Indiana Tribüne, Volume 12, Number 360, Indianapolis, Marion County, 16 September 1889 — Page 2

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i&4Mmu Zndiana Tribüne. - - erscheint ß&aHä n Sstss. ezie lSgUche TUbün lotet durch den rkSgeriZ " Cents tu Woch. btl Ssantäg,TNbUni' 5 Cent vtt Woche. Ciid t!amn 15 Cintl der Sentkx,vnst, Per PA ,ugschi in araude,ahluns Iti ree Jahr. SsDes; Ä50D.Mov!asdM. JndZanapolis, Ind.. 16 September '89. Lanfvahn einer Verdrecherin. In Sydney, der Hauptstadt von Neu Sud-Wales in Australien, spielte sich am 21. Januar dieses JahreL der letzte düstre Act eines VerbrecherlebenS ab. Innerhalb der Gefängnißmauern von Daringhurst schritt Louifa Collins, die zweifache Gattenmörderin, bleich, aber festen Schrittes und mit einem Lächeln auf den Zügen, welche unleugbare Spuren frühe-; ,2r . 9 i . i..r ... rer Schönheit trugen, die Stufen zum Schaffott hinaus. Noch wenige Minu lm und ihr zuckender Körper hatte ausgeathmet. Die Hinrichtung einer Frau gehört in den englischen Coloxien unzweifelhaft zu den Seltenheiten, und es muß schon ein ganz besonderer Fall vorliegen, wenn der Gouverneur von seinem Begnadigungsrecht keinen Gebrauch macht. Die Volksmeinung war jetzt entschieden auf feiner Seite und es hätte nicht viel gefehlt, daß die Angeklagte nach ihrer ersten Verhaftung von eine? erbitterten Volksmenge den Händen der Beamten entrissen und gelyncht worden wäre. Die Gründe für diesen Haß des Volkes gegen die Mörderin werden sich aus der folgenden Darstellung ergeben. Vor Jahren wohnte ein ältlicher Arbeiter. Namens Andrews, mit seiner junw r c t"tfx '5 ' IZ $&JS Z ! trtraä tsar otbtitora und fleitziz. vmt, ' ttaitt sich und se ne allmal g uf ftaf . .7 '' T l t ,. , ;7 1 , ' r 1 Kmder anwachkende vaml , Da zog 16So em zunger Man Namens ; Mlchael Peter EoUmS zu ihm, den er gern aufnahm, doch es dauerte nicht lanae, als Andrews entdeckte, daß Coll r W 1 jx & I lins unerlaubten Umgang mit Frau Andrews unterhielt. Eine schreckliche Scene folgte und Andrews warf - den Störer seines häuslichen Glücks aus dem Hause. Doch setzte das ehebrecherische Weid auch danach noch heimlich ihre Zusammenfünfte mit ihrem Liebhaber fort. Plötzlich erkrankte Andrews; die Nachbarn schrieben eS der Aufregung und der an sich nicht sehr festen Gesundheit des schon bejahrten Mannes zu. Auf die Frau hatte Niemand Verdacht, namentlich, da sie auch ihren Gatten mit aufopfernder Hingebung pflegte. Die Symptome verschlimmerten sich mehr und mehr und endlich wurde Andrews durch den Tod yon seinen Leiden erlöst. Das Benehmen der Wittwe Andrews ist bereits sosort nach dem Tode ihres Mannes sehr viel Stoss zu tadelnden Bemerkungen; man erfuhr, daß sie bereits in seiner Sterbestunde an die Le-bensoersicherungs-Gesellfchaft, bei weleher der Verstorbene versichert war, die Police mit der Bitte um Auszahlung eingeschickt hatte. Doch mußte man noch viel Schlimmeres hören. Wenige Tage später wurde eine Tanzlustbarkeit abgehalten, und auf dieser erschien Frau Andrews in Begleitung ihres früheren Liebhabers CollinS! Wenige Wochen darauf waren sie Mann und Frau, und hausten in Andrews früherer Wohnung. Doch seitdem ging es mit Collins allmälig abwärts. Er sing an, sich dem Trrmk und Spiel zu ergeben, siel schlichter Gesellschaft in die Hände und schien sich überall wohler zu besinden, als in seiner Häuslichkeit. Die Beziehungen zwischen ihm und seiner Frau schienen unmer mehr zu erkalten. Da, im Jahre 1888, erkrankte auch er, und merkwüröiger Weise an .denselben Symptomen, wie der erste Mann von Louisa Collins. Sem