Indiana Tribüne, Volume 13, Number 74, Indianapolis, Marion County, 1 December 1889 — Page 5
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Sehr häufig gibt eS für dieselden ein vollgilttgeö deuttcheS Wort, aber man Macht gar keinm Unterschied zwischen fremd unv deutsch, man hat ih' gär nicht im Bewußtsein. Von dieser Gattung sind die Worte Onkel und Tante, statt Oheim und Muhme, Tasse (Schale). Au erwähnen sind hier auch die eingebürgerttn Fremdaorte welche deutsch geworden.' sind und als solche zn betrachten sind.. So Schule von cola, Tafel von rtabaiV, Nun? rner von camrs., Torte' von ,t.e w. f. m. V Eine dritte Kategorie bilden jene schwer übersetzbaren Fremowortean welche man lieber nicht rührt, um nicht ein Heer von Schwierigkeiten herauf zu beschwören. Hierzu zählen die . technischen" (sia!) Ausdrucke im Heeresmesen Regiment, Bataillon. Compagnie, Major, Lieute nant u. s. w.) in den Künsten (Music, Orchester, Takt, Symphonie), . beim Theateruesen (Regie, Akt, Scene, Programm u. n.) in den Wissenschaften und auf vielen anderen Lebensgebieten. Es wird überhaupt nie möglich sein, dke Fremdworte ganz aus der deutfcke Sprache auszumerzen, weil die lateinisch! romanische Cultur alter ist, als die germanische und wir daher eine große An zahl, besonders von abstrakten (sie!) Bezeichnungen von unseren Vorfahren in der Cultur übernommen haben. Der Zweck dieser kleinen Plaudere! war es indessen nicht, die vorstehende Wahrheit festzustellen, sondern eine Art von Fremdwort: festzustellen, welche in ihrer Eigenart noch nicht genügend beach tet worden sind. Sie sind zumeist fran zöstfcher Abkunft; man findet ihre wort getreue Uebersetzung in jedem Wörterbuch, aber das französische Woit hat bei seinem Gebrauch im Deutschen eine kaum zu er klärende Nebenbedeutung erlangt, welch durch das deutsche Wort nicht auSzu drücken ist und welche das betreffende Fremdwort unersetzlich macht für den Sprachgebrauch. Nehmen wir z. B. die Worte lin glück- und .Malheur". Sie sind haar, scharf dasselbe, dennoch haben sie in un srem Sprachgebrauch ein verschiedenes Gewicht. Wenn Einer fallt und sich ein Bein bricht, so hatte er Unglück." Zer schindet er sich bei dieser Gelegenheit nur die Nase, so hatte er .Matheur". .Mal heur hat man. wenn 'man den Regen schirm stehen läßt, ein Rendezvous oer fehlt, einer Nespectperfon auf die Hüh eräugen tritt, eine Scheibe eiustsjzt, ein Taschentuch verliert. DaS '.Malheur" verursacht unS Aerger daS Unglück, dieser düstere, schwarznmflorte Gast an der Takel deS LebenS, erpreßt un Thränen, trisit uns in'S Herz. Unglück, das. ist Krankheit und Tod, Verbrechen nndÄeae, Armuth und Elend und welche Namen sonst daß LeidenSregister der Menschheit evthält. Man kann ein kleines .Malbeur" ba bm, aber nie ein kleines .Unglück. Da .Unglück- ist immer eine große Sache. ' Aehnlich verhält es sich mit den Wor tenr verspotten und moquiren, wieder wortlich dasselbe, aber, verspotten" ist die schwere, .rnsqmnn" die leichte AuS labe des Begriffes. Christus mit der Dornenkrone wurde von den Schergen verspottet; über den pomadisirten Geck und Straßenbummler moquirt man sich. Der Spott ist blutia,. schlagt Wunden, kommt aus einem bösen Herzen oder von einer überlebenden, strafenden Erkennt' niß. Die Moauerie ist ein leichtes Spiel des Geistes ohne ethische Bedeutung. Verspottet zu werden kaim unter Umstan den ein Martyrium werdeu ; ein Gegen stan der .Moqueriepn sein, ist boch, stenö ein Malhenr, der Spott geißelt, die Moquerie" kitzeltnur. Ebenso verhält eS'.sich zwischen den Worten Lob" und ' Elogen-. DaS Lob ist eine verdiente Anerkennung, die Elogen sind zmeifelhafteArtiakeiten und unterscheiden sich von. der Schmeichelei nur dadurch, daß sie.' sichum bestimmte Leistungen dreben. 