Indiana Tribüne, Volume 13, Number 63, Indianapolis, Marion County, 20 November 1889 — Page 2
;irislPv1y''r i-C'" -v - Li..w ' . . , ,.,,,.1 ,jC.'IV''vi' '?JJf Jii ' V'i. fr ü' timlrX, iurti'-if jnJii,i i ,i f Tr' ' ; ' CÖfcM
w MiNWti v : 3 : V??cheZ2t g&gl! ' V SWVt'AS'. Äit taftlldäe EittCn feli4 dZttch kXt3g 9nti T 3351 ! Scn-:-ge..T?'.ö2z' & Cnt8 tu S3fi. Viidi jafstsr.tr. 15 Cm!! dir 5 9cnt) vtTKseat. Vr 93 ' ius?chttt i BttHwgdnaSluna -f m 35$: 0ffe et 130 S. WsVS!sSST. JndiaApoIiZ, Ind., 0. Novemw '39. UUxt Nömtsrjäger. WeZhzlb carabe in den Ver. Staate tit Bewerbung um Aemter ohne Unter, schi?d der Parrei mit solcher fieberhaften Leidenschaft und so allgemein betrieben rnrfe, in sine de? Betrachtung werthe Zzragk. ' Ein New Forker Blatt c.inz kürzlich von der keineswegs richtigen Nnnahe aus, daß in Europa von einer solchen Aemterzagd, wie bei uns, keine Rede fein könne, eil das Gehalt der dortigen Beaten im Allgemeinen so t viel niedriger sei, alZ hier. j Das ist kcineswegs zutreffend. Aller, ' dings ist da3 Durchschnittsgehalt eines deutschen Vearnten beispielsweise gering, fugig zu nennen im Vergleich zu seinen hiesre Collezen. Das Nichtergehalt, o. b. das der Nichier an Amts- und Landl;kriäz:en. fänqt mit 000 Tollars an und steigt bis höchstens 1S00 Dollars für die höchske Dienstalterklasie. Man darf aber nicht vergessen, da der deutsche Iiichtcr auf Lebenszeit ernannt is! und einen gescylichen Anspruch auf Pension hat,!?cnn kr dnrchAlter oder Krank-. heit unfähig wird sein Amt länger zu v.'rsehen. Auch für seine Wittwe und unmündigen Kinder wird im Falle des Unvermögens gcforgt. Mit anderen j Worten, wenn man ein Durchschnitts-j gehakt von 1000 Dollars zu Grunde legt, enlsprichc sein Gehalt einer Leibreute con einem Kapital von 20, 000 Dollars. Dazu kommt dieUnabhsngigkeir und angenehme gesellschaftliche Stellunz richterlicher Beamter in Deutschland. ES wäre auch verkehrt, allein in den xecuniären Vortheilen die Erklärung deZ Ehrgklzes zu suchen. Das deutsche Wort Ehrgeiz enthalt in sich schon eine genü yende Erklärung der Motive unserer Äem!erjäz?r. ts ist der Glanz des Amtes feibü, welches seinem jeweiligen Träger mit einem Nimbus umgibt. Das Gefühl, der Träger der öffentlichen Autsrilät in irgend einer Gestalt zu fein, ist ich 'l an sich befriedigend für den Ehrgeiz. iqn kommt, dag in einem Lande mix Vor:oiegend comn'ercieller Erziehung dir mehr collezialischen und freundschaftlichen Beziehungen der Veamtn nnrer sich ud ;u ihren Vorgesetz ttn den Meisten als eine Befreiung von den lästigen fesseln r Unterordnung der Angestellten gegenüber dem Principal erscheinen. Dies ist eine speciftsch amerikanische ErschcittUttg. vnib grundonschieden von der strsse"au:ltich?n Disciplin, welche m Europa die Bezichungen vom Vorgesetzten znm Untergebenen regelt. Dort gilt der Grundsatz, daß sich der Beamte für den Rüssel, den er vsn oben em: pfängr, dadurch entschäsigt, daß er seinen Untergebenen wieder rüffelt. Devotion nach oben, barsche Strenge nach unten, ist meist da Motto im amtlichen Verkehr. Der Grund ist einfach: die Regierung schätzt an ihren Beamten eine gewisse .Schneidigkeit", und oft gibt diese, nicht die Zähigkeiten den Auöchlag bei Besetzung höherer Stellen. Häusiz genug kommt es vor, daß in Richtercollegien die Beisitzer über die juristische Ignoranz ihres Präsidenten lächeln muffen. So bildet sich die häßlich; Frucht dieses Systems, das Streberthum, rnindestenS ebenso gehässig, wie die rücksichtslose Parteiherrchaft. Denn erkennt der deutsche Beamte, oder vielmehr fein Zerrbild, der ehr: geizige, rücksichtslose Streber, die Negierung als seine Herrin und Meisterin an, der er sich durch allerlei Hintertreppen dienst?, Denunciatichen gegen College it. s. w. lieb und werth zu machen sucht, so haben wir bei uns wieder den Partei klexper. . Bei diesem sind Befähigung, gründliche Sachkenntnis; und daö ernste Bestreben, seine Amtspflichten zu erfüllen, völlig nebensächliche Dinge. Die Partei geht ihm übe? Alles ; sie ist sein Gott, und all' sein Denken ist darauf gerichtet, sie groß und mächti zu machen, fraßt doch auch für ihn und seine Vemühungen ein fetleS Aemtchcn ab, das ihn zu immer höheren Anstrengungen begei' siert. ES ist bei dem Mangel an Controlle nebenbei meist durch die völlige Un kenntniß unserer höheren Beamten von der sogen. Geschäftsrouline veranlaßt immer noch ein Wun.der zu nennen, daß die Geschäfte so glatt abgewickelt werden. DaS Geheimniß europäischer V.'rwaltung, daS die ganze Maschine in ge? räujchloscm und stetigem Gange erhält: der Nestenzettel, ist bei unS völlig mche? kannt. Jeder Beamte, selbst