Zustand verschlimmerte sich schnell, und nach wenigen Tagen gab er unter schrecklichen Qualen seinen Geist auf. Die Stimme des Volkes wies auf Louisa Eollins als die Mörderin. Die Aehnlichkcit der beiden Todesfälle, namentlich auch der Umstand, daß CollinS, ein. kräftiger junger Mann, ohne jeden ersichtlichen Grund erkrankt war, veranlaßten die Behörden zum Einschreiten. Die Todtenschau-Jury saß über den Fall zu Gericht, und bei der Leichenöffnung stellte sich mit Bestimmtheit heraus, daß CollinS an Arfenikoergiftung gestorben war. Louisa Collins wurde verhastet, und man unterzog sich der Mühe, auch die Leiche ihres ersten Gatten auszugraben und zu offnen. Auch hier stellte die Untersuchung starke Spuren von Arfenik in den Eingeweiden fest, und es wurde ferner nachgewiesen, daß die Angeschuldrgte damals bedeutende Mengen von Rattengift gekaust hatte. Trotz ihres LäugnenS wurde sie vor die Jury gestellt und einstimmiLdeS Doppelmsrdes schuldig befunden. Die völlige moralische Verwahrlosung der Angeklagten, selcbe von der Furchtbarkeit ibrer Schandthaten gar keinen Begriff zu ha- j t 5 , rr V C l oen icylen, erreg! US Wlaunen UNS oen Abscheu ihre? Nichter und des PublikumS. Frankreichs Handel und Bou, langer. ES scheint Niemandem aufgefallen zu sein, sagt ein Pariser Correspondent der .Post" daß beiden letzten Ereignissen in Frankreich ein Factor rnitgespielt hat, der vielleicht Serade der Reierung den Sieg über die Boulangerie in die Hand gegeben hat, obschon er scheinbar wenig mit politischen Dingen zu thun hat: der Außenhandel Frankreichs. Es ist bekannt, daß nach einer auffalsend'xositioen Handelsbilanz Frankreichs im Anfang der siebenziger Jahre dies Verhaltujß Ende dselben Jahrzehntes in'S Geaenlbkil umschlua. und die Einl uhr sodann Jahre lang dre AuSsuyr um ährlich eine Milliarde Francs uberztleg. Im Jahre 189 aettaltete nch nun der Verlauf der Ein- und Ausfuhr für Frankreich außerordentlich aünstka. Die Einkubr im Ganzen betrua 2450 Mill.

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frrc. WM S37S MorMt, stug alp um 75 Mill., die gesummte Ausfuhr betrug 1074 Mill. gegen 1797 Mill. im Vorjahre, ergab also ein Anwachsen um 177 Millionen. Noch erfreulicher ist eine Betrachtung der einzelnen Posten. Bei den Nahrungsmitteln siel die Einfuhr von 839 auf 825 Millionen, ein Zeichen daß die französische Landwirthschaft in steigendem Maße den einheimischen Bedarf deckt; die Statistik zeigt demgemäß eine vermehrte Ausfuhr an LebenZmitteln. Bei den Rohstoffen wuchsen Ein- und Ausfuhr. Bei den verarbeiteten Stoffen zeigt sich eine um G5 Millionen erhöhte Ausfuhr (991 Millionen gegen 920 im Vorjahre), und wenn dagegen auch die Einfuhr um 23 Millionen stieg, so wird mit Recht darauf hingewiesen, daß ein großer Theil davon für die Ausstellung eingeführt wurde. Das ist gewiß eine starke Ver besserung der allerdings sonst wenig befriedigenden franzosischen Waarenbilanz. Wir gehen wohl nicht fehl, wenn wir KierauS auf sieiaenden Wohlstand und

ttrinen'be Nekrlediana des französischen ' Voltes schließen. Wie sehr aber ei eme solche wirchschafmche Hebung 01t vtts 1 . ' er. .'. ' - i. I W .... "i V gierung festigen muß, liegt auf der Hand ochknttst und Haushaltung. Bekanntlich ist die Bevölkerung der Ver. Staaten so gewaltig weit in der Cultur vorgeschritten, daß die befcheidenen Begriffe .Kochen und Haushalten" bei jedem Mädchen, welches sich weit über dem demüthigen Berufe eines Dienst, madchens erhaben dünkt, nur ein verächtlichcs Lächeln oder Nasenrümpfen hervorrufen. Gegen diese aufgeklarten Ansichten junger Damen macht jlch aber hausig in den Kreisen der sonst so äußerft galanten Männerwelt eine sehr starke Opposition geltend. Wenn nach der Hochzeit die junge Gattin ihrem EheHerrn das Gestäudniß macht, daß sie von der Küche und Haushaltung weniger -ft 1 t 4 1 r x a mV viiittui, utv will uvtuuitt rtitic, uuv ttt ? & i5.f..JL V" " V' " ;,""Z .,. .b.ViZ ." .1? 