Indiana Tribüne, Volume 12, Number 359, Indianapolis, Marion County, 15 September 1889 — Page 4

Jnömna CriSüne. SonntagS-AuSgabe. Office t 120 Ost Marvland Otr. ... , g -3 Nordische Zindrü?e eineS Neu lingö.

Von OSkar JustinuS. Justus v. L!eb!g hat den Maßstab für d!e Kultur eines Volkes in dem Verbrauch von Seife zu sinden geglaubt; er hat sich verschiedene Widerlegungen gefallen lassen müssen. Sicherer erscheint mir als Standard" die Art, wie eine Nation zu speisen pflegt, und nach dieser Richtung marschiren die drei skandinavifchen Striche entschieden mit .an der Spitze der Civilisation." Das zeigt sich im Größten wie im Kleinsten. In Dänemark imponirt dem Fremden vor Allem das System des Smorrebröd zu Deutsch belegtes Butterbrot." welches man in zwanzigfacher Varietät in den Musikgärtcn wie in den CafS und NestauraniS als einen leichten Nbcndimbiß einige Stunden nach dem späten Mittagbrot einzunehmen pstegt. In keinem der drei Länder wird nämlich in den ausgedehnten Gärten, wie man dies in Deutschland gewohnt ist, an anderer Stelle warm gespeist als an den wenigen auf das Eleganteste gedeckten Tischen in oder nächst dem Pavlllon. Die warme Küche, welche mit einer Wichtigkeit und Andacht behandelt roird, die einem Vrillat - Savarin ein wohlwollendes Schmunzeln abnöthigen ürde, gestattet seine EntHeiligung." Eine solche läge aber darin, wenn die Gerichte wie bei uns, in offenen Tellern Hunderte von Schritten weit hinausgetragen würden, um an einem Tische ohne Tischtuch und gehörigen Zubehör zwisehen Seideln und Tassen halbkalt ihren Berns zu verfehlen." Wer dinircn will, muß in den Spisesal". Mr all' die Tausend von "out. siüors" und diese Zahl ist keine Uebertreibung, da die Skandinavier mit einer bei uns uns bekannten Beharrlichkeit sich weder durch Regen noch Kälte oder Sturm vom Genuß ihrer musikalischen Gartenabende Zurückhalten lassen gibt es, statt aller fonstigru Mahlzeit nur das Smorrebröd. Das klingt zwar sehr bescheiden und einförmig. schließt aber eine ganze Reihe von Abwechslungen in sich. Abgesehen davon, daß von den dreißig Sorten Brod, welche in Skandinavien bereitet werden, stets vier Qualitäten vom hellstcn Weiß bis zum brünnettesten Ton und einer unserem Pumpernickel ähnlichen Aackart zur Auswahl vorliegen, verfügt man in einem Mittelrestaurant über folgenden Velaz" : Ei, Hering, Jus, Kalbsbraten, Pökelbraten, verschiedene Wurst, Salzfleisch, Holländischer, Schweizer, Holsteinischer Käse, Roquefort, Caviar, Zunge, Gänsebrüst, Lachs, Ganielcn, Sardinen, Anchovis. Diese große Auswahl und oft eine doppelt und dreifach so umfassende blüht dem Gaste, und keine dieser Herrlichkeiten pflegt den Betrag von zehn bis fünfzehn Oere, d. i. etwa elf bis sechzehn Pfennige, zu überschreiten. In Berlin würde dies Vergnügen auf das Dreifache st,f, frttnmTi Yit rtrtt nnemnrt JJU ftbtVit VUlHIkUl VJ i) " VHM V hat sich aber diese gefällige und abwechslungsreiche Bewirthung durch ihre enorme Billigkeit, geschmackvolle Form und blitzartige Herstellung derart eingebürgert, daß das Smörrebröd als ein Nationalgericht betrachtet werden kann, wozu die vorzügliche dänische Butter das Ihrige .beizutragen scheint. Diese Bereitwilligkeit, den Consumenten nicht zur Entnahme größerer Mengen zu zwingen, sondern ihm Gelegenheit zur mannigfaltigsten Abwechslung zu geben, tritt dann in Schweden in wahrhaft monumentaler Weise im 'Sera" oder Smörgasboard" in die Erscheinung. Von kalten Hochzeitsschüsseln" spricht bereits der melancholische Prinz Hamlet ; aber ich bezweifle, daß er damit die schwedischen Schüsseln von heutzutage gemeint hat. Wären ihm diese bekannt qeweien, er hatte unmoglkch den '.'insspruch thun können, daß etwas faul sei im Staate." Die einschlägigen Gebräuche verlieren sich aber in der That :n das graueste Alterthum ; und aus der Seit, da Finnland zu Schweden geborte, bat icb auch durch Nußland der kalte Vorkosttisch unter der Bezeichnung Eangurska er Kalten. Ans dem Dampfer von Warnemünde nach Gjedzer bekamen wir dann den ersten Vsraejchmack dieser luxunöen Bewirthung zu einem bestimmten, recht niedrigen Cefannntpreis. Auf dem gedeckten Tisch befand sich ein kaltes Bullet" bestehend aus Flundern, tock fisch, Aal, Hummermavonaise, Eiern mit .Hennq und runeln. Holländischem und Ehesterkäse, Wurst, Sprotten, Sardinen und .Rother Grütze", Garnelen nebst cuuaen laschen bllllaercr Branntwein? sotten. Für alles vorstehend Genannte komme tch aur; ob aber meinem Reise gedächtniß nicht noch einige Schüsseln ntgangen sind, weiß ich nicht, denn einmal bin ich leider nicht Fachmann und rvußte manche der aufgetragenen Deliea-f-ff??' .-C X - ffli tee rnrai zu ciajuiicircn, uno groaicns verschwanden dieselben von den Tellerchen der die Tische umwandelnden Passagiere schneller, als ich sie mit Gewissenhastigseit notiren konnte. Dem Fremden, der gewohnt ist, daß ihm seine Kost vedantifch zugetheilt wird, imponirt nämlich diese Opulenz und diese scheinbare Noblesse der Bewitthung derart.'daß er, wie Kinder in einem Apfel.keller, leicht deö Guten zu viel thut. Namentlich derDeutsche hält es in seinem Pflichteifer für ein unverzeihliches Verbrechen, nicht von jedem dieser Gerichte wenigstens gekostet zu haben, und es ist ein höchst ergötzlicher Anblick, wie in den Bahnhofrestaurants die Skeifendm. in ihren abenteuerlichen Hüten und Mühchen mit jubelndem Herzen und mühsam erzwungener Zurückhältung wie die Jury auf eine? gastronomischen Ausstel- - lung umherwandeln ; sie Prüfen Alles 'un-behälte'a Alles. Der an diese Fülle, gewohnte Skandinavier gebt, viel diskreter zu Werke: er wählt nur hier und da eine Schüssel, die ihm besonders .zusagt, und belastet nicht den Magen,

