Indiana Tribüne, Volume 12, Number 353, Indianapolis, Marion County, 9 September 1889 — Page 1

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DrathaaHriHteu. WttrauSsichten. Für Jndlana: Schönes armes Wetter. Gefährliche Lage. V o r t l a n d. Or.. 8. Sept. Der LufkZchiffer P. H. Rkdmond volltt heute Abend eine Luftfahrt uvternehmen. Al?

derBillon ik, lU HSöt flieg rmrdt eln zTöikjShktger A.iabe in wem der SttlS wickelt. Der Strick legte sich dem Knaben um den ValS. und zog ihn mit in die höde. Der Knabe, um nicht zu erst Sen, wickelte den Strick ein paar Mal m den Arm und zog sich in die Höhe. So wurde er tausend Fuß hoch in die Luft getragen. Schießlich sank der Ballon langsam her ab. und der zu Tode erschrockene Knabe kam unverletzt davon. Redmond war zurückgeblkebkn, da er fürchtete, dab sein Gewicht ausreichen würde, den ttnaben zu erdrosseln. (Dies scheint eine Ente von derselben QualUÄt zu sein, wie die kürzlich rzühlke, daß in Chicago ein Mädchen von kleinen GummkdallonS an den Haaren in die Höhe gezogen wurde ) Ein Kohleng rüder Streik drohend. Pittöburg. Pa.. 8. Sept. Ein allgemeiner Streik aller Kohlengräber der Gegend um Brockmayville, DuboiS, Rey nsldsville und Puvxwtawney droht tn nächster Woche auszubrechen, nachdem in den benachbarten Bezirken den Kohlen grüben eine Erhöhung der Löhne blwil lzgt ist. Eine Zeitlang waren die von der Conferenz in CslumbuS festgesetzten Löhne in jener Gegend maßgebend, doch erhielten die Arbeiter einzelner Gruben immer etwa? niedrigere. Da aber jetzt daS Kohlengeschükt so gut geht und die Forderungen dr Albnter überall bewil ligt werden, vollen fetzt auch die der Gruben Erik, Rochester und PittSburg 5 10 Et S. mehr verlangen; 1000 floh. lengrüber drohen eventuell, auszustehen Sullivan will Politiker wer. den. New York, 8. SeKt. John L Sullivan, der große Preittleöfer. hat heute hier tn einem Interview erklärt, er wolle das Boxen aufgeben und in Boston für Kongreb lausen. Freunde habe er dort genug und öffentlich zu sprechen, sei er auch gewohnt, so daß es ihm nicht an Erfolg fehlen könne. Heute Abend fand zu Ehren bei He! den in der .Academy of Music ein Em vfang stattbei dem Sullivan eine Vorstellung im wissenschaftlichen Bcxen" gab. Ein Coke .S yndika t. Pittöburg, Va.. 8 Sept. Die Besttzer einer Anzahl CokeOefen in der ConnelSville-Gegend haben hier heute inen Verband zu gegenseiligem Schutze gegründet. Derselbe controllirt 2.052 Oesen, während Feick und McElure allein 12.000 Oesen im Betrieb haben. Der 5okk'Pr t wird am 1. Oktober d. I aus 51 ö)per Tonne erhöht werden. Der cta2s Weitere Militärlasten. Berlin, 8 Sept. Angesicht der binnen kurzem bevorstehenden Erüffung der letzten Session des gegenwärtigen Reichstages beschäftige sich alle Par teien mit der Frage, welche Politik die Regierung einschlagen dürste, um damit vor das Land zu treten. Die offiziöse Presse giebt kein besonderen Andeutun gen deßhalb. Fürst BiZmarck will äugen scheinlich das Resultat der französtschm Wahlen abwarten. Wenn die gezen wärtige Regierung in Frankreich durch ditselben so erschüttert wird, dab der Bou langiSmuS a!S ein gewichtiger