Indiana Tribüne, Volume 12, Number 354, Indianapolis, Marion County, 10 September 1889 — Page 2

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Miana Tribüne. rfcheint gSglit? osl Sonntage. ietLgttche.Trtbün. Mtt durch den rä er 12 Ccntl vtt Woche. M Sonntag. Tribüne- 5 len w Woch. Leid, lnjaiastin 15 Sentl ob 5 Sntl pe, Ronat. P, PA ugeschickt i Soraub,ah!ung fö xi Jair. Cfflee 130 O.ünrvlandür. JndZanspoliS, Ind., w. September '39. Wem gehört das Land?" Unter bitsem Titel veröffentlicht Z. Lhearman- in der bekannten Zeitschrift , ;Sfrram einen interessanten Aussatz. , Der Versasser stellt fest, daß eS vor vierikz Jahren nur einen einzigen Mann in den Ver. Staaten gab, der fünf Millionen Dollar? besaß. Heute aber gibt eS nach der sorgfältigsten Untersuchung-250 Personen, von denen jede ein Vermögen -von wenigsten 20 Millionen Dollars besitzt. "Shearman behauptet und seine Ausstellung hat soweit keinen Widerspruch gefunden daß 31,000 Menschen Dre'ifünftel des ganzen 33er mögenö des Landes besitzen. Seine Zu, jammenstellüng ist folgende : tad ersonk mit 10 000 000 $ 4.000,000,000 4. 000.000,000 5,000,000,000 6,250,000,000 7. 00. 000. 00 10,000,000,000 400 - 10,000,000 1,00 " 5rü0V,0U0 t.OuO 2.500,000 7.0K " 1,000,000 20X0 500,000 3i 230.000.003 Diese Schätzung rokrd noch als eine seZr mäßige bezeichnet. Das Haupt der Familie Vanderbilt, Jan Gould, der Jerfeyer Blair und noch mehrere andere haben ein Vermögen von weit über 20 Millionen Dollar. Eine genaue Fest ftellung ist nicht möglich, da in vielen Staaten eö Vermögenssteuern gar nicht t gibt, in anderen, wo sie eristiren, noto risch die Steuer-Defraudation im Großen '..betrieben wird. ES gibt zum Beispiel 'in New York Millionäre, deren Besitz in , Moöilien besteht und die einfach beschwören, vag )it rein ireueroares igenryum haben. Dieser Meineid gehört zu den berechtigten oder unberechtigten Eigen, thümlich leiten Amerika?. Nach dem Census von 1830 betrug der gesammte Nationalreichthum der Ver. Staaten 44.000 Millionen Dollars. Die höchste Schätzung des jedigen Stan des geht über 60,000 Millionen nicht' hinaus.. Ist dem so, dann besäßen jene 31,000 Menschen, sagen wir mit ihren Angehangen 120,000 Köpfe, drei Fünf tel des gesammten Vermögens in den Ver. Staaten. Allerdings ist auch 'zu berücksichtigen, daß auch eine Masse Besitzthümer, Häuschen u. s. w. Heiner Leute" nicht versteuert wird und in diesen Abschätzungen nicht erscheint. Daher können weder die Schätzungen über den gesammten Nationalreichthum noch auch die über die Verkeilung desselben genau sein. Die Thatsache aber, daß der Nationalreichthum sich überwiegend in wenigen Händen concentrirt, ist nicht zu bestreiken, und in dieser Hinsicht bil den die Ver. Staaten im Wesentlichen keine Ausnahme gegenüber anderen Ländern. Die Liste schließt, wie man sieht, mit den Halb-Millionären ab. Es ist wei ter nicht zu vergessen, daß in diesem Lande eine Masse europaischen Geldes angelegt ist, viel mehr als Amerikaner in fremden Ländern und Unternehmungen (z. V. Dampferlinien, die unter fremder Flagge fahren) angelegt haben. Das muß abgerechnet erden, und es kommt dann die kleinere Bourgeoisie mit Vermögen von unter einer halben Million und bis hinab zu 10,000 Dollars an die Reihe. Wieviel bleibt dann noch für die eigentliche Arbeitsbevölkerung in Stadt und Land übrig? Darüber fehlt es freilich an einem Nachweis, und es ist auch nicht zu erwarten, daß ihn der nächste Census liefert. Man scheint sich ordentlich davor zu scheuen, die Lage der verschuldeten Bauern und der pauperisirten städtischen Massen offlciell darzulegen. DaS Eine ist aber sicher: die Vermögens concentration hat in diesem Lande in einem Menschenalter erstaunliche Fortschritte gemacht. Wohl nirgends ist soviel geleistet, soviel geschafft worden, so rastlos an der Entwicklung der materiellen Hilfskraste gewirkt, als in diesem Lande. Der Pflug ist in dieser Periode über Strecken gegangen, die größer sind, als das Gebiet von zwei europäischen Großmächten. Wo eine