Indiana Tribüne, Volume 13, Number 26, Indianapolis, Marion County, 14 October 1889 — Page 3
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Frauen kauft ewe-zlZsche und vxotüt sie. der Sootdeker sie nicht hat, itü2i ft bet th. sie einmal gebrauet hat. KV fit nicht kr ausgebe .,lnearvlttr.Du w,'.ge bekannt, Temxettk?, StttktS Jl tmulirt da ehtrn und brh:gt die Rerve, regu Urt di Eingeweide und giebt in xerfette muU Gtreulatisa durch die menschttche Adern, welche tt lveftimmrhett Ht Sefundh.it wtederherzeke:. z,ph J.Sagan, osnA.7AWekt Str.,em gorsagr: .Ich hab in den letzten zwölf Jahren ftttk Lines BttttrS-im Haul gehabt und i in HauimKteltn meiner JasMe. ,. s. Da vt, ,o V9 !vakn St.. 91 OrKank, La., unter dem Daru de 2S. M, 488S wt folgt: .Ich bm ein 13 Jahr nach Hot Lritnak tn r:an?aa gaugkn, ,U tch a ung. Zünde Blut U!t Jh hab eben drei fitafch, Iwatt ltter,- gekraucht nd hat mir mehr ge ötzt alt M Quell- K ist die best Wdi,in, Ich tz,ge,Ur urd." , ra atti rguson. LS Dr?kn. N. sagt: ,tnea Brttr" ift bi d dt,tn. dt ich jemalR genommen hab; ft hat mein Ldn ttttet. ZL. a t t y, ,n HsmboUt. Ja., sagt: Jtne Bitter" dei'.t wich o Paral,fts vor ,ebn 3a4 n Ld kürzlich heMe ei mich von htumatZSmu?.x Wm. Xiisll. von ,mdn, . I., Vchreidt: .Ich habe sehr an schlechter erdauung und wgetde-Bkschs,deu gekttea und .Btnegar öttttk- schafft m iioit rtichtrus.lamcl H. D r, vsn Wd?Z.Naff', schreibt: .Ich benutzt, ftet .weg meks- a! Atdt,a im VrÜhtrnsndrf,lch d btn kundhe. S. EolkM'N, 77Mntgomeru Etr., New Vrk, fchribt: .Ich hatte öhr Sinegar ipitrer" für ,tn kbertretftrchk Xonic" i hübsch! Uch t,t. Altif 13.. H. Mo Donald Druz? Co. 22 Washmgton Straße, ev Vork. lTSrwrv Sott.1 01d TTtrfc. 4. KvvriXV frcWfwrfc t. um T l'XA'fJl v ttib in tu worid. i J' ' v 1 4 l-Mitect tiaKkcron. Wrjsl ifil Anasei Bery OoU , f "Jr'j. J2 StMm,., XIlunlinrBM. Iiah Uriisa I tat reutl' lizct, Willi workt , ni tii f quäl vtlut. Un renon iocB 1. toftbrr wijb eor Urf ind!. cattir tccura on Cre. Mtnplra. 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Sircinnati, Wabash Sc Michigan. bgang : 4 00 Vm 11 SS Vm. S 4 un "SkklUft : 10 25 Vm. 2 45 Nm. 10 45 Nm. Ginkiuuatt, Jndianap'ls,.St. Louis Se Kdicag. Cimwvati DivMon. Abgang: Z 56 Vm. 10.50 Vm. 8 15 Nm, Kimmnatt Acc. nur 'Tountags S.00 Um. Lafah tte Ute, .SS Nm Ankunft : 1 M5 Bm. 10 öS Nm. eUua'ti 'Lee. vnr Sonnt. 12.10 Vm Ksiville Ace. NV.LS Vm. Eolumb Ae 4.s m Chicago Dtviftm - A-gang: 12.05 Nm. Ul.IS Nm. Lafayette Ace. l.lo Bnr 5 20 Nm. Ankunft: 8.8(i Vm. Lafahelte Acr. 10.85. Ws.S 18 Nm. Chicago, Ct. Loui K Pittsburg. Ab. aog : 4 0 Vm. 8 oo Nm. 5 10 Nm. Zolumbu Acc S 00 Bm. Nlchmond Ace 4 00 Äm Ankunft 11 4 Vm. S 60 Nm. 10 20 Nm Tolumdu Are 8 60 Nm. R ctzmoud Acc S 40 Nm. Ehüazs Tidistou d!a Aokoms Abgarg: 11 85 Vm. 11 20 Nm. Aokudfr: 8 LS Lm. 3 15 Nm. Lake Srie & Weßern. Abgang : 7 15 Vm. 1 20 Nm. 7 03 Nm. 11 10Nm.-Ankunst: 8 LOVm. 10 80 Vm. 3 50 Nm 20 Nm. JudiauavoU Viseenuet. Erpreß Abgang : 7 20 Sei. Acc. 4 10 Nm. S.pttß-Vnkunft:4ö0N. Ace. 10 ?Vm. 