Faetor in der französischen Politik bettachtet wer den muß. fo werden wir sicher hören, dab wieder, wie in 1887 in die KriegStrom pete gestoßen wird, und' an den Patrio tiSmuS des etchkS:Uleoer ein neu? Appell, sich weitere MilitSklasten aufzu laden, gemacht wird, felbst wenn PrS fident Carnot am Ruder bleibt. Der Reichskanzler scheint sich vorläußz Haupt sächlich mit sozialen Reformen beschallt gen zu vollen, Vorlagen betreffend Streiks und eine solche zum Schutze der ärmeren Klassen gegen Wucher sollen ausgearbeitet werden. Ueberhaup! wer den gesetzliche Maßregeln zu Gunsten der Arbeiterklassen eine prominente Rolle in der nächsten Session sowohl des Reichs tageS wie des preußischen Landtages spie len, als Vorspiel einer entsprechenden Planke in der Plalsorm der Regierung Parteien für die kommenden Wahlen. Reorganuirung der Armee Aber die geplanten militärischen Maß nahmen machen eine Forderung an den Reichstag. 60,000.000 Mark zu bewilligen, nöthig; darin sind eingeschlossen

vte ttoflen oer Forstrung zweier neuer ArmeecorpS, indem daS in Elfaß'Loth ringe stehende. Letzt als 15. bezeichnete CotpS, daS faß och einmal so stark ist. als jedes der anderen deutschen Armee corpS. getheilt und zugleich für den Osten ein neues ArmeecorpS gebildet wird, das an der russische Grenze Garnisonen er holten soll. Eine Erhöhung deS Prä sevzstandeS der Armee wird nur für die Cavallerie und Artillerie in bedeutendem

Maßstabe beabflchtkgt. sonst handelt eS sich mehr um ewe Reorganisation. Der Reichstag wird sich gegen die B killiaung des Credits nicht sträuben; die Notion dürfte Ursache haben, sich zu freuen, wenn nicht mehr verlangt wird. ' Bis Fürst BiSmaeck seine Erklärung, abgegeben hat, bleiben alle VerHand kungen zwischen den Partelen kn der Schwebe. Getüchte alleraet circuliren, daß die firanziellen Projekte den Rücktritt deö preußischen FinanzministerS von Scholz veranlaßt hätten; die .Nordd. Allg. Zeitung" erklärt diese Gerüchte aber heute Abend für leere Erfindungen und sagt. Hr. von Scholz sei nicht zurückge treten, sondern habe nur in Folge eine? AuaenleidenS Urlaub für längere Zelt erhalten. Rußland g genüber wird die Stimmung im auswärtigen Amle immer gereizter. Dem Gerücht von der Reise deS Zarewitsch nach Paris wird kein Glauben gejchenkt, eS fei denn, er ginge im strengsten Jacognito dorthin. Die Art und Welse, wie der Czar den Kaiser Wilhelm behandelt, macht die Be Ziehungen Zwilchen beiden Ländern noch gespanr.ter. Die osfittöle Presse darf etzt mit bemerkenSwerther Freiheit und Schärfe darüber sprechen oder ist sogar dazu instrulrt. Die Kölnische Zeitung erklärt, die Hauptgefahr läge nicht in Pari, sondern in St. P teröburg. Der Hamburger Correspsneeot" sagt kn ei' 9 0 n .t ntf ..,, nem zwttseuos tnwtrmen Arlltl: Deutschland muß die Thatsache, datz der Czar sein Feind für immer ist. acceptiren. Die russische Politik ist. wenn sie conse quent bleibt, gefährlicher für den Frieden n Europa, als der Chauvinismus der Franzosen, und der Reichskanzler wird, nachdem er sich von der dnuerndkn Feindchast deS Czaren überzeugt hat. fein bisheriges rllcksichltöolleS und dorsschtiges