Indiana Tribüne, Volume 13, Number 1, Indianapolis, Marion County, 19 September 1889 — Page 1
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- ES ist merkwürdig, wie rrforrnSe geistert die Parteien und ihre Organe immer vor einer Wahl sind. Nach der Wahl läßt man den Reformeifer wieder sanft und selig entschlafen. - In London ist der Sozialift BurnS v 1 I titit -'ltf-ft-Ih beS Taae und c' left m oes .ages UNV cs. ist Keiner w vornehm, um von und mit ihm zu vnkehrm. Vor wenigen Jahren 'och wurde er wegen seiner Agitation in'S Gefänzniö gesteckt. So ändern sich die Zeiten. ES ist wirklich eine schwer zu entscheidende Zraae. welcher Unterschied arö r . . ... . ..... n- w hör ist, VN UNtttschlkd zWtschLN Tag UNv Nacht oder der Unterschied zwischen dem was die alten politischen Parteien vor der Wahl versprechen und dem waS sie nach der Wahl halten. Zwischen den beiden MayorSkandi daten ist weiter kein Unterschied, als daß der eine Sullivan und der andere Coburn heißt, und daß der Erstere Demokrat und der Letztere Republ:kaner ist. Im Uebrigen sind Beide geborene Amerikaner, Beide sind Advokaten, Beide sind respek. table Männer und Beide besitzen die durchschnittliche Fähigkeit der Leute ihnS Standes. Im ProhibitionSstaate Iowa haben sich die Demokraten in ihrer Staatseon ventioa zu Gunsten eines Lokalvptiongesttz'S, Verbunds mit hoher Lizenzgebühr ($500) zuzüglich unbeschränkter stästisöer Gebühre, ausgesprochen. DaS ist prin z'ptell und praktisch gerade so schlimm, wenn nicht noch schlimmer als repudUka Nische Prohibition. Denn erftenS ist zwischen Prohibition und Lonloplion im Prinzip durchaus kein Unterschied, Verbot ist V.rbot. ob eS sich auf ein tlei. neö oder ein ßroö:S Gsbiet erstreckt und zweitens kommt selbst da, wo die Mehrheit für Cltheilunz vor, L zznsen stimmt, eine StaatslizenS von nebst einer städtischen LizenS für welche daS Gesetz keine Grenze 's fts'tzt. für Viele ebenfalls einem Berbo: gleich, und schafft höchstens für einige Wenige ein einträg licheS Monopol. Die Tribüne" beginnt heute einen neuen Jihrgan. Wir glauben, diese Gelegenheit benützm zu dürfen, um zu versichern, daß sie nach wie vor ohne Rücksicht auf geschäftliche Jnteregm nur daraus bedacht sein wird, Wahrheit und Aufklärung zu verbreiten, V.stÄndniß für die sozialen und ökonomischen fragen zu erwecken, dem arbeitenden Volke seine Lage zum Bewußtsem zu bringen, und den Fortschritt zu fördern. Mit der schmutzigen Politik der alten Parteien, welche sich nur um die Jnteressm der Politiker, nicht aber um die Jntereffen deS Volkes kümmern,., können und wollen wir nichts zu schaffen haben. Der Fottschritt und die Hebung der prakttschen materiellen Jntereffm des VolkcS hängt von dem Fortschritt der Gesinnung der Menschen, sowie von der Hebung der sittlichen Anschauung und deS Bewußtsein? deS sittlichen Werthes des Menschen ab. E,q tiefere Rkchtsbe wußtsein, eine kreiere Nechtsanschauung, ein hohes Gifühl für Menschenwürde Alles dieS ist nöthig zur Erringung einer bisseren materiellen Lige deS Volkes. Selbstverständlich muß damit das Ver ständniß theoretischer ExPenz und Cnt wiölunzSbedingungen vorhanden sein. In diesem Sinne wird die Tribüne" nach wie vorher wirken, und wenn auf diesem Gebiets des WnkenS den Heraus gebern auch keine Reichthümer und keine politischen Ehren winken, so werden sie dafür durch daS Bewußtsein entschädigt, der Menschheit einen Dienst zu erweisen. DrslhnaHrichteu. WttttrauSIichtkn. Für Jndiana r Schöne, kühles Wetter. Der pan amerikanisch Songreß. Washington. IS. Skpt. Aus dem Tone der englischen. f,anzSsischen, deut schen und spanischen Zeituvgm zu sölie bin. sängt Eurrpa an. dk Wichtigkeit d,S pan-amerikanlschen CongreffeS zu b' greifen. EtaZtSsettetärBlaik-e ist der Em pfängerverfchledenerZeitunaSauSschnitte. rr eiche ihm ' von den omerikanischen Ge sandten zugeschickt wurden, und welch
bewiesen, daö die europäischen Rtgittuns gm die Sache mit großem MtKtrauen betrachten. Eine Änliche yttmmung herrscht aus Cuba.