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Rsmau dou W. West all. (fortfffcnra. Ich alaube. er traf die Familieseiner Fran in Jralieil und erwies ,hr einlge Dienste. ir kurine den General Starkosf von der Malaria, dem römischen Sumpssieber, als die italienischen Aerzte ihn schon aufgegeb.n hatten. Das führte zu ihrer Bekanntschaft und Heirath. D Starkofjs nnv eine sehr gute Familie und Noydons Frau brachte ihm viel Vermo gen mit. Sie blieben jedoch nicht lange in Rußland. So viel ich horte, war Lea noch sehr klein, alö' ihre Muttev starb. Noydon ist sehr zurückhaltend und spricht, wie mir scheinr, nicht gern . . , I über seme vergangenes Leben und amt lienoerhältnisse. Sie sind viel und weit herumgezogen, jetzt scheinen sie sich dau, ernd in Dresden niedergelassen zu haben." ! 13. ' Den folgenden Tag begann Verelst mit den regelmäßigen GeschäflSbesuchen, und schon nach wenigen Wochen fühlte er sich in Dresden wie in semer zweiten Heimath. Im Geschäft vollständig eingearbeitet, sprach er jetzt, wenn auch noch nicht perfect, so doch mit verhältnißmäßiger Leichtigkeit Deutsch. Bei der gamilie Noth war er ein stets gerngesehener Gast und mit SioydonS stano er auf dem freundschaftlichsten Fuße; außerden, hatte er noch einige andere angenehme Bekanntschaften gemacht. Er hatte herausgefunden, daß es am besten wäre, wenn er im Noth'jchen Familienkreis so wenig wie möglich über JtoyvonS spräche ; denn obgleich die frammni vor der Weit miteinander freundschaftlich verkehrten, i W Frau R.h nch siel es ihm nicht schwer, zu bemerken, ihre Töchter besonders verehrte, wahrend Frau Noth dem Dokkor nicht traute und seine Tochter nicht liebte. Sie ärgerte sich darüber, daß er von ihrem Mann ! li)clb geliehen hatte, und lieg ihr Miß vergnügen ganz nach Frauenart nur an ihm aus, obgleich beide die Schuld traf denn wenn der Bankier nicht gewollt hätte, so wäre es ihm ein Leichtes gewe sen, dem Doktor Vorschüsse zu vk'rwei. gern. Gegen Lea empfand Frau Noth eigentlich keine direkte Abneigung, es war vielmehr weibliche Eifersucht. Obgleich gutmüthig, war sie doch nicht gerade besondrrS klug ; sie konnte es Lea nicht oerzeihen, daß sie mehr bewundert wurde, als iyre Töchler, sogar, wie sie sich ein bildete, von ihrem Gatten, denn Herr i Noth hielt viel von Lea Starkooa. Be- ! reist hatte das bald entdeckt und wenn er j L et i ' - r f. auch kein Geheimniß auS seinen öfteren Besuchen bei ioodonS machte, so redete er doch niemals davon, und wenn er etwa gefragt warde: Haben Sie kürzlich NoydonS gesehen?" so antwortete er mitangenommener Gleichgiktkgkeit: Ich war gestern dorr oder: Seit vergangener Woche habe ich sie nicht besucht." Als Gretchen bemerkte, wie wenig er sich aus Lea zu machen schien, war sie von Herzen froh und verscheuchte alle Sorgen; sie fand eine vernünflige Erklärnttg dafür, daß er seine Wohnung in der Waisenhauöstraße genommen, indem Umstand, daß von dort bis ins Geschäft nur wenige Minuten zu gehen waren. Oft am Tag und Nachts, wenn sie wach lag. Dachte sie an ihn und daran, wann