Austrrtm Rußland gegenüber aufge ben und in St. PcterSdurz ebenso un genirt vorgehen, wie er eS in PzriS thut." DaS Blatt befürwortet eine Perständigung mit England und spricht sich ge gen die Idee auS. Rußland außerhalb EuropiS freien Spielraum zu lassen. Errf Habfeld, der deutsche Botfchafter in London, ist von Fürst BiSmarck telegra phisch nach FriedrichSruhe berufen wor den und dort heute angelangt. Der Kaiser. wird nachdem er den Manövern deS 12 ArmtkcorpZ in Sachsen beigewohnt hat, am Dienstag nach Minden gehen, zu dem Manöver deS 7. (estphSlischen und nie derrheinischen) ArmeecorpS und von dort nach Hannover; daS eigenmche Kaiser' Manöver findet dann an der Weser zwl schen dem 7. und dem 10. (Hannovers schen) CorpS statt und sind militärische Ltistungen im größten Maßstabe zu er warten. Der Zarewlisch wird Gast de Kaisers vom IS. bis zum 22. September sein; tieht der Sohn deS garen direkt nach Paris, nachdem er Kaiser Wilhelm Adieu g.sagt hat, so muß daS die Spannung so erhöhen, daß ein Bruch fast unvermeld lich rfcheint Nach Hofaachtrichten heißt eS aber, der 3 Irewilfch werde aus Deutsch land nach Schloß' FredenSborg zurück kehren und von dort nach Petersburg. Der Kaiser hat seine Rückkehr nach Ber lin auf den 29. d. MS. festgesetzt ; wenn nun noch eine Zusammenkunst mit dem Zaren zu Stande kommt, muß sie dann stattfinden. Die städtischen Behörden von Hanns ver haben 60.000 Mark bewilligt, um tli Stadt für den Besuch deS Kaiser zu schmücken und zu illuminiren. Die her vorragendendften Bürger find aufgeforw dert worden, ihre Häuser zu schmücken, aber viele dürsten dem nicht nachkommen, da unter ihnen noch kein großer Enthust. aSmuS für die Hohenzollern herrscht. Nach der .Post werden der Kaiser und die Kaiserin Anfangs Oktober nach Italien abreisen, um mit dem iialienischen KSnigSpaar zusammenzutreffen. Der Londoner Streik. London, 8 Sept. Der Vorschlag der Dock.Compagnieen vom 1. Januar an höheren Lohn zu bezahlen, wurde von den Streikern nicht angenommen. Natürlich heißt eS jetzt, daß in Folge dessen die Streik die Sympathie deß Publi. kumS verloren haben, und selbstverständlich werden die Führer beschuldigt, daß sie den Streik sür ihre eigenen Zwecke fortsetzen. (Mit Beschuldigungen und Verleumbungen ist ja die Welt immer gleich bei' der Hand,) Dle Streiker aber

sagen, daß wenn dle Zahlung deS Höhe.

Lohne? bis zu Januar aufgescho ben werden soll, der höher Lohn nie fit zahlt wird. Sie sagen, daß innerhalb drei Monate jeder Einzelne der jetzt Be schäktigten fortgeschickt würde. Der Lord Moyor, Bischof Temple und Kardinal Mannlng, welche dieSAbkom merr virmittelten. sind natürlich böse über die Streiker. weil dieselben eS nicht atm nehmen. Sie behaupten BurnS und Tillett hätten sich zur Annahme dieses Cömpromisse bereit elklätt und sollten als Führer refigniren. wenn die Leute eS fetzt zurückweisen. BurnS und Tillett de. Häupten daS Gegentheil. Die Streik hatten heute eine große Versammlung im HydeMark. BurnS hielt eine Rede und fragte fit, ob sie den Vorschlag, mit der Lohnerhöhung bis Januar zu warten, annehmen wollten und Alle riefen . Nein l h Tillett