Indiana Tribüne, Volume 13, Number 53, Indianapolis, Marion County, 10 November 1889 — Page 5
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Ei romantisches Abenteuer: iAuZ den unzedrucZten ZZapierea eines Civillisten im Kriege 1370--71.) Motto: Und setzet Ihr mit daZ Leben ein. Nie vKd Euch das Leben gewogen txxi l Schiller. Es sind heute genau neunzehn Jahre her Ich löse mit einer gewlffen Wehmuth ii'e Bänder von einem Päckchen vergilbter Papiere und gebe dem Leser Einsicht in ein Paar discrete Geheimnisse aus den großen Tagen unserer Begeisterung und unserer Triumphe vor zwanzig Jahren. Mich dünkt, daß mancher Situation, die ich in strcngerBeobachtung derWahrheit des Erlebten skizzire, ein Stückchen Poesie liegt, daß die Nachsicht der Leser gut und gern einmal der paar anspruchslc:u gereimten Strophen entbehren kann, die sonst an dieser Stelle stehen Zur Sechs! ' Im October 1870 geHorte ich in einer ungewöhnlich bevorzugten Stellung als Delegirter der freiwilligen Krankenpflege dem Generalcommando des vierten Armeecorps an. An der Spitze eines Dexots für die kämpfende Truppe einer Jnscenirung, die sich ihren Freibrief unter ganz besonderer Gunst der Verhält-j nisie von Ansang August an auf dem j chlachtseloe und in den Mzarethen schwer genug erobert hatte reichte das Gebier meiner yatlgrelt von Montmorency bis St. Germain. Die reichen Villenbesitzer in und um Enghien, St. Gratien, Eaubonne, Sar-. trouville und Argenteul waren in sinnloser Flucht, in einer an Wahnsinn grenzenden Furcht geflohen, als wir in dem märchenhaften Zauber dieser üppigen und herrlichen Gegend Quartier bezogen. Diese Flucht brachte sie um Millionen, die sie sonst erhalten hätten. Vermuthlich hielten sie uns für ein Abbild jener wüsten Halbbarbaren, mit denen sieden frivolen Spaziergang nach Berlin machen wollten Ich habe angefangene Briefe in offenen Secretären gefunden, die das Datum desselben Tages trugen an dem ich von einem sclchen Chateau in Eaubonne Besitz nahm, in dem auch nicht eirr Theelöffel der opulenten Einrichtung seilt; Briefe,- die mich sofort von allen Familjenverhältnis'en der eben Entflohenen in Kenntniß sehten. . . . Nun lagen wir bis Mitte Februar in diesen Villen. Daß wir das Eigenthum, so weit das möglich war, nach Pflicht, Gewissen und Disciplin schonten, ist selbstredend. Trotzdem ruinirte der Krieg und der Winter Unberechenbares. Dann kamen .freilich post festuni die verlogenen Geschichten von den Pen-dülen-?!äubern" und ähnlicher erbitterter und erbitternder Blödsinn, während neun Zehntel des Nuinirten und Gestohlenen von dem eigenen Abschaum des Gesindels veruntreut ward, das man hier als Bock zum Gärtner gesetzt hatte.... Aus zwanzig Bewelsm hier nur einen, dessen Wahrheit ich verbärge ! . . . . Argenteuil, ein Städtchen von etwa 8000 Einwohnern, lag an der Seine l Stunde von meinem Standquartier. Es war eine der gefahrvollsten Positionen in der ganzen Eernirungslime. Die Hauptstraße, der Bou-; levard H orten se, zieht sich lang an der Seine hin, 'die hier 1ö0-lL0 Schritte breit ist. Drüben lagen die Franzosen eingegraben und schössen mit MinieBuchsen cuf uns, sobald sich nur ekt Nase auf der Straße sehen ließ. Der Mont Valerien gab täglich seine Visitenkarten zu Mei bestimmten Stunden in Form 34pfündiger Granaten in die Stadt ab. Unsere Leute lagen in dieser Zeit in den Kellern. Der Aufenthalt indem verlassenen Nest war also ziemlich unbehaglich.... In der zweiten October-Woche begann der Typhus in meinen Lazarethen sein unheiml cheS Wesen. Bei allem Lurus, der uns umgab, fehlte .es selbstredend an Betten. 