Indiana Tribüne, Volume 13, Number 24, Indianapolis, Marion County, 12 October 1889 — Page 2
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lndisna Tribun! - erschein ttn I 55 tst t 6. Kisris Sie täglich e.Tttiüne ko?it durch bettXrSgtr Ccntl Vt Woch, U Ssnntagl'.rridünK'' Cents tut Woche. mfawnin 15 Stntt ob i t xrontt. Br Vft tugschi t äudt,ailug t6 x Zshr. : ' Bf Hcii 130 . M?v!andKr. JndianspoUS, Ind., 12. Oktober '69. Zeitgemäßer Borschlag. Wenn wir nun doch schon einmal das besetz gegen die Emscheiuzgelung von Arbeitern unter Contrset aus dem Halse behalten sollen so ruft ein westlicher Cörnsyondent in komischer Verzweiflung auS , dann sollten roirdoch rseniastens so vernünftig sein, es aus den Schutz unserer einheimischen Frauen und Mäd chen auszudehnen! Diesem Stoßseufzer, so komisch er klingt, liegt eine geDiffe Berechtigung zu Grunde. Schreibt da kürzlich ein gewisser Mike O'Neill aus WeUs in Nevada an den Landungscommissär in Castle Garden, deß in tttevada eine fürchterliche Weiberrioth herrsche, und daß doch Hr. Simpson so gut sein möchte, dem Briefsteller eine netle junge Frau aus Irland zu verschreiben. Das mag ja richtig sein, daß in Nevada, einem dünn besiedelten Lande voller Glücksjäger und Abenteurer, die Männer bei Weitem an Zahl die Frauen überwiegen sind doch die Zeilen, als beispielsweise in Oregon oder in Californim eine Frau auf je zwanzig Männer kam, noch nickt sehr fern. Nun aber erzählt O'Neill selbst, daß er früher drei Jahre in Massachusetts gewohnt hat. Dann muß ihm dodj die hztsache bekannt sein, daß in diesem gebildetsten und bevölkcrtsten aller Neu-england-Staaten ganze 00,000 unser helrathete Mädchen wohnen, die dem traurigcn und unververmeidlichen Lsose entgegensehen, sitzen zu bleiben und alte Jungfern werden zu müssen ! Der Grund ist natürlich demjenigen, welchen Freund O'Neill für seine bisherige Ehelosigkeit angibt, schnurstracks entgegen gefetzt eS gibt nämlich in Maszachusetts zu wenig heirathSfähige Männer. Und da kann O'Neill den stummen f ammer dieser 60,000 vergeblich deS reiers harrender züchtiger Jungfrauen kaltherzig mitanfehen und sogar noch so weit gehen, sich auS Irland eine Frau importiren lassen zu wollen? Dabei sind jene Neuengland-MKdchen keines wegs durch ihre Schuld sitzen geblieben. Die Mädchen sind selbst bei der freieren amerikanischen Sitte, die in vielen Fallen mehr auf Redensarten, als auf Thatsachen hinauslauft in Bezug auf ihre freie Selbstbestimmung nicht viel bester daran, als ihre Schwestern drüben jenseits des Wassers. Nicht als ob sie gehindert würden, den Manu ihrer Wahl zu heiralhen. Denn wenn auch sie das Madchen seiner Wahl ist, wohlgemerkt, steht ihrer Verbindung ja nichts im Wege. Aber der Mann der Wahl muß auch in der Wirklichkeit eristiren. Leide? aber und jener O'Neill st w r..' nen die künftigen Männer der Wahl , gerade je dichter die Bevölkerung, je zahlreicher folglich auch die heirathsfähigen Mädchen werden, um so schleuniger nach dem Westen zu strömen, ehe sie Gegenstand der aufrichtigen Herzensneigung eines zarten weiblichen Wesens geworden sind. Oder mit anderen Worten: Der Osten bietet im Kampf um's Dasein wegen der allzu dichten Bevölkerung ei nem jungen ausstrebenden Manne zu wenia Glückschancen. Er eilt deshalb nach Westen, wo man ihn mit offenen Armen aufnimmt. Er wäre ein sehr großer Thor, wenn er sich vorher Rerhttratben oder auch nur dauernd bm den würde. Denn die doppelte Verantwortlichk.it, vor Allem die doppelten oflen wurden seme tLnergre lahmen, ja, in vielen Fällen seine Aussichten vereiteln. Er und mit ihm viele Tausende Gleichgesinnter reist daher ledig nach dem festen ab aus Stimmer miedersehen. Dke Mädchen wurzeln der Sitte und Erziehung gemäß in der Familie. Sie können nicht, mir nichts, dir nichts, wie die männlichen Leichtsütze und Glücksrit ter, in die Welt hinausstürmen und sich in wenig besiedelten Districten nieder lassen. Das