Indiana Tribüne, Volume 13, Number 29, Indianapolis, Marion County, 17 October 1889 — Page 2
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Zndisna Tribune. rittst KZ ki Ä d stHte t3Ctche IitfeäRi tolft durch den IkZaer !2 -V G,A rer Woch. ött Soutags.T:nvän'' 5 entZ rr Wache, etd injamsien 15 lentl oi-i 85 3ntl xk ttsnal. Per Po? jugkschi in Y-raub,zug ft r Iah?. 'CMiitslilO1';' 3nbiaiwqjclÖf Ind.. 17. Dftoto '89 DieZukutttt JdahoS. 3nn rnan von der Umgebung Po telloS, der angeblich bedeutendsten Stadt JdahsZ, einen ötuckichluy aus das ganze Territorium rnachen dürfte, so ntupf man allerdings eine rech: ungünstige Meinung gewinnen. Die Stadt hat aber hauptsächlich ihre Bedeutung der UniomPacisic-Vahn zn verdanken; ijire mehr a!Z zweitausend Einwohner (int) fast sämmtlich entweder Bahnbedien,tete, oder solche Leute, welche von ihnen leben. Die Umgegend ist rauh, steinig und um fruchtbar, und bei ihrer Höhe 5000 Fuß über dein Mcerrsspiegcl den schneidend kalten Winden, die sich recht früh einstellen und höusig schon im September starke Fröste herbeisühreu, preisgegeben. Wenn man, vom Salzsee kommend, sich Pocatello nähert, xassirt man das fruchtbare Utah-Thal, dessen zahlreiche Heu- und Kornfchober, sowie die auf den fetten Weiden zerstreuten Vichheerden einen vortheilhas?cn Eindruck von dem Wohlstande der. Ackerbau treibenden Ae v?lke?nng erwecken. Bald erreicht man das Cachä'Thal des Varenflusses früher öde und wüst, jetzt durch ein tressliches Vewässerungsiustem, da sWcrk der fleißigen Mormonen, ebenso fruchtbar und angebaut, 'wie das Utahthal. Die Mormonen sind neitau in der Mehrzahl. Bon dort aus jmd d:e Mormonen allmälig nach Jdaho vorgedrungen und haben zahlreiche Ansiedelungen gegründet; sie sollen jetzt 20 25,000 Köpfe zahle. DaS westliche Jdaho ist durch die großartigen Shofhone ' Wasserfalle berühmt geworden, und wird, trotzdem die Äerbindungswege ziemlich mühselig sind, doch von zahlreichen Touristen besucht. Der Snake Nioer ergießt seine schäumenden, krystallklaren Flnthen durch eine Vergschlucht (Canyon) von 1200 Fuß Tiefe und'., stürzt,, dann über einen jähen Abhang von 123 Fuß Breite in kühnem Bogen achtzig Fuß tief hinab. Svaho ist reich an edlen und unedlen Metallen ; 1830 bereits wurden etwa zehn Millionen Dollars an Gold, Eilder und Blei in seinen Bergwerken ge wonnen. Die Ausbeute wirv bedeutend steigen, sobald erst einmal überall der bergmännische Betrieb an Stelle deS jetzt üblichen mangelhaften und primitiven Ausbeutungssystems durch Handarbeit getreten sein wird. Vor dem Minenbetriebe tritt der Ackerbau einstweilen uock) sehr in den Hintergrund, da ersterer sich für Capitaliften besser loknt. Die Berieselung Bodens hat im Vois6:Thal überraschend gute Resultate gehabt; wohin man blickt, sieht man Weizen- uns MaiZfelder, Obst- und Gemüsepflanzungen. Ein Theil des etwa iö Millionen Acre5 betragenden Vodenfläche wird zur Schafzucht verwendet ; die jährliche Wollproduction be läuft sich auf drittehalb Millionen Pfund. Die Bevölkerung Idaho-5 zählt jetzt mehr, als 10t),Q0Q Seelen, und tZ wird sicher erwartet, daß man schon im komnunden December die Erhebung des Territoriums zum Staat nachsuchen wird. Ebenso, wie dem benachbarten Wyom? .nz, steht Jsaho eine besentende Zukunft bevor. Allerdings wird sich Wyoming schneller entwickeln, denn seine initerirbt schen Schatze von Kohle und Erdöl sind verhältnismäßig leicht gewinnen. JdahoS Eisenbahnfnstem izt bisher nmiij ausgebildet, doch izt zn erwarten, dag bald die inneren und mehr abgelegenen Theile deS Landes gute Verbindungen er halten werden. Hauptstadt von 300 Jahren. Bor einigen Wochen feierten die Ve, ohner von Tokio in Japan ein seltenes Fest, welches auch im ganzen Lande freudige Bewegung hervorrief. Es war die Feier des Tages, an welchem vor dreihundert Jahren Tokio damals und noch bis vor kurzer Zeit Ieddo genannt zur Hauptstadt deS japanschen Inseln reicht erhoben wurde. Damals war eS, als der berühmte Feldherr und Staatsmann Jjejafu einen völlig verkommenen, nur aus wenigen Lehmhütten unv einer halb zerfallenen Burg bestehenden Flecken zur Haupistadr des Landes proclamirte. Mit scharfem Blick hatte er die für den Seehandel äußerst günstige Lage des Ortes an der Bai von Ieddo erkannt und ihrem Werthe nach gewürdigt. Jjejasu war eigentlich der Vasall deS damaligen Kaisers Hidejoschi, welcher ihm jene Provinz zum Lehen gab. Doch