Indiana Tribüne, Volume 13, Number 73, Indianapolis, Marion County, 30 November 1889 — Page 2
firTmwiiiw rlft'fh.--'. ' -g:'' itiMana Tribune. ' : erscheint FSg ri ü d Snts?. ÜgUch .rubün," IoUt dv,ch dtn Tkt2 mJ Cent 5 SSoSf, dt, Ssntag.,Lrihlin, 5 Gen! w 23o. Bitt ufaa? li mW d SbTkutlxtkUon, ßr VkS zugzZi ia. CsrsB8;jaiIaT:5 S5 y? Zehr. OMes: 13 9 MerdlssbSe Indianapolis, Ind., 80. November '89. Unser flehendes Sttt' Der neueste Jahresbericht des Kriea? seeretarK Prott? ist nicht gerade erbe- j Senken Inhaltes, tnthält aUx verschiede j ns erbauliche Material über viel erör : U Fragen. Die oeqenwartiqe Stärke der amerifa Nischen Armee wird auf 30,000 Mann angegeben, obwohl in der Jahresverroil-1 liguntz nur für 25,000 Mann Vorsorge getroffen ist. Im Anschlüsse hieran be- j Nagt es der Kriegsminister, daß sich die Stärke unserer Armee im Verhältniß ! zum Anwachsen der Bevölkerung immer mehr verringere. Er unterstützt deshalb die Empsehkunz deS Höchstcommandirenden der Armee, des Generalmajors Schosield. zwei neue ArtillerieregimenUv zu schaffen, obgleich das thätige Ein i greifen der Armee infolge der seltener, gewordenen Jndianerunruhen weniger j häusig erforderlich geworden ist". Desto größeres Gewicht legt der Bericht auf die Vertheidizung der Seeküsten. Den wundestesten Punkt in unserem HeereÄwesen bilden bekanntlich die vielen AuSreiheieien, und es war zu erwarten, daß sich der Bericht damit besonders ein gehend beschäftigen würde. Ganz so schwarz, wie verschiedene andere Leute, sieht der Krkegssecretär in diesem Punkte ! nicht. Er gibt folgende Statistik über! das Velyalttliß zwischen der jewelllgen Armceflärke und den Dejertienen seit dem Jahre 1833: 3Di1tt tlnnte Procrnliun. stärke. UZ13i3 ......473 5.2X5 14.3 ..........3.37 4.23 14.1 IS84... 24,W5 II 2.0 23,&44 8.3 la87.... 2.240 9.4 1 ....2.4Ä.'. 3.208 10.4 1Sc9 -2.SU L4.N0 II. Daraus winde sich also eine Abnahme oer Desertionen während des ganzen be treffenden Zeitraumes, obwohl wieder eine Zunahme seit $b($ ergeben. Die Ansicht, dag Mißhandlungen seitenS der vorgesetzten Osficiere, sowie na günstige klimatische Verhaltnisse besonders viel mit den hausigen Desertionen zu thun HStitli, halt der Kriegssecretär nichk für zulreffend. Er sagt, schlechte Behandlung von Soldaten komme überHaupt gegenwärtig nur selten und aus nahmöweise vor. Die Verwendung von Soldaten zu gewöhnlicher schwerer Handarbeit aber lasse sich nicht vermeiden; denn wie auch Generalmajor Scho field in seinem Bericht sagt die Regierung könne doch unmöglich, ohne die Heeresroiten ganz bedeutend zu erhöhen, die Arbeiten, weich: die Truppen selbst zu besorgen haben, durch gemiethete Arbei te? verrichten lassen. Dahingegen sollte in jeder anderen Hinsicht die Lage des Soldaten so angenehm gemacht werden, wie möglich, uud in dieser Beziehung könne man sich eine recht wohlthätige Wirkung von dem (bereits von uns erorterten, Eantinenfvstem" versprechen, das an die Stelle der Trade Stores" allgemein treten solle. Es seien meist frisch angeworbene Soldaten, welche desertirten (das will nicht recht zu der oft gehörten Klage passen, daß Viele, welche desertirt waren, sich wieder irgendwo aufnehmen ließen und bei günstiger Gelegenheit auf's Neue desertirten u. s. w.) ; daher müsse dem Werbedienst die größte Sorgfalt gewidmet werden. Die 9iekrutirunz durch die Regimenter selbst sei roohl das Beste, und das II. Infanterieregiment werde jetzt damit erperimen tiren; auch sei es angebracht, daß der Congreß