Die Demokraten von Jo wo. Siour Citx. Ja.,18. Sept. Die Demokraten hatten heute ihre Staats convertwn. Die Temperenzplanke in int ..t . T?1 ' . . Cn.f AfniH Knh Vnim Im -! ntliill. tnfla jmmmuii TOÄfiin.i4 fln .s,k v.kkanaen. ki. M-ai.... i.M velchts die Srthettung von Lizenfen in Städten und Ortschaft, n erlaubt, wenn durch Abstimmung zu Gunsten derselben entZchieden wird, und in solchem Falle soll die LlzenSgebühk für daß Sountv $5C0 und die Stadt oder Ortschaft soll eine weitere Gebühr für sich selber erhe. den können. Starb. Boston. 18. Sept. Dr. LouiS Maas, der bekannte Pianist und Tom vonist, starb letzte Nacht an der Bauch jellentzündung. Er war in Paris er krankt, von wo er vor zehn Tagen zu rückgekommen ist. Er war 37 Jahre alt. war in Wlttbzdkn gkdoren, und war schon mit 23 Jahren Lehrer am Leipziger Konselvatorwm. Ber etoa zehn Iah ren kam er nach Amerika und lieb stch ln Boston nieder. Er dat diele hübsche Sachen komponirt. (Den Jndlanapoli' fern ist er al Pianist nicht unbekannt, da er schon 0Z:er dahter in Konzerten spielte) Dte Eigarrenmache r U nion. New York, 13. Septemb. Bei der heutigen Sidung der internationalen Cigarrknarbeiter Uion reichte Locü Union No. 100 von Philadelphia, welche Ui gänzlich quI Soz'aligttl und sonst! gsa fortgeschrUtenen Arbeitern besteht. durch ihren Delezaten einen Vorschlag in. tn welchem daß heu lge System die seciert Corcurrerz, welches c eröglich macht, das Tausende von Ardritern durch ein Unziges Jndividium schonungSlo? auSaebkUkkt wkeden können. v?r dämmt, und die EinZühruvq der allaemeinen Csspttatis dkingend anempfeh len murde. . Dieser Pnkt sollte in die Esnttitutisn aufgenommen werden. Samuel GomperS, dee President der AÄkkiean ffednatton os.Lädor, Vtlcher die Loeal Ulon Rot lll von Nein Vo,k vtktrat, war über d;? Vorschlag der Philadelphiaer-Cianeamacher skhr tr.t rü'Zet und pkbt.fti?t: dagegen mit aller ihm zue Verfüzung stehenden Redekunst. Solche theoretisch, Ideen sollte man bei Seite lassen, meinte er. denn die d überhaupt vkcht der ZeS, wethald stch die Ciaarrenmacher organistrtenz die Lktztere sollten stch nur mit den Geschäften abaegen, wofür sie stch organistrt haben. Gomp rS setzt! eZ schlketzlich durch, dab der Vorschlag mit U2 gegen S4 Stimmen verworfen wurde. Allerlei. In dem Cronin Mord-Prozeß taGhi eago sind endlich vier Geschvoren ange nommen werden. ES kann noch eine gute Weile dauern bis man die andern acht hat. In May'Z Landing ist der Prozeß gegen Frau Hamllton, welch den reichen hzmilton durch Unterschiebung ekneS ge kauften KmdeS delrsz und zu Heirath veranlaß! und kü?zlich die Wartkfrau tZdtlich verletzte, im Gange. AuS dem BtweiSmattkial geht htlvor, deß Letztere auch nicht die Beste ist. und der angrei sende Theil war. In dem Prozeß gegen den kleinen Napoleon" Iv. der i.i New Bork vor sich geht, wurde nachgewieZen, daß der selbe Aktien der Cincinrmk. Hamilton & Davton Eisenbahn gefälscht hake, aber sein Advokat begeht aus Freisp-tchung. weil die Fälschung in Beooklyn begangen wolden sei. daS New DnUt Gericht also leine Kompetenz habe. Vs? ygpe Ein Widerspruch. London. 