Indiana Tribüne, Volume 13, Number 73, Indianapolis, Marion County, 30 November 1889 — Page 1

Jahrgang 13

Office : No. 130 Ost Maryland Straße. No. 73. Indianapolis, Indiens, Samstag, den . November 1889.

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Gelegentlich des Ablebens Pendle ton's nannten die englischen Blätter die Familie Pendletons eine der aristokra tischsteu Familien des Landes. Also giebt es doch Aristokraten in dieser Republik ! Die sssociirte Presse nennt in ihren Depeschen Jefferson Davis, den ehemaligen Nebellenführer den 'lUZtir,Fu!sKet1" Patienten. "Tempora mutaniur". In der Reichstagskommission zur Berathung deS deutschen Sozialistengesttz:s sind verschiedene Aenderungen an dem Regierungsentwurfe vorgenommen Worden, und man glaubt" jetzt, daß die Regierung sich damit begnügen werde, das bisherige Gesetz sür einige Jahre ver lungert zu bekommen. Das M übrigens von vornherein die Absicht Bismarck's geWesen. Er kennt seine Nationalliberalen zu gut, um nicht zu wissen, daß er ihnen wenigstens den Schein lassen muß, ls ob sie sich in volksthümlicher Weise bethatizen. Daher verlangt er regelmäßig etwas mehr vom Reichstag, als er haben will. Die Kartellbrüderschast fängt an zu han deln. Bismarck läßt eine Kleinigkeit ab und daS Geschäft ist geschlossen. Bis. marck hat das, was er haben wollte und die Liberalen können rühmend darauf verweisend, daß sie es waren, welche das Volk vor Schlimmerem bewahrt haben. DaS ist die Komödie, welche noch bei jeder Neuberathung des .Socialistengesetzes wiedergekehrt ist. Das Spiel der Diplo matie ist häusiz ein recht plumpes ! Die Parteileidenschaft hat eS in Montana wirklich dahin gebracht, daß daS Repräsentantenhaus in zwei Lager sich gespalten hat und der Senat beschluß, unfähig ist. Das sind nun recht erbau liche Zustande. Es können keine Gesetze erlassen und keine Bewilligungen gemacht werden, resp, das neue Staats Obergericht wird nichts dergleichen als giltig anerkennen. Kommt es zu keiner Erwählung der Bundessenatoren durch die Legislatur, so wird Gouverneur Toole schließlich zwei Senatoren ernennen, jedenfalls zwei Demokraten. Der re publikanische Bundessenat wird aber die sen Senatoren, gleichviel ob sie vom Gouvernör ernannt oder von einer Rumpflegislatur" gewählt sind, der muthlich die Anerkennung verweigern. So wird wenigstens von gewisser Seite gedroht. Der Fall wäre der erste seiner Art in Washington. Die Geschichte kann noch schön werden. Und je länger sie sich hinzieht, desto schwieriger ist eine Neu Untersuchung bezüglich der entscheidenden Frage, ob die im .TunnelDiftrikt ab gegebenen Stimmen giltig sind. Unsere neuen Staaten sind würdige Schwestern der alten. Sie fangen ihre StaatSlaufbahn mit Prohibitionsgesetzen, Wahlbetrügereien und Parteikämpfen an, und können eS mit der Zeit schon noch weit bringen. DaS ist eben amerikanisch. Man fragt sich zuweilen, wie eS kommt, daß die Arbeiterbewegung in Amerika weniger Erfolge auszuweisen hat, als in Europa, daß die Polizei hier Ver sammlungen unterdrücken und auSeinan derknüppeln kann, daß bei Ausständen der Erfolg die Ausnahme, die Niederlage die Regel bildet. AIS Antwort darauf mag folgender Vorfafi gelten. In Philadelphia wurde in einer Ver sammlunz der United Lador League" folgende Resolution eingereicht : Obgleich wir sowohl die Äeorie als die Agitations'Methode der sogenannten Anarchisten vollständig verwerfen und mißbilligen, indem wir der Ansicht sind daß durch Aufklärung, Organisation und friedliches Vorgehen am Besten die Uebel stände, unter welchen wir zu letden haben abgeschafft werden können, sehen wir ml trotzdem genöthigt, in gerechtem Unwillen Protest zu erheben gegen daS willkürliche und brutale Vorgehen der Polizei von Philadelphia, welche sich erdreistete, am Montag, den 11. ds. MtS., eine friedliche Zusammenkunft von Bürgern in der Odd Fellows Halle zu verhindern : Deshalb sei von der United Labor League von Philadelphia und Umgegend beschlossen, daß das vorerwähnte Borg hen der Polizei verdammt werde als in hochmüthiger und schmählicher Eingriff die jedem Bürger in der Constitution der Ver. Staaten garantirten Rechte, nämlich

