Indiana Tribüne, Volume 13, Number 49, Indianapolis, Marion County, 6 November 1889 — Page 2

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lndiüNS Tribun Erscheint ßögttS SStz agl6gS. Skie tlgNcht .Tzidüne- trttt durch den rlgtr 12 Ccntl er Woch, fett SoantasJrttettt- Ä Cent vi ZXoH. Pibi iBfamtatn 15 tat! feit TdvtkxeUoat. ft Poft tuescht i srs?b?ahwng 6 x,r ZaZr. : ,; k , ,-:.... . . Bfftm HO , Indianapolis, Ind., 6. Nov:mdcr '69. Qeschichtc eincS TelbstmörverS. Die sensatlsnellen, eigenthümlichen and psychologisch interessanten Gmnde. welche kürzlich in Hoboken einen jungen Mann bewsgen. Hand an sich zu legen, beweisen von Neuem die Wahrheit deS alten ErfahruNgösatzeS, daß die Wirklichkeik felbkk die erfindungsreichste Phan taste weit hinter sich ISjjr. Der Name deS nngkückllchen Selbst inZrderA war Jacob Glucklich, welcher früher zu Prilram in Böhmen eine Fabrik mir 2uO Arbeitern betrieb und dann aus seinem Vaterlande nach Amerika stüchtete. nachdem er durch betrüzerischen Bankerott seine Gläubiger benachkheiligt. Einen Theil des Naubeö brachte er mit, aber er ko Ure sich des selbe:? nicht lange erfreuen, d?nn von einen; Verrsandten, dem er sich unser traute, wurde er selbst um dies Geld beschwinvelt. In der Aer zweijluug griff er zum Giftbecher. Glücklich war in Prilram nicht nnr Fabrikant, sondern betrieb auch Vank Geschäfte und hatte in letzterer Eigen schaft Felder der österreichischen Negie runz in Handen. Mitte August d. I. stellte Glücklich plötzlich seine Zahlungen ein und entfloh nach Hamburg, von rao er nach Amerika kam. Am ersten jüdi? schen L!eujahrsfefttage kam ElückliÄ in Hoboken an'und stieg in Naegelis Hotel ab. Er hatte in New Z)ork einen Onkel, Namens Carl Heller, der aber aus guten Gründen den Namen Henry Gülten berg angenommen hatte. Am folgenden Tage gelang rS Glücklich, seinen Verwandten zu sinden. Derselbe bewohnte mit feiner Frau und vier Kindern ein bescheid-neS ji in einer Miekhskaserne. Glücklich erzählte seinem Onkel, daß er feine Gtä,il?iger gettkachi" habe, dah aber sein Schwiegervater, der sehr reich sei, die Sache schon in Ordnung bringen werde. Ans die Frage dcö Onle!S, ob er auch etwas bei der .Pleite" gemacht habe, ' antwortete der Liesse, dajj e? 19,0.0 bis 20,000 Gulden in Vaar und Schmuckiachen im Hotel in Hoboken liane. Jetzt schilderte der Onkel dem Neffen alle Schrecken der amcrikanischen Justizk pflege und zagte den mit amerikanischen Vertzaltnissen nicht verkramen Mann in solche Angst, da?) derselbe buchstäblich ohnmächtig wurde. Als Glücklich sich wieder gefaßt hatte, lud er den Onkel ein, am Abend nach !)!aegelis Hotel zn kom men. und dort gab er demselben 13.3GQ Gulden in österreichischen und deutschen Banknozcn und Schtnuvksachen im Werthe von 350 Dollars in Verwahrung. Auf Anrathen dcö Onkels nahm Glück, lich nsch an, selben Abend eitlen Zng der West-Shore-Eiseubahn nnd reifte über Buffals und Niagara:Fallö nach To ronto. Guttenberg verlor keine Zeit, die österreichischen und deutschen Noter in amerikanisches Geld umzusetzen. Etwa 14 Tage lang trug er das Geld in seiner Tasche mit sich herum. Endlich wurde ihm aber Angst, daßer Lasselbe verlieren oder das; es ihm gestohlen wer den würde. Das Gels selbst zur Spar dank tragen, wollte er nicht, und so kam ihm der Einfall, dasselbe einem Vckann, ten zum Aufbewahren z geben. Eine) TageZ kam GuttenbergS Ehegattin zu einem höchst icspec:ab!en Geschäftsmanne und bat diesen, 87200 in Banknoten einige