Indiana Tribüne, Volume 12, Number 357, Indianapolis, Marion County, 13 September 1889 — Page 2
Zndiam Tribüne.
Erscheint gSgftä ssd Sts. !rie Sgttche .?lün," koftet durch den ,gn U GnA rr Woch. fcU Sonntag..TNbün- 5 ent pr Wach. Bitfet Zammn 15 Kcntl oUx C5 Sintl pit Ranat, P? P,ft ,ngschlckr t voraud,ailung ZS k Sahr. OsSeet O. MervlandSr. Indianapolis, Ind., l3. September '39. Oiaa'rnii in Llmertka. luk dim Sltvtl. nztigtr.z Ähl'niütI ist so geeignet, alle hoch, tonenden Phrasen über den auSaezeichneten Stand - unserer ' modernen Myralität zum SchZen zii bringen, als die jährlich sichjNiehrenven Fälle von Bestrasun. gen n,egen Bigamie. Daß ein Einwsndenr, der seine grau und Kinder vor Iwifig daheim gelassen hat, um die Mittel zu ihrer Ueberfahrt erst hier zu verdienen, nach einiger Zeit seine Gattin Vergißt und ine Inländerin Heirath et, daß dann lötzlich Gattin No. 1 uner artet roie ein Gespenst auftaucht ; oder daß ein herumreisender Handwerker an jedem neuen Aufenthaltsort ieder eine anhere Frau heimführt daS Alles sind so alltägliche Fälle, daß sie kaum noch Sensation erregen. Thatsachlich wird das Verbrechen der Digami im Volke kaum noch mit Abscheu und Empörung, sondern mit Gleichgiltigkeit betrachtet. Und eS ist viel häusiger, als man nach den ZeitungSberichten glauben sollte. Kommt der Gelegenheit einer Ehescheidung daS Verbrechen zur Kenntniß des Richters, so hält dieser eS oft nicht einmal der Mühe für werth, den Staatsanwalt mtlich davon in Kenntniß zu setzen. Wekhald sollte er auch? Ist es nicht ein sehr Lausiger Fall, daß die schnöde betrozenen Weiber des Verbrechers, von übelangebrachtem Mitleide oder anderen Motiven bewegt, ihm verzeihen oder gar ihre Zuneigung zu ihm offen zur Schau tragen? Diele traurigen Zustande sind einmal Folgen der verwahrlosten Ehegesetzgedung, sie sind aber auch ebenso sehr Anzeigen socialer Uebel. Die Eheschließung wird bei uns so leicht gemacht, daß sie geradezu für die leichtsinnigen und gedankenlosen Thoren gemacht zu sein scheint. Ist nicht die Ehe, auf welcher die Familie, daS Erbrecht und Eigen thum beruht, einer der folgenschwersten Acte im menschlichen Leben? Und doch dürfen Personen selbständig eine Ehe eingehen, welche wegen ihres jugendlichen Alers nicht einmal rechtSgiltige Verträge bschließm können! Wohl nifsen wir, daß eS Zeiten gab, zu denen die Begün ftigung früher Eheschließungen im Interesse der Ver. Staaten lag ; in den Anfängen der Republik wollte man die Vermehrung der dünn gesäten Vevölkerung begünstigen. Die Weisheit einer derartigen Politik ist höchst zweifelhast. Gesetze pflegen Mißstande, denen sie abhelfen sollen, lange zu überdauern, denn .Es erben sich Gesetz' und Rechte Wie eine ew'ge Krankheit fort; Vernunft wird Unsinn,Wohlthat Plage: Weh Dir, daß Du ein Enkel bist ! Zuwiesen Worten hat Altmeister Göthe die Starrhett der Geketze gekennzeichnet, wofür das Recht den kurzen Spruch hat: Da'5 Gesetz bleibt bestehen, auch wenn die rUrfache für feine Entstehung wegfällt Die Befürchtung, die Eolonien Amerikas könnten durch die Wilden oder mangelnden Zuzug von Europa ausster lmr ist längst, längst geschwunden, und doch. bestehen noch die Gesetze, welche dieser FurHt.ihr,Dasein verdanken ! In einem geordneten Staate mit verständigen Ehegesetzen reguliren sich die Eheschließungen nach bestimmten Norrnen, solange die Ehe die Gründung und Erhaltung einer Familie zum Zweck hat. Niemand, der diese redliche Absicht hat, wird eher heirathen, als bis er sich im Stande sieht, Weib und Kind zu ernähren. $ch.ist die Leichtigkeit der Eheschließung an sich nicht der einzige Grund für die 'vielen leichtsinnigen Heirathen und sür dle Häusigkeit der Bigamie in den Ver. Staaten. Mit je weniger Ueberlegung eine Ehe eingegangen wird, je jünger und unerfahrener die Gatten sind, desto