'f'3 !" Bl stürm ljchen Auftritten kommen, welche gesch offene Eheband allmälig ..ks.öi ..5lS.'-n. V V" rv htt Auch einsichtige Frauen haben sich T MM MW WV i W Erkenntniß nicht verschließen können, daß es für ein junges Mädchen, wenn diese denn doch einmal später ihr Glück als Gattin und Mutter zu sinden ge, denkt, sehr zu empfehlen sei, sich vor ihrer Heirath mit dem Allernothwendigsten in Küche und Haushaltung bekannt zu machen selbst auf die Gefahr hin, ihre Studien im Klaoierspiel, oder gar in der Astronomie zu vernachlässigen. So hat Frl. Huntington in New York nach englischem und deutschem Muster eine Schule für junge Mädchen eingerichtet, in welcher diese für ein geringes Honorar sich zu perfecten Köchinnen und Haushälterinnen ausbilden können. Jedes Ding muß seinen Namen haben, und so hat denn auch dies von vielen vermögenden Gönnern und Gönnerinnen unterstützte Institut den zwar nicht besonders wohlklingenden Titel erhalten .Amerikanischer Verein für Unterricht in der Wissenschaft des Haushalts" (Ararj?an Association of Dornestic Science Training). Die Gründerin hatte erst bescheidener Weise nur aus dienende Küchenfeen, oder solche, die es werden wollten, gerechnet. Doch wurde sie freudig überrascht, als auch verständige junge Mädchen, die nicht die Absicht, oder .es Gottt sei dank nicht nothig hatten", eine dienende Stellung einmnehmen, sich sehr zahlreich meldeten. Das vorbezeichnete Ziel dieser Anstalt ist keineswegs leicht zu erreichen, denn .Eines schickt sich nicht für Alle". Frl. Huntington hat sich entschlossen und mit Recht, die goldene Mittelstraße einzuschlagen, und ihre Schülerinnen weder zu künftigen MillionärSköchinnen, noch zu Garküchendomestiken heranzuzieHeu.. .Gute und schmackhafte Hansmannskost lautet ihr Motto. Sie werden allerdings nicht lernen, Gänseleberpa steten oder Fasanenfricassee zu bereiten, aber sie stehen doch himmelweit über jenem Gros von Frauen, die ihren Mann in rührender Abwechselung mit blutigen Steaks und lederharten Ehops nebst obligaten Maiskolben und ungesalzenem Kartoffelmus zu grieszrämigen und leberkranken Dyspeptiker heranzusüttern verstehen. Bereits haben sich ln allen größeren Städten Leute gefunden, welche nach ähnlichem Muster Kochund Haushaltjchulen eingerichtet haben ; in Beweis, daß daS Bedürfniß ein allgemeines ist. Es lteht nur zu wünfchen, daß die von Frl. Huntington eingeschlagene Richtung überqll sergsältig befolgt wird. Puritanische Strenge. Die ehemaligen unter dem Namen Llus .Lawü" bekannten Gesetze Connecticuts, welche ganz den strengen und düsteren Geist der alten Puritaner athmen, sind bekannt genug. Haß geaen Alles, was unschuldige Freude und Erholung gewahrt, gegen Tanz, Theater und gesellige Spiele, grausame Strafen gegen die Uebertretung der lächerlich pemlichen Satzungen, kennzeichnen .jene erste Epoche der alten neuerglijchen Colonien. Viele Urkunden aaS jener Zeit haben sich in den alten Familien erhalten. Wir können es unS nicht verfagen, einige derselben auszugsweise hier mitzutheilen. Sie beziehen sich auf ein förmliches Strafverfahren, welches gegen einige Knaben wegen profanen Benehmens eröffnet wurve, von denen der eine der Großvater des jetzigen Besitzers