Indiana Tribüne, Volume 12, Number 352, Indianapolis, Marion County, 8 September 1889 — Page 4

Iiidmna Tribüne. ,. . SonntagS-Auögabe. Office k 120 Ost Maryland Otr.

Vummelbriefe aus dem deutscht Westen. N h e i n g o l d. Am Nhein, Anfang August. Da lag es, wie ein Gewebe aus Glück und Herrlichkeit, daS schone, unnennbar schone deutsche Land. Den Bergrücken entlang zog ein Wehen und Rauschen, in Flüstern in den dunklen Eichenkronen, altes Sagengeflüster. Und kühn und stark in herzbezwingender Erhabenheit stieg das eherne Wahrzeichen des Sieges empor, das herrlich stolze Heldenroeib aus dem Niederwald. 3,-d lag es tief unten, das deutsche Land, ein herrliches Land, jubelnd und jauchzend und glückverheißend. Kein Schatten wird sichtbar, vom hohen Verg aus steht man nur Sonnenschein und immer und überall Sonnenschein. Grüne, winkende Matten, goldschimmernde Halme, die leise im Winde sich beugen, reiche Weinberge, in denen die Frucht einer seltenen Ernte entgegenreist, mächtige Wälder, über denen es wie Traum und Schlummer sich wiegt, Dörfer und Städte wie zerbrechliches Kinderspielzeug, und mitten hindurch der murmelnde, siuthende Rhein. Von drüben her, bei Bingen, gleitet die blauwasirige Nahe in den größeren Strom, der hier im Vinger Loch zwischen den bnrgengekrönten Felswänden sich mit gerechtem Zorn -polternd hindurchzwängt. Und dann ganz am letzten Horizont wie dunkele Dammcrungsschatten die schwarzen Höheuzüge der Vogcsen. Ueber die Hügelrücken zog langsam und schwer die Zahnradbahn herauf, und durch den Wald kam Musik und Gesang. Das waren die Wiesbadener Kurgäste, die hier unter Führung ihres trefflichen Direktors Heyl, der den ersten Niederwalddenkmalsgedanken gehegt und verfochten, von Aßmannshausen heranzogen. .Und nun kamen Turner und Trommler, und ein Jubel entstand, und in Jauchzen stieg auf, und hindurch klang machtvoll und ernst das Lied von der Wacht am Rhein. Aber dann ward -es still, ganz still, wie eine Andacht, wie schweigendes Gebet. Und Alles stand und hielt den Athem an und sah hinab auf diese lachende, glückliche Schönheit, und nur aus den Eichenwäldern kam noch immer das Brausen, das Sagenges fiüster. Sie sollen ihn nicht haben!" Neben mir stand ein lter, weißbärtiger Herr, der faßte mich halb mechanisch am Arm sie sollen ihn nicht haben!" Und hinter mir stand ein anderer, der trug die lieben, ewig fröhlichen Züge unseres Helmerding, und diese Züge waren ganz ernst geworden und der sonst so spottfrohe Pund fagte nur: Hierher wandere ich täglich seit fünf Wochen und sehe dort hinaus." Ja, das ist keine Kleinigkeit, das läßt sich nicht durch ein sröhlich Singen oder ein lustig Lachen von der Seele herunterwälzen. Das bleibt und haftet. Und dieses Volk des Rheinlands, das da ringsum als ewigerWächter zu denFüßen des Niederwalds liegt, das trägt den Kopf stolz und hoch als ein sreies und mannbares Volk. Dieses Volk, das ist in seiner Mitte das Denkmal der Wiedererrichtung des deutschen Reiches als kostbarsten Schatz behütet, dieses Volk betrachtet in der Krone" zu AßmannsHausen wie eine theure Reliqie den Platz, von wo aus der zürnende Freiligrath sein Land mit glühenden Flammenliedern aus dem Schlafe gerüttelt. Wie zwei vielsagende Wahrzeichen behütet dies selbstbewußte Volk die beiden köstlichen Stätten, und stolz und glücklich strast es durch solche Vereinigung die modernsten Erbpächter des Patriotismus Lüaen. Immer weiter fluthet der Rhein, er schmiegt sich zärtlich an die weiche Brust des Thales, springt auf Die Klippen und wirft Schaumkune zu den Hohen em vor, die das Haupt mit Waldlaub schmückten, wie mit verheißunasarünem Hochzeitskranz. Und die Sonne breitet ibre aoldiaen Lichtfchminaen aus. und Milliarden güldener Stäubchen schnürn mcn in der Lust, glitzern und zittern und ziehen zum murmelnden Rhein herab, und die Sonnenstrahlen huschen und springen über ihn hin und spiegeln sich in lernen gleitenden Wassern Rheingold, Rheingold! Und' dann saßen wir unten unter dem duftenden Nebendach der Krone" Aßmannshausen, und der Nhein alltt wieder vorüber, und in den Gläsern vlmkte der rothe Vterundachtztger. Die Schatten des Wemlaubs tanzten über den Boden, und aus den Gläsern stiecm wie zerrinnende Perlen leichtflüa Hat Gedanken auf, die qinaen und karnen. Just über dem Rebendach, von grünem Vaud umrankt, liegt das Fen ster, von dem aus der grollende Dichter 'hinausschaute auf den stolzen Strom, hinüber zu den schweigenden Wäldern, aus denen die Thurme vor Burg Rheinstein emporstiegen, hinüber zum Mausethurm. wo den sakramentir r m-r .t c . im.. '.. . ricyen VljHvf oas atausinn geölten, binüber tu dem woaenumspülten Felsen. in welchem in silberner Kapsel das Herz t i . f ... T r Je jl if j ci! es tjjeimjcgen cjajitgiöicciocrs viu las Vogt, eine letzte Ruhestatt fand. Und dort oben saß er, Ferdinand Frei- , ligrath, schwer und breitschultrig wie ein zürnender ' Cyklop, und schmiedete und hämmerte . an dem Freiheitsschwert und bereitete' den Herren einen eigenen Aßmannshäuser einen gar rothen AßmannsyZuser! Und noch immer stehen unter seinem Bilde im StaatSzimmer der .Krone" die wohlbekannten Motto- , v f..- i j verse: Ju Aßmannshausen in der Krön', Wo mancher Durst'ge schon gezecht, Da macht' ich geaen eine Krön DieS Büchlein für den Druck zurecht." Wir dachten wohl Alle an ihn, denn er kann h:er nicht an ihn denken ! Und bei uns 'aß Emil RittershauS, sein alker Freund'. mit dem er nach den VerbannungSjahren das erste Glas auf deutschem Grund und Boden geleert, und der