der großmüthige Lehnsherr sollte bald Ursache haben, seine Schenkung zu bereuen. Nach kaum zehn Jahren hatte eö Jiejafu verstanden, sich selbständig zu machen, und sich eine so furchtbare Land- unv Seemacht zu schaffen, daß er nach dem Tode jeneö Kaisers ungestraft den rechtmäßigen Thronerben, einen minderjährigen Prinzen, absetzen konnte und so selbst' der Gründer einer neuen Dynastie wurde. Doch bestand neben der von ihm geschaffenen und sich wunderbar schnell entwickelnden Hanptstadt Ieddo der Hof de Mikado in der allen Hauptstadt Kioto, ohne allerdings mehr, als eine Scheineristenz zu führen. Um die Herrschaft feiner Nachfolger möglichst unan greisbar u machen, befestigte Jjejafu die Stadt mlt großen Kosten, und zwar nach einem von ihm selbst ersonnenen Plan. Die Außen fortS, sowie die inneren Festungsgürtel hatten eine Gesammtauödehnung von nicht weniger, als fünfzig Meilen. Er erreichte seine Absicht: ttotz vieler innerer Unruhen und äußerer llngrisfe ist Ieddo niemals erobert oroen. Das schnelle Emperblähen Ut Residenz war nicht nur dem Handel, sondern auch eisen, wenn auch despoiifchett Maßregeln dcS 8ww Gewaltberr!chS
Uo ju tieicanrv. er cesayl nauUicy Den höchsten Familien des Lande, den etwa dreihundert ö!amen zählenden DaimioS, mindestens sechs Monate iin Jahre mit allem ihrem Hosstaate in Ieddo zu rciidircn. 'Von dem ungeheuren A fwande und dem unzähligen Gefolge dieser Adligen kann man'sich einen Begriff machen, wenn man liest, daß einigen von diesen Vernehmen ganze Stadtquartiere, groß genug für 20.000 liiwotzncr, für sich und ihr Gefolge eingeräumt wurden. Aiiö jciier sit )tai;ur.ai mich die ausgedehnten schönen Garten- und Park-anlagen,"-welche heu den Hauptschinuck dieser Stadt ausmachen. Die Straßen, selbst wnroen o')ne besonderen Plan angelegt; sie sind winklig und unrrgelmäkziq. Im Jahre 183 erst wulde die von Jjejasu gegründete Dynastie eigentlich mehr ein Prolectoral nach Cromwell'schem Muster durch eine Verschwörung mächtiger DaimioS gestürzt und durch Wiedereiusetzung der rechtmäßigen Erben deS von Jseja,u gestürzten Hivejoschi das Unrecht vieler Generationen wieder gutgemacht. Der neue Herrschet erklärte nun auch Ieddo zu? rechtmäßigen Hauptstadt, änderte aber deren ö!amen nun in Tokio, d. h. östliche Hauptstadt, um. Da die Erhebung JeddoS zur Residenz durch den damaligen Usurpator vor dreihundert Jahren von dem jetzigen Herrscher nicht als rechtsg'ltig anerkannt wird, so wurde in der cssiciellen Feier auch nur die Gründung der Stadt selbst als Anlaß zu dem Jubiläum genommen. Es steht aber unbestritten fest und diese Ueberzeugung ist auch in der japaNischen Bevölkerung lebendig, daß Tokios Geschichte und die Geschichte des politischen und socialen Fortschritts des ostasiatischen JnselreichS eng mit einander verknüpft sind. VI rufsise AüP.ungn,. L?n schreibt aus Petersburg: In den hiesigen militärischen, roifs kitijchen Kreisen ist man einigermaßen durch den Lärm überrascht, den deutsche und österreichische Blätter über die längst geplante Verstärkung der russischen Wehrkraft erheben, die in der doppelten ötich? tun g der Erhöhung der Schlagfertigkeit und der Vermehrung der Eadrcs der Armee in nicht allzu entfernter Zeit in die Erscheinung treten wird. Wie konnte man nur annehmen, so fragt man sich hier, daß die russische Militärverwaltung gegenüber der deutscherseits bereits bejchlosskikcn Vermehrung des Heeres um zwei ?lrnteecorps, von de nen daS eine an der russischen Grenze aufgestellt werden soll, ruhig die Hände in den Schocß legen würde? Deutschland verfügt bei einer Bevölkerung von wenig mehr, als 47 Millionen, über zwanzig Armeecbrpö der Linie, während das numerisch nahezu doppelt so starke Nußland nicht inehr, als neunzehn ArmeecorpS der Linie zur Verfügung hat. Allerdlugs ist die russische Cavallerie der deutschen an Zahl etwas überlegen, insosern dieselbe, abgesehen von der irregularen Reiterei, 600 Schwadronen zählt, während die deutsche nnr 4G5 Schwadro? nen der Linie rnr Hand hat. Aber dies Mißverhältnis wird durch die projectirie Vermehrung der österreichischen Eavallerie bis auf 0 Regimenter wieder ausgeglichen, selbst wenn man zugeben wollte, daß die Deutschen ihre Reiterei nicht in nächster Zeit ebenfalls, wenn auch nur in geringem Majze, verstärken erden, was unsere hiesigen MiiikärS für gewiß halten. Dagegrn befinden sich die deutsche, wie die L'terreichische