jener lrkunden, Herrn Cyruö S.Bradley, wurde. Das erste Schriftstück ist eine schristliche Erklärung des Groggeschmorenen Edenezer Hlll vom März 1773, in welcher er an den Friedensrichter Selleck Silliman von Fairsield County Bericht erstattet, daß drei kleine Buben, Namens Samuel Bradley, William Wakeman und Samuel Sherwood während des Gottesdienstes am Sabbath in dem Versammlungshause (die Puritaner mieden den Ausdruck Kirche als sündlich und papistisch) .in schändlicher und gottloser i(n.!f. .jc.a li. vk! r elll, mir einanoer ne pletl uns r 1 i fv t v . . m einander mlk Nadeln gestochen haben. "wie terner, .56s ue m laAeruazer und

ansachlSloser Welje üuz den Tlyen ym und her rutschten und einaxder anstießen, und zwar zum höchsten Aergerniß der andächtigen Gemeinde. Auf diese furchtbare Anklage ergeht sofort der Befehl des Friedensrichters Silliman an den Sheriff, die drei jugendliehen Missethäter zu ergreifen und vor befaaten Friedensrichter zu schleppen, zugleich auch die Zeugen des schrecklichen Verbrechens zur Stelle zu schaffen. Der Knabe Wakeman scheint em besonders hartgesottener Sünder gewesen zu sein, denn bereits wenige Monate vorher war er wegen .Spielens, Lachens und unziemlichen Benehmens im Gotteshause" öffentlich vom Büttel mit zehn Peitschen. hieben gestrasr worden. Wie es ihm und seinen Genossen diesmal ergangen sei, darüber schweigt unsere Chronik. Die puritanischen Sittenrichter urtheilten ohne Ansehen der Person und des Geschlechts. So wurde zu derselben Zeit ein junges Madchen, Rachel Banks, die Tochter eines Bürgers vsn Fairsield, verhaftet, weil sie den Frommen durch ein bunteS seidenes Hutband Aergerniß gegeben und dieses sogar während de Gottesdienstes getragen hatte. Worin ihre Strafe bestand, ist nicht bekannt geworden. Merkwürdiger Weise ist der Haftbefehl gegen sie von dem Friedensrichter Samuel Bradley. dem Vater jenes jugendlichen Missethäters, unterschrieben. Ob er auch Gelegenheit hatte an seinem eigenen Sohn zum BrutuS zu werden und an seinem eigenen Fleisch und Blut die Strenge seiner puritanischen Grund satze zu bethätigen, darüber besitzt sein Enkel keine Aufzeichnungen. Vom Anlande. luö einer einzigenKartos, selknolle, die er im letzten Juni pflanzte, soll ein Farmer tu Tom's Rioer, N. I., zwei BushelS dartosfeln erzielt haben. Der westliche Farmer, der das noch .geboten" hat, wird jedenfalls nicht lange aus sich warten lassen. Wanduhren, diesich selb st ausziehen, hat e5 früher schon einzelne gegeben. Jetzt aber will eine Manu facturcompagnie in New Haoen, Conn., solche in neuer Form massenbaft in den Handel bringen. Der Mechanismus dieser Uhren soll äußerst einfach und da bei doch so vollkommen fein, daß beinahe das oft ersehnte .psrpet-uum mobil" (unausgesetzte Bewegung) erreicht wird. Die Uhr wird durch Elektricität stündlich einmal von selbst ausgezogen. Zu den blühendsten Jndustrien in unserem Lande gehört die Ho-senknopf-Fabrikation. .Kein Wunder" meint hierzu ein Wechselblatt, .wenn man in Betracht zieht, daß an jedem Sonntag viele Tausende von Hosenknop fen in die Opserbüchsen der verschiedenen Kirchen wandern ! Diese Erklärunaist aber jedenfalls keine genügende. Die Hauptursache liegt wohl in dem riesigen Verkaufe fertig e r und billiger Kleider hierzulande ; denn die Knöpfe sind gewöhnlich das Erste, was diese verlieren. Zur Zeit, a l 5 Harriet BeecherStowe ihren berühmten Roman .Onkel Toms Hütte" vollendete, war sie arm und sogar in bedrängten Umstanden. An einem kalten Winkermorgen schrieb sie das letzte Capitel im Geschäftslocal ihres Vostoner