Indiana Tribüne, Volume 13, Number 27, Indianapolis, Marion County, 15 October 1889 — Page 2

inDiana Tribune.

- Erscheint H OV M. $4n3 it llott .ItiWni tollt durch den ,5 g? 2 f cntl vtt Woche. 6t Sentag..ttban,'' s lenN ttt Woche. Bctii ittlanmin 15 Scntl d I Stntl pttKonat. x P, lugtfcht t Boraulbia5Ittna VS p Iah?. ;f er'l Htt B VÄseölandQk. Indianapolis, Ind., 15. Oktober '89. -r"' " " " Dtgenspendev deS Westens. Was der Föhn für die schweizer N penthSler, das ist der.Chinnook für bi Omtttllchen Felder Dakotas, Montanas und Wafhingkon TenitonnmS. Der Föhn, wahrscheinlich den.heißen Wüstenuinden der Sahara, dem Samum und dem Scirrocco, entstammend, löst im Frühling den starren Bann, mit welchem der Winter unter Schnee und Eis alles Leben gefangen hielt. Anhaltende Neaengüsse, feuchtwanne Luft, das dumpfe Donnern der zu Thal gehenden Lawinen verkünden das Nahen des Föhns. Ueberall wird sein Erscheinen mit Jubel begrüßt, denn er ist der Bote des wiedererwschten Lebens in der Natur. r; Etwas anders der Chmnook, wenn auch in den Wirkungen seinem europai schen Verwandten ähnlich. Wenn daS Quecksilber fast seinen tiefsten Stand erreicht hat, von der lange anhaltenden Kälte Teiche und Bäche fast bis zum Grunde gefroren sind und der Farmer mit Besorgniß steht, wie sein Futtervorrath erschreckend schnell auf die Neige geht, dann richtet sich manches Auge ängstlich suchend zch dem westlichen Hsrizont, um In, rocnn auch noch so tzeringe, Trübung des h nteren und durchIlchtkgen Himmelsgkwölbes zu entdecken. Da wird eiues Nachmittags im Westen ein leichtes Gcwölke sichtbar eine Faust groß, wie sich der Farmer ausdrückt. Jedermann weiß, daß dieS Wölkchen der untrügliche Vorbote des Chinnook, der warmen und feuchten Luft ttrömung, ist. Wie mit einem Zauber schlage hat sich in wenig Stunden das Bild geändert. Die Lust ist feucht und trübe, der beinahe fußhohe Schnee ist nur noch in wenigen weißen Flecken zu sehen. Kleine Wasseradern fließen überall, vereiniqen sich auS unzähligen Zu flüffen zu Äinnfalen, diese zu Bächen und sprengen durch den mächtigen Druck ihrer Zuftüsse die schon an sich mürbe gewordene Eisdecke der größeren Gewasser. Das Gras sproßt in üppiger Fälle empor, und laut brüllend eilen die Nin der zur lange entbehrten Weide. Ein dewunöernSwerther Jnstinct ist es, der sie antreibt, zuerst die hoher gelegenen Weideplätze aufzusuchen, als ob sie wüßten, daß dort der Schnee zuerst schmilzt. Der Chinnook scheint übrigens stets gerade dann aufzmreten, wenn die Noth am größten ist. Er verbreitet im Sommer Kühlung, Wärme und Thauwetter im Winter. Unähnlich dem Föhn, welcher nur im Frühling weht, erscheint der Chinnook fast nach jedem starken Frost. Für Washingtou Territory ist das tzausige Auftreten deS hinnooks so charakteristisch, daß in einer Berathung über den Namen, den der neugebackene Staat beim Eintritt in die Union annehmen sollte, einer der Delegaten die nicht üble Bezeichnung Chinnook" vor schlug immerhin besser und kleidsamer, als das plumpe und sehr nach Verlegenheit schmeckende .Washington Territory. Die Viehzüchter Washingtons haben nicht nöthig, ihr Vieh während des Win lerS mit Stallsütterung durchzubringen; die Kälte ist. Dank dem mildwarmen Luftstrom, niemals so anhaltend, daß das Vieh genöthigt wäre, stärkeren Schutz, als die hier und da zerstreuten Wetterschuppm auszusuchen. Bemerkenswerth ist, daß der Chinnook sich durch ein kaum merkliches Säuseln, welches kaum die Grashalme bewegt, kennzeichnet. Er bringt keine Stürme mit sich, sondern nur das anhaltende Hereinstrcmen - einer mächtigen lauen Luftwette. Wo deren Ursprung zu snchen, dürfte zweifelhaft fein. Er-Gou uerneur Semple ist der Ansicht, daß der Ehinnook der warmen Meeresströmung feine Entstehung verdankt, welche von Japan aus nahe der amerikanischen Küste vorbeistreicht und den Schiffern als Karo Siroo bekannt ist. Doch scheint das stoßweise und in nicht regelmäßigen ßt rioden stattfindende Auftreten des warmen WindeS gegen diese Annahme zu sprechen. In manchen Gegenden des ungeheuren Terrains, welches von den Staaten der beiden DakotaS, Montana und Washington gebildet wird, gewinnt der Chinnook das Feld nicht so