einen erhöhten Credit für den Werbedienst ansetze. Interessant ist die Angabe, daß in den Neger regimentern die verhaltnißmaßig wenigsten Desertionen vorkommen. Es wird dies durch den Unterschied Zwischen den bürgerlichen Verhältnissen der farbizen und der weißen Rasse erklärt. Der farbige sieht in dem Militärdienst Gelegenheit zu einer Carriere, während der Weiße fehr oft denselben nur als letzte Zuflucht betrachtet. Um den Desertionen zu steuern, empsiehlt Hr. Proctor einer fehfi Herabsetzung der Dienstpflicht auf drei Jahre und Einführung eines bedingungSweiscn Lo?kaufungs - Systems in Friedenszeiten, andererseits ein abschreckendes Bestrafungssystem und Zurückbehalten eines Theils der Lohnung bis zum Ende der Dienstzeit. Auch das jetzige System des Militärunterrichts gesällr Hrn. Proctor ganz und gar nicht. BefonderS großartige Verbesserungen unsereS HeercsweseuS scheint der Secretär on der nächsten Zukunft nicht zu erwar ten. Seine Vorschläge sind aber jedenfalls eingehender Beachtung seitens deS Congresses werth. ) Sine Denkschrift BiSmacckS. Vor uns liegt ein merkwürdiges Aktenftück. eine Denkschrift deS Kanzlers. datirt vom 10. Octsber, welche derselbe m Auftrage deS Monarchen zur perjon lichen Jnsormalion über verfassungS, rechtliche Fragen niedergeschrieben hat. Mist Bismarck schreibt an den Kaiser: .Und wenn eS wahr ist, wie eS meine feste Ueberzeugung ist, daß die Kunst, die V'lker zu regieren, darin besteht, nicht sich blindlings an willkürliche und ' ÄüeS über einen Kamm scheerende Mari men zu halten, sondern sie den Ereignisfen, den Umständen, der öffentlichen Meinung, den wahren Bedürfnissen der Völker wie der Vermehrung ihres GlükkS anzupasien, vorsichtig und mit Klugheit alledem entgegenzukommen, was das nationale Wohlergehen heischt, und ohne xalaZlrophen und revoluklonare lütwtt gung die Veränderungen vorzunehmen, elüe dasselbe notbn?endia macht, so er scheint eS außer allem Zwetfel, daß man ben Völkern die Coustuutionen bewilli gen muß. die sie verlangen, und daß eS gefährlich vtt sich ihren Wünschen entgegenzustimmen. Es ist indeß von WichziLkeit, daß diese Conftitutionen .das
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':iixsiüiitiamJÄ sretwilltge, aus cigeneu: ntfchluß hervorgegangen? Gcsch?nk der Souveräne sind." , azu bemerkt die Verl. Volkszcihing" : Niemals war die Nutzanwendung der Denkschrift vom 10. October dringen der, als gegenwärtig. Jetzt, da die in, directen Steuern, jetzt, da die Wucht des Militarismus, jetzt da die dräuende Gefahr einer verewigten Ausnahmeakte das Glück des Volkes" und die wahren Bedürfnisse" desselben aufs ärgste gefährden. , Wer einsichtsvoll die Entwickelung der Dinge verfolgt, muß für die Zugeständnisse, für ein Einlenken in die Bahn wahre Friedensbürgschast bietender Neformen sein. Ain socialen Horizont ziehen sich dunkle Wolken zusammen, und gebieterisch fordert die öffentliche Meinung. die unvn fälschte öffentliche Meinung der Nation, politische Freiheit und gesunde sociale Gesetze zur Vermehrung ihres Glücks". Wenn einst dem Perserkönig jeden Tag der Ruf dreimal in die Ohren tönte: Herr, gedenke der Athener", so würde es der fortgeschrittenen Gesittung mo- j dcrner Cultur wohl anstehen, wenn ihre Diener den Machtigen tagtäglich zu- . riefen: Man muß den Völkern die Constitutionen geben, die sie verlangen." j An den Pforten der Parlamente und 91ninf iilsm htr KöninO fallt lii vi f " w 3 i - - I dies Kanzlerwort in Erz gemeißelt stehen. Aber fo mancher