wahrscheinsicher ist die baldige Enttäuschung wenn wir zu ihrer Ehre immer noch annehmen 'wollen, daß sie sich gewisie Illusionen vorgegaukelt hatten. Sie gehen auseinander Ehescheidungen sind ziemlich kostspielig und keins von Beiden .oJ;anjt jrn Verbrechen zu begehen, wenn fiz wieder heirathen. Auf diese Weise wird das von der Gesetzgebung so heilig gehalteneJnstitut der Ehe'zu rjnem bequemen Mittel für Einehung lockerer Geschlechtsverbindungen herabgewürdigt. Die Freizügigkeit, die ungeheure Größe des Gebiets der Ver. Staaten macht eine Verfolgung fast un, möglich, und der schuldbeladene Flüchtling aus dem Osten macht im Westen unter "neuem Namen und angenehmem Aeußerit immerhin eine ganz leidliche Figur, und, wenn er darauf ausgeht, auch eine gute Partie. KüiMch wurde eine Statistik oerofsent licht, welche beweisen sollte, dah die Manner dle nmfle Veranlagung zu mt saekdungen geben. Es st Mlt der bta listik eine. eigene Sache ; man muß sehr vorsichtig, mit ihnen umgehen. In dies sem Falle beweisen ihre Zahlen aber nur, daß die 'Mehrzahl der Ehescheidungen von Frauen ausgeht, und daß als ScheidungSgrund derjenige der böslichen Werlsssunz vorwiegt. Der Grund ist sehr negativ denn er gibt nur die That sache an, daß der Mann Frau und ilinb spornstreich? verlassen hat, nicht aber den Grund, der ihn fortgetrieben hat. Man irddoch nicht etwa glauben, daßJemand eine lohnende Thätigkeit so mir nichts, dir nichts verlaßt und in die Welt hinausläust, dle? mi er sich amüsiren will ?; ,'llfo, den Grund bekommen wir nicht' zu ersahren, denn der Mann ist eben auf und davon und vertheidigt sich icht. . Auch i, anderen FLffen wird eS die Frau vorz'kehen. sich regelrecht jcheiden zu lasten. Meist ist sie seßhafter, dur die .Nüclncht auf ibre Familie ae,
ÄSeaSi
dundeit, mio würde an 'öemjelven Orte .licht wieder Heiratyen konncl, wenn fu nicht regelrecht geschieden ist. Herumziehende Frauen gibt es trotz aller Emancipation nicht viele in Amerika. Es sind also praktische Gründe, welche die Frauen veranlassen, hSusiger, als Ebemänner, die Scheidung nachzusuchen, nicht ein Uebermaß von Moralität auf ihrer Seite. Hat die Frau vor oder auch noch nach der Heirath ihr Brot selbst verdient, so fallt damit für die Denkweise vieler Männer die Pflicht des Unterhalts und das qualende Bewußtsein weg, daß sie ohne ihn hilflos dem Elend preisgegeben ist. Die Kinder sind in wenigen Fallen ein festes Bindealied zwischen Mann und Frau. Wachsen sie heran, fo emancipiren sie sich bald, und betrachten das elterliche Haus kaum noch als Schlasstätte. Die Familie eristirt nur noch dem Begriffe nach, nicht aber in der Wirklichkeit. Die Grundläge der Sittlichkeit ist aber in .der Familie zU"finden. Weder die Schul,, noch der Verkehr mit der Außenwelt vermögen sie zu ersetzen. Diese Verhältnisfe walten für Knaben und Mädchen gleichmäßig ob, beide Geschlechter wachsen unter den gleichen Einflüssen heran. Es wäre daher kaum zu verstehen, wenn ein Uebermaß der Moralität bet einend von Beiden vorhanden sein sollte. Wie dem Uebel der überhandnehmenden Bigamie abzuhelfen fei, ist eine schwierige Frage. Gesetze nützen wenig, solange sie im Widerspruch mit der Volksmeinung stehen, und das strengste Strafgesetz bleibt ein todter Buchstabe, solangeNichter und Geschworene unter dem Drucke der öffentlichen Meinung stehen. WaS aber frühere lare und schlechte Gesetze gesündigt haben, das ist schwer wieder gutzumachen. Deutsche in Washington. tlnter einem Theil der deutschen Ein ?ohncr Washington'S herrschte jüngst fröhliche Feststimmung. Die Schwaben in Washington feierten kürzlich ihr Cann statter Volksfest. Das Wetter war außerordentlich günstig, dennoch war daS Fest kein Erfolg. Dieses Schwabenfest und das Fest des dortigen Schützenver eins sind die einzigen alljährlich wiederkehrenden dentjchen Volksfeste in der Bundeshauptstadt. Sie verdienten in früheren Jahren auch den Namen Volks feste, denn die gesammte deutsche Bevölkerung Washingtons betheiligte sich daran. 