Armee sowohl qualitativ, wie quantitativ gegenüber der russischen in einem ganz er heblichen Vortheile. Deutschland hat nach Abzug von zwei Äcillionen kriegs, geübter Streiter, die eS gegen Frank reich verwenden kann, immerhin noch eine Million Kämpfer gegen Rußland zur Verjügung, das femerieits für die nächste Zeit selbst nach Ablauf von 4 bis G Wochen absolut nicht im Stande ist, anderthalb Millionen gegen Deutschland und Oesterreich Ungarn zusammen ins Ge fecht zu führen. Es ist also nicht ent, fernt daran zu denken, daß Nußland selbst nach Herstellung der geplanten Verstärkungen und nach Vollendung ver schiedener Eisenbahnlinien so erstarken wird, daß es die Offensive gegen Deutschland und Oesterreich ergreisen könnte. Wie man hier alle Tage aus dem Munde kompetenter Militärs hören kann, han dclt es sich für Nußland lediglich um die Sicherung seiner formidabeln Defensiv bezw. Ofsensiostcllung in Eongreßpolen. Daß diese gewaltige Stellung in späterer Zeit für die Unabhängigkeit Deutsch, land?, wie der gesammten abendländischen Staaten bedrohlich werden muß, darüber kann kein Zweifel bestehen. Indeß bei der heutigen europäischen Eonstellation, angesichts der militärischen Uebermacht Deutschlands und der für dasselbe so günstigen Allianzverhältnisfe, würde jede Offensivbcwegung ItußlandZ gegen Deutschland und Oesterreich nur zu seinem eigenen Nachtheil ausschlagen; Nußland würde sich unleugbar der Gefahr ausietzen, Eongreßpolen und damit jene gewalltge Otteniw- und Desenltv sielluttg gegen das übrige Europa zu verlieren. in Vercht'WißmanttS. Aus dem Berichte, welchen der be kannte NeichScommissar Wißmann aus Sansibar, Afrika, an Fürst Bismarck sandte, seien nachstehend die Hauptstellen mitgetheilt: ' Wißmann schildert zunächst die Lage in den einzelnen Gebieten und den pacisicirtcn Ortschaften der Küste, betont ferer, er müsse mit der Sklavenfrage, abgesehen von der Ausfuhr, die mit größter Strenge geahndet werde, vorsichtig umgehen, um nicht einen großen Theil der sich jetzt Unterwerfenden durch zu harte Bedingungen abermals ins feindliche ; Lager zu drangen, und fährt dann fort: j Die Thatsache kann jedoch constatirt ; werden und dürfte wohl für die sich be-, sonders für die Sklavenfrage in Afrika ; interefsireude Partei von Interesse sein, daß heute in dem Theil der Ostküste, der von mir unterworfen ist. Niemand eS mehr wagen würde, Sklaven zu erpor- j tiren. Es sind bereits sechs Menschenränber mit dem Tode durch den Strang oder durch Erschießen bestraft worden. Vom Expoit bedrohte Sklaven begeben m überall m den Schutz der Statronen. ;9 iäaznt .BevölkerunL. weiß, da ft
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wenn st'Z'd'eS Menschenraubes tMrsllyrte Araber nicht ausliefert, sie selbst als Mitwifsende zur Rechenschaft gezogen wird. Ganz besonders wird aber durch die Jumbes der Ortschaften, die ich verantwortlich mache, ein Export verhindert werden. Die von Ew. Durchlaucht mir mehrfach anempfohlene Sparsamkeit wird in jeder Weise geübt. Da sämmtliche Mitglieder der Schntztruppe sich selbst verpflegen, so ist in dieser Beziehung keine Ersparnis; zu machen. Die größten Unkosten sind mir erwachsen aus ungeschickten und kostspieligen Ausrüstungen und Leitungen meiner Schisse. Die Kohlen sind wiederum für mich pro Tonne um 31 Mark theurer geworden, als sie sonst in Sansibar sieben. Beim Kostenanschlag in Deutschland war nicht vorauszusehen, daß hier an der Küste durch den Aufstand sämmtliche Preise um das Doppelke gestiegen waren. Die Hauptschwierigkeit war für uuS daS vollständig Neue. Ich habe wohl einige Osft eiere, die durch einen durchschnittlich zweijährigen Aufenthalt in Asrika die hiesigen Verhältnisse einigermaßen kennen gelernt batten, jedoch hatte ich Niemanden, der rn der Verwaltung von Colonien thätig gewesen war. ES ist sich jeder Ofsicier, wie ich mir selbst bewußt, daß wir nicht über Mittel verfügen können, wie dies bei englischen Unternehmungen der Fall ist. Ich bin aber der Ueberzeugung, daß die Zukunft lehren wird, daß wir auch mit geringeren Mitteln den gewünfchten Erfolg erzielen. Wie ich aber einerseits hier niemals etwas in Angriff nehmen werde, bevor ich nicht auf zehnjährige Erfahrung gestützte, feste Ueberzeugung auf sicheren Erfolg habe, so würde andererseits durch Sparsamkeit herbeigeführte Mißerfolge di, größte Verschwendung sein." Tubereulose und Wissenschaft.
