Indiana Tribüne, Volume 13, Number 46, Indianapolis, Marion County, 3 November 1889 — Page 5
Tie Hriratl) Napoleon's IM, WSN Fürst bumirskl.
Gewissermaßen schon am Tage nach fcer Wiederherstellung des Kaiserreiches beging Napoleon 111. seinen ersten Fehler. In den ersten Tagen des Januar I fc53 zeigte er seine Vermählung mit Fräulein Eugenie von Montijo, Gräfin Teba, an. . . . Diese Heirath war ein Fehler, denn, t . ? . .L . L T-'L t wyiic lym irgcno eine ocr oiutoircnoeti Parteien Frankreichs geneigt zu machen, schloß sie ihn aus dem Cönaculnm der fremden Souveräne aus. DieFreimaurerei der Könige und Kai:r steht auf einem andern Grunde, als die des Geburtsadels. Die Geburt an und für sich gilt dort fast gar nichts. Alles ist reines Uebercinkommen und man will dort einem Souverän nicht den Zutritt gestatten, der mit einer Familie verbunden ist, welche nicht regiert oder wenigsten regiert hat. Im Jahre 1852 besonders war diese Anschau "ng die allgemeine. Die Familie der Gräsin Teba konnte ihren Stammbaum getrost soweit zurückführen, wie irgend eines der Herrscherhaus ser, mit denen eine Verbindung angemessen gewesen wäre, wie die Romanow, die Vraganza, die Veauharnais, die Aernadotte. Das Alter allein genügt aber nicht, es gehört dazu noch die Sanktion der anerkannten Souveränetät. Ist die Sanktion vorhanden, so ist Alles llcbrige nebensächlich. Eine Prinzessin aus dem Hause Bonavarte, Murat, Veauharnais, Vernadotte, wäre viel leichter von den fremden Höfen accevtirt worden, als die spanische Grandin, die Napoleon zur Gefährtin seiner Geschicke gemacht hatte. . . . Napoleon hatte die Wiederherstellung des Kaiserrcichts mit außerordentlicher Klugheit und Umsicht betrieben. WeShalb wartete er nun nicht den Umschwung in der öffentlichen Meinung Europas ab, wie er dies in Frankreich gethan hatte? Für Europa war er im Jahre 1852 noch der Abenteurer, dessen Stellung für alles andere, als fest galt. 1862 aber, als er nach dem Kriege in der Krim und Italien unumschränkter Herrscher der ersten europaischen Großmacht geworden war, welcher Hof der Welt wäre da einer Verbindung mit ihm ausgewichcn? Ich entsinne mich eines charakteristischen Ausspruchs, den die Großfürstin Marie von Nußland, Wittwe des Herzogs von Leuchlcnberg, im Jahre 1SG1 in Genf zu Jemand that, der ihr von Frankreich, dem Kaiserreiche und dem Lurus der Kaiserin Eugenie sprach. Nun ja, du mein lieber Gott", sagte sie, gibt es denn überhaupt einWeib, das nicht hätte Kaiserin der Franzosen werden können? Jul Jahre 1852 hätte sich keine europäische Prinzessin auf den Thron setzen mögen, den man jetzt dieser Frau so sehr beneidet ! " Und mit ihrer gewohnten Freundlichkeit fügte sie lächelnd hinzu: Es ist wahr, sie ist fchön und bezaubernd. Viele der Fürstinnen, die sich den Anschein geben, sie zu mißachten, beneiden ihr Loos." Es gibt keine Verbindung, die Napoleon nicht hätte begehren können, schon 1850 nach dem Krimk liege. ES hätte sich für ihn eben nur darum gehandelt, noch drei Jahre zu warten. Liebende Ungeduld ist ein viel schwererer politischer Fehler, als der Aruch einer Verfassung. Der Kaiser ist um so weniger entschuldbar, als es, wie einige seiner Partcigänger behaupten, die Liebe allein war. die ihn zu dieser unpolitischen Verbindung veranlaßte. Napoleon besaß dynastische Erben und war noch nicht alt genug, um befürchten zu müssen, ohne Kinder zu sterben. Um diese Heirath zu entschuldigen, hat man oft ein Motio aus dem Gebiete des Aberglaubens ins Treffen geführt. Man hat angeführt, die fremden Prinzessinnen, die