ist eben, was wir oben saaten. daß die Mädchen in Amerika nicht besser daran sind, als ibre Schwestern drüben. Und wenn man die Sache recht überlegt, eintlich noch viel schlechter. Namentlich in England kehren die jungen Leute aus den Colonien nach dem Mutterlande zurück, um dann hier mit dem Erworbenen einen eigenen Heerd zu gründen. Auch in Deutschland, nament lich in den Hansestädten, sind die Beziehungen zu den asiatischen und sonstigen Cblonien sehr rege, uud eS gehört zu den alltaglichen Vorkommnissen, daß Hamburger KaufmannStöchter nach Java, - China u. f. w. an Landsleute verheirathet werden. Die Familien bei uns sind der Natur der Sache nach seßhaft. Ein erwachsenes 'Mädchen hat deshalb wenig Aussicht, durch Auswanderung ihrer Eltern in ein günstigeres Gebiet r erpflanzt zu werden. vo stehen wir der verblüffenden und sei neswegS leicht zu lösenden Frage gegenüber: Wie ist eS möglich, einen naturge maßen Ausgleich zwischen dem Mangel &n heirathssähigen Mädchen im Westen . und dem Ueberftuß an solchen im Osten herbeizuführen? Unsere Neben und NevlauS. DaS tückische kleine Jnsect. die zur Fa. mitte der Blattläuse gehörige NeblauS n?kyUoxjni vaatatriT), richtet bekanntlich in den Weinbergen Europas wahre Verheerungen an. Hunderttausende von AcreS der schönsten SiebengclSnde sind diesem schlimmen Feinde zum Opfer gefallen und allen Anstrengungen der Wifsenschaft ist es bisher noch nicht gelungen, ein unfehlbares Mittel zur Verlilgung dieser Seuche za entdecken. Der dafür von der, französischen Regierung ausaesetzte Preis von 300,000 Francs
ÜsÄtfälÜäS-Ü
IVIl.'l? yiyCl iVJ IHUrfl MtlllCyCIl Ui(i' DfN; Interessant ist es nun, zu constatiren, welch' doppelte Stolle die amerikanische Nebe bei dieser brennenden Frage spielt. 1. . . 1 1 - ..-L' I..1'. 4.a Iv.fel ' tV.ft 1 Nach den neuesten Forschungen ijt es un- ' zweifelhaft, daß das schädliche Jnsect zuerst durch amerikanische Neben nach Europa verschleppt wurde. Vlndererjetts aber hat man sich durch die Vergeblichkeit aller angewandten Mittel gegen die NeblauSseuche in Europa davon überzeugt, daß nichts weiter übrig bleibt, als die vorhandenen Neben, welche ssst sämmtlich durchseucht smo, tn den angesteckten Districtcn auszurotten. Schrecklich sind namentlich die Verwüstungen in Oesterreich, wo neuerdings 3500 Hektare zerstört und Tausende von Menschen ihres Erwerbes beraubt wurden. ! Doch wenn man die Neben auf den ' europäischen Weinbergen ausrottet, was soll man an deren Stelle pflanzen? Führt man neue, gesunde europäische Neben ein, so fängt die alte Geschichte von Neuem an. Der Boden ist nämlich von den mikroskopischen Eiern der an ; den Wurzelknotchen der Nebe sich fest an-', saugenden dritten Generation der Läuse völlig durchseucht, und nach wenigen Iah-, ren sind auch die neuen, gefunden Stöcke , erkrankt und vernichtet. Da blieb nur eine Rettung. Obwohl die NeblauS aus Amerika :inaeschlepvt wurde, schadet sie koch unseren Neben fast (jar nicht. Diese Thatsache benutzt man jetzt in Deutsch-! janb, ' indem man einfach die dortigen ' 1 tvx , c t ! '.ex.. rranren Jttocn ouiaj amtiuuiiia;c ci lekt. Die amerikaniscke Nebe wird dann durck die verschiedenen deutschen, fran zosischen und sonstigen Sorten veredelt, und so erreicht man aus einem Umwege, was früher unmöglich schien, nämlich die Acettung der europäischen Weincultur vor der drohenden Vernichtung durch die Neblaus. Kaiser Wilhelm und Mr. PhelPS. Eine Thatsache von bedeutender Tragi weite war eS, als der neu ernannte Gesandte der Ver. Staaten, William Walter PhelpS, dem jungen deutschen Kaiser in Schloß Babelsberg sein BeglaubiaunaSschreiben überreizte. Der Wortlaut der Begrüßung deS Gesandten ist folgender: Eurer Majestät überreiche ich das Beglaubigungsschreiben, durch welches der -Präsident der Vereinigten Staaten mich geehrt hat. Die Ehre ist eine große, und ich werde mein Bestes thun, durch ne treue Erfüllung meiner Pflichten