Indiana Tribüne, Volume 13, Number 69, Indianapolis, Marion County, 26 November 1889 — Page 1
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4i ÄNK 9yr n,.yv r ätfJU'Vrf . i-7 :f5.J?Ä-,:T:ia WKK 3.Lsr'SMtr'w Dr!i Li - Maw ät warn i:fa. S tssrszs Jahrgang 13 Office : No. 130 Ost Marhland Straße. No. 9. Indianapolis, Jndiana, Dienstag, den LU. November 183.
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LSachvsiöV
GditorieEes.
Wie dis Freiheit im Namen der Freiheit vernichtet werden kann, zeigt die von der St. Louiser Amerika" berichtete Unterdrückung einer deutschen Sekten schule in Illinois auf Grund deS Gesetze?. DaS Blatt berichtet : Das Gesetz überantwortet alle Pri vate und Gemeinde-Schulen den öffent lichen Schul-Behörden (wie auch das Wisconsiner) ; wie aber schon vor zwei Wochen mitgetheilt, hat der StaatsSchul Superintendent den .School Boards" den Gesetzesbuchstaben dahin ausgelegt, daß keine Schule, in der Rel! gion gelehrt werde, als ine Schule im Sinne des Gesetzes anerkannt werden solle. In Campbell Hill hat nun ein sol cher Board" einer Schule der lutherischen Gemeinde der AugSburgischen Synode die Anerkennung verweigert, obgleich die vier Fächer, welche in englischer Sprache zu lehren gifordert wird, in englischer Sprache getrieben und die Schulkinder gut darin vorwärts gebracht wurden. Weil nun trotz der Aufforderung der Behörde mehrere Gemeindemitglieder ihre Kinder nicht in d e Staats,' sondern nach wie vor in die Gem?indeSchulen fand' ten, wurden sie mehrfach verklagt. Den ersten Prozeß gewannen sie ; in einer zweiten Klage aber wurden zvei Brüder Dudenbostel zu i 115 und Kosten vom Gsctworenen. Gericht verurtheilt. Sie appell,ren j,tzt wieder, aber um größere? Strafe zu entgehen, mußte die Gemeinde ihre Schule schließen." Wir sind keine besonderen Freunde von Sektenschulen, aber in einem freien Lande hat unseres CrachtenS Jeder daS Recht eS in dieser Beziehung zu halten, wie er will, und wenn die Unterdrückung von Sektenschulen auf Grund deS GessöeS möglich ist, dann exlstirt eben keine Freiheit. Wir finden, daß fortschrittliche Blätter über die neue südamerikanische Republik fast ebenso denken, wie wir. DaS Philadelphia Tageblatt sagt : Geht man also der eigentlichen treiben den Ursache auf den Grund, den Wirth' schaftlichen Jnteresi.'n. so ergibt sich, daß die Bewegung nur der Form nach eine revolutionäre, in Wirklichkeit aber eine reaktionäre ist. Sie bedeutet wirthschaft lich einen Sieg des Landes, d. h. der Großgrundbesitzer, über die Stadt, poli tisch einen Rückfall in die Pronunzia mento-Wirthschaft. Man wird, wenn der Umsturz wirklich gelungen, bald von Maßregeln gegen die befrsiten Sklaven hören. , Eine Halbskla verei, die sich besser rentirt, als das alte System, wird an dessm Stelle treten. D Fazit ist : dieser Umsturz bildet die Reaktion gegen das EmanzipationS-Werk und ist daher nichts weniger als erfreu lich." Die PittSburger Arbeiterzeitung" sagt: StetS und immer wird von den Anhängern der materialistischen Ge schichtsauffssung die These aufgestellt. daß sämmtliche EntwicklungSftadien eines Volkes von den materiellen Verhältnissen desselben abhängig sind. In -Brasilien liegt hierfür der Lue