.weil die Geleaenbeit so aünstig ist

Und das ist auch der Grund, warum diese hübsche Vewirthungsart sich in Deutschland so schwer eiubürgert. . Man erzählte mir, daß in Berlin ein intelligenter Restaurateur einen schwedischen Frühstücks- und Abendtisch ringerichtet habe, bei dem sich der Gast gewissermaßen wie in einem befreundeten Hause besinnt, indem er ohne specielle Abrechnung so viel und was ihm schmeckt genießen kann. Aber der gute Mann machte die Rechnung, wenn auch nicht ohne den Wirth denn der war er ja seihst doch ohne die Gaste. Diese blieben zwar nicht aus, sondern kamen, sahen und siegten über Alles, was eßbar war. Aus allen Himmelsgegenden Ber lins zogen die Besitzer der Widerstandsfähigsten Magen herbei, hungerten sich vorher ein paar Tage aus und sielen wie Heufchreckenschwäxme nicht nur über Alles her, was der schwedische Tisch des Schonen und Guten bot, sondern ruhten nicht eher, als bis die letzten Kassenscheine im Geldschrank des intelligenten Nestaurateurs angenagt waren. Das ist nun in Skandanavien anders. Der Gast, dem der Wirth mit vollem Vertrauen entgegenkommt, rechtfertigt dasselbe, inhem er diese ganze Fülle als ein appetitreizendes Vorspiel betrachtet, über welches er dann zur Tagesordnung, bestellend in warmen Gerichten, über geht. Diese, mit höchster Sorgfalt, oft mit rassinirtester Kunst aus dem allerbesten Fleisch und einer ganzen Kollektion von bei uns unbekannten vorzüglichen Seefischen bereitet, wachsen niemals zu den langathmigen Menüs aus, wie wir sie in Deutschland, speciell bei TableS d'hotes gewöhnt sind. Ein, zwei, hochstens drei Schüsseln daS ist schon das Höchste, was sich der Durchschnittsmensch nach dem opulenten Smörgasboard zu leisten vermaq. Wie aber werden dieselben aereicht? ! Ein mittlerer Nestaurateur gebietet über eine wahre Batterie neusilbernen Kannen und Kännchen, Schüsseln und Tellern, Krügen und Krügelchen, über eine fürstliche Ausstattung an Porcellan und )las, avletlen in funkelndem Nickel und Kupfer. Weiße asscn und Teller bekommt der fremde aar nickt xu Gesicht. Der romantische Stil, wie er sich mit autocktbonenKunltelementen indem Äau der alten schwedischen Kirche so unendlich reizvoll verbunden hat und in der Klein- , t r nr"C- -; r . kunst uno vom yaussleln in oer cznsnmsten Hütte aeübt. die entzückendsten Hausgeräthe in Holzschnitzerei, die lieblichsten Schmuckgegenstände in vergoldetcm Silber und bunten Steinen beherrscht er hat auch einen höchst ersreu lichen Einfluß auf den Tisch mit allem Zubehör geübt, und die großen formenschonen Neusilbergesage, welche den nnfachsten Tisch als Kaffee-, Thee-, Bouilton- oder Aquavit-Spender, die herrlichsten Schalen sur die vurtenven röveeren oder' hohen Krüge für die wundervolle Sahne krönen, geben jedem A!ahle eine gewisse, lebensfrohe Festlichkeit, die den Fremden glauben läßt, er sei an einer t-.Tift. ... o-.r. ... o-itx. .r .V surzllicyen jaici zu u)z geiaocu. Die Hahlnna von einer bis zwei Kronen, welche man beim Verlassen des Schiffes oder Baynhdf - cejtauranls emricyrei -f . i j i over gegen Die man voryer ein lnirnisbillet in das kulinarische Paradies gekauft, erscheinen einem fast wie das Douceur, das man nach einer Gasterei r - c . r. . TV! - : . int vesreunoerem qauze ozm wiener m die Hand drückt. Und dieser ua aewähltcrer Formen durchdrinat AUeS. Zu einer Tasse Kaffe, welche 20 Oere kostet, erscheint r i ..... ...rrrc elne ganze vziaruliur von ieuttoevge- ?..... . . ... t c:.. r.ftn : . . t . saen tut ocn jtance iciüu, oic auuc, den Zucker und das auch ohne Bestellung lnttjervlrle uemgeoacr; vie aie iji klein, von feinstem Porcellan und läßt ,? . t. f.i"r ri sich zwei- bis dreimal füllen. In den Stockholmer Gärten, in denen die Kellner kurze Jacken, weiße Schürzen wie in Paris und bunte Mützen jedes Etabliffement verfügt üKcr eiae andere Farbe traaen, in denen der scrvircnde Kellner sofort seine numerirte Blechmarke auf den Tuch legt, damit man ihn, ohne Kopfzerbrechen herbeirufen kann, werden an kalten' Abenden warme PlaidS den frostigeren Gästen zur Verfügung ge stellt. Vor jedcm besseren Nestauran tlt cm Infee mit oütttenraum : en Diener ist den Gästen dabei behilflich. die Kleider abzulegen. Man erscheint zu Tische wie in einem Salon. Kurzum es ist ein Dorado für civilisirte Euer. Und doch gibt es in diesem kulinarischen Goldland auch Schatten. Es scheint mir Eins zu wenig und Eins zu viel zu haben. Was mir fehlt, ist.das schäumcnde, erquickende deutsche Bier das nußbraune Bier, das trink ich so gern" die gemüthliche, behagliche Bierkneipe, ein unersetzliches Manko im Leben Skandinaviens. Was mir zu viel deucht, das ist der schwedische Punsch ! Das ist nicht der dampfende Punsch der Sylvesternacht mit all' seiner mysteriösen Poesie es ist ein kaltes Getränk, in Eis geküblt, süß und unschutdsvoll erscheinend und in kleinen Mengen angeblich gesund, aber eS wird in so unchenren Quantitäten getrunken, und seine Wirkung steht auf so vielen rosig angehauchten Gesichtern, geZchrieoen. daß Einen Jammer anfaßt ob der schrecklichen Zerstörungen, die ein Tropfen Gift" in diesem Herr lichen Volke herbeizuführen vermag. hwesische AuSyängeschttder. 'Der Fremde, der zum ersten Male eine chinesische Stadt betritt, erstaunt über den Umfang und die Mannigfaltigkeit der Aushängeschilder. Für gewöhnlich tragen dieselben nicht den Namen des Eigenthümers des betreffenden Ladens, sondern hochtrabende Sprüche moralischen Inhalts. Als Grund dafür, daß der Name des Besitzers nicht angegeben wird, führt man an, daß die Eigenthümer sich dadurch vor, der Habsucht der NegierungS-Vcamten zu fchützen suchen, welche gewöhnlich reiche, Kaufleute zum Opser für, ihre Erpres. sungen. sich wählen. Einige der häusigsten Ausschnsten auf den Schildern sind: .Ewiger Quell der Eintracht"! .Aufrichtigkeit und Treue"; .Blumenquelle", .Zehntausend Vortheile dem Eintretenden" ic. ' "' ' Zu den prächtigst decorirten Hausern

