Indiana Tribüne, Volume 13, Number 2, Indianapolis, Marion County, 20 September 1889 — Page 2
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Am Schluß des Jahrmarkts traten die sämmtlichen Heirath Sfähi gen jungen Mäd chen und Junggesellen auf einem eigens dazu bestimmten Platze zusammen. Die Mädchen wurden ausgevoten, und für ein bestimmtes Angebinde erhielt sie derjenige, welcher ihr gesiel. Das glückliche Paar reiste nach Hause; dem Brautigam war jedoch das Recht zugesichert, wenn ibm sein Geschäft nicht behagte, über'S Jahr auf demselben Markt das Mädchen wieder für etwaige Liebhaber attszuftellen, ohne daß er fest gebunden war. Lebhaft an diesen uraiten Brauch, der VkeÜkichk in der Einsamkeit, der Sparlichkeit der Bevölkerung und dem mangel hasten Verkehr in jenen Gebirgsthälern zuzuschreiben ist, gemahnt eine Beschrei bung der Bewohner der Smoky Moun tains und Nantehela Mountains in SüdiEarolina. Auch hier nämlich sin det danach eine Art Weibermarkt oder Weiberaustausch statt, und zwar in einer Weise, die auf Weibercommunismus hinauslauft. Ohne soweit czchen zu wollen, wie Manche, welche in diesem sonderbaren und abstoßenden Gebrauch das Eindringen de5 Mormonismus roh tern, haben wir hier nur jenen, in Schott land früher üblichen Weibermarkt zum Vergleich angeführt. Denn auch für diese wilden Gebirgsgegenden SüdCarolinaS,' deren Vemohner von menschlichen (Tut rurstätten fast völlig abgeschnitten, das einsame Dasein des JäzerS oder Farmers führen, treffen jene Bedingungen zu, aus denen man fcie Entstehung der Sitte oder vielmehr Unsitte erklären kann. Eine Schilderung dieses seltsamen Tauschhandels auZ dem Munde eineö Augenzeugen dürfte nicht ohne Jntereffe sein. 3ch war" so erzählt er - eineS Abends nach einem langwierigen unb er müdenden Acitt über steiniges und waffer loses Terrain recht froh, als ich in Uv Ferne den Nauch eines HerdfeuerS er blickte. Müde und hungrig, wie ich und mein Gaul waren, nahmen wir im lere letzten Neste osn Energie zusammen, i und in wenigen Minuten hielt ich vsr : einer einsamen Blockhütte. Man Sff neti auf mein Klopfen, und ein Mann von etwa fünfzig Jahren nebst feiner tt wa zehn Jahre jüngeren Ehehälfte ems psina mich zwar wortkarg, aber doch gastfrei. Nachdem ich mein Pferd un? tergebracht, betrachtete ich die Hütte und ire Bewohner genauer. , ES war nur em einziger gemeinschaftlicher Naum vsr Handen, der unsäglich ärmlich auZzestat tet war. Nicht weniger !s elf Kinder von allen Altersstufen, die jüngsten im damitischenKosiüm,sprangen herum und vollführten einen Heidenlärm, der jedoch meinen Wirth nicht seh? zu geniren schien. Auf die übliche Frage, n?a5 eS in der Gegend Neues geve, antwortete mein Wirth dessen Name Simpson war mit einer Gleich giltigkeit, als ob iS sich um etwas ganz Bekanntes handle: Nicht viel Neues, außer daß morgen Weiber getauscht werden." Ich glaubte nicht recht gehört zu fyUn, und bat um Erklärung. Meine Neugier schien ihn zu belustigen, und der vorher so wort karge GeZelle sing an, aufzuthauen und ; gesprächig zu werden. Na, das ist mir noch nicht vorgekommen, daß Jemand nicht weiß, was ein Weibertausch ist! Morgen ist bei Bill SuggS großer Markt, ' und eö sollte mich nicht wundern, wem? etwa ein Bäckerdutzend Weiber ihren Be sitzer wechseln. Seht mal" auf seine im Hintergründe beschäftigte bessere Hälfte deutend mit der habe ich einen ganz guten Tausch gemacht. Vor ihr hatte ich eine, die war der reine Drachen, und faul dazu. Doch ich fand endlich hoch einen Abnehmer, d. h. ich mußte eine gute Flinte und ein fettes Schwein