Redefreiheit, Preßfreiheit und Versammlungsrecht." Man sollte glauben, daß selbst der konservativste Mensch, wenn er nur irgendwie Welches Verständniß für die Beding ungen einer republikanischen RegierungS form, nur irgend welches Verständniß für wahre Volksfreiheit hat, für eine solche Resolution stimmen müßte, aber in der erwähnten Versammlung klärte der Vorsitzte sie für außer Ordnung, und die Versammlung hielt mit.' großer Majorität die Entscheidung deS Vorsitzenden aufrecht.

Man weiß wahrhaftig nicht, was man dazu sagen soll. Man Weiß nicht, soll man sich mehr über die bodenlose Dummheit dieser Leute, oder Über deren grew enlose Feigheit ärgern. So viel aber st klar, daß wenn nicht die Ausländer und namentlich die Deutschen, in jeder ortschrittlichen Bewegung daS treibende Element bilden würden, Amerika in ei nen Sumpf der Reaktion versinken würde. DraihnaHriHteu. Wetter au lichten. ffür Jndlana: Schöne. wärmmS Wetter. JeffersonDavlS. New Orleans, 29 Nov. Der Arzt Jeffkrson Daviö' sagt, daß da Befinden des ausgezeichneten (ä!,t!oAnisdeä) Pa tltnten sich etmaS gebessert habe, doch ist noch immer Gefahr vorhanden denn der Krank ist nicht im Stande, Nahrung zu sich zu nehmen. Der groß Schwindler. New V ork. 29. Nov. Die Polizei ist davon unterrichiet, daß Frederickson, dtr Ebicagoer Landschvindler vor einer Woche hierherkam, um Freunde zu 5c suchen. Die Polizei glaubt ferner, daß Fredeeicksen kein Geld hat, und daß er daS Opfer von noch größeren Schwind lern ist. Er hat vtkfucht, hier Geld auf zubringen, doch ist ihm dies nicht gt fangen. Böse Wetter. Chicago, 29. Nsv Da Wetter auf den Seen war die letzten Tage sehr stürmisch, besonder aus bim Eci See und Berichte Über gescheiterte Schiffe laufen fortwährend ein. Der Cronin-'Prozeb. Chicago. 21. Nov. In dem Cro nin Prozesse wurden heute zwei Taschen messer vorgelegt, welche Coughlin bei seiner Verhaftung abgenommen worden waren. T. T. Conklln. bei dem Dr. Cronin gewohnt hatte, sagte au, daß er die beiden Messer kenne, daß sie Dr. Cronin gehörten, und daß er da kleinere davon selbst längere Zelt in der Tasche getragen habe. Da? Zeugenverhör wurde geschlossen und StaotSanwalt Langend r öegann mit dem Plaidoyer. Nette Beamte. PittSburg. 29 Nov. Aldermen (Aldermen ist hier gleichbedeutend mit Friedensrichter) Callen, Doughty und Mamese. sowie die DetectiveS Bouder, Doyle, Nagle und Binder wurden Über führt, Bestechung angenommen zu haben. Sie erhielten Gesängnißstrafen von sechs Monaten bis zu drei Jahren. Die verurthtilten Aldermen sind prominente und wohlhabende Leute. Sie standen mit den DetectiveS im Einverständnlß. Diese machten Anklagen gegen Leute wegen Verkauf von L'qor ohne Lizen anhängig und die Aloermen schlugen dann die vor ihnen anhängig gemachten Anklagen gegen eine GeldentschSdigung nieder. Für die Familien der Ana? ch i st e n. Chicago. 29. Nov. Am8.Dezem der findet hier etn große Fest statt, dessen Ertrag zur Unterstützung der Hinterblie denen der gehängten Anarchisten bestimmt ist. Bei dem Feste wirken 14 Turnver eine und 22 Gesangvereine mit. Unser Postwesen. W a s h i n g t o n , 29. Nov. General Postmeister Wanamaker empfiehlt in sei nem Jahresbericht nicht die Einführung dsr Packttbeförderung und zwar au dem Grande, weil in den Postämtern nicht genügend Raum dafür vorhanden ist. Dagegen empfiehlt er al gute Kirchen Mitglied die vollständige Einstellung de Postdienste am Sonntag. Auch em pfiehlt er die Ausdehnung de BrleftrS ger-SyftemS auf Postämter, deren Ein künfte sich aus S7000 belaufen; gegen wärti ,st der Betrag auf $10,000 feflg setzt. Ferner empfiehlt er die Anstellung eine vierten Generalpoftmelfter - Äfft stintrn und elntt Postdirektorl,

