Indiana Tribüne, Volume 13, Number 60, Indianapolis, Marion County, 17 November 1889 — Page 5
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srz: Das Gefühl. ?z ox ul5? 155 ffcnfchasMchsr Vertrag. teilten im SSol!. d-ildunzZveremzAMottellbicrg. Von LSkarJuftinss. &it haben, meine Herrsch asten, wie bei Ihrer Bildun? voraussetzen darf, zMseüoZ das Makärrsche Bild: Die fünf Sinne" gesehen? Ich auch. Mir sind die Sinne übergegangen, wahrend ich den Rücken- und Seiten-Faffaden dieser herilich gebauten fünf jungen Damen gegenüber stand. Ich konnte mich doch anstandshalber nicht gut setzen, da feie Damen standen. . Mein Auge schwelgte, mein Ohr spitzte sich, meine Nüstern hoben sich, um's Herz ward es mir mollig und in meinem Munde lief mir das Wasser zusammen: so wirkte jeder Sinn auf die entsprechenden Gesichlsnecven. Ich freilich hätte das Problem realistischer und mehr aus dem Leben meiner Familie dargestellt, etwa so: Bild l: meine fünf lieblichen Kinder, wie die Orgelpfeifen, neben einander im Sonntagshabit: das Gesicht. Bild 2: Dieselben mit Kochlöffeln, Töpfe und Fensterscheiben bearbeitend: das Gehör. Bild 3: die Nämlichen, Aepfel, Klöße, Sauerkraut und Leberwurst gierlz hinunterwürgend: der.Gefchmack.' Bild 4; die Gleichen unter systematischer Bearbeitung ihres Herrn VaterZ mittelst Nuihe oder Nohrstock : das Gefühl. Bild 5: Internstes aus der Kinderstube: ber Geruch. Ich habe da eben das Wort Nerven fallen lassen: ein ökonomischer Redner muß alles aufheben, und ich thue dies bicrmlt. Sie fragen mich, was Nerven sind : fragen Sie doch einmal gefälligst Ihre Frau Gemahlin danach. Wenn es auch diese nicht weiß, so schätzen Sie sich für einen glücklichen - Gatten. Ein grozx Theil der Frau weiß ihren Mannern den ganzen Tag von den Nerven kleine Histörchen" zu erzählen: man nennt diese darum historische" oder fälschlich bysterische" Frauenzimmer. Also Zterven ! Nerven sind . . . wenn Sie ein Nervensieber haben, und Sie verlieren das Fieder, was bleibt da ? Die Nerven. Oder der nervus rorum Sie wissen, was man darunter versteht? Lassen Sie den rerum weg und Sie behalten den nervus. Der orvus rerum heißt auch der Sympathikus, weil Geld Jedem sympathisch ist. Die Nerven sind weiße dünne Fäden, an welchen unsere Empfindung hängt, sie bilden im Organismus bekannrlich Telegraphenfystem, dessen Vorgang ich Ihnen anfchaulich machen will. Nehmen Sie an, Sie haben mir einen Backenstreich dedizirt, die Empsindungsnerven meiner Wange depeschiren sofort: Großes Gehirn, Kopf, linke Seite No. 14. Soeben rechte Wange von behandfchuhter, Herrn N. N. gehöriger Hand mi Siegelring bearbeitet: was thun? Drahtantwort." Der Bote überreicht der Seele das Couvert mit der Depesche und Nückantwort. Diese läßt ihn gleich warten und schreibt: Motorischer rechter' Mittelarmnerv. Verabfolgen Sie schleunigst Herrn N. N. starke Ohrfeige links. Seele." Da! Oh, pardon, mein Herr! Ich hoffe, daß Ihnen die Sache nun klar ist; ich bitte im Uebrkgen, diese Ohrfeige als nicht geschehen zu betrachten; eö kam mir nicht in den Sinn, Sie zu beleidigen. Wir sind also wieder bei den Sinnen angekommen, deren heilige Fünfzahl ziemlich willkürlich ist. Allerdings kannten die Alten bloß fünf Sinne, weshalb sie auch Makart bloß" dargestellt hat; indeß unterscheiden wir noch den Tastsinn, dar Unsinn, gewöhnlich mit dem Epitheton verfluchter", und den Blödsinn, namentlich den löhzren". Es liegt überhaupt in vielen Dingen Sinn, so im kindischen Spiel". Dennoch kommt es mir nicht in den Sinn, Ihnen den Sinn t er Sinne sinnlich zu veranschaulichen; tenn das Wort kann in zu verschiedenem Sinne gebraucht werden. Warum man grade fünf Sinne annahm? Nun, die Zahl ist eine heilige; wir haben z. A. die fünf Finger, die fünf Bücher MoseS, die zweimal fünf