Indiana Tribüne, Volume 12, Number 362, Indianapolis, Marion County, 18 September 1889 — Page 1
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Einen interksianlen Artikel über den Werth des StimmrechtS und die Art und Weise, wie der Fortschritt flch geltend macht, finden tvir in der letzten Nummer des Tventieth Century". Es ist immer für Deutsche von Interesse zu beobachten, wie sich, die Verhältnisse in den Köpfen fortschrittlich gesinnte? Amerikaner ad spiegeln, und obwohl wir nicht vollständig mit dem Inhalt deS Artikels üöereinstim men, müssen dir doch gestehen, daß der selbe gute und zum Nachdenken anregende Gedanken enthält. Der Virfagkr, Hugh G: Pentecost be zeichnet eS als einen Aberglauben, daß in der Gesellschaft nichts bezweckt werden könne, als entweder durch Gewalt, oder durch Anwendung deS StimmrechtS. Cr hält das eine für ebenso nöthig, wie daS andere, und meint daß die Gesellschaft ohne Gesetze brsser fertig werden würde, wie mit Gesetzen. Er sagt: Selbst diejenigen, welche glauben, daß eine Zeit kommen wird, in welcher in Folge der hohen Entwicklung der Menschit Gesetze nicht mehr noth wendig sein werden, glauben, daß wir jetzt noch nicht ohne Gesetze fertig werden können. Aber daS ist Aberglauben. Ich glaube, daß alle Regi'erungSgevalt, ein schließlich deS Stimmrechts, welches die Maj -rttät der Gewalt bedeutet, ein direk tes Hinderniß fü? die fortschrittliche Snt Wicklung der Gesellschaft bilöet." Pentecost meint, daß dr FottfchriU trotz der Gesetze und nicht Kurch dieselben seinen Weg sindet, daß Gerechtigkeit trog der Gerichte und nicht durch dieselben ge übt wird, daß daS Gute ohne RegierungSzwang allein durch die Krast der öffentlichen Meinung geübt wird, und daß Gesttz?, welche mit der öffentlichen Meinung nicht übereinstimmen, todte Buche staben bleiben. Sonntag und ProhibitiokrSgesetze können nirgends durchgeführt werden, wo die öffentliche Meinung gegen dieselben ist. Wenn die gesellschaftlichen Ansichten über ein Gesetz hinaus sich .entwickelt haben, so braucht das Gesetz gar nicht widerrufen zu werden,, eS wird einfach vergessen. So besteht ' in N.w Jersey z. B. ein Gest tz, daß man am Sonntag nicht über eine gewisse Strecke hinaussah ren darf, w;r denkt noch an dieseö Gesetz Auf der andern Seite besteht z. B. kein Gesetz, daß Menschen sich so und so klei den sollen und doch kleiden sie sich alle nach bestimmten Formen. Wenn die öffentliche Meinung gegen ein Gesetz ist, so findet man schließlich keine Jury mehr, welche einen Mann, der daS Gesetz über treten hat, schuldig findet." Man streitet sich in diesem Lande jetzt um die rage deS Freihandels oder Schutzzolls, und Jedermann glaubt, die Frage müsse durch die Mahlungen und Abstimmungen entschieden werden. Aber dle?s xour souls diese entscheiden gar nichts. Wenn em Fabrikant seine Arbeiter zwingen oder überreden kann, so oder so zu stimmen, wenn man Stimmen zu dem Preise von einem Glas Bier bis zu fünf Dollars kaufen und sie, wie Waare dlock, os üvs'' abliefern kann, roaS entscheidet dann daS Stimm recht?.Es wäre denAbolitlonisten gelungen, die Sklaverei- zu. beseitigen, umd zwar ohne ballot und ohne duttsy ? lediglich durch die Kraft der öffentlichen Meinung, auch wenn du Krieg nicht gekommen wäre.DaS Wunderbare an diesen Anschau ungen ist, daß während man in alten Ländern, roo man Uin Stimmrecht hatte, schwere Kampfe um dasselbe führte, ra dtkal denkende