der höchstgestellte, wird dort durch sein Bureau unnachsichtlich controllirt. Wenn er seine Vortrage nicht binnen einer Woche nach der Vorlegung deS Acte nstuckS er ledigt, mahnt ihn daS Bureau durch Vorlegung des ?!esteuzettels. Wird auch dieser binnen drei Tagen nicht erledigt, so wandert das Verzeichniß der rückstündigen Sachen zum nächsten Vorgesetzten. Präsidenten ii. s. im., und die Folge ist ein geharnischtes Decret von obenwelches den säumigen Beamten zu? Pflicht, erfüllung mahn?. Bei wiederholter UnPünktlichkeit folgt dann DisciplinarUntersuchung. DÄ lebt der amerikanische hoheie Beamte in einem wahren Elsoraöo, gewifsermahen in einem Schlaraffenlande. Ihn belästigt kein unbequemer Clerk meist. hat er ihm ja zur Ernennung ver holfen. Bon oben hrr droht ihm kein Rüffel - er ist ja in r dem souveränen Volk, dc3 ihn erwähl! hat, verantwort lich. Büreau-Jnftructionen von allgemein bindender Kraft sind unbekannt, weil keine zuständige Behords da ist, um sie zu erlassen. J.'lcr kann also in der Routine", wie mau bei uns die Verwaltung zit liennen beliebt, schalten und walten, wie er will, denn du Ungebun' denheii ist die-Regel. Der ?!ctIauws!t. dessen VerLsliett
!ZS
.4,-ii;i(ti-j tn il.. uverall lr .ffreisgeif Qbmsöll der AutvalkSkammrn unterliegt, wird bier lediglich durch seine Clienten selbst controlllrt. Wozu daS führt, kann man in dem kürzlich ntl'Z Netv gork berichteten Fall des Aooccaten Suydarn erseben, welcher, obwohl wiederholt mit den Strafgerichten wegen Betruges in Conflict gekommen, doch lustig weiter prakticirte.' in Brooklyn und New Iork vor den Criminalgerichten eine ausgedehnte PrariS betrieb, um dann schließlich doch hei Gelegcnhnt einer unglaublich plumxen Fälschung d?r trägen Justiz in's Garn zu laufen. Die eigentliche Arbeit deI Partei, ! kleppers besteht bei uns nicht in seinem ; Amt und der treuen Pflichterfüllung. ! Er arbeitet nur wahrend der Wahl campagne. Da erhebt er und die Partei sich in ihrer ganzen Größe. Da aber auch sieht ihm die Partei unnachsichtig auf die Finger. Wehe ihm, wenn er ! Lauheit, oder Mangel an Mser zeigt! Er muß ohne Gna?e über die Klinge svringen, und er ist politisch ein todter Mann. Das ist unfere Beamtendisciplin, kurz, summarisch, mit gehe! mein Verfahren, wie bei der Heiligen Vehme. Wohl aber dem Mann, der kräftig dazu beigetragen, feiner Partei zum Siege zu verhelfen! Ihm wird sein Lohn, und daß er daS Amt demgemäi) behandelt, daß er denkt, nach der Arbeit ist gut ruhen, und auf die sauren Wochen der Wahlkämpfe nun den Sab bath der behaglichen Ruhe folgen läßt, ist ganz confequent. Im Allgemeinen handelt man unbe wußt nach dem schönen alten Sprichwort: .Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch dea Verstand!" Sollte sich aber der Beamte blamiren, so werden seine Sün, den siugs mit dem Varteimantel zugedeckt. sgsSenteuer. Als neulich ein pafsionirter Jäger in 6cr Gegend von Scranton dem edlen Waidwerk ohne fonderlicheZ Glück den Tag über nachgegangen war, sah er plötzlich mitten auf dem Felde von einem mit Buschwerk bewachsenen Hügel einen Habicht an, steigen, der etwa? in den Fängen hielt, was unser Nimrod wegen der Entfernung nicht genau erkennen könnte. Der Raubvogel schoß pfeilgerade in die Lüfte empor und war nach einer Minute kaum noch als schwarzer Punk im blauen Aether kenntlich. Doch bald vergrößerte sich 'da Punkt wieder; der Habicht stieß ängstlich flalternd und mit taumelndem Fluge herab, und erhob sich dann noch zwei Mal zu geringer Höbe, um endlich mit auZgebreiteten Schwingen platt zu Boden zu fallen. Neugierig gemacht ging der Jage, näher, und sah. daß der Habicht eben verendete, An seiner Brust hing, gierig sein Blut saugend, ein Wiesel, welches beim Näher komm de? Jägers eilig dsvenfplug. Das Räthsel war setzt gelöst. Der Näuber hatte den kleinen Blutsauger in Lüfte entführt, dieser ftdoch baue den ibpf gewendet und sich fest in die Brust seines Feindes verbissen. Den todten Hdich: nahm der Jäger in Ermangelung von etwaZ Besserem mv nach Hause. Eine orizknelle. aber höchst erfolgreiche Falle für Habichte und andere gefiederte Hühnerdiebe brachte ein Farmer bei Elm hurst an. Nahe feinem Gehöft stellte er einen Pfhl auf, nagelte auf diesen ein horizontales Brett und besetzte dieses mit fest eingefügten langen, nach oben gerichteten eisernen Spitzen. Ein todteZ Huhn wutde auf dem Brett so befestigt, das? eZ aussah, als ob es Futter aufpickte. Nach kaum zwei Stunden erscholl das ängstliche Gefchrei eines Raubvogels, und als der Farmer herbeieilte, fand er einen Habicht, der sich in wörtlichem Sinns selbst gespießt hatte. Er war mit solcher Gewalt