leichten Kaufs. Der bitterkalte und trockene Ostwind, der gefürchtete Feind des Far mers, der alles Leben erlöstet und lähmt, kämpft mit aller Gewalt Men die sä chelnden Zephyre des Pacific. Aber der Kampf dauert nicht lange. Heftige Schneefälle, untermischt mit warmen Negengüssen, begleiten den Kampf. Nach wenigen Stunden hat der Chinnock feinen grimmigen Gegner aus dem Felde geschlagen, und daS Rinnen des schmelzenden SchneeS, ein eigenthümliches hohles Brausen und Sausen in der Luft . V . fci . . i , Vi. Vs.A 0 eiiuttvrt vciu ijuuhsi vu wuy densxenderS. Die Absinthtrinker. ' Die namentlich in Frankreich immer mehr sich steigernde Nachfrage nach Absinth ist den Pflanzern in Birginien sehr willkommen. Hunderte von Acres wer den hier mit der Wermuthpflane (artemisia absintlnum oder officrnalis) angebaut, und Bodenbeschaffenheit und Klima haben sich außerordentlich günstig für das aromatische Kraut erwiesen. Der Anbau der Pflanze ist keineswegs mühelos. Sie gedeiht nur in gutem Boden, und eine Menge Unkraut schießt neben ihr auf. Es gilt also, dies Unkraut, welches meist sehr schnell wächst, möglichst schnell z vertilgen, ehe eS die jungen Wermuthpflänzchen erstickt. Der Gebrauch des Absinths als berauschendes Getränk ist in Frankreich ziemlich jungen Datums. Damals, als General Bugeaud in Algier Leinen so

aunerordentltch populären Mdzug suyne die malerischen Gestalten der Zuaoen und Spahis wurden durch den Pinsel Horace VernctS verewigt kam ein französischer Militärarzt durch seine Beobachtungen über dn schädlichen Einfluß des Alkohols auf die Soldaten unter dem Einflüsse der Gluthhitze von Nordasrika auf den Gedanken, ein anderes, weniger erhitzendes Reizmittel an dessen Stelle zu jctzen. Sein Vorschlag fand Beachtung, und den Leuten wurde nun statt Branntwein verdünnter Absinihlikör verabreicht. Wenn anch anfänglich gegen das bitterlich schmeckende Zeug sich einiger Widerwille geltend machte, so wußte sich doch der Absinth sehr bald Freunde zu erwerben, und so brachten thn die heimkehrenden Truppen nach Frankreich. Das war im Jahre 1852. Seitdem hat das Absinthtrinken in Frankreich und den angrenzenden, namentlich romanischen Ländern reißende Fortkchritte gemacht. In ähnlicher Weise eroberte der Wachholderbecr-Schnaps, Genever oder kurzweg Gin genannt, EnAlands Beoolkeruna. Der Absinth ist das volks-

thümlichste Getränk der Franzosen, neue Worte, wie s'abäinther" u. A. für j sich sinnlos berauschen" verdanken ihm feine Entstehung. Dichter nennen thn die Fee mit den grünen Augen". Nur eine Classe der Bevölkerung protestirt eifrig, aber vergebens, gegen seine Ausbreitung, nämlich die Aerzte. Mit Recht führen sie das Ueterhandnehmen der zum sichern, qualvollen Tode führenden Nückenmarksleiden auf den unmäßigen Absinthgenuß zurück. ttaisermanöver-Qetrachtunsen Noch immer siedet und brodelt eS im Hexenkessel der technischen Erfindungen, und namentlich der militärischen ; immer von Neuem steigen Blasen daraus rn por, welche in ihrer weitereu Fortbildung geeignet sind, alle unseren bisherigen Anschauungcn über den Hausen zu werfen und wieder großartige und kostspielige Veränderungen auf dem Gebiet des HeeleswesenS hervorzurufen. Das rauch ht Pulver ist jedenfalls noch lange nicht das letzte Glied in dieser Kette. Wie sich die vielbesprochene Zukunftsschlacht in Wirklichkeit gestalten wird, daS wird erst dann klar fein, wenn sie in Wirklichkeit geschlagen ist. Manöver aber sind Versuchs kriege und ihre Ergebniffe bieten daher vorläufig immer noch die besten Anhaltspunkte für die Beurtheilung deS nächsten großen blutigen Würfelspiels. Aus diesem Gesichtspunkte sind die nach stehenden Bemerkungen über die dieszäheigen Kaisermanöoer in Deutschland auf? zufassen. Fast gleiche Kräste rangen in den Schlachten des Kaisermanövers ; auf der einen Seite stand das VII. Armeecorps mit zwei Infanterie- und einer Eavalle-rie-Division, auf der anderen das X. in derselben Zusammensetzung. Demgegenüber liegt die Frage nahe, ob denn auch im Ernttfall in Zukunft sich öfter gleiche Kräfte gegenüberstehen werden. Sie ist offenbar zu besahen, wenigstens soweit sie die großen, die entscheidenden Schlachten betrifft. Es