heulende Wildniß" war, hat Menschenfleiß blühende Gärten aeschassen. Städte mit Hunderttausenden von Einwohnern erheben stch da, wo vor 40 Jahren der Bussel weidete ; ein Netz von Eisenbahnen ist gebant worden, das an Meilenlänge dem des ganzen Europa ? gleichkommt. Eine Industrie ist entlanden, welche heute nur noch der eng lischen nachsteht, sie soaar in der Herstellung von Eisen und Stahl übertrifft ; ein m r . t .et er t t Vergoau, oeen Ausoeuie Diejenige leoes anderen Landes weit hinter sich zurück, läßt. Daß die Theilnahme der Gesammtheit in diesen Vortheilen auch nur annähernd Schritt gehalten habe mit den äußeren Veivollkommnunam. wird auch der größte Optimist nicht behaupten wollen. . . Die Neger iu TeraA. In Waco (Texas) sand kürzlich eine Versammlung von Farbigen statt, welche mit der Annahme von bedeutungsvollen Beschlüssen endete deshalb bedeutungsvoll, eil .die Stellung der Neger in TeraS dadurch in charakteristischer Weise bezeichnet wird. Sie klagen namentlich darüber, daß in gewissen CountieS des Staates ibre Wahlfreiheit empsindlkch beschränkt werde.' In diesen Cöunties besteht nach ihrer Behauptung eine Verschwörung der Weißen, welche danach trachten, die Wahlen völlig in ihre Hand zu bekommen. Die Neger bitten um den Schutz der Staats behörden gegen derartige ungerechte Beeinflussung. Doch dainit sinv ihre Beschwerden kelnesmegs zu Ende. Sie fühlen sich verletzt durch die ihnen he der Bildung einer Jury bewiesene Zurücksetzung. In einigen Gegenden soll nach ihrer Bebauvtung es geradezu zu den Unmöglich

reiten gehören, daß esti Farbiger e fchworener wird. Es ist andererseits aber eine wohlbe, kannte Thatsache, daß Neger sich häusig durch die blumenreiche Beredsamkeit irgend eines smarten Vertheidigers haben verleiten lassen, die Erwägungen der Vernunft bei Seite zu setzen und so zu sehr wenig sachgemäßen Wahrsprüchen gelangten. Ihre Klagen über ungerechte BeHandmng auf den Eisenbahnen sind durchaus berechtigt., Sie erwähnen nämlich, daß gewisse Cisenbahnverwaltungen einen Neger für dasselbe Fahrgeld beispielsweise für ein Billet erster Classe nicht dieselben Vergünstigungen, wie dem Weißen, zu Theil werden lassen. Die öfsentliche Meinung steht hier sicher auf Seiten der Beschwerdesührer. Der letzte Punkt jener Beschlüsse bezieht sich auf daS schreckliche Ueberhand, nehmen des Lynchens. Wir verurthei len" so heißt es örtlich Gewaltthaten in jeder Form, und wir erinnern unsere weißen Mitbürger daran, daß auch unsere Geduld schließlich eine Grenzt hat, und daß die fortgesetzte Ausübung von Acten sogenannter Lynchjustiz schließlich sehr traurige Folgen haben mun." . Interessant ist es zu erfahren, daß die Neger in TexaS jetzt im Ganzen eine Million Acker Land besitzen und über 20 Millionen Dollars Steuern entrichten. Sie haben 2000 Kirchen, ebensoviel 7 l. !ititi.' , nmc

Sonntagszamlen uno imioigangc Rüstungen, 2500 Schulen, 8000 Lehrer, 25 Anwälte, 100 Kaufleute, 5000 Handwerker, 15 Zeitungen und Hunderte von Farmern und Viehzüchtern. Die Schulen erden von 125.000 Kindern besucht. Auf diese Ziffern können die mtatr jedenfalls steh sein, da sie den Beweis für den Fortschritt ihrer Jntelligenz enthalten. ?lus SalvlnlS Leden. Der große Darsteller Shakespeare Icher Heldengestalten, ' Salvinl, wird seine zahlreichen Verehrer in den Ver. Staaten auch während dieser Saison wieder mit einem Besuch erfreuen. Wenigen dürfte es bekannt sein, daß Salvini auch ein vorzüglicher Erzähler ist, der eS ver steht, Ereignisse aus seinem vielbewegten Leben in fesselnder Weise zu schildern. Salvini ist ein Mann von gewaltiger Körperkraft. Doch ist er weit entfernt, sich deren zu rühmen; er erzählt vielmehr mit Vorliebe die Thaten Andere, und hat eS gern, wenn die Zuhörer mög lichst lebendigen Antheil an seinen Er zählungen bezeigen. Einen BewelS nicht nur erstaunlicher Körperkraft, sondern auch außerordentlicher Geistesgegenwart unter den schwierigsten Umständen legt nach Salvinis Mittheilung einst ein ge wisser Luchini, ein Maurermeister