geboren die chinesischen Droauen- und Äpothekcrlllden, die in der Regel mit bizarr geschnitztem und reich vergoldetem Holzwerk sowohl äußerlich wie innerlich 1l2lfrtfr4 finK (Tis Zil t t srhrn I fiona fc4i!rS. VC.T.v s?f n t sTtrn 1 5 I yiiuiim. iuv. muwmut, iv-wv Vi;v; """Jki, haben Mitunter nachstehende Aufschrlsten: Die große Lebenshalle". Halle der Zufriedenheit und Aprikosenwalt. a j . rt . t . rfT! ZJt I oung-, ..vaue os oopreucn vs.plez- ". s U (T 1 sis X ! T v . If.iMU.M I jjuucii . jciic ujuv luiuutii iripoigcicH, üicijcuuyHmy viuuui' bern gehalten werden, haben oftmals w..t-i v! r:x i . i tan Cinii anie : n mrnicu. eis ccn ia iren für gewöhnlich, daß Herr N. N. den Puls fühlt und alle Krankheiten ymr, georocyene itnoyzn jumiict U i. w. nacy oem looiicycu vyiuuuuc. .Keine Heilung, kern Honorar." Ein anderer Medicus annoncirt sich als Specialist für Frauen- und Kinderr. . rf 'tt Krankheiten: eme ungeizlaleovi oung

einer nte imuac jern cyno. mu ocm nehmen, daß die ersten VerhandlunBemerken, daß die wertbvollen Enten, nen m m..ss

. cn t. -1. ... 1 mrfrh? mir heim r. N. ZU kabeil t o" 7 Und, von diesem Medicus mit kostbaren Krautern angefuttert worden sind und da lhr Gennn unbedmg bestimmte V"- rvilbWMm"' ternoemer uuo ayr,ager vaoen aus den Fenstern ihrer Wohnungen Mnen aushängen, aux , )eneu , iyre klarer Schl vertUNvrtt. Min n. iwu.m.vu .T, " 1 1 S 1 v r " .V. r unerfahrene Knabe werden hier mcht bctriw." ZZ)er Vaden eines Smwelnes schl tragt grob'tentyeilsdie orte: Ik,? vtt nA AAindnd lOmmAiHii' I . ' y "i i I das heint: die m: Ganzen gerösteten chmfntf nn mpimfi Ftn? WithrnFm I ciuuiiku it wivtuui wvuiwurn. . rn ' r , t t f r f t 3 ö- B. Hochzeiten, denkbar sind: das Wort ygold hat auf dle wohlbekannte wvutvvti. u" '"7""; i i m. .m. ' i tam iv a a r w m 4 i ivaroe. w iuciujci vci iuitc i. l Thier röstet, Bezug. Pfandhäuser kann un an einem Schilde erkennen, welches dem Tren-Aö im Kartenspiel ähnlich ist: es ve,ieyk aus orei zcnopien, me z,ammengefugt sind, allerdings eme entfern e atr...fix. t.ik ... . i V... ff.,sa1f Xi yuuuimi man als usyangelcyliv an joicye f Ät r t r r r . Etablissements im Westen antlisft. Die ses Zeichen befindet sich stets unter dem Namen des Ladens, der sich außerdem noch schwülstiger Bezeichnungen, wie Gütiger Gewinn" oder riedenSrelcher Zusiuß" erfreut. Opiumhauser geben aus ihren chl - dern kund, daß sowohl Patna- wie Mal-wa-Opkum verkaust wird und zwar in den :oinzkgsten Quantitäten. Haben m lvrtn(t1mfitS rtttm ttttPil Slrrtitm VH V yttlVll n...i Vh' sciioit, to yaven ,ie oie r,ilzeili Tm rr: . o . .. z.1Xj C......l .... I . , , . -r I ir iaiupcH luunlu, mimuiuH; sind anaezündet" und Pfelsen und Lampen stets zur Verfüguug der Kunden." Beim Eintritt in einen chinesischen raven Tauen xunacuji zauuniuc iciuc ttc.... r.... -jf.n. ..tl Jt is.Pavierstteifen in die Augen, die an verr.., (ZZlitfl itrt 'Vit rtllfrtfsff """"". '"."7"," ""'"V. sind. Dte daraus benndlichen Schristzeichen haben sur aewoynttch solgenoe , . . . . Bedentung: das über der bur, welche zur treppe suhrt, vesestigre Papler oesaat: Aus- und niedersteigend möge dein Gemüth stets heiter sein; und das, weites sl uoer oer iiangvur esmoer, tfneoe ,cl imi uci wmih Ein-und Ausgange". Aus dem Geldschrank kann man lesen: Zehntausend Verdienste bringen Reichthum znsammen , over aus oem iasla,len, in weis chem sich die kleme Wagfchale besindet : ,'Wage, sei gesHastig, wiege tagllck Waaren, die Tau,ende von Taels werth ? i. u t,n ? c c ... .. .?i irno." n es ein aoen, oer Mil lusländern Geschäfte macht, so kann man auf einer d:r Wände desselben lesen: Chinesen friedlich Auslander gute Freunde". Diese kurze Sentenzen werden gewöhnlich auf rothes Papier nuttelst Holzklichös gedruckt, die zeder Kausmann als ein tück Mobiliar betrachtet, In Restaurants sindet ,nan mitnnter nacyileyenoe anzeige-, vie gceoricu Gaste müssen ans ihre eigene Bagage und Werthsachen Acht geben," eine Erklarung des lrths. da er nicht für den eewalgen Verlust diese? Sachen aus. kommt. Polnische Lynchjustiz. Eine für die slawische Nasse bezeichn nende Lunchjustiz haben die Bauern des polnischen Dorfes Ljutcwo, Gonvernement Piotrkow, letzthin ausgeübt. In den dunkeln Wäldern jener Gegend hat sich eine wohlgeordnete Räuberbande I , ..'. . . häuslich nleoergelaszcn. Unter bewährtir XMirunn eines berikcbtkaten MardersNamens Luko Saws und seines Adjui tanten Auaust Auaur. eines von den preußischen Behörden veraebetts gesuchten Einbrechers und Deserteurs, und durch Zuzug von aus Sibirien entflohenen Sträflingen immer auj'S Neue verstärkt, konnte die Bande, trotz Polizei, und Militär, ungestraft weit und breit Lie umgebenden Doifcr plündern und die armen nsnt In 9!rmitfsi1ti' firtiirtn vim -vnjivn'tHiJ -. f Aber selbst die Geduld eines rolnischen Bauern hat ihre 'Grenze und' so faßte der, Mir oder? die freie altherkömmliche U rtTStitf'rlrtlMMtTi 4tfttt , tTi U vjvMvvvtjuwmitMiiij jjutit vi uuu Entschluß, auf eigene Faust aeaen die Räuber in's Feld, oder vielmehr in den Wald zu ziehen. Vier Tage und vier esr. t. iv 's f. ... cacyre lagen oie mauern im iniergau und es äelana ihnen schließlich, den Hetman Sauo uud, seinen Gehilsen, den Schwaben Bugur, lebend in ihre Gewalt zu bekommen. Was aber mit den Gefangenen anfangen? Den Behörden ausliefern und nachher zum Lohn dafür unendliche' Laufereien und Scheerereien mit den. Ablokaten" haben? ,Der rufsische Bauer hat nur ungern mit der BeHorde etwas zu thun. Er macht ihr grundsätzlich keine Anzeige und liefert ihr Niemand aus. , Er glaubt zu wissen, I -,l!tV SZXirllt Uwt flürf rtf vut viiutii)v viyiitu , vv jjip unoeauemiicy:ellen vereilen, gunulg,len Falles ein schönes , Stück Geld kosten oiH 4 s Kiti-? ltflK Frtlf können. Außerdem ist .es nicht seine Sache, und, er ist eben kein Denunji ' 1 . " i Alant , . . . :: - r ; :"!' -i T Unter dem , Schatten einer tausendjährigen Eiche wurde mitten im verschwiegenen Walde Berathung gehalten und der Beschluß gesaßt,, ohne mit den Schreibern sich , einzulassen, die , , Gefangenen unbarmherzig zu prugctnV und sie dann ruhig laufen zu lassen. Der erste Theil