'Jetzt ist daS anders geworden. Die Wahrheit zu ss in, es steckt in diesen Deutschen nicht mehr der rechte deutsche Sinn. Daher kommt es, daß ihre Feste auch nicht mehr das Gepräge natürlicher Frische und Urwüchsigkeit, sondern etwas Gemachtes und Erzwungenes an sich tragen, das nicht im Stande ist, die Thcilnehmer in die rechte Fest stimmung zu versetzen. Man kaun bei einem der deutschen Feste stundenlang unter den dabei Versammelten umhergehen, ohne auch nur ein einziges deutsches Wort zu hören. Das junge Volk, auch solche junge Barschen und Mädchen, die kaum länger als fünf oder sechs Jahre von Deutschland weg sind, radebrichi englisch. , Trotzdem gegen 1520,000 Deutsche in Washington wohnen, ist es bis jetzt, außer bei dem Siegesfest im Jahre 1371, noch niemals gelungen, es dahin zu bringen, daß sie einmal in größerer Masse als Deutsche sich ossentuch bemerkbar gemacht hätten. Die meisten ihrer Vereine veranstalten im Winter einen Ball und im Sommer einen oder zwei Ausstüge, aber auch bei diesen Gelegenheiten wird ein Fremder es schwerlich entdecken, daß er sich unter Deutschen befindet; der traute Laut unserer deutschen Mutterspräche tönt ihm fast nirgends in's Ohr. Schon gar häusig ist der Versuch gemacht worden, diese Deutschen für gewisse wichtige Fragen, wie die Prohibitionsfrage, etwas mehr zu erwärmen und sie dahin zu bringen, daß sie als eine geschlossene Phalanx eine feste Stellung dazu einnähmen. Es ging nicht. Schon mehr als einmal ist ein Anlauf gemacht worden, um dort eine tägliche deutsche Zeitung in's Leben zu rufen. Aber eS ging nicht. Bei solchem Stand der Dinge darf sich Niemand wundern, daß der in jung ster Zeit von einem Theil der deutschamerikanischen Presse angeregte und mit gewiß sehr löblichem Eifer erfochtene Gedanke, den Tag, an welchem nn Jahre 1G83 dte Creselder Mennomten als dle ersten deutschen Eolonisten in Philadelphia landeten, nämlich den dritten lrichtiger wäre gewesen: den sechsten) October zu einem allgemeinen deutsch-ameri-kanischen Feiertag zu erheben, die Deutschen Washingtons völlig unberührt ge lassen hat. Es wird ja doch nichts daraus", lautet die stereotype Antwort, welche zo recht dle 'hellnahmloitzkett und Trägheit charakterisirt. Land und HauSwtrthschastlicyeS. Sauen das Pressen ihrer Junqen abzugewöhnen. iv 5? er ' . :t. zunge Wauen nno jegr geneigr, lyrr Ferkel zu sresten, und die Gewohnheit entsteht wahrscheinlich, wenn es versäumt wird, die verendeten Ferkel sofort zu entfernen. Eine sehr werthvolle Sau im Besitz eines Farmers fraß ihren ersten Wurf von 7 werkeln und auck den :weiten von 11, indem sie wie ein wilder Wolf darüber Hersiel und, ohne sich um das jämmerliche Quieken zu kümmern. olle ,n kurzer Zeu verzchlang. Wl? thaten damals beinahe etwas Borellrges, nämlich, dem Thier den Sckcdel eirn schlagen, und waren fest entschlosien, daß eS nie kvkeder (SUrlfftmheit hnhen frtsst " - pVf MMV die Jungen zu fressen. .Ader während die Monate verainaen. fanden wir sie wieder trachtig, und beim Gespräch mit einigen Nachbarn darüber sagte uns ein alter Züchter, er habe aedoct. wenn dle Sau zur Zeit des Ferkeln einige Pfund alten Speck bekommt, sie die Jungen in Ruhe länt. Dies schien uns einleuchtend. wissend, daß zur Zeit der Trächtigkeit eine eigenthümliche Freßlust allen Tbieren eigen ist. Wir sparten mit dem Speck nicht. Am Tage vor dem Ferkeln bekam dle sau zmer Pfuno spr und gleich , nach der Heourt nochmals mehrere Pfund vielleicht drei und vier Pfund zu verschiedenen Zeiten des Tages und nochmals am nächsten Tage. Sie hatte wie j der 11 Ferkel, das nächste Mal hatte sie lä unttaS lekte Mal 15 5hm. Di.