'Ich hatte erkundet, daß in Argenteuil ein verlassenes Mädchenpensionat an der Seine liege, das eiserne Bettstellen berge. In der Nacht vom 12. zum 13. October machte ich mit vier großen Wagen diesem Pensionat meinen Besuch. Meine tapferen aber armen Jungens, die der Fieberfrost schüttelte, sollten nicht mehr uf der Erde liegen. Mich jammerte das. Wir fanden die ersehnten Bettstellen die unsere Feldschmiede freilich erst strecken" maßten, denn die Grenadiere waren etwas länger gerathen, als die französischen Demoiselles .... Während wir aufpackten, schossen die Nothhosen erbittert auf uns. Es war eine ganz curiose Musik,?, wenn die Kugeln an die Bettpfosten i:?ichlugc:u Die Situation war nicht gerade die gemüthlichste und ich beschloß von der Parkseite aus in einer neben dem Pensionat gelegenen Villa eine kurze Deckung in suchen. Wir klopften hier etwas unsanft an, ein total betrunkener alter Strolch, der Gärtner, ojsnete. Um Paar befreundete Ossiciere traten mir mir ein ; wir zündeten Licht an und standen nun sprachlos vor Erstaunen. Das alte Berliner Sprüchwort Glück muß ein junger Mensch . haben ! hatte sich in der. liebenswürdigsten Weise bewährt... . Wir waren im Häufe Michel Carre's, des berühmten Librettisten der, Gounodschen Opern !. .'. . ,, Ein Com? fort der distinguirtesten Art, ein glänzendes Arrangement ' des h vornehmsten künstlerischen Geschmacks nahm uns auf. 5kedes Zimmer war ein Eabinetsstück ebenso reizender als anheimelnder Ein? richtung es fehlte auch noch rncht eine Nixpessigu? auf der- Etaöre. Das Etttzückendste.warerMusikialön,Hie? and ein Steinwau'fcher Flügel werthalle Noten laaen rinasum, Manuskripte der interessantesten Art., , Wir setzten uns sofort hin und musizirtin es war eine nächtliche Stunde des wunderbarsten, seltensten Genusses ! An die Gefahr gewohnt, achteten vir die Feinde nicht, die mitten in unsere Ouvertüren und Lieder Hineinschossen im Gegentheil, das erlzöhte uur den Reiz dieser xikantroman.tischen Situation, die uns nach allen Gesichtspunkten auf's Lebhafteste an; regte. ? . Z Z'rS Dicht neben Michel Carrö's Villa log das Haus von Ambroise Thomas, dem Eomponisten der Mignon, von den Gra- ; naten seiner Landsleute zertrümmert. Die Compatrioten hatten natürlich hier schon tabula, rasa gemacht.
Ein paar Tage darauf wiederholte ich, von liebenswürdigen und "musikalischen Freunden begleitet, den Besuch. Die Romantik unseres Abenteuers sollte noch ein ganz amüsantes Nachspiel haben ' so stand es geschrieben. In Carrös Musikzimmer hing ein großes, imponirendes Oelgemäide, die verfängliche Scene Josephs beim Besuch der Frau Ministerin Potiphar mantelhasten Angedenkens darstellend. Unter meinen Begleitern war ein Professor der Kunstgeschichte zur Zeit Viceseldwebel in einem preußlfchen Füsilierreglment. . . das hat man bei uns so"... Er, ein Kenner, tarirte das Bild für ein Meisterwerk der italienischen Schule, vielleicht für einen Carlo Dolce, und nannte eine uns erschreckende Summe. Ich sah dem täglichen Ruin der Villa entgegen das Bild beschäftigte mich nnaujhörlich ich beschloß, soweit' es mir möglich, dem Wandalismus mit einem Kunstwerk vorzubeugen. Mir ward um diese Zeit der Vorzug näherer VeZiehungen zum Hochstcommandirenden der Maas-Armee, dem damaligen Krönprin;en von Sachsen. Der hohe Herr lag in Margency. wohin ich wöchentlich zwei bis drei Mal kam. Ich meldete mein musikalisch-romantisches Abenteuer und fand das lebhafteste Entgegenkam-