9!och drastischer ist die Ntbenbedeutuna, welche triste" im Deutschen hat. .Trist" heißt nickt traurig.-.'-sondern kläglich, jämmerlich, herabgekommen.' Ein .trau rigrr" Anblick erwecke 'unser 'Mitgefühl, ein .trister" entlockt unS'ein Achselzucken. Wenn etwa 'ein großer-' Bühnenkünstler eine Stolle vergreist, so ist daS traurig, wenn er in einem VrovinUheater nm ein paar Thaler Coulissen "reißt, soist daS .triste". ' Höchst sonderbar ist dieMolle, welche daS Wort blamiren )n unserer Sprache spielt. .Nlamor" heißt tadeln und ist ein transitives AcitworrMSZch blami ren" heißt, sich durch eigene Schuld blöß stellen oder lächerlich machen. Das Wort .Blamage ist gan; unüberletzbar. Der Unterschied '.zwischen .passiren". und .gescheben" ist qenaü derselbe, wie zwischen Malheur-und .Unglück". Ein Uqlück geschieht..ein .Malbeur pas sirt. Wenn Jemand lsagt: .WaS mir heute passirt ist", fo denkt man nur an einen lächerlichen Unfall. Ist aber Dem oder ,'Zenem etwas geschehen, so kann daS schon eine sehr ernsthafte Sache sein. ' Wenn bisher das französische Wort neben dem deutschn, stets die leichtere, an daSFriosle oder Komischestreisende Be deutung hatte, so gibt eS , dafür eine an oere Kategorie von Worten, bei denen eS sich umgekehrt ocrbält. - . Diese Grupve ist nicht;.' wie die obige, von ethischen De'arifken.' sondern auS dem gesellschaftlichen Leben entlehnt.' waSso. .4 ttnit AnnS tft : Iit tirt 1tiv4fAi fcM im jitw
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'"T? " V i: i J i i rrMH ÄÄÄi'Äi? ...HT-ii1:" Miö,, WWS W , wMmWesen, sozusagen ein Slker-psvchösogZ scheS Merkmal. Welch' ein socialer Abgrund, zwischen ., i. .r ri . - .i. IV, vuu v fc v rw -Mf . " i ' .' . - t . ei, wayreno as oeu ,cyezorr nlcvrs an Bet scoeutet, a oas 105,009 . man Mittags ist. um ift um fall zu den? - Wer ,2 "tl S Ä i I erinnert Stufenleiter: Der General dlnrrt. der Snbalternofsicier speist, der Soldat ißt?" Niemand denkt dabei-daran, daß in Frankreich auch der ärmste Arbeiter JbU rurt". Bei -uns .diniren" nur die al lerobersten Zehntausend, und selbst die löbliche VerdentschungStendenz am deutfchen Kaiserhofe hat zwar anstatt deS .Menu" den Speisezettel" eingesetzt, aber an daSDiner" hat man nicht ge rührt.' Bei. Hofe kann man doch wohl nicht Mittazbrod tssen l .Robe" und '.Kleid" ist nur im Wor terbuch dasselbe.' Im Leben ist ein Franenkleid welches einige Zehnmark scheine kostet., ein .Kleid": kostet eS einige Hundertmarkscheine, so darf man eS .Robe" nennen. .Parfüm" und .Wohlgeruchörtlich dasselbe. Aber die Rose, da, Veilchen ist .wohlriechend", daS Taschen xuch und die Handschuhe einer Modedam sind .parfümirt". Der Wohlgeruch ifi Natur, daS-Parfüm ist Kunst. Schuhe und Stiefel anhaben kann ein Jeder, .chaufsin" sein können nur Leute von Welt ; das bedeutet Lackstiefel und Modestiefelchen. Blumen und Blätter verwelken ; abn ein Ballkleid, das einmal getragen wurde, ist .fanirt". .Couleur" heißt, im Deutschen ge braucht, nicht Farbe schlechtweg, sonder Partei, Abstufung, Kennzeichnung. -, Und was - heißt Coupon- nichts weiter als Abschnitzel. Und doch, welch' eine Welt zwischen einem richtige Cou pon und einem Abschnitzel! Nicht ganz so groß, aber sehr drastisch ist der Unterschied zwischen einem Gesicht und einer .Bisage-. Bon Jemandes Visage" sprechen und zwar ihm in'S Gesicht, heißt, keinen .Respect" erwiese haben, denn um dieses Wort schwebe unausgesprochen eine ganze Reihe hässli cher Adjective. UebrigenS ist .Respeetnoch lange keine Ehrfurcht, wenn bal Wörterbuch es auch behauptet. Zum Schlüsse: Ein überraschtes Lw beSpaar gibt kein .Gemälde-, sonder ein .Tableau- l Qln fensationeNer ErpressungS Proeek. ' London, l, November. " WaS London an berufsmäßigen Grün der sein eigen zu nennen daS zweifel hafte Glück Zenießt, drängt sich jetzt in dem : PolizeigerichtShofe der Gulldhalle wie Häringe in einer Tonne zusammen, um der Verhandlung in einer werdenden eauso celöbrs beizuwohnen. Mit der Zunahme des GründungSsieberS und namentlich feit dem Emporschießen der auf die Ausdeuttlng wirklicher oder ima ginärer Goldfelder und deS Publikum! gerichteter Gründungen, ist eine wahre Fluiy von Finanzblättern- aufgetaucht, die es sich, ihrer Angabe nach, zur Auf gäbe machen, dem fpeculationslustige Publikum durch eine sorgfältige und un parteiische Prüfung der neuen Gründun gen ein gewissenhafter Berather zu sein, während, der Angabe der Gründer nach, der ganze Zweck iyreS Daseins in nichts Anderem, alS der gewissenlosen AuSbrei tung neuer Gesellschaften besteht. Der .Rlttg der. wilden Kaffern", wie man auf der Esfectenbörse die Gründer der südafrikaaischen Goldminen nennt, ist insdesundere schlecht ans diesen frisch, froh und frei, wenn auch nicht fromm mporwuchernden Wust neuer finanzieller Zeitungen zu sprechen, mit dem er et jedoch, auS ihm allein bekannte Grün, den, nicht verderben will. Mit gehe! mem Zähneknirscheu beugte man sich b:S her vor der mit Recht oder Unrecht se genannten .Revolverpresse" , und honte, daß endlich der Tag anbrechen, erde, wo durch die Stamirung eines Exem pelS" der .Bande" heilsamer Schrecke eingejagt und den ehrlichen Kaffern daß Gründen rseniger kostspielig gemacht erden würde. Dieser Tag scheint den Gründern nunmehr angebrochen zu sein und der Jubel ist darob groß in ihrem Lager. Vor etwa vier Wochen erschien, natürlich .um einem dringenden Bedürfniß abzu helfen" (wessen, bleibt fraglich) zum er sten Mal der .Mining Recorö", ein Blalt, daS die Gründung von bergoau lichen Unternehmungen zu seiner Spe cialität machte. Die in Borsenkreiseu sehr bekannten Herausgeber waren ein Mr. Woolfe, dann der Bruder des Herausgebers der .Financial NewS". Mr. CtaM Marks, und Herr Jacsi Marir, ein Annoncenagent, der sich, seitdem er von Deutschland herüberge, kommen, durch sein Geschick zuerst bei der .Whitehall Neoiew", dann der .Finan, cial TimeS" und der .Financial NewS" eine gewisse Stellung errungen hat. Gleich die erste Nummer vcS .Mining Necsrd- ließ keinen Zweifel darüber anfkommen,' daß S ein sehr schneidiges Blatt sein werde, und daS Blatt siel ie eine Bombe in den Kaffernring. ES nahm offenbar kein Blatt vor den Mund und brachte, was er .Enthüllungen" nannte, die sehr unangeneh. werden konnten. Sein Leitartikel galt der in