Rathschlag bleibtunbeachtet, und nicht selten verschwindet ein Promemoria, ohne Thaten aus seinem Schooß geboten zu haben, im Staube der Staatsarchive. Vielleicht hat auch die Denkschrift vom 10. October bereits ihre G, schichte. ... ; ii , 's'''' Drr Noma izlrispiF. Aus Genua, 30. October, fchreil! man der Deutschen Zeitung" : Binnen wenigen Wochen soll in Rom ein Buch über den italienischen Ministerpräsidenten Francesc? Crisvi erscheinen. Der hie, sige Caffaro" ist in der Lage, ein Capi tel aus demselben, die erste Liebe CriS, vis, seinen Lesern vorzuführen, ?we Ge schichte, welche trotz ihres romantischen Anstriches doch der strengsten Wirklich seit entspricht und auch von Crispi selbst in allen Details bestätigt worden ist. Crispi weilte damals in Palermo, wo selbst er Jus siudirte, und faßte eine hef, tige Zuneigung zu einer der vier Töchter seiner Hausfrau, der löjahrigen Nosina, welche die Liebe deS lLjährigen Jüng, lings voll erwiderte. Allein die beider? seitigen Familien wollten von einer Ver bindung der beiden Kinder nichts wissen, und Crispi rouide von seinem Vater ge zwungen, Palermo zu verlassen und nach Ribera, wo die Familie CriSpi wohnte, zurückzukehren. Der Jüngling gehorchte, allein seine Gedanken waren lmmer in Palermo bei feiner Geliebten; seine Gesundheit litt unter diesen Ausregun gen, fo daß die geängstigte Familie ihn aukS Land, nach ihrem Gute Sciacca, jandte. Damals 1337 hatte die Cholera Sicilien erreicht und namentlich in Palermo fitrchtbare Ernte gehalten. Es gab daselbst täglich 400 bis S00 Todte, uns die Verzweiflung war auss Höchst gestiegen. Die Kunde von diesen Schrecknisten drang bis zu Crispi in seinem abgeschiedenen Asyl. Außer sich über die der Geliebten drohende Gefahr, gelingt e3 ihm, die Wachsamkeit seiner Aufseher zu täuschen; auf dem Rücken eines Pferdes eilt er, der Gefahren eines Rittes durch das verfeuchte und aufge regte Land nicht achtend, gegen Palermo, welches er nach viertägigem Ritte erreicht. Hier erscheint er der Geliebten welcher die Mutter, der Bruder und zwei Schwestern durch die schreckliche Seuche dahin, gerafft worden waren, als rettender Engel. Er blieb, von den Seinen todt geglaubt, zwei Monate in Palermo ver borgen, bis sein Vater von seinem Auf enthaltsorte stunde erlangte. Er überraschte den Sohn in Palermo, konnte jedoch der ruhrenden Gewalt feiner Bitten nicht widerstehen, und die schöne Nosina wurde die Frau Francescos. Das Glück war nicht von langer Dauer; Nosina Erispi starb nach zweijähriger Ehe. Nach Ablauf deS Trauerjahres wollte Crispi Nosina's Schwester, welche den Jüngling mit verzehrender Gluth liebte, ehelichen. Allein der Vormund deS Mädchens gab die Verbindung nicht zu, und daS exaltirte Madchen wurde Nonne. Sie lebt jetzt noch als Oberin eines Klosters in Palermo. Zur Zeit des Papst-Jubiläums war sie in Rom und sah den Abgott ihrer Jugend, welcher inzwischen der Leiter der Politi! Italiens geworden war, wieder." mm m Barbierssyeimklifs. Nach einer langen, anstrengenden EH schäftsreife im Westen kehrte ein New Norker Kaufmann nach Hause zurück. Er hatte keine Zeit gehabt, sich viel mit der Pflege seines äußeren Menschen zu befassen, denn seine karg bemessene Zeit war em ewiges Einerlei gewesen, ent weder auf dem Eisenbahnwagen bis zur beginnenden Seekrankheit durchaeichut telt zu werden, u,n dann, noch halb schwindlig von der sausenden Fahrt, von ernem Kunden zum andern zu laufen. Sein erster Gang war deshalb zu einem Barbier. Sein Bart war lang