erzählte Dies und Jenes und viel Anderes noch. Ein glücklicher Fabulirer ein runder, lachender Trinker, .ein lustiger Weinpoet, der im Wein schon viel Wahrheit gefunden. Der kramte die fröhlichsten Schnurren aus von St. Petrus, der ausging, um zu zechen, und das Himmelsschlüsselein vergaß etc. Dann griff er zum Schreibbuch und improvistrte die glückathmenden Verse : Am Rhein, von Sommerlust umweht, Da wächst der Wein, der Sorgentod, Der Brmger rechter Lust ! Im rothen Aßmannshäuser geht Der Freude leuchtend Morgenroth Dir auf in Deiner Brüst!" Der Wein, der Sorgentod, der sandte seinen Duft empor und Freude und Freiheit und Vergessen. Und er glühte pur purn im Glase, und auf seinem Grunde wars ein Schimmern und Funkeln Rheingold, Rheingold ! Die Sonne erstarb, und der blütbenumkränzte Sommertag hauchte leise seine Lichtseele aus. Ueber seinem dunklen Grab stand wie ein milder Wächter der blasse, ruhige Mond, und von den Wäldern kam ein Klingen.wie fernes Grabaeläute. wie Elfenklaae um erstorbene

Seligkeit. Und über die stillen Wasser des Rhetas glitt der Dampfer, leicht und stetig, und auf seinem Verdeck saßen die Musikanten und spielten alte, glückliche 'Lieder. Ein schwarzes Schattenunaethum, so zog stch am nächtigen Horizont der breitrückige Taunus hin, zu seinen Füßen . p .. t lagen ole orser uns laoie wie verlassene, längst verödete Stätten. Nur dann und wann ein Licht und ein Aufleuchten, dann wieder Schatten und Nacht. Aber auf dem Dampfer ein fTubel und Kllnaen und maen. wie eine endlose Sommerfreude. Die Kuraaste kehren heim nach Wiesbaden, eine wunderfame Fahrt geht zu Ende; schon grüßt Bieberich in Fluthen bengalischen lckts aebadet vom User herüber. Und auf dem Verdeck schwingen stch die Paare im Tanz toller und toller, und die Geige jauchzt, und die Trompete jubelt, und die Wellen steigen neugierig heraus und tanzen mit, und die aoldenen Mädchenlocken fliegen und flattern und schimmern in glltzendem Mondesschein Rheingold, Rheingold! TheodorWolss. Verluste durch Selbstentzündung Ueber Selbstentzündung veröffentlicht Professor Hartmann aus Stuttgart in der Wiener Neuen Freien Presse einen interessanten Aufsatz, dem wir folgendes entnehmen: Ans dem Allgäu wurde im Jahre 1837 wiederholt berichtet, daß die Zahl der Fälle von Selbstentzündung des Heues im Laufe des Sommers und Herb stes eine ganz ungewöhnlich große gewe sen sei. Gar mancher Landmann mußte die betrübende Wahrnehmung machen, daß sein vermeintlich herrlicher Futtervorrath unbrauchbar geworden sei. und ! sicher kam man da und dort nn Lause des Winters noch auf viele derartige Schäden, als die Heustöcke angegriffen wurden. Auch die Feuerversicherungsgesellschaften werden dabei m Mitleidenschaft gezogen ; man verlangt von ihnen für unbrauchbar gewordene Vorräthe Schadenersatz, zu dem sie sich in der Negel aber nur dann verstehen, wenn da Heu in Folge der Selbstentzündung in hellen Flammen ausgegangen, nicht aber wenn cs nur langsam verkohlt ist. Untersucht man einen der fraglichen Heustöcke genauer, so macht er vollständkg den Eindruck eines Kohlenmeilers. Die äußeren und unteren Schichten stnd durchaus unverändert, wahrend nach der Mitte zn unter steigender Erwärmung Blätter und Stengel stch immer mehr braunen, bis der eigentliche Kern sich als vollkommen verkohlt erweist. Ist aenüaender Luftma vorhanden, so aeräth diese Kohlenschicht ins Glühen, Feuerflammen schlagen heraus und stecken das Holzwerk der Umgebung in Brand. Schon große Feuersbrünste sind auf diese Weise entstanden, und