auf das Huhn herab: gestoßen, daß er sich die eiferen Spitzen durch und durch die Brust gerannt hatte. ES gelang den; Farmer, auf dicfe Weife noch neun andere Raubvögel zu todten. Jetzt haben feine Hühner vor den geflü? gelten Räubern Ftuhe. Einem Nachbarn dieses erfolgreichen Fallenstellers spielte eine? seiner Söhne einen Streich, von welchem jener heute noch keine Ahnung hat. Der Alte ist nämlich sehr fromm, und hat auf das strengste verboten, am Sonntag ein Gewehr abzuschießen. Als sein ältester Sohn an emem schönen Sonntag Morgen, das Gewehr uinaehanat, die Felder durch: streifte, sah er eine Kette Wiletauben, die eben auf ein Bund Acais niederfi'l. Die Versuchung war zu stark, und des oäter lichen Verbots nicht achtend, schlich Jim nähe? und feuerte eine Schrotladung unter die nichts ahnenden Vögel. EZ war ein Kernschuß, denn nicht weniger als acht fette Tauben hatte er erbeutet. Er versteckte die Vögel, und am nächsten Tag fchsß er in berNähe der Farm einen blinden Schuß ab, daß eZ der Alte hörte. Dann schritt er mit den acht Tauben auf'S Gehöft. Schmunzelnd blickte der Farme? auf die fetten Braten, und lobte seineu Jungen, daß er die Woche so gut angefangen habe! Brachvögel und VennSmufcheln. Die Fischer an der Küste bei Charleston in SüdCarolina wissen sehr wohl, daß die dort so hausizen Brachvögel ihnen beim Fange der VeuuSmuscheln (ClamS) recht unangenehme Concurrenz bereiten. Ja, manche alte Theerzacke geht sogar so weit, zu behaupten, daß daS infame Vogelgesindel" mehr ClamS verspeist, als alle Fischer der Küste zusammen fan gen können. DaS mag stark übertrieben sein, und bekanntlich legt ein echte? Seebär nicht gerade jedes Wort auf die Goldwage. Aber richtig ist es, daß der Brachvogel eurltz) ein ganz begeisterter Gour nkLnd ist, und die ClamS besonders in fein Herz geschlossen hat. Ein Blick auf die sonderbare Gestalt deS Vogels, seinen schmächtigen. V-förmig gebogenen Hals, den dünnen, langen, säbelartig nach unten gemummten Schnabel belehrt ' uns, daß er viel zu schwach ist, um die ftstgefchlossene Muschel gewaltsam zu ! öffnen. ! Wie macht er'S also? Eanz einfach, j wie im größeren Maßstabe der Adler mit ; k, , .r.1 r r ,i 5er ?ztt0lrols. vr eryeor NH mu ver Muschel hoch in die Luft, und läßt sie auf den steinigen Boden herabfallen. Dann entfernt er gemächlich die zerbro chene Schale und läßt 'sich den leckern
,yV'fS eff1:
..-..V V v ?raten gut jcymecren. re Vogel rennen die Bänke, wo die Muscheln lagern, ebenso genau, wie der erfahrene Fischer, und kratzen die Muscheln häusig aus dem nassen Sande heraus. Wenn die Ebbe eintritt und die Muscheln bloslegt, dann sieht man die Vögel zu Hunderten über dem seichten Wasser schwärmen, gierig nach Beute späyend. Immer und im mer wieder stößt ein Brachvogel hinab, und erhebt sich flatternd mit einer Mu, schel in den Fangen, um dann daS oben geschilderte Experiment mit stetem Erfolge vorzunehmen. Ort kommt es jedoch vor., daß eine der lauernden ItaubmSwen die Muschel, so . bald sie auf dem Boden zerschellt, schnell ' wegsängt und den Brachvogel um seme j Beute betrugt. GUt Mörser kann nicht erben. Eine höchst wichtige Entscheidung bat " m , vft c . rt. ttt. ' da nppeuallonsgericyr, ver yozn ?e richtöhof im Staat Ätes Hort gefällt. '. Im St. Larrrence'Coutttr) blatte ein Far mer, namens Palmer, sein Testament gemacht, in welchem er seinen Enkel, Elmer Palmer, zu feinem alleinigen Er ben machte. Der junge Mann, welcher damals noch nicht volljährig war. erfuhr dieses und sing an, recht flott und ausschweifend zu leben. Der Großvater versuchte oft, den Enkel Zaus bessere Wege zu bringen und drohte ihn endlich ganz zu enterben. Der Enkel aber ließ sich daö nicht zweimal sagen, und um ihn zu verhindern, ein demge maß weiteres Testament zu machen, ver giftete er seinen Großvater. Er wurde dafür vrocessirt und schuldig deö Mordes im zweiten Grade befunden. Deshalb sollte er lebenslänglich in' Zuchthaus geschickt werden, aber der Richter (warum, wird nicht gesagt), sandte ihn in das ElmirarReformato rium. Durch gute Betragen wurde er nach drei Jahren entlassen, ging nach Haufe und beanspruchte daS Vermögen, daS ihm sein Großvater testamentarisch hinterlassen hatte. Zwei Töchter des Ermordeten, denen er Jeder blos fünfzig'DollarS hinterlassen hatte, verweigerten die Herausgabe deS Eigenthums. Der Mörder strenqte deShalb eine Kla.e im Supreme-Gerichte an und letzteres entschied sogar zu seinen Gunsten. Eine weitere Berufung an das höchste Staatögericht wurde eingereicht. Dieses stieß daS Urtheil deS unteren Gerichtshofes um und entschied,dag kein Mörder erben kann. Es stellte sich auch