ist wohl kein Zweifel darüber möglich, daß der nächste Krieg im wahren Sinn? des Wortes ein Raffen krieg sein wird. Dementsprechend wird auf allen Seiten Alles zum Kampfe auf geboten werden, was überhaupt waffen, sähig ist. Was Frankreich weniger on Einwohnern hat, alsDeutschland,gleicht es durch die größere Anzahl junger Männer im kr!eg?lüchtien Älter aus, und die Ueberlegenheit Nunlands über Deutschland in dex Bevölkerungszisfer wird durch die Größen- und Verkehrsverhaltnisse dieses Landes, die ein Concentriren aller verfügbaren Kräste thatsächlich unmöglich machen, aufgehoben. Selbstverständlich ist die Gleichheit der Kräste nicht als eine absolute anzusehen; doch werden 20-, 30-, auch 40- und 50.000 Mann mehr oder weniger bei den Massensch lachten der Zukunft kaum eine bedeutende Rolle spielen können. Wo aber in der Zahl ungefähr gleiche Heere gegen einander streiten, da sind in normalen Verhältnissen derartig reißend schnelle Entscheidungen, Wie wir sie aus ten lktzs ten Kriegen gewohnt sind, sehr selten möglich. Das lehrt die Kriegsgeschichte und daS beendete Manöver. Am 19. September trafen die beiden Corps zusammen. Das VII., dessen Aufgabe gebieterisch die Offensive ford:rte, war zu dieser infolge der langsamen Entwickelung auS den Gebirgspässen noch nicht bereit, daS X. stand in einer Vertheidigungsstellung. Nachdem die Einleitung, das Aufeinanderprallen der Cavallerie vorüber war, trat auf beiden Seiten die gesammte Artillerie in's Gefecht, beim VII. CorpS zur Deckung deS Aufmarsches, beim X. zur Eröffnung des Angriffs, der daran scheiterte, daß eS nicht gelang, das feindliche, gleich starke Artillerieseuer niederzukämpfen. Aus demselben Grunde unterließ das VII. einen Vorstoß an diesem Tage, und und blieben die Gegner, Gewehr im Arm, dicht aneinander gegenüber die Nacht sieben. Der folgende Morgen sah daS X. CorpS wieder in einer Vertheidigungslinie und die Artillerien ungeschwächt ihren Kampf fortsetzen. Ehe aber die Geschütze des FeindeS nicht zum Schweigen gebracht waren, konnte daS VII. Corps nicht in der Front vorgehen und unternahm deshalb die Umgehung durch den Osterwald. Mehr freiwillig, als gezwungen, und ohne Niederlage räumte nun daS X. CorpS feine Stellung, um in diejenige zurückzugehen, in der es mit allen Mitteln den Kampf durchführen wollte, nnd dort erreichte eS seinen Zweck. Das VII. ArmeecorpS, das keine Gelegenheit fand, wirksam zu umfassen, und dessenArtillerie der gegnerischen nicht viel Abbruch thun konnte, ließ sich endlich verführen, den frontalen Durchbruch zu unternehmen. Derselbe mußte mißlingen und Härte im Ernstfalle unzweifelhast die gänzliche Vernichtung deS Angreifers zur Folge gehabt. In ähnlicher Weise ist der Verlauf der zukünftigen Entscheidungsschlacht zu denken. Immer werden die Artillerien be!der Theile die Ouvertüre anstimmen. Sie beherrschen vorläufig das Schlachtseld allein. So entstehen förmliche Artilleriefchlachten, die einen, ja sogar meh rere Tage andauern können. DaS hindert jedoch nicht, daß eine der Parteien sich mit Theilen ikrer Infanterie um die feindliche Artillenewirkunz gewissermaßen herumdrückt. Gelingt ihr daS.lL

.nug oer verrosskne .rn zuru. wird aber an geeigneter Stelle bald wieder Front machen, wohin ihm der Andere folgen muß. Wieder entlvinnt sich der Artillerie-

kämpf, und wieder warten die anderen 1 Waffen seinen Ausgang ab. Der Ver theidiger wird seine Stellung aus alle mögliche Weise verstärken. Was da Alles geschehen kann, hat der Kaiser am Tage seines Commandos über das X. Corps vorgeführt. Fast alle betreffenden Kampfmittel sind neu. Ihnen gegenüber wird auch der Angreifer zu besonderen Maßregeln seine Zuflucht nehmen müssen, denn thut er das nicht, so wird er vernichtet.' Auch wird er sich von Position zu Position eingraben, auch er wird mit Hilfe der Luftschiffe über del Feindes Kräftevertheilung und seine ei- ; gene Geschoßwirkung sich unterrichten, j auch er wird Panzetthürme mit Schnell-' feueraeschützen und Wurfgefchütze zur ' Zerstörung der feindlichen Erdarbeiten zu verwenden fuchen. Dadurch wird der Kampf auf beiden Seiten einen gewissen schleppenden Charakter erhalten, bis endlich die Artillerie