Gesetze, das Fünssingerkraut, FünfhausbeiWien. Noah, Frau, Sem, Ham und Japhet ; Adam, Eoa, Kam, Abel und die SHlange, das fünfte Rad am Wagen, die' fünf .Erdtheile, die fünf Akte der Tragödien und die Füße des Pentameters. Wir müssen uns aber die Sinne aus dem Sinn schlagen: denn es hat keinen Sinn, von etwas zu sprechen, was man gar nicht im Sinne hat. Ich bitte im Sinne zu behalten daß wir heute vom Gefühl zu reden haben. Gefühl ! Ich brauche wohl bei Ihnen .nicht an dieses zu appeüiren, um Ihr 'Interesse für diese Wahrnehmungsfähigseit zu erweÄen. Es gibt ein körperliches und ein geistiges, ein äußeres und ein inneres. Das innere oder Gemeingefühl ist also zunächst das Gefühl, welches der Gemeine empfindet, wenn er vor feinem Vorgesetzten in der Jnstruktionsstunde steht. Zu ihm gehört ferner Hunger und Durst. Der Hunger, ein durc seine vorzügliche Zubereitung von Speisen wohl bekannter Koch, thut, nach einem alteren Sprichworte, weh. i Nach Dr. Tanner ist er das billigste und nahrhafteste Veranügen, , welches sich der Mensch selbst in völliger Abgeschiedenheit zu Uh sten im Stande ist. Der Durst ist sehr erfrischend, wenn man eilt, gutes Glas Vier vor sich stehen hat: der Durst sitzt in der Kehle. Hunger und Durst richten 'sich nicht immer auf Speisen und Getränke. Wir unterscheiden z. B. den Heißhunger, d. h.den Hunger nach etwas heißem, den Wissensdurst, Rachedurst, Blutdurst :e. . In dies Gebiet fallt der Kater", abgekürzt auch 'Katzenjammer" genannt, gegen welchen Zustand, weil er an die ebenfalls nicht zu verachtende hierher gehörende SeekranGel erinnert. . der gesalzene Häring von, dem, Schöpfer in die Welt gesetzt wurde.' Hierher gehört der Schwindel", .siehe.Börsenberlchte 1870 bis 1872 serner das Allgemeine Wohlbesinden". Dieses stützt sich geWohnlich auf ein wohlgefülltes Portemonnaie und findet feinen Ausdruck !n Goethes zarten Versen: .Uns ist so kannibalisch wohl, als wie gestatten Sie mir, den Schluß in Rücksicht auf die anwesenden Damea zu unterdrücken. l,!:f':?i'!lls!f?!!"i:
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Das äußere Gesühl ruht in der Haut. Die Haare sind ganz gefühllos sonst würden sie ihren Besitzern nicht heimtückischer Weise ausZehen, wenn diese ihrer am nöthigsten bedürfen. Die Nage! besitzen vom Gefühl nicht die Probe, daher der Ausdruck Nagelprobe. Der Haut wurde von Alters her ein großer Werth beigelegt. Apollo konnte Marsyas nicht ärger bestrafen, als daß er ihm die Haut abzog ; sie gilt als eine kostbare Handelswaare, denn man trägt seine Haut zu Markte. Die Haut des großen Cäsar bildete das Schlachtgeschrci der römischen Soldaten im bellum gallicurn: sie riefen Haut Caesar, haut nihil! Dieselbe muß früher den Menscheu weniger fest auf den Leib gepaßt gewesen sein: denn in großer Verzweislunz pflegte man aus der Haut zu fahren, was sich heute nicht mehr leicht bewerkstelligen läßt. In Folge der unter der Haut, namentlich der Hand und des Fußes, sich verlaufenden dann aber, wie ich zu Ihrer Beruhigung bald hinzufüge, sich wieder zurechtfindenden Nerven vermögen wir zu tasten. Mittelst des Tastgefühles" finden Sie, Abends aus dem Vierhaufe heimkehrend, die Ihrem Hausschlüssel entsprechende Hausthür. Es bewahrt Sie davor, daß Sie, traulich um die Familienlampe gefchaart, anstatt der heimlich geliebten Tochter das Händchen zu drücken, den Herrn Papa in das Bein zwicken.' Es gibt Ihnen, der Sie im Halbdunkel einen Kuhstall besuchen, davon Kunde, ob Sie auf das Pflaster, die Diele, das Stroh oder sonst wohin getreten sind. Das räumliche Gefühl setzt den Kellner in den Stand, sofort zu unterscheiden, ob Sie ihm einen Thaler oder ein abgegriffenes Zweipfennigstückchen in die Hand gedrückt haben. Der Temxeratursinn" läßt Sie, wenn Jemand fchweißgebadet