des Wescblusfes mrW a.,e5 ramt a.

geführt, weniger glatt wollte es schon mit dem 9aufenlasskn an Statten aeben. Wer von russischen Bauern geprügelt U!A t .r' ..ri.c.o.-.r-.-jvuu. Dcriernr tnr elNlae KCir Daa rauren Sr.' V f. t. rrr öuttziily. juic . yaloioor geicytagenen Verbrecher mußten zunächst auf einen Leiterwaaen in da Krankenbaus der Kreisstadt Lask geschasst werden. Dort . V ergav ich, daß den Gelnnchtcn buch nrv . "... ... ' - - ' moucö lammtliche mvvtn aebrochen iToaren, eine Verletzung, an oer sie iroy sofortiger ärztlicher, Hilfe einige Shm . . ctu tislüi ikrer nl essernna ver tarben. Die vreuuiscke ReZürd- kann also ibren Steckbrief, gegen den Deserteur August Augur als erledigt betrachten. Eine Erinnerung an LoniS Napoleon. cvntercffc reaen..zu O i -wu"i4HvitMiv : X . . . in erun gefuyr: worven pno, uno zwar DOn nem Andern, als von Louis Napoleoiu Die Sache hing folgendermagen smen: Einer unserer Mitbürfl, ein Herr B.. war 1846 in London mlt m Herzog Earl von Braunschweig, on ftinZn Unterthanen vertriebenen .Diamanten-Herzog", bekannt qeworden nnd der Hrzo machte ihn zueinem Kfr, in mrffrtr ttttTfnnr, , -i ? - ' or " iiijucu ijuucn ves crzoqs qcuouc aueu LouiS Napoleon, der nach seiner Flucht ... ... c7. uuv amm qiö jviuraiiina in iionoon te und gleich Karl von Äraunschweig . . v ' ,,, nnUithnf tftrthf ruh i v v r fc i v V MW r Verbannung essen mußte. Nur be.i ...c . .. . . . . P . irnnn nrr ririnp i inTnempn nnv nna v. vp V Brod des Herzogs vermöge des Zusatzes Ö0n aUtu sullischen Genüssen etwas . - . ithwmcfhnittr mnr rt a hticl Vn 8 Mfnnn r,stna f?A As rtt in fc- huerft?n Geldverlegenheit befand. Dann half Hzog immer aus und Herr B. war bem fleinm 55, so wurde er in den weisen des Herzogs nur genannt, eine 1 . . ' reckt mnvatki cke Persönlichkeit aeworden, weil er die betreffenden Checks auszuschreiben und dein Prinzen elnzuhandlaen pneate. T)H rnifTi lernt .(Serisirt ntisif rtes rade anwesend, bat er Herrn V., seinen cwrn on :mmtx nus fein Wiederkommen und den Uweck desselben. vor:ubeiten, une der Sekretär that das stets mit solcherWarme.dalZderkleine Louis" ie vergebens zum zweiten Mal vorsprach, as hatte den Prinzen zu der Annahme , . . t r. c ... t. . ..r nc n,r ir II m nrBJICrm Ä?. cht unbedeutend wäre, und als er später . . . ' . ' ' w 7 . . behufs Erledigung einiger privater An neWaetiheitm m Berlin verweilte erbiel nnn 6Mt:& mVton einen Nriek. in melckein iknn der Vrint mittkeilte, daü er I 7 r . s ' ' ' v . . . ... nroüari ac dee habt. (?r in uff v., Qannnt an Manama durckstecken. I i r t m .rt. l. ? oavel sei iiluym uno )kio IN unenoilmer u, verdienen, die Nläne seien in II" 11" " w - - I " - inem Kopf bereits alle fertia und es feMtca ,r Ausführnng derselben nur Kleinigkeit von 10 Millionen Pfund ,.zttl, MiMonen Mark,. Die aber werde Herzog Karl doch mit Leichtigkeit selbst ben resp, herbeischassen können und dch der Herzog aus die Sache näher eingehe, darauf möge er seinen Einfluß seinem 5errn aeltend macken. Bei Ueimx Rückkehr nach London hielt Herr B. für seine Pflicht, dem Herzog mx dieser napoleonifchen Idee Mittheing zu machen. Der aber lachte hell a Ullb meinte, ob denn der kleine . w Louis" verdreht geworden sei. ls aus dem Kleinen Louis" Napoleon III. geworden war, hatte er übrigens Herrn V. nicht vergessen. Mit demHerm mx dieser nach Paris übergesiedelt, Bei einer Audienz, welche er bei Napoleon einmal hatte, bot ihm der Kaiser ine Stellung in feinen Diensten an. Herr V. aber schlug dieselbe mit denWortm ÖU: Majestät werden über kl,r: Ü0er lang mit meinem Vaterlande Krieg heainnen wollen, und dann würde mick ine Macht der Welt daran verhindern durch vorzeltiaett Verratl, .brer Vläne I NLstti, iviFttiti ii rMrtrtion " ........ ........Vj QK. Napoleon lächelte und sagte : Sie irren sich über meine Plane. Aber reichen Sie mir Ihre Hand. Sie sind ein bra: ver Mann!" Das war im Jahre 1853 'n ayre ivrs lras crr aus einer kleinen Bahnstation vor London mit der kaiserlichen Familie zusammen. Napoleon hatte ihn sofort erkannt, winkte ihn zu sich heran, und in der Erinnerung an : ii i . f . i , umeucoung ,agie er zu tym: ie sehen, Frankreich in besteat.obne da ein deittscher Patriot aus meiner Umgebung l st" lf. "Cl f . . 11 erraiy geuor yar. (Berliner B. Courier".) Dle Krone des hl. Stefan. : Ehe Ludwia . Kossutb nach Niederleguug der Diktatur als Flüchtling am 17. August 1849 die türkische Grenze iiArfsfirtt sj .tC ...A.:rj.... nvvM(imj V IVvijf UU 4llllUl llill Gebiet bei Alt-Orsova an versteckter und nur wenigen Vertrauten bekannter Stelle die Krone des heiligen Stephan und,, die I fr tnnr 11 aawIiJI ? i.. -t X, . f? : ? . i itwuijw üullfHc wviöniiiiggsnigntcji vergraben. Diese von der. Li'terreickischen Negierung beharrlich,! aber lange vergeblich . gesuchten Kleinodien: wurden , ii' r n. . , . . - j enoucg nix ayre lüäd ausgesunden, Wie die Entdeckung, herbeiaefübrt wurde. ist noch immer Geheimniß obwohl ohne Fxage Verrath dabei im Spiel , war und auch über die Person des Zwischenträgers in Ungarn kein Zweifel herrscht ; i wie es aber bei der Ausgrabung herging,,darüber hat erst in jüngster Zeit der einzige noch lebende Äuaentenae des Voraanaes interessante Aufschlüsse gegeben. ,, Die Krone und die Krönungs-Jnsig-nien, welche in einer großen eisernen Kiste bei Qrsova vergraben waren, wurirtr V.t-r Sst!jn:fj crrt vi.i vv vm ViCüClU(UjCU ,ä'(tiOr psziczovils, oem , auvtmann SauerI I ViAim rNt.:fu-.i-I c preltt, dem OberiNkvector der: DonauDamvschifffahrMelellschast'Lazzrics dem Hauptmann Wajand, ? dem Inge"!ur Johann Prokop,, dem österreichischen Spion Jaßmaty, dem Maschinisten Franz Dingl und dem commandirenden Major Kargeren der Nähe von Qrsova ausgesunden, von der versallenen Brücke des alten l Esernaflusses fünfundsechzig Schritte und von dem in der Nähe des Berges befindlichen großen Maulbeer-

I , ... ... .. . .. ...--T.

umevlerundzwanzig Schritte entfernt, er noch lange träumen wird Auk dkese r ' ' x ru .r Die Schatze waren zwischen zwei Bü- überzeuaeud Wette u mL- C Dieselben Beobachtungen sind bekanntlich schentief vergraben Außer den Ge- Wir auch, bei dem Gefechtserercieren des nannten war Niemand bei der Aufsin- nem Homuths?aM emSck?t n! preuL.schen Gardecorps gemach! worden, vung zugegen. Das ganze Gebiet war DinASalifZ Sr '$1 dem sich

mir einem .lltar-Eordon umgeben, c TrV 7 "a,'i'iyuHijw i Vit- I Ci f . i . -r. . c ! . I vvn tjvvu, tüiuuc uvev ok ßiH Ui t c v t juvuc miyi luiocii, oa vie juonaii oamals die ganze Gegend überschwemmte. Vor dem Tage der Aufnnduna. als die fsit ....... IX. d jf. c r ' n I uiuiy fiwiuuivtu, cet itacne oer 0 ictrn i ckische Soion 5anmatu die a&M&tt daß morgen" die Krone zum Vorschein f m t ' -... v w m mm

kommen würde, und in der That Wurde 'cy"r auem gnr olezer prucy ; ancy tevNe am nacbsten Taae nfaekunden lose Dinge haben ihre Reiseabenteuer.