Tage lang in feinem Geldschranke aufzubewahren. Jener Herr, dein Gut tenderas Vcrhöltnrffe bekannt waren, stutzte. Flau Guttenberg sagte, daß ihr Mann ein Erbtheil aus Europa erhallen habe und beabsichtige, demnächst ein HauS zu kaufen. Der Geschäftsmann nahm daS -Geld und verschloß ti in seinem Geldfpinde. Einige Tage später erhielt er Besuch von Guttenberg. Derselbe erzählte, wie er daS Geld erhalten habe. Da er dem Ersuchen, daS Geld sofort abzuholen, nicht Folge leistete, deponirte der Ladenbesiyer die $7200 und lies; Guttenberg wissen, daß er daS Geld ohne Verzug edyoleu fsue. DUltter:ile u?ar aber Guttenberg von New Iork nach WiUiamsburg verzogen und hatte Niemand in seinem früheren LoziS gesagt, wohin er sich gewendet habe. Valv darauf kehrte Glücklich aus Canada, wo er kein Glück gehabt hakte, nach New Fork zurück, und war von allen Mitteln entblößt. Als er in der früheren Wohnung seines OnkelS vor sprach, konnte ihm Niemand sagen, wo Guttenö?rg zu finden sei, doch erzählte ihm ein Knabe, fcasj ein Sohn deS Gut tenberg im Geschäfte des vorerwähnien LadenbesitzkkI als Laufbursche arbeite. Glücklich ging dorthln, bat den ihm gänzlich unbekannten Kaufmann um die Erlaubnis, den Zungen als Führer be nutzen zu dürfen, und erhielt sie. Von dem Knaben begleitet, $ing Glücklich zur Houstsn-Str.lgahre. Dort versuchte der kleine Guttenberg, davonzulaufen, und tls Glücklich ihn beim Kragen packle, schritten die Umstehenden ein. prügelten Glücklich durch und gaben dem Jungen Gelegenheit, zu entwischen. Glücklich fuhr nach Williamsbnrg und begab sich aus Anrathen einek dortigen Polizisten nach dem Arooklnner Polizei Haupt quartier. Dort wuroen ihm zwei Dekec tlvS beigegeben und spät AdendS fand er die Wohnung der Familie Guttenberg. Deren Oberhaupt war aber mittlermelle verschwunden. Der Angabe der Iran Guttenberg zufolge uar ihr Mann drei Tage vorher nach Europa gereist und sie hätte nicht die leiseste Ahnung von dessen Geschäften oder Geldvcrhalknissen. Ein zweiter Besuch am folgenden Abend führte zu , keinen, besseren Skesultate. Frau Guttenberg fand aber am folgen den Tage ?it, nach New gork zu fah ren und dort der Aufforderung, die 720' in Ett,pfa5 nl nehmen, Foleg zu leisten. Der Nest ist, der Selbstm'ord E!ücklichs, der sich übrigens den ö?smen K!er hßielezt batte.

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u iis?ittL)ürlifU in Hööoken qa btn sich berelkS n:it den Brooklyner BeHorden in .Verbindung" gesetzt, um das etwaige Verschwinden" der Frau unmözlich zu machen. VelSsttgung durch Qttalm. Na men tlich i n d t n jenigen Fa b ri kstädten, welche vorwiegend Weichkohle brennen, wird bitter über die Belästigung geklagt, welche dem Publikum durch den dicken, den Schloten entsteigender Qualm verursacht wird. Von bethciligter Seite wird dann gewöhnlich geantwortet, dah theure und außerdem nicht einmal wirkende Vorrichtungen nöthig seien, um eine intensive Nanchverbreininng zu erfielen, und mit d eser läßlich klingenden Antwort muß sich dann der Laie seufzend zufrieden gevcn, kann wenn man nur den guten Wlllen dazu hat. Einmal nämlich hat der Heizer für gute Ventilation sorgen, genügend Luft durch die Feuerthür zn lassen und dann inne.l einen sogen. Deftector auf zustellen, und der gewünschte Erfolg ist erreicht. Leider verhalten sich die Fabrikanten nnd Eisei'bahtlen selbst sehr glcichgiltig dieser Frage gegenüber, sonst könnte schon durch eine gute Jnstruction an die Heizer viel erreicht