und stachelig geworden, und mit einem anzenehmen Vorgefühl der kommenden Erleichterung warf er sich rn einen leeren Barbierstuh!. Doch seine Freude sollte nicht lange währen. Der Barbier, der ihn unter'S Messer nahm, behandelte ihn wie ein Stück Holz. DaS Rasirmesser wurde rn seiner Hand zum Marter instrument, welches 'mehr wie einmal unserm Freunde Thränen deS Schmerzes und ungeduldige Ausrufe erpreßte. Den Höhepunkt erreichten seine Qualen in jenem gefürchtet' Zeitpunkt, als der i.r c i t. larvier varan g:ng, oas jtnm unn oti benachbarten Kehlpartien von ihrem Hsiarwuchse zn besrelen. Mit der GefMosigkeit eines verhärteten Schlächter rastrte er sein Opfer gegen den Strich, und v?rgoß wiederholt dessen Blut, ohne auch nur ,nit der Wimper zu zucken. Froh, daß die Tortur endlich ihr Ende erreicht hatte, sprang der über den Löffel Barbierte zornig auf, musterte sein blutrünstiges Märiyrergettcht im Spiegel und mochte bei der Äeablups dew..Barh!er-
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crnn gcgMwcr in ziemlich ungefchminkter Weise seinem Anger über daS plumpe Ungeschick seines Quälgeistes Luft. Ein schäbig aussehender Hausirer mit Schuhsenkeln hatte die zornigen Worte des Fremden gehört. Er folgte ihm und erbot sich, ihm für ein gutes GlaS Brandy Aufklärung über fein Mißgeschick zu geven. Der Fremde willigte ein, und bald standen Beide an einer benachbarten Bar. Ich bin selbst lange Barbier gewefen " so sing der Handelsmann vom Broadway an, und kenne die Kniffe . meiner College sehr genau. Sie sind j im Irrthum, wenn vcit den Mann, der ; v. jrt " t on . . c ? Zyr i2Kiccj zu einem regulären )eessteak zerhackt hat, sür ungeichickt halten; er ist einer der besten Barbiere der Stadt. Hätte er gewollt, er hätte Sie so sanft rtflrrrt fnn1.n K.T i Ä f'rtlfrtl AfstTlTt l lUttfcl IV'Wklll, VMp Vlfc mmi jjvj7 ftZin ttnS fft rtfrttt miir hip (??s1frtl tirtf 2 IHilVI HHV V J.M., .V V MM.tr v m srischgelegten Hühnereies oder die Ober- ! flache emes abgekratzten Käses, r hat Sie aber absichtlich schlecht behandelt, denn er hat gar kein Interesse an Jhnen.V Ja, ist denn mein Geld nicht ebenso gut, wie das irgend eines anderen Bartkünden?" fragte der Andere erstaunt. DaS wohl, aber der Grund liegt wo anders. Der Barbier erhält seine Proeente für jeden Kunden. Heute ist Samstag und er hat alle Hände voll zu thun. r-. r i c ii t itt l emeyr xwtt er rasirr, oesio meyr &tio macht er ; er kann es in diesem Laden bis auf vierzig Dollars wöchentlich bringen. Da kommen Sie mit Ihrem Bart dazwischen, der nehmen Sie mir den Kraflausdruck nicht übel so struppig ist, wie eine alte Stiefelbürste. Würde er Sie sorgsam barbiert haben, so hätte r r y ' t tf , e r er dazu a: eine yaioe vstunoc georaucyr und inzwischen so viel Kunden verloren. Er hat Sie deshalb eilig, sorglos, rücksichtslos, empörend unanständig nennen Sie es, wie Sie wollen behan, bett einmal, um Zeit zu gewinnen, dann aber auch um Ihnen daS Wiederkammen zu verleiden. Ber dem riesigen Ume . . rti r lfi. f. - l t n ..r..a - fange oes vz'es?as,s yai oereriusr eines Kunden nichts auf sich." Sollte eS denn aber unmöglich fein, seinen Bart auf menschliche und anstän, dige Art los zu werden?" Allerdings, aus zweierlei Art. weder Sie geben dem Barbier ein gutes Ertratrinkgeld, oder Sie müssen es ler nen, sich selbst zu rasiren." Zum Dank sür diese aufrichtige AuS kunft erhielt unser Hausirer und Erbarbier noch eine gute Key WestEigarre, Vom Inland,. Jrüul ei n.W orld Fair Black' ist tu itgmliHi Warne ttntö jungen Kicaavkr MldürarS. an welchem un lünpfi der Pvl,ziriSler Prindtville tie Taufe- voilzo. Die Ädrtsfe d .Fiüukeln W taZ!!