Amerikaner ansangen, daS selbe als werthlos zu betrachten. Kann man dieser Ansicht auch nicht so fo:t zustimmen, so muß man doch immer hin zugeben, daß eS der Veifpiele genug giebt, dak die öffentliche Meinung, in 'öttbmdunz mit dsm Fortschritt in der Gesinnung mächtiger ist als alle Gesetze und jzde RigierungSform. Ist doch inl dem despotischen Rußland die Leibeigen schast ohne gewaltsams Revolution und ohne Stimmrecht aufgehkben worden. Die Verfassung EnglandSM niemals nie derzeschrieden worden, und nichts hält sie aufrecht, als die öffentliche Meinung. In England herrscht nicht daS allgemeine Stimmrecht, und doch giebt eS kein Par lament aus der Welt, daS sich so nach der öffentlichen Meinung richtet, wie daS eng lisch?. CS ist noch nicht lange her, da waren bei uns die Rechte deS Grunde! genthümerS so groß, daß Alle?, selbst daS Kostspieligste, was irgendwie am Boden
oder an den Wänden festgemacht wurde, als Lxturs betrachtet wurde, und von dem Miether nicht mehr .entfernt werden durfte. Es ist niemals ein Gesetz dage gen erlassen worden, aber auf Grund ver Snderter Verhältnisse und veränderter öffentlicher Meinung lauten heute die richs terlichen Entscheidungen dahin, daß der Miether AlltS wegnehmen darf, ehe er den gemietheten Platz verläßt. Trotz alledem entsteht die Frage, ob nicht die Anwendung deS Stimmrechts das beste Mittel ist, die Aenderungen in der öffentlichen Meinung zum AuS druck zu bringen, sie gleichsam zu regist riren, den Grad derselben und ihre AuS dehnung zu zeigen, wodurch die Wirksam seit der öffentlichen Meinung sicher erhöht wird, und wir meinen, eS dürste sich für Herrn . Pentecost lohnen zu untersuchen, ob durchgreifende Aenderungen in Lan dern wo kein Stimmrecht besteht, wenn auch nicht durch die Revolution, so doch durch die Furcht vor derselben hnvorge rufen werden.
DralyuaHNHteu. WetterauSsichten. Für Jndiana: Schöne, kühle Wette' Internationale Eiyarren mach er Union. New Z)ork, 17. Skytemd. Adolph Straßer legte heute seinen Bericht für die beiden letzten Jahre vor. DaS Steigen der Eigakrenproduktion in den Jahren 1888 und 1889 var bedeutend geringer olg tn den Jahren 1L3S und 18S7 und die ArbeitZgtleaenheit hat abgenommen. ?)ie Zunahme der Peoduttion hat tn den Gegenden staUgtfunden. wo die Löne am niedrigsten find. In N.w Park hat die P:oduktion um über ZI Millionen Cigarren und CherootS ubzenommen, oukttdutt, der Slndt und im Staate New Zsrk delrug die Abrahme ungefähr 4 ZkMLisnen. Die Union zähit jetzt unge Uhr 19 CÖO Mtslieder. Die Einnahmen feit der Z.tzn 'not! t:on beliefert st cd auf $47,172.55, die AuZaalea auf $46, 603 34 Kissenb stand 5559 2 l. S . P. 1 Cincin nat!, 18. S.pt. In einer eftern ftottzesundenen Verkam!ung der hiisigen soj!al;stischkn Sektion wurde be schlössen, bei dem demnächst fiatifiadenden Conereß für int Reduktion dtk an die Nat. ex culire zu zahlenden Beiträge und für Anlegung der 5r.kcutive nach MZnneapsli? zu wirken. Brutaler Fauftkampf. St. LoulS. 