seit der Revolution den Thron Frankreichs bestiegen, hätten ihre Kronen verloren! Ich kann nicht umhin, meine Verwunderung darüber anszudrücken, wie so Etwas ernsthaften Geschichtsschreibern überhaupt nur unter die Feder kommen kann. ' Ist solch' eine Erwägung denn ernsthaft zu nehmen? Im Ueb:igen war die Gräsin von Teba ja auch eine Fremde. Wie dem nun auch sei. die Weigerung der fremden Souveräne, die neue Kalserin als ihres Gleichen anzusehen, hielt während der ganzen Itegicrungözeit Napoleon'S an. Weder der militärische Ruhm, noch derGlanz seines Hofes, noch die Annäherungsversuche eines Mannes, der damals unbestritten im Besitze der größten Macht war, konnten die von der Etiquette gezogene De.narkationslinie verwischen. Der Tuilerienhof erhielt durch diese Zurückhaltung sein eigenarti ges Aussehen, daS ihm unserer Meinung nach nicht zum Vonheil gereichte. Ich entsinne mich der Eindrücke, die der Hof beim ersten Anblick auf mich hervorbrachte. Ich war noch erfüllt mit den Erinnerungen an die russische Kaiserfamilie, an das würdevolle Wohlwollen der Kaiserin Alexandra, die bezaubernde Anmuth der Großfürstinnen, der Töchter oder Schwiegertöchter des Kaisers Nikolaus, deren königliche Haltung Jedem, der sich ihnen näherte, einen so großen Nespect einflößte ; diese strahlende Atmosphäre der kaiserlichen Paläste, zu denen nur die Gewohnheit langjähriger treuer Dienste ode? fürstliche Geburt den Zutritt verlieh ; diese ungeheuren Säle, in denen sich eine glänzende Gesellschaft bcrcegte, ohne daß ihre tausendfältige Unteryalmng sich jemals über das Geräusch des Flüsterns erhoben hätte. Alles in diesem Palaste athmete die Majestät der Größe. In den Tuilerien war Alles hübsch, elegant, glänzend, beflittert. Man schrie, lachte überlaut, sprang, spreizte sich. Was mich besonders überraschte, war. dort einen Nüssen in der Uniform eines Kaufmanns zu sehen (damals hatte noch in Nußland jeder Stand seine eigene Uniforw), der an der Seite der Kaiserin in der Quadrille tanzte. Es war das erste Mal, daß ich diese Uniform irgendwo anders sah, als in dem Vorzimmer eines Ministers. Die Kaiserin, die ich von Weitem sah, war von ausgesuchter Eleganz und strahlte von Schönheit, aber ich fand, daß man sich ihr mit einer Formlosigkeit näherte und mit ihr sprach, die mich ver-
tzte. Zwei junge Leute (Spanier und, wie ich glaube, Fieunde und Vettern der Kaiserin) standen Arm in Arm vor ihr, lachten laut und deuteten mit dem Finger auf eine Gruppe von Tänzern. Ihre Majestät lachten ebenfalls und geruhten mit ihren Augen dem weifenden Finger zu folgen. Ich habe von dem, was sich weiter an diesem Abend zutrug, nicht mehr viel gesehen. Das Gewühl und die Unordnung waren so groß geworden, daß man sich an den Büffets und in den Wandelgängen drängte, sich laut zurief und lachte, ganz ohne Rücksicht auf den Ort, an dem man sich befand. Ich glaube, man tankte Polka, Walzer, die Kaiserin führte selbst den Eotillon an, aber ich kann es nicht genau sagen, denn ich war unfähig, überhaupt etwas zu sehen. " ''k::'' Daß ein solcher Ton am Tuilerienhose herrschen konnte, daran trug Hauptsächlich das Fehlen fremder Fürstlichkeiten die Schuld. Napol?on III. stand allein, er hatte an den fremden Höfen weder Verwandte noch Freunde. Was blieb ihm übrig, als mit seinen Subjekten zu leben. Im Jahre 1867, bei dem Besuche der fremden Souveräne gelegetttlich der Weltausstellung, boten die Tuile? ricn freilich einen andern Anblick ; die Intimen des Palastes versicherten aber, daß die erlauchten Gäste nicht nur die