sie seine Braur sein würde. Wenn er ihr jedoch die volle Wahrheit gesagt hätte, so würde sich ihr Liebestraum sofort in Verzweiflung oerwan delt haben, denn er ging weit öfter in dieHallegasse, als in die Schillerstraße, Kaum ein Abend verging, ail dem er, sofern er nicht anderweitig in Anspruch genommen war. bei Noydons nicht vorsprach. Der Doktor empsing ihn immer mit osfeneu Armen, und ea unwandelbar freundlich, aber für Mädchen ihres AlterS ungewöhnlich ruhig und gelassen; in ihren Augen lag fast stets, ausgcnommen wenn sie durch die Unterhaltung angeregt, oder durch die Musik begeistert wurde, deeselbe sehnsüchtig nachdenkliche Blick, der Jack so frappirk hatte, als ex sie zum erstenmal sah, alS wäre ihr Ge mülh bedrückt durch die Erinnerung an vergangene Leiden oder verdüstert durch hie Furcht vor kommendem Unheil. WaS mag es wohl sein?- fragte sich c , . . ui .t: rc f. c ! r cicii iiyiu iu, zt uuiic vas neu Mitaefüht mit dem scheuen Mädchen, das so erlassen, und wie er fürchtete, so f. t i j. iC- :t ungiuailc war. Mi yaiic so gern ,05 Vertranen gewonnen und ihr seine Hilfe anaeboten. Einmal nur ließ sie ihre Zurückhaltung r . n w r . sauen, ram eines oenos uno fano sie zum elstenmal allein. Sie lag im Dämmerlicht, und als sie anfstand, um I ihn vl begrüßen, bemerkte er, daß sie un I '..-' v - rr tx - Tuoiq uuö utiiiuu iuui. Mjti jwumiuc., der fönst in ihleu Augen lag, konnte ja nur in seiner Einbildung enstiren, eder ihre Augen mochten vielleicht von Natur , .a 1 4!..rxi. n x. so sein. ,iesmat laujajic er jica ' . . j. - Mi?! rea war wirrticy ungiucrtlcy. jk. . 1 nx äi P . 31 Jyr Herr Papa verreist r fragte cv . m . n -1 m Ja, me.n Vater ,st verrelst. Dann entstand eine kurze Pause. Es war Äem,k. als mulze er ,le m ,eme Arme nehmen und sie bttten, ihm ihr Vertrauen, wenn nicht ih Liebe . zu 4 A F lf r iiikTf ii tvK tkiH , ui lruvk, rann icy etwas für &u thun Es ist nicht viel," sagte sie mit einem schwachen Lächeln. Doktor mein Bater ist nach Prag gereist, daS ist alleS, und" ,Sie sürchten, er wird mehr Bücher kaufen, als er sollte." sagte der junge Mann, instinktiv ihre Gedanken erra, lhend. Ja, lör, und Sie wissen 0, Sie wissen J ,ewiß wie viel er schon Herrn I. schuldig ist. Woher will er das Ge ekommen. O, diese Bücher! Konnten nur Sie oder Herr Noth ihn überreden, einige davon zu verkaufen! Wollen Sie mir einen Gefallen thun?" fragle sie, seine Hand ergreifend. Bon ganzem Herzen; ich thue AlleS, was Sie erlangen," anlworteteJack. $ut, i omen Sj. Herrn Vtotk in
wer rycugci uno tyrurrrr. n w 0a er VON Ihnen hofft. Er wird aw derstand der Versuchung und sagte ruhig, schlich, wenn Sie daS nächste Mal aber thellnahmöooll: Äie chelnen be- , grsvrecden. nickt so übersckwenalick KLk.
melnem ?camen, meMenk"Vaker fern Gelvmehr zu leihen ; denn so lange er Geld' bekommen kann, toirb er Bücher kaufen, und ich weiß irklich nicht, welches Ende das nehmen soll. Verzeihen Sie, daß ich so zu Ihnen spreche. Es mag Ihnen eigenthümlich vorkommen, aber es geschieht meines Vaters wegen.
