Indiana Tribüne, Volume 13, Number 61, Indianapolis, Marion County, 18 November 1889 — Page 1

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' ,! , - : .i .'!. : : i !,i.; - ,. - . 7 , .. !' i ,: i .: f , . ,. . '. ' MMWMF r K " MM' v ";: : . v ; l-M , Hw .- i, : , 'MUMsiKMf WTOOlOH' i'F fi, M IM. jf uff ..

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f. 3.

Zeigen

10 dieser Spalte koken ö Cent? per Zeile. nzeigen w Kelchen Stellen gesucht, oder offenrt werden, finden unentgeltlich Aufnahme. Dieselben bleiben 8 Tage stehen, kosnen aber anbefchräNtt erneuert werden. Anzeigen, welche bis Mittag 1 Uhr abge. geben werden, finden noch am selbigen Tage Aufnahme.

DraihnaHrichten. Wttterauösich t,n. Für Jndiana: Trübe? Wetter, sich während der Nacht klärt.

das

Der Sonntag in Eincinnali. Cincinnati, 17. Nov. Vierzig SaloonkeeperS wurden heute wegen Ver

habe und daß der Marinemlnister durch einen Schutz verwundet sei.

Au dem Reichstag,. Berlin. 17. Nov. Die Reichstags. Commission, an welche die Vorlage zur Amendirung deS Gesetzes gegen die So zialdemokratie verwiesen ist, hat die all gemeinen Prinzipien, auf welchen dieselbe bastrt, daK Spezialgesetzgedung zur Unterdrückung der Sozialdemokrati nöthig

Verlangt

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Katholiken zu Gunsten der Hochlizenz. Baltimore, 17. Nov. JnderAca demy of Musik sand heute eine große ka tholifche Masienvkksammlung zum Zvecke der JLkderung der HochlizenSbeweaung stakt Kardinal Gibbon führte den Vor sid und mehrere Bischöfe und ErzbischSse saßen auf der Bühne. Crzbischof Ire land. Bischof Keane und andere Geistliche hielten Reden. Resolutionen zu Gunsten der Einführung einer HochlizenS wurden gefaßt. Dte LizenSgkbüdr sollte so hoch sein, daß die größen Amahk der Wirthschaflen dadurch urterdrückt wird, und die Anzabl der Wirthschastm. welche ge duldet wird, sollte durch daS Gchd be stimmt wkrSen.

Opfer des SchneesturmS im Südwesten. Denver. Col.. 17. Nov. Nach fast ftiMi CA.iiie YtT

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P r 0 ar e ß Spar- und Leih -Verein ! (2. Serie.) Dienstag Abend, den 19. November, Erste Versteigerung. Eintritt 25c, wöchentlicher Beitrag Sc. An. theile werden zu $200 voll ausbezahlt. Die zweite Einzahlung der 2. Serie, welche die Fortftöang zu dem ausgelaufmen Buchanan and rem bildet, findet Dienstag Abeud.den

IS. November statt. Der ersten Serie, welche mit S7 Antheilen zu arbeiten anfing, hat sich, nachdem die Lifte zur S.Serie eröffnet war, eine

Zeichnung von nahezu 400 Anlyeuen ange schloffen. Solch,, die noch Antheile zu zeichnen wünschen, können bei folgenden Herren ihre An

melduna treffen: A. M. Kühn. 13 Wrainia

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Dienstag Abend von Z diä 9 Uhr.

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Dem fkhle der Warion County C'rcoit Csurt ?ko!a, leistend, erd ich m 2l, November, in der Asvokatn.O'ftee von W. F. Heinrich, tS JnaU'

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Mxteo und TxS gewüldet hat. endlich

auSgttodt zu haben. Dre Denver & ffort Wortd Bahn ist wied;r im Stande. Züge abzulassen. AuS allen vom Bltz

zard getroffenen Gegenden kommen Nach richten über die Verheerungen durch den

selben: Im MoraThal. Neu'Mxico. hat der Schnee 34 Fuß tief gelegen ; die mexikanischen Ansiedler leiden groß' Noth; mehrere Personen, welche Nah rungSmittel holen wollten, werden ver-

mißt. Man glaubt, daß der Schneesturm

allein in s-ner Gegend 100 Menschen da

Leben gekostet habe.

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AuS Brasilien.