dazu geben. Doch das thut mir nicht leid!" Mir ging das Gehörte völlig wirr im stopfe herum, wie es einem geht, wenn man plötzlich etwas kaum Glaubliches greifbar vor sic sieht. Ich muß wohl meinen Wirth ztemlich verwundert ange starrt haben, denn er fuhr lachend fort: Nun wenn Jhr'S nicht glauben ollt, kommt nur morgen früh mit. Ihr habt Euch inzwischen ausgeruht, nd wir treiben keine Heimlichkeiten. Lielleicht macht Euch die Geschichte Spaß. Wir besinden und ganz gut da. bei." Ich Katte keine Lust u fragen, wie sich weht die weibliche Waare bei diesem Tausche befände, und schlief bald darauf aus meinem etwa? harten Lager ein. ttsch ehe der Tag graute, eckte mich mein Wirth, und nach einem frugalen Frühstück saßen wir Beide bald im Sat tel. Ein etwa zweistündiger scharfer Ritt brachte uns vor die Thür eines ungewöhnlich großen Blockhauses, in elchem schon eme Menge Besucher anwesend waren. Nachdem wir auch unsere Thiere It festigt hatten, traten wir in die Hütte. ch zahlte sieben Männer und fünf rauen, welche uns mit stummen: Kopf nicken begrüßten. Daß ich mir die Frauen genau ansah, brauche ich wohl nicht besonders zu betonen. Dcch fand r ich mich einigermaßen enttäuscht, denn ( ' ; r :-,.;f;'"''l!! : ;iiS"i'!HS:pt;s' f !'
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'?:! 'iifii!.";., , mvmufm man tzütte laum einer Einzigen das Prädicat Hübsch ertheilen können. Da, gegen si:l mir auf, daft sie sämmtlich groß gewachsen und starkknochig waren, ick möchte sagen, es schielt beinahe, als cö eS verkleidete Männer seien, so sehr sahen sie den anwesenden Farmern und Jägern in ihrem Van ähnlich. Plötzlich erhob sich einer der Männer es war Bill Suggs selbst, unser Wirth und machte in wenigen Wott-n den Zweck der Zusammenkunft klar, um dann auf sein eigenes Anliegen überzugeben. Ich wellte schon lange mit Jake Long ein Geschäft mache, und ich denke, wir können heute unsere Weiber austauschen. Was meinst Du, Jake?" Der Angcredese. ein baumlanger jun, ger Bursche, stand auf und auf eine etwa 45 Jahre alte Frauensperson deutend, die aussah, wie ein verkleideter Cüiras sier, sagte er: Das ist mein grauen zimmer, Bill. Sie kann besser arbeiten, Holz hauen und Wild schießen, wie irgend Eine. Ich denke, Du giebst mir Dein Mädel und Deine alte Stute obendrein, und der Kauf ist gemacht. Daö war der erste Handel. Jetzt wurden die Gemüther unter dem Ein flusse des reichlich fließenden Gebirgs' thaueö" erregter, und die folgenden Tauschgeschäfte spielten sich schneller ab. Besonders erregte ein Handel Heiterkeit, bei welchem der Besitzer einer anscheinenden bösen Sieben diese glücklich unter Zugabe eines IteitpfcrdeS, einer Koppel Jagdhund- und acht Schafen losschlug. Das Resultat dieser sonderbaren Ver fammlung schien sämmtliche Theilnebmer zu befriedigen. Die Weiber selbst schie nen dem Wechsel ihrer Besitzer mit einer aewissen stumpfen Glcichgiltigkeit hinzu nehmen; ich wenigstens vermochte keine Spur irzend einer- Gemüthsregung in ihren harten Zügen zu entdecken." New JsrkS Niedergang 1 Es ist kkine-ZiregS eine von hämischen Neidern ausgehende übelwollende Be hauptung, sondern das Resultat sorgfaltiger Vergleichuug unanfechtbarer Da ten der Statistik, wenn das Financial Chronicle", eine geachtete in New tyoxt erscheinende handelspolitische Zeitschrift, es unumwunden ausspricht, daß der Han del von New Jork im entschkdenen Nies dergange begriffen fei. Dies ist keiner zufälligen oder vorübergehenden Ursache zuzuschreiben, denn die Berichte über den Verkehr und Handel des HafenS von New Vork werden mit