Indiana Tribüne, Volume 13, Number 66, Indianapolis, Marion County, 23 November 1889 — Page 3
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"i i, i - . Die einzige nicht alkoholhaltige au? Pflazizen bereitete Medizm in flfi siger Form. Sie , ist . nicht ein EeKSk an Sta, oder Vrcluutweia, gekürzt end versüßt, um den Geschmack j? btsriedigen, Zsndern eiu aus (all fornischen ffrLvter gefertigte Präparat. Sii nini lit $tigai ums tnigt Ja Vlt. ftSrtt dl Kttstzt, VtaSfiln unb tr. ttxeidt Vtataria und fristet da efttm. SDIi Organ, rselche am HSustgften 0m ff!' tlont n niQt trfsi.3n, ft-tfc tu Wagen, btt Mnxmtd, hu 2Ux wxt tit m?:. Sin Tltlty.n, wtl$t ftnttjLI die rhKixKU dttstr Organe !kdr ItM, i nschZtzö. Stt tu Stt Btncgat Btttitl tut titl. Für Stute. welch an HZmorrhvUea Utta,t M 3RMtn sehr mrthoS. 6t e hilft in KtCetbieaaa, turtrt Lersisxfung, tttSt als, tft gut ggtn Jhr. Nuis!zi ab Izen a5e (uttrkheUe7. ll F2mMnm,itzn'k Nr Sein an fizenl,, EocwJtfxif ftad de Ksf SrngarUträ jc$i rttthvol, bZsn?N 6 sät Frzuen und ßwfc:. grau tauft ine Klaschi un prditt f.. n Ut Svdtr fi rtctt Hut, teflEt sie tit i;. Et: sik (inrncl Zkiracht Sat, ild ZI, sil kh, tuf Sbn ,,vtnezex ttttrt.u.tS Skkannk, Ztajtztu HZkk. ft fttuUrt (Bintinb dcttjkt tu ?!rrn, ree Itrt die tagiarettt :xnt , jjitlt tint ftfttt V,u iru!atisn '3Vti tot uu kchlisu 'ä.ian, ztli; ant ,fikthe t S,sKZ,rtt rsidzZierzsteL Joseph J.Vazan. m; s. 7b äöeft h., sun Vor?, sagt: Habs i d, ttz!n Jazn filZ,VW,ä?!ZNtkr- t H?l zrZaht ns, ,tft ,t jauitUel ta m nxUt - 9 . S. SD et , vs t53 Asrsn St,., &ta Drieanl, sqretdt snin .Mn Dstum ?S 2ri. 2Ru: SdSroie fotat: n eta 15 &$it zch Hs: CvtingS i?t tfttxista ?,snqeN, nti n unyt luuötci söWl UU ? ss tutvt ttt ftiain "iöiatgai BttttkS seuittu&t M t aXvux lutit gf üit alt dt Q!!iu. die b,!i, Mkdtji, Ich hig?iU icssi-3 Krau at!i 55 e k 1 v n, ve T?, N. sa: .Bime r Bii:??" ik! jk 3ä:-iu, in? d !ali SINK' st bat mein Prbt gt :rnt" . r. ?s. v t l esn H,:'. Ja., si: ,.Mne ga, Sitt,'."hettj svn Bsrilkc vsr xkdn Aah, nn ut, trzch heM th rsn NheitknatkönLö. ff 2Bzu A. 5D u U, wtfn Srml-eu. -R. I., (cfizfiblt: Ich hab f?hr an schisGNl Lerdzuung un lngkidk Äkj'jVttbkZt aeitititi und ÄinZgr Btirl" vttii cft wie wt iUuara'' ; I a m 5 H. S e t, vsi Wem:. Äff , fi5t: .Ich benutzt fttS güinta-sx &-JtUt& ftl3 Mitpa i Krühllng und muö d,- eefter? Zundit.'' L Tal, 77 VsztScmer? i&U,, k Z)rt. 1ch,ibt: .IS halte JZ? . trstt met fS in sdrtjfttche ?zz?." in HSdZche Ssch fkl. .dttfZi:: . Ii.MoDouald IrOf Oo. 182 Wsshinztss Straß,. Nrw Kork. adolpii irrtinY. lOM Free-lou and Itijrht.Oeffentttever S5ota?, Cterrcs' pvndent n !leb?rs?tzrr. Ns. 196 Clizabeth Str l2l$, ttirWü i 9B Qlfendshu- Zeit Tabelle. Zessnfsndille, Nadissa Se JadtapottS. 5; tbaana : rvrrdtuae 4:co oi- 5:fr ?;m.