ii Venedig, ab. Luchini hatte den Bau eines Land Hauses übernommen, welches etwa vier bis fünf Meilen von der Stadtgrenze entfernt lag. An einem Samstag Abend machte er sich auf, um, wie üblich, den Leuten ihren Wochenlohn auszuzahlen. Das Geld war in lauter Silbermünzen abgezahlt, welche Luchini in einen starken Sack that, diesen über die Schulter hing und dann mit seiner Last rüstig von dannen schritt. Nur noch etwa eine Meile von seinem Bestimmungsort ent fernt, wurde er von einem Unwetter überfallen, welches ihn nöthigte, schleunig den Schutz emeS nahen ländlichen Gast Hofes aufzusuchen. Man wie? ihm ein Zimmer an, und da das Unwetter forttobte, hielt er es für das Beste, sich in das Unvermeidliche zu fügen und erst am nächsten Morgen seinen Weg fortzusetzen. emen mehr alS centnerschweren Geld sack legte er in die Schublade einer Com' mode. Dann begab er sich zur Ruhe. ES mochte wohl Mitternacht geworden ein, als er wie von einem plötzlichen Schreck erwachte. Beim düstern Schein der Nachtlampe sah er zwel ferner Arbkt ter vor sich stehen; ein unangenehmes kitzelndes Gefühl wie von kaltem spitzem Eisen am Halse sagte ihm zugleich, daß die beiden Schurken ihm ihr Stilette bet der geringsten Bewegung in die Gurgel ri t mr . Ir e m w flößen wuroen. um eoanrencyneu überdachte er seine Lage und fand, daß ihm seine Stärke augenblicklich wenig nützen würde. Was wollt Ihr?" so fragte er. Dein Geld," antwortete der eine: mach schnell!" Luchini wies auf die Kommode ; doch konnte der Räuber, so sebr er sick auck anstrenate. meaen der Schwere des Geldfackes die Schublade nicht osmen. Auf ihr Geheiß mußte er. während der eine Räuber ihm mit der Dolchspitze ander Gurgel blieb und feine Bewegungen beobachtete, die Schublade aufziehen was er ohne Schwierigkeit mit einer Hand fertig brachte und den Geldsack auf den Boden lecken. Der eine Räuber sing nun an, sich eilig die Taschen L M t X - mir oen gianzenoen ilveriiuaen anzu füllen, als Luchinis Wächter, durch Hab sucht und den Anblick des Geldes verblendet, seinen Gefangenen vergaß, sich über den Geldsack hinweabeuqte und mit beiden Handen in dem Gelde zu wüblen begann, wahrscheinlich in der thöricyten Furcht, sein Spießgeselle könne ihn überVortheilen. Diesen Augenblick hatte Luchini abgewartet. Mit Riesenstärke packte er die Kopfe der beiden Schurken und stieß sie mit so ungeheurer Kraft gegeneinander, daß beide Schädel zerbrachen und die Kerle, ohne einen Laut von stcy zu aeben, todt zu.Boden sanken. Nach Bollbringuna dieser Kraftprobe legte sich Luchini ruhig, alS wäre nicht geschehen, wieder zu Bett und schlief den Schlaf des Gerechten bis an den hellen Morgen. Tommunistische Temperenzler. So oft auch bisher schon Versuche ge macht worden sind, neue Ansiedelungen nach idealem Muster einzurichten, so oft . -.t r fr r t . t A ino auaj Ulkse zoeriucye wieoer gezcyeltert ; die meisten schon fehr bald, einige erst nach längerer Zeit. Ihre Gründer waren unpraktische Schwärmer, welche erst durch Schaden klug gemacht werden mußten. Ueberhaupt läßt sich ein Gemeinwesen, wenn der Bewegunq deSJn dividuums und seiner Entwickelung freier Spielraum gelassen wird, nicht nach dem Schema einer Maschine einrichten. Ein Gemeinwesen ist ein Organismus, keine Maschine. Ganz neuerlich ist nun ein Versuch gemacht worden, eine Colonie nach aelauterten kommunistischen Principien" zu runden, welcber aber vtt rtten puxita

miawrAy-jrffS