Beweis für die Wahrheit dieser Aus, issung und Anschau ung. Die kapitalistische Klasse daselbst. die Plantagenbesitzer und Fabrikeigen thümer, wollen absolute Freiheit in ihren Ausbeutungsmanövern, sie wollen von Niemandem hierin gestört oder behindert sein, selbst die väterliche Regierung eineS Monarchen" wollte ihnen nicht behagen, nachdem derselbe, um beim Volke liber lisirenden Geistes zu erscheinen, die schwarze Sklaverei abschaffte. Die Her ren Ausbeuter wollen ihre Sklaven auch weiterhin zur schrankenlosen Ausbeutung heranziehen, Dom Pedro" weigert sich und muß in Folge dessen gehen Der Cleveland Anzeiger" schreibt: Erst nach und nach werden genauere Nachrichten über Dom Pidro von Bra silien, seine NezierungSart, seinen Ver kehr mit den Unterthanen (welche sich der größten Freiheit erfreuten) bekannt. ES stellt sich z. B. heraus, daß der jetzt ver jagte Kaiser den größten Theil seine Einkommens (Civilliste) zu öffentlichen Zwecken, namentlich für die Volksschulen verwendet hat, ja nach einem vielleicht etwaS übertriebenen Berichte soll Dom Pedro sieben Achtel seines GehaltS den Schulen und WohlthätizkeitSanstalten zu gewendet haben. Alle uns bisher zu Gesicht gekommenen Urtheile stimmen da rin überein, daß Pedro'S Regierung eine wirklich freisinnige, milde und gerechte
war, eine Regierung wie nur venig an dere Länder sie besitzen. Niemals hat Pedro seinem Volke fühlen lassen, daß er ein Herrscher im europäischen Sinne deS Wortes sein wollte, niemals hat er auf Kosten des Volks eitler Prunksucht ge fröhnt. Auch von Denjenigen, welche die bra silianifche Revolution ins Werk setzten, verlautet jetzt Näheres. Die Nachricht, daß das Gros der Revolutionäre aus rohen ungebildeten Sklavenhändlern be steht und daß der Jahnhagel von Rio sich mit diesen .Republikanern" verbündet hat, bestätigt sich. Die Hetzereien und Be schimpfungen, welche in einem Theile der brasilianischen Presse seit Langem betrie den wurden, sollen Alles übertreffen, waS selbst in den Ver. Staaten auf diesem Ge biete schon geleistet worden ist. AuS alle dem scheint hervorzugehen, daß die neue Republik Brasilien in Dom Pedro ihren besten Republikaner verloren hat." Brasilien wird bald Diejenigen, welche für die Republik unter allen Umständen schwärmen, belehren, daß die Freiheit nicht von der F o r n der politischen Ein chtungen abhängt.
DrathnaHriHten. Wetteraussichten. Für Jndiana: Regen ob Schnee. Naturgas E $ p 1 0 K o n. Dayton. O . 23. Nov. Um 1 Ubr deute Morgen erfolgte tn dem Wohn Hause von Scott H iutthorne eine Elvlo ston von Naturgas. Da? zweistöckige Backfteinhaul wurde vollständig zertrümmnt. Zei Kinder fanden ihren Tod und Hasthornt. seine Frau und sein Vater wurden ltbtngeszhrlich verletzt. Der Cronin. Prozeß. Chicago, 25. Nov. DieVtttheidZ. aung rief heute noch einige Zeugen aus. vclcht über den Aufenthalt O'Sullivar.' am 19. März aussagten. ES handelte sich darum Carlsan zu iederlegen, der auSzesat hatte, daß er am 19. MSkj gt hört habe, wie Barke dem O'SuLlvan mittbeitte, das er die Cottsge emiethet hade. DaS Verhör der Entlastungszeugen schloß dam't. Der StaatSanwalt rief dann noch einige Zmgen aus und morgen verdm die PlaidoonS beginnen. S$hv t George H Pendle ton. t B rü ssk !. 