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Dtt GsAAö St?gflillg.
Ceasatisasontan ö:n Adolphe Selot. (itortiiRuno.) Ich trciß, ich weiß ! rief rasch FrSulem Bcrard, indem sie ihrem Aale? zu Hilse kini:. DaS sii'.d 5riltterul,stcn an die Bclcigcittng. Mehr als ein Pariser be si;k dcrett noch. Früher hat mau mit teil Dinger!! Handel getrieben; sie wnrdcn überall verkauft. Uns Sie haben diese Vomben gekauft? fragle der Co:nmissar, sich direct au Ve raro trenvend. Ja. mkilt Herr. VI tö linnntnincjcn? L!ein, sondern um den Mechanismus dieser Äo:nbc deutsche:: Fabrikats zu puviren. 2i!ieo:el besaßen Sie davon? fragte der Kommissar, noch immer zu dem Aucklagten gcrse:'.det. Zwei, aalwortele Lerard. Äille uin Ettlschnldiglmz, lemerktt Corbitt sogleich mir veu: Uösllchstett Tone der Äclt; ich Jlaubedoch, daß Sie sich irren, incrn Hcrr. Sie haben deren drei b.-stsjen. öcetn, nkemalS l Warum uieinen Sie, daß es drei 33tn bcn stakt zwei gewesen sinö? fragte der Couimkssar den Zttspector. Weil der Schrank seucht ist, weil die Bomben hätten rosten können und weil wan sie dchalb mir Fstr uns Qet einge schmiert hak. DaS ist Um Antmsrt ans meine Frn,;e. Ich bitte 0. Verzeihung. Herr znan crbnckl och ans der .'isle oie ölige Spuc der dritten Äomve. E! ncs Fräuiei Äerard, man hat doch die eil: der Bomben verrücken können l Jinmer :md immer Ausreden l rief Corli'tt. Dis 011 '':ec ciiuc Pointe hinterlassene ö!nnoui'g ist viel kleiner, atZ die durch die beiden anderen Vomben f'cbkldete Rundttttg. TerCommiszsr ivar ausgestanden, alle .feit einer Welle halkenen günstigen Ein drücke verich wanden int Nn. Jch will mich selbst überzeugen, sprach er. und sich zn ilicrarj menseuo, hieg er j)n. ihin zn folgen. Eine kurze PlNsuna ncnnzte ihm, uri zn conftaiiien, dajz der Polizeiinspector in allen Punkten die Wahrheit gesagt hatt". -: . i.---':1 Darauf befahl cr den Schrank sorg: faltig zn schließen, welcher aujzer dem Schnhzeug die Aomben enthielt, deö, gleichen einen Bücherschrank, dessen Ve tkimmung man geändert harte und dee mit cheinischen Producten aller Art an gefüllt ar. endlich die mit Büchern ge jüllten Koffer. Jnzwtfchcn legte der Secretär die oer schiedencn Ntanuscripte BerardS über seine n?ue E sindnng und daS Concept seines ersten Briefes an den Fürsten La visine zn einem einzigen Packet zusammen, dann legte er an dasselbe die Siegel, da eö jür den Unkersuchnngyrichter bestimmt ar tlnd diesein unversehrt zugestellt werden sollte. Frauleit Verard stand, einen Arm um den HclS ihres neben ihr stehenden Va terS gelegt, hoch aufgerichtet da und schaute schweigend, ohne eine Bewegung zu machen, zu. Aber als der Commissar ein Gespräch mit Corbin begann und auf Beraro mit den Blicken gezeigt hatte, da meinte sie, das; er fortgeführt, nach dem Gefängnis; geschasst u.