igSij Nischen Anstedelungen mit lyttn ursprünglichen Verfassungen augenschein lich zum Muster gedient haben. Diese interessante Colonie liegt auf derJnselMalcolminBritisch-Columbia, welche sich in einer Breite von zwei Meilen und einer Länge von zwölf Meilen in einer Entfernung von etwa 200 Meilen nördlich von Victoria erstreckt. Die Negierung hat für jedes Haus und jeden Ansiedler 60 Acker Land bewilligt, auch Abgabenfreiheit auf ein Jahr. Der Distrikt ist namentlich durch den Lachsfang sehr günstig, da Klima milde und dem KnalandS vormneven. Vrm cdColumbia selbst birgt reiche Metall- und Kohlenadern, und seine Wälder liesern reichliches Bauholz. Was nun di, Verfassung der kleinen Gemeinde betrisst. so entnehmen wir dem Berichte des SecretSrS Spencer darüber Folgendes : . Hedes Mitglied der Colonie ist verpflichtet, acht Stunden werktäglich, am Samstag aber nur vr runoen zu arbetten. Der GemeindeauSschuk sorgt für Arbeit. ärUlicbe Sitte. Nabruna und Kleidung sür die Mitglieder und ihre Familien. Ebenso wird auy für oen Schulunterricht der Kinder geformt. Erkrankt ein Gemeindemitglied, so wird ihm sein Arbeitslohn nach wie vor aus- ' ' . , -w it. gezahlt; im Falle semes ooeA.wiro rur ? ? 7 . t!x ... v nncris. jetne Z)!Nierviieoeneii v! zu vsiw j it' "l.f-A nanvigreii gezorgi. Da Grundeiaentbum wird Namens der Gemeinde von dem Ausschüsse, verwaltet. Die Herstellung und der Per. kauf geistiger Getränke ist unbedingt und streng verboten. Der Ausschuß darf daS 9and der kleinen Revüblik unter keinen Umständen veräußern; vollständige Ge...r '-c 2t.r:a.t t: wliieilSsrelyeil nv ycwuynnjm. Jtnt Gemeinde oder der Ausschuß mischt sich nicht in Religionsangelegenheiten oder . m . . . ucmit.:L. vxt Verennrniiie oer iftaiitci. Wenn die Kinder beranaewachsen und die Schule verlassen, so setzt stcb der Ausschuß mlt den Eltern ln Verbindung, um darauf kinlumirken. daß jeder Jüngling ein ordentliches Handwerk unb die Mädchen Hausarbeit, ayen, ocyen, Kinderpflege, Kleidermachen, Singen, Klavierspielen und bescheidene und sittsames Benehmen lernen. Wolle sie heirathen, so müssen sie den Ausschuß drei Monate vorher in Kenntniß setzen, damit der Ausschuß ihnen ein HauS bauen und die sonstigen zur Errichtung' eineS felbstständigen Haushalts , nöthi gen Anordnungen treffen kann. Die Ehe wird in der üblichen gesetzlichen Form geschlossen. ES findet weder ein 'mana hinsichtlich deS Verbleibs in der Eolonie statt, noch wird einem ausgeschiedenen Mitglied? der Nuckmtt ver, weigert. Vom Jnlande. Im Alter von 112 Jahren hat Jacob NogerS in Oakland MillS, Henru-Countn, Ja., das Zeitliche gesegnet. RogerS ist in PittSburg geboren und machte den Feldzug von 1812 mit. In der Schlacht bei Lundv's Lane im Jahre 1314 wurde er verwundet; einer seiner Brüder siel in derselben Schlacht und ein dritter wurde gleichfalls schwer verwundet. Herr RogerS war zweimal verheirotket und hat neun inder gehabt, von denen noch einige am Leben sind. Einen prächtigen Umzug veranstalteten die Chinesen in San Francisco in Californien zu Ehren des Gottes der Barmherzigkeit, woran j gen tausend aufgeputzte Zopsträaer theil nahmen. Besonderes Aussehen erregte ein 100 Fuß lanaer Drache, der von vierzig Männern getragen wurde. Vordem Drachen, der ab und zu seinen vracyen aufn und seine machtige Zunge zeigte, marschirten Soldaten zu Pferd und zu Fuß. und in zahlreichen Wagen bildeten buntgekleidete Kinder allegorische Ftgu ren. VorNichte r Tuthill inChicago kam dieser Tage ein sonderbarer 5u von Verwechsln zweier Gesänge nen zum Vorschein. Im Juli dS. IS. wurden Zwei Männer. Namens 5obn Conley, im Countygefängniß dazelost eingeliefert ; der Eine wegen thätlichen' Angrifis und der Andere wegen Dieb stahls. Die Großgeschworenen erhoben jedoch nur in dem "erstgenannten Falle eme Anklage und , ordneten die Freilas fung deS wegen Diebstahlö verhafteten John Conley am Anstalt dessen wurde der unter der Anklage deS thätlichen An ariffs stehende John Conley entlassen. Als nun jüngst der Proceß vor Richter Tutthill zur Verhandlung gelangte, und der Angeklagte in'S Gericht gebracht wurde, stellte sich der Irrthum heraus. Eonlev wurde sofort freigelassen Und e oen einen zcamensvetter em neuer Verhaftsbefehl ausgestellt. Durch einen merkwürdig en Aberglauben, der noch in manchen Landgegenden, namentlich aber im penn fylvanischen County Franklin und in den Bergdistricten verbreitet ist, brachte sich ein gewisser Geo. Bowmaster, ein kYx. r r i ' tt i . !oruiscypennjmvanler, in awumaien. Derselbe wurde n ChamberSburg wegen Bigamie processtrt, und Ui der Ver Handlung ergab sich folgendes: Als Bowmaster zum ersten Male sich verheirathete, trennten sich zufällig, während die TrauungSceremome im Gange war,, die Hände von Bräutigam und Braut. Einem Volksglauben zufolge wird hierdurch die Trauung u n g i l t i g vor Gott und Menschen. Nach der Hochzeit wurde dies dem Bowmaster'scben Paar von den Bekannten erklärt, und die Eheleute gingen bald wieder von einander. Später verheirathete sich B. zum zweiten Male. Jetzt hat er ein Jahr lang im Gesängniß über die Berechtigung, diese Glaubens nachzudenken. Wie ein Pchönir aus der Asche, hat sich manche zerstörte Stadt unseres Nordwestens aus Trümmerstätten neuverjüngt emporgeschwungen. Aller Politik zum Trotz schreibt jetzt ein Correspondent auS der bekanntlich größtentheilS niedergebrannten Stadt Seattle, Wash. Terr., schreitet der Wiederaufbau Seattles rüstig vorwärts, und nicht lange wird eö dauern, so wird die Stadt schöner und solider dastehen, als je zuvor. Alle Werste und Docks sind wiederaufgebaut, die sämmtlichen Straßenbabnen Nnd rtjeder in vollem

Ganze, Und vom Stclbtraty flnd Umfassende Verkehrungen getrosten, um eine abermalige Feuerkatastrophe unmöglich zu machen oder wenigstens dem Feuerdälnvn kein zu leichtes Spiel zu bieten; die Zelte verschwinden allmälig, und die GeschäftSleute scylagen ihre Quartiere in den stattlichen Backstein.Gevierten auf, welche ss schnell als möglich gebaut werden. Der Ausbau würde noch viel schneller vor sich gehen, wenn das BauMaterial nicht so knapp wäre. Im Uebrigen sieht Jeder der Zukunft hofsnungövoll entgegen. In der Stadt geht es

lebhafter her wie früher, und der Zuzug ; von neuen Bewohnern will noch immer nicht abnehmen. Wenn eS so welter : geht, wird Seattle tm Verlaus von einigen Jahren zu einer Stadt von 100.000 Etnwoynern anwachsen. Alles, was man von Seattle sagen kann, paßt auch auf Sppkane Falls, welches sich von der furchtbaren Feuersbrunst ebenfalls wunderbar schnell erholt hat. Unter der Svivmarke: Ein verkanntes Genie" wird aus New S)o erzählt : James Owen O'Connor, ei eyraeiZiaer Advocat, welcher auch das Bedürfniß hat, auf Melpomenes hohem Kothurn den Glpsel deS Parnaß zu erklimmen, dabei aber schon verschiedene Male sanst auf die Kehrseite seines Ichs stürzte, hatte an emem der letzten Abende wieder einmal einen Neinfall erster Classe zu verzeichnen. O Connor spielt me etwas Geringeres, als einen ShakespeareCharakter, hat aber dabei stets das Unglück, von dem Publikum mit faulen Aepfeln, Tomatoes und sonstigen Erzeugnissen des Pflanzenreichs beworsen zu werden. Ein Malesiz-Reporter hat ihm dieser Eigenthümlichkeit halber den Titel Vegetable Tragedian beigelegt, welchen er wohl bis zu seinem Untergang im Meer der Vergessenheit zu tragen haben wird. In Goldsmiths .Variety toll", Coney Island, gab er nun einen mpfang, bei welchem er eö sich nicht nehmen ließ, unterstützt von einem Stiefelputzer aus der Bowery, den Charakter deS Hamlet, wenn auch nicht zn spielen, so doch zu zeigen, wie derselbe gespielt werden sollte. Der Spaß begann. Der Stiefelputzer stellte den Geist vom Ham lets Vater dar. Alle Augen richteten sich aber auf den Haupt-Acteur des Trauerspiels. Dieser sah mit sich steigerndem Grauen der Erscheinung des Geistes" aus der Bowery zu. AlS derselbe ihm schließlich mit erhobener Hand, funkelnden Aucjeu und tiefer Stimme, wie sie den Geistern eigen sein soll, die erfchütternde Mittheilung machte: Hamlet, ich bin Deine Vaters Geist, fuhr der Tragöde" einen Schritt zurück, warf die Arme in die Luft und riß den Mund so weit auf, daß gerade eine ausgewachsene Oranae in demselben Platz hatte. Hit uim in td.s moutn!" schrie es im Publikum, und dieser Ruf bildete das Signal zum Beginn, einer Salve von überlebten Aepfeln, mehr als reifen Citronen und Eiern. Er sah aus wie ein Cloaken-Raumer nach Ablauf der ArbeitSzeit. Diesmal ging's ihm über die Hutschnur. 