Diener, fondern auch die Herrfchaft genirten. Und sofort nach der Abreise des letzten gekrönten Hauptes kehrte der Hof in sein altes Geleise zurück. Der öftere Besuch von Fürstlichkeiten, Verwandten einer aus königlichem Geblüt entsprossenen Kaiserin, hätte genügt, um hierin eine Aenderung herbeizuführen. Napoleon war sich der eigenthümlichen Stellung seines Hofes, den man in Europa den Hos der Abenteurer" nannte, wohl bewußt; aber nachdem er einmal die Erfahrung gemacht hatte, daß feine Heirath ihm die Thüre der europäischen Fürstcnhöfe verschloß, nahm er mit Resignation die Rolle eines Cäsars auf sich, der nicht für voll gilt. Seine angeborene Güte und Leutseligkeit hätten ihm wahrscheinlich auch den Zwang der Etikette an den alten Fürstenhösen schwer erträglich gemacht. Diese Hcirath, die ihn von dem intimen Verkehr mit seinen Standesgenoffen ausschloß, war auch bestimmend für die Schicksale seiner Dynastie. Man wird mir vielleicht einwerfen, daß auch eiite andere Verbindung weder den Tag von Sedan noch die Republik verhindert hätten, und daß an dem Fortbestande des Kaiserreiches nach 1370 wenig im Interesse der Größe Frankreichs lag. Zugegeben. Auch ich betrachte die Heirath Napoleons von keinem nationalen Gesichtspunkte aus, sondern lediglich von dem, welchen Einfluß sie auf die Gestaltung der Geschicke des KaiserthumS hatte. Wer weiß, ob nicht eine Verbindung mit einem deutschen Fürstenhause dazu beigetragen hätte, dem Kaiser über die
Gefährlich kett cmes Krieges mit Preußen die Augen zu öffnen ? Und wer weiß schließlich, ob nach dem Sturze des KaiserthumS die Fürsten der französischen Republik nicht die Wiedereinsetzung einer Dynastie aufgenöthigt hätten, mit der sie durch die Bande deS BlutcS verbunden waren? Die Gleichgiltigkcit der fremden Fürsten erklärte sich nicht nur durch den konservativen Ausfall der Wahlen im Jahre 1871, die für Frankreich ein monarchisches Regiment, wenn auch ein anderes als das kaiserliche, voraussehen ließen, sondern hauptsachlich durch diese Heirath, die von ihnen als ein revolutionärer Akt gegen die Theorie des Gottesgnademhum? angesehen wurde. An meine persönliche Schätzung dieser Verhältnisse füge ich diejenige des Kaifers Nicolaus, die derselbe zu einer mir nahestehenden Persönlichkeit, wie folgt geäußert hat: Ich hätte cS verständlich gefunden, wenn er ein Montmorency oder eine La Rochefoucauld geheirathet hätte, aber sich eine hübsche Frau, die ihm nicht den geringsten Nutzen bringt, aus der Fremde zu holen und dieselbe auf den Thron zu l'etzen, das ist die That eines Abcnteurers. Wer an seine Vergnügungen denkt, der ist nicht für den Thron geschaffen. Er hat zu lange als einfacher Bürger gelebt, um für seine Mission genügendes Verständniß zu besitzen. In seiner Rede vor dem Senate ha ter sich aus dem, was sein Verdammungsurtheil ist, ein Verdienst gemacht. Er hat gesagt, eine Spanierin habe den Vorzug, daß sie in Frankreich keine Familie besitze, der man besondere Ehren und Würden erweisen müsse. Aber das ist doch gcrade die einzige Entschuldigung für die Ehe eines Emporkömmlings, sich mit einer möglichst großen Familie zu umgeben, die an der Erhaltung der Dynastie ein Interesse hat. Wenn ich mich in der Lage befunden hätte, keine ebenbürtige Gemahlin zu finden, so hätte ich für mich und meine Söhne die Verbindung mit den angesehensten Geschlechtern meines Landes gesucht. Napoleon III. ist ein gefchickterAbentcurer, aber eine Dynastie wird er nie zu gründen verstehen." Dieses Urtheil deS Kaifers NicolauS ist vollkommen wahr, denn hätte