jedem Jahre ungünsti ger. Der fremdländifche Handel der Ver. Staaten wird mit jedem Jahre bedeuten der, und wird in der Zukunft noch be? deutend schneller zunehmen, ulS im ver flossenen Vierteljahrhundert. Die wachsende Bevölkerung treibt zur Vergröße rung uns Ausochnung der Fabriken. Es kann später nicht mehr davon die Rede sein, daß einzelne Städte und Hä fen, wie New Fork, gewissermaßen das Monopol des auswärtigen Handels besitzen. Der Seehandel wird sich allmälig an der Küste gleichmäßig ausbreiten, jemehr euch die Schaffung neuer Verkehrswege diese Ausgleichung anstrebt. Dieser Üeberganz vollzieht sich jetzt be reits allmälig, aber unaufhaltsam, und der Nückga!:g des New Yorker Handels ist der beste Vewtts für diese Äenderung. Daß in Ehicazo aus dieser Wahrnehmung natürlich zu Gunsten der Gartenstadt Capital geschlagen wird, um S?eW Fork den Anspruch auf die vierhundertjährige Feier der Entdeckung Amerikas im Jahre 1802 zu ö: streiten warvorauÄzufeyen. Segen die Todesstrafe. Die jüngsten Vorkommnisse in New Oork betreffs der elektrischen Hinrichtung haben den alten Streit üöer die Zweck Mäßigkeit der ToveSstrafe wieder ange facht. Rechtmäßig kann man die Strafe kaum noch nennen, nachdem sie von fast allen bedeutenden Criminalistcn entfchie den verworfen worden ist. Aber viele derselben wollen sie aus Gründen der Abschreckung beibehalten. Neuerdings erfährt man jedoch, daß Nhode Island, der kleinste Staat der Union, sich feit beinahe vierzig Jahren ganz gut ohne die Todesstrafe behelfen kann. Der Procentfay todeswürdiger Verbrechen ist dort sogar ein außeror deutlich geringer. Man kann also jeden falls nicht sagen, daß die Abschassung der Todesstrafe dort die Vnbrechen ver mehrt habe. Die Strafe für Mord besteht dort in lebenslänglicher Einschließung. In den meisten Fällen überlebt der schwere Verdrecher seine That nur umwenige Jahre. Aber eS wird überhaupt sehr selten von der Begnadigung Gebrauch gemacht. Der Gouverneur übt dies Recht gemeinfchaftlkch mit dem Senat aus. Nur einen einzigen Fall gibt eS, in welchem auch in Nhode Island noch auf Todesstrafe erkannt werden muß. Be aeht nämlich ein zu lebenslänglichen Ker- ! Uv verurtheilter Morder einen weiteren Mord, so wird er mtt dem Tode bestraft. Da er ja sowie so schon zur lebensläng licher Einfperrunq verurtheilt ist, würde er für fein neues Verbrechen sonst keine Strafe erleiden können. Land und HauöwkrthschastlicheS Schwer keimende Same n. Senn Samen mit barter Sckale aetäet . werden sollen. . B. Weißdorn, Rosen, Pflaumen, Pfirsiche. Coniferen, wilde Erbsen und Wickenarten, fo müssen sie j zuvor kürzere oder längere Zeit hindurch vorgekeimt werden, well sie andernfalls zu lane im Erdboden liegen und unregelmäßig aufgeben würden. Durch Frost und Schneewasser werden die harten Schalen mürbe, und die Keime erhalten die Kraft, durchzuringen, DaS Vor keimen muß deshalb im Winter gesche hen. Den Winter hindurch bleiben die Samen an einen: passenden Standorte im Freien und können vann im Frühjahre ausgesäet werden. Nur Rosen, und Weißdornsamen müssen 1j Jahre liegen,ehe sie keimen. Man säet sie erst im Frühjahre deö folgenden JzhrcS. Der Kasten, in welchem Samen vorkeimen sollen, muß einen durchlöcherten Böden haben. Geschieht daö nicht, so stockt und fault der Samen. Man füllt auf ' den Böden des Kastens eine Lage fandi aer, trecke:? ßlpe, hierauf eine Schichte ' ', IC's: , I. :: : !!,-
