Indiana Tribüne, Volume 13, Number 54, Indianapolis, Marion County, 11 November 1889 — Page 3

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Wer sie einmal gebraucht hat. wttd sie iÄt ehr austtbtn Tlnegar lttt?." 9t ,tn,g, bekannte Tez?en, ssmtxi. fiimuiut lai ehirn und demhigt die 3Jrm, gu Bri die Ewgeseid und giebt ein perfekte Blut treulstion durch die eIchi,i der, eich wüt eA!mtStt tu SesundZtU viedtrhergefteSt. Jose vh J.Sa an, von No.7b Weit Ste.,Ne Vk.1agt: .Ich heb i den letzten Sif Jan fUll Line, Bitter" Im Haus gehadt und et ist ta HautmUtel in einer FsmUte. ,,. W. Davl, V9 m BzrsAne tr.. o Orleans aM schreibt unter dem Datum deS AZ.V RSSS wie folgt: .Ich bin in 15 Jahr 5ch Hob pringir!ansA e gange, weil ich an ungew Zundem wt IM. Ich habe eben drei JloZche .wegar :tter ebruSt nd hat mir metzr ge nüdt &li dt Quelle, e ifl dt etnt diji, elch hergefiellt rsu:d.Fr Vkttt Frssn, PS. Vk?, sr. S., sagt: .Bwegar SittttZ" die btste ütdui, bxt , Zemal genomse hab; sie hat mein Leben &t rettet." .kaile. von LudsUi. As., iaat: -tetne M BittrS heilt itch 13 Bz?alzzfts vor itdn Za Tn. nd kürzUch heMe ei mich von s:he-TlstlemnS. Ära W. . D V i t. ,? Simse. I Jchntdt: Ich heb sehr an schlecht;, eedauung unk kingerseide Beschwerden geitten und .kiinegus MkerZ' erschäffte ir itat Srluchterung.- , . I am A H. D w ? ven WebZZee.Wast., schreibt? .Ich benstzt Akt .inegn ittek" ai edtjia ist RühUng ud kfreut mich des deJea eZundheit. . Etm n, 77Vstzome?, tr. s Z)Z, i schreibt: .Ich haUe ZZ? Zi--.z !brtn säe ein üdertreiAiche .Ton.t Säbsche ch frt. UZresstr: UZ. II, MoDontilil Oe. S2 Waskiugton Straße, New V"rt. WaMr-Nsten sir den Hausgebrauch Zimmer $5 jährlich, Sprenkeln in Verbindung mit Haut gebrauch, , 40 F5 Freut, tz? 00. Spveskel allein, so Fu und deutgn tzw. TndIaxifvpoll& M88sr -Gesellschasr, Ossi : 25 Lüd Pennsylvania Str. Teledbon 510. Olsenbahn - Zeit TadsUe JeffersouviLe, Radifo & Jndiauapoli. baaug : Srpreßzöge L:t0 Bm, Nm. 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Ankunft: 8.80 Bm. Lakayettt Ack. 10.85. m, 6 1 Nrn. Ehago, Et. Louii ä: P'äiibsrg. Abgang: 4 SO Vm. 00 Nm. 5 10 Nm. iTolumbut Ace 9 00 Bm. Richmoud Ace 4 00 Rm Aukuutt 11 4 Vm. 6 50 Nm. 10 20 Nm Solumduß Are 8 50 Rm. Rchmond Are 9 4021m. huago Division via Kokomo. Abgavg : ' Ul 85 Vm. 11 20 Nm. ukunfr : t 26 Vm. 8 15 Rm. , Lake SrZe Western. Abgang: 71SVm. ILONm. 7 00Nm. 11 10 Nm. Vukuujt: 8 20 Lm. 10 80 m. A LO Nm. LO Nm. Judianapolis & Vucenue. pkßAbgang : 't LO Vm. Ace. 4 10 Nm. 'SkpnZ-Ln!uaft: 4 50Nn:. Lee. 10 78. Eiuciuuatt, Hamlltsn & Judlauapoli. Abgang: 8K5 Vmtzl. SOS Am. 2 45 Nm. itgL S 25 Nm. Ankuust : 8 85 Bm. 4 45 Nur. 20 55 NA tgl. X5HU, Judlaua & Veftern. Pksrkt Division. bgaug : 7 00 Vm tgl. :l ,0 V: 11 0 Nm tgl. - Ankunft : ö 54 Vm kzgl.7 40BM. L 40 Nra. . . OeAiche Divisioa.-Abgang : S 00 Lm tgl. 00 Nm tgl. Ankunft : 1 00 Nm tgl. 10 40 ?Nm tgl. Sudianapolit, Decatsr & Sprwgsicld. . Mbgaug i 85 Bm. 11 00 Nm nk: -S50Vm.4 5SNm. Judiauapoli te Ct. Sontl. 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Die SHnttPftsVaösdofe.