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Negligee.Hemdea ö0c. Damen'gaiciuatorö don HvcsÄ1TZ?d &&ixnxSl No. 163 und 160 Ost Der Bericht enthält folgende Statistik : In 1874 gab 34 300 Postämter, in 1880 42.000. in 1889 68.999. Die Einnahmen beliefen sich : 1874 auf $26 500. 000. 1880 auf $33.300.000. 1889 aus $56,175,611. Die Gesammtzahl der tm Postwesen Angestellten belauft sich auf 150,935. In dem Bericht wird die Einführung eines Posttelegraphen, und der Post Sparbanken empfohlen. Die Herabsetzung de Briefportos auf 1 Cent hält der Generalpostmeister für unzeitgemäß, so lange noch so viele Ber besserungen im Postdienft vorzunehmen seien. Der Land Schwindel in Chicago. Chicago. 27. Nov. M. McNurthy von der Western Land Company sagte heute hinsichtlich der Landschwindeleien von Fredericksen & Co. : .Fredtricksen begann sein Geschüft als armer Mann und alle seine Profite flössen Anderen zu. welche sich jetzt al seine Opfer hinstellen. Sie standen binter idm. lieferten ihm da iufiu, lUMiiii uui iu yiU4Uic uitu stickten die Profite ein. Er machte titflge 0Afrktif IahhIin n ttlmm ra.f&Xf iihK! Geschäfte und verlauste in einem Jahre ca. 100.000 Acker Land zu $9. für welche er $5 per Acker bezahlt hafte. Als ich einen Monat bei ihm war,' erklärte ich, fortgehen zu wollen, da seine Geschäft Methode mir nicht gefiel. Ader durch mich war John Johnston von Milwaukee, ein Neffe Allxmder Mitchell'S. mit einer groben Summe an dem Geschäft bethei ligt und ich blieb noch zwei Jahre, bi er sein Geld wieder herausgezogen hatte. Ich bestand darauf, daß Fredericksen die Jobnstoa gehörenden Ländereien nur alö dessen Bevollmächtigter verkaufen sollte, so daß deren Käufer jetzt einen guten Be fttztitel haben. Johnfton berechnete Frk dericksen nur 7 Prozent Zinsen, während die Anderen 25 Prozent und außerdem noch die Profite nahmen. Ott Dabei Eine Verschwörung. Pesth, 27. Nov. In der heutigen Sigung deS ungarischen Unterhauses theilt Baron Kaß der Kammer mit, daß die Opposition eine Verschwörung entdeckt habe. Herrn TiSza. den ungarischen Premier vermittelst Dynamit zu ermor den. FurchtbareExplosion. Marseilles, 29. November. Eine furchtbar Exvlofion fand letzten Abend statt. Der große Dreimaster .Bill de Marseille- mit einer Ladung von 3000 Fäßchen Pulver gerleth in Brand. DaS Feuer erreichte da Pulver und eine furchtbare Explosion erfolgte. Alle Fenster aus eine Meile in der Runde gingen in Stücke. Menschenleben gingen glücklicher Welse nicht verloren. Allerlei. Die Konserenz zur Abschaffung der Sklaverei, welche in Brüssel abgehalten wurde, empfiehlt die Errichtung von Militärgationen in Asrika. König Leopold von Belgien lud Stan ley telegraphisch ein, nach Brüssel zu kommen. Die Dockarbeiter in Bristol haben die Vermittlung de MayorS angenommen. Oäiffinaöetctttn, Angekommen in : Glasgow: .State of Alabama-. Liverpool: .Michigan" von Boston. Southampton : .Trave- von New ZZork. Philadelphia: .Missouri' von London. New York: .Furnessta- von Gla. gow und .Aller von Bremen. E aibt Augenblicke im nr,,... W, II 111 eon, wo man vor Schmerzen verrückt weroen ronnre, una vann ist e Zeit, sich de berÜdmten Sakttnn rua ... fclUL-Ä w ' a-wiich. VHMkiAl!!