Verlegers, wo sie halb erfroren angelangt war und sich eine halbe Stunde am Ofen warmen mußte, ehe sie die Feder halten konnte. Drei Monate später erhielt sie einen Check auf $10,000 als erste Zahlung auf den Er, trag vom Verkauf des Werkes. Sehr h oh e Anforderungen an den Scharfsinn der Polizei hat ein chinesischer Waschonkel in Chicago ge stellt. Selbiger war in seinem Waschinstitut von zwei Kerlen, die ihre Wäsche nicht bezahlen wollten, angefallen und ziemlich übel zugerichtet worden. Er gab nuu der Polizei folgendes Signalement von seinen Angreifern: .Der eine ist großer, als der andere." Wenn die Chicagoer Polizei daraufhin die Kerle auSsindtg macht, so kann man ihr alle vergangenen Unter lassungsfünden vergeben ! Vor nahezu 50 Jahren verließ ein munterer, kaum zwölf Jahre alter Knabe heimlich daS HauS seiner Eltern in Madeira, um Schiffsjunge zu werden. Der Knabe hieß AntonioManuel DeLuce. Jüngst ist in Chicago in einem eleganten Hause ein SOjähriger Mann am Herzschlag gestorben: der Barbier, Er - Spieler und Missionär DeLight. Aus dem kleinen Portugiesen DeLuce war im Laufe der Zeit ein amerikanischer DeLight geworden. Nachdem Antonio, 1h Jahre alt, in Bostongelandet war und sein Schiff verlassen hatte, verschlug ihn daS Schicksal 1337 nach Chicago. Er wurde Barbier, und ein Capitalist, der sich - aus irgend welchen. Gründen für ihn interessirte, richtete ihm ein sehr elegantes Geschäftslocal ein, in welchem er im Laufe der Jahre viel Geld erwarb. Aber Tony DeLight verstand daS Geld auch wieder auszugeben. Er war ständiger Besucher aller Spielböllen der Stadt und leistete in der Vertilgung

geistreicher Getränke daS irgend Mögli k che. Auch ln Quacksalberet machte er, und zwar gute Geschäfte. Unter Päukengerassel und Trompeten:Geschmetter zog er mit Kutschen voller hübschen Madchen iurch die Stadt,' seine Patent-Me-dizin .Spanish Lustral" anzeigend. DaS Geld floß ihm stromweise in daS Haus und er lebte herrlich und in Freuden. Sein Nervensystem wurde durch seine LebenSweise natürlich nicht gestärkt, u. alS ihm 1875 sein Lieblingskind,ein zweijähriges Mädchen, starb, da brach er haltlos zusammen. Dann gab er seinen sünd hasten Lebenswandel auf, um als Congregationalistenmissionar zu wirken. Sein Geschäftsgeist trieb ihn jedoch, auch auf bem neuen Felde mit Pauken und Trompeten aufzutreten. UebriaenS vergaß DeLight flder die Religion seine belden Varbiergeschäste, nicht. Er fuhr faxt, aus diesen reichlichen Gewinn zu ziehen. Eines Abends ist der Mann im Bade vom Herzschlag getroffen worden und bald darauf selig gestorben, wie er.luftiz gelebt hat. - . Schon wieder hat der Vunoes - Hilfsmarschall Bernhardt, der Schrecken aller aus Europa ausgekniffe nen Gauner, einen solchen in New Fork dingfest gemacht. Diesmal war es zur Abwechslung 'wieder einmal ein Untertban des deutschen Reiches. LelnriS

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iäääÄiasS Wilhelm Gujkav Mügge aus HäÄoütg. Derselbe versah längere Zeit in Hamburg eine Stelle bei der .Lombard-Verwal-tung", einer städtischen'Anstalt, zu deren Ressort, außer mehreren Pfandhäusern, auch die .Hamburger Spar-Cassa" gehört. Mügge verschwand im Juli 1888, und bald darauf machten die Leiter der Anstalt die Entdeckung, daß mittelst gefälschte? Eintrage in 27 Vankbücher ein Gesamtbetrag von etwa 40,000 Mark anscheinend von dem Entsiohenen erhoben worden sei. ES blieb lange ein Geheimniß, wohin Mügge sich gewendet habe. Endlich hatte man Umstände ermittelt, welche es wahrscheinlich erscheinen ließen, daß er sich in New Fork aufhalte. Marschall