der einen Partei gebrochen ist, und nun die Infanterie ihr Werk beginnt. Von diesem Augenblick ab wird die Artillerie wenig mehr mitzusprechen haben. Wir treten damit in die Phase des Infanteriekampfes, der eigentlichen Schlachtent scheidung. Ueber ihn läßt sichnur sagen, daß er ein ungeheures Hin- und Herwo gen darstellen wird, in dem schließlich der Theil die Oberhand gewinnt, dessen Truppen in den Greueln des mehrtägigen Mordens genug Entschlossenheit bewahrt haben, um aus Impuls von oben energisch auf den Feind loSzugehen. Naturlich erscheint jetzt auch der Moment der Caoallerieverwendung, doch kommt ihr eigentliches Element erst mit dem Rückzug der einen Partei. 'Ueberblicken wir zum Schlug noch einmal das Gesagte, so können wir als unfere Ansicht feststellen, daß die Zukunft?Entscheidungsschlacht mit annähernd gleichen Kräften wird geschlagen werden, und daß man sich durch mechanische Kampsmittel so viel als möglich zu stärken su chen wird ; daß deshalb die Schlachten ein langes, oft tagelang andauerndes Ringen bilden, daß sie in eigentliche Artillerie- und eigentliche Jnfanteriefchlachten sich auflösen werden, und daß das Resultat ein entscheidenderes sein wird, als in der Vergangenheit. Vom Jnlande. In Cook-County, Te r. , wird die Gründung einer neuen deutschen Colonie geplant. Col. I. Gunter hat nämlich 22,000 Acre Land an Leute aus Iowa und KansaS zum Preise von $242,000 verkauft, welche die Gründung einer deutschen Colonie dort im Auge haben. Den Anfang derselben machen 125 Familien, welche sofort dahin übersiedeln. Einige davon kommen geraden Wegs aus Deutschland. Er hat noch nicht genug deß grausamen Spiels ! Der Erfinder des lenkbaren- Luftballons, Peter C. Campbell, welcher den Ballon construirte, auf welchem der Aeronaut Hogan feine unglückliche Fahrt machte, läßt in Buffalo einen neuen Ballon nach seinem Princip bauen und beabsichtigt, in demselben demnächst eine Fahrt von Busfalo auö übe? die Horfe Shoe,Fälle des Riagara zu machen. Er ist mehr, als je, von der Vortresfllchkeit seiner Erfindung überzeugt und zweifelt nicht an dem Ge lingen feines Unternehmens. .Einen heiteren Auftritt in NNem Chicago Polizeigericht verursachte jüngst ein angetrunkener Sohn der grünen Insel, Namens John Constance. Selbiger hielt, als der Schnapö über ihn kam, auf der Straße Volksreden über die schlechten Menschen und namentlich über die Schnapsverkaufer, plötzlich aerielh er in die furchtbarste Wuth beim Anblick eines hölzernen CigarrenladenIndianers, den er für einen lebenden, ibn für seinen Vortrage verhöhnende Menschen hielt, und verübte einen so entsetzlichen Radau, daß soaar irische Polijisten ihn verhaften mußten. Noch im Gerichtsfaale war er von seiner Selbst' täuschung nicht geheilt und schrie: Der Kerl (der hölzerne Indianer) zeigte mit seinem Finger gerade auf mich, und daß brauche ich mir als freier amerikanischer Bürger doch nicht gefallen zu lassen." Der Richter sandte den originellen Schnapssüssel, der auch scbon Prohibitiongreden gehalten haben soll, auf 25 Tage nach dem Arbeitshaus. Wie aus P i t t s b u r g gemel det wird, macht sich John Ramseo, ein Mitglied der berühmten McClelland, tomner Räuberbande, in der ConnellSville - Kohksregion wieder unangenehm. Kürzlich wurde die Katholische Kirche in Keisenring um mehrere Crucifixe, Can delaberS u. s. w. beraubt, und die Nacht darauf sah der dortige Ladenbesitzer Pat. CavanaugK den Ramsen ganz frech an seinen Laden herankommen und den Thürschlüssel abziehen. Er blieb die ganze Nacht wachen da er einen Einbruch befürchtete, und begab sich den nächsten Tag nach ConnellSoille, wo er zusammen mit Vater Walladay, dem Priester der beraubten Kirche, gegen Ramfn einet? Haftbefehl erwirkte. Zwei Polizisten suckten vergeblich nach dem gefährlichen Menschen, obwohl auf dessen Ergreifuug eine hohe Belohnung ausgesetzt ist. Im Verein mit TaSker, Lewis und den beiden SullioanS setzte Ramsey seit einigen Tagen wieder daS ganze County in Schrecken. Das gemeinst Verbrechen dieser Bande war die Beraubung und Tortur eines alten Manneö Namens Lilly in GermanTownship. Die Kerle knebelten ihn und verbrannten seine Fußsohlen mit glühenden