Besibe eines Mitaliedes w Uflih befand sich eine impromsirte Zeichnung, aus wezcyer genau angegeben war, wo sich die verorabene ftrmr fc,.fmW 7Sr ' jj " r rr "v. " . - , vcpion asmaw matt von der Brücke, Major Karger von dem Maulbeerbaüme aus die anaeaebene Dillant und nacb kurzer Zeit wurde der bezeichnete Dovvelbuick aukaekunden. m l,5nsKrone sammt allen Krönungsinsignien ...c,... -TM ? I maty aus der Kiste. Der österreichische plon etzte die fcctiiac öttone. zuerst auf sein eigenes Haupt und dann auf die Köpfe seiner Genossen. Diese Schätze übernabm dann Erzherzog Albrecht und unter seiner Oberaussicht wurden sie nach r r r v, t . i' 5ü5te vesoroerk. I Den historisch denkwürdigen Ort der Aussindung wird der Primatial-Jnge-kfn WfrtPrt ni- DTitarJ V y V V Y f V W VV 4Vft I arabuna znaeaen war. demnächst abtticknen, separat den Aufsmdungsort und das D rjr. . t. e-n. . . I iiiimci, ui jycitycin oie eijeruc ijie genfnt mitrVx CTsi atSo MZsv vnoijsm v..vv. WV VV I V SJ UV W4 , 4Vv4Vyw I von Karl Blaba aemalt werden, wird Johann Prokop dem Nationalmuseum spenden, gemeinsam mtt den beiden Zweigen, welche er von dem historisch denkwürdiaen Busche abschnitt und welche er

vHijmwcu wui. icgroBcenerne sa le, ZZ, 1 in welcher sich die Schätze befanden, schneben stand: Muster ohne Werth"; wnrde in ein in der 3!ähe befindliches thörichter Weise aber gab er der jungen Haus befördert, wo sie der MaickZnisr Dame auch ihre Mutter mit. Daß

Dingl aussprengten Das Haus umgab das lunge Dlng , durchaus mcht so ganz Militär. Die heilige Krone der unga- .,ot)ne" war, sollte sich schon nach kurzer riicken Nation nalnn hr P5?nit tä Zelt durch ihr Benehmen zeigen. In

i . wr" iü"u i

p . . , .Im w i v r . r ,.

bisher als Reliquien bewahrte. Von Jenen, welche die Stekanskrone auk-

. - nach seinen Angaben und Zeichnnndas Bild für die Nation anaefertiat. welches den Moment der Aufsindung der Krone verewiacn wird. Veduts der AuinahmenwirdJnqenieurProkopdemnächst iwirdJngenieurProkopdcmnächst rrm- w 7-n rf m mit dem Maler Karl Vlaha an den Ort der Aussindung reisen. FranzösischeLlebhavereien. Die Pariser baben sich, wie die Voss Ztg." erzählt, einige Wochen lang von Prinzen", den Söhnen benachbarter Könige" und vier Leibmnsikanten auf Kostendes französischen Staats ein vergnügtes Leben. In Wirklichkeit giebt es gar keine Nalus, und der Schwarze war nur Schulze oder Vorsteher eines kleinen Negerdorfes, wozu er von den französischen Behörden für kleine Dienste, die er als Votenganger, Führer ze geleistet batte. ernannt worden war. Trok5 dem nahm man fein Königthum ernst, drängte sich um ihn und erwies ihm alle möglichen Ehren, was schließlich Dinahj . . ' . ' . ' . . . allsn, der bald selber eine große Meinung von sich bekam, als ihm auch vollkommend gebührend hinnahm. Auch der Schah von Persien, der um dieselbe Zeit sich in Paris aushielt, ist in den Scbwindel hineingefallen. Dinah-Saliju siel dem persischen Monarchen bei einem Feste l , A 1 7 i . . sy, , oes Herrn puuer auf, uno oer scyay traate. wer der wundert cde tckmarze Main sei. Man saate ibm. es lei der I J w - ' - - ' ' - J I ' " " i t .iconig i'taiUS. t ' ' r ' Der Schah wunte nichts von den Nat . . 4. ' r . , ms uno iyrem ottige, dachte aver. es ,tt r rt 1 1 i n mir rnimtnsn c r v ts YVV f 411 VW WiUUVl?' genossen ein paar freundliche Worte zu sprechen. Er winkte ihn also heran, - , n c. i. t t r , lie inn iieoen jico slycn uno i pracy lyn i a;x. cnr- -s. t':i'.t:tA uiuuijuj uii 'ji.uin:v''Vu luuu oicje Sprache nicht sehr geläufig, Dinah-Sff-lisuh spricht sie gar nicht, obschon er Mohammedaner ist und den Koran kennen MUß. Der Perser nd der Neger mußten also mit Hilfe eines französischen Dolmetschers mit einander verkehren. Es war spät, der Schah war müde, er Tiwrfl rtTirt Vii 1Tforrt!fnt .ü. tt L. c. "j'Vo . r QlhtnX U itttS TtlS h.tt .m- ;, W4v v uv w vni wtvuiui nnf ihn Tags darauf zu besuchen. DinahSalifu, sehr geschmeichelt, kam ,natür? lich. Sun hatte der Schah Zeit,. seinen Eollegen gründlich anszufragen.. Wvher er sei? , Aus Afrika. Schon. Wo v.?.: t5..::7:. cr 2 " ' A "h nen Augenblick lang und erwiderte dreist: Dreimal so gro, wie Frankrelch.", Der Schah sah lhn . starr W. und schwieg die rasche, Antwort. Der Schah wollte eine genaue Zahl haben. Das setzte den Sieger ein wenig in Verlegenheit,! denn Zahlcnbegrifse sind ihm nicht sehr aelausia. Er war' aber dennoch der'Laae ijcwmyiui, . venu iu vci gioicn unver- ' ' Tl . -nl. ' H, " ' Itotciiycii uiiiwüncic et iiao) $ einigem Nachdenken: Dreihundert Millionen." Das war so unverschämt gelogen .daß der Schah' glaubte, falsch verstanden zn haben, und, nicht wester bei? der Sache rr... n . ' verweilte.' Dinah-SaliiU nzablte von seinen schlo sern. MegimenternKrteas schiffen, . Schätzen- so viel und so lang, daß der Schah eine hohe . Meinung Hon ihm ' bekam und ihm einen , Ehrensabel schenkte. - Alle, diese Crftlgei, mächten Dinah-Salifu sehr frech und er, glaubte seine Lügen selbst. Veraus eigenen, , Flunkereien unterstand er j sich knrz vor ftiner Abreise von Paris, gegen den Major Noirot,' der ihn vom Senegal hierhergebracht hatte, aufzumucken. Der Major ist aber anscheinend Negerkönigen gewachsen, denn er langte sich einen tüchtigen Stock und maß dem dreisten DinahSalifu eine Tracht Prügel an, von der

sanven. levt nur noch Johann Prokop, j armen Äelyoricn aue Äksinnung geund da er schon ein älterer Mann ist, schwunden; er svürte nicht, daß er. der

einem gewöhnlichen Schwanen in der von ver lcywcizerljcyen nulgavepojlan- lazerizeui ouneiier regicuen vic vm ergötzlichsten Weise an 5er Nase herum- stalt auf Basel ein Geldpacket im Wer- Anderer auf der Jtük wch tcrn StJlou führen lassen. Der Neger nannte sich the von ö t40 Francs, welches er sofort Bis Ende I8d3 wmdcn mtt Llcchd-mnMrn König Diah-Salifu, Beherrscher der zum Postamte in St. Georgen zurück- I,8&,513 Passagiere Nalus, und führte, als solcher mit seiner brachte. Da sing- denn die Strafe für glücklich über den Ocean beMert, gcwi cm ftnrn. einiaen ibm anvertrauten kleinen den Leichtsinn an: fcharfePrüsung seines gutes Zeugniß für die BelickcheitdicicrQnie.