Roman von W. We st all. lFortlttzuna.1 E? war leichk, aus diesen Angaben zu berechnen, um welche Zeit Noydsn m Dresden angekommen sein mußte, und Herr von Ehrenberg erfuhr denn auch auf seine sofort angestellten Erkundigungen hm. daij, sobald der Zug, mit welchem der Doktor gereist war, seinen Bestimmungsort erreicht hatte, ei Mann entstiegen ar, der unter dem Namen Jordan zwei Gepäckstücke auf dem Gepäckbüreau zum Aufbewahren abgegeben hatte und dieselben dann spater an dem gleichen Tag wieder abholte.' Und das war alles an dem nämlichen Tag gescheSen, an dem der Ueberfall deS Herrn Noth und die Beraubung seiner Kasse stattgefunden hatte. ' j ,AlS er den Naub ausgeführt und die Papiere verkauft hatte, muß Novdon ! direkt ach Paris gereist sein," sagte! Herr von Eyrenverg, nachdem er Jack das soeben Erzäblte genau und aus führ lich mitgetheilt hatte. .Jetzt liegt die 1 Sache fast aufgeklärt vor, Herr Verelst. Ich muß nur noch die Schnupftabaksdose mit dem Todtenkopf auffinden, dann ifl in dem Netz, das ich über den ehrenroerthen Herrn Doktor Äalder Rovdon zu, ! sammenziehen werde, kein Loch mehr, 1 durch welches er entschlüpfen könnte." .So hat also die Dnrchsuchung seiner Wohnung in Betreff der Schnupftabaks dose zu keinem wünschenöerthen Nesule tat geführt?" Nein, das einzige Exemplar, welches m NodonZ Sammlungen sich vorfand, war eine goldene Dose,' auf deren Deckel der Namenszug der russischen Kaiserin Catharma II. emgravirt war." .Ach ja, die hat er mir auch gezeigt; Voltaire erhielt sie einst von der Kaiserin zum Geschenk. WaL haben Sie mit ihr gemacht?" - .Selbstverständlich dort gelassen, wo sie sich befand. Aber ich, dabe vorhin doch nicht die volle Wahrheit gesagt, denn ganz resultatlos ist die HauSdurchsuchung doch nicht gewesen. Wir haben den Koran gefunden." .Welchen Koran?" Ein benihmteZ und kostbares Koranmanuscrivt, welches zusammen mit noch einigen anderen werthvollen Büchern vor einiger Zeit aus der öffentlichen Bibliathet in Berlin gestohlen wurde. Man hegte gegen einen der Bibliothekare den Verdacht, daß er mit den Dieben in Ver bindung stände, ja ihnen sogar thatsächlich geholfen habe, und die Sache wurde zur weiteren Verfolgung in meine Hände gelegt. Nachdem ich einige Vorunterluchungen angestellt hatte, kam ich zu dem Schluß, das; mehrere der gestohlenen Bücher ihren Weg hierher nach Dresden genommen hatten, und da Doctor Not) von ein sehr weit bekannter Bibliophile ist, vermuthete ich, daß sie wahrscheinlich bei ihm zu suchen waren. Da ich aber meiner Sache nicht ganz sicher war und directes Nachforschen und Nachfragen nicht nur nutzlos, sondern vielmehr daS Verkehrteste gewesen wäre, waS ich hätte thun können denn wenn Doctor Noudon wußte, daß sie gestohlen waren, so würde er natürlich nichts davon haben verlauten lassen, daß sie in seinem Besitz waren, auch hatte ich keine Lust, etwa durch eine Zwangsdurchsuchung des Haue fes eines britischen Unterthanen auf einen bloßen Verdacht hin einen großen Scandal wachzurufen so versuchte ich durch Sie und durch Herrn Noth, und oa dies fehlschlug, durch den alten Simon, der bekanntlich ein schlauer und geriebener Patron war, mir darüber Gewißheit zu verschaffen. Durch den alten Buchhand ler erfuhr ich denn auch, daß der Doctor wirklich im Besitz eines der gestohlenen Bücher war, nämlich desjenigen, deffen lateinischen Titel ich Ihnen bei unserer ersten Begegnung aus einen Zettel schrieb. Vielleicht erinnern Sie sich auch noch daran." 