Indiana Tribüne, Volume 12, Number 354, Indianapolis, Marion County, 10 September 1889 — Page 1
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(Wf Jahrgang 12 Office: M. l8 Sst Maryland Straße. No. 354 vi:fe;iljfe;p V, - ;cIndianapolis, Jndians, Dienstag, den 10. September 19Q9. ' -(ä4 p"
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Die Art und Weise, wie die Men schen auf dem Wege deS Gesetzes glücklich gemacht werden sollen, -ist wunderbar. In Maryland erhielt dies Tage ein Mann öffentlich eine Prügelstrafe, weil er seine Frau geschlagen hatte. Jetzt werden dieser Mann und diese Frau na türlich wie ein junges Liebespaar mit einander leben. SÜ 'r. Das Schimpfen über die Monopole ist Modesache geworden. Selbst die reak tionärsten Zeitungen schimpfen über die Monopole. ES kostet p nichts. Wenn eS sich dagegen um Anwendung von Mit teln gegen die Entstehung und Sntwick lung der Monopole handelt, dann ziehen diese BlS'ter ihre wahre Monopolisten freundliche Flagge auf. DaS Schimpfen ist bloß auf Täuschung und Füllen des Celdbeutels berechnet. Der deutsche Reichstag soll wieder sechzig Millionen für Militarzwecke bewil' ligen. Um die Philister gefügig zu ma chen, wird wieder in die Kriegöposaune geblasen. Der Michel wird natürlich zahlen, dafür darf er nach Herzenslust in Kaiserverehrunz machen. Wie lange wohl die europäischen 9351 ker diese furchtbaren Militärlasten noch werden tragen können und wollen ? Der Klopffechter Sullivan hat die Absicht ausgesprochen, die Klopffechterei aufzugeben und sein Glück in der Politik zu versuchen. Er will für Cmzreß Javt fen". Allerdings kann bei dem heutigen Stand der Dinge, Sullivan ein gerade so gutes Congreßmitglied sein, wie der durchschnittliche Politiker, denn schlechter kann er seine Sache nicht machen, und weniger wissen kann er auch nicht. Auch hat der vielgeseierte und bewunderte Manu immerhin Aussicht auf Erfolg. Auf welcher Stufe muß aber die Politik in Amerika stehen, wenn ein Sullivan hoffen darf, darin eine Rolle zu spielen. In einer Reihe Erinnerungenan den Communard Felix Hyat zieht der Pa riser TempS" auch eine Bilanz seiner Bestrafungen und rechnet aus, daß der un verbesserliche Verschwörer allein in der Zeit von 1349 bis zum 4. September 1870 zu 212,000 Francs Geldbuße, De portation, 2) Jahre. 6 Monate Gesang. niß. 5 Jahre Polizeiaufsicht und 10 Jahre Entziehung aller bürgerlichen Rechte ver urtheilt worden ist. Und dieser Revo lutionär war in seinem Privatleben der sanfteste Mensch. Sein kleines HauS in Saint-Gratien war in einen Garten von Blumen und Fruchtbäumen versteckt und der Hausherr weilte dort am liebsten. Der Sentinel" widmete am letzten Sonntag den hungernden Bergleuten in Clay County und in Illinois einen län geren Artikel und beschreibt deren schreck liche Lage. Dieser Beschreibung folgen dann Anklagen gegen die Kapitalisten. Sie leben im Uebersluß und LvxuS, sagt daS Blatt, aber sie haben ein Herz von Stein. Ihre Seelen, wenn sie solche überhaupt besitzen, sind versteinert in Selbstsucht und Habsucht." .Ebenso" fügt der Sentinel" hinzu ist es über flüssig sich an die Geistlichen zu wenden. Mit einer oder zwei Ausnahmen, hat keiner der Lehrer des Evangeliums in Indianapolis sich daS Geringste um die Opfer dieser Uamenschlichkeit gekümmert. Wenn sie daS Base Ball Spiel am Sonn tag verhindern, oder den Leuten Furcht vor einer ewigen Hölle einjagen können. glauben sie ihre Mistton erfüllt zu haben. Ob die Kinder sterben, ob die Thränen der Mütter sich über die kleinen Särge ergießen, ob jeder Morgen nur Kummer und Verzweiflung bringt, ob der Hunger an den Menschen nagt, daS ist ih.en gleichgiltiz. Ihrethalben kann der TodeS tanz veiter gehen, wenn nur die fashiona blen Kirchen erhalten werden. Die Rechte deS Eigenthums stehen höher als dle Rechte deS LebenS. ES ist ein Hohn auf das Christenthum, Der Winter steht vor der Thüre, und so wird wahrscheinlich die Geschichte bald zu Ende sein. ES wird ein Triumph der Geldmacht, ein glänzender Sieg deS Ka pitalS und deS Eigenthums über Arbel und Armuth sein. Wie dankbar sollten wir Alle, die wir im neunzehnten Jahrhundert leben, und die Zivilisation derselben genießen, dafür sein, daß wir in einem christlichen Lande leben."