-?cen sollte. Ich bitte Sie. mein Herr, gestatten Sie mir. briÜ ich ihm folge. Da? ist nnnüy, mein Fränlein, ver sehte der Bcautte. Ihr Vater isirö den Nest der Nacht hier zusringen, bei Ihnen, unter Aewachul'g einiger jür seine Perssn uns Sicherheit verantwortlichen Be, einten. Und morgen? fragte sie. Morgen wird die Justiz ihre Pflicht thun, wie ich die meinige gethan habe. Und ane ich die ncinigc thun erde, indem ich ihn vcrtheisiqe und schütze bis zu seineln Tode! tief sie auS. ttod bei diesen Worten weis siö sich in die Acute ihrcS Vater). XVIll. Nur rzenige Leute erinnern' sich dieses lJorganges, obgleich er viel Aufsehen ge macht hat und jungen Datums ist. Aber einerseits ist Paris vergeblich: eS ver lim am anveru Tage da? Interesse für Sachen, welche die Stadt am Tage vor her veschafligr haben, es gleitet leicht von ctnem (zlndruck zum andern uno vermöchte leine Gedanken nicht ans den glei I chen Gegenstand zn fesseln anderieitS dabeit mir gemeint, so viel al? in unsern Nraftrn steht, diese wahrhaftige Ge schichte in gewissen Einzelheiten abznän de'.tt. die üuirncit der Hauptpersonen zn verändern. so)ast Diejeiligeii. welche eine Erinne.uttz in sich aufsteigen fühlen, sich nicht leicht znrecd'.siilden werden. Aber ' röhrend eintr ganzen Woche sprach man von nich:Z anderem, als der Geschichte, welche uns ,eyt Dcichafitgt: der bekannte Name des Opfers, feine hohe SkettnttkZ in der Gelellschafk, sein großer Reich', tbum, die Merkwürdigkeit deö Verbre cheuS, die Stellung und .'age deö Ange tlagtender ein Träumer war, aber ein Gelehrter, schließlich das Gerede, welches über die wunderbare Schönheit seiner Tochter rn:skanJ dieö alles mußte dazu deitragezt, die Geister ;n entstammen. Einen Nngenblick lang fragte man sich, ob eS sieh uiüt etwa um ein politi sches Verbrechen handelte: man besann sich in der russische Colonie auf den heftigen 5!ricg. wclck)en der Fürst ehemals gegen die ?!ihiliften geführt hatte, auf die Drohungen, welche dadnrch wach gerufen worden waren, auf feine Abreise von St. Petersburg, wo man allen Erns stes für die Sicherheit feines LebenS ge fürchtet hatte. Aber der mit der Pro cehfnhrung beauftragte Untersuchung? richtet wollte in dsm Morde nichts an deres, als ein gewöhnliche Verbrechen sehen, eine gewöhnliche Nache, und ver mied es, aus Klugheit sowohl wie aus Ueberzeugung, die politische Seite in Betracht zn ziehen. tZr konnte nicht wohl anders handeln; vom Beginn an, nachdem er den Bericht deS PolizeicotnmissärS geleien, sich an den tt der That begeben, neue Erör tenmgen lafclbst gemacht halte,, glaubte 5 an die Schuld BerarhL und suchte
Nach reinem anderen Tchüldlgett, well'er, in seinem Gemüth sowohl wie in seinem Gewisien, überzeugt war, daß kein an derer Schuldiger eristirte. Und doch vertheidigte Johanna Vcrard ihren Vater mit Energie, roie sie eZ versprochen hatte ; sie vertheidigte ihn mit ihrem ganzen Herren und auch ihrem ganzen Verstante. Sie wurde zu mehreren Malen durch
den Untersuchungsrichter vernommen, j der ihr gestattete, sämmtliche Punkte der Anklage zn erörtern. Aber we- j der ihre Beredsamkeit, noch ihre Ve-1 gründunzen, noch selbst ihre Schönheit I übten auf den über den Thatbestand mit , sich völlig klaren Jtichter, der sich damit : beanüate. in bewundern, statt sich rüh-, ren zu lassen, irgend welche Beeinflus, Z ung. Dem Nichter sowohl wie spater dem SchVurgerichtshos ar Berard ern Au, gestoßener, dem nichts geglückt war. eine Art von Besessenem, ein durch den Mig erfolg und das Elend verbitterter Kran ker, der von Eifersucht gegen da? Glück und den Reichthum Aaderer erfüllt war, und den Fürsten Lavisine, der für ihn die Personifikation des Reichthums und