6r vergaß seine Rolle, veraak den Geist und sein Grauen vor demselben, wandte sich mit erhobener Rechte gegen das undankbare Publikum und begann, demselben eine von SchimpfWörtern strotzende Standrede zu halten. Xevsr niind, spielen Sie nur weiter Wir werden uns ruhig verhalten," rief ihm Einer ermuthigend zu. O'Connor erklärte, er werde dies unter keinen N ständen thun, worauf er von unbekannter Hand noch einen ganzen Apfelkuchen ins Gesicht erhielt. Du Feigling, Du Hundefohn!" zischte eS noch einmal von der Buhne herab. .Wenn ich wußte, wer Du bist, würde ich Dir'S einträn ken." Dann rannte er, überwältigt von seinen Gefühlen, hinter die Coulissen und in daS Gardcrobezimmer, gefolgt von dem Gelächter und Vrsvo-nlatschen de Publikums. Vom Auslande. Es hat sich bei Pocken pidemien wiederholt gezeigt, daß neu geborene Kinder in unoerhältnißmäßig großer Zahl Opfer der Seuche werden. Brok. Mar Woln Merlins bat tahU reiche Impfungen neugeborener Kinder vorgenommen, diese hinsichtlich ihres Verlaufes und Erfolges, ihrer'etwaigen Schäden oder Vortheile beobachtet und r-i l l r . ' izr oavurcy zu recht deachtenswerthen Eraebnissen aelanat. ES wurden S7 Neugeborene im Alter von acht Stunden bis . . r t r. . - zu ,eq?s agen nach der Geburt geimpft, und zwar 42 Kinder mitmenscblicker und 15 Kinder mit thierischer Lymphe. Die vceugeoorenen zeigen eine augerordentlich aroße Empfänglichkeit für die Pockentmvsuna. Sie batte immer einen Er, folg, und in., den meisten Bällen kamen n sämmtlichen angelegten Jmpfschnitten typische Pockenbläschen zu Stande, ein Ersola. wie er bei älteren Kindern weit seltener erzielt wird. Wenn man bisher vsk ein, mangelhafte Empfänglichkeit !,ceugeoorener annahm, so ist die Ursache dafür in schlechter Lymphe oder unvollkommener Jmpftechnik zu 'suchen. Es liegt auch kein Grund vor. anzunebmen. daß etwa, die Schutzkraft der Impfung bei Neugeborenen weniger ausreichend sei, als bei älteren Erstimpflingen.- Die mpsunc ertragen die Neugeborenen sehr gut, zweifellos besser als ältere Kinder. Denn bei ersteren ist der Verliuf fast immer völlig fieberfrei gewesen, im Gegensatz zu dem fast stets tu behackten. den, oft selbst hohen Pockensieber älterer r,rlmpfllnge. Auch werden bei der Impfung der Neugeborenen jene Schadlichkeiten vermieden, welcbe hti aUtnn Kindern dadurch oft entstehen, daß ihre Impfung gerade m die Zeit der ersten Zähnung oder der Entwöhnung fällt. Manche Mutter, di, ihre Kmder früher, als es die allgemeine Gewohnheit ist, hat impfen lassen, kann eS auS eigener Ersayrung veuatlgen, daß die Kinder, je jünger sie sind, desto weniger empfindlich sich für den kleinen chirurgischen Eingriff zeigen. Aus Grund der günstigen Eraebnisse seiner iftrrfiirft i-xtf mrnt.Kn-. H 1 " ' I "7 y -ys . 1 v 1 1 v Wolfs, beim AuSbruch der Pocken die Vrf nf ist fY - Äs -4. -r m womfiM,,9 uen lnoern, aucy ielb r .! r r . r ' 1 ' i huujjcji, ,osorl vorzunehmen In d er Unalücksckrani von Rußland nehmen die durch, tolle L..li . IJtx:i c-. ' Hgeingii zeryeerungen stan dia einen aroken Räum ein: 'die ftrscheu fordert jährlich Hunderte von jupicrn, von oenen einet ver Letzten in

umu mre.ökimsckWae.y.seiner..rtr'

sonttchen' BdrzaaS Ms Bedauert wnd, während die besonderen Umstände, die seinen Tod verursachten, geeignet sind, auch in weiteren Kreisen Interesse zu erregen. Der Ehes der Eisenbahnstation in Kaluga, ein Herr P., ging vor Kurzem mit seiner Gattin am Arm durch die Stadt, als plötzlich ein großer Hund auf sie zuli:f, dem man sofort ansah, daß er krank sei. Herr P. traf Vorkehrungen, dem Thier im gegebenen Moment gegenüberstehen zu können und hatte sich vom Arme seiner Frau losgemacht. Er war kaum einige Schritte vorgegangen, als