Bernhardt erhielt deshalb vom deutschen Generalconful Feigel den Austrag, nach dem Flüchtling zu forschen. Man konnte dem Beamten keinen anderen Anhaltspunkt .als die Adresse einer Tante der Frau Mügges, Frau Walter Amelung, geben. Selbstverstandlich würden directe Nachforschun gen bei dieser Frau die Aufsindung des Gesuchten erschwert haben. Herr Bernhardt mußte sich daher darauf beschranken, in der Nachbarschaft Erkundigungen einzuziehen, und ermittelte schließlich, daß vor einigen Wochen eine Familie, welche bei der Frau Amelung gewohnt hatte, nach der .',0. Straße derzogen sei und daß der Mann eine Stelle als Verkäufer in einem Möbelgeschäfte angenommen habe. Es gelang Herrn Bernhardt nicht, die Wobnuna Mügges, welcher, wie sich später zeigte, den Namen .Gustav Kräber" angenommen hatte, aufmsinden. und er legte sich deshalb in der Nähe des Möbelgeschäftes von Friel & Hand, zwischen der 53. und 54. Straße, auf die Lauer, nachdem er ermittelt hatte, daß ein neuer Verkäufer seit einigen Wachen dort beschäftigt sei. Nachdem der Laden geöffnet war, sah der Mar schall einen Mann kommen, welcher der ihm von dem neuen Verkäufer gelieferten Beschreibung zu entsprechen schien. Der Beamte trat auf ihn zu und sprach ihn mit dem Namen Mügge an. Doch ohne seine Fassung zu verlieren, 'antwortete der Angesprochene ruhig, er heiß? nicht Mügge, sondern Kräder. Bernhardt bemerkte: .Ich mag mich im Namen geirrt haben, aber Ihr Freund in der 50. Straße schickt mich." .O, Amelung. fiel ihm nun Müage, welcher sich damit verrathen hätte, in die Rede, und der Marschall erklärte nun dem Manne ganz kühl, er sei sein Gefangener. Deutsche Loealnachrichlen. Provinz Hessen-Nassau. f In Limburg der frühere BleichenPachter Johann Wagner. f Kreisgerichtsdirektor Jeckeln und Baurath Aug. Moritz in Wiesbaden. In Frankfurt a. M. wurde bei einem Bau der Maurer Conrad Grießmann aus Eichen verschüt tet und getödtet, der Landwirth Rennsberger aus Bad Weilach wurde unterhalb Rüdeshcim als Leiche aus dem Rhein gezogen und in Schlierbach starb die Mutter des Kalkbrennereibesitzers Prinz in, folge unglücklichen Sturzes. Königreich Sachsen. Der kürzlich verstorbene Land- und Reichstagsabgeordnete Theodor Günther in Oschatz, der directe Erben nicht hinterließ, hat 'gutem Vernehmen nach das Rittergut öaalhausen seinem langjährigen Inspektor, Woldemar Handels testamentarisch vermacht. Außerdem sollen auch der Stadt und dem Dorf Saalhau? fen Vermächtnisse zufallen. Der Gutsbesitzer Karl Gottlob Müller und seine Frau Christiane Amalie, geb. Bonitz, in Wittgensdorf feierten das Fest der goldenen Hochzeit. In Dresden feierte der als Schriftsteller bekannte Hofkaplan Eduard Machatschek das 60jahrige Priesterjubiläum und der 82jährige Schneidermeister ZachariaS Losch beging das 50jährige Bürger- und Meistcrjubiläum. In Thum feierte der Posamentiermeister Karl August Einer daS 50jahrige Bürgerjubiläum. Selbstmord begingen: der Vraunkohlenwerksbesitzer Hessel in Lausigk, der Fleischermeister P. in Lengefeld und die Tochter des Gutsbesitzers Joh. Rudolf Wittig in Poppitz durch Erhängen ; der Conditor Karl Teitge aus Leipzig und der Buchhalter Platz aus Markranstädt durch Erschießen. Durch Ertrinken verunglückten: der einzige Sohn des Schneidermeisters Rudolf in Bernstadt, der erwachsene Sohn des Hausbesitzers Dittrich in Dresden, die Tochter des Gutsbesitzers Louis Ebersbach in Ortmannsdorf und die des Kui scherS Ksark in Würzen. Königreich Bayern, f In München: Der Professor der Agriculturchemie an der Universität, Dr. August Vogel. Der