Gründung befindlichen Crustal 'Nees Gold' Mining Company", über welche sich sehr schlimme Andeutungen vorfan den, die in einem folgenden Artikel näher ausgeführt werden sollten. ' Ehe dieser erschien, kam Herr Marsr, ie die Anklage behauptet, in da Büreau der Gesellschaft und sprach mit dem Vertreter derselben, dem RechtSan alt RogerS, über den erschienenen Ar tikel. Gt ati, der nächst Artikel erd, eit schlimmer sein : Mr. MarkS isse. daß die neue Gesellschaft nur in'S Leben gerufen' sei, um einer, alten verkrachten Tet r imf r r' t m '" r t seseuscyasl aus cic eine zu yeisen unv den Gründern ein erwiesenermaßen werth lose Schürfgebiet zu einem ungeheuren Preise abzunehmen; er empfahl angeb lich dem RechtSanwalt das Erscheinen dieses .fürchterlichen, die Gründung un möglich ' machenden Artikels- zu verhin dern und daS Schweigen des Mining . . ' ' :;' m ...". ilecorv- , zu erlaufen. , wer. .vrogers Ittiie, er mMnK pUlen S&ißtjfita
-wwjs ren iiunö: it'ir -äücoro spreyen und , bestellte Herrn Mari? für den erwähnten Tag (einen Sonnabend.) . . weaen versuchter Eroressun. -.x kem'tnsliicke Kks.kk ,i iti'jL v.. .uu 'ai.t:.. : . . : : Stttfat 00Ij V'i iä drei Jahie . 'e'bÜö.dBrbrechen,zu ultn rra jftt Marir keKerka rnf?if rmw" V - I ihm Mr. RoaerS, daß man nicht abaeneigt sei, sich seiner freundlich anaebote .. ' c nen ermttreiung zu oeoienen uns bat ihn. am nächsten Tage (Sonntag nach Brighton zu kommen, um mir Mr. Bebro das Nähere zu vereinbaren. ' Dieses Interview fand auch richtig in Geaenwart der Frau Bebros mid des RechtSanwaltS statt. Mr. Marir ver. . . ... ?. es r r tangre, wie vie isge? eyaupren, öqq Pfund Sterlinz in Gold (nicht in Bank, noten, die mit ihren Nummern Verräth werden können), versprach aber dabin ,u wirken, daß die Herausgeber die Hälft! der Summe in Aktien nehmen. ,. Am. Montag kam Marir Vormittag wieder , zu NogerS, sate, der Artikel sei bereits im Satz und die Sache müsse vor fünf Uhr geregelt sein, widrigen der vernichtende Artikel am folgenden Mor gen erscheinen werde.- Mr. NogerS gab ihm nun die Zusage, daß Bebro um vier Uhr personlich 300 Pfund Sterling und auch den Bezugsschein für 200 Pfund in Aktien überbringe werde. Dies geschah auch ; allein der Nechtöanwalt hatte in zwischen insgeheim drei Haftbefehle gegen Woolfe, MarkS und Marir erhoben und Mr. Bebro" folgte ein Geheimpolizist, um die Haftbefehle auszuführen. Vebro saß mit Woolfe und MarkS an dem RedaktionStische; auf demselben, lagen drei Säckchen mit SooereignS, von denen einer aber geöffnet, und wie Debrs sagt, von Woolse auf den grünen Tisch ausgeschüttet worden war, um die Stich tigkeit deS Inhalts zu prüfen, als der Polizeibeamke unangemeldet eintrat und den beiden Herausgebern, die so mit der Beute in der Hand überrascht wurden, die überraschende Mittheilung von ihrer Verhaftung machte. Der nichts ahnende Marir betrat in demselben Augenblick ras Zimmer und fand sich bald oarai mit seinen zwei Genossen in einer Ge fängnißzelle der Entscheidung deS Alder manS gewärtig, welcher die Angeklagten nach einigen Stunden gegen Bürgschaft aus der Haft entließ und bestimmte, daß sie während der Untersuchung auf freiem Fuß bleiben sollend Die Angeklagte, welche die Sachs sehr leicht zu nehmen schienen, versichere ten sich alsbald der Dienste der geschickte sten drei .Vertreter, (LewiS, Abraham und