Glückes war, in einem Augenblicke bei Ueverreizung getödtet hatte. Außkrrem besagte die Anklage, daß die Nache vielleicht nicht der einzige Beweg gründ des Verbrechens gewejen wäre: der Tod deS Fürsten setzte Berard außerhalb aller Verfolgung, jeder wenigstens unmittelbaren Strenge. Er verblieb in feiner Wohnung; man verkaufte sein Mobiliar am folgenden Tage nicht; er hatte Zeit gewonnen, sich setner Schul den zu begeben, die Bezahlung derselben vielleicht ganz zu umgehen, wenn sich die Erben ves Fürsten nachsichtig zeigten. Eine einzige Person in PariS hatte mancherlei Gründe, um die machen un tec einem andern Gesichtspunkte zu be trachten. Da 5 war der Baron von Mericur. Er glaubte, wie Jedermann, an die Schuld Berards; aber er arg wöhllte, dajz derselbe nur der Mitschul dige wäre, das Werkzeug der politischen Fund deS Fürsten Laoisine. Dieser Gedanke beschäftigte ihn sogar derart, dasz er dem seit einiger Zeit wieder nach Paris zurückgekehrten Fürsten Orsiloff einen Besuch machte. Nun! waS hatte ich Ihnen gesagt? .'ief der Fürst ihm entgegen, als er ihn sah. Dieser arme Laoisine konnte nicht iange leben. Seine politischen Feinde haben ihn getastet, nicht wahr? fragte der Baron. Ich glaube nicht, erwiderte Orsiloff.. Sie sind durch diesen Berard. den die Strenge des Fürsten außer Rand und Bans gebracht hat, überholt worden. Der Fürst hat sich in einer Prioatfache ebenso unnahbar gezeigt, als er sich streng und gewaltthätig gezeigt hat in seiner amtlichen Stellung in Nußland.. Aber was liegt daran, durch wen und roeshalb der Fürst getödtet worden ist? Er ist todt, ganz todt. Die Fürstin ist Wittwe und binnen einem Jahre späte stenS werden Sie die Wittwe heirathen können. Meinen Sie, daß da? so leicht von statten gehen wird? Für Sie ja. . . .die Fürstin liebt Sie ja dermaßen, daß sie Ihretwegen jeder Tollheit fähig sein würde. ... Woher wissen Sie das? Ich weiß alleS.... Dank diesem To. oeöfall, fuhr er fort mit seiner unver änderlichen Kaltblütigkeit, ist diese Angelegenheit, welche unS zusammengeführt hat, in einem besseren Stadium als ze mals. ..Auch projectire ich, unser Kapi tat zu vermehren und Ihnen morgen einen neukn Vorschuß zu beendigen. XIX. Im Justizpalast zu PariS, in dem Schwurgerichtssaale, sind heute Morgen die Verhandlungen in dem Strasfalle Berard eröffnet worden. EZ ist acht Uhr Abends ; die angeln, let.n Bto zcekconleuchter werfen neu matten, tranrigen Schein durch den Saal. Die Atmosphäre ist schwer, er stickend; eine dichte Menge ist versam melt. Sie hat sich langsam, mit jener Ausdauer, jener Hartnäckigkeit, die vor nichts zurückweicht, hineindrängt ; Leute, die sehen ollen, die hören wollen. Seit langer Zeit schon sind die den Zeugen und gewissen bevorzugten' Personen re seroinen Plätze durch daS Publikum beetzt worden. Auf die Advocaten und auf die Journalistenbank haben sich fremde Leute gedrängt. Auf der Eüra de, hmter dem Präsidenten, hinter dem Gerichtshof haben sich mehr als fünfzig Personen, Beamte, öffentliche Würden träger, Deputirte, Senatoren, balb sit zeno. bald itehend, postirt. Damen aus der feinen Gesellschaft, von denen meh rere der russischen Colonie angehören, sind nach und nach bis an die erste Schranke gelangt. Zwei sehr hübsche, sehr