Vorsicht", mehr oder weniacr fettes Fleisch
zu geben, wurde jedes Mal angewendet, und die Sau hat seitdem die Jungen nie belästigt; ein oder zweimal fraß sie selbst die verendeten nicht, als sie Geleqenheit dazu hatte." So schreibt ein Farmer aus Iowa. Mittel gegen die Keller, faule der Kartoffeln. Bekanntlich zieht der gebrannte Kalk begierig die Feuchtigkeit an sich. Bringt man ihn beim Einkellern der Kartoffeln in die Mitte des Haufens, unter oder über denselben, so macht er die Kartoffeln trocken und erhält sie völlig gesund. Vergleichende Versuche haben ergeben, daß in der Weise behandelte Kartoffeln gesund blieben, wahrend andere derjelven orte und Farbe, die aber nicht mit ungelöschtem Kalk aufgeschichtet worden sind,stark faulten. Der Kalk würd durch eine dünne Schicht Reisig,. Stroh oder Häcks sel oder rn emcm Korb oder ack vonden Kartoffeln getrennt gehalten und..in.i . s , ir . t faustgroßen iuaen eingelegt, cacy i Abraumung der Kartoyeln laßt sich dieser Kalk noch zur Kalkung (Büngung). deö Bodens benutzten, und wer ohnehin zu dieser Operation schreiten muß, thut daher nach der Meinung von Erfahrenen wohl, den ersorderllchen Kalr schon im Herbst auzufahren und ihn zuerst zur onservlruna seiner Kartoffeln und hernach erst im Felde zu verwenden. hixx Beselttquna der Klaue n s e u ch e. Wie ein landwirthschaftli ches Blatt schreibt, gibt es ein einfaches, gute? Mittel zur Beseitigung der Klauene r tt ? r ? . . crr . . . eucye oei cyasen: Vtan graoe vor oer Schafstallthur ein fast so breites Loch, als die Thür des Stalles breit ist, circa 10 bis 15 Fu lang, clrca 8 Zoll tief ; bei leichtem Boden muß man es mit flachen Ziegeln aussetzen und mlt Kalk vergießen, bei festem Lehmboden ist dieS qar nicht nötbiq. Dann fülle man das Loch mit Wasser, thue Chlorkalk hinein und streue ein wenig Stroh darüber. Jetzt lan man die Schafe heraus, sie qehen nun natürlich sämmtlich durch das ?ir l r . r r i r i Iraner uno wascyen ncy aus o,e,e felber die Füße. Man muß dieses Loch öfters mit Wasser und Chlorkalk wieder füllen und so einige Tage hintereinander die Schase durchtreiben. Eald wird man die Besserung merken. saut das zeitraubende Paschen und Einschmie ren fort. Sind einzelne Thiere schon veraltet lahm, so schneide man vorher die faule Stelle etwas rein, damlt da Wasser besser eindringen und somit heilen kann. Es ist dies ein ebenso einfaches ie gutes Mittel. mm Oo Jnlande. Unweit Council Bluffs. Ja., hat der Farmer John Anderfon auf schreallche Welse Selbstmord beganaeu. Er goß sich am Morgen , eine Menge Petroleum über Kopf und Kleider und steckte letztere in Brand. In Flammen gehüllt stürzte er zum Hause hinaus in das' Kornfeld und konnte von den nacheilenden ?!achoarn erst ne halbe Male von seiner Wohnung eingeholt werden. Die Kleider waren ihm vom Leibe gevrannt und durch die Masse Petroleum, die er über sich gegossen hatte, war er selbst tn Brand gerathen. Dle fleucht gen Theile seiner Brust waren ganz verkohlt. Er starb am nächsten Moraen unter entsetzlichen Qualen. Anderson beging die That in einem Anfall von Geiltesstorung, verursacht durch den Gram über den Verlust eines seiner Kinder, welches vor etlichen Monaten gestorden war. Er hinterlaßt eine Frau und vier Kinder. In der Sauregurken-Zeii werden auch die Geister"Spukgeschich-. ten häufiger, als gewöhnlich. Wir haben in letzter Zeit öfters solches Zeug, das jedenfalls von culturhistorischem Interesse ist, den Lesern vorgeführt. Neuerdings wird aus Pittsburg geschrieben: Auf der Südseite cursirt augenblicklich eine sonderbare Spukgeschichte. Fast in jeder Nacht geht, sobald die Glocke 12 geschlagen, ein schlanker und in einen Mantel geyuuter u)cann, welcher mtt kinem großen Schlapphut bekleidet ist, eiligst von der Richtung deS Flusses die Carsonstr. entlang und verschwindet dann plötzlich auf einem einsamen Felde. Ihm folgt hinkend ein magerer Hund, der eine an seinem Halsband befestigte Kette nach stch zieht. Mehrere Personen haben den nächtlichen