Eisen, um ihm daS Geständniß zu entlocken, wo er sein Geld verborgen halte. Alle Mitglieder der Räuberbande bis auf Namsen find bereits eingefangen und aus 10 Jahre indem Western Penitentiarvunschädlich gemacht, doch Ramsen ist der verwegenste Bursche unter ihnen und droht, seden Polizisten, der eS versuchen sollte, ihn zu verhaften, inS Jenseits zu spediren. Unlängst ist tn V o o n e , Ja., ein sauberes Exemplar eines Prohibitions .Reverends" und GelderpresserS in Anklagezustand versetzt worden. Ein dortiger geachteter Deutscher, Hein rich Schröder, der früher eine Wirth schast hielt, jetzt aber ein äußerst nüchter ErkriscbunaSlocsl mit Weidbier m

Sodawasser hat, erhielt dteierage einen englischen Brief, welcher mit Rev. D. G. Sutton" unterzeichnet an Miste? Schröder" gerichtet war und diesem Fol gendes zu Gemüth führte: Sie verletzen das Gesetz Gottes und deS Landes. Als Christ und gesetzestreuer Bürger kann ich eidlich mit vielen Anderen aussagen, daß Sie geistige Getränke an Ihrem Schanktische verkaufen. Falls Sie $75 geben, werde ich schweigen ; wo nicht, so werde ich Sie bei Gericht anzeigen. Ich theile Ihnen dies zu Ihrem eigenen Besten mit. Zahlen Sie darum gleich, denn ich habe Sie in meiner Gewalt. Ich gebe Ihnen Zeit bis Freitag Abend. Wenn Sie nicht Alles baar bezahlen können, so geben Sie mir $25 baar und eine Anweisung auf H50." Schröder stellte die Echtheit des Briefes fest, indem er zum Schein in UnterHandlung mit Sutton trat, und sich in Gegenwart von Zeugen bestätigen ließ, daß Sutton selbst den Brief geschrieben habe. Als Sutton seinen Plan vereitelt sah, bat er dringend um Zurückgabe des Bnefes, waS ihm aber verweigert wurde. Schröder hat den Brief den Großgefchmorenen zugestellt, diese den Prediger in Anklagestand gesetzt, und er steht jetzi unter 1000 Bürgschaft. T o m D e v au l t, e i n A r b e i t e r in Red Bank, N. I., welcher in Diensten der dortigen Lincoln Park Co," steht, machte dieser Tage einen seltsamen, an eine Gaunerbande erinnernden Fund. Beim Graben stieß er mit seiner Schausel auf einen festen Gegenstand, welcher sich, nachdem er ihn gehoben hatte, als ein länglicher Blechkasten erwies. Devault kennte natürlich der Neugier nicht widerstehen und fand, nachdem er den Deckel aufgesprengt, ein Packet Banknoten, welches scheinbar einen Werth von $-20,000 repräsentirte. Die Noten waren sämmtlich von der Bank zu Concord, R. H., ausgestellt. Auf dem Boden des Kastens lagen 16 Platten, welche wohl ebensalls Eigenthum der Bank waren, a von diesen die Noten abgedruckt waren. Der Arbeiter zeigte feinen Fund mehreren Mitgliedern der Park-Gesellschaft, welche nach genauer Prüfung der Nolen und der Platten zu der Ueberzeugung kamen, daß beides gefälschte Nachahmungen und daher werkhlos seien. Der Fabrikant derselben war John Clark, ein außerordent lich geschickler Graveur, welcher vor 40 Jahren seine Kunstfertigkeit einer Bande Falschmünzer und Gauner zur Versügung gestellt hatte, jetzt aber im Westen seinen Verdienst durch ehrliche Arbeit erwirbt. Clark hauste damals zusammen mit Tom Cole, Merrick Price, Gopher Bill" und Cot." Jack Sherman. Der einzige noch in Red Bank Lebende von dieser Bande ist Gopher Bill", ein Greis von 70 Jahren, welcher bezüglich jener Noten solgende Ausklärung gab: Dieselben wurden von Handsome Cyarlev", welcher jetzt als Musterzeichner in einer der großen Topfereien zu Trenton beschäftigt ist, gedruckt, während Col. Sherman deren Umsatz übernommen hatte. Seine Geliebte jedoch und Mitisserin seiner Geheimnisse verrieth die Geschichte in einem Anfall von Eifersucht an Beamte des Bundes'GeheimdiensteS, welche Sherman sofort unter Aufsicht stellten. Dieser schlaue FuchS jedoch witterte die Gefahr und vergrub damals die Noten mit den Platten, um sich vor jeder Gefahr sicher zu stellen. Vierzig Jahre ruhte der Blechkasten U der Erbe, bis Devault denselben zu Tag sörderte und somit auch die Erinnerung an jene Falschmünzerbande erweckte. , .;,,,, " -mmmmm- " Dom AuSland. Eine seltsame P f ä n. tungSgeschichte spielte sich vor Kurzem in Arensdorf im zielenziger Kreise ab. Der Bauergutsbesitzer Gustav Siedke batte verabsäumt, in einer Verwaltungsstreitsache