zu zeigen, wie hoch ich dieselbe zu schätzen weiß. In der Vergangenheit sind die Beziehungen der großen Republik und des groß-n Kaiserreiches von stets gleichmäßiger und offener Herzlichkeit gewesen, und es ist meine Aufgabe, keine Mühe zu scheuen, um diese geschichtliche Freundschaft zu erhalten und zu kräftigen. Es ist dies eine angenehme und natürliche Pflicht für Jemanden, welcher, wie ich, der Hilfe eingedenk ist, die deutfche Soldaten uns leisteten, als wir die nationale Unabhängigkeit erkämpften, sowie deS Antheils, welchen seit jener Zeit unsere Mitbürger dcutscher'Abstammung an der Förderung unseres nationalen Wohlstandes und Gedeihens gehabt haben. Ich halte eS für ein besonderes Glück, bei Eurer Majestät zu einer ieit bealanbtot in ch nicht der leiseste Schatten aus die iittcrnationale Freundschaft fallt, welche als das Ergebniß geschichtlicher und natürlicher Entwickelung sich sozusagen wie eine Nothwendigkeit darstellt. Ich hoffe, daß daS zweite Jahrhundert ihres Vestehens diese Freundschaft zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland so stark sehen möge, daß Eurer Majestät zahlreiche Stammesgenosen in der Neuen Welt, welche ihr Heim bei uns gefunden, niemals auch nur für einen Augenblick besorgen können, daß die Interessen ihres neuen und ihres angestammten Vaterlandes anders sind, als einS und unzertrennbar." Kaiser Wilhelm nahm das Beglaubi aungsschreiben auS den Händen des Gesandten unb drückte demselben in englischer Sprache seine Befriedigung darüber aus, daß die Wahl deS Präsidenten harrifon gerade auf ihn gefallen fei, da er, der Kaiser, auS der früheren politf fchen Thätigkeit des Hrn. Phelps die Eigenschaften kenne' welche ihn als Staatsmann und Diplomaten auszetchnen. Sodann fuhr der Kaiser folgendermaßen fort: Ich habe mich über die Worte, mit welchen Sie sich eingeführt haben, sehr gefreut und zweifle keinen Augenblick, oaß Sie Ihren Bemühungen, die bundertjährigen guten Beziehungen zwischen Ihrem Vaterlande und meinem Reicht zu pflegen, stets erfolgreich fein werden. Ich habe von Jugend auf große Bewunderung für das mächtig aufstrebende Gemeinwefen gehabt, welches Sie hier zu vertreten berufen sind, und das Studium Ihrer Geschichte in Frieden und Krieg hat sür mich stets ein besonderes Interesse gehabt. Unter den vielen hervorragenden Eigenschaften, welche Ibre Landsleute besitzen, sind e vor Allem ihr Unternehmungsgeist, ihr Ordnungssinn und ihre Erfindungsgabe, welche die Aufmerkfamkeit der ganzen Welt auf sich lenken. Die Deutschen fühlen sich 1 dem Volke der Vereinigten Staaten um so mehr hingezogen, als sie mit den Nordamenkanern eng verknüpft sind durch die vielen Verbindungen, welche V!. ntL iifx.si n r. i t cic vsiamniDciroauciiujafi rnu ncy oringr. Die vorherrschende Empsindunq der beiden Völker ist diejenige der Verwandtscbaft und der bewahrten Freundschaft. und die Zukunft wird die Herzlichkeit unserer Beziehungen nur verstärken kön nen." Diamantfelder am Kap. DaL zauberschnelle Emporblühen der Mher öden und menschenleeren Wüsteneien am Kap der Guten Hossnung, veranlaßt durch die Entdeckung der Dia mantfelder, überbietet vielleicht noch die durch das Goldsieber in Ealifornien im Zahre 1848 hervorgerufenen Ansiedelungen und Städtegründungen. Der Ertrag der Gruben ist aber auch ein erstaunlichcr. DieDeBeers:Grubehatzwisehen 1871 und 1885, also in den ersten, vierzehn Jahren, für neun Millionen Pfund Sterling Diamanten geliefert. Seitdem hat die jährliche ÄuSbeuty
500,000 betraget:. Bet McheMnHatt j dieser Fundgrube belauft sich auf fünf- j zehn Acres mit 000 einzelnen Kuren. j Anfangs wurde DeBeerS von Einzel-' Unternehmern betrieben, die jedoch bald, , als die Oberfläche völlig ausgebeutet war, sich genöthigt sahen, mehr in die Tiefe zu gehen, und, da dies bedeutende Kosten verursachte, sich mit Eapitalisten in Verbinduna ni setzen. So entstand
