Indiana Tribüne, Volume 12, Number 362, Indianapolis, Marion County, 18 September 1889 — Page 2

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Zndiana Tribüne. ,n, , , , , , ' Srscheiul ÜtQflO flflf fll rjV tl8Uc$e aritßant !ot du,ch de Träger z f ntt xer S3o$t, di, SonntkgkvTndünk" 5 Cents mt Wach, ficibt zuss'en 15 Sentt ein 15 Etl xr anat. Pr ugtlcht w oraudaSlung 16 r Iaör. ßfetf 140 Ö WaTdlanöH?. Indianapolis, Ind.. 18. Sevtemder '69 Pfefferminze in Llmerika. " 7T et e , enaukgkctten, schiefen un) flfr amn3ctmmetberrtt. kel engl.fcher ViStter über dle Cultur der senermrnze rm rcaonc uoanx? m ?tl5Z SS anverS zu erwarten, auch m emem The.l der deuychamerlkamzchen Presse krmkloi, hievet iuvc gciuuvtii. , , . ' . , mX . . ? r .arnei thatsächlich richtig, um di BDiwrg ju j.roen, it xi jcii vm c r L. e . i ff c SÄÄ? .l?nÄ eine rationelle Cultur der Pfesterm mze ÄIÄ nach manchen zehlgefchlagenen Ber)uchen auch wirklich von Erfolg war. Gin un. ternehmender Händler Namens H. G. Hotchk.g verstand es die einzelnen und 'Ä 9 .a?"'?' I!,, lsrft Vvm T -V w- 3 be chaft.gt hatten, mehr für die Sache ,u einen aanz schonen Profit herausschlagt. angeblich hat er im vergangenen Jahr allein 1 35,000 Pfund Pfesierminzöl erportirt ist wohl klar, denn er zahlt seinen Farmer - Lieferanten die üblichen Schundpreife und bereichert sich an den , o i rr: gkml'geMk,eNMc un ,n Europa. soweit maa icner Artikel Recht be t . . t.ty 1 li. w aullaiil flMKllA. IlH i;micii. viiac ijriuvtju 4i.iviiyt h issenheit auf landwirthfchaftlichem Gebiete beweist der Verfasser aber mit feinem unter Aufwendung aller möglichen , gelehrten Redensarten vorgetragenen Un sinn über die Schwierigkeit der Cultur der Pflanze. DaS Unkraut fo meint er muß man ausjäten, weil der Saft der Unkräuter, mit der Pfefferminze zu sammen destillirt, das Oel derselben verderben würde ! Ja, das würde dem Farmer recht schon bekommen, wenn er erst solange arten wollte, bis das Unkraut so hoch gewachsen ist, um ausgepreßt werden zu können ! Wir fürchten, daß er dann überhaupt gar keine Pfefferminze zu Gesicht be kommen würde. Nein, der Grund ist ein ganz anderer. Die Pfefferminze, wie jede Culturpflanze, wachst langsamer, als daS Unkraut, und nur diejenigen Pflanzen, welche ihr gefährlich werden können, sind als Unkraut zu betrachten. Weil nämlich daS Unkraut schneller wächst, nimmt es den jungen Pflänzchen Licht, Luft und Boden und erstickt sie einfach. Die Pfefferminze ist eine sögenannte Schattenpftanze, d. h. sie ver breitet mit ihrem bis zu zwei Fuß emporragenden Stengel, an welchem die haari gen, dunkelgrünen Blätter breitästig und dicht zusammenwachsen. Schatten, und - . , m wenn fle "mal so weit gewachsen , st. dann erstickt sie daS Unkraut, elche ; nach ihrem Emporschießen aufkeimt. schon von teloir. . . fVC i f 9 f' L C l ?u diesen Thatsachen liegt auch d:e lkacbe (Zrklaruna rur die aermae Ber einfache Erklärung für die geringe Ver breituna der Pfefferminzcuilur, eine Er scheinung, über welche jener landwirkh schaftliche Reporter, der in vielen Bezie hungen lebhast an Mark TmainS berühmte Satire gemahnt, vor Verwunde rung die Hände über dem Kopf zusam rung oVau em vvf ,u,am. menschlagk Bekanntlich sehen sich sehr ,unge Pflanzchen näml'ch verzweifelt SUmI4i MS C itS .