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rii:smp S'ifil'i W1!!! ilfc; Beeren oder 'Samen, dann wieder so mez Erde, daß der Sinnen öedeckt wird, dan wieder Samen :c., bis die Kiste voll ist. Dann wird tüchtig angegossen. An der Ost und Norvwand einer Mauer im Garten wird die Kiste auf einer Unterläge von Scherben aufgestellt und rui sich selbst überlasse. Ei papierener Hufbeschlag. Man hat bekanntlich schon vielfach versucht, den eisernen Hufbeschlag durch einen elastischeren zu ersetzen, welcher dem natürlichen Hufe besser entsprechen würde. ES wurden dazu Kautschuk, Thrcrhaute und auch Papierstoffe ,n Anwendung gebracht. Der PapierstoffHufbeschlag, den neuerdings Julius Goldberg in Weißens (bei Berlin) her ; gestellt hat, soll so elastisch sein, daß er die Ausdehnung, der Hornkapsel des j Pferdehufes beim Auftreten des Pferdes ! mitzumachen vermag; dabei soll er m Gebrauche nicht brüchig werden, fondern zähe und dauerhaft bleiben und auch dem Einfluß des Wasserö und der Stall flüssigkeit trotzen, in welcher das Thier stehen muß. Die Gehfläche dieses Hufbeschlags wird waö von großer Wirbtigkeit ist beim Gebrauche rauh, währen sich die bisher gebrauchten Hufbeschlüge an der Unterseite glätten. Endlich eignet er sich auch zum Ankleben an den Pferdchuf, sodaß das Nageln vermieden wird. Es bleibt natürlich noch abzu, warten, ob diese Erfindung sich in der PrariS wirklich bewähren wird. Zimmerpflanzen im Wint e r. Die Zimmerluft ist durchweg als trocken zu bezeichnen ; die Pflanzen aber, welche wir für das Zimmer anfchaffen, stammen gewöhnlich auS Glashäusern, deren Lust bedeutend feuchter ist, als unsere Zimmerluft. Um einen Maßstab für die Auswahl der Pflanzen zu erbalten, muß man bedenken, daß zartlaubige Gewächse ungleich mehr Wasser, als solche mit derben, lederartigen Blättern gebrauchen. Bringt man demnach zart laubige Pflanzen aus einem Glashause mit feuchter Luft in ein Zimmer mit trockener, so werden diese Gewächse, gerade wegen der Trockenheit der Luft, viel Wasser verdunsten und bald die Blätter ganz oder theilweife verlieren; die Pflanzen selbst können in kurzer Zeit zu Grunde gehen. Dagegen verdunsten derblaubige Pflanzen ungleich weniger Wasser; sie können daher trockene Luft leichter vertragen. Die immergrünen, derdlaubigen Zimmerpflanzen gedeihen im Winter am besten bei einer gleichmäßigen Temperatur, die bei Tage einige Grade höher sein kann, als bei Nackt. Man halte die Pflanzen in Zimmern, die bei'Tage nicht zu sehr geheizt sind, und in denen bei Nacht die Temperatur nicht zu tief sinkt. Ueörigens machen Hinsichtlich des Wärmegrades, wie hinsichtlich deS Licht und deS WasserbedürfnisseS die verschiedenen Pflanzen natürlich verschiedene Ansprüche man thut am be sten, die Pflanzen von "Sachverständigen zu kaufcn over veren Rath zu suchen. Oom Inlands. Der älteste lebende Ofsicier beS BundeSheereS, sowohl hinsichtlich seines AlterS wie hinsichtlich der Dienst zeit, ist-d:r Zweite Lieutenant Michael Ä!oere. - Derselbe würd NSS m ot? Brooken,' N. F., geboren und diente von 1312 bis 1839.' Gegenwärtig lebt er in stiller Zurückgezogenheit in der Kirchenstadt. - Die berüchtigten Sarah AltheaHill-TerrySharon'GnichtSstrei, ttakeiten werden die Bewohner der Pa cincküste noch nicht sobald zur Ruhe kommen lassen. Abgesehen von dem Cri, minalproceg gegen Äarschall Nagle we gen Tödtung deS richterlichen NaufboldeS Teroj, hat jetzt ein Sohn des Letzteren, Clinton Terrv, einen Protest dagegen kingereicht. daß das genannte Schand weib, welches bekanntlich den alten Terry oor Kurzem geheirathet hatte, zur Ver waltung des Nachlasses feines Vaters er mächtigt werde. In einem bekannt en Nen Aorker englischen Sensationsblatt stand jüngst