bekantlle Damen sind gegen die Bank deS Vertheidigers gelehnt. Und dennoch verhält sich diese ans so verschiedenen Elementen zusammenge setzte, durch so lange Verhandlungen ermüdete Menge still und ruhig. Sie hört aufmerksam dem Resumä des Prä siventen zu. einem der letzten ResumöS, welche am Schwurgerichtöhofe der Seine gesprochen worden sind, denn heute geHort glücklicherweise, dank den nachhält! gen Anstrengnngen in dieser Richtung. daS Schlußwort in letzter Stelle dem Ver thewlger des Angeklagten. Dieses Resutne faßt den Thatbestand deS Verbrechens, die wichtigsten Zeug nisse und die durch die Untersuchung oder durch daS Plsidoyer vom StaatSanwalt oder dem Vertheidiger zu Tage geförder ten Momente zusammen. ES ist dürr, trocken, kalk. Man sieht die Thränen nicht mehr fließen, man Hort die Herzen nicht mehr schlagen. AlleS, was diesen Verhandlungen Leben geliehen hatte, ist erlojchen: dec Adoocat, erpicht auf die Vertheidigung, Nutzen ziehend aus den geringsten Zwifchenfällen, gegen die An klage' protestirend, alle ihre Unwahrschetnlich keilen herausschälend, beredt und voll Leidenschaft; der Angeklagte, bleich und schüchtern auf seiner Bank sitzend, unnütze Anstrengungen machend, um sich all den auf ihn gehefteten Blicken zu ent ziehen; auS dem heftigen Manne, der er vormalS war, ist in stiller, gedrückter, von dem ihn verfolgenden Unglück zermalmter Mann geworden, der einen Funken von Thatkraft erst dann wiederfindet, wenn seine Tochter ihm zuruft: Aber, antwort doch ! vroteftire dock 1
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reriZeNgö dich bochl" Md' sie, sie, j Johanna, beredt, trotz tyrer zwanzkg Jahre erhaben an etstezgegenwart, Kaltblütigkeit, Kühnheit, die Thatsachen neu ausbauend, dem Advocaten mit Rath zur Seite stehend, ihren Vater ermuthi gend, dem Staatsanwalt der Icepnblik zurufend: Das ist nicht von mir gesagt worden, Niemand hat das gesagt ; das ist nicht an dem!" . Sie hat die Äewun derung aller geerntet, ans Grund sowohl ihrer Schönheit als ihrer Thatkraft: die Bewunderung des Publiknms, der Jury, der Zeugen, des Gerichtshofes. Dr Präsident hat sein Resume beendigt. An die Geschworenen gerichtet, unterbreitet er ihnen die Fragen, welche sie zu lösen haben werden, beschwölt sie, ibres Eides )lu gedenken, weder die Jiw keressen ver ?e,euiu,t, uuu vic nre: ressen des Angeklagten zu verletzen, und ihren AuSspruch mit völliger Freiheit deS Gewissens zu fällen. Die Geichworenen ziehen sich in den BerathungSjaal zurück. Eine halbe Stunde verfließt. Dann erschallt mitten in die Unterhaltnugen, mitten in daS Lärmen hmeillem Glocken: ton. Eine große Stille folgt auf den . ' .e et ..j". k: Lärm. .Der Gerichtshof, meine ?n renl Der Gerichtshof wendet sich an die Geschworenen und fragt sie, welches daS E'gbniß ihrer Berathungen sei. Obmann des Schwurgerichts er, hebt sich, und mit auf das Herz gelegter Sand, mit bewegter Stimme thut er den Äuöspruch: Aus melne Ehre und mein Gewl,en, vor Gott und vor den Menschen! Der Spruch deS Schwurgerichts lautet : Ja I die Mehrheit erklärt den Angeklagten ,'üc schuldig .... Die Mehrheit erkennt dem Angeklagten mildernde Umstände zu!..." Ei langes Beben hat den Saal durch laufen. Mitten aus dem A'.tditoriu:r heraus erhebt sich