heraus, daß noch kein Gesetz im Statuten-Buche diese Staates steht, welches in einem solchen Falle anwendbar ist, aber da? Gericht kam zu dem vorgehenden Entschluß, weil eö ganz entschieden gegen die öffentliche Moral wäre, einen Mörder, der seinen Testator ermordet hat, eben durch sein Ver brechen den Nutzen davon genießen zu lassen. m Vom Anlande. Einer der reich sie n (Seift iichen in Amerika ist der jetzt in'S Pri oatleben zurückgetretene Reo. Bartol in Boston. Er bereicherte sich durch Land speculationcn an SommeroergnügungS Plätzen. Bei der ganzen Familie des Senators Edmunds von Vermont scheint der juristische Scharfsinn stark ntwickelt zu sein. Edmunds behauptet, seine Tochter sei eine ebenso gute Juristin, wie er selbst, und helfe ihm oft in schwierige? Fällen. Schon neunzehn Frauen Zatte der alte Sünder Geg. Henru Church in San Francisco, und jetzt soll er sich mit der Idee tragen, die zwanzigste zu nehmen. Er ist sie alle ganz gesetzlich un Wege der Scheidung losge worden. DaS ist Vielweiberei und monogamische Ehe in praktischer Verbin dung. Stecht komisch war ein Ge richtsscene, welche sich dieser Tage in Williamsburg. N. B, abspielte. Cm Hühnerhändler, Ramens Henry Höh meyer. stand unter der Anschuldigung der Grausamkeit gegen Hühner vor Gericht. Er hatte einen Behälterstand durch die Straßen gefahren, der so vollgepfropft war, daß die armen Thiere sich absolut nicht mehr bewegen konnten. DaS Ge richt vcrurtheilte ihn daher zu einer Geldstrafe von $2. Während nun Hohmeyer daS Strafgeld dem Gerichtöclerk einsän digte, sing plötzlich ein Hahn in einem benachbarten Leihstall laut und Itt stig zu krähen an, als ob er dem Richter Bravo" zurufen wollte. DieS rief natürlich stürmische Heiterkeit im GerichtSjaale hervor. In der Familie de jüngst vielgenannten Obersts Goodloe in Kcntucky, elcher bekanntlich seinen palilischen Nebenbuhler Swope mit dreizehn Messerstich:?: umbrachte, aber selber an den erhaltenen Schußwunden starb, hat das Messer überhaupt eine große Rolle gespielt. Am berühmtesten als MesserHeld war der Onkel GoodloeS, General Cassius M. Clstz. Derselbe hatte vor dem Bürgerkrieg drei Zweikämpfe auSufechten. in welchen Messer angewendet wurden.und in jedem dieser Fälle murkste er seinen Gegner ab. Später schnitt er einen Vierten mit einem Messer beinahe in Stücke, doch wurde das Opfer glück lich wieder zusammengenäht und arn Le ben erhalten. Wenige Jahre darauf brachte Clay einen Neger, der ihn insul tirt hatte, gleichfalls mit dem Messe, um. Ob eine Frau, welche ihren Mann ermorde: hat, zur Lebenöoersiche rung ies Letzteren berechtigt ist, diese interessante Frage ist jetzt in einem Chi eagoer Gerichtshof erhoben worden. Am frühen Morgen deS Lt. Juni 1S3S begoß Frau Lena Schreiner ihren betrun kenen vor dem Hause liegenden Gatten mit Petroleum und steckte ihn dann an. Der Unglückliche starb elneS gräßlichen Flammentodes; die Thäterin gestand ihr Verbrechen ein und wurde zu zehn Iah ren Zuchthaus verurtheilt, welche sie jetzt abbüßt. Schreiner war in Court St. Martin No. 34 des .Orden? der Fö? ster" mit 81000 versicherten die Sum me an seine Gattin zahlbar gemacht. Dieselbe hat die Police an ihren Adoocaten John C. King übertragen und ein geklagt. Der Orden . weigert sich, die Versicherung zu zahlen und beschränkt sich auf die moralischen Einwände, daß Frau Schreiner mit vollem Bewußtsein ibre Satten niordtte daö ei mu
'.'"C: -,v".
ZÄ
Mht der öffentlichen AMas sei, ?n Jot chem Falle die Versicherung zu verweigern, und daß man durch die Zahlung dem Morde Vorschub leisten würde. King macht seinerseits geltend, daß der Orden gar nicht darnach zu fragen habe, auf welche Weise Schreiner um's Leben kam, da es in der Police einfach heiße, daß der darin genannten Perfon im Falle deS Todes" des Versicherten, die Summe auszuzahlen sei. Der Orden beabsichtigt, den Fall bis zum Obergericht durchzufechten. Der P olizist Darg an von Chicago hatte an einem der letzten Abende ein tragikomisches Abenteuer zu bestehen, eines von der Sorte, welche nachher jeder Genugthuung entbehren. Als er so die Michigan Ave. entlang schlenderte, sah er einen kräftigen Zlegenbock die Thür zu Jesf HankinI Haus belagern. Er wurde zur Hilfe gerufen, und im Nu hatte er dann auch sein Schießeisen in der Faust. Dargan war siegeSgewiß, aber der Bock ließ auch nicht mit sich spaßen. Die Front wechseln und den Blaurock mittelst eineS kräftigen, unvermutheten StoßeS gegen den Magen zu Boden fällen, war für ihn das Werk eineS Augenblicks. Der Blaurock wußte ar nicht, wie ihm geschah. In seiner ioth leerte er fünf Kammern seines RevolverS, ohne jedoch den Bock zu