men in dem Wunsche, das Kunstwerk zu retten. . Aber wie?. . Die Frage beantwortete sich durch einen Zufall, den ich ja heute ohne indiscret zu sein um so eher verrathen darf, als ja auch hier ein pikantes Parsüm vorwaltet. Auf dem Wege von Enghien nach St. Denis lag eine zerschossene Zuckerfabrik. Auf dem Hofe derselben waren große Steinplatten aufgeschichtet. Unter einer solchen Steinplatte lag mit beneidenswerther Pünktlichkeit jeden Morgen eine in der Nacht vorher in Paris erfchieneue große politische Zeitung, und der kühne Bote fand mit derselben Pünktlichkeit an jedem Morgen ein ZehnFrancöstück unter demselben Stein. Das Abonnement war etwzs theuer, wie man zugeben muß, wir hatten aber vermuthlich auch 50 und 100 Francs für diese Kolportage aus dem modernen Babylon bezahlt. Genug wir waren tresslich bedient. Ich überlegte, wie dieser Zufall zu nützen fei. . . . Der spritjelige Gärtner Carrös verrieth mir für den Preis einer Flasche Cognac aus meinem Depot die Wohnung von Mr. Carres Vater in Paris. Der Dichter selbst war nach Belgien geflüchtet. Jch.setzte rnidj hin und stellte dem alten Herrn Carrö in der Nue d'Amsterd'am die unverzügliche Rettung seines Kunstwerks brieflich anheim. Den Brief ließ ich zu den besagten 10 Francs legen, dem guten Glück vertrauend.. Und siehe da nach fünf Tagen hing der leere Nahmen des Bildes in der reizenden Villa an dcr Wand das Schmuckkästchen ward eines Tages von dem wüsten Abschaum französischen Gesindels geplündert ich aber erhielt e'lnen außerordentlich freundlichen Brief aus Paris, worin man sich inille fois bei Monsieur le docteur bedankte. Selbstredeud hieß es wenige Wochen darauf, daß die Prussiens Alles das pernr Berlin geraubt hätten. . . . So machten und machen noch henke die großen Kinder jenseits der Vogesen Geschichte und Geschichtchen" ! Dies die Manier, wie Bilder wir gerollt" Und wenn Ihr mehr dergleichen hören wollt, Mir ist das Plaudern davon Hochgenuß Und ich steh' gern u Diensten!. . . . Ilusticus. Schimpfwörter und Ehrenmänner. Unter dem treffenden Titel Pessimismus in der Sprache" weist das Wiener Fremdenblatt" an einer Reche von Wortern naH, wie sie sich im Lause der Zeit aus urzpünglich edler Bedeutung zum Schlechtem entwickelt haben, wie harmlose Begriffe zueast einen Stich ins Jronische erhielten und dann zu Ausdrücken der Verachtung herabsanken. Es liene nch mit Lclchtkgkett die Ent wickelung der Begriffe dumm", uner fahren", unnütz" und cerpletcheii aus Worten verfolgen, welche ,n ihrer urjprunzllchen Bedeutung mit der Dummheit u. s. w. nichts gemein hatten. Das altenglljche scli beveutete gwauch", gut", das gegenwärtige silly aber bezeichnet einen dummen beschränkten Menschen. Einen solchen Uebergana derBedeutung kann man psychologisch nur dadurch erklaren, daß das Äolk nach und ' r L ' rti tf-, 2.C . - uacy oie liie is eine gelinge cywacye zu betrachten ansing. Selbst die Ehrlichkeit wird für eine Dummheit gehalten. Ein ehrlicher Beamter, welcher keine Bestechungen annimmtj heißt in Spanien dezw. Spa- ' , (t fTKT.e.a CtT ...i. NllH-Mnerlla canarno, Kiezes zvrr bedeutet eigentlich der Ehrliche," der Ausrichtige", heutzutage aber wird es nur im Sinne der Dumme," der Schwachsinnige," der Narr" angewendet. Daß der jämmerliche Pedant der studirenden Jugend zum Gegenstand des Spottes dient, ist sehr natürlich, und doch warder Pedant (französisch' xöäant) ursprünglich ein ehrwürdiger Erzieher und vernünftiger Hofmeister. Ebenso bezeichnet das , Wort autornaie, welches von dem griechischen Worte auwmatkes stammt und eigentlich einen Menschen bezeichnet, welcher etwas ohne Beihilfe Anderer erlernt hat, also in jedem Falle ein fleißiner, talentirter Mensch ist.nichts weiter als nur einen Dumrian ! In dieser wunderbaren Metamorphose gibt sich nur zu deutlich die Eigenliebe deS neidischen LehrerS kund, welcher sich darüber empört, daß es Menschen aibt, die sich unterstehen, seinen