mitten im Lesestoff folgende hoch moralische" ReclameAnzeige zu welcher wohl jeder Commentar überflüssig ist: Wie Dein LieblingS-Mädchen zu be, handeln ist. Wenn Dein Lieblings Mädchen sich kalt und spröde gegen Dich zeigt, so thaue sie mit Hilfe der Ungar Weine von (folgt die Firma). Diese werden ihr ein verzehrendes Feuer dek Leidenschast in die Adern einflößen. Ist sie blond, so gib ihr Wein zu trinken, ist sie brünnet, so versuche es mit ... " Dur ch einen großen Neu fundländer Hund, der jammerlich bellte und in größter Erregung ein KleidungS stück zerriß, wurde dies Tage in Phila delphla die Hafen-Polizei darauf aus merksam gemacht, daß unweit der Schuvl kill-Schleuse ein Unfall xassirt sei. At die Polizisten an Ort und Stelle kamen, merkten sie an dem Geberdespiel des Hundes, der heulend am Ufer aus und ab zu laufen begann, daß dessen Herr ertrunken sei. ES wurde daer sofort mit Grelshaken daS Flußbett durchsucht, jedoch ohne Erfolg. AuS Papieren, welche man in den am Ufer gefundenen Kleidern deS Vermißten fand, ging ker vor, daß Letzterer John Walsh- heißt. Spätere Nachforschungen ergaben, daß qer Ertrunkene 25 Jahre .alt war, in Philadelphia wohnte und die Me wobnheit hatte, feinen LieblingShund dreimal in der Woche im Schuvlkill zu baden. Ein interessanter Proceß namentlich für Besitzer von Viehheer den wurde jüngst im Kreiigerichte für Baltimorek.County, Md., anhängig gemacht.. Derselbe war die Folge, eine von einem Countu-Nichterr. zu Gunsten von'Wm. Tunney und gegen Dr.. Fran ciS-W. Patterson,, BundeS-Viehinfpec tor, erlassenen Zahlungsbefehls für bSO Tunnev. der zu Croß KeuS wohnt, hat den Jnspector auf Ersatz für!.! Schaden verklagt, den .eine seiner Kühe dadurch erlitten haben soll, daß der Jnspector an einem Obre deS TKiereS einen Ä e t t e l b e f est i g t e, bescheinigend, dagdaS ! l, t ": C.f. Miller geiuno zel. .unnry yaupi,; daß daS Thier infolge der vorgenomme nen .Durchlöcherung des OhreS" , krank geworden sei. ' Der CoüntysRichter ent schied, wie gesagt, zu seinen' Gunsten, vorauf Berufung an das KreiSgericht krjolhte. j-iliii!l!!lL'lili!!lS!ii!;;i!iU.;iliiL,.iirtiaHiii
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iitr'"' iii!:;::!i:iä;i;!:i :; i .' , ... :"' ' , Eine wirksame Methode gegen die Zudringlichkeit von Mashers" hat eine New Horker Dame entdeckt. Die Betreffende war in einem überfüllten Omnibus in der unangenehmen Situation, einen Flegel neben sich zu haben, der bei jedem Ruck, den der Wagen machte, sein Knie wider das Knie der Dame zu schlagen wußte, um die Aufmerksamkeit der Letzteren auf seine Person zu lenken. In ihrer Verzweiflung hielt die finiu ein vaar lanae üutnadeln. die sie gerade eingekauft hatte, so auf ihr Knie, I l f c " - u vi r js ä . . ' van. oer err 'cacyoar veinr nacyncn Anstoß in die Spitzen rannte und sich empfindlich verletzte. Das wirkte in diefem Falle und wi,d stetS wirken. Die originelle Idee läßt sich übrigens leicht erweitern. Unsere Damen brauchen sich nicht mit einigen Nadeln oder Stacheln zu begnügen; sie können vielmehr, wenn sie ganz sicher sein wollen, daß kein Mash sich an sie anlehnt, Eostüme & la Igel tragen, und die Tage der Aufdringlichkeit sind gezayit. Unsere ta p f e r e L a nd armee" schreibt ein Blatt in Denver über daS famose Heer des Staates Eolorado sucht es den Bundestruvven aleich in thun und desertirt massenhaft. Der Befehlshaber ist darüber lehr ungehalten und hofft wenn die Milizen wieder ein mal zum Soldatelesspielen herangezogen werden sollten, möge es an einem Platze, 150 Meilen von zeder