Wanderer gesehen und angerufen, aber keine Antwort erhalten. Ein alter Mann, elcher in der Nähe des Depots der Eastle ShannonBahn eine Tabsköhandluna betreibt, warf letzthin mit einem Steine nach dem Hunde,, welcher, obwohl er getroffen wurde, keinen Laut von sich gab. Die Polizei, welche von dem Geisterspuk in Kenntniß gesetzt wurde, wird dem Geiste auf den Lelb- rucken. Der Wirrwarr unserer Gesetzgebung und Gesetzverwaltuna ist kürz lich wieder durch ein Vorkommniß im Staate New Nork in gelungener Weise veranschaulicht worden. Hatte da' im Supremegerlcht für das Eounty Onon dago ein gewisser Johnson auf absolute Scheldung von seiner besseren Halste' geklagt. Aber am selben Tage reicht auch die Frau Johnson, und zwar trn Supremegericht für das Countn Eortland, eine Scheidungsklage gegen ihren Gatten ein. In beiden Fällen erhob der beklagte Theil keine Einsprache, und so wurde am selben Tage und sogar zur selben Stunde in beiden' Processen Scheidung bewilligt. Im CoUntn Onondago gestattete das Gericht Hrn. Johnson, sich nach Belieben iederzuverheirathen, und verbot das der Beklagten ; dagegen gab in Cortland-County dasselbe Gericht de Frau die Erlaubniß zur Wiederverheirathung, und verbot dies dem Mann. Beides geschah auf Grund de New Yorker StaatSgesetzeS. Jetzt fragt eS 'sich: welche Erlaubniß, und welches Verbot soll gelten? Der Kuddelmuddel hat bereits praktische Gestalt angenomt men, da Frau Johnson auf Grund der 'in Cortland:County "erlangten Erlaub Tiiß sich wiederverhcirathete, aber ihr neuer Gatte bereits um UngiltigkeitSerKlärung der Heirath auf Grund des in Onondago-County auSgesprschinen Ver botes nachgesucht hat. Der Vaptistenprediger ß. K. GrifsiS, welcher aus Wanconda, unweit Chicago mit seiner jungen, bild sauberen Nachbarin ZZrl.'AnnaTidmarslz j durchbrannte, und seine Gattin nebst Ikvet Kmdern der Lurl-rü lner Ge-
lNelnde überließ, hat ein KenkeuerNches
vorleben gehabt. Seine Eltern und Geschwister hatte er nie kennen gelernt, sondern bis zu seinem sechzehnten LebenSjahre hatte er in der Wildniß unte, Indianern gelebt. Später war er ein gesürchteter, aber allzeit lustiger Eowboy". Vor ungesähr sechs Jahren schloß er sich gleich als Lieutenant einer Heils armee - Compagnie an und als solcher führte er seine Gattin heim, mit der er wenige Monate nach der Hochzeit zur Baptistenkirche übertrat. In dieser bildete er sich zu einem vielversprechenden Prediger heran, wirkte zuerst in Toronto, Canada, und kam dann, mit vielen EmPfehlungen versehen, nach Wanconda, o er unter der Schaar seiner Gläubigen auch seine neue Verehrerin fand. Unter dem Vorwande. einer Priesterconvention in Chicago beiwohnen zu müssen, verließ f: k i ir .i. err t iclne rau, mleryeie zagen uno Pferd, holte seine Geliebte ab und verdustete dann nach unbekannten Gegenden. Der Elende hat nicht nur keinen ent zum Unterhalt semer Famllie zurückgelassen, sondern auch die Kostbarkeiten seiner Frau mitaenommen, während seine Geliebte ihrer Mutter $100 ! Uayl. ' Die Laufbahn eines durchgebrannten österreichischen Postdiebes und amerikanischen Spelunkenbesitzers ..r:.. T!j . ti s! Y .rf r t . Vl eltt zlcmllcy ployucyes noe genommen. Es wird darüber aus New York berichtet : Bor ungefähr drei Wochen erhielt BundeS-Hilfsmarfchall Bernhardt vom hiesigen österreichischen Consul, Ritter von Palitschek-, den Auftrag. Josef Vullan, den ehemallgen Postdtrector zu Zengg in Ungarn, welcher mit 23,000 Gulden nach Amerika durchaebrannt war, wieder Anzufangen. Eine Photographle und genaue Personalbeschrelbung deS Gaumrs wurde dem Marschall vom Herrn v. Palitschek ebenfalls emgehändigt. Bernhardt machte sich an die Arbeit und fand bald aus, daß Bussan sich nach seiner Ankunft in New )ovt in dem dänischen Hotel, No. 84 Greenwichstr., aufgehalten hatte. Von dort führte seine Spur nach den Häusern No. 227 und 229 Chrystiestr., zwei berüchtigten Spelunken sür cjriin?" Deutsche, welche Bussan seit einiger Zeit mit großem Prosit betrieben hatte. An einem der