Wenn er nicht von dieser Manie gehettt erden kann, so sürchte ich, steht unö och Schlimmes bevor. Und ich habe j sonst Niemand, wit dem ich darüber sprechen könnte. Herr Noth könnte ihn vielleicht dazu bewegen, wenn auch nicht inen Theil der Bücher zu verkaufen, so doch wenigstens keine neuen mehr zu erwerben. Wenn aber Jemand dazu im Stande ist, so sind Sie eS. Denn er Hai Sie sehr lieb gewonnen, Herr Perelst, und Herr Noth' hat sicherlich schon mit Ihnen über diese Angelegenheit gesprs chn; O, wenn Sie nur wüßten wenn ich Ihnen nur sagen dürfte" WaS mochten eS wohl für Sorgen e Mädchens Geist bedrückten m&t schlimme Erfahrung hatte sie so berihr Alter hinaus ernst und zurückhat,end gemacht? Jedenfalls war an diefcm eigenthümlichen Wesen weder die übergroße Zartheit ihrer Gesundheit, noch eine bestimmte Characteranlage schuld. Ihre Gesundheit schien auSgezeichnet zu sein, und wenn sie sich einmal vergaß, wie zum Beispiel im Theater oder Concert oder wahrend eineS besonderS interessanten Gesprächs, so war Lea die Lebhaftigkeit selbst und so munter und aufgeweckt, wie Gretchen Noth, DieS machte aber den gewohnlichen Ernst ihres Wesen nur noch auffallender und die Ursache davon noch unerklärlicher. t So dachte Verelst, während er im Großen Garten umherschlenderte, wohin er sich, nachdem er die Hallegasse verlas sen, begeben hatte. 14. Verelst hegte einiges Bedenken, ob eß JÄ fö, Ä J"3 " ""v ES war sehr mahrscheknlich, daß dn Bankier dadurch gegen Herrn Doktor Noydon weniger liebenswürdig und entgegenkommend oder hllfbereit wurde Da ihn dleser zevoch so herzlich ausgenommen hatte in der That wie einen Freund so wollte Jack nicht? hinter dem Stücken des Doktorö thun, was dieser sicher, wenn er eS erführe, für eine grobe Taktlosigkeit uno schreienoe lln dankbarkeir ansehen würde. Auf der anderen Seite aber sprach ter Umstand ganz entschieden dafür, daß wenn dem Doktor die Freiheit gelassen werde, so fortzufahren, diese Leidenschaft ihn ohne Zweifel zu Grunde richten würde. Das war auch osfenbar Leas Ansicht, und für den Doktor wäre es nur vorsorgliche Freundschaft, obgleich dieser eS aewiß - nicht datür ansehen würde, wenn er der tv crr . O" . . Tochter Wünschen willfahre. So kam er denn endlich zu emem Entschluß. Als er sich am nächsten Morgen, wie Jack immer zu thun pflegte, in Herrn Nolhs Zimmer begab, um über dies oder jenes zu reden, theilte er ihm auch Fräu, lein Noydons Anliegen mit. Das bringt die Sache in Ordnung," sagte der Bankier. Ich werde auf die Zahlung der Wechsel bestehen." Der eine Wechsel ist wohl schon nächsten Monat fällig?" Ja. Ich bin fest überzeugt, er wird mich bitten, ihn zu erneuern, was ich jedoch rundweg abschlagen werde. ES ist zwar sein eigener Schuldschein aber so eine einzelne eigenhändige Unterschrift ist, besser, als eine offene Rechnung. Sie bindet den Schuldner an einen destimmten Tag, und wenn er nicht zahlt und ich gezwungen bin, ihn gerichtlich zu belangeil, so kann er keine Ausflüchte machen. Indessen darüber brauchen wir uns hoffentlich in Betreff des Doktors keine Sorgen zu machen. Er ist ein ehrlicher Mann und kann sich immer durch Verkauf von einigen feiner Bücher Geld' verschaffen, und dazu müssen wir ihn veranlassen. Ich will ihm sogar noch zuvorkommen und ihm sagen, ich erwarte, er werde den Wechsel am Berfalltage einlösen, damit er nicht