Napoleon als Emporkömmling gedacht, wie er sich selbst in seiner Ansprache an den Senat nannte, so wäre sein erstes Ziel gewesen, eine Verbindung an einem fremden Hofe oder im eigenen Lande zu suchen. Die Eigenschaften eines dynasti: schen Herrschers hat Napoleon nie bcseslen. war ein Mporkommltng, nicht seinen Manieren und seinem Geschmacke nach, sondern in der Art und Weise, wie er die Missiou eines Souveräns ausfaßte. Es ist selbstverständlich, daß es für einen Mann, der berufen ist zu herrschen, von Nutzen ist, die Aedürfnisse seiner zukünftigen Unterthanen kennen zu lernen. Prinzen, die in ihren Palästen erzogen sind ohne die geringste Berührung mit ihren Unterthanen, taugen nicht zu Herrschern. Aber von da bis zum vollständigen Vergessen seiner Lage ist eine weite Kluft. Ein König, der ernsthaft genommen werden will, muß es verstehen, sich zu langweilen. Napoleon verstand diese Kunst nicht und wollte sie auch niemals lernen. Bei seinem leicht entzündlichen Naturell und seiner Verehrung für das weibliche Geschlecht, unterlag er einfach der Leidenschaft für die Gräsin Teba, die
zu sehr große Dame war, als daß er hätte daran denken körinen, sie zu seiner Maitresse zu machen. Berauscht von einer Volkstümlichkeit, welche ihm zwar die denkbar größte Machtfülle gab, den Mangel einer für seinen Beruf gceigneten Erziehung aber nicht ersetzen konnte, glaubte er er hat es selbst gesagt einen politisch klugen Schritt zu thun, indem er der unwiderstehlichen Liebe zu der anmuthigen Herrscherin der Mode, der Königin der Bälle des Elvföe nachgab. Die alten royalistischen Geschlcchter dachten anders darüber. Seit dem Tage seiner Heirath stand das kaiserliche Paar auf dem Inder. Die Kaiserin Eugenie drängte sich nicht auf, wie einst Josephine durch die Siege ihres Gemahls. Sie war im übrigen eine intelligeilte Frau, die die Neigung ihres glücklichen Abenteurers dazu beuutzt hatte, sich auf einen Thron zu setzen, wenn auch vielleicht nur auf ein paar. Stunden. Als es sich im Jahre 1807 um den Besuch am französischen Kaiserhofc yandelte, hat keine der europäischen Fürstinnen eingewilligt, den Gemahl dorthin zu begleiten. Bei allen Denen, die die Gesetze der Etikette kennen, ist das gleichbedeutend mit einer Beleidigung. Die Könige kamen nach Paris, um sich dort zu amüsiren, wie in einem übelberufcnen Hause, in das man seine rau nicht mitnimmt. Als Alcrander II. die Einladung Napoleons erhielt, nahm er dieselbe sofort an, entzückt Paris zu besuchen. Als man ihm aber von dem dabei zu beachtenden Ceremonie! sprach, rief er aus: Wozu ein Eeremoniel? . ... Ich werde einfach den Kaiser besuchen und mich ein paar Tage mit ihm amüsiren!" Als ihm darauf bemerkt wurde, daß Napoleon bei dieser Gelegenheit den ganzen Glanz seines Hofes entfalten wolle, und daß die andern Souveräne sich dem Ceremonicl, das er ablehnte, unterworfen hätten, konnte er sich nicht enthalten zu äußern: Aber die Kaiserin wird nicht hingehen, ebensowenig wie die Königin von Preußen. . . . Wir gehen einfach nach Paris ohne alle Förmlichkeiten." Als ihm schließlich vorgestellt wurde, daß es der ausdrückliche Wunsch Napoleons sei, antwortete er: Meinetwegen, wie er es will. Aber es bleibt erstaunlich." Bis zum Jahre 1870 erfuhr diese Mißachtung, die die andern regierenden Damen Europas gegen die Kaiserin Eugenie hegten und die sie von ihren Gemahlen übernommen hatten, keine Aenderung. Heute ist darin ein Umschwung eingetreten durch die wahrhaft kaiserliche Würde, mit der Eugenie ihr Unglück trägt. Trauungen in Stellvertretung.