18. Sept. Der Protest de Papste gegen den Eelaß des franzöftfchen JuftizministerS. durch welchen der Geistlichkeit verboten wird, stch an den Wahlen zu betdettigen, wird hier vielfach hesprochen. Man vergltkcht den Fall mit dem de5 Dr. McGlyn in Nem Pork. Dieser umde ercomAunizirt, vtil er stch an de Politik detheiligte. und in Frank reich will der Vatikan daraus bestehen, daß stch die Geistlichen betheiligen dürfen. I Di Wahlen in Frankreich. PariS, 18 Sept. Der Minister de Janern. Coaftanl. sagt in einer Wahl rede, dte wahren Boulangisten stiren nur Gauner, die aus Verwirrung und Unordnun bei den Wahlen bauten, um im Trüben zu fischen. JuleS Ferry erklärte, VersagungSrevl sion bedeut Bürgerkrieg.
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' Montags 23. September 1889. Plüschmäntel, NewmarketS, Jacken, ShawlS und Perlumwürfe. Kleiderstoffe in HenriettaS, SafhmereS, SergeS, Flannells, Tricots, Sebaftapols, Seide, AtlaS und Plüsche. QtQtn baar oder Ulätt Nvzabluagev, J ta der F. E. Fulldr Installment Co No. lOä Nord PernMarna Straße.
Boulanger hat ein letztes Manifest, da in sehr heftiger Sprache abgefaßt ist, erlassen ; seine Partei hat 100 Sandidaten aufgestellt. Die Manische BoulangerS sind ln ganz PaeiS angeklebt gelassen worden, da die Regierung überzeugt ist. daß'ibre Ent fernung nur die öffentliche Ausetksam keit noch mehr aus sie lenken würd?. (n... tl..ti(l.tXiK I Deutsch und Szechen. Wien. 18 Sept. Die Mrer der Deutschen in Böhmen haben eS abge lehrt, mit den Ezkchen an der hier einberufenen Corserenz tbeilzunebmen. Sie erklären.' wenn die Regierung nicht den Vorg. daß der Ka,er sich als Köoia von Böhmen k.öa.n lassen mözt. in oller Form ablehne, siände lkdeS SzOpromiß zwischen Deutschen und Eichen cußer Frage. Gras von ?!aafks Organ bespricht die in im fiAn hfi ,fi scheint, als werd, d'a, Kö.iSprr tett an der Opposition dtk Deutschen fcheikera. Allerkei. (?in fhnl!AH ff f MUtik stn htr Sft. .... . .s!.i, wurde von den Einaebokenen Nekansen genommen, um in die Sklave verkauft zu werden. Die spanische Regierung hat z ihrer Befreiung ln Kr'esHlst bge schickt :4L i . Die italienisch und die engliMAchie rang haben rnen neuen Verkram zur Be kämpkung der Slkav.'rei in Afrika abge schloffen. DaS Räubeeunwefen nimmt in Mae' donien sehr Überhand. Jn Jzpan ist in mehreren Distrikten ine große Ueberichmemmung inaetrlten. welche über 10.00 Menschenledm gekostet hat, Der ZneDiisch kam aestern in Kiel on und reiste von da nach Kopenhagen. Die Kaiserin Friedrich begab stch gestern mit ihren Töchtern ebenfalls nach KepenHagen. yO tXnJkas, Ueber den Aufenthalt des Schah in Budapest wird von einem Pester Äiatte berichtet: .Schrecken und Angst vor dem Zorn des allgewaltigen Herrschers sollen im Kreise der persischen Höflinge am ersten Vormittage des Vudavester Aufenthalts permanent gewesen fein, und erst, als sich dieser mächtige