menschlichen Woh nuna. aescüeben. iraendwo in der Wüstenei von NouttkEouuty. Er sandte seinen Adjutanten nach der Ttadt, damit er die Deserteure aufsuche und sie instSndig bitte, sie mochten doch so gefällig sein, wieder im Feldlager zu erscheinen, weil w-W. mi , -r viejeL ohne Miliz doch gar zu ode aus sehe. Einige entsprachen diesem Wun sche, andere aber antworteten dem Adju tanken in den bekannten Wortendes Götz von Aerlichingen. Um weiteren Desertionen vorzubeugen, hat der OberbefehlShaber an alle Mütter,Frauen,Schwe, stern. Liebsten und solche, die eS werden, der im Feldlager stehenden Milizen eine Einladung zum Besuche derselben erlassen und wünscht dringend, daß dieser Einla dung möglichst zahlreich entsprochen weren möge. Recht be z eich end u n d b e l u st tgend ist folgendes Prohibitionsgefchichtchen, daS neuerdings ans TexaS erzählt wird: Liberty Hill ist ein kleines Stadt chen an unserer Nai-row-Gange'-Eisen-bahn, .ungefähr 40 Meilen von Austin. Es zählt ungefähr 100 Wohnhäuser nebst einigen Kauflävcn, aber keinen Sa loon", denn das Städtchen ist schon seit Jahren ein Local'Ovtion:P!atz. Es besitzt kein Hotel, da Fremde selten über Nacht dort verweilen, und kommt eS ein mal vor, daß ein dorthin oerfchlsFener .Drummer" über Nachr bleiben mug, so ist er genöthigt, in einem Privat LoardinghauS Kost und LoziS zu nch nen. In solchem verblieb neulich ein händelkreisender auS Galseston, und a!S er Abends mit. feinem Wirthe, der noch dazu Kirchenältester der dortigen Methodistengemeinde ist. auf de? Beranda faß, seufzte der Drummer", wel che? versäumt hatte, sich mit etwas Gel stigem" zu versehen: Also dies ist eine Lg:2l'D?tionStadt?Ja,"entgegnete der Wirth, und wir dulden nicht, daß in Tropfen Whisky verkauft wird, wenn mir e? erHüten können. Aber dennoch gibt eS eirtlgeSchufte in diesem moralischen Städtchen, die, man sollte eS kaum glau ben, aller Ehre und Gewissens baar sind und den miserabelen Giftstoff zu L5 Cents den Drink-, und damit ihre lseele dem Teufel verkaufen. WaS den ken Sie von solch erbärmlichen käufli chen Hallunken Meiner Ansicht nach ist da? eine einfache Geschäftssache", entgegnete der Ritter oom Musterkasten. Wo kann ich solch' erbärmlichen, kauf lichen Hallunken finden?" Ich bin der Mann," erwiderte prompt der fromme Wirth. Kommen Sie mit mir. AlS der Drummer" nach einiger Zeit wieder auf der Veranda erschien, war sein Schnurrbart feucht, und seine Tasche tm Lö Cent? erleichtert. Vom Auslande. Ueber eine Referenda, rkenfabrik i Berlin erzählt die Germania": Wie fabrikmäöig die Vorberei. tungen für daS 3teferendareramen durch Einpauker stattfinden, konnten vor eini; sten Jähren in den Sommermonaten bis Besucher eines BiergartenS deS Berlin?'.Nordwestens allgemein beobachten. In den NachmittagSstunden von 'ö Uhr ab. sammelte dort ein Einpauker" zwei, drei, ja bis vier Mal, also in der Zeit von S bis oder 7 Uhr jedesmal für eine Stunde um sich eine Serie lernbegieriger Jünalinge es handelte sich hier um daß Referendar-Eramen und es wurde dann mitEifer gepaukt. Es ging wirk lich verhaltnißmäßig ernst zu, wenn auch allerseits bei einem Glase Bier. Wenn die eine Serie (eS bvegte sich die Zahl der Theilnehmer zwischen 4 bis agen 10) abgefertigt war, haue sich an tinttn be: nachbarten Tische allmählich bereits die ruf v - p , ' . . . viojung" gejammelt, und der Mttpau' ker setzte sich dann in deren Mitte, um bei der dritten Serie wiederum seinen Platz bei dieser zu nehmen. Kellner ginaen ab und zu, daö Publikum an den Nackbartiscben konnte den 9ttr de Studiums fast immer, die