Daß auf dem hochinteressanten Con gresse der deutschen Staturforfcher und Aerzte in Heidelberg, welchem auch Edison mehrere Tage lang beiwohnte, die brenneilde Frage nach ' der Heilbarkeit oder Ausrottung der Tubereulose eifrig besprochen wurde, ist leicht denkbar. Der furchtbaren Krankheit sind nahezu 45 Procent sämmtlicher Todesfälle zuzuschreiben. Ihre Ausrottung würde alfo nahezu einer Verlängeruug des DurchschnittsalterS um die Hälfte gleichkammen. DaS Ergebniß der Heidelberger Dehatten war, daß jene Frage noch nicht spruchreif ist. Auf der einen Seite stehen diejenigen Aerzte, welche die Uebertragung nur dnrch Ansteckung, d. h. durch Verpflanzung des Koch'schen TuberkclbacilluS von Individuum zu Jndividuum behaupten und die Erblichkeit ganz leugnen. Ihre Gegner, Hauptfachlich die erfahrenen Kliniker, leugnen zwar nicht die. Uebertragung durch Bacillen, bleiben aber dabei, daß auch noch andere Einflüsse, namentlich aber die Erblich kcit. mitsprechen. So wogt der Streit zwischen den beiden Parteien noch unentschieden hin und her. Dagegen ist man völlig einig darüöer, daß die P e r l s u ch t der R i n der und die Tubereulose deö Menschen ein und dieselbe 5t r a n k h e i t ist, sowie daß ferner die Verpflanzung der Tubereulose auf den ivkenschen durch den Genuß der Milch perlsüchtiger Kühe eine unstreitige That fache ist Dom Jnlande. Nach allen Berechnungenschreib? ein Correspondenk aus Charles ton, S. E. hat der von unserer Farmerallianz gegen den I t e-T r u st in's Feld geführte Baummolle'Verpackungsstoff doch verhältnismäßig wenig Verbreitung gefunden. Es dürfte hochstens ein Fünftel der hier bis jetzt ein, gelaufenen Baumwolle nach den Vor, schriften der Allianz verpackt sein. In, dessen darf man auch nicht alle in Jut verpackte Baumwolle als dem .Trusts verfallen betrachten, indem zahlreich Jutkfabriken, welche sich his jetzt vom Trust unabhängig hielten, in unserem Lande Absatz habe. Die Kunst geht nachDrot,mitunter auch nach SchnapZ. Das trifft wenigstens auf die einst berühmte, jetzt aber gänzlich verkommene Schauspielerin H a t t i e N i ch m o n d zu. dit in den letzten Monaten durch ihre Sau, fereien in Chicago sich einen förmliche Stammsitz in der Polizeistation erobert hat. Jüngst wurde sie wieder in die Po lizeistation geschleppt, da sie in viehischer Betrunkenheit ein Saltomortale" durch die große Spiegelscheibe der Wirthschaft von G. Botho ausgeführt und, wohl' behalten" in der Wirthschaft angelangt, die Gäste angegriffen hatte. Nach seinen ersten Probefahrten wurde der neue BundeSStahl, kreuzer .Baltimore als daS .schnellste Kriegsschiff der Welt gepriesen. Inzwischen hat es sich herausgestellt, daß dieses Lob erschwindelt war. Die Flotteningenieure, welche seine Maschinerie nochmals zu untersuchen hatten, gelangten nämlich zu der Ueberzeugung, daß die Vorrichtungen zur Messung seiner Pferde kräfte und seiner Fahrgeschwindigkeit vollständig unzuverlässig sind. Seine Erbauer, Gebrüder Cram? in Philadelphia, wollen also den Onkel Sam auf ähnliche Weise beschwindeln, wie die Gasgesellschasten ihre Kunden beschwindeln, mittels falscher MefsungSapparate. B e i m A u s m ü r f e l n einer Taschenuhr, welche der Schriftsetzer C. M. Gifford in Los Angeles, Cal., gewonnen, wurde auch die 'interessante Geschichte dieser Uhr bekannt. Wie eine Inschrift auf der Innenseite des GehäuseS besagt, wurde diese Uhr .von Ihrer königlichen Hoheit Donna Maria Teresa, Jnfantin von Spanien, dem Lieutenant I. Duffill. Commandanten deS H. B. M.-DampferS Pluto, zum Geschenk aemacht für seine besonderen. Aufmerksamkeiten gegenüber der spanischen KönigSfamilie während ihrer Fahrt von London nach Rotterdam, im Juni 1885." Dufsill ist todt, und da feine Wittwe in bedrängte Umstände kam, so ließ sie die Uhr ausspielen. Nev.D. Walker, Missionardischof in NordDakota, hofft bestimmt, alle Indianer zu bekehren, und proxhe zeit denselben ein besonders glänzende $&Swk in, !jr.Äö5Z SkMW .kMjS