London. 17. Novkmb. Die lebten

Nachrichten von Rio de Janeiro melden,

daß die Provinz Bod'a gegen die Revo

lution sei. Die anderen Provinzen haben

ihre Zustfmmung zu dem neuen Regime

gegeben. Die provisorische Regierung

hat die Monarchie abgeschafft. Die revo

lutionare Commission sandte dem

Kaiser eine Botschaft und forderte ihn

auf. binnen 24 Stunden da Land zu der

lassen.

Der Kaiser reiste am nüöstin Tage

nach Lissabon ab. Die Republik wird eine genügende Summe für ibn auöwer

fen. damit er in Europa leben kann. Die revolutionäre Kommisston wurde von dem Gemeinderath eingeschworen. Der Fmanzmioister kündigte an. daß alle von der Monarchie eingegangenen Berpftich tungen von der Republik aufrecht erhal ten werden. Die Stadt ist ruhig, doch stehen die Geschäfte für den Augenblick still. Der Pariser Korrespondent der Daiiy News' sagt, die Republikaner hätten schon vor einigen Monaten beschlossen, daß sie bei Gelegenheit der Feier der

französischen Revolution die Republik

proklamiren wollten. .Die Führer der

republikanischen Partei warm ihre Er

folgt so sicher, daß sie schon vor einiger Zeit republikanische Fahnen in Pari

anfertigen ließen, welche anstatt der Krone

eine phrygische Kapp tragen. Der bra

silianische Gesandte in Pari wundert

sich, daß so viele Monarchisten, welche er

unfähig de Verrath hielt, sich unter

den Führern der Revolution bkfinden

Eine der Ursachen, welche zu der Re

volutlon führten, waren die tyrannischen

Maßregeln, welche die Regierung bei den

led'en Wahlen anwandte, um ihre Kan didaten durchzubrinzen.

Viele Wähler wurden verhaftet und

eingesperrt. Washington. 17 Nov. Der hie

sige brastlianische Gdandte hat noch gar

keine Nachrtchten erhalten. Man laubt

in der Gesandtschaft, daß die Revolutio

näre sich in den Besitz de Kabel gesetzt

haben, und daß deshalb bloß Mittheilun

gen von tönen verbreitet werden. Die

hiestgen brasilianischen Delegaten er-

warten baldige Nachrichten von Pernom-

buco und Parc und glauben, daß die

Provinzen zum Kaiser halten werden

Man hält hier die Bewegung für eine

militärische und ist der Anficht, daß da

Bürgerthum sie nicht unterstüßt. E ist

bzachten!verth, daß von Selten der Re

gierung durchaus keinerlei Nachrichten

vorlagen.

Du StaatSdepzrtkNtnt hat nur eine kurze Kabeldepesche erhalten, daß in Rio

de Janeiro eine Revolution stattgesunden

derselben sind 17, nämlich 8 Natkonalli

berale, 6 Conservative und 3 Freiconser

vative, mit der Vorlage im Prinzig ein

verstanden, wünschen aber eine Modift

ziruna der Bestimmungen. 6 Mitglieder

deS Centrum verwerfen sie absolut, zwei

wollen sie modistzlrt haben, und die bei

den Freisinnigen sind gegen die Vorlage. Ein langer Kampf wird stattfinden, bevor

die Commission ihren Bericht erstattet.

Betreff der ReichSbank Vorlagt ist

die gewöhnliche Mehrheit getheilter Anficht : Die Conservativen und ein Theil

der Freisinnigen sind gegen die Erneue

rung der Privilegien de Institut, wenn

der Staat seine Operation nicht mehr

kontrolliren soll; die Nationallideralen

und da Centrum unterstützen dte Vor lae. wie ste eingebracht ist, und sie wird

daher durchgehen.

Die Freisinnigen haben, um Stim

murg für die Wahlen zu machen, einen

Antrag eingebracht, betrifft der Eisen bahntarise eine Enquete zmeck der Herab setzung der Raten anzuordnen.

Wie e beißt, hat Herr v. Böttcher, der Staatssekretär de Innern, von Fried

richsruh Instruktionen mitgebracht, daß

dte Behörden mit Ausstellung der Wähler listen beginnen sollten, welche vier Wochen vor der Wahl veröffentlicht werden müssen. Die Anti-Semiten führen die Wahl agitLtion sehr energisch ; ste haben fünf Candidaten in Berlin, vier in Leipzig und neun in Baiern aufgestellt. Im bairischen Landtag haben die Cleri calen mit einer Mehrheit von drei Stim men einen Antrag auf Abschaffung de Bestätiaungörechtt der Krone für die Anstellung von Geistlichen durchgebracht;

da dürfte zu ewer CabinetSkrisi führen, da Minister v. Lvd darauf besteht, daß

der Antrag eine Verletzung der Verfassung darstelle und daß der Landtag seine Kompetenz überschritten habe.