Lehrgegenstand ' ohne seine Beihilfe ;u erlernen. , Jeder mitleidige Pädagog bedauert den r ., . sll . .. . .'" T Y- : armen u-'cagtjKr. ar ooa) oer romiscye 'caal ter urprunaNÄ ein Kiiitt, ein Direktor und nöthigensallS ' selbst ein Diktator ; hierauf aber, sank er zu einenr Lehrer herab .und diente in diesem, Amte ehrlich .und rechtlich durch Zweitausend Jahre, ohne hierfür irgend eine Auszeichnung erhalten za haben. ' In Rußland erlangte er nur den MagisterRang, d. h.' den eines einfachen Lehrers, in Deutschland sank er zu einem Meister herab, während in England sich jeder
bildete und ungebildete Mensch den
Titel mister, welcher vom Worte ma , r . j. i gister stammt, beigelegt. Anoerersells war und das ist wiederum seyr ve zeichnend der römische minister ur sprünglich ein einfacher, bescheidener Diener, in der Folge aber brachte es derselbe zu einem der höchsten Beamten im Staate. Heutzutage ragt unicr ciNtsier thurmhoch über unseren Magister empor, und doch heißt maxister eigentlich der Größere" und minister der Kleinere". Bis zu welchem Grade ein edles Wort hcrabkommen und einfach ein absurdes Wort werden kann, beweist besonders anschaulich der in dem klassischen Alterthum so verherrlichte Name der berühmten Stadt Troja. Dieses Wort ging rn die romanischen Sprachen über, vegenrt aber in denselben bis heute in einer äußerst unpoetischen Bedeutung, indem das troja in: Italienischen und das trmo im Französischen ein Schwein? bedeutet. Diese bemerkenswerthe Metamorphose bäsirt darauf, daß der Neapolitaner unter dem Ausdruck caraUo di Troja" (das trojanische Pserd") einen gefräßigen Menschen, der nur um seinen Magen besorgt ist, versteht. In gleicher Weise bezeichneten dieNomer mit dem Ausdruck porcu? trojanu3 ein mit anderen Thieren ausgestopstes nnd als köstliche Delikatesse zubereitetes Schwein. Die Italiener kürzten das poreo äi Troja in ein einfaches troja ab nnd bezeichnen mit diesem letzteren Ausdruck ein Schwein mit Ferkeln. Welch sonderbare Sprünge bei dem Proceß der Wortbildnng erfolgen, zeigt z. B. daS italienische rnaearoni, welches von dem griechischen malcaros (die Todten) stammt und aus dem Griechischen entlehnt wurde, weil die Italiener bei ihren Leichenfesten sich gewöhnlich mit den Makaronen vollzustopfen pflegten. Sehr charakteristisch ist die Verschleppung der Bedeutung des Wortes Idiot. - Dieses Wort stammt von . dem griechischen iaiotes" und bezeichnet ursprünglich einen privaten Menschen zum Unterschied von Personen, welche öffentliche, insbesondere aber Staatsämter bekleideten. Zu den Völkern, welche mehr als alle übrigen zu pessimistischen Anschauungen hinneigen und bei denen viele Worte eine bestandige Verschlechterung in der Sphäre ihrer Bedeutung erleiden, gehören insbesondere die Deutschen.. Eine Menge Worte aus der mittelalterlichen Epoche ist diesen Anschauungen zum Opfer gefallen; die Rechtlichkeit verwandelt sich in die Dummheit, die Ehrlichkeit und die Herzensgüte in eine garstige Sache, ein wohlerzogener Mensch in einen unbeholfenen Tölpel., Was würde z. V. heutzutage ein Dentscher sagen, wenn ihn Jemand einen albernen, schlechten, flämischen Kerl" heißen würde? Er würde diese Worte unzweiselhaft für eine Beleidigung "halten und ein jedes dieser Worte in seiner heutigen Sprache eine Verbalinjurie" nennen. Indessen hatten diese Worte in den mittelalterlichen Zeiten nicht nur unschuldige, sondern sogar schmeichelhafte, ehrende Beoeutungen, denn sie deuteten buchstäblich einen wahrheitsliebenden, ehrlichen und wohlerzogenen Gentleman". Viele Worte, welche im Alterthum einen Scherz, ein ptel, eine angenehme ZeUausnutzung bedeuteten, werden heute