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2öc aufwärts. CZ3xniöl"nD niD Tfe Washington Straße. Deutscbe Lokal sZ?kachrichten. Braunschweig. Anhalt. Lippe. Waldeck. Während zwei Tagen vermißten die Nachbarn der allein lebenden Stellmacher Schölecke in Jngleben und als man schließlich dessen Thüre erbrach, fand man ihn mit blutigem Kopf als Leiche im Bett liegen. Anscheinlich liegt ein Mord vor. Schölecke, dessen Haushälterin sich vor ungefähr drei Wochen erhängte, hatte nnen Acker verkauft und wird das Geld dafür im Hause gehabt haben. Die feierliche Eröffnung der Bahn von Bernbnrg nach Cönnern fand vor Kurzem unter entsprechenden Fest lichkeiten statt. In der neuen Schachtanlaae ander Rathmannsdorfer Chaussee bei Leopoldshall sind infolge plötzlichen Eindringens todtlicher Gase die nachsolgend benannten Bergleute getöbtet worden: Gretsch von hier, Albrecht von Staßfurt, Robert Balzer aus RathmannSdorf, Friedrich Balzer und Hein, rick Sachs aus Güften, Heinrich Grube und LouiS Lüttich aus Neundorf. Vermtheilt wurden: wegen Verbrechen wider die Sittlichkeit der Molkereianaestellte August Seoerid au Gauderöheim zu fünf Jahren Gefängniß und der Steinsetzer Chr. Hüttenrauch aus Seehausen zu zwei Jahren Zuchthaus ; wegen Kindestödtung die neunzehn Jahre alte Emma Ude aus Hickenhausen zu fünf Jahren Gefängniß. Mecklenburg. Dieser Tage prallte im Bahnhof Boi zenburg ein von Berkn kommender Erpreßzug seitlich an einen eben aussahrenden Güterzug und mehrere Wagen m beiden Zügen entgleisten. Der aus Jarmsdorf gebürtige Dragoner Brücker ist beim Scheibenschießen in LudwigSlust, wo er als Zelter fungtrte, erfchoffen worden ; der Eisenbahnarbeiter Pegel aus Kuhstorf wurde todtgefabren ; der Tapezierlehrling Bath, Sohn des gleichnamigen Tischlers in Ludwigslust, bra) das Genick; daS Dienstmädchen Sophie Goldenrath ans Toddin, ist ertrunken. Freie Städte. Der nach Unterschlagung von rund 10.000 M. Gemeindeaelder ssücktia aewordene Kassenführer I. A. Lorentzen in Geesthacht hat sich dem Gerichte gestellt. In einem Anfall von Wahnsinn erschoß sich rm Burgerpark der Lehrer Siemers in Bremen. Der Seemann I. Ernst in Bremen, im Dienst des engtischen Schiffes Hvcliffe, hat feinen Tod durch Crtnnken gesunden. Derselbe hat bei seiner am 20. Juli d. I. stattgehabten Anmeldung für daS gedachte Schiff angegeben, in Bremen geboren und 22 Jahre lt zu fein. Die Erben jmd ersucht worden, sich rm Stadthause zu melden. Der wegen Bernick, fang und Unterschlagung von Urkunden zu 2$ Jahren Gefängniß verurtheilte Mühienbesitzer Klodt in Lübeck hat sich in seiner Zelle erhängt. Schweiz. Im Bezirk Baden steht einem verhaltnißmagig sehr großen natürlichen Bevölkerungszuwachs eine ziemliche beträchtliche Auswanderung gegenüber, di auch hier wie in den anderen Bezirken größtentheilS in die Nachbarkantone sich wendet. In einzelnen Gemeinden, wie beispielsweise in Würenlingen, scheint die überseeische Auswanderuna epidemisch zu sein und doch haben nach Ansicht deS Bezirksamts wenig Gemeinden so viel schönes Land und große Gemeindegüter an Wald und offenem Land, wie diese. In anderen Gemeinden sind die Ursachen in der Einstellung deS Betriebes größerer FabriketablissemetttS zu suchen. Der Steinbrecher Helbing aus Bußkirch wurde von einem Sprengfchuß getödtet. Auf Verlangen der Genfer Polizei wurde in Zürich der aus der Waadt gebürtige .Advokat- Ware Christin verhaftet. Er soll 5 verschiedene Diedstähle in Genf begangen haben. Der Kanton Solothurn zählte im verflossenen Jahre 6 Fabriketablissements mit 6501 männlichen und 3504 weiblichen Arbeitern. In Rickenbach wurde der Wirth Gottsried Hug beerdigt, der den Tod nicht gefürchtet hat. Schon vor einem halben Jahre bestellte er sich selbst den Grabstein, ließ sich denselben in'S HauS brin gen und bewahrte ihn so mehrere Monate auf. Seine eigene Todesanzeige und die Adressen, an welche dieselbe ver sandt werben sollte, hatte er selbst ge schrieben. Auch daS Leichenmuhl hatt er selbst angeordnet. In diesem Herbst wurden 20,000 Kistchen Trauben und über eine Rillion Liter Sauser aus dem ffantone Wallie ervortitt.

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