Aeußerungen der Schüler" aber nur theilweife verstehen, weil dieselben, falls man sich nicht beschlagen" fühlte, manchmal etwas schüchtern und leise herauskamen. In derHauptsacheaber bestand der Unterricht in dem Vortrage des Einpaukers, der sehr klar und ruhig sprach und dessen Geduld und Lunge bei einer fo anhaltenden. eintönigen Thätigkeit man be wundern ' konnte. Fragen seinerseits .wurden sparsam und sehr diSkrct gestellt und man, bemerkte bald, daß er solcke Schüler Möglichst 'schonte,- welche selbst dann ver.agten, wenn ihnen die Antwort lo zu sagen aus die Zunge gelegt würbe. N a chd em durch die Ma rinebestechungs-Angelegenheit die. üllge. meine Aufmerksamkeit sich, den Unregel Mäßigkeiten bei her Militär- und Maune Verwaltung, zugewendet chnt, kommen immer neue ähnlicke Fälle in die Oesfent. llchkeit. , So jwkrd , der Frankf.-Ztg." aus Mainz gemeldet : .Der Feldwebel eines.-hiesiaen .Regiments, der. nach ßranksurt aöcommal:dirt, war, um dort M eine Cioilstellung ,u tteten, ist fluch t& LLSöiden. cul .ttUk.vÄks!uchunH j? Ä
mt'v-'t - E;!i!!;:'i: ::.:f:;ir-;i;; jr ioxäxtasxt Märn örgedcn hat, daß er sich eine Ncryt von Unterschlagungen und Urkunden fälschungen hat zu Schulden kommen lassen. Der Soldat hat nämlich die an Lieferanten schuldigen Beträge für sich behalten, die Rechnungen aber mit der Nemensunterfchrift der Lieferanten ver sehen." Ferner wird der Danziger Zeltung" aus Kiel geschrieben: Die Untersuchungen in der Marinebeste chungsaffaire scheinen auch zur Ent deckung anderer auf der hiesigen kaiserlichen Werft vorgekommenen UnregelMäßigkeiten geführt zu huben. Hierein Beispiel: Der Werkführer F. ist verhaftet. Die Versendung von Kupfer :c. von hier nach Wilhelmöhaven stand unter seiner Controlle. Mehrere Sen düngen, ordnungsmäßig verpackt und adressirt, wurden auch von der Werst fort- und angeblich nach dem Vahithofe befördert, in Wilhelmshaven aber sind dieselben nie angekommen. Tonnenweise wurde daö Kupfer an dem Bahnhöfe vor bei nach der hiesigen L.straße gefahren und in einer dortigen Kupferschmiede ab; geladen. Auch der Empfänger ist ver haftet. Die gerichtliche Untersuchung ist bereits abgeschlossen.Ueber eine Erv l o s i o n von Feuerwerks körpern. die sich am 1. Sept. in Hamburg, im Stadttheil St. Pauli ereignete, wird dem Reichsboten- wie folgt berichtet: In der zweiten Erich: straße benutzte ein gewisser Agent Hechl einen Theil des Hauses Nr. 23 zu Lage rung von FeuerwerkSkörpern, von denen eine große Masse dort aufgespeichert lagen. In Regalen lagen die sogenannten Kononenschläge, bengalische Flammen, Feuerräder, Bomben u. s. w., in der Mitte des Zimmers standen die Emballa: gen, Papierkisten umher. Diesem Zim' mer gegenüber befand sich ein Schlafzimmer mit drei Betten. Gestern Nachmit tag war das Kind, nachdem die Familie Erich zu Mittag gegessen hatte, ins Bett gelegt worden, weil eS über Müdigkeit klagte. Plötzlich um 2 Uhr 35 Min. ertönte eine furchtbare Detonation, die einige Minuten anhielt und sich so gewaltig äußerte, daß das ganze Haus in Grund unh Boden erschüttert wurde. Die Thu, ren wurden ausgerissen, Fenster zertrüm mert und Steine aus der Mauer geschleu dert. Die Feuerwerks körper hatten sich entzündet und die Erplosion hervorge rufen. Das Schlafzimmer, in dem das Kind schlief, stand in einem Augen blick in hellen Flammen, aus dem tintergrund drang der Angstschrei deö indes. Während die Eltern ver suchten, daS Kind zu retten, geriethen ihre Kleider in Brand. Nachbarn zogen die Eltern aus dem Jeuer heraus auf den Hausflur, wo eS erst gelang, die Flam