die jetzige Gesellschaft, deren Actien von je 10 zetzt auf 40 gestiegen sind. Dieselbe Gesellschaft hat jetzt die zwar kleinere, aber noch viel ertragreichere Kimberley-Grube erworben. Sie brachte bis 1365 einen Ertrag von 17,500,000 Karat Diamanten oder zwanzig Millionen Pfund Sterling Werth; die Actien stiegen auf daS Fünffache des Nominalwerthes. Doch zwei andere Gruden sind eS noch, welche einen starken Einfluß auf den Diamantenmarkt- ausüben, und diesen Einfluß gänzlich in ihre Hano zu bekommen, bildet das einzige Bestreben der DeBeers-Gesellschaft. j Jene beiden Gruben sind die von Dutoitspan und Bultfontein. Jetzt konnte die Verwaltung von DeBeerS ihren Actionären die angenehme Nach-; richt verkünden, vag ic wenn aucy nicht das Eigenthum an den Concurrenz gruben, so doch sich die Majorität in der Generalversammlung der Actionäre beider Gruben gesichert habe. Der Erfolg ist, daß DeBeerS nun den ganzen Diamantenmarkt beherrscht, und den Preis von 17 auf 30 tzscyiUinge oas narai tmporgetrieben hat. Eine weitere Politik der Gesellschaft ist der früher von den alten Holländern au? den Molukken befolgten ziemlich ähnlich; m den Preis der Gewürze ' ' ' . j . . m m emporzutrelven, rottete die youandijcye Regierung bekanntlich die kostbaren Bäumchen überall bis auf einer einzigen Insel vöUlg aus. le eVeersGesellschaft stellt letzt den Betrieb ihrer Gruben vorlausia vollia ein. Sie überläßt eS dem Regen, den Schutt allmälig K. r .-l r - c v. jc auszuwascyen, jiaii, ivic jmi, vuiuj kostspielige GSpelwerke das Waschen mechanisch zu besorgen. Es harrt noch ein wahrer Berg diamanthaltigen SchutteS der Verwendung, mqt weniger als 786,000 Fuhren, welche eine wahrscheinlicke Ausbeute von 1.375.000 in Diamanten reprasentiren. Man vermuthet, daß die Gesellschaft ihren Actionären eine Dividende von 50 vlS so Procent zahlen wird. Oo Inlands Der ISiabriae Westindier LuiS de Castro, welche? dieser Tage in BrittonS Hotel zu Scotch PlainS, N. I., Selbstmord mittels ErschießenS be. ging, hatte durch unmäßiges Cigarrettenrauchen den Verstand erloren. So wird wenigstens aufs Bestimmteste versichert. Wong Chin Foo, derbekannte chinesische Journalist in New York, hat hinsichtlich der Ehinesenfrage einen Vorschlag zur Güte" gemacht. Er verlangt, daß die künftige Landung von Chinesen in den Ver. Staaten ver hindert, daß aber den bereits hier befind lichen das volle Bürgerrecht gewährt werde. Auch in Amerika wird man sich für die Nachricht interefsiren, daß ein französischer hemieprofessor Namens Alphonse de Millefleurö festes Petroleum, in Form von schneidbaren Täfel chen, erfunden habe, das als Heizmaterial ausgezeichnet sein soll. Wenn wir nicht irren, kommt diese Kunde nicht zum ersten Mal, natürlich kann sie trotzdem begründet sein. Zur Fernhaltung von Obstund anderen Dieben von seinen Gärten und Feldern hat ein Farmer in Iowa ein Mittel gesunden, daS -sich bis jetzt vorzüglich, bewährt hat. Er braucht kein ungebranntes Hol,, um die Knaben zu züchtigen, sondern die Diebe, wenn er sie erwischt, müssen einfach einen halben Tag auf der Farm arbeiten. Er stellt ihnen die Alternative, dieS zu thun, oder vor den Richtergeschleppt und bestrast zu werden. Die Buben ziehen immer daS Erstere vor. Eine nagelneu Manier, sich gegenseitig vorzustellen, hat eine BergnügungS-Gesellschast einer Kirchengemeinde in New Haven, Conn., ersunden. Dieser Tage besucht diese Gesellschaft eine andere. Damit nun die Mitglieder sich nicht aeaenseitia mündlich vorzustellen brauchten, befestigten sie ihren Namen an ihren Kleidern, und dies sollte andeuten, daß keine weiter Vorstellung nöthig sei. Diese Methode dürste übrigen doch unter Umständen bedenklich sem. Könnte man nicht den Namen an den Kleidern für den eines PsandonkelS halten, bet velchem dtti oft p jciwn ,n nersay gewesen? Wahrend seines Aufenthalte in unserem Lande zeigte der jüngst verstorbene englische Novellist Wtltt Collins eine unaewöhnliche Vorliebe für Austern. Er