- ähnlich, und wir möchten Hundert gegen ElNZ wetten, daß unser gelehrter P sesser minz-Recensent, der mit dem schönsten Küchenlatein nur so um sich wirft, nicht einmal Hafer von Gerste in ihrem zarten Iugendkleide untersiLeiden kann. Da liegt der Hase im Pfeffer. Weil eben im Kampfe um'S Dasein daS Unkraut sich allmälig dem Charakter der von ihm bekämpften Arten so wunderbar angepaßt hat, bedarf es eineS außerordentlich schar fen AugeS und einer langjährigen Er fahrung, um daS Unkraut von dem echten Pflänzchen zu unterscheiden. Wer ge sehen hat, wie die Pfefferminzbauer mit ihren Familien im Frühjahr Tage, ja Wochen lang auf den Knien herumrut schen und liegen müssen, um mühsam und vorsichtig das stets wieder emporschießende und für den Laien kaum sichtbare Unkraut mit den Fingern auszureisen, der wird verstehen lernen, daß die Arbeit von Ge, nerationen, die langjährige Tradition von Vater auf Kind nothwendig ist, um diese zarte und empfindliche Pflanze mit Erfolg zu cultioiren. ES bedarf da keiner Phantastereien über gewisse unbe greifliche Eigenschaften deS Bodens, ge heimnißvolle kllmatifche Besonderheiten eomWayaeCounty, und waS dergleichen Zeug mehr ist. Und jetzt kommen wir zu dem kaum Glaublichen, waS selbst die Phantasie ZeneS Mark Twain'fchen "agricultuni! journalist" weit überbietet. Jener schlaue Hotchkiß, der Pfessermnizhandler vom WauneEounty, repräsentirt nämlich nach deS Verfassers Behauptung mit sei nen 350,000 Pfund Pfefserminzol soll wohl getrocknete Pfefferminz b l ä t t er heißen neun Zehntel deS gefamm ten Welthandels in diefem wichtigen Arzneimittel ! DaS letzte Zehntel räumt der Verfasser gnädig den Farmern vor St. JofephskCount, Mich., ein. Hat der Mann nie gelesen, daß Tausende von Magdeburger Morgen in den Kreisen Eckardöberga und Heldrungen, Provinz Sachse, seit Generationen aus schließlich der Cultur der Pfefferminze gewidmet sind, daß ferner in der Graf schaft Surrey in England fast nur Pfef sermlnze angebaut wird, und daß auch in Süddeutschkand bedeutende Länder strecken diese wichtige Arzneipflanze cultiviren? Daß ferner diese Gegenden aus schließlich den Erporthandel nach der tropischen Zone, dem Gebiete der verheerenden Dysenterie, in Händen haben, und daß da deutsche und daS englische Präparat wegen seiner Reinheit und Güte von Aerzten und Apothekern fast uSsülieklick verwendet wird? Ein be

,ms,, n, iicjuw iwen,iycujuy- änderbaren Reiz. Die Reinheit und der Cultur zu veranlassen und so ,chlg. llft 3 roät fine Fernsicht l'ch selbst neu Erporthandel nach Ham. Deutlichkeit auch der bura tu erösrnen. Da Hotchkin dabei t .-...T',,' ' w (sAmm

öeuMldä oircurrenz erwcyauch noch durch Japan, dessen Pfefferminze namens lich vorzügliches Menthol, den Hauptbe standcheil der so beliebten und verbreiteten Migraukstiste, liefert. Was sonst noch in jenem landwirty, schaftlZchen" Zeitungsartikel enthalten ist, besteht tts der aus irgend einem Hand buche abgeschriebenen, höchst überfluisic;cn Darstellung eincS vcraltekett und rohen DcstZl!irre:iKrenS und einigen der Fas sungskrft der Kinderstube angemessenen schalen W'lzen, dcren aeistiaes Eigenthum

I wir den: Vcifasscr gern zuerkennen. N:'fere S6,neegipfel. E:n klzrgkizigrr Bergsteiger hat e3 Oahrlich nicht nöthig, nach den schweizer tyroler ?llpn zu reise, wenn er (cw Qmdiuit Tollkühnheit in Besteigung von steilen Berggipfeln nrflb,n :r otht ec Sckneeaivl'el " 'o kinn er solche zu jeder Jahreszeit fc Gebirgen von Colorado oder den s.,..,.,.... m,ik-arm. Vtt'VtktUfvtii -v ' I " bia finden. In den White WkountainS ist jetzt durch die Fürsorge des Apalachian -...r. r ftRf ha TOmmt 01if fe bllIfiflt ev: ilUV hh ui uv Madifon ein kleines Hotel 'für Touristen & mxU n mm w uiwlni terlichm Bergpartien behagliches Obdach m st0Ä bie Wetterwarte auf t Washington daS ganze Jahr hinrch bewohnt war. machten die BeamUn aü$ m Winter die Reif. berqab und bergauf. I ' . M . Eine Gebirgsrelse im Winter hat, w,e 0 dn? kannt hat, ihren eigenen und Herbst nie zu bieten vermögen. England und Sklaverei. Die Zeit ist nicht sehr fern, als gewiss Mitglieder des 'Conaresses der Ver. vvniitv v v vtv -vv. St5 bhl selbst angeblich Gegner ,,,,! -.:.,,!,. ,, nvv., I V VII(IVU VU Hl M v - . 