Vom Mittelalter an bis auf unsere Tage haben Trauungen in Stcllvertretung stattgefunden, und die neueste derselben wird die der Prinzessin Sophie mit dein Kronprinzen von Griechenland sein, welcher seinen zukünftigen Schwager, den Prinzen Heinrich von Preußen, ermächtigt hat, die Einsegnung nach evangelischem Ritus an feiner Statt zu empfangen. Es ist selbstverständlich gleichgiltig, wer der Bevollmächtigte ist, ob ein Fremder, der Vater, der Bruder oder ein sonstiger Verwandter der Braut oder des Bräutigams, da er ja nur während der religiösenHandlung den zukünftigen Ehegatten vertritt. Der Vorzug, sich durch einen StellVertreter den Segen der Kirche g?ben zu lassen, ist rechtlich nicht nur auf Fürsten beschränkt; es konnten vor Einführung der Civiltrauung sich auch Bürgerliche bei der Trauung vertreten lassen, und die Ehe war giltig. Freilich beschränkte sich dieses Borrecht nur auf Katholiken, von den Protestanten dagegen forderte die Reformation die perjonltche Anwesenheit bei ihrer kirchlichen Einfegnung. Im katholischen Oesterreich halte noch vor einigen Jahrzehnten jeder erwachsene Mann die Befugniß, jeden unbescholtenen Dritten durch Ertheilung einer speciellen Vollmacht für sich zur Trauung zu schicken. Wenn Mitglieder protestantischer Fürstenhauser von dem Vertretungsrechte Gebrauch machen, so hat die kirchliche Handlung nur die Bedeutung einer Vorfeier und sinket meistens nur dann statt, wenn die Brautleute nicht demselben Bekenntnisse angehören, ' wie etwa der Kronprinz von Griechenland und Prinzessin Sophie, denen in Athen nochmals die Einsegnung nach griechischorientalischem Iiitus zu Theil werden wird, r Der Grund, warum die Protestanten sich dieses Vorrechts nicht erfreut habeu, liegt in der verschiedenartigen Aussafsung der Ehe. Nach den Lehren der katholischen Kirche ist zur Giltigkeit der Ehe vor allem der öffentliche Konsens der Brautleute nothwendig. Schon durch die Erklärung, welche das junge Paar vor dem Geistlichen und zwei Zeugen abgibt, wird die Ehe als geschlossen betrachtet, und der Geistliche fegnet blos den Bund ein. Die alte Rcchtsfprache macht daher auch keinen Unterschied in der Benennung der Ve.'lobung und der Trauung. Erstere heißt Sponsalia in futuro, die zweite dagegen Sponsalia in praesenti. Der Verlovungsakt galt sozusagen als Vorbcginn der Ehe. Aus diesen alten und veralteten Rechtsgrundsah mag die englische Anschauung des breach of promise (Bruch deS Eheversprcchens) beruhen, welche der Braut einen Anspruch auf Entschädigung gewährt. Durch diese Praxis gewinnt freilich die ideale Anschauung von der Ehe nichts, aber sie ist erklärlich aus der Auffassung der Ehe als Vertrag. Die protestantische Kirche betrachtet die Einsegnung als die Hauptbedingung für die Giltigkeit der Ehe. In feinem Eifer gegen das kanonische Recht ging Luther so weit, daß er gegen die Verlobungen ohne Wissen der Ellern eiferte, während das katholische Eherccht die Ehe ohne Ausnahme für giltig erklärte, weil dieselbe als ein göttliches Sakrament vom Willen der Menschen nicht abhängt und daher naturgemäß auch nicht gelöst werden kann. Den Streit über die verfchiedenen Aufsassungen der Ehe wollen wir den Theologen überlaffen. Wir führten obiges nur an, um den Unterschied anzudeuten, welcher zwischen Pro-
testanten und Katholiken in Ehesachen herrscht. Seitdem Bestehen der Civiltrauung hat die Copulatio per procuratorcrn aufgehört ; im Mittelalter jedoch und bis zur neuesten Zeit machten Hohe und Niedrige Gebrauch von dem ihnen ertheilten Rechte. Tausende von Ehen wurden durch Bevollmächtigte eingegangen und Niemand fand darin eine Herabsetzung des Sakraments. Uns will es aber bedünken, daß gerade die Trauung ein feierlicher Akt sei, dem Jeder perfönlich beiwohnen müsse ; sie ist keine Proceßsache, bei der man einen Anwalt hinschickt und überhaupt kein geschäftlicher Vertrag, der die Vertretung zuläßt. Schon die Art