hatte wieder eine Unterredurg mit dem Lord Maysr und erklärte dem selben, daß die Arnahme de Vorschlags, den .Wharfiager" gegenüber, welche be reitS den höheren Loh bewilligt haben, eine Ungerechtigkeit wäre. . Er machte den Vorschlag, dahin zu wirken, daß die Lohnerhöhung im Okto ber oder November eintrete. Der Lord Mayor versprach seine Virmittlung in diesem Sinne. ' !: Bleibt in Rom. Rom, 3. Sept. Der Papst hat die Idee, Rom zu verlassen, aufgegeben. Die deutsche Regierung hat sich für ihn ver. wendet und ihm versichert, daß im Falle iaeS Krieges Italien feine Stellung sorgfältig respektiern werde. D ieKatastrovhe inAntwerper. Antwerpen, 8. Sept. DaSFeuer ist noch immer nicht gelösAt. 6 Millio nen Liter Pktroleum brentzen. In dem Augenblicke, alS die Explosion erfolgte, sprangen viele Ardeiter, halb kefinnungS los vor Angst und Schrecken, in die Schilde und ertranken. 1 Eine Anzahl Seeleute und Zollbeamte wurden auk Schiffen durch die Überall herumsausen den Geschosse getödtet. Die Schiffe wur den förmlich bombarMrO 2 000 Tonnen Patronen sollen ervlodirtIein ; daS Ge Mau war 30 Metten weit hörbar; der MuHrdedieLufk etM!e?dichler7'sl? bei einer großen Schlacht Köpfe von Menschen und andere Körpeetheile wurden eine halbe Meile weit entfernt von dem Schauplätze der Katastrophe gefun den. 130 Leichen liegen in der Morgue. ganze Haufen von menschlichen Körper, theilen bilden die Ueberreste einer noch unermittelten Zahl weiterer Umgekommenen. Der erste Offizier deö Red Star Dampfeis .Zealand- wurde an Bord des SchigeS schwer verwundet. Die ganze Bevölkerung war die Nacht hindurch auf und beobachtet ängstlich daS Wüthen der Flammen ; der Knall bei der Sxploston der Fässer mit Petroleum und das Getöse der einstürzenden Mauern war sinnverwirrend. eS war. a! wenn die ganze Strdt zusammengefchof. sen würde. Die Obdachlosen haben fich an den Flußufern gelagert. Auch dle Wasserwerk,, welch 2.000 000 FrcS. gekostet haben, find zum größten Theil zerstört Der Minister des Innern hat den Schauplatz der Ekplosion besichtigt. Der König und die Königin haben weitere telegraphische Erkundigungen über die Situation eingezogen. Für Unterstützung der in Folge der Katastrophe obdachlos gewordenen Familien find Sammlungen eröffnet worden. 0c)issSnc)rtQten Angekommen in : New P ork: .Adrlatic- von Lwer. pool; .Geller von Hamburg; Mer' von Bremen ; .Furnesfia'' von Glasgow ; La Champagne von Havre. Lizzard passtet: .La Gakcoane- von New York nach Havre; .Servla- von New York nach Hamburg. QueenStovn; .City of Berlin' von New York nach Liverpool. yamourg: .Rhaetia' von New Vork. Havre: .La GaScogne von New York. Heute Mittag wurde die Feuer wehr nach der Ecke der Archer und John Gtraße gerufen. Es war ein unbedeü tende Feuer. tO Daß Komite dee Central Labor Union, welche die Arrangements für den .Labor Day" geleitet hatte, hatte gepern eme tzsttzung und die Abrecdnuna ergab, daß trotz de schlechten Wetters m ueoer,cyus von $70 erzielt wurde. Um jedoch den verregneten azZtatori schen Theil de Fege nachzuholen, beabsichtigt man am zweiten Sonntaa im Oktober eine große Massenversammlung abzuhalten.