etwa im Stande ist, sich darauf zu berufen, er hatte gehofft, daß ich ihn prolongiren würde, wie früher. Wann kommt er denn zurück?" DaS weiß ich nicht genau. Ich glaube morgen oscr uoermorgen. lGt, so werde ich ihn morsen davon benachrichtigen. Er wird natürlich sehr enttäuscht sein, ich kann ihm aber nicht V c .rji? ? r. sr r . - r . rn uciicu V?ecgaii iu Zieicyakr. luzenil Jemand envaS leiht, muß er es auch zu rückgeben. Haben Sie niemals darüber i. i . i . en t n. r . nacogeoarur, err ereir, warum wool der Doktor sich so außerordentlich lie benöwürdig Ihnen gegenüber gezeigt bat er, der sonst so sehr zurückhaltend ist c. r 4 m r m r : m uno fajr gar reinen erreyr tzal?i Sie meinen mir gegenüber?" Ja." -Ich habe wohl daran gedacht, daß ... ... nt v .f . . Fix einen unseren sruns ais meine eigenen Vorzüge haben müßte. Sollte ich aber den Grund nennen, so wäre ich wirklich in Verlegenheit gewesen, bis jetzt z. . ' ' . ' . wo ie mir einen ttlngerzela aeaeoen r ä. . , , yaven. s,e glauven also - i r hält es für gut. einen Freund bei Hos zu haben," sagte der Bankier Idclnb. ,DaS ist der wahre Grund. gr ,.sgt sich Ihnen freundlich, in der Hoffnung, Sie könnten mich vielleicht bringen, ihm noch mehr Geld zu stcU iin0 Sie find nun aerade der. r M . j. zenige, der das iegenty ttch ein wie bisder. Saaen Sie mir e. wenn eS der Fall ist. Doch genug von : Doktor Novdon t Sind Sie heute Abend i ,ersagt," Berelst verneinte. ,Jch freue mich auch sehr, daß Sle frei sind," sagte Herr Roth. .Wollen Sie mit uns heute Abend auf das Schillerschlößchen gehen? Eine ungarische Kapelle wird dort eonzertiren, und da ihre Musik der unseren sehr unähnlich ist und sie ohne Noten spielt, so würden meine Frau und Töchter gern hingehen. Sie haben mich deshalb beaustragt, bei Ihnen anzufragen, ob Sie uns begleiten . ollten." Die Einladung wurde angenommen und Jack fand sich zur verabredeten Zeit auf dem Schillerschlößchen in, einem Eatteniestaurant mit U&tf fctttU&J'
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wegen der Vortrefflichkeit seiner Eonzerte und der Güte deS Biers. Er fand seine Freunde auf dem angenehmsten Platz der Terrasse unter den weit ausgebreiteten Aesten eines stattlichen Kastanienbaumes. Sie faßen um einen zum Abendessen gedeckten Tisch. Herr Noth, der niemals seine Mahlzeit von unvorhergesehenen Zufällen abhangig machte, hatte eS schon vorher bestellt. ES war ein schöner Abend mit zunehmendem Mondschein, und alS die Musik zu spielen ansing und die Unterhaltung lebhafter wurde, oegann aucy ereljt wieder aufzuleben und vergnügt zu werben, und daS erstemal feit vierundzwan zig Stunden vergaß er die Sorge um Lea Starkoff. Die Entfernung vom Schillerfchlöß chen nach dem Noth'schen Hause war keine aroße. und alS das Conzert vorüber war, begleitete Verelst die Familie vtS dahin. .Wollen Sie nicht noch etwas mit hereinkommen und eine Tasse Kaffee trinken?" fragte der Bankler, als sie die Gartenthür erreicht hatten. Er wird ossentllch fertig sein, denn ich habe thu chon. bevor wir weggingen, bestellt, da der im Schillerschlößchen verabreichte Kaffee mcht besonders gut ljt." .Ja. kommen Sie doch mit herein!" baten Frau Noth und Gretchen. Verelst willigte ein, obgleich er lieber nach HauS gegangen wäre, da er sah. wie ernsthast Gretchen seine Aufmerksamkelten nahm. Frau Noth trat in daS