1 .Gewiß, eö war dmals, wenn ich nicht ganz irre, als Sie als Vucherliebe laber auftraten," entgegnete Jack in spöttischem Ton. .Gan; recht! Ich habe in meinem Je ben schon sehr viele Rollen gespielt, mein Verehrlester, ja, ich bin sogar einmal als Pastor erschienen und habe auch in dieser Eigenschaft eine Predigt gehalten." '.Sind Sie schon in Chemnitz gewesen?" '""' .Nein. WaS hatte das jetzt noch für einen Zweck gehabt und welchen Nutzen hatte es bringen können? Tvir können doch Doctor Nondon nicht ür ein Verbrechen, das er in Manchejter begangen hat, hier in Dresden belangen, im daß er der Besitzer der Schnupftabaksdose ist, dafür haben wir hinreichende Beweise in den Händen. Wenn wir nur die Schnupf tabaksdose selbst finden konnten! Aber er beantwortet ja leine einzige Frage, die an ihn gerichtet wird, weder hierüber, noch in Vetresf des KoramnanuscrivtS, noch über fönst etwas. Dieses verstockte Stillschmeizen kann dem gelehrten Herrn sehr übel bekommen." Jack erwähnte dann im weiteren Per lauf deS Gesprächs noch den anderen Fall, die Ermordung des alten Buch .Händlers Simon, und zählte Herrn von tzhrenberg, was Hermann Noth zu Lea gesagt hatte. Wie-ist das in der That so?" entgegnete der Criminalcommissär und nickte mehrere Male in ernsthafter und bedenk licher Weise mit seinem Kops. .DaS ist ja eine sehr sonderbare Geschichte. Da muß ich naturlich sogleich mit dein jungen Herrn Noth sprechen und' ihm zwei oder drei Fragen vorlegen, die er hoffentlich in seinem eigenen Interesse genau beantworten wird. Nun, ich habe ja auch selbst niemals gesagt, ' daß eS ohne jeden Zweifel feststeht, daß die Ere mordung des alten Simon auch ' von Doctor Noadon ausgeführt worden ist Dieser Fall ist bis jetzt noch dünket, Und wir wollen hoffen, daß durch die Aus sagen des jungen Herrn Noth etwas Licht in die geheimnißoolle Sache kommt Hier bietet sich gute Gelegenheit, allen band Möglichkeiten heranözusinden. Ich werde jetzt, m ich wieder hier bin und auch Zeit -.ug dazu habe,, mich auö fchli:lich :it dieser Anaeleqenheit be j fassen. Drr j inge Herr Noth wird mir mu einen paelz geven rönnen, an'

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elch'em Weg ich ZNATchst vorzugehen habe. Deswegen xoiü ich auch sogleich den jungen Maler aufsuchen und ihn aussragen über das, was er weiß." 52. Hermann Noth war viel leichter zu behandeln, als Herr von Ehrenberg er artet hatte. LeaS abweisende Antwort batte ihn auf das Empfindlichste getrof seit, und er machte daher keine Schwie rigkeiten, sondern erzählte dem Berliner Criminaibeamten Alles, was er wußte. ausführlich und genau. Seine Angaben waren allerdings sehr einfach, aber doch von großer Wichtig, seit.. An dem Abend, an dem der alte Simon ermordet worden war, hatte der junge Roth einen Spa ziergang gemacht, der ihn wenige Minu ten vor sieben Uhr durch die Pirnaische Straße führte. Er sah in dem Schaufenster von Simons Laden ein Buch liegen, welches ihn interefsirte. Er trat daher in das Geschäft ein und kaufte eS um den Preis von drei Mark von dem alten Buchhändler selbst. .Ich habe daS Buch bei mir zu 'Haufe," schloß Hermann seine Aussage, .wenn Sie