der Freiwerbung, wie sie gegenwärtig in hohen wie in niedrigeren Kreisen im Brauch ist, entspricht nicht der idealen Ausfassuug übe? Liebe und Ehe. Trotzdem ist die Gegenwart doch besser als die ,gute alte Zeit" mit ihren rohen Anschauungen und Gebräuchen. Die grobsinnliche Symbolisirungssncht des früheren Zeitalters tritt am deutlichsten bei den Hochzeitsgebräuchen hervor. Grade bei den hohen Standesherrschaften, von denen man berechtigt war. Anstand und feine Sitte zu forden, machte sich bei den Trauungen durch Vertreter eine grobe Unsitte breit. Zur Giltigkeit der Ehe betrachtete man einige Formen als durchaus nothwendig. Um allen Einwänden gerecht zu werden, mußte zum Beispiel der' Bevollmächtigte mitsamt der Braut sich zu einem Schauspiele hergeben, das nicht gerade dazu engethern war, der Sittsamkeit gute Dienste zu leisten. In Gegenwart aller Familienmitglieder, und wenn eö sich um Standespersonen handelte, des ganzen HofeS, mußte der Bevollmächtigte mit voller Rüstung angethan neben der Braut auf dem Prunklager Platz nehmen. Zwischen ihnen befand sich ein blankes Schwert, zum Zeichen, daß der Veoollmächtigte durchaus keine Recht auf die Braut habe, da ihn daS todtbringende Schwert von ihr schied. Ebenso verlangte cö die Form, daß der Veoollmächtigte in Gegenwart der Gäste ein Knie unter die Lagerdecke steckte. Uebcrflüssig waren die Ceremonien und auch nicht decent, das wird Jeder zugeben. Wozu überhaupt diese Symbolisirung? Es war doch klar, daß der Stellvertreter ausschließlich für die kirchliche Trauung Vollmacht besaß. Diese Ceremonie hat nur in so weit Sinn, als sie den Ausführungen jener scholastischen Kirchenrechtslchre gerecht wurde, welche die copulatio carnalis als nothwendigen Theil der Trauung betrachteten. Das Recht der Trauung durch einen Vertreter ist nicht spezifisch christlich. Weder die jüdische Tradition, welche doch für die ersten Christen giltig war, noch das Evangelium erwähnen derartige Trauungen. In der vormofaifchen Zeit freilich, mag es nicht selten vorgekommen sein, daß der Vater einen Fremden ausschickte, um des Sohnes Braut heimznholen, aber das hat mit der Trauung nichts zu schaffen, da zu jener vorhistorischen Zeit von einem Eheleben nach mokernen Begriffen nicht die Icede war. Der wahre Ursprung der Trauung durch Be? vollmächtig ist bei den Römern zu suchen. Bei diesen war die Ehe überhaupt ein Vertrag, ein brüderlicher Handel, der bereits mit der Verlobung in Kraft trat und über welchen zu allen Zeiten ein Meer von Tinte verschrieben worden ist, um denselben in seiner historischen Bedcutung zu erläutern. Aber auch die Culturzustände übten ihren Einfluß auf die Art der Eheschließung aus und Trauung durch Vertreter, die Copulatio per procuratorcrn entwickelte sich als ein Gewohnheitsrecht, nachdem die Ehe in ihrer Wertschätzung gesunken war und nicht mehr als eine göttliche Einrichtung angesehen wurde, wie etwa im königlichen Rom.
Die ersten Gesetzgeber der katholischen Kirche mußten natürlich mit den Herrschenden Umständen rechnen, besonders da die Kirchenväter der ersten Zeit in ihrem Asketismuö das Cölibat dem Ehestände vorgezogen haben. In unserer Zeit aber, die uns die Cnnltrauung brachte, ist die kirchliche Trauuna durchaus nicht mehr nothig für die Giltigkeit der Ehe; damit hat aber auch das Vorrecht einer Trauung durch Stellvertreter zu enjttren aufgehört, und nur die landesherrlichen Familien behielten sich die ses Recht vor, von dem sie in seltenen fallen Gebrauch machen. Die geprellten Schuster. Wir konnten die Personen dieses Stückes nennen, aber wir haben unser Ehrenwort als Zeitungsmenschen gegeben, keine Namen zu verrathen, und unser Wort ist uns beilia. Der verekrte eser muß sich also schon begnügen, wenn wir vte eloen ver Geschichte, dle ihnen vielleicht persönlich bekannt sind, iknen unter folgenden Namen vorstellen, die ja an der ache nichts andern : Schuster