Üna ist aeaer wältig daS ,h,tm sür dte J?eundlosen' in Cbicopo i9 tinr ern winzi, Menschenkind In Die Schlttwtn iMtffl Dem dtsagten V .cht,r voksüKtt oUt vielmehr vortrug. bat, man v:ö dem Kinde, d ' n einer Frau aus eir , Hauttripoe gtsvn n war, einen Name,, und eine Heim th aedm und der tt tet wählte fc-n obigen Namen aus Vbicaeoer Lokalp und ln bc f'fin Uibrr(u un:. dah keine andere St : t tievielbekp ech?r.e Weltausstellung ellli.n e?de Die amkiiranilche Sitte, bei jtder nur ir.5: l: tjen Ge'kgenhkit Re lolutionen anzunehmen, treibt gelegentiicy kostbare Blüthen. Aus NewarkN. I., wird neuerdings erzählt: Einzig in ihrer Art dürften die Beschlüsse sein, welche die Gefangenen in dem Cumberland Gefängniß annahmen, um darin ihre Hochachtung für den Verwalter des EtablissementS auszudrücken, der daS Amt aufgibt, um sich einem anderen Beruf zuzuwenden. Diese Beschlüsse, die in dem County - Vlättchen veröffentlicht wurden, lauten: Frank Lose, der Schließer der Bridgeton Jail, hat uns verlassen. Die Gefangenen, die er inschloß, werden ihn sehr vermissen, und die BoyS sein Fortgehen lebhaft bedauern. Er will sich dem Verkauf eines Hutständers widmenden er selbst erfunden hat, und wir hoffen, daß er in dieser? Geschäft Erfolg haben wird. Eine äußerst komische Scene spielte sich dieser Tage vor einem Hause in Philadelphia ab. Der dort wohnende Geschäftsmann Felix Meyer besitzt einen sehr harmlosen, aber überaus bissta aussehenden, werthvollen Hund, welchen er vielfach ohne Maulkorb vor seinem Hause umyerlausktt lant. Böse Nachbarn hatten dem Hundesänger Notiz aeaeben. daß er den Huud, der fromm wie ein Lamm tst, den sie aber nicht leiden konnten, ein sänge. AlS nun eines Tage der Köter wieder stolz einherschritt, erschien plötzlich der Hundesänger, und schon sauste die schlinge durch die Lust, um den Maulkorblofen dingfest zu machen, als der Besitzer desfelben wie ein Verzweifelter aus die tratze stürzte und dem Hundefänger zurief: Um Himmelswillen. hüten Sie sich, er. zerreißt Sie!" DaS machte den Beamten, der schon manchen harten Strauß mit wüthenden Bestien z bestehen hatte, derartig stutzig, daß er einige Schritte zurücksprang und sich nach einer Deckung umschaute. Auf diesen Augenblick hatte Herr Meyer aber gerechnet. Wie der Blitz ergriff er seinen Nello- und schleuderte ibn in bsbem Boaen durch daS offme Fenst.r fe,r.zr im Laden cie Sttuaiion üderlchauenden Gatltn zu. Dann eist achmtte er er leichtert auf, sein L?'bllng war ale tet. Der ufcui Hr.dlungkr aber schlug sich, tr ' va , lem to:hVten Lachen der zab r ch?n Le'izjer, sei -wärt? in die $v'$t ?!uS San Francisco bericd tet man üdk? Ire mttkDÜrdiae NaÄlasserschof s Affäkk rn ein bkz?ichnendlS Advoket!nstückch,n : Vor wkr'ren Mo naten starb ein prominerter Bürger San Francisco, Charles Helwig, ein Vermögen zurücklassend, das feiner Zeit auf $300,000 abgeschätzt tourde und au Bankdepositen und Grundeigenthum bestand. Dieses Geld wurde testament nsch seiner Wittwe Anna Helroia zur Nutznießung auf Lebenszeit vermacht, mit der Bedingung, daß nach ihrem Tode sich die acht Kinder Beider in ben Nachlaß zu theilen haben, jedes derselben mithin zu einem Antheil von Hl 00,000 berechtigt ist. Frau Helwig beendet Ich
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-r.i,J.rH1.?a.-liim nnirii- . . i . , ,tt,esru.L-sr-.v r. w.