werden. Kürzlich hatte ein einsichtiger Fabrikbesitzer durch ein Nöhrensystettl dem Heizraum krnslige Ventilation zugeführt und der biS dahin qualmende Schlot stieß jetzt sogut wie gar keinen Nauch auZ. Doch hatte sich der Besitzer sehr geirrt, wenn er glaubte, sei nen Nachbarn eine Anregung gegeben zn haben. Niemand fragte auch nur nach dcr neuen Gi-rbcsserung. ?,an?!5. Ueber Helmcnh und lsnltur der wohl schmeckenden Bananenfrucht sind noch manche Irrthümer verbreitet, wovon der landläufigste der ist. dajj die Banane in ! den Tropen wild uachft und d:e frucht ohne Weitere? den glücklichen Bewohnern der heißen Z?ne u den Schooß fällt. Allerdings gibt eö wilde Abarten in Ceu lon, auf den Philippinen und in Cochin : china. Aber deren Früchte sind voller . Samen und nicht zu genießen. Jeder Obstzüchter bemüht sich, seine Baume so zu veredeln, daL die Früchte entweder gar keinen, oder möglichst kltkne Samen; körner tragen. Bei der Banane ist dies Ziel schon vor urderklichen Zeiten erreicht worden, und ihre Berlnehrung roird durch Ableger oder Stecklinge bewirkt. Die Pflege dieses außerordentlich fruchibaren und nützlichen Baumes ist außerordentlich einfach. Wenn bei, spielsweise in Afrika eilt junger Mann seinen eigenen Hausstand begründet, so rodet er ein Stückchen Land aus und be pflanzt eö mit Ba?tanenreisern. Bereits nach neun Monaien erscheinen die Früchte, welche zwei Monate später ihn mit ihrem süszsäuerlichen n .(jligen Inhalt erfrei "n. Auf einer Fläche von tausend Quadrat fuzz kann er dreißig bis vierzig Baums chcu pflanzen, u,id davon erntet er jab? lich wenigstens S000 Pfund Fruchtet Es ist dcsha'.b der AnSspruch Alerander von HumboldtS erklärlich, welcher die Banane oder Musa daS z'igleich nütz lichste irj) fruchtbarste Gewächs nannte. Den Ursprung der Banane, ihre eigentliche Heimaih wird man auf den Inseln deS malayischen Archipels suchen müssen. Doch Hot sich der Baum bereits im grauen Alterthum noch Indien und nach Afrika verbreitet. Auch die alten Süöamcrikauec bauten Bananen und genossen deren Frucht mit Vorliebe. Alerander der Große auf seinem Sieges geszuge nach Indien fand die Weifelt deS Landes im Schatten der Musa oder deS Vi'ang gelagert, während sie von den Früchlen des B.iumeS genossen. Ein gtälhsel bleibt eS immerhin, wie dieser evelke und eßbare Banane von dem ma lavische Archipel nach Südamerika gelangt ist, denn da sie keinen Samen hat, ist die einzig denkbare Uebertragung, nämlich durch Vögel, nicht öglich. Vielleicht deuten die uralten Ueberliefe rungen der Azteken anf malatzische See fahrer, welche die Bananenfrucht ein führten und den Eingeborenen den Anbau derselben beibrachten. Berühmt und von den Schiffertk hoch wegen ihrer Zähigkeit und Festigkeit ge schätzt sind die Taus ans Manilahanf. Trotz deS Namens wird jedoch kein Hanf dazu verwendet, sondern die dicken Sten gel der Banane, deren ;ähe Fasern ge trocknet un) dann zu bauen verwebt werken. Die Fasern werden außerdem zu Tüchern feinsten Fabrikats verwebt und liefern auch ein Papier, welches mit Pergament an Dauerhaftigkeit wett eifert. Die Verwendnng der Früchte ist an ßcrst mannigfach. Sicher ist, dah sie fast die einige nnd obenein äußerst gesunde Nahrung der Trooeneinwohne? bilden. Nur selten erden sie roh ge nsssen, wie bei uns. Man röstet sie zwischen heißen Steinen oder im Back, ofen. zerreibt sie getrocknet zn Ttchl und bäckt wohlschmeckendes und nahrhaf.es Brot daraus. Die Stellung der Banane im Pflan. zenreich wird Wenigen bekannt sein. Sie gehört nämlich zur Familie der Lilien, deren Samen durch zweckmaß iae und langfährigeZüchtung allmälig verfchwun den sind, während die Frucht selbst immer großer, fleischiger und süßer wulde. ES mag noch erwähnt werden, daß eö nach Auffassung ker asiatischen Christen nicht der Aprel, sondern die go!?ge!