meiste? Pech. Schustermeister Pfriem Handlungsreisender Lustikus. Vielleicht tritt mit der Zeit auch noch eine vierte Person, die gewöhnlich unvermeidliche Polizei nämlich, auf die Bühne, doch ist augenblicklich nur geringe Aussicht darauf vorhanden. Erste Scene: Bei Schuflermeister Pech . Herr Luftikus, Ritter vom Musterkasten, tritt ein und bestellt ein Paar neue Stieseln, die er sofort bei der Entgegennahme bezahlen wird. Zweite Scene: Bei Schustermeister Pfriem, um die Ecke herum. Spielt eine halbe Stunde später. Auch hier erscheint der zungengewandte Herr Luftikus und bestellt ebenfalls ein Paar Stiefeln unter den gleichen Bedingungen. Jeder der beiden Schuster, die, beiläufig gesagt, einander spinnefeind sind und ihre gegenseitigen Geschäftsgeheimnisse nie kennen, thut nun seine volle Schuldigkeit für Herrn Luftikus, und jeder der Beiden wird pünktlich mit den Stiefeln fertig. Äie dritte Scene spielt wieder bei dem biedern Pech. Der Musterkasten-Ritter tritt grüßend ein, nimmt die neuen Stiefeln in Augenschein und probirt sie an. Ach, das ist recht schade," ruft er aus, der rechte Stiefel paßt mir vorzüglich, aber der linke drückt mich da
über, dem Kant ein wenig. Wollen Sie den Mangel bis morgen um diese Zeit gutmachen, ja? Aber gestatten Sie mir, daß ich den rechten, den passenden, einstweilen mitnehme. Ich habe nämlich mit einigen College, mit denen ich oft ulke, eine Wette gemacht, daß meine Füßchcn, trotzdem ich aus Chicago stamme Sie wissen, dem Sitze der nächsten Weltausstellung (hier richtete er sich stolz auf) ganz gut in neuen garantirten No. 7-Stiefeln Platz haben ; da will ich diesen neidischen Dudes dock
mittels des einen Stiefels sofort zeigen, van ich die Wette glanzend gewonnen habe. Aber morgen um die und die Stunde muß ich auch den anderen haben, denn ich reise ab." Ei, mit Vergnügen", antwortet lächelnd der Crispinusjünger und denkt: mit dem einen Stiefel wird er mir doch nicht durchbrennen. Vierte Scene : Die Werkstatt von Hrn. Pfriem, Pechs Widerpart, eine Viertelstunde später. Stolz tritt Herr Ci..ZLlt..z ' j. r r ? tuiiius) ein, Iiinikni aucy yier leine neuen Stiefeln in Augenschein und probirt sie an. Ach, entschuldigen Sie", ruft er aus. der linke Stiefel vaüt mir vorzüglich, aber der rechte drückt mich da über dem Kant ein wenig. Können Sie das bis morgen in Ordnung bringen? Aber gestatten Sie mir, daß ich den linken Stiesel einstweilen mitnehme. (Hier wiederholt sich dasselbe, wie in der dritten Scene, und der Handlungsreisende geyt nnt dem lmken Stiesel ab, ist also jetzt im Besitz eines quten Paares Stiefeln.) Dle fünfte und sechste Scene spielt am Abend des anderen Tages in einer Wirthschaft, wo die Schuster, trotz ihrer Con-currenz-Gegnerschaft, Beide gelegentlich verkehren. Jeder erzählt dem Wirthe unter dem Siegel der Verschwiegenheit", wie ein gewisser Handlungsrcisender ihn höchst merkwürdigerweise mit eine m Stiefel hat sitzen lassen und dann spurlos verschwunden ist. Aha!" sagt der Wirth, als ihm der Zweite auch sein Erlebniß erzählt und die Meinungans gesprochen hatte, derMusterkastcniJiitter müsse wohl gar verrückt sein, jetzt geht mir ein Kronleuchter auf. Verrückt? Hat sich was. Kommen Sie doch einmal an den Tisch dort, wo Ihr College Pech sitzt. Ihr sprecht zwar sonst nie ein Wort miteinander, aber in einem so wichtigen Staatsfall dürft Ihr wohl eine Ausnahme machen. Nur zu! Sie werden Ihr Wunder horen!" Und damit faßt er den noch immer Zögernden am Arm und führt ihn auf feinen Widerpart und Schicksalsgenojjen Pech zu. Was jetzt folgt, zu beschreiben, dazn ist unsere Feder zu schwach. Wilde Flüche mischten sich zum Geklirre der Viergläser, schließlich aber endete Alles in brausendem Gelächter. Hr. Luftikus hat längst den Staub der Stadt van seinen Füßen geschüttelt, an denen ein Paar sunkelneuer, unbezahlter No. 7-Stiefcl prangt. Die Schuster aber sind an jenem Abend im Unglück Freunde