Wohlgemerkt, so schreibt der Sei xlml" Wir aber können unS des Gedanken? nicht erwähren, daß der Sentmel" nach der Wahl etwas anders schreiben wird, und daß eS sich bei ihm bloß um die Arbeiterstimmen handelt. Klagen und Anklagen ist leicht, Besser machen schon schwerer. Vergebens suchen wir in Blättern vom Schlage des Sentmel" nach VorschlS
gen zur Aenderung dieser Lage, vergebens blättern dir in der Geschichte der Partei deö Sentmel" nach einer That dersel den zur Besserung der Laze der Arbeiter. Worte, Worte und nichts als Worte! DrathnaHriHten. Wetteraussichten. Für Jndiana: Schöne armeS Wetter. "Jack tus Ripper." London, 10. Sept. Heute Morgen um 5 Übe wurde in Whitechapel schon wieder die schrecklich zerftümmelte Leiche einer Frau gefunden. Kopf und Arme waren abgeschnitten und die Brust war aufgeschnitten. Voliziften patrouilliren die Stelle, an welcher die Leiche gesunden wurde, vierte!stür.dlich. Man glaubt, d?& die Zer. flümmelung mit ärztlichen Instrumenten geschehen ist. Die Leiche ist noch nicht identiftzirt worden. Drei Ma'rosen wurden ver hostet aber später wieder entlassen. Amerikanische Brutalität. BrunSwtck. Ga.. 10. September. Sechs schwarze Prediger wurden auf der Reise ach Cincinnali auf der E. V. T. & G. Eisenbahn vom Zuge genommen und orausam geschlaaen. weil sie in kei nen Wagen zweiter Klasse gehen wollten. I m K t e r b e n. N e v P o r k. 9. Sep. Sunstt Cox, Congreßmitglied. lleet im Sterben. Bankerott. L ou iS vil le, 9.Sept. Die Firma Eisenmann BeoS. ßc Co Futterhändler, machte ein Asstgment Die Verbindlich, keilen belausen sih aus $50,000. Die Ursache deS Fallissements liegt darin, daß die Firma Wechsel für Mattingly & Co. WhiSk.y5Sndler indosstrte, welche Firma ebenfalls am Rande des Bankerott steht. Ein Krach an der John Hopkins Universität. ? Baltimore. Md.. 9. Sept. In der berühmten John HopkinS Universität, dem prachtvollsten Gebäude . unserer Stadt, kam eS zu einem finanziellen Krach. Die Direktoren sind nicht mehr im Stande, die Salaire der Professoren auszubezahlen, da die Ausgaben die Ein nahmen bedeutend übersteigen. Man weiß sich nun keinen Ausweg. Die Uni versität darf und kann unter keiner Be dingung geschlossen werden ; fefet wird nun die Frage aufgeworfen: Werden die Prof.ssoren in einen Lohnabzug einwlliaen? S oll derett eme gemeinschaftliche Sitzung der Direk toren und der Professoren stattgefunden haben und von verschiedenen Seiten wird behauptet, daß die Prosigsren den Lobn abzug aceeptirt hätten. Jetzt hat daS Direktorium beschlossen, eine freiwillige Sammlung vorzunehmen, um die Un kosten für die nächsten zwei Jahre dtck.n zu können. H ochfluth. Niv Jork. 9 Sept. Die heutige Flulh war die höchste ne Jahres und richtete beträchtttchen Schaden an. Aus Coney Island rollten riefige Wogen über die Wellenbrecher vor dem Manhattan und anderen groben Hotels. Bor dem Oriental Hotel wurde der schlimmste Schaden angerichtet. DaS Geländer am Strande ü-d ein Theil d,S Balken erks an der Hctelterrasse wurde wegaerissen. Ebenso ein Theil de neuen Wellenbrechers vor dem Brighton Beach Hotel. R o cka v a y B e a ch, L. I , S. Sept Dle Spaziergänger am Strande urven heute von einer riesigen Fluthwtlle Über rascht. die siebzig Fuß hoch den Strand hinauseollte. Alle, dle auf dem Strande waren, wurden pudelnaß, da die Welle mit unglaublicher Geschwindigkeit heran gerollt kam. Eine Anzahl von VerkausZständen, Buden und dergl. wurde eggespült. Ein Mord. Baltimore. 