Drohende Revolution. London, 18. Nov. Die Armeere serven in Portugal wurden ausgerufen und die Polizeiforce in allen Städten verdoppelt. Die Nachrichten von Brast. lien regen die Bevölkerung auf und man bkfürchtet den AuSbruch einer Revowtton. (Brasilien war früher portugiesisch )

opfern ; er betrachtet die Besitznahme von VoSnien alS bereit disiniliv, da Oesterreich e nur nach einer vernichten den Niederlage aufgeben würde. Die Zusammenkunft in Innsbruck bildete den Gipfel der Verhandlung. Kaiser Franz Josep h erklärte stch bereit. Prinz Ferdinand von Koburg seinem Schicksal zu überlassen und gegen inen russtschen Candidaten

für den bulgarischen Fürstenthron nicht

zu opponiren, vorausgesetzt, daß derselbe

räch den Bestimmungen des Berliner Vertrages erwählt werde. Er ließ, ab-

gesehen von einer Besetzung durch russi

sche Truppen, dem Zaren thatsächlich freie Hand in Bulgarien. Die Frage der eventuellen Abtretung TrlentS in Er vägung zu ziehen, lehnte er ab. Graf

Herbert BlSmarck ist heute Abend nach

Potsdam gefahren, UM die Einzelheiten

der Unterredung der beiden Monarchen

zu hören.

Die Pforte wird, sobald sie informirt wird, daß Oesterreich und Rußland Fürst BiSmarcks Vermittelung angenommen

haben, eine Circularnote an die Signatar

Mächte, in der ste dte gegenwärtige Regierung Bulgariens für illegal erklärt, senden. Der italienische Premier Crispi wird hier nächste Woche erwartet. Die italie Nische Presse fordert die Abtretung Trient al Prei für Italiens Zustim mung zu dem Abkommen. Fürst BiömarckS Wtkdererfcheinen im Reichstage ist. wie es heißt, verschoben. b,S er im Stande sei, den Vorhang zu heben und die Situation darzuleger. I n Auswärtigen Amte ist man überzeugt, daß der Reichskanzler bald in der Lage sein wird, den Erfolg, den seine Diplo matte errungen habe, auSeinanderzu setzen und auch der Einsicht nnd Energie des Kaiser Tribut zu zollen. Verstimm n g in O e st e rr ei ch. Graf Kalnocky hat Fürst BiSmarcks Vorstellungen nur mit Widerstreben nach gegeben. Besonders macht sich die Un Zufriedenheit im Pester Llovd bemerk dem anerkannten 'Organ sowohl deS

Wiener Auswärtigen Amtes, als auch des

ungarischen Ministeriums. Dieses Blatt

nennt das vorliegende Arrangement ein

erzwungenes, faules Compromiß. das stch

alS schlimmer erweisen werde, al ein auf

gezwungener Krieg. Der betreffende Ar

!kel schließt damit, daß die Hoffnung ant'

gesprochen wird, die deutsche Politik werde stch nicht alS eine solche a la Macchiavell

erweisen. U"d daS Resultat der Kaiser

Zusammenkunft in Innsbruck werde einfach dem status quo neue Sanction

ertheilen.

itter w ur den:, durch b i ch m.

Die Menschenmasse drängte sich hinein!

Dööö WM M Wssg wie mm ln f say! And unsere Konkurrenten I Arme Kerle!

Die Arbeit erb eweg un g und

der S ozialiömu S in England. London, 17. Nov. Die streiken

den Bäckergesellen sind mit ihren Förde, rungen durchgedrungen.

Zahlreiche Streiks brechen fortwährend

aus; mehrere OmnibuSlinien mußten wegen der Streiks den Verkehr einstellen

Die Folge dieser Streiks ist. daß die

Beziehungen zwischen Kapital und Arbeit

das TageSge präch bilden, alle Welt

spricht über die soziale Frage, und Jeder

drückt die Ueberzeugung auS. daß die

Ist alone" Politik nicht länger haltbar sei und daß Etwa? geschehen müsse.