vor Ihnen steht und vom Thermometer die 32 Grade abliest, sofort, ohne selbst nachzusehen, erkennen, ob dieser Wärme" oder Kätte" gemeint hat. Ob die Vortheile des Gefühls mit feinen Nachtheilen gleichen Schritt halten, ist freilich eine andere Frage. Wenn ich die Welt geschaffen hatte, ich würde Fran Eva ohne Nerven und Herrn Adam gefühllos gebant haben ; denn das Hauptvergnügen des Gefühls ist ja doch der Schmerz". Ich will Ihnen, meine geehrten ZuHörer, nicht den Schmerz bereiten, den Schmerz, der den Inhalt eines besonderen Vertrages mit Demonstrationen bilden könnte,' hier zu zergliedern. Ich will Sie auch heute nicht mit meinen pädagogischen Erfahrungen bezüglich der Anwendung von Prügeln unter Ehloroformirung des gezüchtigten Objektes belästigen; ich würde dies Thema doch nicht erschöpfen können und gewärtigte Ihre berechtigte Frage : Haben Sie sonst keine Schmerzen?" Was nun das innerliche Gefühl" anbetrifft, meine schöne Damenn Sie, die Sie ganz aus Gefühl bestehen Sie werden mir Recht geben, wenn ich schnell darüber hinweggehe. Gefühlssachen las sen sich eben nicht so schlechthin mit Worten erledigen. Gefühl muß gefühlt werden, und es geht mir gegen mein Gefühl, mich von diesem gefühlvollen Saale auf einen ausschließlichen Gefühlstheoriker hinauszuspielen. Was ich aber zu fühlen offen ringestehe, das ist ein ausgesprochener Appetit und ich denke, Ihnen verehrte Anwesende, geht es ebenso. Haben wir also nach diesen langen Gefühlserörterungen Mitgefühl mit uns selbst; auf, meine Verehrten, öffnen wir den Speisesaal! Ich habe das Vorgefühl, daß es uns sehr gut schmecken wrrd ich bin eben ein Gefühlsmensch". Die Deputation.
HuQgriMIche Skizze von W. ünnn. Seitdem die neue Zweigbahn Alten-hnnd-Wurmhausen in Betrieb genommen war, gab es in dem Flecken Tippelskirchen nur noch Unzufriedene. Man denke: Tippelökirchen war von dem Schienenstrange ausgeschlossen, es hatte keine Haltestelle bekommen. Die Tippelskireher mußten eine halbe Stunde weit bis zur nächsten Haltestelle laufen, wollten sie die Altenhund-Wnrmhausener Bahn, die doch dicht vor ihrer Nase vorbeilief, benutzen. Das mnßte anders werden! Vom Gemeindeoorstand Schlau an bis zum Nachtwächter Schläfrig herunter waren Alle derselben Meinung. Bei der nächsten Gemeinderathssitzung waren sämmtliche Gemeinderäthe anwe. send. Sogar der dicke Brauer Mqlzer, der sonst immer sich zu entschuldigen pflegte, war eschienen. Stand doch ans der Tagesordnung als einziger Punkt die Frage: Wie erhalten wir eine Haltestelle? Der Gegenstand war wichtig und mir einer ihm entsprechenden Miene versammelten sich die Gemeinderäthe im Ertranmmer des Nathskellers. Der Gemelndevorstand hatte sogar seinen Frack angezogen Und der Kleingutsbekitzer Dungvoll bemühte sich, einmal nict einzuschlafcu eine- schwere Arbeit für ihn! Der Gemeindcvorstand Schlau über nahm das Referat. Er führte aus, daß Tippelskirchen um seine ganze JZeputation komme, 'wenn es nicht gelinge, die Eisenbahn hier zum Halten zu bewegen. Er forderte schließlich zur Discujsion über die geeignetsten Mittel auf, die Bahnverwaltung zur Einrichtung der Tippelskircher-Haltestelle zu veranlassen. Malzer meldet sich zum Worte. Er verlangte, kein Tippelskirchner solle fremde Biere trinken, dadurch füge man den Brauereien in der Residenz einen empsindlichen'Schaden zu und die Brauer seien gewichtige Leute. Die würden'S schon machen. , Der Protokollant Gemeindelchullehrcr Dosig erlaubte sich geziemend anderer Meinung zu sein. Er setzte in längerer Rede auseinander, daß man in emem zierlichen und horchen Schreiben petitioniren müsse. Da erhob sich der Herr, Conto? zu sei-, ner vollen Größe: I l Meine Herren nur eine Frage richte üh an Sie ! Ich frage Sie, warum habea rolr denn unsern ReichstagsabgeordMM li'!!'"