Goldberg) und unter einem Massen andränge der Kassern und anderer Bör sianer begann die Verhandlung, die als bald eine sensationelle Entwickelung nahm. Die Vertheidkguna erklärte nämlich, daß nicht Woolfe, Marke und Marir, sondern Bebro und Genossen auf der Anklagebank sstz?w sollten. ES handle sich nämlich'nm eine niederträchtige Ver schmörung, diedarauf abzielt, di? Heraus geber der .Mining Reeord" zu ruiniren und sich so der unbequemen Kritik deS .Mining Reeord" ans billige Weise zu ent ledigen. Mariraurde von NogerS bestellt um wegen' Inserate für die .Financial TimeS" und .Financial NewS" zu ver handeln. Ihm 'sei nahegelegt morden, die HeranSgeber deS .Mining Reeord" zum Schweigen zu bringen, was er jedoch abgelehnt und den Herren selbst zu thun empföhlen habe; 'sie sollten, so habe er Mr. Bebro und Mr. NogerS erklärt, die Herausgeber nur überzeugen, daß die Neef Company ein solides Unternehmen sei, und der .Mining Ncord" werde dann bestimmt keine eiteren Angriff machen. Diesen Rath konnten aber dit Direktoren nicht befolgen und sie hätten darum' die Erpressuna.Sgeschichte züsam mengebraut und in Scene gesetzt. Nie, mano habe von Bebro Geld verlangt; er - sei ganz unerwartet in die Redaction gekommen, 'habe dort die drei Säckchen mit Soverelan ans den Tisch gelegt, den einen derselben geLssnet und ausgeleert und die Herren Woolfe und Marks ge beten, die Kleinigkeit anzunehmen und ihre feindselige Haltung, gegen die Reef Company aufzugeben, i Gerade als die Herren Mr.. Bebro entrüstet anssorder: ten, sein Geld zusammen' zn packen und sich zu entfenien, sei der Detectio gekom men und habe sie zu ibrer großen Ueber, raschung wegen Erpressung für verhaftet erklärt., ' So steht vorlausig die Angelegenheit, welche, wie leicht' denkbar, in weites Kreisen das größte Interesse erregt. Vtn lun'g?r"Ielehrter, welcher sich als Anhänger und Verbreitet der Kantfchen Philosophie einen Namen gemacht, verlobte sich kürzlich mit einer jungen, vermögenden Dame, deren Vor fabren mit dem großen KönigSbergcr Philosophen nicht nur verwandt waren, sondern mit ihm in freundschaftlichen Verkehr gestanden hatten. Da nun die Auknüpsuna der Bekannischast zwischen den Brautleuten dadurch herbeigeführt worden, daß der Kantferscher vermuthet hatte, die Familie der Braut sei noch im Besitz von unbekannten Briefen deS gro: ßen Philosophen' und sich auS diesem Grunde dort hatte einführen lassen, so machte n.Freund deS Bräutigams nach der Verlobung in Bezug auf den Brau tigam die. Bemerkung: Er suchte Kaut briefe und fand Pfandbriefe. .WaS machtJhr Proceß?? fragt ein Geschäftsmann den: andern .Ich hade ihn gewonnen l" .Wie war das möalich i" .O, ganz einfach. Ich wußte, dag der Vorsitzende des Gerichts hofeS für den ehrlichsten Mann auf der Welt galt. Schön! Um Tage vor der Schlnßberathung sende !ch ihm persönlich einige Seilen, in welchen ich ihn bat. die beigefügten fünfhundert Mark freund lichst annehmen zu wollen. 'Am näch sten Taae siel das Urlheil, gsänzend zu me,nen Gunsten auS!" Eignlthüm Uch! Ich hätte an Ihrer Stelle ge. furchtet, gerade durch diesen Schritt den Proceß zu verliere.- nein, ich hatte die Vorsicht gebraucht, den Brief mit dem Namen m.'ineS Gegners zu un ,. tuieichneut tigYfai-. - . . Verlangt Vtucho' .LeJ Httna ' lgttZ. m m
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