Schriftsetzer Johann Hammerl von München, welcher in seiner elterlichen Wohnung das' Unglück hatte, beim Spielen mit einem Gewehre seine Tante, Susanne Großmann, welche am Tische faß, durch einen Schrotschuß zu tödten, wurde dieser Tage wegen fahrlässiger Todtung zu l Monaten Gefängniß verurtheiir. Der Sohn des Zimmermanns Maier in München ist ertrunken. f In Fischerdorf Hr. Jos. Helmbrächt, vorm. Oekonom, znletzt Privatier, einer der tüchtigsten LandWirthe. Der vor drei. Monaten mir Unterschlagung von ca. 3500 M. flüchtig oegangene Postaspirant Karl Dich in Vurth i. W. wurde in Köln im .Hotel du Rhin", wo er als angeblicher Nersender A. Kraus der Firmq van der Beide von Mastricht für einige Wechsel, welche er seiner Zeit in. den unterschlagenen Geldbriesen fand, Baargeld erwartete, verhastet. Der emeritirte Cantor Jo!ann Michel Hoffmann in Schwabach eierte mit seiner Gattin diediamantene Hochzeit. Der- Bleistiftfabrikant Lothar grhr. von gaber in Stein hat unter demNamen .Frhrl von Faber'sches Fideikommiß" ein Familien-Fideikommiß errichtet, welches eines der größeren z. Zt. in Bayern bestehenden ist. Selbstmord durch Erhängen begingen: der Spielwaarenhändler Karl Richard Doruis aus Bamberg, der Gütler und Maurer Georg Kammergruber aus Ebenhof bei Simbach a. I., die Spezereihändlerswittwe Hoffmann aus Hof und der Hirt Chnsttan Geißlet aus Unterwittelsbach; der Privatier Langmaier aug Beiden chat sich erschossen und der Sattlergeselle WilHelm Zapf, aus Kulmbach ertränkte sich. DerSobn des BürSermeisterS und

Hofbesitzers Frwz HofosUer in GWcU hing wmde im Getriebe einer Dresche Maschine todtgequetscht ; infolge Sturzes kamen um's Leben: der Gutsbesitzer Georg Holzmann aus Großgründlach, die Tochter des Monteurs O. Liebers in Nürnberg und der Victualienhändler Michael Sell aus Thulba. Königreich Württemberg. Der Landpostbote Joseph Merkle von Randenweiler ist nach Unterschlagung von Postgeldern in der Höhe von t00 M. flüchtig gegangen. Ein Steckbrief ist hinter ihm erlassen. Die älteste Zeitung Württembergs ist nach einer im Journal für Buchdrucker enthaltenen Mittheilung die Riedlinger Zeitung", welche 1714 gegründet wurde; hierauf folgt die .Neckarzeitung- in Hcilbronn, gegr. 1744; Ulmer Tagblatt" 1750; .Hohenloher Bote in Oehringen, 1783; .Schwäbischer Merkur", 1785; .Haller Tagblatt", 1783; .Ulmer Landbote. 1792; .Tauberzeitung" in Mergentheim, 1794; .Schwarzwälder Bürgerzeitung" in Rottweil, 1799. Der .Staatsanzeiger" wurde erst 1805 gegründet. Der Turnverein in Söflingen beging unter Mitwirkung mehrerer auswärtiger Vereine seine 25jährige Gründungsfeier. f Der älteste Arbeiter am Münster in Ulm, K. Huggele, welcher 37 Jahre lang am Bau mitgeholfen hat und dessen charakteristischen Züge an einem der Wasserspeier verewigt worden sind. Großes Aussehen erregt die Thatsache, daß der Amtspfleger Stähle in Welzheim wegen Unregelmäßigkeiten in der Kasfenführung verhaftet und vorläufig seines Amtes entsetzt ist. Es soll sich um eine Gesammtsumme von 30,000 M. handeln. Die goldene Hochzeit feierten nachstehend benannte Ehepaare: Christoph Gammerdinger in Hagelloch, Amtsdiener Leihrer in, Kirchberg a. d. Murr, Küfermeister Johann Horlacher in Ma'mhardt, Schultheiß Fricker in Obereisenbach und Schuhmacher Heß in Ulm. Der Arbeiter Fuchs aüs Almen, dingen gerieth in den Steinbrecher der dortigen Cemetttfabrik und wurde todtgequetscht; der Webermeister Kilian Kirchhofe? aus Cannstatt wurde beim Einsetzen einer Turbine erdrückt, die Tochter des Schuhmachers Widmann in Backnang von einem umfallenden Kleiderkasten und