öe Banane war. welche den Sün deufall deS ersten MenfcheupaareS herbei sührte. 2ie Oender,(greueltk)atcn. Ein scheinbar sehr gewöhnlicher Pro welcher dieser Tage in Nileö, Mich., stattfand, ruft die berirchtigten, nie auf geklärten Verbrechen der BenderFamilie in dem wildromantifchen Landstreifen Niemandsland" (zwischen KansaS, TeraS, Colorado und New Mexico) und den benachbarten Gegenden, sowie auch in Canada, in Erinnerung. Die Mordthaten der Frau Vender und ihrer Leute bilden unter Audcrm eineS der schaurigsten Capitel in der jungen, aber .inhaltrelchen" Geschichte von Nie mandsland. Soweit bekannt, hat diese öerrecherm siebsu Männer aedabt. Yi

'ocy erzeyen wir ans einein pazyviuu, br rnuii die Plaqe in lehr einfacher und keineSweaZ koftspieliaer Weise beseitigen

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sie alle äüö dein ÄZeg izirsumk haben soll. Frau Vender yiclt'eine Herberge, in welcher eine ganze Anzahl Gäste anf geheimnißoolle Weise verschwand. Sxater, als die saubere Sippe sich ein ande res Wirkungöfeld ausgesucht hatte, entdeckte man im Keller deL betreffenden HauseS die Leichen vieler der Vermißten, nnd offenbar liegt in Ledem einzelnen Falle ern msubmoro vor ! s soll dabei ähnlich zugegangen fein, wie eS in man- ; chen alten Raubergeschichten erzählt wird: die Gäste verschwanden nämlich, während sie schliefen, oder wahrend sie bei der Mahlzeit faßen, (viellelcht betrunken ge- i macht'waren), plötzlich durch das Nie-! deraehcn einer am Boden besin'dlichcn FaÜthüre im KeNerraum und fanden dort ein gräßliches Ende, während ihre Hab seligkeiken eine willkonunene Beute bildeten. DaL Bekanntwerden dieser Dinge erregte eine Zeit lang gewaltiges Aufje hen, und viele Depeschen darüber wurden über daS Land telegraphirr. Die Nachforschungen r.ach den Schuldigen blieben aber erfolglos, und die Geschichte kam beim Pubttkum im Allgemeinen wieder in Äergessenheit, ebenso wie die Berbrechen, welche Frau Bender noch in ande ren Gegenden verübt haben soll. Kürzlich wurde nun in der besagten Stadt von Michiga eine Frau Eliza DaviS wegen angeblichen Großdiebstahls proctfmt, aber freigesprochen. Dabei wurde eS nun sehr wahrscheinlich, daß die Mutter dieser Person, die sich Frau Munro nannte, keine Andere sei, als die lange gesuchte Bender. Immer stärker zogen sich die Schlingen deS Verdachts um Letztere zusaunnen, auf deren Person überhaupt der Proceß abgezielt hatte. Die Geheimpolizei griff fosort den Fall auf, und die Tochter wurde veranlaßt, ein Geständniß abzulegen. Man setzte sich mit den Behörden in KansaS in Verbindung, und daS kurchtbare Weib nebst Tochter ist in Begleitung" nach Emporia, KS., abgereist. Wird jetzt endlich völliges Licht in jene geheimniß vollen Verbrechensgeschichken kommen, und itd die Gerechtigkeit einen späte? Triumph feiern? Vom Jnlande. Edison, der berühmte Ersinder, versteht eS vortrefflich, immer neue Neclame von sich zu machen. An geblich ist er gegenwärtig im Begriff, eine p hon o graphische Uhr zu verfertigen, welche die Stunden, anstatt durch Glockenschläge, mit menschlicher Stimme verkünden wird. Die Uhr wird nach