als beleidigend, beschämend und entehrend bezeichnet. Mit der Elttsuhruna eurer neuen Reli gion ersolate in den Anschauungen des Volkes höchst natürlich eine radikale Umwälzung, welche sich sehr deutlich in den Worten, die sich auf die Religion beziehen, zeigt. Die alten etnhmnlschen Gotter tmken zu schwachen oder mach schädlichen Geschöpfen herab. Das sanskritische Deva (Gott) heißt bei den alten Erauern ein böser Geist", ein Dämon" (Daeva); Das slawische Bolau (Götzenbild) ist beiden heutigen Litthauern rn einen Popanz ( Jiul waus) über gegangen. ehr charaktenstllch x endlich die Thatsache, daß viele Thiernamen, welche m den früheren Zelten nichts Beleidigendes an sich hatten und sogar als zärtliche C fl..,.!i.ft.ti. CW.sw j. uno icvmcicgtigajie nusoruae vlenlen, sich im Lause der Zeit rn äußerst beleldigende Schimpfnamen verwandelt haben. Das Wort Kalo dient heutzutage oel kelnem einzigen Volke als ein Schmelchelwort, nichtsdestowenigerwar dieses Wort nn alten Indien als eines der verbreitetsten zärtlichen Worte ,m Brauch, vlits mand in Europa wird das Wort Gans, als ein Compliment hinnehmen, die Araber heißen aber mit Stolz jede fleißige, ttrebsame und 'arbeitsame Wirthin eine Gans. r Den Esel hat in Europa in dieser BeZiehung ein trauriges Schicksal ereilt. In Asien und Afrika steht er, im Genusse einer bejonderen lhre;.der Araber behandelt ihn sogar sehr zärtlich, und Niemandem fällt es da ein, Jemanden einen Esel zu heißen., Auch in Europa euthielt das Wort Esel früher nichts Veleldigeudes in sich: Den Namen Esel trugen ogarnzelne Personen uno bc sondere Geschlechter, wie z. V. bei den Römern (1. Cornelius Loipio ..sina und in Deutschland, wo ein, berühmtes adeliges Geschlecht Eselsberg" heißt. Ein ebenfalls berühmtes , adeliges Geschlecht in Bayern führte den Namen Frumesel", was buchstäblich alter, erstgeborener Esel heißt.' zMenn ein bekannter deutscher Edelmann sich nennen und unterfertigen I konnte ; ' Ich Nichlas, der Esel von Pocholies"u.s.w., so beweist dies deutlich, daß er sich in jedem Falle dieses Namens nicht geschämt hat. All' dies sind aber schon tempi passail"; .der Esel ist bereits , in die Kategorie der Schimpfworte übergegaugen und dient also als , ein trauriges Zeichen des Pessimismus unseres Stam mes. ... . ,, k;-. : vX:';' -r . 1 Ein origineller Diebstayl. ', Die englischen Gerichte sind mit der i t n 1 1 r.f f r Untersuchung emcs leouams oescyastigt dessen muthmaßliche Urheberin, eine " :i ' '"f . .e,li . .r.Tsi. . 1 (T - . etwa orelu,igsayrlge. gconoeic arnc, Min i Eliza Jane Scossham, allem An schein nach mit großem Nutzen den Vicar P n''.' r C l';';;si'" . r - t ' .' '!'!h .! t os Äi5aresieio geiczen yaoen mug. unlängst kam eine! als Diakonissin gekleidete, anscheinend fünfund'vierzia. Jahre alte Frau aus die Filiale der Birming-Ham-Bank in Bridgenorth und verlangte für einen der Kunden, der auf der
Bank ein bedeutendes ' Guthaben bat. ein Checkbuch. Es wurde ihr ver- . , ' tm ' m . ' - - absolgt., Wenige llnillen vor Schluß der Bank kam dieselbe Diakonissin. wünschte in aller Form einen Check für 210 Psund Sterling auszuwechseln ' und verlangte den Betrag in Gold ausbezahlt. Dieser Umstand und die Größe der Summe machten den Kassirer stutzig. Er rief den Bankverwalter, verpackte aber das Gold in Röllchen und legte diese hinter das Pult, so daß die grau sie nicht sehen konnte. Ihre scharfen Augen hatten'abtr die Bewegungen des Kassircrs verfolgt,, und als dieser ihr den Rücken kehrte,um mit dem Bankvorsicher weiter zu sprechen, ergrisf sie das Geld und rannte aus der Thüre. Die beiden Bankbeamten setzten über den Tisch und ihr 'nach. Die Hetzjagd