es etwa sehen wollen." Das hatte aber natürlich für Herrn von Ehrenberg keinen Werth. Die Hauptsache war vielmehr, daß der alte isimon um sieben Uhr in seinem Laden noch gesund und munter gesehen worden war. Wenn dies wirklich auf Wahrheit beruhte, so konnte Doctor Novdon un möglich der Mörder gewesen sein, denn es war erwiesen, daß er nach halb sieben Uhr schon nach Hause gekommen und daß er seine Wohnung auch bis zum folgen, den Morgen nicht wieder verlassen hatte. .Wenn dies wahr wäre!" dachte Herr von Ehrenberg bei sich. .Und warum sollte eS nicht wahr sein? Der junge Herr Noth hat nicht das geringste Interesse daran, falsches Zeugniß zu Gunjten des Mannes abzulegen, der seinen Vater ermordet hat. Da außerdem die Tochter Noydons seinen Antrag zurückgewiesen hat, so wird er gewiß nicht ihr zu Gefallen eine Lüge aussprechen. Ja, ja, alles spricht zu Gunsten derWahr beit feiner Aussage. Wir waren offenbar auf einem falschen Weg. Wir müssen eisen andern einschlagen. DaS ist sehr unangenehm. Es hatte doch allen Anscbcin, daß der Doctor auch dieses Verbrechen begangen hat. Für ihn ist es jedoch ein Glück, daß dem so ist, denn jetzt wird er seinen Kopf auf seinen Schultern behalten, da die An nähme von mildernden Umstanden be? der Lag: der Dinge sicher ist." Herr von Ehrenberg saß im .Hotel de Sare" und rauchte wie gewöhnlich nach dem Mittagessen seine Cigarre. Seine Gedanken beschäftigten sich unausgesetzt mit dem Hall Simon. Da kam tbm plötzlich eine jener glücklichen Ideen, die er Inspirationen zu nennen pflegte. .Halt, jetzt hab' ich's!" rief er aus, oder er würde vielmehr ausgerufen haben, wenn er allein gewesen wäre. .Der Droschkenkutscher, der muß mehr wissen, als er gesagt hat, und wenn er nicht mit der Sprache heraus will, so werden wir ihn schon zu zwingen wissen. Wenn mich meine Berechnung nämlich nicht sehr täuscht, so muß er ungefähr zur gleichen Zeit vor Simons Thür gehalten haben, in welcher der Mord begangen worden ist. Zunächst werde ich ihn daher verhaften lassen und ihn verhören. Inzwischen muß eine genaue Haussuchung bei ihm vorgenommen werden." Zwei Stunden später befand sich der unglückliche Rosselenker schon in sicherem Gewahrsam; er hatte, wie eö schien, fürchterliche Angst. Herr von Ehrenberg beschuldigte ihn rundweg des Mordes, begangen an dem alten jüdischen Buchhändler Simon in der Pirnaischen Strafe. Ganz außer sicb darüber, be theuerte der Kutscher feine Unschuld. Der Criminalcommissär ließ ihn ruhig austoben, dann versprach er ihm seme Freilassnng, wenn er alleS gestehen würde, was er in dieser Angelegenheit wüßte. Daraufhin erzählte er, daß gerade in demselben Augenblick, in dem er von seinem Wagen herabgestiegen sei, um an Simons Thür zu klopfen, ein Mann auö dem Laden getreten sei, den er nicht kannte. Dieser habe einen Moment gezögert, gleich als ob er überlegt t)atte, was er thun sollte ; dann habe er l cd och schnell in seine Tasche gegriffen und einen Hundertmarkschein herausgezogen, den er ihm mit den Worten in die Hand gedrückt? .Nehmen Sie dies und hal ten Sie reinen Mund, dann sollen Sie später auch noch mehr haben." Hundert Mark ,st für einen armen Drozchkenkutscher eine ganz beträchtliche Summe; er schwieg daher von diesem verdächtigen Zusammentreffen still und erhielt dem Versprechen gemäß noch weitere