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neten gewählt, wenn der uns nicht einmal eine Haltestelle verschaffen kann?" Tiefe Stille herrschte momentan nach diesen Worten, dann brach lauter Beifall los. Jawohl!" rief der Vorstand, natürlich!" fügte Herr Malzer mit seiner fetten Stimme hinzu und Lehrer Dösig sagte leise: So was wollte ich auch noch vorschlagen!" Der Gemeindeoorstand erhob sich. Sie haben den gnten Vorschlag gehört, meine Herren. Wollen Sie ihm zustimmen?" Einstimmig geschah dies. Da wandte sich plötzlich der Vorstand an seinen Nachbar: Lieber Malzer," bat er leise, wie hieß doch nur unser Abgeordneter? Bei den vielen politischen Oft Vi it im frt? -tij uiuiuuiu vifc iiiuii Jvfl behalten muß, entfällt einem leicht ein Name!" Hm!" machte Malzer mit grenzenlos verblüfftem Gesicht. Ja, er hieß " nnd schnell sich zu Dösig wendend. flüsterte er: Wlssen See seinen viamen nicht mehr?" Auch Dungvoll hatte auf Dösig's aleiche flüsternde Frage nur ein stummes Kopffchüttelu, da sprang der Vorstand auf. Er hatte sich inzwischen besonnen. Meme Herren, Sie erinnern sich doch noch alle unseres Abgeordneten? Es war der Doctor Schulze m der Nestdenz ! " Ja!" nescn Alle, wie von emem Alp befreit. Und nun wurde oie Vcoatte erregter. Die Entsendung einer Deputation an den Abgeordneten war schnell beschlossen, r r r: c ; - tt 5 5 . Wwlerlger war iqjon oie nuswayl oer Mitglieder. Endlich einigte man sich dahin, daß Schlau, Dösig, Malzer und Dungvoll reisen sollten. Und da dese vier Herren die Mehrheit im Gemeinderathe bildeten, so ging auch der Beschluß durch, daß die Reisekosten aus der Gemelndekasse entnonttnen werden sollten. Sehr zufrieden suchten die vier Deputirten ihr Heim auf, träumten von der Iresidenz und ihren Freuden und setzten sich, nachdem sie am andern Morgen bis zur nächsten Haltestelle gelausen waren, auf die Bahn, um, mit reichlichen GeldMitteln aus der Gemeindekasse versehen, ihren Zweck durchzusetzen. Malzer, dem Herr Schlau die Führung der Deputation willig abgetreten hatte, eommandirte seine Getreuen, als man in der Nesidenz angelangt war, zuerst zu einem kräftigen Imbiß. Die Depntirten hieben wacker drein und tränken noch mehr. Als man endlich aufbrechen wollte, stellte sich heraus, daß Dösig und Schlau einen Schwibbs hatten und sich so einem Abgeordneten gegenüber nicht mehr als präsentabel erwiesen. Man ging also in ein Hotel. Während Dösig und Schlau ansschliefen, machten Malzer und Dungvoll einen Abendbummel-, von dem sie Nachts um Zwei sternhagelvoll ins Hotel zurückkehrten. Dösig und Schlau waren am andern Morgen bereit gewesen, die Visite bei dem Abgeordneten zu machen. Aber nun waren s ihre beiden College, die nicht munter zu kriegen waren, ehe die Mittagssonne schien und die alsdayn erklärten, sich erst wieder stärken zu müssen, ehe der wichtige Gang angetreten werde. Das Resultat war bei allen Vieren eine fidele Stimmung, in der man einige Sehenswürdigkeiten besuchte, bis der Abend wieder herankam und man abermals übernachten mußte. Die Bedenken Schlans und Dösigs hob Malzer mit dem Hinweis auf den zweifellosen Erfolg ihrer Bemühungen. Und den Tipvclskirchnern war die Haltestelle ein rundes Sümmchen werth. Es wurde als heimtelegraphlrt. daß die Deputation nach unendlich zahllosen Schwierigkeiten morgen beim Abgeordneten empfangen und Abends heimkommen werde. Am andern