HauS, gefolgt von ihren Töchtern. Doch sie hatten kaum die Schwelle überschritten, als der Bankier und Verelst laute Ausrufe des Erstaunens vernahmen, Donnerwetter!" ucf Herr Noth hin- , ter ihnen, .aS gibt eS denn? Ich glaube gar, Hermann ist da!" Und alS sie näher traten, erblickten sie einen langen jungen Menschen, der Frau Noth umarmte, die ebenso wie ihre Töchter sich in großer Erregung besand. Hermann tjk es, Papa!" sagte Gretchen. So scheint eS antwortete der Ban: kier trocken. Ich bin begierig, zu er fahren, weshalb er jetzt hierher gekommen ist; ich glaubte, ex wäre in Müu chen mitten in der Arbeit." (Fortsetzung folgt.) v ; m m Deutsche Lokal - Raöbiichter. Aus der Nheinp falz. Der verstorbene Ingenieur Strauß in Dürkheim hat kolgeude Legate testamentarisch ausgesetzt: zur Ausbildung taientvoller Söhne und Töchter von Bahn? wartern und Weichenstellern, sowie der Straßenwärler, jährlich die Zinsen aus 0,0' 0 M. ; für arme Augenleidende aus der Pfalz 5000 M.; für die Armen vtterbergS (Geburtsort des Beredten) S000 M. Ferner vermachte er dem Waisenhause, dem Spital, dem Diako: nissenhause, dem Verschönerungs-Verein und dem Wissenschaftlichen Verein hier je 1000 M. Der Ackerer Konrad Weber von Gersbach hat beim Dekanate Pirmasens seinen Austritt aus der eoancr. unirten Kirche erklärt und tritt mit seinen Angehörigen zur bischöflich methodistischen Kirche über. Jedenfalls um einem , tiefgefühlten Bedürfniß abznbelfen, hat sich in Lud'vigShafen ein sechster Militäroereinconstituirt. Wie gemeldet, verurtheilte das Landgericht Konstanz den Weinhändler Leoy von Neustadt zu 7 Monaten Gefängniß und 500 M. Geldbuße, seinen Compagnon Deckelmann in Reichenau zu 10 Monaten Gefängniß und 500 M. Geldbuße wegen Weinsälschung. Damit ist jedoch die Angelegenheit nicht aus der Welt ge, schafft. Der Großweinhandler Müllee jn Nürnberg, welcher durch Vermine? lung des Weincommissionärs atzfeld in Dürkheim der. Unglückswein" von Levy kaufte, wird die Verurteilten für die ihm abgeschwindelten 14,500 M. Kaufpreis des Weines einklagen. Ein noch nicht ganz vollendeter neuer Anbau an daS Haus von Peter König in der Hauptstraße in PirmasenS stürzte zu: sammen und erschlug die Maurer Joh. Frank aus Einöllen und Jakob Weisler aus Reisenberg. Außerdem wurden mehrere Arbeiter verletzt. Der 18 jährige A. Wepvler aus Heßheim hat sich erhängt und die Wiltwe Lemmert aus Neuhofen ertränkte sich. Die Tochter von erdlnanv ElSner aus rankeillhal ist ertrunken und der Fuhrmann Heinrich Dieb aus Pirmasens brach das Genick. Freie Städte. Hamburg: Die löiäbriae 9uhi ffn gelke beging Selbstmord, indem sie sich aus einem Fenster stürzte. Urjache zu ver yar ,,1 in dem Umstände zu finden, daß die Eltern deS Mädchens ein LiebesVerhältniß desselben mir einem Urnerofsicier nicht dulden wollten. Als lev'. terer von dem Selbstmord Nachrcckt erhielt, schloß er sich in fein Zimmer ein v t , V uno e yangie sicy. wurde jedoch noch rechtzeitig abgeschnitten. Emunkeu sind: der Kellner Galten und der Sohn des Schmiedemeisters Kolmann auf Stemwarder. Der Schlosser Elster in Dose ist beim Krabbenfang ertrunken. f Jn Bremerhavender Schuloorsteher 03 Schweiz. . f Der als trefflicher Kanzelredner be. kannte Pfarrer Niederer in Teuken. Die j Eidgenossenschaft läßt beiFüllingsvorf auf : von ihr gekauften Land Befestigungerke errichten. Ein