geworden, und so hat der Gaunerstreich wenigstens ein gutes Resultat gezeitigt. Den Freunden des Tabaks wird die Schrift eines Herrn Ph. van Cauleren aus Brüssel Le Tabac et ses detracteurs" (Der Tabak und feine Lästerer) willkommen fein, weil in derfelben in klarer und verständlicher Weife die Angriffe zurückgewiesen werden, welche die Gegner des Tabaks und ganz speciell die in Frankreich, England und Amerika bestehenden Anti-Tabak-Veuine gegen den Gebrauch dieses edlen Krautes richten. Der Verfasser denkt natürlich nicht daran, zu bestreiten, daß für schwache und kränkliche Personen der Genuß von Tabak unter Umständen schädlich sein kann, und ebenso wenig bcstreitet er, daß daS übermäßige Rauchen der Gesundheit nachthcilig ist, aber mit großer Entschiedenheit tritt er der Behauptung entgegen, daß der Tabak ein Gist sei, welches unter allen Umständen und auch bei mäßigem Gebrauch gefährlich wirkt. Sehr hübsch ist bei dieser Zurückweisung ein Beispiel gewählt, um die Wichtigkeit der Frage der Quantität bei dem Urtheil über die Schädlichkeit eines Genußmittels zu beweisen. Man ißt, so schreibt der Verfasser, allenthalben Fleisch und Fisch, und alle Welt, ausgenommen natürlich die Vcgetarianer, ist darüber einig, daß diese Nahrungsmittel wohlthätig wirken. Einen Arzt, welcher die Leute unter dem Vorwand, daß Fleisch ein tödtliches Gift sei, oder doch ein solches enthalte, von dem Genuß von Nind- oder Hammelfleisch abhalten wollte, würde man auslachen. Und doch ist es der Verf. stützt sich hierbei auf die im Jahre 1668 in Pflüger's Archiv für Physiologie veröffentlichen Versuche des Dr. E. Kemmerich sicher, daß Fleisch ebensogut Gift enthält, wie der Tabak. Dieses Gift ein Kalisalz kann man ertrahiren und rein darstellen wie das Nikotin, und es ist durch Crperimente nachgewiesen, daß concentrirte Fleischbrühe, welche in kleinen Dosen die n . st." Üi ' Munitionen oes .yerzens iaxu, n großen Dosen wie ein Gift wirkt und Paralyse des Herzens herbeiführt. Liegt da nicht eine Parallele zwischen den Wirkungen des Fleisches und des Tabaks nahe? So wie wir eine Quantität Fleisch, die eine Menge Gift enthält, welche ausreichen würde uns zu tödten, wenn es in concentrirtem Zustande vngewendet würde, essen können, ebenso können wir eine Quantität Tabak rauchen, die genug Nikotin enthält, um eine ganze Familie zu tödten. Die Wirkungen der Fleischbrühe und des Nikotins gleichen sich darin, daß beide in kleinen Dosen die Thätigkeit des Herzens anregen, während eine starke es still steh-", macht. Das beweist, daß die Wirkung dieser Gifte abhängt von der Menge welche im gegebenen Moment auf den Organismus einwirkte. Diesen so wichtigen Punkt lassen die Gegner deö Tabaks immer ganz unbeachtet. Mir m e in e r M ada m ist's nicht mehr zum Aushalten die wird jeden Tag gröber! Und Dein Herr? Mit dem ist's auch nicht mehr zum Aushalten der wird jeden Tag zart-licher!
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zum Waschen," ftgt' sie ge-
schwind. Und was hast du da in der Hand, Was riacht dich sa froh und fucivandt?" Das was fcc:t Allen, wie wohlbekannt, Tas bcste Scheuermittel wird gcn-znnc.
Es nrachr das Waschen, Scheuern leicht, Daniit nana? Wunder wird erreicht;
die Kleide? wciZ und rein Haushalt sellt' cS sein. fofot Santa .6&n3 Scise, zuerst nach diese? greife." : Verlauft Sei aller. Häudlcrn. fiSrijirt tc Fairen? & L5'.cL5, I::. ' . ..ttl'U tin11'!''1 Grocer nach TA Ihr d a L Beste. die besten in der Welt. l - G e sch äst! c-vv. Z-chbi&c ir. . 1 ' ' ?t?arznki!!!!ig. und Oefen tc . den WILLI is, Ind. M ch t u tt g das so sehr beliebte iöV ! NO. 1032. rvH& M 652? ÜÖU. m m:r reltt gchültcncr alter Waare, aXi Dircct importirie Rheinweine ! California und Ohio Catawba's - bei Pfi sUög 35 Süd JelaVare Str. ' $2T SLOe Bestellungen erd fcrrari c;ilüftj 133 I. X. L. Das Beste 5ür Besen.
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