treffen. Nachdem dieser die Uniform seines hilf losen Gegners genügend mit seinen Hörnern und Hufen bearbeitet zu haben meinte, wandte er sich wieder der HauSthür zu. Der Polizist aber raffte sich auf und lief so schnell ihn seine Beine trugen, in die nächste Apotheke. Hier sammelte er frischen Muth, lud sein Schießeisen von Neuem und trat dann den ötachezug an. Der arme Bock mußte schließlich dran glauben ; besonders stolz kann aber der Blaurock auf seinen Sieg nicht sein, und eS wurde mancher schlech te Witz auf Kosten deS tapferen O?d nungSwächterS gemacht. Daß e i n O n k e l aus den. Hintermalde, selbst wenn er unklug genug ist, sich von Bauernfängern übertölpeln u lassen, doch mitunter noch gescheidter ist, als eine ganze ortSangej'essene Poli tti zusammengenommen, zeigte sich dieser Tage an einem interessanten Vorfall in New orr. Richard Vodler, em Aarb!er aus Butte City, Montana, der nach New Fork gekommen war, um seinen Bruder zu besuchen, wurde von drei Bauernfängern um H1S00 gerupft, und die Kerle rissen ihm in dem Augenblick, als er den ganzen Schwindel entdeckte, auf sehr geschickte Weise aus. Am näch sten Morgen erschien Göbler im PolizeiHauptquartier und erzählte sei Erlebniß dem Superintendenten Murrav, wobei er sich selbst einen großen Dummkopf schalt. Murray sah Göbler genauer an, und eS folgte nun eine rührende Scene; denn Murray erkannte in ihm meinen Mann, der ihn vor 20 Jahren, als er noch ganz gemeiner Polizist war, zu ra siren pflegte. Der Polizeisuperintendent beschloß, dem alten Bekannten zuliebe sich gan, besonders anzustrengen, um die Bauernfänger zu ermitteln ; DetectivS wurden ausgeschickt, kamen aber ohne Erfolg zurück. Jnzwifchen aber unter nahm der Barbier etwaö auf eigenes Risico. Er ließ sich den Bart abrasiren, zog alte Kleider an und machte sich so unkenntlich wie möglich. Er miethete ein Zimmer gegenüber der Ossi, in der er geplündert worden war, und beob achtete daS Local. Eines Vormittags sah er irklich inen der Hallunken aus demselben hervortreten, folgte ilm mehrere Blocks weit und übergab ihn an der nächsten Straßenecke der Polizei. Man erwartet, daß dieser Erfolg auch die Ver Haftung der anderen Kerle ermöglichen ird. DaS in Denver, C o l., erscheinende deutsche Journal schreibt grollend über die steigenden elektrischen Gefabren jener Stadt: Jetzt wollen sie gar die Pfosten für die Drahtleitung einer elektrifchen Straßenbahn in die Mitte der Straßen fetzen. Ei gentlich ist da selbstverständlich, denn n den Seitenwegen ist kaum noch Raum für weitere Drahtleitungen und die damit Verbundene Anzahl von Pfosten. Da tzie Straßen und Seitenwege der Stadt Eigenthum der verschiedenen Monopole sind, so darf die Bürgerschaft sich auch nicht darüber beklagen, wenn die Monopole mit denselben ganz nach Gutdünken verfahren. Die Straßenbahn , Gesellschast hat dieö schon feit Jahren gethan, und die Kabelbahn-Gefellschaften folgen dem verführerischen Beispiele. Die Äe schichte mit der elektrischen Drahtleitung tum Betriebe ein: Straßenbahn ver spricht wirklich interessant zu werden, von der Gefährlichkeit der elektrischen Beleuchtungsdrähte hat der Leser wohl genügende Kenntnisse. Erfahrungen braucht er sich davon keine zu sammeln, denn diese sind mit Lebensgefahr ver bunden. Nun sind aber diese Drähte für den elektrischen Bahnbetrieb um kein Haar weniger lebensgefährlich, als di Beleuchtungtzleikungen. Und nun gar auf der Mitte der Straße als Hinderniß für den aanzen Verkehr angebracht, e die Straßen jetzt schon durch Pferdebahn und Kabellinien für den gewöhnlichen FuhrwerkSverkehr kaum mehr fahrbar lind ! " vom NnSlanve. Die Feier der Enthül iung des Denkmals für Kurfürst Joa chim II., welcher vor 350 Jahren in der Nicolaikirche zu Spandau dem evangeli schen Glauben bcitrat, fand am 1. No vember in Spandau statt. Zur Theilnähme an derselben traf der Prinz Fried rich Leopold als Vertreter des Kaisers Vormittags ll Uhr von Potsdam ein und fuhr vom Bahnhofe aus alöbald durch b,e Feststraße, in der die Vereine, Schulen und das Militär Spalier bilde ten, zum Denkmalsplatze, wo die Mini, ster v. Coßler und Herrfurth, der Ober Präsident o. Achenbach, di Vertreter der ftävtischen Behörden, das OfsiciercorpS, die Deputationen der brandenburgischen Städte, darunter der Oberbürgermeister von Brlin von Forckenbeck und der Stadtverordnetenvorsteher Dr. Stryck, der Oberbürgermeister von Charlotten, bürg Fritfch und der Stadtverordneten vorstehe? Thunckel, und die Geistlichkeit Aufstellung genommen hatten. ReichstagSpräsidem von Leoetzow, zweiter Vor sitzender deS DenkmalcomiteS, hielt die faßrek, ist .der tx die sMMe A?