Große? Aussehen hat e erzeugt, daß

der große Gelehrte, Professor Alfred

Rüssel Wallace erklärte, daß er stch in

Folg der Lektüre de Bellamy'schen

BucheS "koolring backward" beinahe

zum SozialiSmu bekehrt habe und die

gebildeten Sozialiften betrachten die

al eine der erfreulichsten Zeichen der

Zeit.

Aus

der diplomatischen

Hexenküche.

Berlin, 17. Nov. Fürst BiSmarcks

Diplomat! scheint ein definitive Eint

gung zwischen Oesterreich und Rußland

angebahnt zu haben. Der Besuch de

Zen in Berlin. Graf Kalnockyl Reise

nach FriedrichSruh. Kaiser Wilhelm Besuche in Monza und Konstantinopel

und schließlich sein Conferenz mit Kaiser

Franz Jonph tn Innsbruck sind Stadien

einer conssquenten Politik gewesen, die zu einer Regelung der Differenzen führen

soll. Nach dem BiömarS'schen Plan

wird der dominirende Einfluß Rußland in Bulgarien wiederhergestellt, wogegen

Rußland die Besitznahme von Bosnien

und der Herzegowina durch Oesterreich

alS definitiv anerkennt.

Sobald diese Vorschläge Hrn. Criöp

mitgetheilt wurden, hat derselbe sosor

angedeutet, daß Italien Zustimmung

davon abhängen könnte, daß Oesterreich

chiffsSrtdtea

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Pool, .La GaScogne" von Havre, .Trave

von Bremen.

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Glasgow.

Liverpool: .Norseman- von Bo

ston. OhiV von Philadelphia, Bo

stonla" von Boston.

London: stgnalisirt Baltimore"

von Baltimore, .Erie" von New Vo'k.

Vom Auslande.

a L M u n i v a l - Amtsblatt in Paris veröffentlicht einen Erlaß , der SeinekPrSfectur, durch welchen dem vom Gemeinderathe ausgestellten Tarife für Leichenverbrennungen in den hiezu bestimmten Oesen der Stadt Paris die Approbation ertheilt wird. Die LeichenVerbrennung ist für die Einheimischen gratis, für die Nichteinheimischen wurde die Taxe mit 50 Francs beziffert, womit zugleich das fünfjährige Benützungsrecht eineS Raumes im Columbarium für die Urne, die die Asche deS Todten enthalt, verbunden ist. ES wird jedoch noch eine Taxe für den Conduct einehoben, welche fe nach dem Pompe desselben zwischen LOS und 12 Franc rariirt. Es wurden zu diesem Behufe nicht weniger, alS acht Classen statuirt. Durch die VerSfsentlichung dieses düsteren PreiscourantS wird der LelchenoerbrennungSofen auf dem Pere Lachaife, der einzige, welchen die Stadt Paris bisher besitzt, in eigentlicher Weise inaugurirt. Offenbar will es sich daS Municipium angelegen fein lassen, die Vorläufig noch ziemlich ungewohntt Leicbenceremonie möglichst zu propagiren; denn es wurden zahlreiche Erleichterungen geschaffen. Armencondukte werden gratis sein. Ebenso wird die Erhumiruna von Leichen, welche in Pariser Friedhöfen ruhen und verbrannt werden sollen, unentgeltlich erfolgen. Auch wird für Leichen, welche

aus den Vororten und selbst aus den

Departements zum LeichenverdrennungS

ozen georacvr werden, reme besondere

rrint aktritt. Al (Straf Kalnok von

- -- 1 rw ., . ... .

FriedrichSruh abreiste, war noch nicht 7 entschieden; der österreichüch. Minister - ifui . in. mn buktS vierter Elaste, d. t. ISO Francs, erklärte e für unmöglich, Trient zu in Anrechnung gebracht werden.

Wir setzen den Verkauf von Schuhen und Stiefeln zu solchen fabelhaften Preisen noch eine kurze Zeit fort. Seht nur welche BargamS toir diese Woche offmren. 800 Vaar feine HerrensSube 93 Cen s. Die Waare koSete st.tö $1.30. 13 Qifltn Uidbte Dameu Dougola Ocbube S i.23. Ein regulärer $2 00 vchub. SO DuHrnd Kinder-Ochul-Ochahe 37 CentS Cir befahlt tu ittti 73 Gnxtt dafür 10 Kiaen bandgevänte Herren-Ocdube S3 30 ; sind SS 00 mehr w-rtb. lv Kisten Hren-?lrbitSfdube 7S CentS ; nnter Brüdern $1.23 wertb.

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