auch die Be ne mit Geklan auf ihn zusprang; unbedingt hätten die Zahne dS Gesicht des Herrn P. gepackt, wenn dieler nickit die Geistesgegenwart aebabt hätte, mit raschem Griff nach der Gurgel des Hundes so geschickt und fest zu fassen. daß dieser dem Ersticken nahe war, wobei er, frei in der Lust schwebend, mit den Beinen umherhieb. Die in der Nähe stehende Gattin glaubte ihren zvcann i Gesahr und eilte diesem zu Hilfe, erfaßte den Hund hintea und zog ihn, von Aufregung getrieben, mit aller Kraft zurück. Hierbei überhörte sie völllg die Mahnrufe des Gatten, welcher sicherlich die Bestie nach wenigen Minuten erwürgt hätte. Durch das Festhalten des Hinterkörpers hatte der Hund mehr Kraft im Genick und den Vorderdeinen und es entspann sich auf's Neue ein erbitterter Kampf, in welchem schließlich doch der Hund seinem Gegner, Hrn. P., eine Hand sehr zerbiß. Den dritten Tag nach diesem Vorfall erkrankte der der Stations - Chef, und es stellten sich alsbald die untrüglichsten Symptome der Tollwuth ein, welchen der Beamte unter den entsetzlichsten Qualen am neunten Tage erlag. DaS Bedauerlichste ist hierbei, dan die Gattin, welche die Abficht hatte, ihren Mann zu schützen, denselben durch ihr Einschreiten gewissermaßen dem Tode überliefert hat. Ein Jugend freund Reuters, der Geh. Hofrath Dr. jur. Friedr. Franz Floerke, ist vor einigen Tagen zu Grabow in Mecklenburg-Schwerin, wo er Bürgermeister war, an den Folgen einer Operation gestorben. Der große plattdeutsche Humorist hing auch später, als sein Ruhm schon fest begründet war, mit inniger Verehrung und treuer Freundschaft an dem einstigen Genossen. Beide im Jahre 1310 geboren, bestanden sie auch gemeinsam im Herbst 1831 daS AbiturientenrEramen in Parchim. Sin Unkel Hös'," erzählt darüber der Dichter, hadd em dortau 'ne Halm Buddel Champagner schenkt. Hei hatt sei ihrlich mit mi deelt, as wi glücklich dörchkamen wirn." Mit Floerke traf Reuter auch zufällig zusammen, als er im Juni 1339 von Preußen nach Dömitz in Mecklenbürg, seiner letzten Leidensstation, ausgeliefert wurde. Er erzahlt davon in Ut mine Festungstid" wie folgt: ....Un aS wi bi Warnow äwer de Grenz kemen adjüS ok Preußen! dunn was't düster wor'n un as wi nah Grabow kemen un vor'n Keller (Rathhauskeller) führten, dunn säd 'ne Stimm up de Ramp vör'n Huf': Gute Nacht und morgen wollen wir das Nähere besprechen". Un dese Stimm hadd ick vör acht Jahr taum letzten Mal hurt, as sei mit mine tausam Antwurt gaww in dat mündliche Schaul-Eramen, wo uns de oll Herr Konrektor frog; Wieviel Mal st Konstantlnopel erobert worden?" Un ick kennte dese Stimm in'n Düstern wedder Gu'n Abend, Franz," röp ick ut den Wagen, täum noch'n baten." Un as ick nu mit minen Schandoren (Gendarmen) tau Nuum un gegen't Licht kämm, freute de olle Knaw sick ordentlich und verget ganz, dat hei Burmeister was un ick Deliquenr. . . . Aewer den Abend wull de Schandor aan, uteuanner aaln. as hei hörte, dat de Burmeister sick mit den Vagabunden duzte un as her sach, dat hei mit em 'ne Buddel Wien drünk : hei kreg 'ne schlichte Meenung von de mecklenvörgschen Beamten, wer ,mt orinken ded hei doch ! Als Reuter später von Dömitz aus in Freiheit gesetzt wurde, war sein erster Gana wieder zu seinem Jugendfreunde Floerke, mit dem er zuerst die Mittel und Wege berieth, was nun aus ihm erden solle." Sie ahnten damals Beide nicht, daß aus dem entlassenen Sträfling einer der ersten und gefeiertsten Humoristen Deutschlands sich .twickeln würde. Eine N'o hrvostverbindung zwischen Frankreich und England soll nach der Handels- und GewerbeZeitung", nachdem durch den bekannten Beschluß des englischen Oberhauses die rage des unterseeischen Elsenbahntun nels zwischen der französischen und enq lischen Küste bis in unbestimmte Zeiten vertagt worden it, in Erwägung gezo gen sein, um so mehr, als sie die ver meintliche Gefahr einer plötzlichen Jnvasion Großbritanniens durch die Franzo sen ausschließt. Der Durchmesser deS Postrohrs soll so groß werden, daß dieS den größten Theil deS BriefoerkehrS überwältigen kann. Als UebergangSort ist die schmalste Stelle deS CanalS zwifchen Dover und Calais in Aussiebt ge nommen und sollen zwer möglichst dunn wandiae Stahlrohre von je 1,80 Mete? Durchmesser, welche in einer Höhe von 50 Meter über der MeereS flache n mannsdicken Stahldrahttauen - aufge hanat erden, zur Ausnahme leichter Briefwagen dienen. Die Drahttaue sollen alle 12001500 Meter über mä ßig starke Pf?iler gehen, welche sich in einfacher Weife an günstigen Punkten deS Meeresbodens aufstellen lassen. Al BetriebSkrast sür die etwa 600 Pfd. Briefschaften fassenden Wagen ist Elektricität gewählt worden, welche durch y i jr. c eme geeigneie, euren vle noyre geyenoe Leitung auf den Wagen befestigten A)y nämoS übertragen wird und die Wagen räder in Umdrehung versetzt. Dar Projekt gewinnt um so mehr Aussicht aus Verwirklichunq, als die Kosten Verhältniß? mäßig gering sein sollen. Man schätzt sie aus 18 Millionen. . : A.CUBEFS Saloon nebst Kegelbahn. r Prachtvoller Garten fär Famillenausenthalt Tute Getränke, ausmerksame Bedienung. 