men zu lSjchen. Die herbeigeeilt Feuer wehr löschte dann innerhalb einer Stund den Brand. Die Etage, die Hecht be wohnte, ist vollständig ausgebrannt. In dem Bette wurde die Leiche des Mädchens, verkohlt, als eine unförmliche Messe, gefunden. Die Eltern des verbrannten KindeS sind mit furchtbaren Brandwun, den bedeckt, es ist wenig Hoffnung vor Handen, sie am Leben zu erhalten. Die 23jährige Marie Hintze hatte in der drit ten Etage desselben HauseS ein Zimmer 4 Miethe und war gerade, alS die Er plosion erfolgte, mit dem Ordnen ihres Brautstandes beschäftigt, denn sie sollte am Abend getraut werden. Durch den furchtbaren Knall hat sie wahrscheinlich den Verstand verloren und war aus dem Fenster in den Lichthof hinabgesprungen. Dort fand man sie spater in einer Blut lache, mit gebrochenen Armen und Bei nen, den Unterkörper auf dem Pflaster, den Kopf in ein Kellerloch hinunkerhän gend. Sie hatte bereits den Geist auf, aeaeöen. n en tnterelsanlen Blia auf die Verhältnisse der Berliner Fabrik Jndusirie gewährt der vom Gewerberath v. Stülpnagel erstattete Bericht über die gewerblichen Zustande von Berlin, Chalottenburg, Niederbarnim und Teltow pro 1383, Welcher in den demnächst erscheinenden Berichten der preußischen Gewerberäthe veröffentliche wird. Als Herr v. Stülpnagel vor 12 Jahren die Eontrole übe? die Berlinet Fabriken übernahm, erstreckte sich sein Wirkungskreis über 1903 gewerblich Anlagen ; nachdem auch Charlottenburg, Niederbarnim und Teltow dem Berlinel Gewerberath unterstellt sind, ist die Zahl der gewerblichen Aulagen auf 4659 ange: wachsen. Im Jahre 1374 waren darin 64,510 Arbeiter beschäftigt, im Jahr, 1933 133.631. Was die in den Fabri, ken beschäftigten jugendlichen Arbeiter betrifft, so betrug die Zahl derselben im Gai'zen 1480. Die Zahl der Fabriken, in welchen jugendliche Arbeiter beschäf tigt werden, hat um 309 zugenommen, und es werden darin 1152 männlicht und 311 weibliche junge Leute mehr be, schäftigt, als vor zwei Jahren. Dagegen ist die Zahl der in Fabriken beschäftigten Kinder fast die gleiche geblieben; sie be schränkt sich auf 140. Auf je 1000 erwachsene Arbeiter kommt ein Kind. Die Zahl der in den Fabriken beschäftig, ten Arbeiterinnen ist im Verhältniß zu der Gesammtzahl der Arbeiter in der Zunahme begriffen. Während 1374 die Zahl der Männer 80 Procent, die d Frauen L0 Procent betrug, beträgt jetzt die Zahl der Männer 771 und die de, brauen 2Z.S Vrocent. AlsF riedrich derGr o ße, wie er noch Kronprinz war, in 'Küstrin als Gefangener saß, machte sich der nach herige General von Fouquet auf folgend Art demselben aufmerksam: Der ron prinz vertrieb sich gern die Zeit mjt Le sen; der wachthabende Ofsicier hatte aber gemessenen Befehl, um 3 Uhr Abends ihm die Lichter auSzublasen. Den ersten Abend nach dieser eingegangenen Ordre erinnerte der Ofsicier den Kronprinzen, er mochte zu Bett gehen, und alS dieser, ohne daraus zu achten, weitzrlaS, löschte der Ofsicier die Lichter au, und bekam dafür vom Kronprinz eine Ojrseige, wegen welcher EhrenkrSnkung er sich am anderen Morgen erschoß. Am nachstfol genden Tage hatte Fouquet die Wache und man war allgemein gespannt, waS der Prinz diesen Abend thun werde und wie sich gouqutt dabei verhalten. würde. Dieier kam schon vor S Uhr in des Krön srinzett Zimmer, packte auf dessen ?ifch ein Feuerzeug und zwei große .Wachs stocke auZ, und erwartete den Glocken, schlag acht, blies die Lichter aus, zündet die WachSstöcke an und wünschte dem Kronprinzen eine angenehme Ruhe. I !! iiiii?
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