aing durch die Straßen der Stadt; so schnellfüßig war die Diebin, daß die athemlosen Angestellten sie einmal ganz aus den Augen verloren. Als sie die Diebin endlich in der Nähe der Eisenbahnwartestelle auffanden, hatte erstere ihre dunkelbraune Perrücke weggeworfen, der blaue Schleier und Gazehut waren verschwunien und vor den Verfolgern stand öin junges Mädchen mit hellbrauneu Haaren, auf denen ein grüner Filzbnt keck saß. Der Bank kassirer tränte feinen Augen nicht, und war auf dem Punkt, sich mit einer Entschuldigung wieder zu eutfernen, als er eine Rolle Gold noch in ihrer Hand bemerkte. Er packte sie an beiden Armen, und trotz ibres Sträubens mußte sie warten, bis em Schutzmann sie wegen Diebstahls in Gewahrsam nahm. Sie hatte der Bank gegenüber ein Zimmer gemiethet und in ihrer Tasche befand sich ein von einer Clientin der Bank, einer Frau Blaizthwayt, geschriebener Brief, dessen Unterschrift zum Zweck der Fälschung des Checks verwandt worden war. Bei dieser Gelegenheit erinnerte man sich eines früheren Ereignisses. Miß Eliza I. Scossham leitete seit Jahren mit ihrer Schwester Alice ein feines Dameninstitut in Wolverhampton. Vonges Jahr kam eine Dame zu einem SpeFreihändler der IZachbarschaft und wechzelte einen Check für 43 Pfund Sterling ; die Unterschrift war gefälscht und der Krämec behauptete, day die Dame, welche ihn präsentirte, keine andere sei als Miß Alice Scofsham. Als diese in seinen Laden kam, beschuldigte er sie des Betrugs, schloß sie in sein Comptoir ein und ließ sie durch einen Schutzmann auf die Wache führen. Der Richter setzte sie bald in Freiheit, da der Spezereihändler keine' genügenden Beweise der Identität beibringen konnte, die Kleider waren nicht dieselben. Miß Alice strengte dann einen Proceß gegen den geprellten Spezercihandler an wögen falscher Anklage und Verleumdung und verlangte eine Entschädigung von 1000 Psund. Lord Oberrichter Coleridge, der die Assisen leitete, sprach ihr 750 Pfund zu und las obendrein dem Spezereihändler seiner unglaublichen Nachlässigkeit wegen tüchtig die Leviten. Die beiden Schwestern verschwanden später aus Wolverhampton. Die Verhaftung der Eliza wirft ein neues Licht auf den Proceß der Alice Scofsham. Die beiden Schwestern schelnen nach gleicher Manier ausgebildet zu sein und zu arbeiten. mit deutsches Majorat und die Spielvank zu Monaco, so konnte füglich der Titel eines modernen Sittengemäldes lauten, in. das eine dieser Tage vor dem Kammergericht in Berlin stattgehabte Verhandlung lehrreiche Einblicke gewährte. Bis zu feinem im Jahre 18L1 erfolgten Tode hatte nämlich der betr. Majoratsherr, der einer sehr bekannten, mit der Geschichte Preußenö innig verwachsenes Adclssamilie angehörte, längere Jahre im Auslande und zwar im südlichen Frankreich und in Monaco zugebracht. Die Rückwirkungen dieses Aufenthalts in jener Gegend mit ihrer verhängnißoollen Anziehungskraft traten bald in der Heimath des.Majo' ratsherrn sehr drastisch zu Tage, indem nämlich von ihm unter allen möglichen Formen Schulden, meist in der Form von Revenüenhypothekcn auf das aus zahlreichen Gütern bestebende Majorat kontrahirt wurden. Allein ein Berliner landmlrthschäftllchcs Kreditinstitnt gab in dieser Art Summen von Mk. 000,000, 320,000 und 80,000 Mark, also zusammen Eine Million ber, die nebst der . entsprechenden Verzinsung lediglich aus den Reoenüen des Majorats, das als solches bekanntlich in Vezng auf seine Substanz nicht mit Hypotheken belastet werden kann, durch jährliche Zahlungen von M 100,000 getilgt werden sollte. Die nächsten beiden Ägnaten, Vettern des Majoratsherrn, hatten zur Aufnahme dieser Revenüenhypotheken, die ausschließlich