pflegte, beim Verschlucken derfelven, daS er lanasamund feierlich" cinicime. Die Augen zu lajitcgcn, um ganz und gar diesem Hochgenuß hingegeben zu sein, und später erklärte er ernmal scherzend, daS magere sinaneielle Ergebniß seiner Amerikareise komms nur daher, daß selbst seine größten Einnahmen nicht mit der Befriedigung seiner Aüsternleidenschast hätten Schritt halten können. In den Heirathöproeessen der gesegneten Stadt Chicago gab eS wieder einmal eine Novität". Es haben sich nämlich in einem Falle Gemahl und Gemahlin an einem und demselben Tage in verschiedenen Gerichten, und ohne daß der Eine von dem Vorhaben deS Andern wußte, auf Scheidung verklagt, und Jeder erhebt gegen den Andern die Beschuldigung des Ehebruchs. Obendrein ist die Ehe nur wenig über ein Jahr alt. Der Gatte, Thomas P. Keepe, ist ein schon ziemlich bejahrter Herr; er besitzt aber $200,000 und behauptet, daß seine bessere Hälfte" ihm von einer schändlichen Kupplerin aufgehängt worden und ein durchaus verwahrlostes Wesen sei. Natürlich werden hochsensationell Enthüllungen erwartet. Tt S T a K n Va. TT f f 0 r tf'i.. II. n-r . U 9 V U V V M ff At ( .1 simpel- ist glücklich gefunden. In Alaska , st angeblich eine neu Menschenrasse nt-! deckt worden, und charakteristisch an je nem Volke sollen. daö.FS. fein MllU
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VHif TnirTf" ttitnt, selns hlntCt iü betäuben, feie f leben nahe dem Flusse Jukon, baden sich dann und trinken dessen Wasser. S leben jene Leute vielleicht seit undenklichen Zeiten, ohne zu wissen, wie ein guter Tropfen- schmeckt, und ohne je die Qualen eines Katzenjammers kennen gelernt zu haben. Armes Volk! Aber wie wär'S, wenn unsere Temperenzler nach dem Fukon-Niver auswandern wollten? Sie brauchen sich dann nicht mehr mit den Liquordealers" zu argern, und der übrigen Bevölkerung wäre auch gehalfen. j Kürzlich wurden die Gefängnißsträflinge deS Staates Tennessee, etwa 1350 an der 3hl, nach altem" Brauch in öffentlicher Versteigerung losgeschlagen. Da kein weiteres Anerbieten gemacht wurde, hatte die Tennessee Coal, Jron & Nailroad Company" . leichte Mühe, die ganz Anzahl um $100,000 zu bekommen, also für den Spottpreis von $75 pro Mann ! Wann wird endlich einmal der schändliche Un-. fug aufhören, Strafgefangene wie Skla-1 ven für die Interessen gewissenloser oder j doch eiaennützig:r Prioatindustrieller auszumiethen, anstatt sie in menschenwürdi-' rm . . . . t em r . ger eise und tu? oas allgemeine 205091 an öffentlichen Arbeiten zu beschäftigen? Zu der neuen jüdischen HandfertigkeitS Schule in Chicago, die zweite ihrer Art in den Ver. Staaten, wird noch in diesem Winter der Grund stein aeleat werden. In der Schule solten Lehrzimmer für einige hundert Kinr L imLi !jr..i ver, nnaven uno zlaocycn, cingcriajKi werden. Für Erstere soll eine solche Einrichtung getroffen werden, dag dieselben nicht allem in den Handelswissenschaften, sondern hauptsächlich in der Gewerbekunst unterrichtet werden. Auf diese Weise soll der jüngere Nachwuchs der hiesigen Jsraeliten auch sür G e w e r b et h ä t i g k i t und nicht allein für den von den jetzigen Juden so viel ge r . it. r . l r ucfitcn Handel Mteressirr uno yerangebildet werden. Die erste wohlthätige Schule dieser Art wurde vor vier Jahren in New Z)ork in's Leben gerufen und hat sich in der kurzen Zeit ibreS Bestehens schon höchst erfolg und segensreich er wiesen. In LouiSville istein Klage, bei welcher eS sich um die Kleinigkeit von NS,000,000 handelt, von Henry E. Comegys, Jared S. Lewiö und George T. Wyma gegen die North & South American Jnstruction Co." und George S. Field, Charles McDonald und Ju--liuö Bernstein anhangig gemacht worden. Die Gesellschaft hat für die Chilenische Negierung den Bau von 800 Meilen Bahn sür den Betrag von 3,524,006 Pfund Sterling übernommen, der Ban ist im Gange, und die Kläger sind an dem Unternehmen mit 7000, Actien zu $100 das