1 ' M 7 sprachen, daß entlaufen Neaersklaven von den Staaten, bei welchen sie Schutz gesucht und gefunden hatten, ihren Her ren wieder ausgeliefert werden müßten. Die Erinnerung hieran wird lebhaft durch einen neuerlichen Erlaß der eng lischen Regierung wachgerufen, welchen Lord Salisbury im Interesse des eng lischen Handels für nothwendig erachtet. Es ist bekannc, das: in Centralafnka der Sklavenhandel in voller Blüthe steht. Die Häuptlinge der einzelnen Stämme verkaufen ihre Unterthanen an die Skla venhändler und diese befördern dann ihre Sklavenheerden nach den Märkten, wie namentlich Timbuktu, wo sie reißenden Absatz finden. Die heftigsten und er folgreichsten Gegner dieses schamlosen Menschenschachers sind von jeher die eng lischen Missionare gewesen, welche stets, trotz aller Anfechtungen, bereit waren, entlanfenen Sklaven ein Asyl zu geben. Doch das paßt einem großen Theil der englifchen taufteme und Tauschhändler keineswegs in den Kram. )eun sie fürchten, daß die Häuptlinge und Stäm me, mit denen sie vortheilhafte Handels Verbindungen angeknüpft haben, durch das Benehmen der Missionäre gereizt, ihren Unwillen auf die englische Nation ausdehnen und jeoen Verkehr mit den Kaufleuten abbrechen könnten. ?n?:k;. vfvvi vv - nM jet Vermuthung dürften sie auch vielleicht cht qan, Unrecht haben. Sie faa?n also: Warum wollen wir uns denn mit aller Gewalt unfern blühenden Handel Vir' iV.W VI Mll VVI durch derartig; philanthropische Schnur, . tJny oü7. ren verdzrben lassen? Lassen wir doch den Afrikanern das kindliche Vergnügen mit dem Bischen Menschenhandel ! Hat doch auch unzere aroizmülytae Neaieruna selbst deil fanatischsten Seelen in Indien ihre hllb:cyen Schwmgseste, thren men, j schenzermaittlenoen Dsä:aauernaut und : ijie Setbstpcimguikzcn niemals gestört! Qo ungefähr laurete die Denkschrift, I . ' mit welcher sich George Mackenzie, der Director der "mperlal Britiah East Airican Company" an Lord Salisourr) wandte, und welche mit der Bitte schlo. im Interesse des britischen Handels den naseweisen Missionären doch einmal etwas aus ore ttinger zu klopfen. Aller dings darf nicht unerwähnt bleiben, daß Mackenzie vorher die etwa 1400 fluch tigen öiegersklaven, welche ihren Herren entlaufen waren und in den Missionen Zuflucht gesunden hatten, loskaufte und der Freiheit zurückgab. Jener Bitte hat Lord Salisbury entsprochen. Er warnt in einem Erlaß die Missionäre eindring ltch davor, entlausen Sklaven aunu nehmen ; dieselben sollen vielmehr stets nach Mombafa zurückgesandt werden. Die Missionäre sind nach den neuesten Nachrichten entschlossen, sich an diesen Erlaß nicht zu kehren, sondern allen Sklaven, die darum bitten, stets ein Asyl gegen ihre grausamen Herren zu gewäh ren selbst auf die Gefahr hin, die Handels! nteressen , der Mackenzie'fchen Gesellschaft zu schädigen. Neinlichkett der Wilden. Bei allen Naturvölkern, welche in der heißen Zone ihren Wohnsitz haben, spielt die Hautpflege und, äußere Reinlichkeit eine Hauptrolle im Leben. DaS erste, was Alt und Jung gleich nach dem Auf stehen am frühen Morgen zu thun pfle gen, ist das Bad im nahen Flusse. Vom Lachen und Scherzen der Badenden iderhallt der Wald den ganzen Tag, und der Reisende erkennt daran die Nähe menschlicher Wohnungen. In Asrika bei den Negerstämmen des Innern, namentlich bei denjenigen, welche wenig von der Cultur beleckt sind, ist daS tägliche Baden, welches nach Bedürfniß mehrmals täglich wiederholt wird, eine ausnahmslos: Regel. Die TagalS auf