wirres Getöse. Joha, na Berard will, von Unwillen erfüllt, sprechen. Der Vertheidiger erfaßt sie bei den Handen und bittet sie. sich still zu verhalten. Sie gehorcht unV setzt sich bleich, am ganzen Körper ztt, ttrnd, nieder. Man führt den Angeklagten herein. Er sieht seine Tochter an, begreift, daß er verloren ist, und begibt sich mit gesenktem Haupte auf seinen Platz. Der Prasioetlt fragt den Angeklagten und seinen Vertheidiger, ob sie Hinsicht lich der Strasoerhängung etwaö zu äußern haben. Sie schweigen beide. Die Richter erheben sich und berathen sich, ohne den Saal zu verlassen, auf der Estrade. Bald nehmen sie ihre Sitze wieder ein und der Präsident fällt, nachdem er den Tert der einschlägigen Gesetzesstcllcn vorgelesen hat, den Urtheilsspruch: Johann Berard ist zu lebenslänglicher Zwangs arbeit oerurtheilt. Da verläßt Johanna Berard ihren Platz, thut zwet Schritte nach der Gejchmoretlcnbank zu ulld tust densrlben, ihnen mit verschränkten Armen fest in'ö Gesicht schauend, mit einer heißen, zitternden Stimme zu: Meine Herren! Sie haben einen Un, schuldigen verutthcilt! XX. Die Sitzung deS SchtvurgerichtS war zu schnell beendigt worden, als daß Fräulein Berard hoffen konnte, die Erlauöniß zu einer vtücki'prache mit ihrem Vater zu erhalten. Sie begab sich deö? halb nach dem Stadtgefängnlß; eS ge lang ihr, denDltector zusprechen; sie versuchte ihn zu rühren. Aver es gelang ihr nicht ; die Gefangnißardnnug oerbietet in einer ganz best, minien Wei jeden nächtlichen besuch eines Gefangenen. Sie kehrte zerknirscht, verzweiflnugS? soll nach lhrer kleinen, auS drei Sküli' che bestehenden Wohnung, die sie in der Rue Saint-Honore gemiethet hatte, zurück. Am Morgen nach der Verhaftung ihres Vaters halte sie jenes Hauö am Boulevard de' Eourcelles verlassen, das sie jetzt allein, des theuren Gefährten ihrer Kindheit, ihrer Jugend beraubt, zu bewohnen nicht mehr den Muth sand, und war, alles, was sie ait die glücklichste Zeit ihres Lebens erinnerte, der Justiz, der Polizei und dem Erecutor zurücklassend, fortgegangen ; nur einige Bilder, einige wcrtylosc Eriilnerungen, auf welche die Männer deS Gesetzes die Hand zu legen für nicht der Müye werth hielten, nat)m sie mit sich. Von da verbrachte sie ihr Leben im Justizpalaste, bei ihrem Anwalt, in Mazaö und später in deir Stadtgesangniß, ausschließlich der Vertheidignng threö Vaters gewidmet, beherrscht von dem cin zigen Gedanken, seine Unschuld zn crweisin, ihn zu retten. Ach! svviele Anstrengungen, sooiele Pein und Qual! und als Ergebuis; eine iurcktbaie Verurlbeilll.ua! (vortlesung sol rt.) Verfolguttg öer Deutschrusse. Wenn von hier ans wird aus Riga geschtieben nicht mehr so laute und häusige Klagen nach Deutschland drin: gen, wie noch vor ein paar Jahren, so rührt die Thatsache nicht davon her, daß es weniger, sondern davon, daß eS zn viel zu klagen gibt. In Dentschland ist man, wie eS uns scheint, deö baltischen GejammerS überdrüssig gewotden, und so beginnt hier eine dumpfe Ergebung in daS Unabwendbare, eine ingrimmige HoffnnngSlosigkeit um sich zn greifen. Was hilft das Klagen? An Hilfe denkt man ja doch nirgend! Wollte man jeden Schlag, den man uns Deutschen in'ö Gesicht versetzt, in die Zeitungen bringen, so wäre dem kein Ende. Bei