Indiana Tribüne, Volume 13, Number 72, Indianapolis, Marion County, 29 November 1889 — Page 1
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Jahrgang 13 . Office : No. 130 Ost Marhland Straße D No. 72. Indianapolis, Jndisna, Fektaa, den 29. Novsmbtt 1809, BMM,w,,,MMM,MjaBMMMMWBWWW""l'C"""l"'l'',l'Ml B. MMKMBMMnasMWMBMaB ""T- "" aaMMWM
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GSitorieLles. Die Mllvaukeer Kspitalisten, welche durch den geriebenen dänischen Schwindler Frederiksen mit Hunderttau senden in die Patsche geriethen, find durchaus nicht zu bedauern. Sie haben große Prosite zu wachen geglaubt, und haben sich gevifferrnaßen zuMitschuldigen des Schwindels gemacht. Seit Monaten schon Karen sie davon unterrichtet, daß Fredericksen in Schwindler war und sie haben geschwiegen, weil Fredericksen ihnen allerlei Versprechungen gemacht hatte. Sie glaubten, sich selber vor Verlust schützen zu können, aber sie mußten wissen, daß dieS nur durch Beschwindlung Ande rer möglich gewesen Ware, daß Frederick sen aus ehrliche Weise kein Geld zu er langen im Stande war, um sie zu besriedigen. Darum schwiegen sie so lange, bis sie sahen, daß sie selber die Geleimten waren. ES ist ihnen Recht geschehen. Und wenn man ihnen auch vom Standpunkte des Gesetzes aus nichts wird anhaben können, moralisch sind sie eben so große Schufte wie Fredericksen selber.
Von den Z2L0.000, welche im Gan zen für die Londoner Tockarbeiter ein ingen, kamen 560,000 auS England und die kolossale Summe von 5200.000 aus Australien. AuS dem großen Amerika waren viele Cympathiedeschlüffe, aber kein Heller Geld gekommen, und die Eym pathiebeschlüffe konnten von den Strei kern nicht in Geld umgesetzt werden. Der Umstand nun, daß die australi schen Arbeiter solche Summen aufbrach' ten, giebt dem Philadelphia TagblattGelegenheit gegen die sogenannten Elendsphikosophen- ins Feld zu ziehen. d. b. gegen Jene, welche immer meinen, den Arbeitern muss: eö noch viel schlechter gehen, ehe sie zur Vernunft gebracht wer den. DaS Tagblatt" welst darauf hm, daß in Australien seit lanzer Zeit der achtstündige Arbeitstag eingeführt ist. und daß die Leute, welche nur acht Stun den täglich arbeiten, erstens den 23 i U ln hatten, und zweitens in der Lage waren, solche riesige Summen für einen Tausende von Meilen entfernten Streik aufzubringen. Wir stimmen dem Tizblatr in sei nen cyluLlStzerunzen oit un mx haben unS schon früher und wiederholt gegen diese Elends und LerzweifluagSTheorie ausgesprochen. ... :-- CS ist keine ungerechtfertigte Schluß folgerung, wenn man annimmt, daß die australischenArbeiter solche Hilfe zu leiste im Stande waren, gerade weil sie bloß acht Stunden arbeiten. Und der fer nereSchluß ist gerechtfertigt, daß auch der Wille dazu seineUrsache in der kürzeren ArbeitZzeit hat. Man ist berechtigt an;u' nehmen, daß Leute, denen täglich zwei Stunden für sich selbst übrig bleiben, und mehr Zzit haben, an sich selbst und ihre Lage zu denken, diese Znt auch zu ihrer eigenen Ausklärung benütze, und sich um allgemeine und öffentliche Angelegenheiten kümmern. Die Thatsache, daß England selbst und die ganze übrige Welt zusammen Austra lien ausgenommen, noch nicht den dritten Theil dessen ausbrachte, waS diefeS, der Einwohnerzahl nach verhältnißmäßig kleine Land allein aufgebracht hat, ist ja Beweis genug dafür. Erwägt man ferner, daß Australien Tausende von Meilen von England ent fernt ist, so zeigt das Verfahren der au ftraltschen Arbeiter auch eine Entwicklung deS SolidaritäiSbewußtseinS, welche sie äußerst vortheilhaft vor den amerikani schen Arbeitern auszeichnet. Mit welch großer Anstrengung sind in Amerika einige lumpige tausend DoüarS für die unglücklichen Bergarbeiter in Illinois und Jndiana zusammengebracht worden, und doch besinden sich diese Bergarbeiter nicht Tausende von Meilen entfernt. Man muß da$ Verhalten der amerikanischen Arbeiter mit dem der australischen der gleichen, um die Engherzigkeit und Kurz sichtigkeit der ersteren ganz und voll zu begreisen, und um einzusehen, wie ver kehrt die Elendsphilosophie ist. Wäre dieselbe begründet, dann müßte man, um konsequent zu sein, sich abseits von allen ökonomischen Kämpfen halten, jede Unterstützunz in solchen Kämpfen versagen, und in aller Seelenruhe auf den Eintritt eine VerzweiflunzkkampfeS warten, der vielleicht gar nicht einmal kommt. Denn die Erfahrung lehrt, daß auf der niederften Stufe der ökonomischen Stellung der Mensch zum villenlosen Sklaven, zum
LagthKr und gänzlich unfähig wird, nach Brfferung seiner Lage zu streben, daß die seS Etrebm aber um so kräftiger wird, je häusizer sich die Errungenschaften in den ökonomischen Kämpfen mehren. DrathnachriHteu.