25. Novemb. George H. PenMeton, bis vor Kurzem amerikanischer Gesandter in Berlin, stirb hier letzte Nach. 65 Jahre alt. (Vendleton kam au vtrmögender an gesehener Familie. Er siuditte längere Zeit in Heidelberg und wurde dann Advokat Er sr StaatSsenator. dann Congreßmitglied, dann Bundessenator. Als Bundelsenator wurde er der Schöpf,r des gegenwärtigen SivilykenstesegtS E? war auch delnokratifchr Kandidat für die Präsidentschaft und die Vicepräsident schaft. In 1868 fehlten ihm nur zwei Stimmen für die PrSstdentschaftSnomi Nation, welche auf Horatio Skymour si !. Clkvtland ernannte ihn zum Gs?n!ten nach Berlin. Vor einigen Monaten wur- e er vom Schlage gerührt. Au Afrika. London. 24. Nov. In dem Brief von Stanley an Mackiinon, den Vorsitzer deS Emin Hi'.fkcomiteS erzähl, derselbe, daß er ia August 1883, alS er den Albert Nyanza erreicht hatte, durch einen Boten eia Schreiben von J'phfen, dem Begleiter Eminß. erhielt, in dem mitgetheilt wurde, daß die Offiziere EminS sich in offener Rebellion befänden, und daß sie die Soldaten glauben ma chen wollten, Emin wolle sie und ihre Weiber aus dem Lande führen und zu Sklaven machen. Emin Palcha und Alle, die verdächtig waren, daß sie ihm wohlwollten, wurden festgenommen. Die Rebellen wollten Emin in Fesseln legen, aber die Soldaten erklärten, sie würden nie dulden, daß man Hand an ihn lege. Auch plante man, Stanley bü seiner Rückkehr zu überfallen. Plötzlich kam die Nachrich', daß die An Hänger deS Mahdi in drei Dampfen und neun afrikanischen Booten in Lado eingetroffen seien. Omar Salk, ihr Anfüh rer, sandte drei Derwische mit Belesen an Emin Pascha, in denen er die sofortige Uebergabe dc Landes verlangte. Diese Boten wurden von den Rebellen in Fes seln geschlagen. Einige Tage später er obirten die Mahdisten Aegaf. tödteten fünf O'fiziere und eine große Anzahl Soldaten, nahmen diele Frauen und Kinder gefangen und erbeuteten allen Pkovlant und Munition. Die Be?Z'
ner der Stationen BiddonS, Kirri und Muggi flohen mit Weib und Kind nach Labore. Der Pascha schätzte die Zahl der Mahdisten auf 1600. Alles war Chaos und Confuston. Kein Oberhaupt wurde anerkannt. .Wenn die Mahdisten hier her kommen-, so stand in Jrvhson'S Brief, .kann Nichts uns retten Die Offiziere feien über ire eigenen Thaten erschrocken und warteten sehnlichst aus Stanley'S Ankunft, dem sie jetzt daS Land übergeben wollten. Sie glauben
jetzt, daß Khartum gefallen sei. .Wenn Sie nicht bald kommend schrieb Jephson. .wird eö zu spät seln, und unser Geschick wird dasselbe sein, wie da der Übrigen Garnisonen im Sudan.AuS dem Briefe Stanlky's geht weiter hervor, daß Emin balo nachher mit sei nen Anhängern zu ihm stitß und der Marsch nach der Käffe gemeinsam im Oktober angetreten wurde. Uater an derm heißt eS in dem Briefe: Am 9 Dezemdkr gingea die Nahrungsmittel auS. Eine Abtheilung wurde nach der letzten Ansiedlung, die etwa 16 Meilen weit auf dem zurückgelegten Wege ent fernt lag, gesandt, um Proviant auszu treiben. Nach 6 Tagen waren dieselben noch nicht zurückgekehrt. Am fünften Tage war der ganze Mehlvorroth auf gezehrt und die einzige Ziege grschlachtet. Am Nachmittag starb ein Knabe vor Hunger, und