Vormittag sollte der Besuch vor sich gehen. Dösig hatte mit unsäglicher Mühe die Wohnung des Herrn Abgeordneten ausaetüsstelt. Dr. Schulze faß an seinem Schreibtisch, emsig beschäftigt, als ihm fein Dienstmädchen eine Deputation" meldete. Was will denn die bei mir?" brummte Dr. Schulze. Da ossnete sich auch schon die Thür und geführt von Malzer, der seinen wei ßen riesigen Cylinder wie eine Art Schild vorstreckte, traten die Tippelskirchner ins Zimmer. Mit etwas heiserer Stimme trug Malzer den Wunsch vor und schloß : Und so glaubten wir 'uns an unfern Herrn Abgeordneten wenden zu sollen, überzeugt, daß dieser seine Wähler nicht vergessen und ihnen zu ihrem Rechte helsen wird!" In dem Gesichte des Dr. Schulze hatte es ganz merkwürdig während dieser Rede gezuckt. Jetzt lachte er offen heraus: Aber meine Herren seit fünf Jahren bin ich ja nicht mehr Abgeordneter ! " Mälzer sah bei diezer Eröffnung aus, als seien ihm alle Fässer ausgelausen. Dösig, Schlan und Dungvoll aber wurden bleich. Sie hatten eine große Summe verbraucht, die sie jetzt aus ihren Taschen ersetzen mußten. Malzer, der Brauer, sagte als vermogender Mann leichthin: Sa' haben wir wenigstens ein paar vergnügte Tage in der Nesidenz gehabt!" Aber Dösig und Dungvoll jammerten ob der ihren Geldbeuteln bevorstehenden Schropfung. Und Schlau seufzte: Wenn das meine Tippelskircher hören, jagen sie uns alle aus Amt und Würden!" Dösig abcceufzte nur: Bezahlen, müssen wir's denn wirklich bezahlen?" Von den Lippen der andern Drei klang als Antwort ein trübes Ja" ! n Und so kam'S auch. Kläglich zog die Deputation in Tippelskirchen wieder ein. Die Einwdhner erfuhren die Wahrheit nlHt. nur der Cantor, und der hak sie mir in einer schwachen Stunde erzählt, Auch e in e L ei stung. Er (bei der Abreise vom Bade) : Du Frau, dort steht auch noch die dritte Kellnerin, und scheint ausM Trinkgeld zu warten, die hat unS doch während unseres Hierseins Nicht ein einiges Mal bedient! Sie: Hie und da hat , sie mal Mittags gesegnete Mahlzeit" gesagt dafür wird sie halt was wollen ! u . ' j mMkm
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saafcwn Eine Rabengeschichte. F. Schumann, der Verfasser anziehender Wild- und Waldbilder aus Rußland" im Petersburger Herold", erzählt in diesem Blatte folgende Geschichte: Einem Gutsbesitzer im Gouvernement Tambow wurden zu Anfang des Sommers 1664 zwei junge lebende Raben gebracht. Seine Familie nahm sich mit Eifer der Erziehung dieser kleinen Taugenichtse an, sodaß sie kräftig heranwuchsen und sich des besten Wohlbesindens erfreuten. Den sprachlichen Theil der Erziehung unserer Vogel hatte das Hausgesinde des Gutes übernommen, das ihnen die Worte: Ja Tfcherrt! Ja Tscherrt!" (ich bin der Teufel) bald beibrachte, Laute, die ihnen wegen' ihrer natürlichen schnarrenden Stimme keine Schwierigkeiten machten. Nachdem das Nabenpaar vollkommen zahm geworden, ward ihm der Zutritt in alle Gemächer des herrschaftlichen Hauses gewährt. Sie begleiteten nachhüpfend die Glieder der Familie bei Spaziergängen durch den Garten und auf der Landstraße; fanden sich auch regelmäßig während der Mittagstafel im Speisesaale der Familie ein, uln dort von den Kindem mit Leckerbissen vom Tische bewirthet zu werden, kurzum, sie hatten keinen Grund, das Lebey ihrer Brüder in der Freiheit zu beneiden. Doch die Thatsache, daß sie gegen die Gesetze der