letzten Abende erschien Marschall Bernhardt in No. 229 Chlstiestr. Auf den ersten Blick erkannte er den Gesuchten, obwohl derselbe sich durch Abrasiren seineS Bartes unkenntlich zu machen versucht hatte. Als Bussan sah, daß er nicht mehr entschlüpfen konnte, gab er zu, der durchgebrannte Postdirector aus Zengg zu sein ; über den Kasfendiebstahl wollte er sich nicht naher auslassen; er meinte, die Gefchichte fei fehr verwik seit" und auf keinen Fall werde er freiwillig nach Ungarn zurückgehen. Er bestand daraus, daß ein regelrechtes AuSlieferungSverfahren eingeleitet werde. Bussan glaubt nämlich, die österreichische Negierung sei nicht im Stande, ihm eine Fälschung nachzuweisen, und nur auf Grund einer solchen könne er ausgeliefert werden. Marschall Bernhardt legte dem Burschen Handschellen an und brachte ihn in's Ludlowstr.-Gefängniß. Unterweg wurde der Arrestant gefragt, weß, halb er denn das gestohlene Geld in einem so gemeinen Geschäfte" angelegt habe, worauf er meinte, das bezahle sich besser, als irgend etwas Anderes. Es kam auch weiter heraus, daß Bussan im Begriff stand, da Haus No. IIS Delanceystr. zu erwerben, in welchem ebenfalls lüderliche Gesinde! sein Wesen treibt. Aussän hatte in Ungarn seine Frau nebst S Kindern zurückgelassen und kürzlich einen Agenten binausgeschickt, welcher die Familie herüberholen sollte. Vom Auslande. . In Genf sollen demnächst die Memoiren Aksakows erscheinen. In diesem Buche wird auch ein vom 22. Mai datirteS Schreiben des damaligen ThronfolgerS und jetzigen Zaren Alexander III. an Akfakom Ausnahme sinden, das ein merkwürdiges Streiflicht auf den Eha rakter des gegenwärtigen Beherrschers von Rußland wirft. Dieses Schreiben lautet wie folgt: Mein lieber Freund Aksakow! Ich muß Ihnen wiederholt sagen, daß ich mit meiner Lage durchaus nicht zufrieden bin. Sie ist zu glänzend für meinen Charakter, dem nur die Ruhe und das Familienleben behagt. Das Hosleben ist für mich nicht geeignet. Ich leide täglich, indem ich verpflichtet bin, mit den Männern am Hofe Umgang zu pflegen. - Ich kann mich aber nicht daran gewöhnen, deren Erbärmlichkeiten mit kaltem Blut zu beurtheilen. Und doch geschieht dies Alles lediglich, um äußere Auszeichnungen zu erlangen, die meiner Ansicht nach keine Kopeke werth sind. Ich fühle mich unglücklich in dieser Gesellschast, unter diese Männern, die ich selbst dann nicht dulden möchte, wenn sie Lakaien wären. Doch ach, sie nehmen die höchsten Staatsämter ein!... .Mi! einem Worte, mein Bester, ich muß zugeben, daß ich mit dem Tode meines Bruders Unsägliches verloren babe. Ich eigne mich nicht sür die hohe Ittist'ioti, die mir das Geschick bestimmte, denn wenn mir schsn die Last als Thronfolger unerträglich erscheint, um wie viel jchwerer wird mir jene sein, die mir in Zukunst zu tragen bevorsteht. Dies, ge liebter Frennd. ist das arone Gebeimnin. daS' ich Ihnen lange schon mittheilen wollte; ich halte es .sür überflüssig, Sie zu bitten, es Niemandem zu entdecken, da Sie wohl begreifen, was mir daS kosten konnte...." Um jeden Zweifel ander Echtheit dieses Briefes im Voraus zu beseitigen, wollen die Herausgeber de, Memoiren AksakowS glttchzeitia auch daS Facsimile des Briefes dem Buche kinoer leiben. Das Landesdenkmal bei'Worth. da? dort Zlum Andenken an d,e' gefallenen Bayern errichtet worden ist naa) Maßstab und künstlerischem Werth eines. der bedeutendsten unter allen auS entsprechendem Anlaß innerhalb r Jif-tr-v n i . . ' euii)lanos ent uanvenen ivchSvlunaen .ijV daS Werk de, Arch. Prof. Fr Tbtersch und deS Bildbauers Nr? NiZ mann in München, deren Entwurf in .Ini.'IÜae -....r jsic rrr . r ' um grjlieoenen iasenocrocr bunq den Sie errunaen fcntf rw v , t'uj s " -7 .t . .. Unterbau desselben bildet. U mW 5Deu,tschen Vauzeitung entnehmen, eine litM'i L i ! ; i 'v L . i 1 ': ' ,l """n. formen gehaltene fttmftTttfiiß' mfsfnr,m-"'" W!. l iL ii I P WMVtllllHlU VI UUI JlVCl oye vciujcn .eiieul i und die Bestimmuna bat. dte nyö erbaltenen und t f-z . . l n rt 1 in .