16 Sept. .ESvndle beste Dffajre-. die seit Langem hier statt gefunden", schrieben englische Morgen Mslt'er heute in Bezug aus einen Preis kämpf, der gtgern Übend in hteflgkr Stadt in Scene setzt wurde. Die Theilnehmer waren ein Student btt Missouri Gymnasiums Kamen. Tom Jickson, bn sich jtdoch den Namen I'Zck Kma zuaeleat ha tt und in bekannter Klopgkchter Namens Ed. Ahearn. R b Farrell. Charley Daly. Steven BurnS und Mike Mooney fungZrten als .Se cundanten. Die dtiden Kämpfn behandelten sich gegenseilia wie Bestien. In der elften Rande vurde Zickson ohnmächtig und erholte sich nickt wieder, so dak der Kampf zu Gunsten AhearnS ertschitden wurde. Der SchAkkverlchte wurde nach dem oberen Stockwerk in Dan. DallyS Wirth schuft gtbracht und in 'ärztliche Pflege genommen. Die Doktoren Curval und BernayS vniuchten alltS Mögliche um den Zungen Mann zu retten, doch um sonst. er starb heute Morgen. Der Einsatz bei dem Kampse betrug $30. Dan. Daily, der Beftd des PlatztS. wo der Kampf stattgesunden, und sämmt liche Ltthtttigte vurdtN im Lavfe deö Vormittag verhaftet. Ost Sadz D e Londoner Streik. London. 17. Slvt. Die Dockar Vetter haben allenthalben die Arbeit wie der ausgenommen. An achtern, Stellen kamen Steeittgkeittn mit den .Blackleg vor und nur den Euflasse von John Burn ist , zuzuschreiben, dab e nicht zu schllmmin Thätlichkeittn kam- Die Leute baden stch übrigen jetzt tn einer Üilon organistrt. . ' 4 Malietoa wieder eingelebt Auckland,N.N.1S. Sept. Nach den neuesten Nachrichten au Samoa ist Malietoa wieder el Königs eingesetzt worden. Er ist mit Mataasa nach der Insel Manono gegangen, 0 sie bleiben werden, biß der Berliner Bertrag ratifl. riet ist. Der deutsche Snsul in Upia
dat Tamasese mitgithtilk. dad Deutsch land keine Partei auf der Insel Gunter.
flflfeenköan. Allerlei. Der holländische Landtag wurde heute eröffnet. z, Herr PhelpS. der amerikanische sandte ist in Berlin angekommen, i In Bagdad ist die Chollra !auSge brechen. ?iack tbe Ridver' hat an die NewS Agency- in London einen Brief cjeschrie den. worin binnen einer Woche ein weiterer Mord in White ChapÜ ange . . . . . kündig! wtkv. . t 1 1 CctttTtnÖtictten I Anaekommen in : New Vork: .State of NebeoSka von Glasgow; .Cufic von Liynpool; von Bremen. London: In Sicht: .GotbtV von Baltimore nach Hamburg ; .Fßypt von New Bork nach Liverpool. Movtlle: .Anchoria' van New York nach GlaSgow. j. Bremerhaven: .Elbe" von Nkw Bork. -i efiges. srn liu. t . -.':v..:;'ii Roda L Rush gegen Christian , Rush ; Scheidungsklage. Grund : , Äichtoersorgung. Job Miller gegen Feank Brown ; Klage auf MechanicS LitN. David B. Burn gegen Ukiah M. CSaille u. A ; Nateklage. Maggie S Slark geg,n Iahn Clalk?' Scheidungsklage. . ' . , mm---Richard Taylor wurde j heute bei Cquire Smock bestraft, weil i Delia PrlmeS provzzlrt Hot. - Heute Nachmittag geraoe als rote ur Presse gingen, wurde ftfanWi' Am Kulanz räch der Ecke der West und Washington Strafe gervsen un die Seide dn Gattin von Emmkt Wilso zu holen. Die Einen sagten, die Frau sei er schössen worden. Andere sagten, sie habe sich selbst erschossen. ES war lZU spät um vettere Einzelheiten zu elsaUen. xö- Die Leute fkagten K;rn Nach mittag einander, waS denn los sei. denn ein Zug mit Kutschen. Fahnen und Mu stk bewegte sich die Washington Straße entlang und man hotte sich sogcr dazu veestiegkn. Kanonenschüsse abzufeuern. StaatS-Sekeetär Grifft, welcher beim National Encampment der Veteranen Sühne zum OberCommandeur ernannt worden ist. ist zurückgekommen und daher der Lärm der gutgesinnten Patrioten. Vom Auslande. 