Zorn endlich in den Vormittagsstunden über dem Haupte eineS dicken Persischen Generals in der fürchterlichsten Weise entladen hatte, athmeten die Anderen wieder etwas freier auf. Was nun die Zornesentladung betrifft, so ward dieselbe kurz und bündig durch ein Todesurtheil reprasentirt, welches der König der Könige gegen seinen erwähnten General gesollt hat. Der besagte persische General war mahrend der gegenwartigen furopaifchkll Reise des Schah mit dem Einkaufe von Musterkanonen betraut und aus diesem Anlaste soll stch der Herr General erlaubt haben, seinem Herrn und Gebieter über die angekauften und schon erpedirten Kanonen eine gcechnung zu unterbreiten, welche sich nachträglich iilS gefälscht eraies. Wegen dieser schmutzigen Geschichte wurde nun der Ge neral zum Tode verurtheilt, mit der Klau sel, daß die Hinrichtung erst nach erfolgte? Heimkehr in Teheran stattfinden werde. (Die Geschichte erinnert an den Mr kado", der, nach Japan zurückgekehrt, eine kleine .-Festlichkeit" haben will und daher eine Hinrichtung begehrt!) Die persischen Würdenträger hoffen zwar mit Bestimmtheit, daß der Schad diesmal Gnade sür Recht ergehen' lassen werde, allein der arme General muß vorder Hand noch in ständiger Todesangst im Gefolge seines Herrschers mitproneniren, wie er dies pflichteifrig, aber was ab gehärmt, euch hie? gethan hat. Im Hotel Zur Königin von England", wo der Sa)ah als Gast unseres Hofes loirte, ,st man jetzt mit der Zusammen stellung der Rechnung eifrig beschäftigt, -tJL v & c r c . t welche der Hof für den zweitLaiaen Auf enthalt des Perserkönigs bezahlen wird. Wie mitgetheilt wird.- dürfte diese Rech. tTw$ftv iq sinn tt . .u : Ä- ;V cS li V t V vit: iugril. stärkste Nubrlk dieser Rechnung bilden Mi.nr:j. v:. er i ::
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Mit ihren neuen sururlösen Einrichtün gen." Nach Angaben anderer Buda oester Blätter betragt die Hotelrechnunc sogar 20,(300 fl. Der be ?a n nt Sch r i f r. steller und Sekretär der chinesischen Ge sandtschaft zu Paris, General Tfcheng, KitTonq, hielt einen intereffanten Boxtrag üöer die sociale Organisation Chinas". Der Staat, fo führte er aus, frilfc. II rrin ttn. ttmVtm Ttnmlftm Vi.v.n """" yj w pv uiin, v pÄtM. e.:,- F-r p,. ftn 8 Ministern geleitet. Der Finanz, und Ackerbauminister habe di Verwaltung der Zölle, Steuern, der Salz, und BergwerkSabgoben und der StaatSauS. ffiJTti ZUfS feroespeicher und beschließe die Gesetze. Die Ministerien deS Kriegs, der Arbei ten und deS Aeußern seien ebenso wie in Europa eingerichtet. DaS Justizmini stermm behandle die Strafsachen, roelch der Familienrath nicht entscheiden können wa kenne mede : nrte und Notare noch (ZerichtSdiener und besitze kem roeitereS Geietzbuch. alS das Straf gesetz. Die Beamten würden zur Halft aus Chinesen 'und auS ManbfchuSae wählt. Die höchste Rechtsprechung sei die ää?i?