sammelnden mesle der vel WörthFröschs weiler gebliebenen, bayrischen Krieger aufzunehmen. Eine mit Kupfer beschlagen? Thür führt von der Vorderfront in den durch Stützen getheilten, durch schmale Schlitze erleuchteten Innenraum; 2 Bronze-Reliefs, die neben der Thür eingelassen sind, enthalten je auf einer von 2 Genien mit Palmen und Kränzen eingeschlossenen Tafel die Namen aller Schlachten und Gefechte des Feldzugs von 1870 und 71, an denen die bayrischen Truppen theilgenommen haben. Ueber dem flachen Dache des Unterbaueö lagert an der Vorderseite ein in Bronze gegossener Löwe, hinter dem auf quadratischem Steinsockel als Krönung des Ganzen eine herrliche, gleichfalls in Bronze gegossene Figuren - Gruppe sich erhebt: eine Siegesgöttin, die einen noch im Tode die eroberte feindliche Fahne
restyaltenden barrlschen Kneger stützt, während sie im Begriff ist, sein Haupt mit dem Siegeskranze zu schmücken. An der Vorderseite des Sockels steht die einfache Inschrift: Bayern seinen gefalle, nen Söhnen," während die Seiten di Jahreszahlen 1870 und 1871 enthalten. Die Restauration des Wormser Domes, eines der schönsten Denkmäler romanischer Baukunst, die nun schon lang. hin und her erwogen wurde, scheint jetzt endlich zur That zu werden. Nachdem schon vor ungefähr drei Jahren sich ein Ausschuß gebildet, welcher der Frage näher treten sollte, und nachdem verschiedene Berühmtheiten im Baufach zu Rathe gezogen waren, entstanden Schmierigkeiten darüber, wie die Dombaurestauration vorgenommen werden sollte. Die größte Schwierigkeit erwuchs dadurch, daß die verschiedenen Baumeister verschiedene Ansichten über die Ursachen der Schäden entwickelten. Jetzt theilt das Dombau - Comite in Wormser Blättern mit, daß dieser Tage von Seiten des DombaUkComiteS bezw. des Kirchenvorstandes zu St. Peter mit dem Plosessor Freiherrn von Schmidt in München, dem Wiederhersteller der St. Catharinenkirche in Oppenheim, ein Ver trag bezüglich der Vorarbeiten abgeschlössen sei. Dieselben umfassen eine Darstellung des gegenwärtigen Bestandes des Domes in Grundrisien, Aufrissen, Durchschnitten mit Angabe derjenigen Einzeltheilen, welche vo maß gebender Bedeutung sür die vollständige Wiederherstellung sein werden, ferner eine Darstellung des Domes in vollkommen fertigem Zustande, sowie Kostenanschlag und Bauentwurf. Sämmtliche Arbeiten sollen, wenn möglich, bis zum 15. Mai 1L90 fertig gestellt sein und er. fordern eine Summe von 15,000 Mark. Freiherr von Schmidt hat bereits di, Arbeiten begonnen. Dem Lehrer einer Berliner höheren Schule siel es auf, daß er in letzter Zeit zu wiederholten Malen Schüler dabei überrascdte, wie sie mit Uhren spielten, und als dies kürzlich wieder ein? mal der Fall war, da drängte sich ihm zusällig die Frage auf die Lippen, woher der Knabe die Uhr habe. Die hat mir der Hofmann verkauft," war die Antwort. Hofmann, einer der Schüler jener Classe, wurde nun befragt und gestand nach einigem Zögern ein, daß er an elf seiner Mitschüler Uhren auf Abzahlung verkauft habe. Die Käufer verpflichteten sich, wöchentlich 20 Pfennige bis 1 Mark an Hofmann zu entrichten und ertheilte ihnen H. in kleinen Contobüchern Quittung über den Empfang des Geldes. Die Uhren hatte der Knabe aus dem Geschüft seines OnkelS gestohlen, um sich durch den Verkauf derselben Taschengeld zu verschaffen. Später gab der jugend liche Dieb noch zu, auch mit Kindern an, derer Schulen gleiche Geschäfte gemacht zu haben. Der Inhaber des eigenartigen Abzahlungsgeschäfts, sowie seine Kunden wurden exemplarisch bestrast und sämmtliche Uhren dem Bestohlenen wieder zugestellt. Der Handel dauerte U reits fünf Wochen und hatte Hesmanr schon über 100 Mark eingebracht. Bei der letzten Ziehung der königl. preußischen Lotterie lasen zwei Bürger in Erfurt ihre Nummer mit einem Gewinn ?on 1500 M. Der eine legte gleich ein Faß Bier auf, der andere steckte verschiedene größere Rechnungen ein, um sie sofort zu berichtigen. Aber ls sie zu dem Lotterie-Collector kamen, usuhren sie, das LooS sei nur mit dem Einsatz gezogen, der Gewinn war eir Druckfehler! Der vielbenannte G renzKommissar Schnaebele, welcher 188S von dem berliner Commissär wegen Spionage verhaftet und später wieder frei gelassen wurde, ist dem Petit Jour nal zufolge.an die pariser Präfectur veretz t worden, um dort die Fremdenpolizei u leiten. Russische Blätter veröffentlichen folgende interessante Mitthei lungen über die Preise, welche die hervorragendsten Schriststeller Rußlands für den Verkauf ihrer gesammelten Werke erzielt haben. Kurz vor feinem Tode verkaufte Turgenjew das Recht der Her ausgäbe seiner Werke auf emkge Zeit" Herrn Glasnnow, .für 20,000 Rubel. Auch Schtschedrin (Ssültukow) unterhan belle wenige Tage vor seinem Tode mit demMoSkau'schen Buchhändler Dumnom (Firma Ssalajewy). Domnom bot 60.000 Rubel, aber die Sache zerschlug sich. Bon anderen bekannten Schriftstellern erhielten für daS Recht der Herausgabe ihrer Werke: Gogol 00,000 Rubel, Puschkin 35,0 Rubel, Shukowskij 5000 Rubel, Kr )lrn? für seine Fabeln 14,000 Rudel, Rekccssow 15,000 Rubel, Gcntscha ow 35,000 Rubel, Ostrowskij 10,000 Rubel (sür eine Ausgabe), Grigorowitsch 500 Rubel, Atjakow L000 Rubel (sür eine Ausgabe), Mey 1000 Rubel. In der letzten Zelt verkaufte der Volksschriststeller Gieb UZpenSkij seine Äerke den Herren Pawlenkow und Ssi birjakow für 25,000 Rubel. HerrPaw 'lenkom veranstaltete eine billige Ausgäbe, die in einem Jahre einen Absatz von 10,000 Eremplaren fand. Die fiöchsten Preise haben übrigens die in Rußland gebräuchlichen povulären LehrSucher erzielt; so zahlte der Buchhändler Polubojarinow dem Verfasser der Lehrbücher sür Arithmetik, JewtuschewSkij, 60,000 Rubel. Die besten Bürgen kaust man bei b. Schmedil, No. 423 Virginia Avenue.