9. Sepk. Der Produkteahändler C. S. Walter tn Se well Point wurde gestern in seinem Bett ermordet gesunden. Die Leiche de Mcrn.it? war in entsetzlicher Weise zuge
riötet und man nimmt an,' dak Walters
von Raubmördern un'S Geben gebracht worden iy und die Lebterea auS der La denkasst $180, überdies aber noch eine Portion Wsarea erbeuteten. Bon der entleblichtn Brutalität, welche die Mör. der ihrem Opser gegenüber bekundeten, zeugt der Umst md, daß sie dessen Leiche zwischen zwei Mateaden steckte und die ledteren anzündeten. AlS die Leiche ae I funden wurde, war einUr und ein' t ftmt. 1t . m Tt .n X 1 V..f .i...f.tli . ä.q(U 018 VZllQjl UWI UCllüQU. Zmei Neger, welche sich in virdäch.igtr Weise in der Nähe der' Mordstätte der umgedrückt, auch Blutspurm an.tdu (1I.IK..H liAt. Mttrhtn ttAM ha fflniri.f VitlUIttl ,UI4CU HIWI V. VJ dingfest gemacht. Oft Dabei. Dee Londoner Streik. London, 9. Septemb. Die Unter Handlungen wegen Beilegung des Streiks dauern fort. Der Lord Mayor. Kar dinal Manning und Bischof Temple hatt' heute eitere Konferenzen mit den Dock-Compagniea und den Streikern und obwohl dieselben geheimgehalten wurden, so verlauttt doch, daß ein Resultat erzielt worden fei. Heute bewilligte wieder sine Anzahl Wha'ftngrr die Forderung der Streike?. Bei einer Versammlung vttt Vertretern der .Non Conformigen . wurde be schlössen, an alle freien Kirchen die Auf forderung ergehen zu lassen, für die Streiker beizusteuern. Eine Deputation wurde auch an die Dock Compagnien ge schickt, um dieselben zum Nachgeben zu veranlassen. In dem Falle von Baynton gegen die Allen Steamship Company auf Schaden ersatz wegen verspäteter Abfahrt deS .Lydia Monarch-, entschied der Richter für den Kläger. Appellation wird erfolgen. Der Schah hat Verdacht. St. Petersburg. 9. Sept. ES heißt mit Bestimmtheit, daß der Schah den Verdacht hegt, daß das Eisendahn unglück bei Bar kein zufälliges war. Er wird Odessa nicht besuchen und direkt nach Persien zurückkehren. 04tfftsäetatta. Angekommen in.: New York: .Werea" von Bremen. Glasgow: State of Jndiana" von New York. Southampton: .Fulda" von New York nach Bremen. Hiesiges. , Uv QttQtilfr Super ior Gericht. Zimmer No. 1. Daniel H. WileS gegenohn Lane u. A ; Hypothekenklage Urtheil füe Z8S1. Zimmer No. 2. Carter Nice & So. gegen die Journal Printing So. ; Noten klage. Urtheil für $268 92. Ernest R. Keith wurde zur PrcriS zu gelassen. Adolph Otto gegen Samuel Paul u. A.; Hypothekenklage. Urtheil für $210. oiuillikk jiu, o. urcocia zu. jldii g! gen Andrew I. Battey u. A. ; Besitz. rechtZklage. Zurückgezogen. Calvin VL Ulliott auen Howard Cale u. A.z Klage auf Theilung von Grundeigenthum. In Vrrhandluag. tieuli Court. Nichter Howland hat beute in dem LiitSK!agefall. in welchem eS