Reinlichkeit sich nachdrücklich verwahrten, erwies sich als höchst unangenehm für das Haus ihres BrotHerrn; namentlich für die Dienerschaft, die immer unwilliger wurde, die Schmutzflecke zu entfernen. Diesen Umstand durch Erziehung zu beseitigen war möglich ; ihm wurde nun dadurch abgeholsen, daß der Schneider des herrlchaftlichen Gutes den Vögeln Höschen nähen mußte, welche die fchwarzen Beinchen und einen Theil des HinterkörperS bedeckten und, um auch ihrer Eitelkeit zu genügen, aus rothem Tuch hergestellt wurden. In dieser höchst auffallenden Tracht besuchten sie zn Zeiten die nächstgelegenen Umgebungen des herrschaftlichen Wohnsitzes und wurden, da sie jeder Bewohner des Gutes kannte, von Niemanden gestört und beunruhigt. Eines schönen Tages unternahmen sie einen weiteren Ausflug in ein Dorf, wohin der Ruf von ihrem Dasein noch nicht gedrungen war. Die Mehrzahl der Bewohner bestand aus Bauern, die einer in Nußland nickt geduldeten Neligisnssekte (Popwotschini) angehörten ; in ihr spielen roher Aberglaube und jeglicher Hokuspokus eine wichtige Rolle.- Im Dorfe flogen die Raben auf das Fensterbrett des offenen Fensters der Priesterwohnung, in der sich zur Stunde mehrere alte Weiber der Sekte befanden. Nachdem die schwarzbesiederten und rothbehosten Gäste dem in tiefer Andacht versammelten Publikum einige artige Bücklinge gemacht, riefen sie lllen vernehmbar ihr: Ja Tfcherrt! Ja Tscherrt!" ins Zimmer hinein. Man kann sich das Entsetzen und die Aufregung dieser fanatischen Gesellschaft denken ! Auffchreie. Verwünschungen und Anrufe an alle ihre . i (V. . y- . Heiüaen, jic gegen oen euser ln Vcyntz zu nehmen, der in Vogelgestalt und roth behost erschienen fei, um die arme Mensch heit zu verführen, erfüllte den Raum kurzum der Lärm war ein großartiger und es dauerte auch nicht lange, daß Knüttel und Steine auf die ungebetenen Gaste zuflogen. Dte Gefahr erkennend. die ihnen bei längerem Verweilen an diesem uugastlicheu Orte drohte, machten sie schnell Kehrt und strichen hm. Was nun die Zeugen dieses Vorfalls anlanat. so wird sie keine Macht zu überzeugen im Stande fein, daß jene beiden fchwarzen ezeuen nicht der leibhaftig Satan und seine Großmutter gewesen sind. Die besten Bücher aller Jetten und Literaturen. Eine Berliner Verlagsbuchhandlung .1 r.JL --r r u i , j YU! im; Nllll) einem oeruymren engltWen Muster an namhafte deutsche Schriftstelle? und Gelehrte gewendet, nm von diesen 'eine Liste der besten Bücker tu verlangen. Diese Listen sind nunmehr unter dem Titel des vorliegenden Berichts im Druck erschienen. Jeder der Herren c . r n , . rilipsieyir anoere vesle Vucher, und wir müssen daher annehmen, daß eine Einigung überhaupt nicht herbeiznführen sein wird. Obschon dies vorauszusehen war, haben wir uns nun an Nichtschriftsteller und Nichtgelehrte gewendet, um auch der Volksstimme über diele Frage Geltung zu verschaffen. Einige der uns zugegangenen Antworten wollen wir hier folgen lassen, wir müssen 'aber die Bemerkung vorausschicken, daß'auch durch diese keine Einigung herbeigeführt worden ist. Frau Muckenich schreibt : Ich leide wie viele Frauen an Tränmen. Was bedeuten sie? frage ich alle Morgen, wenn ich geträumt habe. Nun wird ja in vielen klassischen Stücken geträumt. Faust träumt, Egmont träumt,, Franz Wcoor träumt, aber sie träumen alle nicht so, wie jch, und es kann mir nichts helfen. Jch träume