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& MARK V 02 Xiiimmut&aS' DA3 GROSSER Schmerzcnheilnntte!. Gegen Neuralgie. El Jahr. Houston, TersS, Zunk, 1888. Ei Zab lsna litt ich an euralgische Schmerzen und mußtt einen Stock gebrauchen. St. Jalobs Oel htilte mich. Thoö. Mattiä. Drei Monate. Dayton. O., 25. 3!, 1888. Litt drei Monate an GesichlSaenralgie; eine Flasche St. Jakobs Oel hnUe mich. V. F. Enttn. In 20 Lklnute. Zr,luaton, All 23. Etat 1889. Ungefähr drei Jahre nück liu Fr EgkcN TenePck an Stoff nd estchttuemalgie Ne liu drei Tage; nachdem sie Vt. Jakobs Oel ersuch! haue Verschwand die Schmmen w 29 Kumten. Jaß. T. Veodner, Vpttheker. . TM CHARLES A. VOGELER CO Biltlawi, KL DyAMchMmM IBME mEkirn f.--r. skr --i ST gegen alle ArankheKen der o Brust, der Lungen und der Kehle. ftvx ta Oriaknal-VaSeten. Vrell 25 CaUs. Nünf Packele sür l Do2u. I alle Spothe .ken ,u haben, da wird nach Empfang des vetragtß frei Versandt. Man adresstre : m CHARLES A. YOGSLER CO- R.. NszcäVö ! John M. Kosnlirer, Agent. Da größte, schönfte und älteste derartige Lokal in der Stadt. Vic gerännlige uvd schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Loge und Private zur Abhaltung von Ballen, Konzerten und Versammluugen unter liberalen Beding. ge zur Verfügung. Sozialistische SöSüöoW! Negelmätziae Geschäfts . Verfammkma jeden zweitm Sonntag im Monat in der Arbeiter.Halle. Neue ittglieder werden m dm rege? rnäßigen Versammlungen aufgenommen. ZZonatNcZtt Veitrag 15 gntts. Mitglieder der Sektion können auch Mitglieder der Krankenkasse werden. Deutsch Arbeiter schliegt Cn& an ! Luxus ! Die See Liue üontt" (l&flTLUnbOOO&l BAHN). Diel ausgezeichnete Bahn bttttba Paffagiere nach Olncilnnati, Oleeltänel Ou.flo.lo, und allen Neu England Städte Vchlaswage zwischen Indianapolis und Veto Bork odne WagensechZel. Direkte Verbindung nach ülssourl, rkäüsss, Tqtsa, Kansa Nebraaka, Colorado, Calisor nien und Mexiko. MtdritZfte Vates. t!?' Nau dende sich deze nähern Jnj atto an 0. B. Martin, Sm'! Paff. Agent. II9IIII W j. MicholH, Qtn'1 Weft. Ag,n . a ' WABASH EOUTE 1 Fallt Sie dte Stadt ach irgend tue, Mch ttinghiu zu verlassen ieadfiedtigen, gehe Li zur Qabaih Ticket-Offie, ZZv. KKLIest VaMgisa Straje, Sdiana polt, ud frage die Fahrpreise od näheren ZZUthellnnge. velondere nsmerrsakeU dtrt Oand-Qänsern - - (Zraigranten Lkvaudti Rundfahrt-TickeU ach allen Plätze n Westen und Nordveßen l ' ' ; OK birekteUs Linie ach FORT T7AY205, TOL3SDO, distroit k tün öpteZ VtäUe CtrJltxxcJ, Yklap.Olfs.N5, dttlSsszer Nsfchluß nnd deMadige Sicher heit ache di . .- a?oLs Qabafh Oahn die UMiCl V2k2gitr.Jäta b Qmerika I IT. P. T7ado, ViZtrLt.ya? agier, nnd ad.ge Iia,,ltl n S . Omi tz, ezennal kicket-rranagn. r. e h a , d l e k. CtZaff.. Und :icktt.llgt vt.ou,o.
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