in rnufciir;
yat er den MtinöttSrath ersüchk, ttjm btt Geldmittel zur Erbauung eines befon deren Missions - Eisenbahnwagens zur Verfügung zu stellen; dieser soll eine bewegliche Kirche bilden, worin Dr. Walker auch schlafen kann, wenn er auf seinen Missionsreisen sonst kein Unterkommen findet. Diese Idee ist bereits von verschiedenen anderen Wanderpredigern aufgegriffen worden ; mit fchwimmenden Kirchen hat man es ja auch schon wiederholt versucht, und schließlich taucht vielleicht sogar noch der Vorschlag auf.' Kirchen Luftschiffe einzuführen. In N e w P o r k h a n st seit Kurzem eine Diebsbsnde, welche ein besonderes Geschäft daraus zu machen scheint, Pastagiere von Damvfern zu berauben, die in der Abfahrt begriffen sind. Dieser Tage benachrichtigten die Veamten der .Saoaunah Stea'mship Co. daselbst den PolizekJnspeckor Byrnes, daß viele Passagiere um ihre Handraschen. Schirme und Ueberzieher beraubt worden seien, wahrend die Dampfer zur Abfahrt bereit lagen. Der GeheimPolizist Hurd wurde mit der Ausfindigmachung der Diebe betraut, und es gelang ihm wenigstens, den Farbigen Edward Palmcr, alias Clark, zu verhaften, welcher in New Z)ork wohnt und zur Zeit auf dem Dampfer .Connecticut" als Barbier thätig gewesen war, also sich in einer besonders günstigen Lage zur Theilnahme an den Diebstählen befand. Im Besitze dieses KerlS fand man über hundert Pfandscheine auf vermißte Effecten. Folgende interessante Bemerkungen machte unlängst Dr. Doveu in New tyoxt, dessen Specialität die Behandlung von Schooßhündchen ist, in einem Interview mit einem Zei tungöberichterstatter über das .traurige Schicksal" dieser Thiere: .Ueberfütte, rung und Mangel an Bewegung ist die Hauptursache der Krankheiten der Schooß Hunde. Die Hälfte derselben wird thatsächlich durch Ueberfutterung todt gemacht. Nehmen Sie einen Hund, der der Liebling irgend einer feinen Dame ist. Wie viele Bewegung hat derselbe im Verhältniß zu dem, waS er eigentlich nöthig hätte? Ist er ein großer Hund, zu groß, um getragen zu werden, fo hat er keine andere Bewegung, als hin und wieder einen langsamen Spaziergang an einer Kette. Die kleinen Hunde dürfen dasür in der Kutsche fahren, und werden dann mit schwerem Futter vollgestopft. Kein Wunder, daß sie schließlich at DvSpepsia verrecken. Ein in zwei Welten spielender Verbrecherroman ist in Chicago zur Katastrophe gediehen. Julius Mahlhaus (er nennt sich such Mailhouse), ein der Polizei wohlbekannter Vurshe, der vor einigen Jahren nach Australien auSwanderte, sein Weib in Chicago schmählich im Stiche lassend, ist in jenem Erdtheil ebenfalls in den Stand der heiligen Ehe getreten, um auch die zweite Gemahlin sitzen zu lassen. Die schneidige Tochter Melbournes ließ sich aber nicht einschüchtern, sondern verfolgte den Fliehenden bis nach Chicago, wo er bei der ersten grau Verzeihung und Unterkammen fand, bis die Polizei ihn zu seiner größten Ueberraschung wegholte. Außer der Anklage wegen Bigamie bezeichnet die Australierin ihren Gatten als einen Hochstapler, der dort $80(30 Schulden zurückgelassen habe. Julius hat auch als Geschäftsreisender viele Betrügereien ausgeführt. Zur Zeit seiner Verhaftung reiste er füreinWursthaut-Gefchäft. Er wird sich nicht vor dem Zuchthaus retten können. AuS NemOrleanS wird mitgetheilt: Vor einigen Tagen kam abermalS eine Anzahl deutscher Arbeiter (diesmal aus Californien) hier an, mit der Absicht, nach Centralamerika weiterznreifen. Man hztte ihnen die Staaten Gnatemala und Costa Nica als außerordentlich günstig für Leute