verettS seit längerem lttöeüd tnö' W ohne Zweifel, wie die Aerzte glauben, schon in den nächsten Tagen, oder spätestens Wochen, ihrem ihr vorausgegangenen Manne nachzugehen haben. Hierbei stellte sich nun heraus, daß eins der acht Kinder, William Helwig, das fogenannte schwarze Schaf der Familie, seinen Antheil am Nachlaß, der sich also auf die Summe von S!00,000 beziffert, um den Betrag von $750 seinem Advocaten A. W. Armstrong überschrieben hat! Gegen William, der auch schon in verschiedenen Städten wegen Sittlichkeitsvergehcn processirt wurde, schwebt nämlich gegenwärtig ein Proceß wegen Checkfälschung, und da der Angeklagte zur Zeit ohne Baarmittel ist, so machte sich dies anscheinend sein genannter An-; walt auf die bezeichnete gemeine Art zu Nutze. Armstrong will seinem Clienten eine möglichst leichte Strafe verschaffen, während die Geschwister des Letzteren be Häupten, daß William als geistesgestört freigesprochen werden müsse.' Uebrige.n behauptet der Advocat, die Nachlaßschaft sei schwer verschuldet. Ohne Kühe wußte sich der 20jährige W. H. Sheppard in Wil. liamSburg, N. Z)., gute Milch zum Ver kaufe fehr wohlfeil" zu verschaffen. Sheppard betrieb da? Gefchäst eineS Milchhändlers nach ganz neuen Grundsätzen, die aber leider nicht die Anerken nung der Polizei fanden. Es wird darüber berichtet: Er kaufte sich einen Wagen, ein paar Dutzend Milchkannen und so hatte er Alles mit Ausnahme der Milch, was er zur Ausübung seines Geschäftes brauchte. Da das Verwäsfern der Milch ein nicht mehr ganz neues Verfahren ist, und auch die Gesundheitsamtinzvectoren, durch ihr fortwährendes Schnüffeln und durch den gesürchteten Lactometer desjelbe sehr erschweren, und da ebenso die nächtliche Fahrt nach Hoboken, wo gewöhnlich der sog. Milch, zug" von OrangelCounty, N. I., einläuft, nicht zu den angenehmsten Dingen gehört, so beschloß Sheppard, sich billige Milch auf andere Weise zu verschaffen. Er fuhr deshalb während der frühesten Morgenstunden durch die Stadt, und da er voraussetzte, daß gewöhnlich die Kleinhändler den nöthigen Zusatz Wasser der Milch beimengten, während die Großhändler dieselbe ziemlich unser fälscht vor den Häusern ihrer Kunden stehen ließen, goß er die Milch, die i n Kannen vor den Häusern stand, in seine eigenen. Auf diese Weise erhielt er seinen Vorrath; um demselben den nöthigen Absatz zu verschaffen, ließ er in den Häusern prahlerische Circulare vertheilen, die unterzeich? net waren: Brooklyn Milk Co." Tag, ich liefen in den Polizeistationen Klagen ein, daß Milch gestohlen werde und der Verlust der Großhändler belief sich in den letzten vier Wochen auf nicht Veniger, als 1700 Quart Milch. Der Detectio der Staatsmilcherei-Commission frug in vielen Häusern deS 13. Bezirkes an, ob sie vielleicht einen neuen Milchmann be kommen hatten. Dabei wurde er auf das Circular der Brooklyn Milk Co. aufmerksam, daS er in vielen Häusern vorfand. Er witterte llnrath und beschloß, sich in Gemeinschaft mit den DetectioS Brady und Weiser auf die Lauer zu legen. EineS Sonntagmorgenö gegen 2 Uhr wurde das große GefchäftSgeheimniß SheppardS entdeckt, und dieser nach langer Beobachtung seines interessanten TreibeS am Kragen gepackt. Wie eS sich herausstellte, hatte Sheppard noch nie einen Tropfen Milch von Farmern bezogen, und die Zahl feiner Kun den, mit der Zahl der gestohlenen Quartt Milch verglichen, lieg darauf schließen, daß er allein der Dieb war. Deutsche Loealttachrichten. Provinz Br and enb u rg. Der auf dem Schlesischen Bahnhöfe kn Berlin beschäftigte Postschaffner Hen, ning wurde beim Ueberschreiten der Geleise von einer Nangir-Lokomotive erfaßt und gegen die Bordschwelle des Bahn steigö gedrückt. Er erlitt so schwere Verletzungen, daß er bald' darauf starb. Zu einer wahren Räuberbande hatten sich