Stück, betheiligt. Im verflossenen Sommer begab sich der Präsi dent George S. Field nach Chili, entsetzte den bisherigen Geschäftsführer JareS S. Lewis feines Amtes und verkaufte das ganze Unternehmen an Julius Bernstein für $17,500. Dieser Schritt wurde in einer zu Louisville abgehaltenen Directorenversammlung genehmigt. Di Kläger behaupten nun, daß dem ganzen Verfahren betrügerische Absichten FieldS zu Grunde liegen, und beantragen deShalb, den ganzen Act auS dem Protocoll der Versammlung zu streichen und sür nichtig zu erklären. Die Gesellschaft ist in Louisville, New Vrk, Chili und anderen Plätzen der Süd- und Centralamerikanischen Republiken in geschäftlicher Thätigkeit. Es scheint sich hier um ein .amerikanisches Geschäftsduell" zu handeln. Deutsche Localnachrichten. Provinz Brandenburg. In Friedrichsberg wurden zwei ältere zusammenlebende Damen, die Wittwe Kellmann und eine von ihrem Mann getrennte Frau VaniS, in ihrer Wohnung ermordet aufgesunden, und zwar die erstere mit durchschnittener Gurgel, die Frau Vanis mit zertrümmertem Schädel. Die Ersparnisse der Frauen im Betrage von 400 bis 500 M. waren geraubt. Der Verdacht, den Mord verübt zu haben, siel sofort auf einen Schneider Namens Klausin, der ein möblirteS Zimmer von dm Frauen gemiethet hatte. Klausin war plötzlich verschwunden, wurde jedoch am folgenden Tage in Bitterfeld verhaftet und ist der That geständig. fJn Luckenwalde der Commerzienrath und Besitzer einer der größten Tuchfabriken, C. W. FSHndrich. DaS Eisenbahn Ministerium hat die unverzügliche Vornähme der generellen Arbeiten für daS so energisch angestrebte Eisenbahnproject Christianstadt-Sorau, anstatt der bloßen Strecke Chistianstadt-Gassen, angeordnet. Die goldene Hochzeit feierten: in Clauswald die Bloch'schen Ehelcute, in Dreetz der Böttchermeister Hammer und Frau, geb. Vettin, in Potsdam das Lederbändler Giesecke'sche Ehepaar und in Schöneberg der Rentner Claus und Ehefrau. Selbstmord durch Ertränken begingen: der Gcmeindevorsteber H. zu Dorf Berg und die Wittwe Stilke, geb. Steller, Schwiegermutter des WeichenstellerS Gustav Deckert in Rummelsbürg. Ertrunken sind: die Witthschafterin Louise Winkler in Malsow, sowie der Zimmermann DLbbertln nnd sein Lehrling Müller auS Premnitz. Provinz Westpreußen. Der Name der im Flatower Kreise be legenen Gemeinde Szvkorz ist in Schönhorst umgewandelt worden. Wegen Ehebruchs wurden in Schlochau die separirte Ehefrau eines höheren Baubeamten, Gertrud Schaupensteiner, und der Apotheker Plath zu je 6 Wochen Gefängniß verurtheiit. Der Wirthschaft inspector Eugen H. in Kl.Malsau hat sich erschossen. Durch Ertrinken verunglückten: der Sohn des GastwirtheS Guttzeit in Danzig, der 12jährige Hein. rich Barting aus Lttakau, der Kathner Braun aus Kl.-Neuguth und die Einwohnerfrau Anna Thiel in Rehheide; der Einwohner Kraschnewski in Grau, denz stqrb infolge eines Sturzes; der Maurer Klein aus Mewe wurde todtgefahren; der Besitzer D. Claafsen in Tiegenhof . starb an den Folgen einer nr m . , , zttmpulailon ; vetm Zanv des Armen hauses ; m StraSburg . verbrannte em sechsjähriges Mädchen, und in Osterwick bei Konitz fand in den Flammen, dle daS Gehöft des Besitzers Woorak verzehrten, der Dienstfunge LangowSki lkim? Tpd.-
Unö UN anderer Knecht jög sich iodtNchi Brandwunden zu. Provinz Pommern. Z Auf dem Gute Schmuggerow, im Haufe ihrer Tochter, die Wittwe des ehemaligcn Staatsministers Grafen Schwerin - Putzar. Gräsin Hildegard von Schwerin war cm 13, Juli 1817 in Berlin geboren als die jüngste Tochter deS Theologen Friedrich Ernst Daniel Schleiermacher. Lebensgefährliche Verletzungen sind dem Gerichtsvollzieher Helinski in Colberg bei einer Pfändung von dem Steinschläger Kaminski durch Messerstiche, sowie dem Pantoffelmacher Wachs bei einer Schlagerei von einem Soldaten durch einen Säbelhieb über den Kopf, zugefügt worden. Die Thä ter sind in Haft. Dem Tanzlehrer Paul Wiek in Greifswald ist