meist' Num mern, Feuerwehr, wilde Thiere, daß ich in der Pferdebahn kein Geld bei mir habe, und daß ich entweder fliege oder aus dem Luftballon herunterfalle. Es kommt darauf an, ob ich Abends Käse gegessen, oder was Verrücktes gelesen habe. Darum habe ich mir ein Traumbuch angeschafft, und das erkläre ich für das bejte Buch, denn was ich nachschlage, das sinde ich auch. Ich habe es zwar noch nicht, ganz auswendig geträumt, es fehlen mir noch 109 Träume, aber daran sehe' ich gerade, baß es das beste Buch ist, denn ich werde es noch lange gebrauchen. ' ' Rentier Schnabel theilt mit: Det beste Buch wollen ö!e wissen? Del is, det Mielhequittungsbuch von meine Häuser. Jemehr ick steigere, desto scheener wird et, un et besteht Jottlob aus zwölf Bände. So 'ue Bibliothek hat nuh Jeder, det kann ick Ihnen sagen. Mädchen für Alles Klara Liebe sagt: Schillers Jedichte is.das beste Buch, aber noch besser ist die drei Musketiere von,,, Dumas mit'n ü. , Darauf war ich abonnirt, und , es dauerte sechs Monate. Hit ich es ganz hatte, es sehten fctoß zrw Hefte, aber wenn ich es lese, dann denke ich an meine 'eigenen drei Musketiere. jm
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Ach, es war eine schone Zeit. Jetzt ist es ein Dragoner, aber trotzdem. 55 Confektionöse Laura Süßlich erklärt: Es gibt gewiß Bücher wie Sand m Meere, aber das beste Buch ist und bleibt doch mein Tagebuch. Jeder Tag hat seine Seite und jeden Abend schreibe ich die Seite voll mit allen meinen Gedanken, und da notire ich auch den Aerger, den ich gehabt habe, serner, was mir mein Karl gesagt hat, wo ich mit ihm war und was er mir geschworen hat. Wo ich was zu verschweigen habe, da mache ich eine Null, dann fällt es mir ein. Wenn ich aber im Theater war, dann ist die Seite zu klein, dann schreibe ich auf der Rückseite weiter. Verleger Grapser versichert: Das beste Buch ist das, von welchem jährlich eine neue Auflage erscheint, und wenn man dem Autor das Manuscript für ein Ei und Vuttcrbrod, oder besser für eines von beiden abgekauft hat. Auf alle anderen Bücher pfeife ich. & Redakteur Dr. Kleister meldet nnd zwar, wie er hinzufügt, aus bester Quelle: Was heißt: das beste Buch? Das ist doch ein Buch, in welchem die Quintesscnz der Wissenschaft und der Poesie zu sinden ist, wie es ein vielbefchäftigter Redacteur er schreibe nun Leitartikel oder Fenilletons jeden Augenblick fast so Nöthig wie etwa die Scheere braucht. Nun, ein solches Buch ist der Büchmann. Ein gutes Citat verblüfft, selbst m diesem Augenblick muß ich nachschlagen, um zu sagen: Denn eben wo Begriffe fehlen, da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein." (Büchmann, 14. Aufl. Seite 79.) (Berliner Wespen.) IN GOOD OLO COLONY TIMES. Diese? amerikanische Volkslied, dessen Anfang der Reichskanzler bekanntlich in den Phonographen hineingesprochen hat, sindet sich mehrfach zitirt in dem jüngst in deutscher Uebersetzung erschienenen Briefwechsel von John Lothrop Motlev,welcher Mancherlei über das Verhältniß des Fürsten Vismarck zn diesem seinem Jugendfreund enthält. Bezüglich des erwähnten Liedes ist aus dem Briefwechsel ersichtlich, daß eS ein Leibund Magenlied der beiden Freunde in der Göttinger Studentenzeit war. Die Erinnerung an dieses Lied war dem Fürsten Bi'smarck mit dem Namen Motley's eng verknüpft, wie folgender Passus eines am 17. April 1863 an den amerikanischen