entstandene Kosten in Hohe von 23 Mark 90 Pfennig rechtzeitig an den Krelöausschuß in Zielenzig abzusenden. Infolge dessen erhielt der AmtsVorsteher in. A. Auftrag, diesen Betrag durch Zwanasvollstreckung von S. einzuziehen. Am 20. Juni cr. erschien der Erecutor Fitsch in der Wohnung des S., um zu pfänden und erhielt von diesem einen Hundertmarkschein. Da der Beamte darauf nicht herausgeben konnte, verlangte S. eine Quittung über 100 Mark. Ersterer zog es aber vor, fortzugehen, einen auf dem Hose stehenden Wagen im Werthe von über 100 Mark zu psänden, denselben gleich mit fortzunehmen nnd Verkaufstermin auf den 27. Juni anzuberaumen. Am 22. Juni, also fünf Tage vorher, sandte S. per Postanweisung 23.15 Mark an den Kreisausschuß in B. ein und glaubte, daß er nunmehr den gepfän'deten Wagen zurückerhalten würde. Weit gefehlt! Am 23. Juni erschien der Erecutor wieder bei S., theilte mit, daß der Verkauf des Wagens für circa siebzehn Mark stattgefunden habe, mithin sechs Mark vierzig Pfennig zu wenig ergeben habe, deren Zahlung er nun verlange. S. protestlrte und zeigte den Postschein vor, der Erecutor ließ sich aber auf nichts ein und pfändete einen zweiten Wagen, der aber erheblich werthe voller war. und dem Eigenthümer 20 Mark gekostet hat. Auch dieser Wagen wurde verkauft und brachte achtzig Mark, also 170 Mark unter seinem Werthe. Die Beschwerde gegen dieses merkmürdige Versahren wurde vom Kreisausschuß zurückgewiesen und S. aufgefordert, den eingesandten Betrag von der Kasse des Kreisausschusses baldigst abzuheben. Dieser hat nunmehr einen berliner RechtSanwalt bevollmächtigt, gegen den Bescheid deS KreiSauSschusseS Beschwerde einzulegen, sowie gegen die an dem unrechtmäßigen Verkauf der Wagen fchuldigen Personen die Entschädigungsklage anzustrenaen. Diejüngst stattgtf undenk Enthüllung und Einweihung deS Dänendenkmalß aus dem- Oeoerseer Schlachtselde ist darum hochbedeutsam, weil sie mit Recht als der erste offene Ausdruck der sich vollziehenden Aussöhnung und Ausgleichung zwischen Deutschland und Dänemark bezeichnet werden darf: zum ersten Male nach dem deutschrdanischen Kriege betrat eine ofstcielle Deputation dänischer Ossiciere den heiß umstrittenen Boden, zum ersten Male seit einem Vierteliahrhundert wohnten deutsche und dänische Ossiciere als gute Kameraden einer gemeinsamen Feier auf Schleswigs Boden bei. öbre den Dänen, aus deren

Mitte die Anregung zu dieser Verdrüderungsfeier hervorging! Mit maßloser Wuth hat das pietätvolle Fest die Protestler und ihre Organe erfüllt ; weil der auch gefallenen deutschen Gegner durch eine Inschrift in deutscherSprache gedacht wurde, verhöhnten sie das Denkmal in einer so widerwärtigen Weise, daß selbst die kraß deutschfeindliche Kopenhagener Nationaltitende" über dieses Gebühren ihr Erstaunen ausdrückte; hat doch der dänische Neichstagsabgeordnete Gustav JohannsenzFlensburg die an ihn ergangene Einladung zur Theilnahme an der Enthüllungsfeier einfach abgelehnt ! Das Denkmal, ous polirkem Granit hergestellt, bl steht aus einer auf einem 7 Fuß hohen Sockel sich erhebenden Poramide, reich mit Kriegscmblemen geschmückt. Die Nordseite des Denkmals zeigt eine dänische, die Südseite eine deutsche Widmung;West und Ostseite tragen däni sche Wappen. An der Enthüllungsfeier, die den schönsten Verlauf nahm, betheiligten sich aus Dänemark Oberstlieutenant Buchwald, Kapitain Sörensen u. A., aus Oesterreich Oberstlieutenant v. Guggenbergen aus Graz, von deutscher Seite Generallleutenant v. Scherff, Generalmajor v. RentheFink, Oberbürgermeister ToosbüyrFlensburg. Unter den zahlreichen Kränzen, die am Denkmal niedergelegt wurden, erregte ein prachtvoller Kranz des Königs von Dänemark besondere Aufmerksamkeit. Das auf deutschen Böden errichtete Dänendenkmal darf deö Schutzes von deutscher Seite sicher sein. Vor Jahren war der BuchHalter eines großen berliner Waaren geschäfts, Namens E., nach VerÜbung mehrfacher Unterschlagungen nach Amerika gegangen und hatte hier sein jungeS, hübsches Weibchen zurückgelassen. In der neuen Welt glückte eS ihm, sodaß er seinen früheren Hexren, die ihn übrigens nicht hatten verfolgen lassen, daS veruntreute Geld wieder