WetterauSsichten. Für Jndlana: SchöaeS Wetter. Da Boston er Feuer. B o sto n, 23. Nov. Da Feuer heute brach in derselben Straße nicht roeit von der Stelle aus, so das große Feuer am S. Aov. 1872 auSbrach und derNlaru würd auch von derselben Bor gegeben. Der heutige Brand dauerte sechs Stunden und erstreckte sich inmitten de Geschäft theils der Stadt über ein Gebiet von etwa zwei Ackern. Der Schaden beträgt ungefähr fünf Millionen Dollar?. Große fünf und sechsstöckige Häuser brannten in schrecklich kurzer Zeit auS und stürzten zusammen wie Kaitenhäuser, so daß die Feuerwehr unter stetiger Gefahr bei tetk. Der Feuerwehrmann Edwards E Whitkng wurde unter den Trümmern begraben und seine Kollegen gruben ihn sofort trotz der entsetzlichen Hitze und stetigen Lebensgefahr heraus, aber der Mann war so schwer verletzt, daß venig Hoffnung für fein Aufkommen ist. AuS einem Hause an der Ecke von Kingston und Bedford Straße holte die Feuerwehr sechs Frauen und einen Mann heraus, welche in einem oberen Stockweile vom Rauche Überwältigt, am Bo den lagen. Die Eatßehungrsache deS Feue:S ist unbekannt. Der große Schwindler. Madif on, Wis. 2S.N0V. Prof. N C. Jkkderickktn. besieg LagdschVikldk leitn so große Aufsehen erregt haben, hatte die ersten Jahee naö seiner Ankunst in Amerika hier feinen Wohnsttz. Prof. RasmuS B- Underfon. unter Eieveland Gesandter am dSMchea Hofe, war mit JredeUcksen intim befreundet. Derselbe drückte sich, öder Fredericksen befragt, folgendermaßen auS : .Ich kenne stire Bergangenheit in Dänemark sehr wohl, und als er nach Ameeika kam. suchte er mich allsogltlo) auf ör bewegte sich in den prominentesten politischen und gesellfchzsMchen Keetsen der dänischen Haupt ftadt, hat eine ausgezeichnete Bildung, ist Veifsffer mehrersr wichtiger Werke unserer pzlitischen Ökonomie und' unzfähe IS Jhre lang Mitglied deS dänischen PirlamentZ. Seine G?ttin ist die Tochter deS Bischof! Mo?rad, vor. maligen Peem-erZ von Därmark. und feine FamilienbezZehunaen stellten ihn unter die gesellkchzstttche-, und politischen LeUstirne deS KöiigleiZ. Je Däiem-rk wir er schon in eieJge Geschäft? Unternehmungen ver roickelt, welche ein ühnllcheS Schicksal hatten, wie feine frtzien : doch laubeich nicht, daß dabei irgend etioaS Verbreche rische vorkam. Er flsd au seinem Vaterlande, doch konnte er j-der 3it zurück!e)ren. Vor zehn Jahren kam er hier an. mit Zurücklasiung seine? Familie in Däne mark. Er fristete anfangs ein kümmer liche Dasein un) litt manchmal buchstZdlich Hunger. Ich lieh ihm verfchie. denlich Beträge von I5 bi $10 und bt zahlte feine GastauS-Rechnungen. Ee war sehr sanguinischer N Nur uid hztte öeionv:r eme geante. J.'tmngen u grüiden. deren er seit seiner Ankunft in Amerika meaistenZ ei? Dutzend inS Leben rief. Nachdem Feederickzen fein La.dver kaufL.Prosekt tn Gang gebracht, ließ er feine Familie nachkommen, welche unge fähr zwei 3 ihre hier wohnte, wo sie in der besten Gesellschaft verkehrte. Sein ältester Sohn, der sich mit ihm aus der Flucht befindet, besuchte die StaatZuni versttät und promovirte in der Harvard Universität." Prof. Anderson heate schon vor IahuSfnst Verdacht, daß das Geschäft Fre derlcksen'S nicht reell fei. und au Düne matk habe man ihm geschrieben, daß die Berichte die über denselben au Am rika kämen, kein gutes Licht auf ihn VÜlfeN. Ost Qad?l Sozialdemokeatisch Candi d a t e n. B e r l i n. ,23. Nov. Die Sozialde mokrasen haben bereits 102 Candidaten für die Neuwahlen zum AelchStage auf gestellt und hoffen, die Hälfte derselben durchzuringen. Streik tn Luckenvald. Berlin. 2S. Nov Di Arbeiter der Wollenvaaren und Lewenfabrlken in LuSenwalde, in der Näh von verliv. streiken und verübe YewaltthStigkeiten.