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Vom VoSlavde. Eine toll eHerengescht cd, erzählt der .K. A." : Im Dorfe Sylow bei KottbuS wurde dem Eigenthümer Kr. vor einiger Zeit Vieh krank; natürlich hieß es alsbald, die Wiederkäuer seien behext. Was lag da naher, alL die Hilfe einer klugen Frau" in Anspruch zu nehmen. Eine solche fand sich im Dorf Skadom. Zunächst gab sie den Naty, auf einer bestimmten Stelle nachzugra ben. Die geschah, und man kann sich daS grenzenlose Erstaunen der Leute denken, al in dem ausgeworfenen Loche ein Bündel zum Vorschein kam, enthal tend einen halben Rindshuf, ein Bündel schwarzer Frauenhaare, ein Stück Seife und andere Dinge mehr, im Ganzen neun Gegenstän're. Jetzt war kein Zweifel mehr, daß daS kranke Vieh verhert fei, eS handelte sich nur noch darum, den Bösewicht oder die Here ausfindig zu machen. Auch hier wußte die kluge Frau Rath. Sie befahl, daß zwei Männer das Bündel vorsichtig zum Nachbar tra gen sollten. Nach einiger Zeit fand der Mühlenbesitzer aus seinem Hofe dicht beim Stall daS Bündel, da kreuzweise verschnürt war. Er holte seines. Frau dazu -und einigr'kmdere Lenre: nnd ffch dem sie daS Bündel besehen hatten, ver gruben sie eS wieder in die Erde, in ml cher eS schon zwei Mal zuvor geruht hatte. Als nach einigen Tagen die Frau des Mühlenbesitzers krank wurde, dawar es dem Eigenthümer Kr. klar: sie ar die Here, der Zauber hatte seine Wirkung gethan. Am Sonntag darauf, als der Müller mit seiner Frau zur Kirche ging, uzden Beide von Kr. mit Steinen deworfenund mit Todtschlaaen bedroht. Der Müller will nun Strafantrag stellen. In der Gemeinde St. Johann bei Preßburg lebt seit längerer Zeit ein armer Bursche, der im Alter , f . . . von neun zayren gttegenrucy eme Sturzes von einem Baume die Sprache vollständig verloren hatte. Der arm Knabe hatte Niemanden, der sich seiner angenommen hätte. Seine Mutter ar todt und der Bater nach' Amerika auSge wandert. So fristete er durch die Gnade der Dorfbewohner, welche den aufgeweckten, hübschen Burschen zu allerlei Verrichtungen verwendeten, seit Dasein. Er konnte ein wenig schreiben und verstand Ungarisch, Deutsch und Slavisch. In letzter Zeit wurde der stumme Kaöpar Nöta so heißt der Bursche vsn einem beim Bau deS Kastells deS Barons Hirsch beschäftigten Klempner in die Lehre genommen. Per Schüler enoieS sich als willig, intelli gent und gelehrig, sodaß ihn alle Arbei ter liebgewannen. All bemitleideten den Armen und mehr als einmal machte man verschiedene Versuche, den Burschen zum Sprechen zu bringen, die aber ganz nutzlos blieben. Dieser Tage beschäf' tiaten sich wieder einmal einige Leute mit ihm, sagten ihm einige Worte vor, damit er sie nachsage. Der Bursche machte eine ungeheure Anstrengung, die Augen traten tbm förmlich aus den öylen und plötzlich rang sich, gurgelnd und wie uS seinem Innersten kommend, daS Wort von seinen Lippen. Gleich darauf wurde er leichenblaß und sehr unwohl, rrbolte sich doch rasch wieder. Seit sener Stunde kann der arme Bursche wieder svrechen. Zwar rostet etz ihm noch tm wer große Anstrengung, aber er vermag jedes Wort deutlich aukzusprechen. Der Bursche, als er gewahrte, da er dre Sprache wiedergefunden habe, geberdet r 2 JtL r.!. C...V . .in. a) wie verruttl. ktitk lernen aber auch jene Arbeiter, welche ihn zum AuSsvrechen de ersten Wirtes gebracht und die nicht wenig stolz darauf sind, eine so seltene Cur Vouvracdt zu baden Nöta wurde nun von seinen Gönnern im Dorfe mit allen Aultragen herumge schickt. Er mußte Tabak, Brod, Wein 1 ' r .... f?N!- ti. 4. . f. IC. Voten. ituc scuic, gervvyttl, vup Nöta seinen Wunsch stets mit einem Stück Kreide auf den Tisch schrieb, staun ten nicht wenig, als er plötzlich mit strahlenden Augen eintrat und sein sonst stummer Mund sich öffnete, um da? Gewünschte zu verlangen. Alsbald ging es wie, fin Lauffeuer durch den gamen Ort: .Der Nöta KaSpgx kann wieder

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