den Philippinen beobachten dieselbe Prans. Leid:r sind viele Stämme in Folge Einführung der europäischen für die Tropen völlig ungeeigneten und lächerlichen Tracht von jener löblichen Gewohnheit zurückgekommen, und fo haben sie ihre frühere Sauberkeit und unbefangene Natürlichkeit mit Schmutz und sogenanntem Anstünde vertauscht jedenfalls ein recht zweifelhafter G wl'nn. Die Toirettenkmiste der Schwarzen beschränken sich keineswegs auf die Kunst des TZtiomirenL oder des Aufbaues abenteuerlich aussehender und phantastischer Haartouvöeö. Ein von Kaukasiern

JC(IIUlli MMUIUj .Vfc w w it . ii

vlelsacy veueloeter Vorzug der Asricanee sind ihre elfenbeinweißen und Perlenreihen an Gleichmäßigkeit ähnlichen Zähne. Viele Stämme entstellen zwar diesen natürlichen Schmuck durch Spitzfeilen der Schneidczäbne oder gar Ausbrechen der Hundszäyre. Andere da gegen pflegen die Zähne sorgfältig, ja gevranchen sogar eine Art Zahnbürsten aus zäher und faserig gewordener Baum rinde, welche sie beständig bei sich tragen und stekö nach dem Gebrauche ihrer KauWerkzeuge benutzen. Die immer mehr wachsende Ausdeh

nung des Islam im Innern Afrikas, welche? häufige Waschungen als religiöse J!o?hwcndigkeit vorschreibt, kommt damit einem volksrhümlichen Bedürfnisse entgegen. Doch, fo wird man einwen den, ist eine vollständige Reinlichkei: ohne Seife nicht denkbar, und wo bekommen die Neaerstämme ihre Seife her ? Auch diese ist vorhanden. Der zahlreiche Volksstamm der Wagandu besitzt das Geheimniß der Seifebereitung. Sie streuen Holzasche aus breite gefaltete Platanenblätter, übergießen sie mit heißem , Wasser und fangen die herabtropfende Lauge In besonderen Gesäßen aus. Die Laune w:ro alsoann mttala verseht und eingekocht. Diese so erhalA. m. m. i "Ü. Ika ljfca St MM St M Vtl ub H ituc v,cic YUI um vtv wuii vcu yuuiiciu hergestellten gallertartigen sogen, grünep t r .- 's nf.(..f!li 'l ooer schwarzen ijc vicyiuicytcir. Ein Nestor der Radfahrer. Die 'Stadt Providence im Staate Akhode Island darf sich rühmen, den Altmeister des weitverbreiteten Ordens der Radsahrer zu ihren Mitbürgern zu zählen. John W. Arnold so heißt der ehrwürdige Sportsmaun hat bereits s 7 Q O j XmnPtstfm . ii fjt lln CIU ID, tVtllJliy V UIUUll.ltyl, UllV, wenn man seiner Erzählung Glauben schenken ?f, hat er bereits in seinem 22. Jahre, also lange, lanae vor Ernndung des Stahlrosses, zu seinem eigenen Vergnügen eine Maschine mit drei Radern und einer Handkurbel construirt, auf welcher ec aus und ab kutschirer konnte. Vor drei Jahren sina er zuerst an, reguläre Fahrren auf einem Dreirad neuester Cvnstruction zu unternehmen. Trotz seines hohen Alters und seines imposanten Körpergewichts von 200 Psund brachte er es bald soweit, an einem Tage den Weg von Providence nach Harring, ton hm und zurück 25 Meilen zu durch messen, ohne besondere Erschöpfung zu verspüren. Er macht eS sich seitdem zum Gesetz, kemen )5.ag vorübergehen zu lassen, ohne wenigstens einige Meilen auf dem Fahrrade zurückzulegen, und er scheut daber weder Wind, noch Wetter. Er ist fest überzeugt, daß die beständige und regelmäßige Bewrgung, verbunden mit der körperlichen Anstrengung, einen sehr günstigen Einfluß auf seine Gesund heit gehabt hat, denn er befindet sick, obwohl beinahe ein Achtziger, so wohl, wie n Fisch r,n Wasser. Vom Inlands. Iran Jennie Kesterfon in Fulton, Ka., hat fünf Söhne, welche stets gleichzeitig Geburtstagsfeier haben können, sie sind .nämlich Alle am 24. Juli geboren. Jeden 24. Juli geht eS denn auch im Haufe hoch her. In einer Kirchengemeinde zu JameStown, Pa., herrscht großer Streit über die Emsudrung einer Orgel für die Sonntagsschule, und eS haben sich