die Schulknaben Lange, Nickel und Bräuer von Potsdam zusammengethan, als deren Hauptmann" der 15jährige Tischlerlehrling Schulte sigurirte. Die jugendlichen Verbrecher wurden dieser Tage vom Strafgericht, Schulte zu 18 Monaten, Nickel zu 15 Monaten und Bräuer zu 1 Jahr Gefängniß verurthcilt. Lange wurde mit einem Verweis entlafsen. Ein beklagenswerthes Geschick hat die Büdner-FamilieFischer in Genschmar betroffen. Die DiphteritiS ergriff deren Kinder, und e sind innerhalb 14 Tagen drei Töchter und der einzige Sohn in Opfer dieser Krankheit geworden. DaS letzte noch lebende Kind der Eheleute liegt todtkrank darnieder. Das von den Dörfern Rinkendorf, ZilmSdorf, Teuplitz und Tfcheeren begrenzte Dorf Niemaschkleba ist mit Genehmiqung in Wiesenthal umgetauft worden. Das aus dem Wendischen gebildete Wort Niemafchkleba bedeutet auf Deutsch: Kein Brot. ES feierten: das bOjahrige AmtSjubiläum der Stadtwachtmeister Mierkch in ArnSwalde, die Lehrer LouiS Goßlan in Brieskow, Noack in Groß Röschen, Siemert in Marsdorf und Stolzenberg in WilkerSdorf; die aol dene Hochzeit der Stadtrath Zimmermattn F. Scttlob und Frau. Provinz Ostpreußen. DaS Schwurgericht in Jnsterburg oerurtheilte den Hausbesitzer Georg Neckermann aus Schrnvindt wegen Gattenmordes zu 15 Jahren, den Färberge sellen G. H. Lindigkeit aus Goldap und den Knecht Friedrich Reimer aus Snappen wegen Brandstiftung zu je 3 Jahren Zuchthaus; den Kaufmann Gesra Weigelt auS Darkehmen wegen betrügerischer rt C st. Ix Ai rn Vranonliluna zu 4 ayren lesangniv und 1000 Mk. Geldstrafe, daS Dienstmädchen Marie AaukuS auS Aurkallen wegen KindeLmordeS zu 4 Jahren Ge j sSnaniß. In Königsberg hat sich der i Kastellan des Stadttheaters, Gerwin, erschossen. Provinz Westpreußen. Jn Rokittken ist der Wirthschaften. spector Neubauer, der im Pferdestall dem scharwerrer Fleischer wegen einer Ungeböriakeit einen Scblaa veriekt batte. von demselben erstochen worden. In Konitz wurde der vrganistensohn KoMaMn
Lud'omleäk üüS WieÜ Äetchtr im Zünt d. I. eines Sonntags in der Kirche dem Pfarrer R. nach vorausgegangenem kurzem Streit einen Faustschlag in's Geficht versetzte, so daß das Blut floß und das Chorhemd des Pfarrers besudelte, zu 150 Mk. Strafe verurtheilt. Selbst entleibt haben sich in Kraffohlsdorf der Besitzer Grübbenau durch Ertränken, in Marienburg der Maurerpolier Hittel durch Erfchießen, sowie die Arbeiter Fröhlich in Pollin und Schäfer in Wicke rau durch Erhängen. Provinz Pommern.
1 . " 1 ' . " - '' -r . ' 'Cujlp!
Professor August Emsmann, früher Lehrer der Mathematik an der FriedrichWilhelmschule in Stettin. In Stettin haben sich zwei Arbeiter, Namens Hellmuth Berndt und Jedermann erhängt. Durch Kentern ihres Kahneö fanden den Tod der Fischer Ludw. Henkelmann, dessen älterer Sohn, der Fischerknecht Friedrich Henkelmann, der Kathenmann Ludwig Böttcher, dessen Frau und der Knecht Friedrich AhrenS, sämmtlich aus Stahlbrode; Henkelmann hinterläßt eine seit Jahren leidende Frau nebst 5 unversorgten Kindern, die Böttcher'schen Eheleute hinterlassen 3 unmündige Kinder. In Jamund hat eine Feuersbrunst 5 Bauernhöfe, 3 Kossäthenhöfe und den Besitz von etwa 20 kleineren Eigenthümern m Afche gelegt. ProvinzSachsen. Der Windmühlenbesitzer Fechner, der vor l Jahren mit Hinterlassung nam hafter Schulden von Bülzig verschwand, ist, wle sich jetzt herausstellt, nach Australien ausgewandert. Seine Frau folgte ihm dieser Tage dorthin nach. ES feierten: das 60jährige Dienstjubi läum der Chirurg Aug. Röhling in Frofe; das gleiche 60jährige Gedenkfest Lehrer Heucke in G.