bewäbrte Mit, gueo ve scymeizerlsch n Atpenclubs, der 70zahrige Hr. Naillard von Bafelstadt unternahm eine Bergfahrt, um, wie er ? typ ' , 1 1. r , ' . - vtim weggehen 1 femer Familie sagte, rmen letzten Ab,chied von seinen lieben Alpen ,u nehmen. E war thatsächlich ein Abschied. TagS darauf wurde seine zerschmetterte Leiche aufgefunden. In SchleuiS geht es rafch vorwärts mit dem Wiederaufbau der im Frühjahr abgebrannten Waisenanstalt LSwenberg. Am Kantonalfchützeufejt in Staus wurde Zeder Peter Christen inWolfenfchießen, der preisgekrönte Schütze beim intern- . tlonalen Schießen in AincenneS bei Pa NS, Schützenkönig und Gugolz von Zürich Meisterfchütze mit 42 itatm.
tzürftensawiliett Verblnduttgett. Vor einiger Zeit tauchte daS Gerücht auf, daß die jüngste Schwester des deutschen Kaisers, Prinzessin Maraaretba von Preußen, mit dem ältesten Sohne des Kronprinzen von Dänemark, also sl! rrv f dem einstigen König von Dänemark, sich rsnrW i,rfc tfWf.W W?i r mr.?"" die deutschen konservativen Blätter großartige Artikel losgelassen. Aber waS wurde diese Verlobung wirklich bedeu, , ten? Selbst die innigsten verwandschastlichen Beziehungen der Dvnastien bilden, in der Politik der Staaten keinen Factor mehr. JedeS Land hat seine eigene Polilik, und wer immer Herrscher eines Landes ist, wird alöbald gezwungen sein, diese Landespolitik als die seine anzunehmen, oder aber daS Land zu verlassen. DaS gilt sogar von denzenigen Fürsten, die nicht angestammt sind. König Karl von Rumänien, der ein deutscher Fürst gewesen, kann nur rumänische Politik treiben, Fürst Ferdinand von Bulgarien kann nur bulgarische Politik zu der seinen machen. Wer denkt heute noch daran, daß eS Coburger sind, welche in Portugal herrschen, Coburger, die m Belgien Könige sind, Coburger, die in Brasilien Kaiser heißen! Ihr Deutsch, thum, so weit es überhaupt noch vorhanden ist, bleibt auSschließllch sür den engsten Hausgebrauch bestimmt, genau so, wie etwa das Franzosenthum der Könige von Schweden und Normegen. Bei den Mitgliedern regierender Familien ist das Vaterlandögefühl gewisser, maßen flüssig. Die Verhältnisse brin gen öaS so mit sich. Dank dem Herkommen, welches namentlich in Deutschland die Vorstellung von der Ebenbürtigkeit" geschaffen hat, sind die Prinzessinnen gemeinhin darauf angewiesen, beim Abschluß einer Ehe ihr Vaterland zu wechseln. Der Wechsel vollzieht sich auch in der Regel schmerze kos. Auch d'e Prinzen sind, wenn schon nicht ganz so häusig in der nämlichen Lage, wie die Prinzessinnen, daß sie sich ein Adoptiv - Vaterland suchen müssen. Sie nehmen anderwärts Dienste, werden Generale und sind, so' lange sie diese Stellung bekleiden, selbstverständlich von dem patriotischsten und militärischsten leiste desjenigen Landes erfüllt, in dem sie eine Anstellung erlangt haben. Jn neuerer Zeit hat sich sür die Prinzen die Rothwendkgkelt noch verschärft, sich aus einen Wechsel in dem Gegenstände ihrer Vaterlandsliebe vorzubereittn. Es sind neue tzurstenthumer geschaffen worden, die Bildung weiterer Fürstenlhümer ist zum mindesten nicht ausgeschlossen, und die Mitglieder unserer regierenden Fs milien sind doch einmal die Nächsten dazu, auch die neuen Throne zu besetzen. Unter solchen Umstanden kann von der Bedeutung dynastischer Beziehungen überHaupt nicht die Nede sein. DaS konig, liche HauS von Dänemark ist