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Die Behörden haben sifokt nach Berlin UN Hilfe telegravirt, um die Rahistö rungen unterdrücken zu können, und ist ine starke Abtheilung Polizei dorthin ge fandt worden. Tumult im ungarischen Abgeoednetenhaus. Pest. 23. Nov. Beider Budgetde. datte im Abgeordnetenhause heute machte die Opposition solchen Lärm, daß der Premierminister TtSza feine Rede abbrechen mußte. Der Plüstdent rief da? HauS dreimal zur Ordnung, aber ohne St folg. Arbeiterrtfika. Beelin. 23. Nov. In einem Koh. lenbergwerk zu Bochum wurden heut durch eine Srplofion schlagender Wetter vierzehn Personen getödtet und vier verwandet. Furchtbares Verbrechen. Berlin, 23. Nos. Der Redakteur der Potsdamer Zettung wird wegen Ma teftätSdeleidigung prozesst.t. Er hatte geZchkieben, daß der Kaiser kürzlich in einem Miethfuhrweek zweiter Klaffe auS fuhr. Oozialdemokrat ische Kandi baten. Karlsruhe, 2S. Rov. In dem in Offenbueg abgehaltenen ersten badischen Arbeltertag. den für die 11 Wählt ßirke für de Reichstag folgende Ka.-.dt baten aufgestellt. 1. Wahlbezirk (Kon. stan) Araold.Konstanz., S. Wahlbezirk (Sillmgen) Beierle.Frelhurg. 3. Wahl. bezirk (LSrrach) Haug-Frelburg. 6. Wahlkreis (Freiburg) dolpf GlckOf fenburg. 6. Wahlkreis (Lah,) Hänseler. Mannheim. 7. Wahlkreis. (Ossenburg) Geck S. Wahlkreis (Baden) Huber-Ba-den. S. Wahlkreis (Pforzheim) Wilhelm Bloß Stuttgart. 10. Wahlkreis (3arl3ruhe) Gkck. 11 Wahlkreis (Mannheim) Stadtrath DreeSdach, 12. Wahlkreis (Heidelberg) Hänfeler-Mannheim, 13. Wahlkreis (Epplnger) Kalnbach.KarlS ruhe und für den 14. Wahlkreis (TaubeebischofSheim) Köder Mannheim. Allerlei. Ein Sohn des amerikanischen Gesandten in London. Lireoln. liegt in Versailles im Sterben. Im ttaiserfaal in Berlin fand gestern ein von den Amerikanern airangilteZ DanksagungSdiner statt, den Graf Her. bert LiSmZkck. Fürst Nadziwill, Professor Mommsen und Profeffor EurttuS beiwohnten. In Bristol stnd die Dockarbeiter ander, Streik gegangen. ES heißt, daß das dem Erzherzog Io dann gehörige Schloß O,th in Zukunft von dem abgefetzten Kaiser von Brasilien bewohnt werden wird. COtfrnr3?t&tfix Angekommen in : London: In Sicht: .Hekla' von New York nach Stettin; .Eity of Ber lin- v?n New York; .Canada" von New Bork nach London; .M.chigan" von Boston. OuenStovn: .Germanie" von New York. Baltimore: .Cafpian" von Llver Pool. NewJ ork: .Iraner" von London. Heute Abend Liederkranz.Probe. Der Polizist Hochstetter bat beut. Mittag Harry vurga in einer Nestauka. tion an West Washington Straße al einen der Bursche rwischt. welche di Lä. den in Greenfield geplündert haben Der Bursche setzt, sich mit inem R. hm m m ...a itl . k uutvct buk ?elr, wuroe Zder ent waffnet. Erst leugnete erst be harrlich. ipaler aoer erriaele er stch bereit, di Na men seiner Komplizen zu nennen. s7. ump eise, lang deutsch Pfeif. Ctgarrenfpidkn te. bei Wm Äucho, No. 1 Oft Washington?'
Kaltes Wetter.