sich darum handelt ob die Stadt ein Recht hab,, die Verpflichtung der Bezahlung der O I fn O CV . . V : an .x. . I höheren L zenSgebühr für Wi,t e. rück wirkend z i machen, kae lange fchrMtlche Entscheidung adgeg'ben. E, hält barin die Eptledeidung deS Mayor Denny in allen Punkten aufeecht. wonach also die Wir.k? zua Zadtt-lriyurthkilt sind. Da man oie Sachesrle Supreme Court drin gen will, eut? sofort Appellation ange kündigt, f . Lizzie Pash gegen Freeman CollinS: Vaierschaktttlage; zu Gunsten deS Ver klagten entichieden. Ella B. Kottemann gegen Wa. Kaltemann ; Scheidung bewilligt. Clären E Weir und W. C. Smith wurden zur Praxis zugelassen. Crtntnalgertcht. W. Hodges übte wegen DiebfiahlS 4 Monate ins ArbeilöhauS. Hershel Stanley, des DiebstahlS angeklagt, wurde weil er noch minderjährig ist. entlassen. Omer Thomas und Wm. Mallady bekannten sich de Diebftahl schuldig. Da Urtheil ist noch nicht gesprochen. August Redmann wurde, weil er 30 Pfund Schveinedärme von Milton Pou der gestohlen haben fall, in Anklagezu stand versetzt. Dasselbe Schicksal theilt Ryburn Herren, der zwei Röcke von Warrtn Gipe gestohlen haben fall.
Vom Nuslaude.
Ein neue Weingesetz tfl ,ü? Frankreich durch da Journal. essteiel" vom 16. August veröffentlicht werden. In demselben ist der DeclarationS zwang unter anderem auch für gezuckerten Wein vorgeschrieben: DaS Gesetz lautet in seinem Wortlaut wie folgt: Art. 1. Niemand darf unter der Bezeich nung .Wein" ein ndereS Produkt ersenden, verkaufen oder zum Verkauf fiel len, alö daS auS der Gährung frischer Trauben gewonnene Erzeugniß. Art. 2. DaS unter Zusatz von Zucker und Wessee gewonnene EährungSerzeugniß der Tre der frischer Trauben, sowie die Mischung eineS solchen Erzeugnisses mit .Wein, in welchem Verhältnisse auch immer, darf nicht anders als unter der Bezeichnung .gezuckerter Wein" (rin de n uore) Versandt, verkauft oder zum Verkauf gestellt erden. Art. 8. Da Erzeugniß der Gabrung getrockneter Beeren mit Wasser darf nur unter der Bezeichnung .Wein ausgetrockneten Beeren" (Rosir.enwein) versandt, verkaust oder zum Verkauf ge stellt erden, desgleichen jede Mischung eines derartigen Erzeugnisses, in welche Verhältnisse auch immer, mit Wein. Art. 4. Fässer oder Behälter, welche gezuckerten Wein, oder Wein auS gerrockneten Beeren enthalten, müssen in gro jen Buchstaben die Bezeichnung tragen: .Gezuckerte? Wein", oder .Wein au getrockneten Beeren". Alle Bücher, Rechnungen, Frachtbriefe, Connarsse mente müssen, je nach der Natur deS Erzeugnisses, die nämlichen Bezeichnungen enthalten. Art. ö. Die zu den Versendungen vo Wein, gezuckertem Wein und Wein auS getrockneten Beeren gehörigen Frachtdriese :c. müssen für jede Art von besonderer Farbe sein. DaS Nähere darüber wird durch einen ministeriellen Erlaß bkstimmt werden. Art. S. Vergehen en obige Artikel sollen durck ein Geldstrafe von 25 eoo FrcS. oder Gefängnißstrafe von 10 Tagen bis zu 3 Monaten geahndet werden. Der Artikel 463 deS Code pgnal soll dabei Anwendung finden können.' Im Rückfalle muß stets auf Gefängnißstrafe bekannt erden. Die Gerichte können, je naü der Schwere