gleichermagen verschwägert mit Nußland und England, verwandt mit dem königlichen Hause von Griechenland, verschwägert Mit den Orleans, verschwägert mit den Welsen, Treibt man nun in Dänemark vielleicht russische Politik, weil eine Tochter deS Königs von Dänemark Kaiserin von Nußland ist? Oder treibt man englische Politik, weil eine Tochter deS dänischen Königs einst Königin von Eng land und Kaiserin von Indien sein wird? Oder ist man griechisch gesinnt, weil ein Sohn des Königs von Dänemark König von Griechenland ist? Oder ist man welsisch gesinnt, weil Prinzessin Thvra den Herzog von Cumberland geheirathet hat? Oder treibt man orlearnstlscke Politik, weil Prinz Waldemar eineToch ter des Herzogs von ChartreS geheirathet hat ? Selbstverständlich lautet die Antwort auf alle diese Fragen gleichmäßig verneinend, muß sie verneinend lauten. Dieselbe Verneinung muß auf die Frage erfolgen, ob etwa in Nußland dänische Politik getrieben wird wegen der dänischen Abstammung der Kaiserin Maria Feodorowna. Auch Zar Niko laus trieb keine deutsche Politik und keine preußische, obwohl seine Gattin eine preußische Prinzessin war, und bei der Politik deS jetzigen Zaren Alerander III. ist gewiß nichts davon zu spüren, daß feine Mutter eine deutsche Prinzessin ge !?esen. Wenn die russischen Großfürsten frü. her fast ausschließlich deutsche Prinzessin, nen geheiratet haben, so war dieö vorwiegend, wie bereits erwähnt, der Anschauung von der Ebenbürtigkeit zuzuschreiben. Aus dem nämlichen Grunde haben auch Prinzen anderer Staaten ihre nrauen zumeist sich aus Deutschland ge holt. Deutschland war eben an Prin- i zessmnen ungemern producttv. Was die deutschen Prinzessinnen besonders empfähl und Eheschiießungen mit ihnen erleichterte, war eine gewisse Weitherzigkeil in gewissen Dingen. Die eoangeli schen Prinzessinnen wurden in Nilßland orthodox und anderwärts nicht selten katholisch, während umgekehrt die rufst, schen Großfürstinnen orthodor, die katho tischen Prinzessinnen katholisch blieben. In letzterer Begehung ist nenerdingS eine Acnderung eingetreten, und daS hak Schwierigkeiten geschaffen. Man würde eS heute einer, deutschen Prinzessin am Ende übel nehmen, wenn sie ;ui orthodoxen Kirche übertreten wollte, wäre eS auch um einer russischen Krone willen, und andererseits besteht in Nußland die Vorschrift, daß die Gemahlin eineS Zaren nur eine orthodoxe Prinzessin sein darf. So bleibt denn den russischen Großfürsten kaum eine andere Wahl pbrig, als daß sie sich an die Töchter Montenegros halten, deren Ebenbürtig keit allerdings etwas jugendlich ist. Anherwärts, beispielsweise in England, hat man die Anschauungen von dir Eben bürtiakeit überhaupt aufgegeben. Dort ; sind zwei königliche Prinzessinnen mit englischen Bürgern vermählt. Ihre j Gatten gehören dem 'hohen Adel deß Landes an, ihre nach geborenen Kinder werden bürgerlich sein. ES wird auch in Deutschland so kommen. Wenn die russischen Großfürsten sich nur noch nach Montenegro veiheirathen können, wenn die englischen Prinzen und Prinzessinnen daS Beispiel geben, sich im Lande zu verheirathen, so wird kaum etwaS Anderes übrig bleiben, als daß in Deutschland daS Nämliche geschieht. Vorläufig ist daselbst keine Noth, denn die Ebenbürtig- . keit umfaßt in Deutschland eine schr I große Gelneinschast.
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