von dem Kultusminister das Prädikat .Universitäts - Tanzlehrer" verliehen worden. Der Einwohner Carl Bruhnke aus Leba wurde von seinem Fuhrwerk todtgesahren ; der Steinschleifer Endon in Pasewalk erstickte infolge Zusammenbruches der Decke seines Schlafzimmers unter der Last eines Torfoorraths im Bette; der Schlossergeselle Kunz, welcher in dem nämlichen Naum schlief, wurde schwe? verletzt. Provinz SchleSwig-Holstein. Der Dichter Claus Groth in Kiel hat daS Unglück gehabt, seinen jüngsten, 22 Jahr alten Sohn derselb studirte am Charlottenburger Polytechnikum durch den Tod zu verlieren. Der Lehrer G. Maaß in Neumühlen-Dietrichödorf starb an den Folgen einer selbst zugefügten Schußverletzung. Niedergebrannt sind : in Alberödork da Geweie des Scklack
ters Nosenzweig, in Garstedt daS BackhauS des Krämers Pein, in Lehmrad der Käthen deS HufnerS Fick, in Oebergfeld das Wohn- und WirthfchaftSaebäude des KäthnerS Peter Peterfen, in Schirredeck die Käthe von P. Mathiejen und in Timmaöpe das Wohnhaus des SchmiedeMeisters Misters. Provinz Schlesien. Professor Voltalini, Ohren- und Kehlkopf-Specialist, in Breslau, ferner di bekannte mit den Denkmünzen für die Feldzüge 1866 und 1870 g.efchmückte Marketenderin des 4. Niederschlesischen Jnfanterie-NegimentS No. 61, Frau Nof w rv k jW"fc m m rm. m zaue rnsk. Wegen dreier Preßvergehen wurde der Chefredakteur der Schles. Volksztg.", Dr. Garthaus, zu zusammen 300 M. Geldbuße und einem Monat Gefängniß verurtheilt. In Beuthen, O.-S., hat sich die Wittme Cath. Smientek vergiftet, in Glogau machte der Depeschenbote Erner wegen einer Pflichtverletzung seinem Leben durch Erhängen ein Ende und in Neustadt, O. S., hat sich der Kaufmann Schilling, zerrütteter Familienverhältniss egen, schössen. Königreich Sachsen. Dresden: f Der frühere UnioersitätsMusikdirektor Professor Dr. Hermann Langer, zuletzt Orgelrevisor im Königreich Sachsen. Wegen SittlichkeitSVerbrechens wurde der Möbelhändler Hermann Hugo Weilbrenner zu einem Jahr Zuchthaus verurtheilt. In voller Rüstigkeit beging in Meeraue das Ehepaar Oekonom Melchior Schnabel das Fest der goldenen Hochzeit. Ja Neustadt b. Stolpen ist das Fest des ISO. jährigen Bestehens der protestantischen Pfarrkirche am St. Mlchaelstag in glänzender Weise gefeiert worden. Selbstmord begingen: der Armenhausbewohner Schiefer in Brand is und der Weber Eckhold aus Meerane durch Ertränken, sowie der Metallarbeiter Niedel aus Schwarzenberg durch Erhängen. Todtgesahren wurden: der Knecht Frenzel in Hohnbach bei Colditz und der Geschirrführe? August Lang aus Zwonitz. Durch Ertrinken' verunglückten: der 65 Jahre lte Valentin Nausenbach ausSchleuditz und der Schiffer Ernst Winkler aus Wehlen. Der Hausbesitzer Pohler aus Neu-Vaunewitz starb in Folge eine? Sturzes in einen Steinbruch. Hesse n-D a r m st a d t. Der Oekonom Johann Horn in Friedberg beging mit seiner Ehefrau, geb. Müller, die goldene Hochzeit. Der wegen Fälschung von Safran in 60 Fällen j einer Geldstrafe von L000 Mark verurtheilte steinreiche Kommerzienrath Adolf Noll in Gießen hatte gegen das Erkenntniß Revision eingelegt, über die das Reichsgericht dieser Tage verHandelte. Unter Verwerfung der Revision wurde das Urtheil deS crstenNichterS bestätigt. Ungeachtet der sehr geheim geführten Untersuchung dringen über die UnterschleiiSaffaire bei dem Artilleriedepot in Mainz allmälig Einzelnheiten in d! Oeffent lichkeit. So werden insbesondere jetzt die Namen der Ofsiciere bekannt, die neben dem stark belasteten und in Haft befindlichen Hauptmann Hanke mit der Sache zu thun haben. Es sind dieS der Zeughauptmann Schönfeld und die Lieutenantö v. Wussow und Nadke. Außer Hauptmann Hanke sollen die genannten Ofsiciere an den Unterschleiren indeß nicht direct betheiligt und nur um deßwillen in die Untersuchung verwickelt sein, eil sie von den betrügeristhen Manipulationen Kenntniß gehabt, welche der Wagnermeister Müller mit Zustimmung HankeS