etne , ttfint- wtne '-wann - erkundigte Beziehung, unr Volumen welches die iKällen, Connrtm und Versammlunam er sich weiter: Und wie viele Untertha- Pulvergase ,n dem Augenblick einnehmen :"vr' .z,,, n i. nen hast Du denn? Sehr viele" M Mülse auN in welchem dasGe- ff liberalen Bedingungen rersuzung.

und folgsam und der Makor Noinat? bLzu seiner C

uvet ian zu oeliagen. " a Ein kostbares Muster ohne Werth." . v ' c . Wenn Jemand eine Re, e thut, so ... ' w kann er was erzählen! Nicht den MenSchickte da ein Herr in der Schweiz, im Kanton Lern, eine kleine Schraube auf ""hm, vcajis freunde aus dein Schwarzwalde anfrage. . m h ,mfrntt rh.. Ol.. I i " lluiu udctt clt. lellirr Schraubenfamilie zu sich nehmen und weiter ver,orgen wolle. Ganz diesem etsezwcck entsprechend und damit Niemand Ne hoher dewerthe. als sie es ver diente, band der Absender der Schraube ikknpn iirnüen 5l??s?nasz nrt mnm:if rt demselben Wagen in jenen Kreisen Bnesbeutel genannt fuhr ern behäbiger Herr mit, dem man seine Vermögllchkett" osort ansah; er wollte nach Äasel um vaselv,tchmoen m erheblichem Betrage zu bezahlen. r r wm iri fr VV-ft W 1 t r ajic velven ameix icoiangeucn na; bald an ihn heran: Die Kleine smg mtt durchbohrenden Blicken und eleganten iftiiffliinnfit nn. eine (fSrtnüf fnt dnL "V " w -w " wy m v lrf ja los. uns bald kam es zu einer AnNäherung; immer tiefer bohrte sich die fviA- l. VJ fv . nilllbc ovlt m ymyuuij uc uui, I mtS ntß im tlrtfiVnhftl )stf rtnTistif rtitffi v v ... m...vv. .v w noch die Mutter dazwischen kam, da war es um. ihn geschehen er konnie weder rucr- nocy vorwarrs. Wtuemos yalle die Gesellschaft ihn am Schnürchen und zwar an dem, welches die Schraube mit ihrem Reisepaß verband. Als man in Basel dem Gefährt entstieg, war dem I n .r i . ' r . n . reiche Herr, machtlos von yanv zu Hano gelangte, daß Niemand ihn auf seine Ilnverletztheit und Gesundheit prüfte. im seinem Schädel brummte es nur: Mrwie 'nauS aus der Schweiz, auf I i y-w irt t Nir wie 'nauS aus der Schweiz, auf den Schwarzmald mit meiner angeschraubten Liebe ! Und dabin kam er ancy, um schnall! zu erwacyen. Der rechtmäßige Empfanger der Schraube, Weißer heißt der Ehrenmann. sah sich das Slnhängsel der Schraube naher an und entdeckte neben der Faktur" I . i , m . i n , -m Aeuneren und spater, vor ver muagave an die schweizerische Postverwaltung, genaue Feststellung seines ganzen inneren Zustandes. Just zur selben Zeit herrschte in den Diensträumen des schweizerischen Postamts in Basel ein anfgeregtes Treiben: galt es doch, das Fehlen eineö Geldpackets im Werthe von 5140 Francs aufzuklären. Mitten in diese Erregung schlug plötzlich ein sonnigheller Blitzstrahl, mittelst deizen die kalZerllche Ober-Post-Direktion in Konstanz mittheilte, daß sich i . . txr k . t c. eln oerarriges erlynua auf o wunoerbare Weisenach St. Georg im Schwarzwalde verirrt kabe. Von der Schraube war keine Rede mehr, sie wird wohl in Gluthhitze irgend eines Kessels ihren LeiHtsinn büßen. Der kaiserlichen OberPostdirektion inKonstanz hat die schweiI . rx. cm; ...u:..n:. m v u"V.lUil""v" V4 xl"vf'u z'ravrlranien eier oie reis-'Dv ivireci w . ' tion daselbst gedankt. Möae so I rxr r.. tr- r,....rx. ,t.3..:i ' 7. I juiiicjjt uic jt-cjiyt3cucyiyjcuuuii yicci wundersame beschichte die ganze I ci-ni x rxri , mt. . . ... m mm jTT m- 9 tr , r Pv, veum.ki.,uu,. wnwane vnii im 11111 11111111 mini tu. i nu n r i ur i " - , , " oder mehrere ihrer Glieder vor Schaden an Vermogeu und Vertrauenswürdigse.MT.v w vtwuyu m. Knall freies Pulver und andere Märchen. Unter dieser Ueberschrift bringt die Neue Züricher Ztg. einen Aussatz, welcher weit verbreitete, irrige Vorstellungen berichtigen soll. 5cfa Kabe in den lekten ackr bis ebn Monaten Gelegenheit gehabt heißt es I C . . It : I vj, oie i;crcörra3niöieii iauiyipu I On.s- i',.... ... .,. ipUlüHUUCU ttilUCU jU lllUtil Uilü damit zu erperimentiren, in den letzten Tagen noch mlt demjenigen von Avigliana (bei Turin), das eines der besten jetzt enstirenden ist und ich fühle mich veranlaßt, hier Folgendes zu bemerken: , v? -'o, . " tt . JLI L 1 u i . Nückston erzeugt. Beides, sind mechanische Unmöglichkeiten. Die Stärke des iKnalles steht offenbar in direkter schoß die Laufmüudung verläßt, und zur Svannung ' welche ' die Pulvergase in diesem Augenblick haben. Ich bin überteuat. da mm Veisviel eine Windbüchse unter aleicken Umständen ziemlich aenau I n . . .. . c. einen even 0 slarlen oinau. geoen wuroe. I AjltxtQZnoz vom. -iimujrc.cn PU.ocr maa wobl durch das Schießen mit blinden Patronen entstanden , sein, bei welchen der Knall schwach genug war um auf einige Hundert Meter 'beinahe gar ' l-''. ' :'l c Ni meyr vernommen zu zveroen. M9 st r-1"". j: r. r . ist erstaunlich, daß solcher Unsinn,,, wie die Legende vom knallfretnünd sogar vom , rückstoßfreien Pulver allgemein geglaubt und stets weiter und weiter verbreitet werden konnte; z auch le . Poesie hat sich des knallfreien Pulvers bereits bemächtigt, so daß schließlich sogarLcute, "htti sn,Z solchen , Sachen , doch etwas verstehen sollten, daran glauben , konnten. Ich habe sogar von ansländischen Ossicieren schon Anfragen bekommen, wie es sich eigentlich mit dem knallfreien" und rückstoßfreien" Pulver verhalte, und ob das wirklich möglich fei. Ich habe naturllch in obigem Sinne geantwortet."