Freund gerichteten Briefes beweist: Jch gehe niemals an Logiers Haufe in der Friedrichstraße vorüber, ohne nach den Fenstern hinaufzusehen, die von einem Paar rother Pantoffel geziert zu sein pflegten, die von den Füßen eines Herrn gegen die Brüstung gehalten wurden, der nach Jankeeart saß, Kopf unten und unsichtbar ; mein Gedächtniß frischt dann die Erinnerung auf mit dem Lied: Zur guten Zeit der alten Eolonie, als wir zwei lustige Schelme waren." (In good old colonv tirnes, when we were roguish chaps.) Auch Motley hatte nämlich als Student die Gewöhnheit, nach amerikanischer Art zu sitzen, was folgende Stelle eines anderen Briefes lehrt: Wann kannst Du kommen und wann willst Du es? Jch schwöre, daß ich mir die Zeit nehmen werde, mit Dir nach dem alten Logier'fchen-Quar-tier zu gehen und eine Flasche mit Dir bei Gerolt zu leeren, wo man Dir einst nicht erlauben wollte, Deine schlanken Beine über einen Stuhl zu legen." Dieser Brief, welcher eine herzliche Einladung nach Berlin enthält, schließt mit den Worten : Sei gut und komme oder schreibe". Verfolgt von dem alten Lied In den guten alten Eoloniezeiten". Man sieht, Fürst Vismarck dachte nie an dieses Lied, ohne an Motley zu denken. Auch in seiner oftgenannten AZeichstagsrede vom . Februar 1838 citirte Fürst Vismarck: In good old colonial tirnes, when we lived under a King. (Zur guten Zeit der alten Colonie, als wir unter einem König lebten), indem er Hinzufügte, er Habe es gelernt von feinem verstorbenen Freunde Motley. In dem erwähnten Buche sindet sich citirt: In good old eolou timcs, when we were roguisli chaps. (Zur guten Zeit der alten Colonie, als wir zwei lustige Schelme warm.) In den Phonographen sprach . Fürst Bismarck bekanntlich : In good old eolou tioies, when we had no king. (Zur guten Zeit der alten Eolonie,' als wir keinen König Hatten.) Wie die drei verschiedenen Lesarten des Liedes, von denen die letztere der ersten geradezu widerspricht, zu vereinbaren seien, bleibt eine offene Frage.. An einem der letz ten Sonntage Hat in Zombor, der ungarischen Stadt, ein Mädchenmarkt stattgefunden. Dieser zählt zu den alten Bräuchen der Terben; und ebenso wie alljährlich, stellten sich auch diesmal die dunkeläugigen Mädchen in den Schenken der Szivaczergasse zur Schau auf. Die Bursche tranken und ließen sich aufspielen, dann ging's zur Besichtigung der heirathslustigen Waare. Die Mädchen pflegen sonst ihre ganze Mitgist in Form von Geldmünzen als Aüsputz an den malenschen Kleidern zu tragen, Heuer regnete es aber in Strömen und so mußten die Mädchen ihre Schätze nothgedrungen unter dem Jäckchen verbergen. Das schlechte Wetter mochte nicht Schuld daran tragen, daß von den Burschen nur wenige zu den Reihen der Heirathslustigen traten und der einen oder anderen Schönen das Zeichen der Verlobung, ein Herz aus Lebkuchen, überreichten. Ein Trinkgeld (Bakschisch), von jedem Europäer zu verlangen, halten die Muselmänner für ihr unbestreitbares Recht. Ein,deutschcr Steuern 'n rettete vor Kurzem in Smyrna einen dein Ertrinken nahen Hafenarbeiter aus dem Meere und brachte ihn mit eigener Lebcnsgesahr an's Ufer. Nachdem er ihn 'j - , " Jr ' n .()'' '" ' ,s i, f mit aller Anstrengung' wieder zum Be? mußlsein zurückgerufen halte, ivarcn die ersten 1 Worte des Geretteten: .Bakchisch, Herr.Vakichisch l' " iV-f
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