denlselben Princip, wie die spre chenoe Pnppe, construirt sein und alle Viertelstunden von sich hören lassen. Den Berechnungen eines Zeitunsmenschen zufolge besuchen in der Stadt New Sork, bei einer Ge sammtöeoölkeruug von etwa 1,700,000 Köpfen, 104,520 Perfonen durchfchuitt lich am Sonntag die Kirche. Es kommt aljo beinahe auf 10 Perfonen ein Kirchenbesucher, resp. Kirchenbesucherin. Ungefähr drei Fünftel der Kirchenbesu cher sind Frauen. DaS obige Zahlen Verhältniß stellt sich weit günstiger für die Kirchen, alS man vielfach erwarte! hatte. D e n a r m e n Straßen M u sikbauden" in New Jork geht eS jetzt ernstlich an den Kragen. Die Stadt oerolduung, durch welche wandernden Musikauten das Spielen auf den Str! ßen (bei $10 Strafe für jeden einzelnen Uebertretungsfall) untersagt wird, ist im Stadtrath angenommen und oom Mayor unterzeichnet worden und tritt sofort in Kraft. Jetzt wird wohl desto mehr da WirthLstuben'Musikgeschäft. in Verbin, düng mit der HutcoUecke bei den Gästen, aufblühen. Jetzt wird sogar gemeldet, dav ein englisches Syndicat, hinter wel chem mehrere Millionen DollaiS stecken, auch die Rechte auf eine Anzahl ameri kanischer P a't en tmed i c inen auf gekauft habe. Sehr naiv wird in dee betreffenden Meldung hinzugefügt: .Man glaubt, daß diese Geschäft noch profitabler sein wird, alö die Braue reien.- Dieser Glaube dürfte sehr begründet sein. Wie roare e, wenn sich die beiden Smrdicate miteinander ver bänden? Sie werden ja praktisch doch nahe verwandte Geschäfte ausüben, wenigstens wird eS an theilweisen Be r . j t r k ruyrungspnniren uir feuren. Senn m a n d a S geflügelt! Wort, daß der Eultnrgrad eines Volkes nach dem Verbrauch der Seife benies fen werden könne, gelten lassen ill, so steheii die Amerikaner noch auf einer recht niedrigen Culturstufe. Denn einem neuen statistischen AuLwelS zufolge steht der Seifeuoerbrauch in den Ver. Staaten dnrchauS nicht im Verhältniß zum Be, völkerungSzuwachS. Wir fürchten fast, daß Knownothing- Blätter hieraus abgeschmackte Schlüsse in Bezug auf die Eingewanderten ziehen werden, obwohl die statistischen Mittheilungen an sich dies noch lange nicht rechtfertigen. Ich möchte hinter Schloß und Niegel gefandt werden, Ew. Ehren!so sprach unlänast in einem New Norker Polizeigericht ern anständig aussehender Mann und fügte auf Befragendes Nich ters Hogan hin;u, daß er Sch u y v ox s e i u e ti G l ä tl b r g e r n im Gefäng niß suche. Der sonderbare Kunde nannt! sich Otto Keck und ist 23 Jahre alt. Et betrieb einst ein WhiSkygeschäft, spät einen Papicrhandel, falllrte und ward, wie er angab, schließlich von seiner Frau auS dem Haufe gejagt. Der Nichte, überwies Keck den städtischen Aerzten zu, Untersuchung sein:S Geisteszustandes. Für den .Elevator" versucht man seit Kurzem ein neue Wort in du englische Sprache einzuführen, nämlich Katana", daS aus dem . Griechischen gebildet ist und wörtlich bedeutet: .Hinab'herauf." ES liegt zwar durch auS keine dringende Nothwendigkeit für diese Sprachbereicherung vor; recht lä cherlich ist eS aber, wenn ein angloame rikanifcheS Blatt ausruft: NUdM mit diesem Fremdwort!" Ist doch .Elevator" ebensogut ein Fremd vorr, wie .Katana", welch' letztere außerdem eine Silbe kürzer ist und auch ohne Zweifel, da eö sowohl daS Hinab wie das Hiuansziehen andeutet, den Be griff volltSnd!ger deckt! V or ein! gen Tagen eröffnet! die HumanitStsgefellschaft in Pittöburg einen Kreuzzug", für den auch in vielea sndzxe Städten rMch.VeNilaL?