Siiga liegt die Anstalt Eichenheim, ein aus privater Anregung und privaten Mitteln errichtetes und erhaltenes Jnsti tut, in dem Hunderte von verwahrlosten armen Kindern unentgeltlich aufgenommen, erzogen nnd geschult worden sind und werden. Wie viel Mühe, Liebe, Opfer sind von der Devolkeruna RiaaS j dieser Anstalt dargebracht worden, und , wie ist sie der Bevölkerung an'S Herz ge 'wachsen! Die Anstalt blühte, jährliche Sammlungen, Concerte u. s. s. schaff ten die Mittel herbei, und man sah in den Straßen der Stadt keine bettelnden Kinder. Jetzt ist sie mit Vernichtnng bedroht. Warum? Ein Knabe jollte bestraft werden; er entläuft und gibt bei der Polizei an, ein Lehrer habe sich ungebührlich über den Zaren geäußert. Da03ub'm wird derüdutriint und der
;5gssda Dlrectök, ein MdtensiööSek Müttü, btt nie sich nm Politik gekümmert hat, wird ebenfalls abgesetzt. Ohne Untersuchung, auf die Angabe eines Z Zfährigen Knaben hin! Man sagt sogar, die Anstalt werde aufgehoben werden. Oder: Ein un tetgeordneter Eisenbahnbeamter wünscht die Stelle seines Vorgesetzten zu bekommen; er gibt bei der Polizei an, derselbe habe bei einer Gelegenheit den Zaren beschimpft; der Beschuldigte leugnet und führt vier Zeugen dagegen an ; diese werden nicht gehott, der Beschuldigte wird aber feiner Stelle enthoben mit dem An erbieten, irgendwo fern in Rußland angestellt zu werden. Also im Grunde Deportation, falls der Mann mittellos und gezwungen ist, das Anerbieten anzunehmen. Der Deutsche ist den russischen Beamten gegenüber vogelfrei, rechtlos. Oder: Ein Haus in Riga brennt; eine Sprite der freiwilligen Fenerw'hc aui meist deutscher Mannschaft bestehend und auS privaten Mitteln unterhalten deshalb verfolgt!) ist zuerst zur Stelle, darf aber nicht arbeiten, bevor der Poli: zeimeister eS gestattet ! Endlich erscheint letzterer, verbietet aber der Spritze, zu arbeiten und wartet auf die sogenannte KronSfeuerwehr" (ein RegierungSinstitut). Als eine Spritze derselben heran fährt, liegen die Schläuche der freiwilli. gen Spritze zur Arbeit ausgezogen da, und die KronSspritze hält davor an, um sie nicht zu überfahren und zu verderben ; der Polizeimeister befiehlt, sofort über die Schläuche weg zu fahren, waö auch geschieht. So werden wir täglich behandelt. Jugendliche Fabrikarbeiter. Im deutschen NeichSamt des Innern sind unlängst die amtlichen Mittheilun flen aus den Berichten der Fabrik-Auf, sichtLbeamtcn für sämmtliche deutsche BnudcSstaaten zusammengestellt werden. Diesen Mittheilungen zusolge beschäftlgten im Jahre 1888: 28,554 Fabriken in Deutschland (Zunahme um 4912 gegen 1LL!) jugendliche Arbeiter. Von den beschäftigten jugendlichen Arbeitern waren im Alter von 14biS IS Jahren: 1 09,222 (Zunahme um 34, L03). MMzNlichen Geschlechts waren von dcn jugendlichen Arbeitern tut Alter von 11 bis IS Jahren 64,9 pCt., weiblichen 35,1 pCt. (gegen 03.9 pCt. bezw. 36.1 pCt. im Jar,re ILSv.) Im A lter von 12 bis 14 Jahren waren 22,913 (Zunahme um 1S00). Von dem Zuwachs cntsielen auf Preußen 233, auf Baiern 537, auf Sachfen 1304. In Württemberg hatte sich die Zahl der kindlichen Arbeiter um 242 vermindert. Verminderungen wiesen außetdmt auf: Baden, Hessen, MecklenbnrgSchwerin, wo Kinderarbeit überhaupt nicht mehr