der Zustand der Meisien war bejammernSwerth. Einize konnten nicht mehr stehe. Am nächsten Morgen wurde für 130 Personen eire Mahlzeit zubereitet auS einer Schüssrl voll Butttr, einem Topf condenftrtcr Milch, einer Tasse voll Mehl und einer Menve Was ser. Am Nachmittag des siebten Tage brachen Alle, d e noch dazu im Stande waren, auf, um die auSgefandten ffou rageure zu suchen. Nur zehn Mann blieben außer den vielen Kranken . und Schwachen im Lager zurück. Von Letz ttrcn lagen 26 bereits in dtn letzten Zügen. Die Gesunden marschlrten an diesem Nachmittag 9 Meilen und kamen an einer ganzen Anzahl Leichen vorbei. Am ach ten Tage, seit bii Fourageutt auSgezo gen waren, trafen die Sucher sie endlich, wie sie ganz gemächlich sich Zeit nahmen zur Rückkehr. Ihr Tempo wurde jetzt aber sehr gewaltig beschleunigt und nach einigen Stunden kam man in's Lager zurück, und bald ging es überall an daS Kochen von Plautauen und Bananen. daS Braten von Fleisch und daS Sieden von Suppe. .Dleö-, so sagt der Rei sende, war näher, als ich je in Afrika dem absoluten Verhungern gekommen bin." Im Ganzen fielen dieser ent sedlichen Episode 21 Personen zum Opfer. Allerlei. Der DampferJndla mit 500 türkischen Pilgern an Bord ging im ögäischen Meer unter. Ein Brasilianisches Kriegsschiff, da gestern in Plymouth einlies und die Flagge der Rtpublick aufgehißt hatte, wurde nicht wie üblich, durch Kanonenschüsse begrüßt, da die neue Regierung noch nicht anerkannt ist. In Groß Bectterck in Ungarn werden zur Zeit achtzig Frauen prousstrt, welche ihre Männer vergifteten. 33 der Vergifteten sind gestorben. Die in R.'ckltnghausen in Westphalen durch Ueberfluthung in einem Bergwerk eingeschlossenen 260 Bergleute wurden sämmtlich gerettet. VSit7uSrieJt. Angekommen in : Glasgow; .Austrian- von Boston ; .Anchoria und .State of Pennsylvania von Nev Vork. Liverpool: .Iowa- von Boston; .Roßmore" von Baltimore. Southampton, .EmS von New Pork nach Bremen. New York: .La Bretagne von Havre. Hamburg: Suevla von New Bork O i e s i g e s. tu, yeist,rkschicht,. ES kommt öfter vor, daß Verrückte Vernünftige für verrückt halten, aber in dem vorliegenden Fall hat man eS weni gee mit ehrlicher Verrücktheit, als mit verrückter Bosheit zu thun. ' Frank D. Boone ist ein No 195 Meek Straße wohnender Arbeiter. Seine Frau gehört zu den modernen Geistersehern, die sich Spirixualiften nennen und deren tItifterseherel zwar in dielen Fällen auf bedauernSwerther aber ehrlicher Selbst täuschung, in vielen Fällen aber auch aus grobem Schwindel beruht. Frank war wahrscheinlich auch von dem Geisterglauben angesteckt, als jedoch seine Frau ihre Gesellschaft ins Haus brachte, und daselbst .SeaneeS" abhielt und Vei-
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jfrßJbMk jF 'Z f-M Vsschen'WeKstsöV.
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Sonntag, 1. Dezember unter den Sozialistischen
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Volksschauspiel in 5 Akten von Mosenthal. Anfang xramPi S ?l?r. (Eintritt 2S CentS. Frauen und Töchter von Mitgliedern der Ser
tZon können frei eingeführt werden.
flach der Vorstellung: Tanz - Kvconzolieii
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