Belohnungen. Denn jede Woche oder manch mat auch nach zehn Tagen erschien der Kremde an einem Stand, drückte ihm stillschweigend fünf oder zehn Mark in die Hand und ging dann, ohne ein Wort zu sagen, wieder weg. Wer der Unbekannte war oder wo er wohnte, davon hatte der Droschkenkutscher keine dee. . ' Auf diese Aussage wurde der geäng stlgte Nosselenker wieder entlassen, aber zwei Polizeileute in Civil wurden beauftragt, die Droschke Unausgesetzt- und Jt-:r!tf : .! rrr r sorgfältig zu uoerwaen, um ote Äayrheit seiner Erzählung zu bestätigen und den Verbrecher womöglich dingfest zu machen. -Nachdem die beiden Beamten mehrere Tage lang ihre Aufgabe getreulich erfüllt hatten, wurde ihre Geduld belohnt und der Schuldige, verhaftet. j ' Er gab an,' in einem Bankgeschäft als Commis angestellt zu fein. Die Uhr des alten Simon wurde in seiner Wobnung aufgefunden. Da er außerdem so dumm und unae chmt war, in den Um zelverhören, die er zu bestehen hatte, allerlei Antworten zu geben pnr Auö 'sagen zu machen, so verwickelte er sich t . W i ..! e l tt . 9 U rr 1. paio in ein für ,n veroangnilZvouks Gewebe von Unwahrheiten und Wider sprächen, ,so daß eS für den UnterjuchungSrichter ein leichtes war, ihn so in die Enge zu treiben, .daß er nach kurzem Leugnen seine Schuld bekannte und xin umfassendes Geftändniß ablegte. Die Idee, den alten Simon zu ermor den, war ihm, wie er sagte, gekommen, als er von der Beraubung des Bankhauseö Roth & Sohn hörte; besonders die Leicktsakeitmit den, e deLWHkrz,

MUett'war, mtt secksnf'Vmao'zu emfliehen, hätte ihn gereizt. s Ihm jedoch ging es nicht so gut ; die Vortheile, die er aus seinem Verbrechen gezogen halte, waren kaum nennens werth, denn einen großen Theil von dem geraubten Gelde hatte er müssen dem Droschkenkutscher als Schweigegeld ge- ' ben und die Uhr hatte er sich nicht getraut zu verkaufen, aus Furcht, sie könne zur Verrätherin an ihm werden. .Das Geheimniß der Pirnaischen Strake". wie der an dem alten Simon

begangene Mord allgemein von dem Volke genannt wurde, war somit enthüllt und es o wo nur nocy oas elne Äervrecken übria. wegen dem Doctor Balder Rovdon in Deutschland belangt erden konnte, der Mordanfall und die Beraubuna deS alten Bankiers Heinrich Noth. . i . o- tl. ci . .t. n ...v . I wenige ."BC rvv!. üicyuuyiiciymius , luna stattfand, änderte der Doctor fei-! nen Sinn in betreff der Vertheidigung und ließ einen Advocaten rufen, der dann seinerseits mehrere hervorragende Aerzte, darunter aucy ven geyennen Hosrath Doctor Kranrenyeuer und doctor Siebold als Zeugen vorladen ließ. Als Noydon auf der Anklagebank erschien, machte er entschieden einen günstlgen Eindruck auf die Nichter sowohl wie auch auf das ungemein zahlreich erschienene Publikum. Sein ernstes und geistvolle Gesicht war so blaß, fein Ausdruck so verstört und traurig, sein Haar so weiß, und sein ganzes Wesen und Benehmen zeigte eine so feine Mischung von Bescheidenheit und Würde, daß das Publikum für den Augenblick ganz und gar den armen Herrn Roth und seine Leiden vergaß und all seine Sympathie dem Manne zuwendete, der das Eigenthum des Bankiers geraubt und semen Tod verschuldet hatte. Gefragt, ob er sich schuldig bekenne, antwortete er, daß er zugäbe, den Bankier Heinrich Noth beraubt zu haben. daß er dagegen die Beschuldigung, ihn ermordet