i f r p rvr -r "i i r v , rj v jtt

)auTv '-

, UÜCt UJOl Uli? iUUUJltl tUVU5

Die Sommernihe. Tausmie Z?o Lar.t!eutk und Arkeitem im Qmmtt tZglich ren Mvrzru bis Abmd der brenuendm H!ße ellsgesktzt, wodurch diese Ncnschkn lncht Vsm SonLknstich kkM ?erdeu. Häufiger jcdsch erschewea Ldere Kra hrÜSsonLkU Qd ernstlich Unordnungen des Kopses und Mgent stkd die Folgen'do deu zu tltlm erbeuca iu einer überitztm Luft. D!e Leber wird rntZ!:lz, VkrstezfMg folgt nd die Gs?e tdlt iß Wlut. Die Haut ird gelb ur.d troS,d!e Zunge leschlsg. Der Mensch tst krank. Gegen alle diese KrsnkZeiiZerschewANgen giebt ti sichere und schnelle Hülfe durch RAMuAses TROFFEN dem großen deutschen ZZWtrcimgungsmittcl. Von tZOserben trrt deutsch en Fail!en ver tcn diese Troxscn kZö eine ZZamilicn-Mcdizin akrfant, d!e a?e oben aJgraebenm ilraieü erfcbcinMZeä heilt. Die Trczfc bringe die Leler zu vrser TbätZZkeit, entfnne die übersiüssiae Galle, treiben kLe Unreinizfettc auS ' dem Älute, erfrischen die HsM. ßrbm bem Nage neue Sxsnnksst Lud dcftrde ei Freke Ausdünstung durch die Poren. Der kranke Ncnsch CCt wieder xesund, sewe Commerlkiden sind erbe! nd er kaun der it Lust und Lirie betten. Vre! SS Ctg; in tfltn po'Zeke XU CHARLES A. V0GELE8 CO.. Ba!tIacri,l!J. . Mne vorzügliche Gelegenheit zur Uebey'ahrt zwischen Temschland und Amerika bietet die bewährte und beliebte Aal imore Linie des NlZrddetttsckett Llond. ' ' ' t ruyuuzt vemmmn. neuen uno er. W SSSr " ' ZaikNNore ttttO cremen irret mb nehmen Passagiere zu sehr bWgcn Pre' sen. Gute Äerpslcgung! ErrhlmZgttchste Wettere AuZkunst ertheilen: A. Schumcher & o , ErneralAgknikN, Vlo. 5 Süd Sah Str.. Baltimore. oder deren Vertreter im Inland e. F.. WILL PA8TZEB, Apotheker, ..qsr:nttm Mämae VreZse "l0? "IMMN. flßiflC PM,.. n- . i t r-r Recepten Besondere Sorgfalt. K I mft mrtlfnrttrtlt tfiiltt. ß"T M VI- V! twwnwwwr- w . j -w XLnitx dem Latks.tzauS. Nahe der Transser-Car. fk. CuheVs t r 1 tvi iVrtrtl Isrt SlllUllH llvü liWUV4Uluni. ' L Prachtvoller Vaen sur anr: I rli th ff u m m Gute.Getrünke, ausmerkzame ÄeNenung I m0 III Süd ZNeridlan . Etrafze.1 Jeden Samstag Abend ausge. zcichneter Lunch. Die MÄWttAVöBÄ O0?V. No. 10 Süd Meridkan.Strabe. ltzintkr dru, Mrrcha!? 9jXt ?Bant) LlbsolUt diebs-tt.feUerfest. I ' ameS F. Failcy. G. G. ComelmS, I U' U ' Pr5f.dknt. Viccprösidkvt., O. R. Frenzel, Secretär, i ShtSlirt umAufladnn do WMHpsvik?? skd M,dn ftr nnd aulrvütt jttzrUH ermittlet. Nozart-Aake, Q w S JohnM. KoenZger, Agent. "" O ' ; fTÄ9 Mr!r,U tAUftrA 'XtimTi. ' uv M8v lujwnut lum tmiiiuc Lokal in der Stadt! Die gnäumige nnd schön eingerichtete Halle steht 'Wercmen, Lo.' gen und Privaten zur Abhaltung von vr.0. G. PFAFE, OfNee Stunden I 97 ALABAMA - STRASSE WiZ 830 Vormittags und von 12 bis 2 . Nachmittag?. HO. 425 11ADIS0N AVENUE. Bon 9 10 Vorm., 34 Nachm., 7-8 Abends. rmd rn es- Xxl&lvt Cfjlct. 2 821 'Benins ttt. j. George Müller, (Nachfvtt ton L. H. nanttj zt -f fZ ' ' LE 'WA-iil'ij W'Tjfa mM-A DieNnseriignng vonNeeepien ii Ce($itltiK zuvettilZstger, sachversisdizn Weis. Südroest Ecke der OSI WATHINGTON lind OST STRASSE.

fisaama& j&kM. TRADE t kXf ) MARK. M mP

owuzz

Pl IflM:Klk M mi

Mm m n-