ihres Standes geschildert. Von den vielen traurigen Erfahrungen, die andere Arbeitst leute bereits dort gemacht hatten, und die wir schon so oft in dieser Zeitung zur allgemeinen Kenntniß brachten, von den wiederholten Waritungsrusen unserer hiesigen Deutschen Gesellschaft vor jenen größrentheils höchst ungesunden Ländern, hatten diese Leute leider nie etwas geHort. Als sie nun im Bureau der Deutschen Gesellschaft ganz unbestreitbare Nachrichten und Aufklärungen über jene Gegenden erhielten, beschlossen sie sofort, hierzubleiben und da war ohne Zweifel das . Vernünftigste und Beste, was sie thun konnten, besonders da hier zur Zeit Arbeit genug vorhanden ist und ihnen uch auf der Stelle nachgewiesen wurde. Vom rluSlande.
Von etner Synttcyen Kaiastrophe, wie diejenige war, welcher der Kaiser von Rußland mit den Seinigen inahe zum Opfer gefallen wäre, ist. Die erst jetzt bekannt wird, auch Kaiser Wilhelm vor einiger Zeit bedroht gewesen. Die Berliner .Volkszeitung" be: richtet darüber: Der Kaiser wollte sich eines Abends mit mehreren Fürstlichkeiten zur Jagd nach Setzlingen begeben. Der Salonwagen stand auf dem Lehrter Bahnhof schon bereit und jeden Augenblick mußte der Kaiser eintreffen und der Zug aus der Halle dampfen. Da kommt alhemlos ein Bahnmeister dahergestürmt und berichtet, daß er auf dem Gebiete der ersten Bahnmeisterei, daß ist die Strecke zwischen Charlottenburger Gebiet und einer Strecke vor Spandau, einen Schienenbruch auf demjenigen Geleise wahrgenommen habe, über welches der kaiser, liche Zug fahren mußte. Die Wagen wurden eiligst auf ein anderes Geleise dirigirt, und kaum war dies geschehen, als der Kaiser mit seinem Gefolge ein, traf und unmittelbar darauf die Locomotive sich in Bewegung setzte. An die bezeichnete Stelle ward sofort eine au höheren Bahnbeamten bestehende ComMission abgesandt, welche ein genaues Protokoll über .den Befund aufnahm. Aus demselben ging hervor, daß, wenn der Zug mit jener Geschwindigkeit, wel ehe er an dieser Stelle bereits haben mußte, über den Schienenstrang gebraust wäre, eine Katastrophe ähnlich der bei Borki, die ja auS gleichen Ursachen entjtanden, nicht zu vermeiden gewesen wäre. Der betreffende Bahnmeister, elcher durch feine Umsicht ein unabsehbares Unglück verhütete, bat von dem Eisenbahnuinist eine Velohnung halten. "p , .. . t- '
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, I n Paris wurde dieser Tage in Gegenwart des Kriegsministers und höherer Genieofsiciere, des Eisen, bahncongresscs und der Vertreter der hauptsächlichsten Vahngesellfchaften in den Werkstätten Eisfels eine neue Art Gitterbrücke von 45 Metern Länge versucht, die für Eisenbahnen mit normaler Spurweite bestimmt ist und ein schnelles Aufschlagen und Auseil'andernehmen gestattet. Nach vorherangestellten Proben beträgt die Tragkraft der Brücke 225.000 Kilo. Die aus Stahl bestehende Brücke wiegt 86 Tonnen. DaS Zusammeusetzen derselben geschieht nur durch MenschenHand, ohne Wcaschinen und dauert 50 Stunden, das Schlagen über einen Fluß dauert 10 Stunden. Der Versuch ist vollständig gelungen und Herr de Freycinet hat Herrn Eifsel zu seiner Erfindung beglückwünscht. In der nächst Czernowitz gelegenen Kolonie Czernowiec lebt eine Wittwe Namens Magdalena Strohkelch mit ihrer 17jährigen schönen Tochter Margarethe, die wegen ihres schönen blonden und ungewöhnlich langen Haares in der Umgegend bekannt ist. Vor einigen Tagen schlief das Gretchen unfern vom offenen Feuerherde ein, das Haar des Mädchens kam dem Feuer zn nahe und in der nächsten Sekunde waren dessen goldene Zopfe von den Flammen ergriffen und versengt. In demselben Augenblicke erwachend, ergriff das arme Geschöpf schleunigst ein Tuch, bedeckte damit den Kopf und erstickte so den