zu haben, mit aller Entschie, denheit zurückweise. (Fortsetzung folgt.) Teutsche Llrbeltercolonien. lJrankfurter Lsctun:. Zur Mahnung daran, daß nach fette? Jahren im . Laufe unserer Wirtschafts entmicklung regelmäßig auch wieder die mageren 'mit allen Folgen einer Krise, mit Bankerotten, Arbeitslosigkeit und .Vagabundennoth" kommen, kann gegen wartig u. A. eine Veröffentlichung dienen, die freilich auch an sich Interesse genug erregt: der Bericht über den neuesten Stand der Arbeitercolonien in Deutschland, den der fleißige statistische Bearbeiter dieses Stoffes, Dr. Berthold in Berlin, vor einiger Zeit veröffcntlichte. Heute, be! der allgemeinen Belebung der gewerblichen Thätigkeit, sind die Klagen über die Massenhaftigkeit wandernder Arbeitsloser selten. Schon in der Versammlung deS Eentraloor standeS deutscher Arbeitercolonien, die im Februar d. I. in Berlin stattfand, konnte Pastor v. Bodelschwingh auf Grund von Mittheilungen der Oberbürgermeister aller größerer Städte berichten, daß die Verhaftungen wandernder Bettler seit 1382 wesentlich abgenommen hätten. Auch dieser Umstand deutet eben darauf htti, wie eng die sogenannte .Vagabundenxlage" mit den periodischen Jndustriekrisen zusammenhangt. Handelte eS sich in der Hauptsache um daS faulenzende Herumziehen schlechter Subzecke, so könnte eine Besserung gewerblicher Verhaltnisse keine so durchgreifende Abnahme der .Bettlernoth" bewirken. Und umgekehrt: ir sind niemals sicher vor einer Wiederkehr der Plage, sobald die industrielle Bewegung ihren Kreis lauf erfüllt hat und nach der aufsteigenden Welle die regelmäßig folgende Abwärtsbemegung beginnt. Wie werden dann die bisherigen Arbeitercolonien diesem Uebel begegnen können? Es bestehen nunmehr in ganz Deutsch land 21 Arbeitercolonien, davon in Preußen 15, wobei ungesähr auf jede Provinz eine solche Anstalt .zur GeWährung dauernder Arbeit und der erforderlichen äußeren und inneren Pflege an verlassenen Mitmenschen nach den Geboten der Nächstenliebe" kommt, sowie je eine in Sachsen, Bayern, Württemberg. Baden, Oldenburg und den thüringlschen Staaten. Für Hessen, die beiden Mecklenburg, Lübeck und die Reichslande ist noch keine Arbeitercolonie zu Stande gekommen. Seit 1336 hat also nur ein Zuwachs von sechs Anstalten stattgefunden. Das ist nicht viel, namentlich nicht im Vergleich zu der Aufgäbe, welche auf die Arbeitercolovien wartet. Die näheren Angaben über die Zahl der Plätze in sämmtlichen Colonien bestärken diesen Eindruck. Dieselbe wuchs von 2117 Anfangs 1887 aus nur 2350 Ende 1833. Im Rechnungsjahre 1885J8Ö wurden mit Hilfe dieser Platze 6353, im Jahre 1386j87 aber 6132 Personen verpflegt. Was wollen diese Ziffern sagen im Vergleich zu den Schaaren Arbeitsloser die wir bei einer industriellen Krise wieder zu erwarten haben? Man hat für solchen Fall vor Jahren die .Vagabundenarmee" aus 200,000 Köpfe geschätzt. Jetzt, da sich die deutsche Produktion wiederum gewaltig ausgedehnt hat, darf man ruhig auf 300.000 Arbeitslose rechnen. Schon in den Krisenjahren um lS79j80 stieg die Ziffer derVestrasüngen wegen BettelnS und Landstreichens auf nahe 800,000 für daS ganze Deutsche Peich. Die bekannte'Armenstatistik von 16SS, deren Erhebungsmodus und Fragebogen doch an so tiefgreifenden Mänaeln litt, stellte 3S.427 'Personen fest, die im Deutschen