ä in Peking tagt. Dieselbe überwach Alles, begutachte alle Staatshandlungen, berathe den 'Kaiser und theile ihm ihre Beobachtungen über seine Absichten und Handlungen mit. In dieses Collegium zu kommen, fei o!e höchste Ehre und der Wunsch jedes Gelehrten. Alle Familien Mtgliedec ständen lMMgstenZllfammen hange, werde eines zu einer hohen Stel lung berufen, so steige die ganze Familie im Rang, wie dieselbe durch Verurthei lung ine3 Gliedes wegen ineS Ver brechenS mitgeörandmarkt sei. Der Familienrath übe unter dem Vorsitze deö VaterS die Gerichtsbarkeit in Strei-. tkgkeiten. Man kenne keine Vielehe und es gebe nur zwei gesetzlich EcheidunaSgründe. Um die Verehrung für die Äh nen zu stärken, fei jedes Familienhaupt verpflichtet, eine Familienchronik zu fühi ren, die im höchsten Ansehen stehe. Der chinesische General schloß: ES ist natürlich, daß zwei Völker, die auf den entgegengesetzten Theilen der Erde leben, so verschiedene Sitten haben. DaS eine Volk ist ungestüm und lebhaft, daS an dere ruhig und überlegt, wie. eS einen Volke geziemt, das eine SOojährige G' schichte hinter sich hat." Unter Schröder'S treff. lkcher Leitung wurde daS Hamburger Theater eine der ersten Kunststatten in Deutschland. Alle Zeitungen waren deS LobeS voll über die ausgezeichnet Lei tung des Theaters. Nur ein Lehrer in Altona. Namens Wittenberg, war schlecht aus das Theater, zu sprechen und seine Rezensionen waren voll Bitterkeit gegen Schröder und seine Direktion. EineS TageS traf Schröder den Lehrer in dem Dorfe Eppendorf, in der Nähe Ham burgs, und kurz entschlossen, siel er übe denselben her, prügelte ihn weidlich durch und warf ihn dann in einen Graben. DaS hals aber dem Direktor wenig, denn Wittenberg verklagte ihn und er müßt eine ziemlich bedeutende Geldbuße erlegen. Deswegen beschloß Schröder, sich auf andere Weife zu rächen und den Lehrer lächerlich zu machen. Er versertigte ein kleine Nachspiel, betitelt .der Schulmeister", in weichem Stücke er die yernunftlofe Art und Weise deö damali gen Unterrichtes geißelte. DaS Theater Itellteein Schulzimmer dar, ausgeschmückt mit Prügeln, Ruthen, beschmutzten Büchern :c. Der Lehrer ertheilte soeben seinen Schülern Unterricht in der Geo graphte. Mit gewaltiger Baßstimme fragte er seine Zöglinge: .Wo liegt Paris. Ihr Rangen!" Paris liegt in Frankreich", antwortet der Chorus. Und wo liegt Wittenberg ?" fragte der Lehrer werter. .Wtttenberg liegt im Graben bei Eppendorf", lautete die weit hin. tönende Antwort der Knabenfchaar, auf welche ein nicht enden wollendes S' lächter der Zuhörer den Tempel ThalienS erfüllte. Der Lehrer würd zwar in der ' ' r ... ..... nt .-.rr: Folge nocy mazzivser in seinen Aussauen gegen daS Theater, aber Schröder , hatte ?' . -r w Oj.A,m a..c e.! fSt.: viesmlll, VIZ UU CWllt euc uuv die heftigen Ausfalle Wittenberg' er, ieblteu vollständig ib'r Wirkung. Für Taube ttn Scrfon. oIäc durch lin eisachI Mi! o ZZiahriger kaubhett und SHngerSuch, geheilt , e. Sprache llen -suchkk att, j üdersnn. I iwmt: z. zruqy,77 D,i,,i tttati. I cw trl vurve, in Dltm tinc Dficmoung tut iocn fn
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