zwei Parteien aebildet. Als vor einigen Tagen eine Orgel in daS Ge bände gebracht wurde, entstand ein Ge fecht zwischen beiden Parteien, das aber mit einem Sieg der AntiOrgelparte! . e. i r c. 5 enoere, weiche oie urgev wreoer mnaus warf. Dieser Tage ist ein neuer Reuter-Recitator, der als solchcr in Deutschland einen vorzüglichen Ruf genicßt, Hr. Arthur Köbner, in New Ißoxl eingetroffen, um in allen größeren Städten der Union Vorlesun, gen auS den Werken deS großen platt deutschen Dichters zu halten. Hr. Köbner. dessen Bruder Herausgeber der .Altonaer Nachrichten- ist, kommt übrigenS nicht als .Grüner" hierher; denn er war Ende der sechSziger Jahre geraume Zeit Reporter n der ersten tag lichen deutschen Zeitunq, die in Nichmond, Va., herausgegeoen wurde. Der Stadt Newark, N.J., ist von einer Unternehmungsgesellschaft das interessante Anerbieten gemacht morden, der Stadt unentgeltlich 50 Trinkbrunnen sur Menschen und Thiere zur Verfügung zu stellen, dieselben auf eigene Kosten aufrichten zu lassen und sür die Verbindung mit der Wasserleitung zu bezahlen. Als Gegenleistung verlangt die Gesellschaft aus 80 Jahre ausschließ lich daS Privilegium, den Raum der An schlagsäulen, mit welchen die Brunnen gekrönt sein werden, an Anzeigelustiee zu vermiethen. Wahrscheinlich wird die betreffende Gesellschaft einer Anzahl anderer Städte die gleiche Offerte machen. Das Monopol weiß sich beständig unter neuen verführerischen Masken einzuschleichen. Auch bei dem F e st z u g e, w e lcher dieser Tage in Baltimore gelegentlich der Ausstellung und der geschichtlichen Gedenkfeier veranstaltet wurde, haben die Deutschen, gerade wie bei der großen Centennialparade in New Fork, alle anderen Nationalitäten übertroffen, fcwohl in der Originalität der Leistungen, wie an Geschmack und Pracht ihrer Arrangements. Allgemein wird dies denn auch anerkannt, und sind sämmtliche anglo-amerikanischen Zeitunaen an Ort und Stelle deS rückhaltlosesten LobeS der Deutschen voll. Schade nur'daß solche vortheilhasten Eindrücke so schnell verloren gehen und nicht dauernd dazu beitragen, unsern englischen Mitbürgern ein Verständniß dasür beizubringen, daß die deutsche LebenSanschauung und Sitte zu .Gediegenerem sührt, als frömmelnde Heuchelei und er zmungene Enthaltsamkeit l . Im letzten Mai sah V. öd. Barmore, ein wohlhabender Bürger mittlereck Alters, eine Anzeige in englischen Blättern, worin eine junge Dame in Meadville, Pa., zu Briefwechsel mit Rücksicht auf spatere Heirath einladet. Barmore schrieb an die Adresse und erhielt eine mit Sarah A. Hitchcock unterzeichnete Antwort, worin Schreiventt ' sagt, daß sie keine gute Heimath und keii nen Beschützer bade und deöbalb aerne

bald heirathe. Photographien wurden gewechselt, und nhielt Barmore die eines schonen jnngen Madchens. Ein reger Briefwechsel folgte, bis endlich Barmore seiner unbekannten Duüinea einen Ring

und S2S schickte, um zur Hochzeit nach j Chicago zu kommen. Leider machte ; diese Sendung dem Briefwechsel ein jähes Ende. Unterdessen war dem PostofsiceJnfpector zu Meadville dieser Ariefwech- ! sel verdächng vorgekommen und schrieb ' er deshalb an Barmore, der ihm den , Sachve'rhalt, wie oben angegeben, mittheilte und alle Briefe der theuren Sarah einsandte. Das führte zur Verhaftung der Sarah A. Hitchcock und ihresi Mannes lSevmour Hitchcock wegen r 'V r I Gebrauchs ver Post zu vetrugerlschen Zwecken. Das saubere Ehepaar scheint aus diesem Schwindel längere ,Zeit ein gutzahlendes Geschäft gemacht zu haben. Vor dem in Williamsport tagenden Bun desgericht werden die Beiden processirt. Der berühmte russische Bildhauer Theodor Kamensky, von, dem wir f. Z. berichteten, daß