utunß' bes FllffürsZeri'JsSchim Ä. M die Einführung der Reformation in Brandenburg eingehend würdigte. Auf Befehl des Prinzen Friedrich Leopold siel darauf die Hülle deZ in Erz gegossenen Denkmals, das der Bürgermeister in den Schutz der Stadt Spandau übernahm. Der Kaiser und die Kaiserin hatten von Athen aus telegraphisch ihrer Theilnahme an der Feier Ausdruck gege ben und ihre Segenswünsche übermittelt. Unter Glockengeläute erfolgte sodann der feierliche Einzug in die Nicolaikirche, wo die Geistlichkeit den Vrinren Fried-
rich Leopold empfing und Superintendent Hensel denselben mit einer Ansprache begrüßte. Bei dem darausfolgenden Gottesdienste hielt Oberpfarrer Recke dir Festpredigt. D er Z ug nach dem Erffel Thurm hat schon so viele abenteuerliche ReiseJdeen zu Tage gefördert, daß auch der kindische Einfall, mit einer Baarschast von 22 SouS die Reise aus dem äußersten Süden Frankreichs nach Paris zu machen. Niemandem mehr als Hirnverbrannt oder gar unausführbar er scheinen kann. Es ar aber nicht nur ein kindischer, sondern auch ein kindlicher Einsall, der Einfall dreier Kinder aus Nizza, denen es merkwürdigerweise gelungen ist, den Gedanken zur That werden zu lassen. Unlängst wurden die drei Kinder in einem Winkel der pariser Centralmarkthalle im festen Schlafe aneinandergefchmicgt gefunden. Der älteste der drei Knaben, Namens Philbois, ist zwölf, der jüngste zehn Jahre alt. Im Monat Mai hatten sie ihre Heimathstadt verlassen und kamen aus großen Umwegen am IS. September in Paris an. Sie hatten alle größeren Ortschaften vermieden aus Furcht vor den Gendarmen. Als die geringe Baarschaft zu Ende war, machten t die weitere Reise mit dem Hute in der Hand, und so haben sich die drei Kinder bis nach Paris durchgebettelt. Hier war ihr erster Ge danke, der Ausstellung und dem Eisfel thurm einen Besuch abzustatten, den sie dann noch einigemal wiederholten. DaS Eintrittsgeld erwarben sie sich durch Bet teln, sie lebten von den Speiseresten, welche die Aus stellungSbesucher, die sich ihr Essen mitbringen, auf den Rasen Plätzen deS MarLfeldeS zurücklassen, sie verbrachten die Nächte ln verschiedenen Kirchen und öffentlichen Gebäuden. Die Polizei wird jetzt die drei Kinder, welche von den Strapazen der langen Fußreise und von den in Paris erduldeten Entbehrungen erschöpft sind, den : Eltern, wohlhabenden Bürgersleuten in Nizza, übergeben. Ein Mord um eine Cigarre hat sich im Gefängniß Saint Pierre in Marseille zugetragen. Dort befanden sich feit einiger Zeit die beiden Sträflinge Ogero und Wurty in Haft. . Zwischen beiden hatte sich an einem Tae ein Streit entsponnen, eil Wurty z einem Kameraden nicht erlauben wollte, trotz der Bitten des Letzteren, einige Züge" aus seiner Cigarre zu thun. Kaum eine Stunde nach dieser Scene war verflossen, alS Wärter und Gefangene durch einen lauten Schrei nach dem Schlaf, räum, wo jene sich aufhielten, hinstürz ten. Hier hatte sich ein abscheulicher Akt abgespielt. Oggero hatte Wurty in der Herzgegend sechs tiefe Messerstiche keige bracht, und zwar mit einer solchen Schnelligkeit, daß weder Warter noch Gefangene, die sich Aanz in der Näh? be fanden, ihn noch zeitig genug zu unter brechen vermochten. Daö Opfer lag leb, loS in einer Blutlache auf dem Boden. Der Mörder wurde sofort gefesselt und in'S Verhör genommen. Mit beispiel losem Cynismus gestand derselbe ein, daß er die That .der Cigarre wegen vollführt habe. Ein interessanter Ute rarischer Proceß kommt nächstens vor öem Spandauer Schöffengericbt zur Verhandlung. Unter dem Titel Der Scharfrichter von Berlin" erscheint im Lerlage einer Spandauer Firma ein Kolpartageroman, dessen Held derScharf richte? Krauts ist. Dieser Roman, wel cher aus Aufzeichnungen und persönlichen Angaben deS Herrn Krauts stammen soll, ist naturgemäß mit allerlei Gruse ligem angefüllt. Unter anderem ird darin von einem LiebeSverhältniß er zählt, welches das Weib deS Scharfrichters mit einem von dessetl Gehilfen un, terhalten haben soll, und welches unter voller Namensnennung mit vielen Einzelheiten dargestellt wird. Hierdurch fühlt sich die von ihrem Manne getrennt lebende Frau KrautS beleidigt, da sie sich von aller Schuld frei weiß, und hat be, reitS den Strafantrag gestellt. Die Wiener .NeueFr. Pr. meldet vom 23 Oct.: Im Burg, theater ereignete sich während der Auffuhrung deS Schauspiels Frau Susan, na" ein kleiner Zwischenfall. Herr Schö ne zündete im letzten Aufzuge, einer Vorschrift gemäß, eine Cigarrette an. Bald darauf fah man ein Flämmchen von der Wolldecke des Tischcö emporzün geln, auf welche Herr schöne das brennende Zündhölzchen, in der Meinung, daß dasselbe in den Aschenbecher gefal len fei, geworfen hatte. Da er dem Tische den Rücken zuwendete, sah er die Flamme nicht, und erst laute Zurufe aus dem Publikum machten ihn auf dieselbe aufmerksam, worauf er daS Flämmchen verlöschte. Dann nahm die Vorstellunf wieder ihren Fortgang. DaS ziemlich legenden hafte amerikanische Duell scheint nun doch einmal in Ungarn in der That ein Opfer gefordert zr- traben, aber S ist charakteristisch, daß dieS ein kaum dem Knabenalter entwachsener Jüngling ge wesen. Der ISjährige Sohn Zoltan des Präsidenten des Waisenstnhls in GroßKaroly, Koloman Szabo, hat sich durch einen Reoolverschuß getödtet. Der junge Selbstmörder hat folgenden Brief hin, terlassen: .Mein Herr! Sie richteten an mich ein freundschaftliches Schreiben, um mir nahe zu legen, daß ich um mein Leben bitten solle. Ich hörte auch von einem Ihrer Freunde, daß Sie mich scho nen würden, falls ict) in Gegenwart zweier Zeugen darum bltten werde. Sie kennen mich schlecht. Ich habe die schwarze Kugel gezogen; Gnade verlange ich nicht. Lebe Sie wohl. Zoltan Szabo." Der Adressat dieses Briefes ist, wie die Pester Meldung angibt, stadtbekannt nd wird zur gerichtlichen Verantwortung gezogen werden.