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dsrdSndeü wäte, näMeen tSönt missionsmitglieder, welche sich der Gran, samkcit gegen H ü h n e r schuldig machen, indem sie das Geflügel in ihren Hühner 'körben in übermäßiger Anzahl zusam mengesperrt halten. Der Kreuzzug hatte entschiedenen Erfolg; sobald jetzt ein überfüllte? Hühnerkorb in einem solchen Geschäft ankommt, wird das Geflügel herausgenommen und besser nnterge bracht. Die auswärtigen Händler wurden durch Circulare vor der befugten grausamen Behandlung gewarnt. 21 8 Chicago wird ein seltsamer Einbruch berichtet, dessen Verüber jedoch spurlos entwischten. Während Herr G. M. High mit seinen Angehörigen im Kellergeschoß feiner Wohnung an Belleoue Place zn Mittag speiste, wurde die Tischgesellschaft plötzlich durch zwei Ncoolverschüsse erschreckt. Man eilte nach oben, woselbst man den großen Spiegel im Besuchszimmer von Kugeln durchlöchert fand. Da später eine Leiter an einem offenen Fenster des Hinter, zimmerS gefunden wurde, so ist man zn der Annahme geneigt, daß ein Dieb (jedenfalls ein noch ziemlich grüner") in der Aufregung den Abglanz feines Selbst für einen Fremden gehalten hatte und deshalb nach dem Spiegel hin schoß. Der Vorfall, der sich in einem der fashionabelsten Stadttheile ereignete, er zeuate gewaltige Aufregung in der Nach barfcha'ft. Der Nachlaßrichter Hawkinö in Pittsburg hat eine interessante Entscheidung abgegeben. Ein Lt?ie, oder mit anderen Worten eine Person, welch kein Nechtsanwalt ist, hatte da Test, ment des verstorbenen Luke Chapman aufgesetzt und verlangte für seine Be mühungen $20. Der Richter wieg diese Forderung einfach zurück, indem er er klärte, daß eine derartige von einem Laien gestellte Forderung aus dem Grunde nicht bewilligt werden soll, da in einer großen Anzahl von Fällen durch die un geschickte Art und Weife, in welcher Te lia.ente aufgesetzt worden, oft gegen die Absicht deö Erblassers gehandelt werde. Durch die Entscheidung werden viele Erundeigenthumsagenten, Aldermänner und Winkeladoocaten betroffen werden, welche Testamente auszusetzen pflegten und die üblichen Advocatengebühren für ihre Dienstleistungen beanspruchten. Von der C h i c a g o e r Polizei werden zwei Kerle gesucht, welche eine unglaubliche Nohhei't an einem Kinde verübt haben. Es handelt sich um zwei Fuhrleute, die den fünfjährigen Theodor Henning vor seinem elterlichen Hause aufgegriffen und sich damit amüsirten, daß sie sich denselben als S v i e l b a l l von einem Wagen nach dem anderen herüber zuwarfen. Hierbei ließ der Eine der Beiden den Knaben fallen, fg daß er gegen eines der Nader flog nnd bewußtlos auf der Erde liegen blieb. Anstatt den Jungen dann wenigstens nach Haufe zu bringen, liefen sie davon und ließen ihn ander Ecke von Wabansia Avenue und Paulina-Straße, woselbst er erst er eine halbe Stunde später aus gesunden wurde, liegen. DaS bedau ernemtrche Kind hat eine Gehirnerschüt terung davongetragen und wird daran vi elleicht sterben. Von, N::5la ide. U e b e r d e n E i s e n b a h n z Ni fammenstoß bei Voicn. den wir vereitö meldeten, liegen Einzelheiten vor. Aal 17. October, zehn Uhr LS Minuten Abends, ist der Personenzug No. 1410 mit dem Güterzuge No. 3407 in Folge vorzeitigen AnfahrenS deS GüterzugeS lu der östlichen Weiche auf der Haltestelle Laßwitz zufammengefahren. Der Güterzug hat anf dem Bahnhof Laßwitz einen Aufenthalt von SS Minuten. Er sollte so lange warten, bis die Personenzüge von Frauenstadt und Lissa durchgefahren. Durch ein noch nicht festgestelltes Verfem hen fuhr aber der Güterzug vor dem Einpafsircn deS aus Lissa kommende Personenzuges ab und stieß einige Meter hinter der Weiche mit diesem zusammen. Beide Züge erlitten durch den Zusam menstoß bedeutende Beschädigungen. Von dem Güterzuge wurde die Locomo'. tioe, der Packwagen und ein Wagen drit: ter Klasse, welcher nicht besetzt war, arg mitgenommen. Ein Viehwagen diesei ZugcS wurde umgestürzt. Derselbe siel aber so glücklicy, daß die darin besindli