zurückerstatten konnte. Dagegen schien er seine junge Frau ganz und gar vergessen zu haben, und diese befolgte ihm gegenüber die nämliche Treue, welche er gegen sie an den Tag gelegt hatte. Sie griff zur Nadel, um die Bedürfnisse des Magens zu befriedigen, und für die Erfordernisse des Herzens sorgte sie, indem sie sich einem jungen Bildhauer in die Arme warf. Mit diesem PhidiaS saß sie an einem Abend traulich beisammen, als draußen die Glocke ertönte. Frau E. öfsnet und steht ihrem Manne gegenüber. .Albert, Du!" ruft sie, dann sinkt sie bewußtlos in feine Arme. E. trägt sie in daS nächste Zimmer und findet dort den jungen Bildhauer, der beinahe zu Marmor erstarrte, da sich Herr E. zu erkennen giebt und ihm mittheilt, daß er ihn auShauen" werde, wenn er sich nicht schleunigst aus dem Staube mache. AlS grau E. aus ihrer Ohnmacht erwachte, war ihr Seladon verschwunden und ihr Gatte dafür an ihrer Seite, welcher sie beschwor. Alles zu vergessen, wie er ihr Alles vergessen und vergeben olle. Fran E. bat ihn, am nächsten Tage wiederzukommen. TagS darauf klingelt Herr E. vergeblich an der Thür seiner Gattin. Nichts Gutes ahnend, läßt er die Wohnung mit Gewalt erbrechen, und da findet er seine Frau aus dem Boden des Zimmers, in Schmerzen sich krümmend. Wie die Unglückliche gestand, hatte sie Gift genommen, weil sie vermeinte, die Trennung von dem Geliebten nicht überleben zu können. Durch einen herbeigeholten Arzt wurden zwar der Selbstmörderin sosort Gegenmittel gereicht, sie dann nach der Charitee geschafft, doch liegt sie dort in einem so bedenklichen Zustande dernieder, daß die Hoffnung, die Frau am Leben zu erhalten, nur eine geringe ist. Ein junge r Bildhaue, aus Pest fühlte in diesem Sommer daö gebieterische Bedürfniß, seine Studien während der Ausstellung in Paris fort zusetzen. Die Modelle sind in Frankreich kostspieliger, als in Ungarn und so sah sich der magyarische Künstler genöthigt, aus anderem Felde zu sparen; er quartierte sich, um billiger hauszuhalten, in eine Prioatwohnung ein. Natürlich kam er anfangs spät nach Hause, da er daS pariser Nachtleben in vollen Zügen durchkostete. Später ward er desselben müde und kam eines Abends schon um 9 Uhr nach Hause, um sich einmal gehör g auszuruhen. Ohne erst Licht anzuzün den, wollte er sich schlasen legen; da gewahrte er, als er sich zu Bette begab, daß schon ein Anderer feinen Platz occupirt habe und dort entsetzlich schnarchte. Rasch entschlossen zündete er ein Licht an und sah einen jungen Mann angekleidet im Bette liegen. Er weckte ihn, stellte ihn zur Rede rnd war sehr erstaunt, von demselben zu erfahren, daß der vermeintliche Eindringling noch bis 11 Uhr rechtmäßiger Miether deS ZimmerS sei. Die findige Vermietherin hatte darauf gerechnet, daß der fremde Ungar daS pariser Nachtleben vollauf genießen werde und halte das Zimmer für den Tag einem Anderen überlassen. Man arrangine sich schließlich für die kurze Frist; am nächsten Morgen aber zog der Un gar vor. ein Feld zu räumen, welches er nicht allein zu behaupten im Stande ge wesen. Ein Wiener Blatt läßt sich aus Paris folgende sensationelle" Meldung derichten:' Wie ich aus bester Quelle erfahre, ist das Geld, welches General Boulanger für seine Actionen und für die gegenwärtige Wahlcampagne ausgegeben hat, aus der Tasche Ismail PajchaS, deS Ex-KhedioeS von Egypten, geflossen. Ismail Pascha, welcher be-, kanntlich im Juli 1879 zu Gunsten seines Sohnes Tewsik , Pa chaS seine Stelle als Khedive von Egvpten niederlegen mußte, hat dem General Boulanger riesige Summen zur Verfügung gestellt, wogegen sich Boulanger verpflichten mußte, im Falle er in Frankreich zur Macht gelangt, den Ex-Khedive wieder nach Egypten in sein früheres Amt und feine Würde zurückzuführen. Diese Geschästöverbindung BoulangerS mit dem ErKhedive Ismail Pascha ist bisher auS politischen Gründen streng geheim gehalten worden, sie besteht aber thatsächlich schon längere Zeit.- ES würde wohl nichts geschadet haben, wenn daS Bestehen der Firma Ismail fc Boulanger noch länger ein Geheimniß geblieben wäre, besonders da der Corresxondent nicht zugleich verrathen konnte, woher der Ex - Khedive das heidenmäßig viele Geld hat?