.' . ' '-3kTRADE "7T TOOPFEM gegen Verdaulichkeit. Verdauungsstörung geheilt. KanftS Cik?, Mo., 23 Juni,i5ZZ. Seit zwei Jahren litt ich an Maenbeschwer den und Verdauungsstörungen; fchlieHttch wurde es so schliA,büS ich, wenn ich etsas Nahrruna zu mir genommen haue ich häufiq frIrenen nmßte. Daß ich jetzt wieder wohl sMe, Appetit habe und leicht verdauen kann, verdanke ich einzig und allein Dr. August Äöniz'S Hamburger Troxfen. F. Helf. priie es Cents z i llkll xilhckka ,k lzkirn. THI CHARLES A. V0GELCH CO., -.Win. Hi. erden sicher gepeilt durch DhAznMUoenisd Hamburger Brustthee. Huste und Erkaltung geheilt. TolnmbuS, Ohis, 29 Tkai, 1835. 3a ekuer Familie ist Dr. zuft König'S f amburer Brustthee ei er geiraujZdteÄ sußNiitkl, sobald eine Kutder rsa Hostcs oder Erkaltuvaen heimgesucht werden. Er halln den viele Jahren m wir denselben gebraucht bahrn, niematt seine Wirkung ersagr und ist jeder Familie zu empfehlen. W. Hezelheimer. IS Stt. dak PaSet. In Lpotiktea ,n Haien. TUE CHARLES A. V0CELER C0 S,kUmo, HL y ' g? 1 ii i in Robert KeApf, Deutscher Notar, 424 South Meridian Strabe. VUuzach(k?n r AtiqtkUd, Cenrnti an t 5.$rei ngefkrrj??, Consularische Beglaubigum gen besorgt. M r d Asts s 6. . . crcwvl nd flcr eiirart All Aufträge werde prompt besorgt. Dr. Theodore A. Wagner Office: tto. 68 Oft Ohio Straße. Olft,Btunden: 9 l0Lhrrm ;2 Uhrchm. 1X7 Telepdon 016. Wahnung : Ecke Broadwcch und Lwcolu Zld. onsuNktionS.Stunden: 1-4 U)r Vorm.: öjü .sddS. Uelkvdo 6s S. F. Will, Pirniz r, WVSöhceSöV. Frische Lrznen. Mäßigs Preis?. Kezepttn besouden Sorgfalt. 34 West BZasbknflton Otr Qet; bm Wate HauS. ad Ut Iranlf? Cat. Zk. C)eoVgsMMe?, k,chflg JL fWfttii Myo ötzs.Ssy. Kie KukertZgmzzk vs VNpi? geschlebt be zuveelLsfiz sachbf?Köd!öev eZd Bkdwey cks bi Oft Wafbiusönu n. Qtt MmlueSkrast rskköer hergestellt. (SrfchlechkSZrautheitm gehellt. D K htt Ttb4i UrU1 t hO fetf 4 teil irrest tebca dnrch Kn tafaiM enk tuWUb Sfri minder lgt. Ei Knrmettod, Ut (14 ra d BcrttMifcltstcn UUn ftttt baibrt bat. In ta dn Vliid , D vttttuuttnttftAAct gekgt. fUftfu(&ente folltt icht Mrfamnen, M donttsfflch Vch )U Uttn, tt (U sich durch Cn lSng rthlos tbutiatn nd Jogmannttx ! krisch tod btfbren (anen. I äffest, j3. tuflant, 250 Seiten mit 4t) VUdn und einer 5h,diu tktt kinderlose Eden nd Drauenkrankdettru, ird skr 25 len In Ptmk frei und fetara in einem ttn brituätca Umschlag rpackt versandt, kldresft: OLtTrSOIILS BEIL, INSTTTCT, II Clinton kl. New Tork, IT.T. Carl Plugplmk's tttice Buch - Handlung I VI Di 1 Otb Clabonaüt. VefteÜLnge nud Sionaemeutt anf alle t I und Auslssde erscheine adu Vücher und ZeUfchrtften inerden sensmm nd prompt abgeliefert. Jln nnb Berkaf alte toten VociaNAscke Litnawk iö , iö! Ich hab exoU Vartt tH 9tl fitlanTt unt wttto von 5. ugft n zu folgenden Preis or kauf: IS II 50 Pfd. In tntr aicfcrung, 40e vtt 100 Pds. 50 bl 100 Pfd. in wer Lieferung. 30c per 100 Pfd. 100 Hl 200 Pfd. in wer Lieferung. ZSe vtt 100 Pfd. 230 611 1000 Pfd. t in Lieferung, 20c per 100 Pfd. 1000 di 2C00 Pfd. in einekLieferung. 17e vtt lOOPfd 2000 li LkgiN'Partt, in ttn Lieferung. 15 V 100 Pfd. DDiHkr rfi nicht lau, Pntf, , ßnd ct ontratte adjuschließen. Oavlor.
HPT
MAuWMMM Mss,
;"3$vL '. i . , . . 0' 3 MARK
Inip
&f$m$&' Yks r lC : ?-: ?;
CW'W; IA vy
. ' ..Ji.!s , .. ,.-S--t.-t- i. jf?