-Beuster, Landgerichtsdirector v. Boß in Erfurt, Justizrath Herzseld in Halle, Steuereinnehmer Schröppel in Herberg a. E. und Poli-zei-Wachtmeister Dietrich in Wittenberg; DaS goldene Doctorjubiläum Sanitäts rath Dr. Wagner in Naumburg, daS SOjährige Meisterjubiläum Stellmacher Koch in Wittenberg ; das Fest der goldenen Hochzeit die Ehepaare S. Schwa lenberg in Calbe, Schmiedemeister Bohndorf in Neichardtswerben, Lübbe in Uepp lingen und Michael Prahl in Wildenbör'ten. Provinz Hannover. s Auf seinem Familiengut Wake der Klosterkammerdirektor a. D. Friedrich Herrmann Albirt v. Wangenheim. Die Frau deS in Deiterfen ermordeten Ackermanns Schmidtmann hat jetzt ein gestanden, ihr Mann sei von ihrem Va ter, dem Makler Drewing, ,it welchem er rn stetem Unfrieden gelebt hatte, mittelst einer Hacke erschlagen worden; sie und ihr Bat hätten dann den Leichnam nach der Scheune geschleppt und aus der Luke herabgeworfen, auch eine Laterne neben ihn hingelegt, um so den Schein zu erwecken, daß ein Unglücksfall vorliege. Frau Schmidtmann ist ebenfalls in Hast genommen. Die Eisenbahnstrecke Du derstadt-Wulsten wurde dem öffentlichen Verkehr übergeben. An derselben liegen die Stationen Duderstadt, Bilshausen, Gieboldehausen, Rollshausen, Westerroe und Wülsten. Wegen Mißhandlung des von ihm in Pflege genommenen 7jährigen Sohnes seines Bruders wurde Pastor Bührmann in Sibbesse zn 4 Monaten Gefängniß verurtheilt. Wegen Betrugs und Unterschlagung amtlicher Gelder wurde der Posthilssbote Friedrich Wesemann in Rehburg in Hast genommen. Es feierten: das SOjährige Dienstjubiläum der Stadtkämmerer Behre in Hannover und die seit ihrem IS. Le benöjahre im Dienst der Familie v. Osterloo in Emden stehende Dienstmagd Antje v. Dcttum; daS SOjährige Dienstjubiläum die Lehrer Lohse in Altenbostel und Bünger in Ostendorf, sowie Polizeisekretär Moritz in Lüneburg; das Fest der goldenen Hochzeit die Eheleute Priltwitz in Hannover, Hoshesitzer Müller in Ahlten, Privatier Kar! Reiter in Göttingen, Johaim Immen Sieoern in Lehe, Salzpackmeister HarmS in Lüneburg und Rentier Just. Westerkamp in Osnabrück; das SOjährige Berufsjubiläum der Buchbinder Sauermann in Uelzeil. Provinz Westfalen. Eine bisher unbekannte Höhle mit Tropfsteingebilden wurde jüngst in der Bauerschaft Ascheloh entdeckt. Dieselbe soll sich über 100 Meter in den Berg hinein erstrecken. In Anröchte wurden in letzter Zeit über 173,000 Feldmäuse eingcfangen, für welche die Gemeindekasse, da dieselbe für jede Maus einen Pfennig zahlt, rund 1600 M., besonders an schulpflichtige Kinder, auszahlte. Uebersahren und getödtet wurden: in Emp.'l der Metzger Karl Lange aus Anholt, in Bochum der Kaufmann Herm. Windau, in Dortmund der Briefträger Schauerte, in Necklinghausen die SSjäh, rige Frau Beste; durch unglücklichen Sturz kam zu Tode: in Bielefeld der Kaufmann Aug. Buddeberg, in Stadt lohn der Maurerlehrling Jgnaz Rohring aus Heiden und in Blotho der Nachtächter Bogt. Nun überlegter sich'S Abschreckende Xantippe: Sie scheinen flott getanzt zu haben, Herr Doktor? Herr: Gewiß! Mit jenem entzücken den Wesen dort ich habe mich eben entschlossen, um ihre Hand anzuhalten. Tantippe: So i gar daS muß ich mir aber doch erst noch einmal überlegen! Herr: Sie, wie so? Zantipxe: Ich würd die Ehre haben, Ihre Schwiegermutter zu werden. Herr: So i gar da muß ich mir aber doch erst noch einmal überlegen l Aus Anlaß des Orient, listen CongresseS hat nachträglich eine Dame, Frau Professor Leo Neinisch in Wien, vom König von Schweden und Norwegen die goldene Medaille am Bande d:S Wasa-OrdenS erhalten und zwar mit folgender Inschrift: An Frau Professor Leo Reinisch wegen deren Reisen in Nord oft-Afrika." Die Medaille ist von einem eigenhändig geschriebenen Billet deS Kö nigS begleitet. Eine derartige Auszeich nung ist in Schweden bisher noch keiner Dame z Theil geworden. Merrschaumpfeisen, lange deutsche Nseisen, Cigarrenspitzkn etc. bei Wm. Mckcho, No. 199 Oft Washington Ltr.
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