er sich in Florida als Wirth kümmerlich durch's Leben schlage, befindet sich gegenwärtig in New Vork, um sich auf's Z)ceue der Kunst zuzuwenden. K. hatte ein sehr wechseloölles Leben. Arm von Geburt, gelang es ihm, sich die Gunst des Kaisers aller Reußen zu erwerben, als er plötzlich von seiner Höhe herabgestürzt wurde. Früh zeitig widmete er sich der Bildhauerkunst und erwarb sich durch eine treffliche Ar beit den ersten Preis der St. Petersbur ger Kunstacademie. Dieser Prejs brachte ihm eine jährliche Unterstützung und das Recht ein, sechs Jahre lanss Studien im Auslande zu machen. Er ging nach Rom, vollendete seine Studien und kehrte zurück. Nun modellirte er in Ton einen zungen Äogel, der seine Schwingen versucht. Die lebensmarme Arbeit, welche das Entzücken der Großsürstin Marie, der Schwester des Kaisers, erregte, wurde auf Befehl Letzterers in Marmor ausge führt und imWinterpalast aufgestellt. Damit war deö Künstlers Glück gemacht. Unter den Arbeiten, die K. in jener Zeit herstellte, war die vorzüglichste die Grnppe Kinder im Regen", welche, in den Ver. Staaten in zahlreichen Nachbildnngcn eristirt. Auch zwei weitere Arbeiten K.'s, Dfe. Wittwe" .und die. SchwämmeVerkäuferin", erregten allgemeine Ve wunderung. Nunmehr stellte er fein bestes Werk, bekannt unter dem Namen D erste Schritt", her, und dieses sollte ihm verderblich werden. Die Gruppe stellte eine junge Mutter in halb knieender Stellung dar, die mit beiden Armen liebend ihren Kleinen umfängt und ihm dabei Gelegenheit gibt, den ersten Schritt zu thun. Alle Welt wallfahrtet nach dem Atelier des Künstlers. K. wurde Mit ?lied der Academie und erhielt vom Kaier ein Ehrengeschenk von 30,000 Rubeln. Aber der hinkende Bote kam nach.. Dte Gruppe entbielt eine politische An spielung, die anfänglich dem Kaiser entgangen war, dann aber feinen höchsten Zorn erregte. Der Künstler, ein Freund der Freiheit, hatte neben dem Kindchen ein Spielzeug in Gestalt einer MiniaturLocomotive angebracht und derselben die in Rußland verpönte Inschrift .Freiheit" gegeben. Diefe Kühnheit versetzte den Kaiser in einen fürchterlichen Zorn, und man gab Kamensky zu verstehen, daß seine Bleibens in Rußland nicht längt? sei. Seitdem hat er seine Heimath nicht wieder gesehen. Bald starb ihm die Gattin. In der Verzweiflung über sein Mißgeschick sagte er der Kunst Aalet, kam nach den Ver. Staaten und fand leicht Käufer für die mitgebrachten Kunstgegenstände. Eine Verkettung eiaenthümlicher Umstände veranlaßte ihn, nach Florida zu gehen und unter dem Namen Dah ein Hotel zu betreiben. Er verheirathetesich wieder. Die Mitglieder der American School os ArtZ"Hörten von den LebenSschicksalen K.'S, und von der Ueberzeugung durchdrungen, daß ein Künstler von seiner Bedeutung sein Leben nicht als Wirth verbringen dürfe, engazirten sie ihn als Professor der BildHauerei. Die Zeitungen könnten viel Raum und Geld sparen meint der .TeraS Vorwärts" wenn sie bei Un glücksfällen, welche durch das Feueraniünden mittels Kohlenol entstehen, die schauerlichen Einzelheiten, wie die be treffende Frau oder daS Mädchen plötzlich in Flammen' gehüllt war, in daS Fr.'ie hinausstürzte, und wie lange sie noch gelebt habe, einfach weglassen, und unter der Todtenliste blos die Nachricht bngen würden: Jrau oder Fräulein zündete Feuer mittels Kohlenöl an!" DaS Uebrige weiß dann Jeder! General Lsgitime, der 7Präsident von Hayti, hat dafür gesorgt, daß er auch sürderyin keine Noth zu leiden braucht; er nahm, als er Hayti verließ, KS00.000, in seinen Kleidern ver steckt, mit sich. Sein glücklicher Besieg Hippolyte könnte das Geld nöthig brauchen. A. L. Graham, welcher als der .Tomato-König von Californien" bekannt ist, versendet durchschnittlich jeden ta 2000 Kisten Paradiesäpfel. Vom NuSlttnde. Die Vevolkeriing de, Schweiz bmffert sick nack den vorläusigen Feststellungen der Volkszählung vom ezemver ILSS aus 2,834,05S Vee len laeaen 2.846.102 im abre 1380 Bemerkenswerth sind die Verschiebungen m demaylenverhaltniy derVoUsUämme Der dentschredende Vestandtbeil f 2. 