chen Stücke Vieh unverletzt blieben. Von dem Personenzuge sind die Locomotioe, der Packwagen und der Postwagen be schädigt. Leider hat der Unfall auch bei Tod eineS Menschen zur Folge gehabt, des Postbeamten Hosfmann. Verletzt wurden sieben Personen deS die Züge be? gleitenden BahnpersonalS. Durch eim seltsame Fügung wurden zwei Postsecre täre und ein Unierbeamter, die mit Hofs mann in demselben Wagen fuhren, ver, schont. Der Postwagen zerbarst in zwö Theile, und während der Theil, auf wel: chem Hosfmann stand, vollständig zer? trümmert wurde, blieb der andere, aus dem sich die Sekretäre und der Unterbe, amte befanden, von größeren Beschädi: gungen verschont. Glückucherwelse fuhr mit dem Zuge auch ein Arzt, der sich dei Verwundeten in bereitwilligster Weist annahm. Gegen 12 Uhr Nachts traf ein Sonderzug aS Lissa ein, welche, Aerzte und NetlungSperfonal nach dv Unglücksstätte brachte. Bei der Aufführung dM Oper Die Jüdin- in Stettin am 14. October ereignete sich im Stadttheatc, ein Unfall, welcher für die davon be, troffene Künstlerin, Frl. Calmbach, leich! rerhäugnißooll hätte werden können. Bekanntlich inuß zum Schluß der Opei die Darstellerin der Nccha, welche zum Tode verurtheilt ist. in einen Kesse! springen, der mit siedendem Oel gesülll zu denken ist. Als nun Frl. Calmbach, welche die Nccha spielte, von dem dafü, angebrachten Gestell sich herabstürzte, scheint sie über den abgemeßenen Naua hinauSgesprnngen zu sein, wobei sie ge. gen das denselben abschließende Versatz, ftück stieß, welches den Stoß nicht Stanr , hielt und nachgab. Die Künstlerin ' stürzte in Folge dessen etwa neun Fuk tief in den Bühneuranm hinab, un! zwar auf einen dort mit einer brennen-. den Spiritnsfackel stehenden Theaterar, r. . t . . c , . c ruer. Server wuroen lyre leider uur, Haare von der Flamme ergriffen. Ei gelang jedoch dem energischen Eingreifen deö Herrn Regisseurs Hedrig, der in d Nähe stand, ein größeres Unglück zu ver, büten. Derselbe ivrana lotort &&&

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isWe die Flamme' unb Nach!s w KuDi lerin in Sicherheit. So kam Frl. Calmbach glücklicherweise mit einer leichten Verletzung der Kniescheiben davon, doch muß sie einige Tage das Zimme, hüten. Das Publikum scheint von dev ganzen Vorgang nichts gemerkt zu ha, den. Die Künstlerin konnte noch dem sturmischen Hochruf Folge leisten uni stch, wenn auch mit einiger Anstrengung dankend verneigen. Nachdem der Vori hang gefallen, brach sie sedoch. von den Schreck und Schmerz überwältigt, b& roujstlos zusammen. In Stuttgart starb an 14. Oct. hochbetagt der bekannte Fübrei der süddeutschen Demokratie: Karl Mayer im Alter von 70 Jahren. Kar! Mayer war der Sohn des bekanntek schwäbischen Dichters. In Tübinaer studirte er die Rechte; dort verkehrte et ! ständig im Haufe Uhlandö. Durch Uhland kam er auch in die politische Be: roegung und alS jüngster Ersatzmann, kaum 25 Jahre alt geaorden, sogar als Abgeordneter in daS Frankfurter Parla ment. Er machte den Rückzug det Rumpfparlaments, nach Stuttgart mij und in letzter Stadt war er an Uhland! .Seite, als dieser, bei der Sprengung bei Rumpfparlaments, von den Reitern deß Ministers Römer beinahe zu Boden ge, ritten wurde. Die Reaktion trieb ihn ii die Schweiz, wo er ein Geschäft grün: .dete. Mit den geistigen Größen de, Schweiz, namentlich in Genf, wo Desoü und Karl Vogt hausten, blieb er in inti mer Verbindung. Die Amnestie eröff, nete auch ihm wieder die Heimath und c säumte nicht, davon Gebrauch zu machen. Später wurde er in den Reichstag ge wählt. Er war ein Anhänger der groß, deutschen Idee und ein leidenschaftliche, Gegner Preußens. Von Eharakm außerordentlich ehrenmerth, von Gemüts liebenswürdig und reich angelegt, erfreut er sich auch der Achtung und Schätzung seiner politischen Gegner, durch seinen derben Witz hat er oft die Lacher auf sei ner Seite gehabt. Den gänzlichen Zer, fall seiner Partei ertrug er mit philoso phischer Fassung. Lange Zeit hat er i .Beobachter" die