der Fuhrmann Gottlob Digel aus Hinterweiler von einem Holzblock erschlagen ; die Fabrikarbeiterin Keller aus Niederwangen ist ertrunken ; die erwachsene Tochter deS Schultheißen Rotz in Unteropsinqen wurde überfahren und getödtet ; der Sohn des Eisengießers Dreßlcr in Ulm starb an. Vrandwunden. - G roß herzogt h um Baden. f Frau Amalie Lippe, der ehemaliae Liebling des Theaterpublikums in Heu delberg. Dieser Tage feierte der Bür gergesangverein in Lörrach daS Fest seines fünfzigjährigen Bestehens. Der Zolleinnehmer Gaßler von WaldShut, welcher in dienstlichen Angelegenheiten nach Bern gereist war, ist bei einer Kahnfahrt auf dem Thauersee ertrunken. ES begingen Selbstmord durch Erhän gen der Bürger Ferdinand Zundler aus Atzenbach bei Zell i. W. und der Accifor Riestcrer in Grunern, durch Erschießen der Sekondelientenant Kurt Eig in Garnison in Konstanz, durch Durchschneiden der Pulsadern der unter der Anschuldigung eines Verbrechens wider die Sittlichkeit in Offenburg inhaftirte Hauptlehrer W. aus Zunsweiher. Die Taglöhnerin Walburga Weißenrieder aus Limbach und die Ehefrau de AckererS Johann Heß ans Sasbach brachen das Genick; der Fuhrmann Karl Keßler aus Odenheim wuröe überfahren nnd getödtet; der Sohn des LandwirthS Joseph Becker in Weiher ist ertrunken ; der Polier Barth aus Ziegelhausen wurde von einem einstürzenden Gewölbe erschlagen. Aus der Rheinpfalz. Der frühere Straßenwärter Valentin Eberhardt nebst Ehefrau in Frankenthal begingen das Fest der goldenen Hochzeit. Der ISjahrige Jakob Gauweiler auS Essingen, welcher durch Wegwerfen eine Zündhölzchens, womit er seine Pfeife angezündet, den jüngst gemeldeten Brand im Pctroleumlager der ÄittweScharff in Landau verursacht hatte, wurde zu zwei Monaten Gefängniß, abzüglich der Untersuchungshaft, verurtheilt. s Der älteste Bürger derGcmeinde Morlautern, Heinrich Becker lli. Der Oberkellner des Hotels .Zum Löwen- in Neustadt, welcher sich erst seit kurzer Zeit in dieser Stellung befand, ist unter Mitnahme der Kasse, welch- etwas über 1200 M. ent hielt, durchgebrannt. Der Soyn "des TagnerS Konrad Kohl in Kerzenheim erlitt beim Feueranmachen tödtliche Brandwunden; der Maurer Heinrich Wilhelm aus Kleinsteinhausen fiel von einem Gerüst und erlitt innere Verletzuugen, denen er einige Tage später erlag; der Ackerer August Gotz auS Kuhardt wurde - von sernem Pferde erschlagen. Elsaß-Lothringen. t Der Oberingenicur und Erbauer der Straßenbahn, Heinrich Single, in Straßburg. Das bisherige Realprogymnasium in Markirch ist in eine Realschule umgewandelt worden. Die diesjährige Gräberschmückung auf den Schlachtfeldern um die Stadt Mch fand bei sehr unfreundlicher Witterung statt. Es wurden wenigstens 4000 Kranze auf die Gräber niedergelegt. ' Die Leiche des AckererL Jnnamann in Schemerich wurde kürzlich im Walde mit einer Schußwunde im Kopf aufgefunden. Daneben .lag JungmannS abgeschossenes Jagdgewehr. 'Die gerichtliche OrtSbesichtigung stellte fest, daß ein Jagdunsall oder ein Selbstmord ausgeschlossen seien. Infolgedessen wurde der Wirth Diderich auö GroßiSchemerich, der mit Jungmann zur Jagd ausgegangen war, verhaftet. Der LSjährige Daniel Bernhard, genannt .Knebel", aus GörSdorf hat sich erhängt. Der Bergmann Weltzenbergex 'iw KleiNkRosseln wurde vom einbrechenden Gestein erschlagen; der Gutsbesitzer Desiderius Kreutz au Saaralben brach das Genick. ' T. W. fcrpvjft. WdynkJk, Wanee Mock. ZttAMtt ' VMkreschaumpfelsen, lange deutsche Pfeifen. Cigarrenspitzen etc. bei Wm. Mucho. Na. 199 Dü Washington Str.

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