Haarbrand ! Aber es war zu svät die Zierde des Kopfes war dahm i Als das Mädchen hierauf den Spiegel zur Hand nahm und sich darin erblickte, nahm eS sich die Veränderung feines Aussehens so sehr zu Herzen, daß es bewußtlos zusammenstürzte. Das Mädchen ist auch noch heute seiner Sinne nicht vollkommen mächtig und befindet sich in arztlicher BeHandlung. Aus Lo ndon. 21. S e v t e m, der wird geschrieben: Als de? irische Erpreßzug gestern mit der Fahrgeschwindig keit von SO Meilen (engl.) pro Stunde in die Station GadlyS in NordwaleS einfuhr, schritt ein alter Mann, der et was schwerhörig war. über die Schienen, ein Päijchen in der Hand. Die Beam ten riefen ihm zu, aber er hörte nicht und die heranbrauseude Lokomotive drohte ihm sofortigen Tod, als Frau Jrving, Gattin eines Kapitäns, von der Plattform hinuntersprang, den Greis packte und ihn , mit der größten eigenen Lebensgefahr mit j sich von den Schienen wegzerrte. D Es wird neuerdings vom Kaiser eine Medaille zum Kronenorden verliehen. Diese Medaille, über welche ein Wtamr nlchk vorgeseyen it, wurde dem Haun. Cour. zufolge, im Dezember 1338 gestiftet. Der Monarch bat zur Herstellu.ta der Medaille mündliche Befehle ertheilt, die ihm vorgelegten j eicynungen geneymigr, uno xiauf meien ist in der Königlichen Münze die Medaille geprägt worden. Nach der Kaiserlichen Bestimmung sollte sie Ursprung lich bei Reisen des Monarchen an UnZerbedienstete außerpreußischer Fürsten verliehen werden, doch wurde diese Be. stimmung im Laufe dieses JahreS auch auf andere Personen des dienstlichen Staates ausgedehnt. Die ersten Medaillen haben zwei Arbeiter des Fabrikanten Siebers in Bremen für ihre tadellose fünfzigjährige Führung erkalten. Die Medaille ist auS Kupfer her gestellt, aber stark vergoldet ; sie trägt auf der Vorderseite den königlichen Kronenorden und auf der Rückseite den königlichen NamenSzug. DaS Band ist kornblnmeublau. Von den russischen JeHorden wird so Manches als staatSge fährlich angesehen, was anderen Men schen kindern ganz barmlos erscheint. Diese Erfahrung mußte kürzlich auch ein Frankfurter machen, der in Geschäften in vaS Reich deS Zaren reiste. Der Mann leidet an Schreibkrampf und hatte sich daher zur Erledigung seiner Geschäfts briefe eine Schreibmaschine mitgenom men. Als er bei der Zollbesichkiung feinen Koffer öffnete, fiel dem russischen Grenzbeamten der Apparat in die Au, gen. Der muß aus ihn wohl einen unheimlichen Eindruck gemacht haben, denn er beschlagnahmte ihn kurzer Hand, ohne sich an die Verwahrung des Besitzers zu kehren. Bis jetzt ist demselben trotz aller Eingaben die Maschine nicht wieder ausgeliefert worden. In der .FrankfurterLa, lern" äußert Friedrich Stolze sein lebHaftes Erstaunen über die Mittheilung, die bulgarische Negierung denke garnicht daran, die Unabhängigkeit de Landes zu proclamiren. Wie ist es möglich, fragt er, .daß der edle Sinn des Fürsten Ferdinand noch länger daS drückende Türkenjoch zu ertragen vermag? Denn ein drückendes Joch ist und bleibt eS. Man höre nur, was daS arme Vulga rien seinem Unterdrücker Alles zu leisten hat: Alle Morgen hat Für.'t Ferdinand dem Sultan drei Paar Stiefel zu wichsen, es gehört dies zu den contractlichen LehnSpfllchten der bulgarischen Herrscher. Die Stiefel müssen durch einen Erpreßboten von Sofia nach Constantinopel gesandt werden. Wenn der Sultan sie nicht ganz blitzblank geputzt findet, hat er da Recht, pro Stiefel einen Hammel als Entschädigung zu verlangen. Für den Harem des Sultans muß der Koburger monatlich sieben doppelte Vestalinnen liefern. Obgleich nun Ferdinand kaum ein angestammter Fürst genannt werden kann, sondern fich erst langsam anstammen muß, ist dennoch die Liebe zu seinen .Unterthanen, besonders zu den doppelten