Interessen seiner Partei mit knorriger Eigenart vertreten. Ei n gräßliches Verbre, chen ist in Madrid in der Nacht zum 10. October entdeckt worden. Ein uugefäht fünfzehnjähriger Knabe wurde in Siückt geschnitten, welche einzeln von Nacht-. Wächtern in verschiedenen Straßen zer, streut gefnnden wurden. Die Beine, dil Arme und der Kopf, der fürchterlich ver, stümmelt war, sowie andere Theile waren jeder an einen anderen Ort verschleppt worden. Die Untersuchung ergab aus den ersten Blick, baß das Verbrechen mil größter Kaltblütigkeit begangen wurde, da die Gliedmaßen langsam und mil anatomischer Kenntniß losgelöst erschie, nen. Die Bevölkerung gibt sich darum der Befürchtung hin, daß .Jack, der Auf, schlitzer" aus London herübergekommen sei, was in den ärmeren Stadtviertel eine Panik verursacht. Auf den Thäteeist keine Spur hin. A ns den letzten baye ri, schen Manösertagen erzählt man stch i OfstcierSkreisen folgende kleine Geschich te: Ein bayerischer Prinz trug nach einem heißen .Gefechkstag" daS Verlangen nach einem Bad im fließenden Wasser. Nach dem er in einer tandlichen Badeanstalt diesem Verlangen Genüge gethan hatte, erkundigte er sich beim Weggehen' nach der .Schuldigkeit'. Wann' Dei Bad hos'n mitbracht hast, zehn Pfennig, sonst zahlst fünfzehn! lautete der Bescheid dtt zugendlichen Bademeister!, welche de Prinzen nicht kannte. Lachend ver sicherte der Prinz, er werde das nächst, Mal nicht verfehlen, die Badehose mikzu, bringen, um so billiger wegzukommen. Die Mütter. dieMütter! Dieser Tage, so erzählt ein russischei Blatt, traf in Oret zn längerem Auf, enthält eine russische KaufmannSfrau mit ihrer Tochter ein und stieg in einen? Tasthof ab. Al sie gebeten wurde, sicj in'S Fremdenbuch einzuschreiben, ver, zeichnete sie in demselben hinter ihrem Familiennamen daS Nachstehende: .KausmannSsran auS DmitrosSk mit ihrer ledigen Tochter Ja sch a (19 Iahn alt, 1v,v0) Rubel Mitgift, hellblondes Haar, Stumpfnäschen und Grübchen iv den Wangen; körperliche Mängel ode besondere Kennzeichen sind nicht vorham den." Von Professor Dr. von Mering in Srraßburg ist ein neues Schlafmittel erfunden worden, das Ehlo: ralamid, welche; nach Prüfung in den verschiedenen medizinischen Kliniken sich als eine neue werthoolle Bereicherung deS Arzneischatzes erweist, in dem eö vor dem bisher bekannten HypnoticiS wesentliche Vorzüge besitzt. DaS Chloralamid ist nicht nur eines der vorzüglichsten Schlaf Mittel, sondern eS übt auch. nach den bis herigen Beobachtungen keinen schlechten Einfluß aus Herzthätigkeit, Athmung. Temparatur Verdauung' und andere Funktionen des Körpers auS. Vor dem Ehloralhydrat bat eS auch den Vorzug, daß seine schlaserzeugende Wirkung eutschieden größer und daß der Geschmack ein wesentlich besserer ist. Sehr viele Menschet! werden die Erfahrung gemacht haben, daß daS Schweißleder in unseren Hüten ein sehr lästiges Jucken an unserer Stirn haut hervorruft. DieS ist namentlich an heißen Tagen der Fall. Es kommen so gar recht peinliche Entzündungen der betreffenden Hautstellen vor. Die Ursache dieser Erscheinung liegt, wie die Pragei medic. Wochenschr. mittheilt, in dem hohen Procentzehalt der Fettsauren deS zn den Schweißledern verwendeten söge? nannten sZmischgaren Leders. Diesem Uebelstand bengk man dadurch an: besten vor, daß man daS neue Hutleder mit ge, brannter Magnesia mehrere Male ein reibt, bis eine feine Schicht hallen bleibt. I n P a r i s h a t m a n ein neuek Schlafmittel erfunden, welches sehr be, liebt zn werden beginnt und daS allmäh lich die Opiate verdrängt. Dieses neue schlafbringende Mittel besteht einfach aus einem Kopskissen, das mit Hopfen, blättern gefüllt ist. D!e Wirkung dieser Kissen wird seht gerühmt, obwohl eigent, lich Niemand so recht sagen kann, worin die Ursache derselben Ziu sinden ist: na mentllch , ollen die Ritn sur hysterische ' ! . .!. l oocr on r neroenielsenoe grauen yell am sein. Verlangt Mucho's .Best Havanna lgars.

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