-: ' rtJ3isiZ SysjffSMT tCSt-Ja Jki-.-m.JMl'-mt. ,,, -o,'"- , -,, ' ,"- , r jt. fT:isf?wr tt -t'-rr- fr is fv. a vrSii :t ii ' Ut' v lTr. ü" : . m - " i , tr-k' ' i i ; ' VI Z& VllT.m'-i r-svj : . ..: - -15 " ' z ' 1 . : i-XV-i -Sri ' :Jt V-y Z'i i yr-v .f. ff; ' fifrü 'V J' ' V?- vT.v ' 4 f . - -T--i T rv.f fH r- . TKS LADSES''vFAVOßiTE KSVEIt ODI er OiiDEK. If yera desir so ptircvo i.wir. modvds, askour&sr&nv a yo'.if r?: Itir teria tna prlces. If ycu caenot. 6ihi our smiU wtite g irect to Kgarfcst agürsss to y u 1 eiovr named. MMMLVWWWWI - iS Vmm SQliAHLNXIl ATI JUNTA f TEX. STtOUlStf3. wiKwvmfmt SMrMItCCCOX!. TgCtttst fftt 3cdt8nsp:.J: UtlUt Oft et, 73 Ost Swt Bit o :;:öfc.Stttt! SHEATIIINö AND BUILDINö TAPEKS. to 3 ply Xioady rtooflne. Ich taetbe 'Trinidad Asphalt Roofing" Dtrrötnbf. Das iefte Material in dieser rauche ift fttlt tt fiudea bei Es V l : Ä :ZZ ' ÜÄJE. . ' Vtaa spreche bor. Itttt Wett Mvland OtraiZ. ; fAUfZ Deexrichtvoll. JrSSiC WIKEGAUZB 'TW OVEN-DOOR -"lls-!S- . äTCsv? & HiUW J. C H ! WOijiSS. I' " . ti ürJ .ll.Illt. L-- -' -i , T JM 91 W . - ITl. JTI t. öiatitt latrngarßiorf W rCnif Meal Gasoltne nnb Naturgas.Oefen. M4eM W w;iT V? I i rau Offen btl9lltzr Seftag nd ontg b,. ar oder tn Ad!chtagidlnan 9 T T y$5 f GMVö pe& Seite Ä S D S?6W l s WafserNaten für den Hassgebranch S Zimmer jährlich, Sprenkeln in Verbindung mit Hang gebrauch, 40 Fuß Front, $7.00. Sprer kel allein, K0 Fuß und weniger $10. IndLIanapollii Wasser-Gesellschaft, Ofsice : 23 Süd Pennsylvania Stt. ' Telephon 810. Laust Tickeis via die 'föl io-yj mu i, t täi r chicac s Rt(Sk ar? gskeaßs vnd dirn Aordisefleu. Lbfahrt dsn Indianapolis: 6 00 . .Auknuft in ShikSgo 1 15 Z! 1I10B m , m 6 00 9tnt 1 lO.ÄN , , w ? 8S Vnr OO Nm 9 , vkvnon IS IO Vm. klbfahrt von Chirago : 9 SS Bm.. .... nkunft in Jad'pls 2 h Ki S0m 9 , SW?a 11 S Rm. 09 5 SO B Monon Vtt v 9 0 10 23 D Die ilniiai StnU. trcli inen kgtvzug ich I&tCflflO mit StSckkshe am n&mlien Dsge f9n UtU Ticket . Office : No. U Süd 3SinoU StraZe. '. j V. Baldwir iftrtkt Pslgtrgt. Wie große I. ü. & W. Bahn. Sürzefte Linke nach dem Often uad Oesten. Die einzige Linie U soliden Zögen nach vko. mington und Peorla mit Durchganzs-kSag nach den Vttssonri River Punkte w einigeu Stunden weniger als andere Bahnen, ebenss Durchgangs Schlafwagen und Stnhlwagrn. Wage über Dauville ach Chicago in kürz Zeit zu niedrigeren Preisen als undne Lahnen. Die knne Linie nach Sprivtzfield, Cclmntuk, Ohw und ollen Punkten inr südlichen und' Lftlichen Ohio. Die kürzeße und eiuzige Lwi mit Durchgangi.Schlafwagen nach ürbana, -Ohw, vellcfoutawe, enton, Tiffiu, und SandnttY. Die sutdorisirt Linie ösilich U Schntllzeit und Tickets nach alle bedeutendes östlichen Städten von $1 Mi $1.60 wenig uU kegnlöre Kate. Zuge im Indianapolis Vahnhöf. Wi$:8. 11:00. 4:00u ws"i k weftl. 3:3u ii:00Wl miH o Osten 7 ora. Z:lb . 10: tds nkann Kon Vft 3:50 , 10:40 , 8:40 ui FewSe Speise, uuo Schlafwagen. Tickets uud Vnskuuft ertheilt Len. Paff. Ngeut, vu. utltt, 1LS Sud Illinois Straße, und ttd andere Lgent der Lwie. , . . H. . V k 1 tC . I. O. . ! v 8. Sa. Ps. Rjiat.
: - ,-? y . -s . . .. - ii; i
BWr;-i..-H trf&.f&rrfta ZzZ ' f ---.$ ?!' t 'A S h i'.:fC:-'A&S : s"-.:v AMVH ff l Ä . : 'Zt-f ii5 $ 7 i i r-IVi ll I . ' i 1 . ' h t 77, ' 1 ' -v '' :v"r J''"1": ' : - ? ' V f't t ' t' ' V.' " " 'Z""-" ". i r - 'v lv .:,.- " v-' -3 J : .5 " ; I, . ' ... - . ,V ' .1, ! M:'V
r. v-sr -v1 x i . - : . '.sa
WßäZ&'felv-- v iTi'.r't&'tf-J fe:,,: h
'?f - ;'-"s-Xrir- 4 . v r i--itr? Vlt ; . ' ."är - V W ia &iVhf: - ' . , ' ,-t-x.' r s.iit i&&'r Jt'--- :' 4fs '7M ZWS - 'U-jk'dH! 2p c .T'-jr S ?i j J siIk-v-:: f ... fäll krliifc' 2 & irifi älLlllI q ! H I ! 1 1 Bin l iyllip I WMtMDbi mmä
W
DOMS
m
SfMfp 'S di a
iiii WWDWU)
d i ü ' ,r J ; i M i is,::!;, Ik, r"i ? 4 . Jk- " '! if I S V r M tf) C :!l 11 Ii," .,....:,;, !i ,,, f'i, 's. I' y n1 f m !!' i!1 iitiilij;!: Iili'l i' ' :M
fity
00ffff 3 ' i mmm 'M'ui ii SSiliiy?1!!;,;!!' !!:'!S-;:i'!.!! ih-1 Tli'i m mtfmmfif yisiji mI; iii'ii:,' iÖMÄS , ''?r-""