& r yf MARK rf?-fe. g. to'irf Das große Cchmrrzenheilmittel. Nheumatlsmus. Zwei Monate lang unfähig sich ,u bewegen. LsylüNd, Ohio, 16 Juli, 1333. Drei Monate lang litt ich an et;ündUckem Rheumatismus und für zwei Monate dabe ich kein Glied rühren können. Eine Flascbe St. Jakobs Oel bat ich von allen meinen Leiden befreit, such später sind die Schmerzen nicht ie der zurückgekehrt. N. Randles. Eiebenundzwanzkg Jahre gelitten. SandyVille, Ohio, 13 Juni, 188. JmJahre 1861 zogichmiriuerst RheumatiSmuS zu und seit jener Zeit habeich immer gdil ten, tabe sogar zuweilen an Krücken gehen müssen. St. JakebS Oel hat mich kurirl und feit, dem habe ich keine Schmerze wieder ehabt. Geo. L. Niroa. Entzündlicher Rheumatismus. OSkaloosa, AanS., 24 Äug., 1S8S. Im Jahre 18S1 litt ich sechs Wochra an entzündlichem Rheumatismus, ichhaneam gLnzen Körver die heftigsten Schmerzen. Durch den großen Schmerzenstillcr St. 'Jakobs Oel wurde ich wieder dauernd theilt. W. S. Fairchild. , Qrgea hetimvk, RearctgU. &rirulrs, ßerenschnK, Srenzkeh, öckenschmerz. verftanchungkn, Brühknude, Zahnschmerzen, Kopfweh, Brandwunden. Farmer und Viehzüchter finden in dem Et. Jakoöi Oe! etn unüber trefflichet Heilmittel gegen die Gebrechen fet Ziehsmnde. Vttli 50 Cents; In alle pathtke in Hai. THE CHARLES A. VOGELER CO.. .Mm. IM. .DOM E He I ÄsMlM Sas öestl FSs lDesW ! Ein gutes G, tränke ist der 1 I Kaffee, Zu - 8 Gents yer Vf5. Immer frisch geröstet. ÖL Ö ZMsUss. QO Wasdik,ilVSr. tST Telephon 839. C. laus' LSZ?Sß V'UN von Lager- u. Tafelbier Earantlrt rein, nur auS Malz und Hopfen gebraut Wellende ber New Qott Qtt C3. Ttltvdon 21. C3 In Flaschen durch die Brauerei zu bezieben. Namttökrsft vleder hergestellt. EeschlechtkmIltt .,. edetU. 55 Jtrtm M Tt4 tttrt tn manch (Tisch fal (tente Ltd durch Ka Vnwrnng legt, tfta ttn ismtnrifrstflm Sltlm 4 st jirac, an taantHUfrc jhumtbotc. Vt st i d er; fett Ne fiel bewöhrl Hat, ist la Um Cue Oe W!tnBlHnfr"ntrtT gelegt. HiUseinchend sollt nicht dsZm, da,! rttcfftlch Bch rn bfcn, t sie sich fenrd) 8w fafungcn Nrtdlk kniet nd1kmmt ! trtsch Gürtel dechöre lass. $afftldc,2S. Rirfla, 250 Seiten mit 40 BUdn und ein Handlung tbtt ktntnlos, Tbe und Frauenkrankdettea, trd fäx 23 Tnrts in f-esttnarfra frri und ferafarn t rirrrm an dednukte Umschlag rPackt ders. fcfcttffar,: DEUTSCHES HEIL INSTITUT, U Clinton PUc. Nnr York. W.T. Deutsolie iW Etablirt seit 1859, ßteiles ffle pi Feh Itatfir pH Sritm -u IXrüuna Bmiding,) New York, besorgt n All Art Ton Ctatw)M?antfi7 tc filr diee Zeitung, 9O1H0 für alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. Unmtlich Ihiitch-Amerikiifeclie Zeitasfta liegen In unserem Oechfi-Loki sar tfima Xiniiabt de Publikum u Dw farUa Hertmsgvber duUobr Blur wtrdta achtunfiToll tmcht nai ibrt Pablü Veom far uurt JUfftetntu a tbmtm&m j

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