Vestalinnen so groß, daß er nur mit thränenden Auge den labyrinthischen Tribut liefern kann. Für den Winter müssen dem Sultan jedesmal drei Dutzend feine Socken ge schickt werden. Die arme Mutter Cle, mentine hat sich schon die Finger wund aestrickt. ist aber noch lange nicht fertig. Außerdem ist der Fürst dem Machtspruch des Sultans völlig unterworfen. Wenn Letzterer seine schlechte Laune hat, so er laubt er dem Fürsten oft tagelang nur ein paar Hufen bulgarischen Landes zu regieren. Mitunter verbietet er ihm daS Regieren gänzlich, fo daß daS Fürstenthum dann in eine schrecklich trostlose Lage geräth. Unter diesen Umständen ist eS wohl nicht wunderbar, wenn der Freiheitssinn dcS Fürsten nach UnbhänM&t .verengt, -
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Das beste Heilmittel. Mit Recht kann St. Jakobs Oel dsS teste bk jetzt kekannte Schmer zen Heilmittel genannt 'jfc. nerdkn und verdient eS :-:m ut en viirztn der lamit i erzielten Erfolge wegen. Wo immer dasselbe ekZeführt mde, diesseits sowohl wie jenseits des OzcanS, hat es sich einen Namen alS rorzüzlichcn Schmer zenstiller erworben. Schon seit vielen Jahren st eS als das Beste bekannt, wodurch schon manche wunderbare Cur bewnkstellizt rourde, selbst in de schlimmsten chronischen Fällen. ES bringt sichere Heilung bei Rheumatksmus, Skeuralgke, Hüften und Ruckenschmerze, Verrenkungen, Quetschungen, Wunden und überhaupt bei alle äußere Sämerzen. Das Geheimniß elneS solchen Erfolges kann nur das sein, das es uS den beste medizinkschen Prä paraten zusammengesetzt ist. Nachstehende Handelsmarke 7RA0E r . DaS grofze Schmerzenheilmittel ist daZer wohl)edem Deutschen bekannt und St. JakodS Oel ist in fast allen Familien rätbig, um wenn nöthig immer sofort zur Hand zu sem. In den ledlea fünfzeZn.Moaarrn sind lausende von Zeugnissen aus allen Theilen der Welt empfangen und ist dicfeS jedenfalls der beste Beweis für die auSgeieichnete Eigenschaftea dieses bekannten Heilmittels. Die berühmten deutschen Familien-Medizi neu wie Dr. August König's Hamburger Tropfen, HambmSer Brusttbee und KrZulerpjiastee, usammen mit dem großen Schmerzenheilmkttel St. yakobs Oel find unübermsslich ,n ihrer Wirksamkeit und oyne Zweifel dke beste. Z haben tu allen psthckrn THE CHARLES A. V0GELEH C0, SsMmoe,. Mi. EZ n Naberr Kemps, DeutsHcr Notar, 424 South Meridian Straße. Bollmackesn ch Dtschlknd, Z,fi,neich m KQmtit angesirttgt, Consularische Beglaubigun. gen besorgt. Orbschasten . I. . rr,rt u sich? ivXnlltrt ?lle Zlusträae werten prompt besorgt. wNmjmfiiiii L X. L. isfßPMic. Das Lege ü$ lSs?6A ! Luzns ! Die See Line Nonte" sk Sc ST I. und OGO&I BAHN). O tU ausgezeichnete Bahn bsf5?d?, Passagiere nach ITtNllQ, und allen Neu England SiSdtw Oölaftoagfo zwischen Indianapolis und - New Jork ohne Oagenwechsel. Direkte Verbindung nae) WbboutI, Arkansaa, Texas, K&nsai Nebraska Colorado, Calisor nien und Mexiko. Mtdtigfte Jäten. an dde stö dee näbnn Snt anoN an D. L. Hartln, Otn'I yaff. Agent. Cltfltfe. Nloriols, Sen'l Weft. Ngm t. PIt stg, SSr Ztsm ilt VA1DAMA hTLm Dotno? Oti! ste die kürzeste und beste Linie ütv 3t. JLonlo, rilosoxuri, Haa oom9 loTfffj ebroalxa, Toscto, -öurSxQxieaa, Oolo rado New Hexjoo, Zs. oota nn Ckaliron&ta (O. Oti vkZbU y do Gteia itsl die Vchie. mm M asl Otat . Die Oag hab tt itttifUrn vndeffe. Jeder Brtn ft-t afilatoeta.r Oajfaiexi,! fi n SUI I erst klage odrt Cmbtarüeti-Dimti h? PJ?J8t unm yagaslerzilge .rfterSlaf, ptfntDCtt Vb Oi, eiVMet tt AZizteu Z, et erefittUk t odn kgesb ewe Si rte QsmbahsbUkt. volle, Uvsxt Oll, o schreiS Cl üu ' X Z. Xexflnjv KsstS Qizntl V-g,k,iui. ofi lSwet, unk JZwOi SaJ'xtA . o tt l c'l OztL OU 8osJ, EU. v.u.y,,d, coi Pcnit, et fest:
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