3SS Oüb Meridian Otrage Jeden Samstag Abend ant gezeichneter Lunch

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1RADE m MARK t m rn;H m, TROPlFEW Zur Blutreinkgung. ' Immer an Hand. Ottaa. JllS., 23. Mai, 1883. UeVn ittci Zc.;re litt ich an Unreiuigkeit de Blutes. Nachdem ich eine kurze Zeit Dr. August König's Hamburger Trossen angewandt baue, war ich vieder roöständtz hergestellt. W. F. FuchS. Hilft Da,env,rt, Ja., 22. Mal, 1883. Ich !aUe stet Dr. Sug. Äönig's Hamburaer Xnv tu ta Hause orrWp, da sich dieselbm scho äufia alt ei usgezeichnetes SluNkilligun utel enviesen haöea. Td.E. Jenseu. ttt$tlmiU$t Gebrauch. Vk,cheer. Sk. 1. Suni, itt. 5 jedem Frühsahre eiranche ich regelmößta Dr. UM Köaig'Z Hsmiurger Tropfe ,ur Keislng des Vlute. Diese usgeichnttcn Trop scn sollten tu deinem Hanse sthl. Veulieb Konath,' 192 Lyell-Avenue. kSlrkUchee Greund. StoSton, Cal. 20. Vprll, IS87. Sl, i wirklicher Helfer m der Noch bet allen Slutrranlhctten könne Dr. Sngust König's Hamlnrgn Tropfen anaeseh werd; sie selfu immer. Hb. Glaser Yrel SO enttt! alle?thkk , tzIn. INI el.tt k. VOGILE CO BattÜMf. Ui. Dr. August Kknig's c WQziui?ESi? c ! TlatzsxitaifpfteslGV ist fix ganz zSgNche Heilmittel gez 0c4üir(. eUtttz, v ml w dAk ti Ctl. das Vackee. z all VpetZeka k habe ' TZ1 VUtlli L VO&XLCI CO laBMfi rm(r niumMf VHin,iK( r Robert Kemps, WeutfHer . Notar, 424 South Meridian Straße. Wollmachten ach entZchlinb, Oesterreich nd de, Schweiz angefrttgt, öonsularische Beglaubiguu, gen besorgt. Orbschasten 8. , k. prompt uni fichk, iatillftn. XT" Alle AustrZge werden prompt besorgt. S85 Solid Oold Wtch. fcoldtorttlOO, ia tu world p K H H per. War-llljjlj MMd. H.t Souj iioid BeitlüS wttch rittet tirnckmper. i uununff cm. Volk Jtdie' luid r.nt' iliM. with rarka noua. HM7 Soud Uati , nd ctsrt f qu&l vla. I unerenoiimuti. tofftlier witk our Um tad ai. cltir cm car en fr. Sffix nu' U 5 IIouahol4t J Hanpiff. TaeM MnpiM, wall a th. wttck, w Mad ,a. .ad aftM von hmvm kent tkm I your bore for 9 ooth nd hwn tnem w tao rbo Bit har callcd, Ihcv bcme jronr wa propert;, ?d wb writa at onc caa b ant of Mceivior FatClk ililaoaSe C. ad Samplet. W piy all .ipr, fribf,t . Adlrata JU4 los 81S.AartUiaal.BAavijiw. Luznoi Die See Line üontt" (1&8TL und OOC&I BAHN), SDlcTt auSgezelchnete Bahn desökder Pagaglere nach ?1Tratt, )1-vRnT. SrZ.tNz.Ic, und allen Neu - England Stüdte OGlaswage zvische Indianapolis und Qsv Bork ohne ag,nroee)stl. Direkte verdwdung nac) Mssonrl, ArkuiULa, Texas, K&ns&i Kebr&aka, Colorado, Californien und Mexiko. VKdkigstt'AsttN. Na dende sich dtgeu näherer SnZo, atio, an v. v. Ilartw, Oeifl YaZs. Ugent. Clf ICKk. W. J. Ntnhola, Oen'I Wkft. g,n WABASH BOUTE ! ßaCI OU die Otadt nach irgend einer Mch. tnna bi tu verlassen ieabftSttaen. neben ie i Oabash Ticket. Offiee, Z?o. öS ?7efl Z?sstZwgt5J Straöe, Sndiana poli, Nkd erftag die gahrkkise nd nähere Nit. theUnnge. ve sonder Nnfmerksanlkeit dird Lanb-Länsern A OQtgrauteu ngenaudt. NuRdfeZrt.TickkU ach allen Plätzen i Weste und Nordveftrn ! Olt OlztlUQc OlnU ,ae) FORT T7AY2TE, TOLEDO, DETROIT STll Spitzen Clteln CtsHszzz? PßUjj-ocufö:: zdlksfißUschl und dollsUlndlge Sicherhett ache die sIsovs Osdasi) Oahn die beliebtest VaffagierBsZn in Oraerika I 33. 3P. Wade. ' VtVrMFyaffägin- nd Land-Agen d. 9 0 f . 0 n 1 1 1, Cratral t(UrXKMtu tt. I I c t. esPass b XldUH8t Ct, Uo.

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