ausgeführt hat. Verhänanißvoll dürste es den beiden in der Sache verwickelten Zeuclievtenantö werden, daß sie, nachdem di Untersuchung gegen Hanke eingeleitet war, den Wagnermeister zur Beseitigung seiner Bücher und sonstiger Beweisstücke veranlassen wollten. Der Taglöhne? Jakob Heck auS Astheim wurde von einem Eisendahnzug überfahren und getödtet; der Fuhrknecht WeiSheimer auS Mainz fiel von seinem Wagen und brach daS Genick; der Back, steinmacher Ludwig Reineck auS Nierftein , st ertrunken; der Steinbruchbesitzer G. Metz aus Seeheim wurde von einer Wagendeichsel erschlagen. Braunschweig. Anhalt. Lippe. W a l d e ck. Ueber daö Vermögen des Schlachters Wilhelm Gödecke in Velpke ist das KonkurSoerfahren eröffnet worden. f I CLthen der Nestor der Lehreranstalt, Franz Kreutz. In Oranienbaum fand daS jährliche Preisschießen der Mitglleder deS anhaltischen JägervereinS statt. Den Ehrenpreis rWt er OberförtZer Otto auSesssu,
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HneWesH Zu lewer snberm Zeit ie w Herbst sollte teer oaraui eachteierdell, daß Leder und Viut tn ßuter Ordnung und. Allenthalben, besendert auf dem Lande, stirtt die Vege tstion ab und verwest, dazu kommt Regen und schwerer Tbau, um diesen ?)rolkktu beschleunigen. DerFarmer ist häufig gezwunsen am ftüheu Morgen sowohl wie am sväten Abend im Freien u sein, und in der Srsdlund auf dem Lande schlafen die Menschen bei offenen Fenstern. Die Luft ist gefüllt milden Eu. döaftunae roa ernZenven Pflnien. Wir tthme dieselbe aazend nd schlafend ein, wodurch da Gift langsam durck Leber nd Lunen r unser vlut gelangt. Selbst der stärkste Man fuilt abgespsnnt nd kann nicht beiten; er ist krank. Die Lebe? kann ihre Funktionen nicht mehr' versehen, Verstopfung tritt ein und Vppttltloflskek folgt, das Blut wird unrein. Viele Menschen vernachlässigen diese L?mPthome biö es zu svät lft. Sie hoffen Vergeblich daß kühleres Wetter sie wiederberstellen wird. Geschwächt durch Gift und Krankbeit sind sie leichter ErkZltuvac ausgesetzt. Wat ist jetzt a besten , thun? Man nehme ach Gebrauchsanweisung, wie es tn vielen Tausenden ron deutschen Familien geschieht, das beste Vorbeugung und Heilmittel nämlich: R?.AuWHaha Hamburger Tropfen. ein unfehlbares Mittel gegen alle oben angeführte Leide wie von Tausenden bezeugt wird und eS sollte deßwegen in keinem HauShalte fehlen, damit S immer gleich zur Hand ist. 9rt(l50 CeitlSj iutUtn ,thkk,nhU,. THE CHARLES A. VOGELER CO.. BaKlmorc.MS. Otpöeiieir Hstte (frfitet Xurn)&n.) Vereine nnd Logen werbe darauf auferkfam gnaacht, daß obige He sich sehr cut zu, Abhaltnug don Verfammlnngeu, Kränzchen, Nntnhalwgeu n.f.v. eignet vud für solche Zwecke billig zn miethe ist. Vton teenb fit in di, Ossi d lt v., Luxus? Dle GseMe Ksnte" (1&TK ttttb Ö O C & I BAHN). Diel, ußzezelchntte Iahn beZZrdr? PassagisrenaS VKtuQtt, OloToißnd, XlnOUlo und öß Neu . England Städte IiKlaswag c3ifät SudisnspyliS Ld Mew NorS ohn QagegVkchkel. -vtrttte Verbindung nach Missouri, .rkkursss, Texas, Kansaa Nebraska, Colorado, Calisor nien und Mexiko. VkdzigsttVeten. Vau wende sich Wesen uäderer Zknsn arw, aa v. S. Ilartw, Gea'l Paff. gent. !!. V?. J. NicholB. Qtn'l Weft. Aa,! . i WABASHEOÜTE ! BaHI CU die Stadt ach iraend wer ich. tsnghi ja verlassen deabfichttgen, gehen Sie z QabaZh rickel.Offiee. Va. 56 T?tß Z?assweMk Straße, Sadiana pollt, ssd nftaga die Fahrpreise nd ähere Lt!t thellnnge. vesoadere Unserrsak?it wird Oand-Qänsern ed QalQtauttn gesandt. Nckfab-TiStU ach allen Plätzen im Wrpt und Nordveftm l Ost birettells Qlnitch TOBT T7AYHE. TOLEDO, DETROIT d CU kZNch Ctma CtelS?xss3f 0UtOOUti3jf, ,dnlSffe? VoschlnZ nnd dollftändig Sich, hell machen die aeoßs Qabafh Oshu die belitdikZU y2ffsgierMsh? fe llnuriZa I JTm I. Waclo, DtfirLt-yassagier. uzi Land-Agen SbtN, ,lt 1. 3M. OäUI, venttsl VSei-Nsnagn. 5 1 a 1 1 , OcsPaiT nd l!ckt.Sgt CUZxÜ.U.
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