Deutsche Lokal - Nachrichten. Provinz SchleS ig'Hol stein. Der im Jahre 1856 im Kreise Stein, bürg geborene Müller Claus Stuhr, der, ohne seiner Militärpflicht zu genügen, vor fünfzehn Jahren nach Nordamerika auswanderte, dort seit zehn Jahren her nordamerikanischen Armee angehört und mit Urlaub, von., -dort vor einigen Woche in Jtzehoe eintraf, um seine Verwandten zu besuchen ist' angewieZen worden, innerhalb zwee Wochen daS diesseitige Staategebiet zu verlassen. Ein gleicher Ausweisungsbefehl ereilte den Deutschamerikaner I. A. Jacobs in Alkersum a. F. Wegen Beleidigung deS Kultusminister in drei Fällen wurde Pastor Paulfen in Kropp zu sechs Wo chen Haft verurtheilt. In einem Anfall von Irrsinn, wie man annimmt, hat in Segcberg die Handarbeitslehrerin Wittwe Teege ihre Mutter, mit der sie zusammenwohnte, erschlagen und darauf ?rjt f.rta ' i . n rr 1 1(9 ti9i in ver iLiavt rrrranrr. vji eierten: die eiserne Hochzeit daS Mohr, che Ehepaar in Holtsee: die diamanten Hochzeit die Eheleute Joh. Kolfen in Gr.-Flintbeck und Lorenzen tn Trittau ; die goldene Hochzeit daS Ehepaar Schlachter Ehrich in Kiel. In Verend hat sich Frau Sölbrandt, in Neumünster der am Dilirium leidende Flaschenbier Händler Stöldt und in Tangstedt der Baumjchulenbesitzer Wegener selbst daS Leben genommen. Der Schiffer Krieg aus Altona und der Landwirth Geuken in Helleökop sind ertrunken ; der Zug, führer Förster aus Altona gerieth unter die Nader de Zuge und wurde getödtet und der Sohn des Lesitzer Börnfn in Hattlund wurde von einem Windmühlen, ftügel erschlagen. Provinz Schlesien. In Nudelstadt wurde die TischlerSfrau Oeate Mildner in ihrer Wohnung mit eingeschlagenem Schädel ermordet aufge funden. Der Hauptlehrer Steuer in Leobschütz, welcher seine Frau ermordet hat, ist, nachdem er bei einem Selbst Mordversuch sich schwer verwundet hatte, in Linz a. D. festgenommen worden. Man glaubt, er habe die That au Eifer sucht vollbracht. Wegen Kindeömordes wurde die 17jährige Emma Wilde in Steinau a. O. und ihr Verführer, der Schiffseignersohn Heinr. Engel, in Haft genommen. DaS Fest der diamante nen Hochzeit feierten die Eheleme Briefträger Pudalik in Alt-Berun ; dag der goldenen Hochzeit die Ehepaare Fleischer Mose in Frankenstein, Freihr. v. Lütt itz auf Gorkau, Einwohner Gramatte in Gürkwitz, Superintendent PeiSker in Hönigern, Absitzer Wieöner in Jernau, Steinsetzer Schiebler in Lauban, AuSzügler Carl Hämisch in Neuheide, Gerder W. Walter in Nosenberg O. S.,' Schneider Will in Sagen, AuSzügler Lenj. Hossmann in Schönfeld und Alt sitzer Neumann in Ober-Wiesa. DaS öOjahrige Bürgerjubilaum begingen: Partikulier Gustav Bild in Brieg, Weißgcrber Brauner und Hausbesitzer Mof. Barschewitz in Habelfchwerdt, sowie Schuhmacher Munzer in Schmiede bergz daS goldene Meisterjubiläum Drechsler David Dehmel in BreSlau. Provinz Posen. In dem zum Schubiner Kreise gehörtgen Dorfe Gr. Suchorencz ist der Ein, ghner Jakob Szvmankki von seinem eigenen Sohne, mit welchem er in der Trunkenheit in Streit gerathen war, mittelst eines Ziegelsteine erschlage worden. Die Lehrlinge Amtmann und ElminowSki, welch in der gewerblichen Fortbildungsschule in Strelno sich gegen den Rektor S. thätliche Beleidigungen hatten zu Schulden kommen lasten, wurden zu 3 resp. 2 Monaten Gefängniß verurtheilt. A. ist bereits für einen im jugendlichen Alter in Kruschwitz ver übten Todtschlag mit zwei Jahren Gefängniß vorbestraft. In Ramitsch hat sich der Winkelkonsulent Sch. durch einen Sprung in's Waffer und im Schrimmer Gefängniß der wegen Meineides verhaftete Arbeiter Wawrzyniak durch Erhängen entleibt. A.0UBEI'S Saloou uebst Kegelbahn. Prachtdsller S arten f Sr FamUienausenthalt. Oute Seträuke, aufmerksame Ledienuug. ' sss Qüd Meridian OtraLe 5) Jede 0 sag Übend ans.
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