09-3. 662 gegen2,0?0,792 im Jahre 1SS0) hat seine Stellung gerade behauptet und weder einen Norticbritt nock einen Rück schrittzu verzeichnen ; ermacht nach wie vor 71,3 v. H. derGesammtbeoolkerung aus.) Der französische Bestandtheil (637,940. gegen 603,007 im Jahre 1SZ0) hat einen U.tXXil'.J. O.ir.'? ' vciiuiyuiiycn tfonjchnu gemacy! lvon 31,4 v. y. aus 21,7 v. H.der Gesammt beoölkerung). Der italienische Bestand theil ist dagegen im Ganzen wie im Ver hältniß zurückaeaanaen lvon 161.923 auf 150,602, bezw. von 6;7 v. S. ans S,S v. H.) und ebenso auch der romani sche Bestandtheil lvon 33.705 aur 83 S7S. be;w. von 1.4 . ft. nur 1 5 . ) Das Zurückweichen des JtalienerthumS aus oen antonen Urr und Schwyz ertrti. r r . ... ark slch, wle.MLbus- auLsührt, na mentlick durck den Ws.ii r italZen! schen Arbeiter nach Fertigstellung der föAttfcA..itL- f?. '' ir.. .wyuiuuayn.. Vcywleriger oursle es sein, die Gründenachzuweilen, auS denen

vas Mltschlyum aus den Kantonen ' SBtxn und Neuenburz im Ganzen wie im Verhältniß , merklich zurückschritt, daS Franzofenthum aber fortschritt. Im Allgemeinen erfolgte das Fortschreilen des franzosischen BevSlkerungsbestandtheils überhaupt auf Kosten des deutschen, und letzterer ersetzte die auf diese Weise erlittenen Verluste nur wieder auf Kosten des italienischen und romanischen. Man darf also nicht von einer Aufsaugung der beiden letztgenannten Gruppen durch den an Zahl stärkeren verwandten Volksstamm reden, vielmehr waren es ungleichartige Stamme, welche in dem stillen Kampfe miteinander siegten oder besiegt wurden.

Ein Madrider Monstreproceß, der mit seinen Anfänaen bis in den S.ommer 1333 zurückreicht, ja sogar : f.: iri..r t cmiJ: in ((liiern -ocnuu icyicic xniuijjci iiicu hervorrief, ist nun vollständig beendet. Man erinnert .sich, daß ein junger Mann, VaSqueS Varela während er angeblich wegen Diebstahls in dem Madrider StaatSgefängniß saß, seine 'Mutter ermordet und der Gefänanißdirector ihm dazu Beihilfe geleistet haben sollte. Der Untersuchungsnchter, der Präsident des obersten Gerichtshofes und der Justizminister wurden der Parteilichkeit be? schuldigt. Das Urtheil lautete schließlich freisprechend, obgleich sich die ossentliche Meinung und ein großer Theil der Presse noch heure nicht nehmen lassen, daß sowohl Varela als auch der Gefananikdirector dennoch .zum wenigstens Mitschuldige bei dem Verbrechen gewesen seien. . In diesen Tagen nun . hat der junge Vcrelir, dessen Freisprechung in höchster Instanz bestätigt wurde, dte Erbschaft seiner ermordeten Mutter aus: gezahlt erhalten und ist. begleitet von seineck Freunde, dem Ä- Gesänanißdirector, ausgewandert.. Die Erbschaft aber beträgt uach Abzug aller Gerichtskosten . die Kleinigkeit von vier Milllonen Realen (eine Million Francs). S i?t d d i e S o c i a l d e m o k r ten von der Einauartiruna -zu befreien 1 Diese für die betreffenden Personen recht rnterejsante Frage rst sowohl rn Baden wie in Sachsen in concreten.Fällen auf geworfen worden. Nach der .Wurzener Zeitung" hat ein Socialdemokrat in Würzen gegen die Elnquartlruncz rerlamirt mit der Ausführung, daß die Militarbehorde den Soldaten streng den Berkehr mit Socialdemokraten verboten habe, und daß sie in Folqe dessen unmöglich damit, einverstanden sein könne, wenn ein