Reich aus Purer unverschuldeter Arbeitslosigkeit von der Armenpflege uoernommen werden mußten. Dr. Berthold fragt deshalb selbst: .Wie viel Platze müßten also vorhanden r.i- t! . i .it ... jrr ;:' esm iein, um 91a nrnnensweriyer Weife tv? ilfe zu gewähren? Das heißt doch -m lf V -C i;. cn c . . iiiuii uutic, 19 vag ir eiamplUng , der .Vagabondage durch Anstalten, welehe e wenigstens versuchen, dem Stellenlosen einstweiliae Beschärnauna . in bie ten, bisher eitel Stückwerk ist, mnd sich noch mehr als eitel Stückwerk , erweisen wird in kommenden Krisenjahren. Schon erfolgen ja, namenttlch im Wmter, zahlreiche Abweisungen solche? Leute, die so : wenig , Stromer sind, daß sie um jeden PrelZ. unter den Hartesten Arbettöbe

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ftnrnMfck; schön jeyr muI-iZsatt-Är. beiter, die sich monatelang musterhaft 6e tragen, wieder stellenlos auf die Landstraße stoßen, weil sie neuen Ankömmlingen Platz machen sollen, und der Arbeitsnachweis der Anstalten noch zu ge-! ringe Resultate erzZelt. Es gibt wohl eine Erklärung dafür, daß der an sich gute Gedanke, durch Eolonien Arbeitsgelegenheit für arme Rei sende zn schaffen, noch nicht tiefer Wurzel geschlagen hat und in Folge dessen auch noch nicht zahlreiche Früchte zeitigte. Sie besteht mit darin, daß den Anstalten von vornherein ein zu confessionellerAns strich gegeben wurde, der doch mit ihrem Zweck nichts zu thun hat. Weitere Kreise, welche sonst zu gewinnen waren, haben sich infolge dessen ferngehalten, und thatsächlich sind in einzelnen Colonien z. B. Streitigkeiten wegen der consessionellen Agitation von Geistlichen bei Andersgläubigen vorgekommen. Run ist aber doch die ganze Unternehmung auf die lebhafteste Theilnahme des ganzen

Publikums angewiesen! Man gewinnt die allgemeine Sympathie auch erst dann, wenn man nicht mehr ArbeUscontracte nach dem Wilhelmsdörfer Muster mit den Colonisten schließt, in denen es heißt, daß der Mann .aus Barmherzigrett aufgenommen worden lfl, daß er zufrieden ist, wenn er nur Zur Kost und Obdach arbeiten kann, und daß Alles, wa5 ihm mehr als dieses gewährt wird, freie Güte ist." Solche Schuldverschretbuna bat doch wenia von dem Bibelaebot an sich, daß die linke Hand nicht wissen solle, waö die rechte thut. Auch die Borschrist, daß jeder Eolonist vierzehn Tage umsonst zu arbeiten hak, und der Gebrauch, den Dr. Berthold festgestellt. daß durchschnittlich pro Tag nicht mehr, als 2S Pfennlg Lohn, und. bei schwerer Arbeit oft sehr kümmerliche Nahrung ge, reicht wird, müßte abgeändert werden. Also eine weit selbstlosere, aroßartlgere Thätigkeit auf dem Gebiete der Arbeitereolonten wäre nothwendig, wenn bter auch nur annähernd Befriedigend t reicht werden sou. Deutsche" Loealnachrichten. Thüringische Staaten. Ueber das Vermögen des Kaufmanns Stier in Gotha ist das ConcurS'Zerfahren eröffnet worden. Der Gürtler Kohler und Frau in Altenbura, fowle die August Grüber'schen Eheleute in Lovenstem selerten die goldene Hochzelt; der Schuhmachermeister Valentin Merbach in Friedrichsroda beging das LOjahrige Meisterjubiläum. Es wnrden verurtheilt: Wegen Meineids der Braugehilfe Otto Hayne aus Eisenach zu drei Iahren, die 26jahrige Emma Auguste Wal.ther aus Oberweißbach zu fünfzehn Monaten und der Metzgermeister Karl Kellner auS OHrdruf zu ein Jahr