und allein dem Zwecke der Vornähme von angeblich sihr wichtigen und vortheilhasten Meliolationenl auf den Majoratsgütern dienen sollten, ihre gesetzlich erforderliche Zustimmung gegeben. Wie es aber in Wahrheit mit diesen Meliorationen beschaffen war, zeigte sich bald nach dem Tode des MajorathsHerrn, indem nämlich der Eine der erwähnten Vettern, der das Majorat erbte, beim Antritt desselben die Verbindliche keit der Tilgung jener Million in Bezug auf seine Person mit der Behauptung ablehnte, daß diese enorme Summe gar nicht zu Meliorationen verwendet, sondern er mußte es ja wissen in den Sxielsälen' von Monte Carlo und ahnlicher verpraßt worden sei. Da er aber nur unter der Bedingung der nützlichen Verwendung, die aber nicht erfolgt sei, in die Aufnahme jener- Schulden gewilligt habe, so sei er dafür nicht mehr haftbar, und sie seien mit dem Tode des vorigen Majoratsherrn, der sie contrahirt, als erloschen zu erachten. Das betreffende Creditinstitut, das fchon früher den Concurs über das Vermögen des vorigen Majoratsherrn und die Sequestration der Majoratsgüter, veranlaßt ' hatte, klagte nun auch aeaen den sckiacn Ma joratshcrrn aus Zwanzsverwaltung der Güter, namentlich sollten die Pächter gerichtlich veranlaßt werden, keine weiteren Zahlungen ,, mehr an ihn . zu leisten Schon deswegen, so wurde des Wci teren , ausgeführt, weil der jetzige Majoratsherr den Ofsenbarungseid geleistet und in Berlin eine Strafe weaen Betrugs davon getragen habe, diese
Vehauvtung wurde auch vom Gericht als :xi:1 ' c.c..t... wnt- it ... '(v
HUillJ VCUIIUCU ' VUlC vor jUU gnng der betr. Schulden, für die er durch seine frühere'Zustimmung voll und ganz haftbar sei, die eigene Verwaltung des Majorats nicht belassen werden. In Uebereinstimmung mit dem Vorderrichter erkannte hierauf das Kammrrgericht nach wiederholten eingehenden Verhandlungen dem klägerischen Antrage gemäß. Ein Vorläufer des Phonographen war Fabers Sprechmaschine, auf deren Konstruktion der in Freiburg geborene Josef Faber 14 Jahre seines Lebens verwendet hatte. Die Sprechmaschine wurde. Anno 1840 in Wien zuerst gezeigt. Friedrich Kaiser, der sich des Erfinders leider vergeblich außerordentlich warm annahm und zu dessen Gunsten einen Artikel nach dem andern losließ, um die Theilnahme des großen Publikums zu wecken, gab von der Maschine folgende Beschreibung: Herrn Fabers Sprechmaschine ist ziemlich kompendiös, der Luftstrom mnd mittelst eines gewöhnlichen Blasebalaes erzeugt und die Wirkung der Muskelkraft hier durch Hebel erzweckt. Diese stehen in Verbindung mit einer Art Klaviatur von sechzehn Tasten, auf welcher der Mechaniker durch Ftnaerdruck das ganze Alphabet, die Empsindungslaute und nicht nur beliebige Worte, sondern auch ganze Sätze deutlich und vernehmbar hervorbringt. Um die Illusion zu vermehren, ist da, wo der Luftstrom hervordringt, eine Puppe in Gestalt eincs kleinen Mädchens angcbracht.welches die Augen und den Mund in Verbindung mit der inneren Einrichtung der Maschine so bewegt, daß alle Worte wie von ihr ausgesprochen erscheinen. Besonders merkwürdig ist es, daß der Ersinder zugleich ein Mittel ersann, um den Charakter der verschiedenen Idiome leroornrbringen; so können zum Beispiel die härtesten, komplizirtesten Laute der böhmischen, wie die Nasentöne der französischen Sprache treu nachgebildet werden." Zur Nachbildung der fleischigen SprachWerkzeuge handelte es sich sür Faber darum, em U)caterlat zu smoen, welches eine ähnliche willkürliche Biegsamkeit und ein schnelles Zurückkehren in die frühere Lage zuließ. Er nahm hierzu eine eigene Auslosung von Kautschuk, welcher er die Form der beide Lippen, des Gaumens