des Falles, auf Veröffentlichung der Erkenntnisse auf Kosten der Verurtheilten durch Abdruck in der Zeitung oder Anschläge in den von ihnen bezeichneten Ortschaften ' erkennen. Art. 7. Jeder Zusatz zum Wein, zum gezuckerten Wein oder zum Wein auS getrockneten Beeren, sei eS während oder naH der GSHrung' von' einenr" GährungS- oder DestillationSerzeugnisse aus Feigen, Johannlsbrot, Mowreblumen, Reis, Gerste oder anderen zuckerhaltiaenStoffen bildet eine Verfälschung von Nahrungsmitteln und fällt unter daS Gesetz vom 27. März 1651. Ein Viömarckbrief über Henriette Sonntag wird in einer neuen Folge von Bismarckbriefen veröffentlicht, welche ein ungenannter Herausgeber in Berlin hat erscheinen lassen. Der damaliae BundeStagSaesandte v. BiSmarck schreibt auS Frankfurt a. Main unter dem ö. November 1SS1 an den Herausgeber der .Kreuzzeitung", Herrn Hermann Wagener, folgenden Brief: .Die kiesigen Winteroergnüungen wurde in dieser Woche mit zwer kleinen Bällen bei A. Rothschild und bei Graf Thun eröffnet. Die Gräsin Rossi (Henriette Sonntag) ist in allen Salon zu treffen; sie hat sich embellirt, seit sie Berlin erlassen hat, der kupfriae Teint ist ziemlich geschwunden. Sie spielte, namentlich in der .Nachtwandlerin" und de? .Tochter deS Regiments", mit erner Htngeoung an die Rolle und einem Aufwand leiden, schaftlicher Mimik, welche beweisen, daß sie sich aus der Bühne und unter dem sanatifchen Beifall, der ihr wurde, mehr zu Hause suhlt, al r der gräflichen Wirklichkeit, und welche für mich da Peinliche des Contraste zwischen ihrer socialen Stellung in Berlin und ihrem Anblick auf der hiesigen Bühne, in den durch daS Stück bedingten körperlichen Beziehungen zu mijerabeln Mitspielern, m . . t ä. T 9 f - f 5 rv &. . verracytticy eryoylen. vvrax u9 ,n oerselbe wie in Berlin ; er spielt den gr&nd icignenr und hohe Partien, raucht unbe zahlbare Eiaarren, und jede drückende Empfindung überdieStellung seiner Frau schemt ihm fern zu liegen. Al er ankam, hat er Zirndorfer besucht und zu Tisch eingeladen ; dieser würdige Recen, sent und Monchard erzählte mir, daß er jeder Zeit Zutritt der der Grafin habe, den Grafen Thun antichambriren lasse. wenn er bei ihr sei, und über beliebige BilletS drSponire. Madame Sonntag, wie sie hier genannt wird, empfängt nach 3 Uhr die haute volle von Frankkurt und erregt die Unzufriedenheit der Kellner im Lötet äs Russie dadurch, daß sie erst um halb zwei mit kaltem Champagner zu Nacht speist. Der gestrige klein Ball bei Graf Thun vereinigte die Spitzender hiesigen Gesellschaft. Vre Toiletten ' tt m r nrrr . urven in Vernn ur errauren ourc) ibren Glanz, der durch reichen Diamant schmuck gehoben wird. Die Manieren der Damen sind äußerlich elegant, sie nt . r . K ä tt sprecyen zum ijcu gur uno mir v:tn tation französisch, waren in Paris, lassen ibre Manner zu Haufe; die unterhal tunaen sind nach unseren Gewohnheiten . o 'iit nr. Trmcyl jrci von wi an abend habe ich meine Frau nach Koblenz gebracht und Kleist wohlauf und guten MutheS gefunden.Fragt nach der Liederkranz Cigane.
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