Zuchthaus: Wegen Verbrechens wider die Sittllchkelt deravrlraroelter Edmund Schart aus Alten siein zu ein Jahr und der Knecht Johann Heinrich Sckmidt aus Lerchenhügek zn drei Jahren Gefängniß. Selbstmord durch Erhangen begingen: in Altenburg der Gürtler Jahning und der Zinngießer Oßwald, in Greij der Korbmacher Karl Leidholt, in Neusitz der Restaurateur Br., in Warza der Handarbeiter Fritz Oßwald. ö'c h e i n p r 0 v ixt z. Durch den Oberbürgermeister werden )ie Erben eines im Anfang dieses JahrHunderts in Aachen geborenen, in Cholet in Frankreich gestorbenen Geschwisterpaares Noiron gesucht. Ein kürzlich gestorbenes Frl. Sophie Baruch in Aachen hat von ihrem bedeutenden Nachlaß ca. 31,00) M. zu wohlthatigen Zwecken bestimmt. In Bonn Pfarrer bei St. Nemigius, Dr. theol. Wilhelm Nein, kens, ein Bruder des altkatholischen Bischofs, mit dem er seit Beginn der altkatholischen Bewegung entzweit war. Der frühere Lehrer Carl Reinhardt von Lennep wurde wegen Sittlich keitsoer gehen zu zwei Jahren Gefängniß vcrurtheilt. s Der kaufmannische Leiter der fiskalischen Saargruben, Bergrath Jordan. In Köln hat sich der Vizefelduebel Lietsche und in Zissendorf bei Hennef der Oekonom Marx erschossen. In Ausübung ihres Beruses fanden den Tod: in Bergeborbeck drei Bergleute, darunter der Hauer Bockel und in Coblenz der Dachdecker Hammen. Bei dem Brande eines in Wesel an derHohestraße gelegenen Geschäftshauses sind der Hausbesitze? Plalh, dessen achtjähriges Tochterchen und sein Dienstmädchen im Rauche erstickt. Oldenburg. DerDoldat Wartens au? Achternholt, ber in Oldenburg in Garnison stand, trank aus Versehen Salzsäure und starb an Vergiftung; der Heizer Mever in Oldenburg wurde todtgesahren ; der Haussohn Weert Griipenburg von Westkanal bei Namsloh ist ertrunken. Schweiz. Eine traurigere Weinlese als diese? ahr hat man rn Bafelland schon lange nicht mitgemacht. Wo man sonst mit Bockten in den Weinberg gezogen, bietet jetzt ein Zuber Platz genug sürdieTrau, ben eines größeren Weinbergs. Die Leute holen ihren Segen so still asL" möglich nach Hause. Aus einem Nebstück von beiläufig 12 Aren z. B. wurden tn Liestal etwa 1 Liter Nothwein und etwa 12 Liter Weißmein heimgekracht. Die Gesellschaft sur Handel und Jndu strie in Luzern hat die Errichtung einer kaufmännischen Fortbildungsschule und die Anstrebuna eineridaenys fischen Zollstatte dort beschlossen. Bei der letzten Einschreibung m die städtischen Schulen . i ' t A i . 1 in Luzern wuroen ca. övu rnoer wem aer eingeschrieben als im Vorjahre. Es dürfte dies daher rühren, daß bei den hohen Wohnungspreisen eine bedeutende Antahl Arbeiterfamilien nach den anstoßenden Landgemeinden ausgewandert sind. Der vor einigen Jahren verstorbene Hr. Gabriel de Rumine hinter, jieß s. Z. seiner Vaterstadt Lausanne ein . Tr . n . ..... . rr f . . . grouarilges egar mir oer zezllmmung, (3 soll daraus ein UniversitStsgebäudy mit Heimstätten für d!e verschiedensten lssenschaftljchen und künstlerischen Sammlungen der Stadt errichtet weiden. Die Wetkbewerbung für Pläne ist nun mehr ausgeschrieben und , müssen letztere bis zum 1. Mai 1390 eingereicht werden. Für die drei besten Pläne' sind Preise von 10.000, 8000 und S000 Fr. ausgesetzt. Der Baupreiö darf S,17ö,vyo Fr. nicht übersteige ,

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