Soldat einen ganzen Tag lang diesen gesahrltchen Umgang" gemesze. Noch interessanter hat sich die Frage in Offenbura zugespitzt. Nach Mittheilunaen der Frankfurter Zeitung" sind dort zwei Wirthschaften, ein Hotel ersten Ranges und eine Bierbrauerei, deren Besuch den Soldaten sonst verboten ist, us Ansuchen der Besitzer nachträglich' auch -von der lLinquartierung befreit worden. Nun hatten aber mit demselben Hotelbesitzer andere mit Einquartierung belegte Privatpersonen eine Vereinbarung we gen Ausquartierung der allenfalls bei ihnen einquartierten Mannschasten in dem bezüglichen Hotel getroffen. Die Priratperfonen weigerten sich, dem Ersuchen deS Vürgermeifterattits Folge zu geben und die Soldaten anderwärts einzuquar tiren. Die Soldaten rückten ein, wur den in dem Hotel einquartiert und in liebenswürdigster und bester Weise verpflegt. Nun erhalten aber die Personen, welche die Soldaten im Hotel einquartirt. hatten, eine Zuschrift des Bürgermeister amtes, wie folgt: Die Militärbehörde hat der von Ihnen in daS Hotel. ... zur Beherbergung und Beköstigung überwie, sencn Mannschaft das Betreten dieses Gasthauses verboten und uns behusS anderwe'iter Unterbringung zugeschickt'. Demgemäß waren wir gezwunqen, für diese Mannschaft anderweites Quartier zu beschaffen; dieselben sind nunmehr vorbehaltlich deS Ersatzes der daraus entstehenden Kosten durch Sie in dem Gasthaus. . . . gegen eine tägliche Ver gütung von 3 Mark pro Mann vorläufig auf Gemeindekosten untergebracht. I. V.: 27?. Armbruster Der etwa hier aus entstehende Proceß dürfte sehr interessant werdeu. AuS Anlaß de r Ueber, führung der Ueberreste des corsifchen Dictators VaSquale de Paoli nach seiner Heimathinsel erinnert, der Standard da ran, daß auch die Gebeine eines tuttfli chen Herrschers von Eorsika, des Königs Theodor I. in englischer Erde, in London aus dem Kirchhofe von St. Anna (Westminster) ruben. Der westfälische Edelmann Theodor von Neuhof war ein Abenteurer, aber ohne- den bösen Beigeschmack des .Wortes. Wegen eines Duells fluchtig, nahm er Dienste tn der spanischen Armee, kam bei einem Ausfall aus der Festung Oran in die Gewalt des Dey von Algier, der ihn achtzehn Jahre lang als Dolmetscher verwendete und alSöann im Jahre 173s den ausstSndt schen Corsikanern mit- zwei seiner Reai menter zu Hilfe sandte. Die Corsen wählten den intelligenten und tapferen Soldaten ganz ordnungsmäßig zu ihrem Könige und es gelang ihm, aus einer Reise nach Holland Verbindunaen anm knüpfen und das nöthige Kriegsmaterial zu beschaffen, so daß er sich mit Glück gegen die Genuesen behaupten konnte. Der Intervention der Franzosen, bereit Unterstützung Genua anaerufen - Katte. waren jedoch die Kräfte NeuhofS nickt gewachsen. Er mußte nach England . . Tucyen, wo rr zwar sie ympaiyien oes Ministers Walvole. aber nicht die aefuchte werkthatige Unterstützung fand und wo ihn die Lieferanten für Schulden, die er nicht im eigenen Interesse, sondern sur die Vertheidigung deS jungen Staa teS contrahirt hatte, sestsctzen. ließen Eine von Walvcle eingeleitete Sublcriv tion erlöste ihn im Jahre 17öS aus dem Kina-Bench'Gekänanin. Neubok ab. waS er hatte, den Gläubigern und lebte tm Ulend, bemühte sich aber,. Verbündete und Mittel zü finden, seinen Corsen aus'S neue zu Hllse zu kommen. Sem Tod. der im selben Jahre ' enolate. machte seinen erfolglosen Bemühungen ein nve. selne freunde setzten rhm ein Denkmal mit der Inschrift: .Daß Gluck gab dem Manne em Königreich und versagte ihm im Alter Brot!" Die besten Bü'sten kauft manbe h. Scbmede!.No. 423 Viralnia Avenue. T. LZ. vroon. Ädvokat. Van vloZ. Zitastt' 23.

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