vorkam, Vraunschweig, SachsenMei ningen, Sachsen-CoburgkGotha, Anhalt und Waldcck. I n ö g e s a m m t wurden in Deutschland an jugendlichen Arbcitern im Alter von 12 bis 16 Jahren 192,165 (Zunahme um 36,523) beschäf tigt, davon cntsielen auf da5 tnännliche Geschlecht: 64,ttpCt., aufdaö weibliche: 35.2 pCt. (gegen 63,0 pCt. bezw. 36,1 pCt. im Jahre 1686). Von je 100 ju, gendlichen Arbeitern beiderlei Geschlechts waren Kinder von 12 bis 14 Jahren im Durchschnitt im Deutschen Reiche 11.9 pCt., gegen 13,5 pCt. im Jahre 1836. In Prc'lßen betrug dieser Durchschnitt 5.9 pit., gegen 7,1 pCt. im Jahre 1886, in Baiern 11,9 pCt., ge gen 10.2 pCt.. in Sachsen 29,1 pCt. gegen 33,1 pCt., in Württemberg 4.1 pEr. gegen 7.4 pCi., in Baden 15,0 pCt. gegen 17,4 pCt., in Hessen 1,9 gegen 2,8 pCt., in Mecklenburg:Schwei sin 0.0 pCt. gegen 2. pCt., in Sach-scn-Wcimar 6,v pCt. gegen 7,1 pCt.. in Oldenburg 3.7 pCt. gegen 13,7 pCt., in Braunschweig 14.3 pt. gegen 18,3 pCt., in Sachsen Meiningen 2,9 pCt. gegen 0,0 vlit., in Sachsen.AltcZiburg 32,9 vCr.. gegen 32,7 pCt., in Sachien Coburg-Gokha 13,1 pCt. gegen 12,5 pCt., in Anljalt 11,1 pCt. 'gegen 17.5 pCt., in Schivarzburg-onderShausen 0,0 pCt. gegen 0.0 pCt., in Schwarz burg:Rudolstadt 6,1 pCt. gegen 3,1 pCt.. in Waldcck 20,3 pCt. gegen 32,6 in Reuß, a. L. 10,9 pCt. gegen 13,3 pCt., in Reuß j. L. 36.1 pCr. gegen L7.3 pCt., in Lübeck 22,3 pCt., in Bre men 5,8 pCt. gegen 2.7 pCt., in Ham bürg 4.5 pCt. gegen 4,4 pCt. Gegen daS Jahr 1L86 rgeben die Zahlen für 1L83, daß, während damals eine Ab: nähme der jungen Leute nm 933 gegen daS Jahr 1364 zn constatiren war, in den beiden lehtverflofsenen Jahren eine Zunahme derselben von insgesammt 34,, c3 stattgefunden hat, währeng die Zu nähme der Kinder, welche sich im Jahre 1889 gegenüber dem Jahre 1334 auf 2171 belief, i t den Jahren 183? und 1LS3 geringe war un) 1880 lv tr:i5. Deutsche Lokal - Nachrichten. Provinz Hessen-Nasfau. f Der Prorektor deS FriedrichS-Gmn uasium, Professor Weber, früher Ktas senkOtdinariuS deS Prinzen Wilhelm, nunmehrigen KaifcrS in Cassel. ES feierten: daS diamantene (6Ozahrige) Priesterjnbiläum der Dekan Fischer in Sal;; daS SOjahrige Doktorjubiläum der Medicinalrath Dr. Pingler in KSnigstein ; daS Fest der goldenen Hochzeit die Eheleute Kronenmirth Frd. Heß in in Jsstein nnd Daniel Donqu6 in Nie derlahnstein; daS QOjährige Dienstjnbiläum der Fabrikmeister Joh. Hesse in Hcd'dernheim. Unglücklichem Sturz erlagen: in ökolhenburg der im Dienst des Oekonomen Hildebrand stehende Knecht Zinn, in Schmalnan der Bauer Markus Becker und in Wiesbaden der Theaterarbeiter Z?ran,r BockriS : in EmS ertrank der Bergmann Simon z in Orb wurde .. -P. x. v. rrc:s crr r: dö9 Voyueuen es todtgefahren. Thüringische Staaten. DaS Stadtbrauhaus, in Weimar, in welchem Gersteuvorräthe im Werth von über 200,000 M. lagerten, x nleoergeIrannt. Auf der Straße von Berka a. d. Werra nach Dippach wnrden kürzlich RacbtS der Lehrer Schneider auS Heerda und der hiesige Arzt Dr. Hover von einem . ? . ihnen unbekannten wcenjcyen uversauen ' . . r n f. v i x i. und mit Messerstichen derart traktirt, dau ersterer wahrscheinlich sterben, letzterer ein Ameeinbüken wird.An seinem 70.
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