2 0 x t n i a t r K t i t wurde in Tokio ein neuer Sinto'Tempel errichtet. Bekanntlich sind diese Tempel nur au Holz erbaut und um die ver schiedenen Balken u.s.w. in ihre Lage zu bringen, hatte man keine gewöhnlichen aus Hans gedrehten Taue gebraucht, sondern nur solche, die au Menschen haar verfertigt waren, um der Gottheit, welcher der Temvel geweiht ist, ein frei willige Opfer darzubringen. Ein japanisches Blatt hat nun die Menge der Menfchenhaartaue berechnet, die bei der Errichtung besagten Gebäudes zur Verwendung kamen. Danach wurden im Ganzen 24 Stück Menfchenhaartaue, die zusammen 4523 Fuß lang waren und im Durchmesser 4 bis 1 Soll maßen, verwendet. Das Gewicht dieser Taue betrug S347 Pfund und man nimmt an, daß über 830,000 Personen ihr Haupt, baar aufopferten, um diese Menge zu fammenzuöringen. In Luzern hat sich am 1. September ein Spaßvogel erlaubt, die ganze Stadt und die Dörfer auf mehrere Meilen im Umkreise sehr zur Unzeit in den April zu schicken. In allen luzerner Blättern war für' diesen Tag eine Vor stellung de berühmten LuftschifferS La moureur angekündigt, welche auf der Festwiese, der sogenannten Weymatte, vor sich gehen sollte. Eine gewaltige Menge Menschen fand sich zusammen, um dem seltenen Schauspiele zuzusehen ; namentlich auch die Bauern aus der Um, gegend kamen in Schaaren. Auf zwei Uhr mr hie Fahrt angesagt; es wurde drei Ubr, und kern Ballon ttieg auf; um yler Uhr endlich stieg oin solcher, aber k? war nur em kleiner, runder Kinder hallyn. Da begann eS gräßlich zu tagen in den Häuptern der' murrenden Schau lustigen. Plötzlich erging da Gerücht, Denmann, der Besitzer einer zur Zeit aus der Wenmatte aufgestellten Reptllkenbude, habe sich den krassen -Scherz erfaubt; es wurde immer schwule? in der Menge, und schließlich brach der Tturm lo, gegen die Bude. Die Masse obte, den Holzbau zu zerstören und den Besitze? seinen eigenen Schlangen vorzu werfen; seine Mtheueruna.rn, daß er vollkommen unschuldig sei, drangen nicht durch und es bedürfte eines gewaltigen Aufgebots der Polizei, um ihn und sein Zklgenthumzu schützen und die Ruhe wie Einzustellen.
Die France", ein H au p t Chauoinisten-Blatt, macht im Interesse französischer Brauereien dem deutschen Bier in Paris einen unermüdlichen Krieg, immer im Gewand des Patriotismus, dem Anschein nach jedoch ohne Erfolg. Das Blatt leistet jetzt einer französischen Brauerei folgende Reclame: In , den letzten Tagen sind zwei brutale Mörder in Paris hinzerichtet worden ; an diese Hinrichtung und die letzten Augenblick eines der Verurtheilten, Sellier, knüpft das Blatt an. ES schreibt: .Sellier hat nicht, wie falschlich behauptet wurde, um in den letzten Augenblicken aufrecht zu bleiben, ein Glas Rum verlangt, sondern ein GlaS Bockbier. Vor Al lem," sagte der Verurtheilte, .geben Sie mir von dem Bock der Brauerei Kreuz von Lothringen." Auf die Antwort deS Gefängniß-JnfpectorS, daß dies Bier nicht zur Hand fei, erwidert Sellier: .DaS trifft sich unglücklich, benn in allen Häusern, die ich plünderte, war eS mein größtes Vergnügen, einigen Fla, fchen dieses famosen BiereS den Hals zu brechen." Daraus ergibt sich, daß der Mörder in seinen letzten Augenblicken nicht von Besinnung war, er hatte jeden falls den Geschmack behalten."' So die .France": Die zur Ausstellung in Paris weilenden Amerikaner erden constatiren können, daß e einem französischen Blatt gelungen ist, die überseeische Reclame an Dreistigkeit und Geschmacklosigkeit weit aus zu überbieten. Der jüng ste Besuch Kö mg Humberts auf Caprera im Hause uns am Grabe Garibaldis wird als ein überaus feierlicher und ergreifender Vor gang geschildert. Eine Abtheilung See, joldaten erwies vereint mit der Jnfan, terieBefatzung