uud der Zunge gab. Wie der Ersinder selber gestand, machte ihm die Hervorbringung des Selbstlautes i" durch seine Maschine die meisten Schwiengkelten, so daß er säst schon nahe daran war, jede Hoffnung auf Vollendung des Werkes aufzugeben, endlich gelang es ihm aber dennoch, auch diese Ausgabe zu losen und das Ganze zu vollenden.Die Zeitungen, so viel ihrer eben damals erschienen, nahmen sich Fabers und r rc ivStvy 4f f t iiiici viviiuvmiij iy miu tiii uu, mun uur mit geringem Erfolge; das Publikum rangirte dies Werk, das seinen Schöpfer mit den überschwenglichsten Hoffnungen erfüllt hatte, unter, die Kategorle derewohnllchen Automaten und kümmerte sich nicht weiter um dasselbe. Eine interessante Betrugsgeschichte. Vor sieben oder acht Jahren hinterlegte ein Südamerikaner Namens Elizalde in Paris bei einer Bank 450,000 Francs als Depot. Bald darauf wurde er geisteskrank und in der Anstalt des Irrenarzteö Dr. Vlanche untergebracht, wo er sich mit seinen Geldangelegenheiten nicht mehr beschäftigte. Ein Angestellter der Bank, welcher sah, wie die Zinsen sich zum Capitale schlugen, ohne daß irgend Jemand sich darum kümmerte, faßte den Plan, sich eines Theils der Summe zu bemächtigen. Wie er ihn durchführte, ist noch nicht bekannt, so viel aber klar, daß er im Januar einen Elizalde" gezeichneten Empfangschein auf Papier der Batik einreichen ließ und dadurch in den Besitz von L00.000 Francs gelangte. Wenn der 'Wahnsinnige nicht gestorben wäre, so hätte der Betrug vielleicht unbemerkt bleiben und der "Thäter sich mit dem Gelde in Sicherheit bringen können ; allein er scheint in den ersten Monaten den Muth zur Flucht, durch welche man auf die Spur des Diebstahls hätte gelangen können, nictt gehabt zu haben uud er ließ den günstigen Augenblick vorübergehen: Ende Juli starb Elizalde bei dem Dr. Blanche, und nun wurde der ' Notar, welcher die Hinterlassenschaft zu ordnen hatte, gewahr, daß die Bank einen eryeblichen Theil des Vermögens seines Clienten verwahrte. Als er aber deshalb auf der Bank vorsprach, wurde ihm geantwortet 260,000, Francs des Depots wären im Januar bezogen worden. Sonderbarer Weise fand sich aber die Empfangsbescheinigung nicht mehr vor, was zu dem Verdacht führte, ein Anestellte? des Hauses müsse die Hand mit im Spiele gehabt haben. Vorsichtige Nachforschungen ergaben, daß der Fälscher Uiid Dieb ein gemisser Jollivet war, welchcr 3000 Francs jährlich verdiente, früher sehr armlich gelebt,, seit dem 'Januar aber große Ausgaben gemacht, eine schöne Wohnung gemiethet, sie elegant möblirt, und Alles baar bezahlt hatte. -Hier fand die Polizei keine Werthpapiere, bei der Mutter Jollioets hingegen zog sie ein Bündel von zwanzig TausendsrancsScheinen unter einem Schranke hervor, welche, wie die Frau versichert, das Resultat einer günstigen Vorsenoperatlon waren. Nun wurde Jollivet verhastet und er bekannte sichnach l einigem Weigern zu der That, die er so schlau ausgejührt hatte, daß man sich wundert, wie er nachher so unvorsichtig fein und bei einer unverändert bescheidenen Stellung durch thörichte Ausgaben den Verdacht auf sich lenken konnte. ,180.000 Francs sind in einer feuerfesten Kasse verwahrt, die Jollivet beim Credit Sponnois gemiethet, und 30,000 in einem anderen Creditinstitut augelegt. ; 1 S el b st e r k e n nt ni ß. Richter: Sie ' hören, Herr Kläger, der Beklagte sagt, er fei betrunken? gewesen und habe Sie in der stocksinsteren' Nacht ? auch gar nicht erkannt." Kläger: Net wahr is, Herr Nichter, er hat mi ganz gut kennt, denn er is aufm! zugegangm und bat a 'ckneen ;! Drn drat-Esel." r!ilj!!li.j;!Mn!1i!;: 'fMM
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