ge wefen sein, zu Gunsten eineS Mannes die Gesetze umzuwerfen. Wie eS heißt, hat Tißza einem Mitglied der Unabhängigkeitöparte! privatim den freundfchaftlichen Rath gegeben, dahin zu wirken, daß Kossuth an den Bürgermeister einer jener Städte, die ihn zum Ehrenbürger gewählt haben, ein Schreiben richtet und in demselben die Erklärung abgibt, daß er Bürger der Stadt bleiben wolle. ES scheint abr, daß weder Kossuth. noch Mieglieder der Unabhängigkeitspartei Lust haben, zu dieser Umgehung der gesetzlichen Bestimmungen die Hand zu 2lt Das Uittjttl der Hausfrauen gebt kinstimmig dahin, daß H. Schmede.'s Bürsten die besten sind, m Nieawa Ave S Mcwlnc.&Inehtne T tue wratin in alt Irt. d. 2i.Iicln; ur Biteliin. utl poml ivnrro in p"i" llln, w wiji Kno r in ra nersa in neb loc.Uly.th. er, bett irwlor-ni.chino .ck la the worltl.witb alt iht tuchrnrata. Va rlli a!o teud I re a cornplrt lin. ofvur ctly and valn.bl an DipUa. ln rclara r aik that fom thovt vrhat aend,' ' j thmc wh wy t t jMBf dn.Aua apr MttN.t? man nw jvuT.n. (ropen. 1k rrmnn macüia u ik after tbe Kineer pat.nta. vktcdda rue onti frf ro raxrnu s v" sjn?f ST 5. fi tt 2 Pftil m hine in i s,i 5 V&5jsi?. x pf j.f rtm aJ H aoW v Jfc . t ,rk!t, aad revr tot Bpl,tronjM.mot mk tal reouirtd. fUia tht worlO. All U li ipf it TMCtfcr. fsvu. ihoaa who um io u at onoc eaa at tne- fi-m tb rwtttriaaachtte in lla worM, an4 tk. fi,, fwtrkA s fc:rh an trx thvvrn trethar la AtTCf ti'P CO.. JUuS 70. AufiU"- JJLvlaa

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