auf Caprera die militS, rifchen Ehren. In dem bescheidenen steinernen Hanse deS heroischen Einsted lerS verweilte der König an zwei Stirn den. In das im Sterbezimmer auflie gende Fremdenbuch zeichnett er nicht ohn Bewegung seinen Namen ein, wel chem Beispiel die ganze Begleitung folgte. Ein Kranz au eisernen Eichen blättern wird zum. Andenken an den. königlichen .Besuch hier niedergelegt werden. Am Grabe legte' de? König ekgenhändkg einen Kranz nieder. Die Seeleute bedeckten dasselbe mit Blumen. Auch hie? verweilte Humbert wohl eine Stunde. Er unterhielt sich eingehend mit dem Custoden, Hauptmann Zicaoo, und lieg sich viele Einzelheiten de Einsiedlerlebens Garibaldis. auf der Insel erzählen. Der Veteran über reichte ihm beim Abschiede einen kleinen Strauß von Blumen aus dem Garten, den der nene-Cincinnatu selber ange legt und gepflegt hatte. DaS Fort Urbuticci wird aus Befehl deS Mona?, then fortan den Namen Fort Garibaldt Rühren. Der Bürger elfter von Odessa, Herr MaraSli, hat kürzlich, um eine Beschlußfassung zu ermöglichen, die säumigen Gemeinderäthe der Stadt in Fiakern zur Sitzung herbeiholen lasse. Jetzt wird heftig darob gestritten, wer ür die bezüglichen Kosten aufzukommen ,abe. Vor einige n Monaten in von Smolensk aus an die in Rußland lebenden Nachkommen der Familie LeSlie eine Aufforderung ergangen, sich im Geltendmachung ihrer Rechte an ver großen in Oesterreich, England und Schottland vorhandenen LeSlieschen Erbschaftsmasse zusammenzuthun. EL meldeten sich bald Aspiranten, die einen Fond bildeten und den Lieutenant LeSlie mit der Ausführung feines ProjecteS betrauten. Derselbe begab sich sofort nach Gratz und erfuhr hier, daß am L. De cember 1889 der vom österreichischen Gefed festgesetzte 0jährige Termin zur Erhebung der ErdschaftSprätensionen ablause. ES war also keine Zeit mehr en verlieren. Nach einer , Reihe von Publicationen in de? .Time" und de? .Präge? Zeitung" und nach Aufwand großer Mühe und bedeutender Kosten 1 . f in , rc I
seyle slcy neuienanr Slle feyr oalo in den Besitz folgender Documente : lj Te, stammt eines Herrn LeSlie vom Jahre 1690; 2) Testament deS Fürsten Diedrichstein, aus welchen die Erb schast übergegangen war; L. Eine Entscheidung deS Gericht in Gratz; Ein gütliches Abkommen der Nach, folgn m der weiblichen Linie vom 9. December 1859; S. Eine Copie vom Stammbaum der Familie LeSlie, der oon den Nachkommen der weiblichen Linie den, Gericht aufgestellt war, und s. Eine Aufstellung des mobilen und immobilen Vermögens der Familie LeSlie in Oesterreich, das vor 20 Jahren,, 000,000 Gulden ausmachte. Lieutenant LeSlie theilt jetzt diese Resultat durch den Smolenski Westnik seinen Mitaspi, ranken mit und erklärt zugleich, daß er nunmehr in derselben Erbschaftö,Ange legenheit nach England und Schottland gehe, wo der Nachlaß dn Familie LeSlie noch größer sein Zoll. -Besonders reichSfeind, liche Hunde muß eS im FÜrstenthum Lippe'Schaumburg geien. Das amt, liche .Anzeigeblatt deS Fürstenthum Schaumburg-Lippe" veröffentlichte jüngst Anordnungen des fürstlichen Polizei, direetorS und des fürstlichen Landrath folgenden Inhalts: Für die Zeit vom 7. bis einschließlich 1.-September d.J. erscheint es in Rücksioht auf die Einquar tirung von Kavallerie erforderlich, . daß sämmtliche Hunde in der Residenzstadt Bückeburg festgelegt erdn und virh solche hiermit angeordnet.
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