manches Schadenseucr als dessen Ursache böswillige Brandstistung angenommen wurde, mag auf einen ähnlichen Vorgang zurückzuführen sein. Ein anderes Bild. Bei einem am 16. Januar 1683 im Elephantenhause des Zoologischen Gartens zu Vreslau ausgebrochenen Brande fand das sofort alarmirte Personal das Haus mit dichtem Nauch ersüllt und Flammen zwischen den Fugen der die massive LuftHeizung verkleidenden Bohlenwand hervorzüngelnd. Entstanden war der Brand otne Zweifel dadurch, daß die die Lustheizungsofsnung umgebende Bohlenverkleivung der Mauer der steten Helzungswarme ausgesetzt war und m unmittelbarer Berührung mit Mauerflächen und Eisentheilen der Heizanlage sich selbst entzündet hatte. Mit Necht wird neuerdings immer wieder aus die Gesahr hingewiesen, welche Dampflei-' . . t f . lungsroyre uno HeiiUsicankie, wie sie ZU Helttwecken in aroneren Gebäuden zetzt stets häusiger sich sinden, deshalb mit sich bringen, weil sie das Holzwerk der Umgebung allmählich derart verändern, daß es sich bei günstiger Gelegen't . . rf et . l . imn - Yen von saoji emzunoer. can roelg, daß Holz, wenn es lange genug, einer Temperatur von nur 100 Grad Celsius ausgesetzt wird, sich langsam, in Kohle verwandelt. In den genannten Rohren steigt aber die Temperatur bis auf 153 Grad, ja sogar 173 Grad Celstus ein Hitzegrad, bei welchem daS diefelben umgebende Holzwcrk im Verlause einiger Jare auf der Oberfläche verkohlen mug. Bei Rkparäturen hat stch dies auch in der That schön öfter herausgestellt. ' Unter Zutritt frischer Luft nimmt die Kohlenschicht rasch Sauerstoff auf und kann sich alsdann bei einer Verhältnißmaßig niedrigen Temperatur sehr leicht entzünden. . Ueberhaupt ist durch Versuche im Laboratorium genugsam festgestellt, daß die Holzkohle unter geeigneten Verhältnissen einen hohen Grad' von Selbstentzündungssähigkeit besitzt, und es . kann daher kaum ein Zweisel darüber obwalteu, daß in Gebäuden mit Dampf-, Wässer- oder Luftheizung die detrefsenden Rohre in der genannten Weise zu Branden Veranlassung gegeben haben. Ein bewahrter Fachmann sagt geradezu: Alle, die Gebäude, welche mit Dampf, heißem Wasser oder heißer Luft erwärmt

werden,. schweben in beständiger Feuersrt hf iS?Y&lVMJtVkiM tt I

allein aus dieie Ur ache iuruckzu uhren.I f j- U il In der Zeitschrift für Papiersabrikation iajioi ein jtaontani: ci mix neicn tit emen Kanal, neben dem eme Maschine täglich arbeitet, nach und nach beim Na. v ' . i nigen derselben immer kleine Theile gehriMml vRiiljtwrtfl Ahm 3 hAm I tet wurde. Vor einiger Zeit nun wurde mir aus einmal gemeldet, daß es ln dem vtwuMtv jmuvvwi( uiw uun v vvuvy oelressenoen roei:s,aaie orenne. cacydem die Löschung des kleinen VrandeS beendet war, ordnete ich erne genaue Unp w . ä. c t r v. c t I ler,ucyung oer leue uno oer nr,acye oes Feuers an. und es ergab sich das überraschende Resultat, daß nichts Anderes schuld war, als die Puhwolle. Im Lause der Zeit hatte eme Selbstentzün-

oung oer,eiven zrallgelunoen, uno wäre Mühiahrsfaison blieb zu constatiren, dak des Baues von Schlacht chif en fortdies wahrend der Nacht pas,lrt oder wah- nunmebr die Meine älterer abraänae tärtiim 3)tr Neigst fcnH. s?A

rend der Ruhetage, so war ein größeres FkUer fertig. k Es darf mit Sicherheit angenommen weroen, oai; ,cyon meyr ais ein naorilbrand durch die zum Putzen der Maschinen gebrauchten Lappen und Absalle entstanden ,st. Denn diese durch die Art st-i Mtti4ittrt falttflf tirtrn t tttf r... '-t... .fa c-.t:. l Mittel sind, wie eigens zu diesem Zweck angestellte Versuche beweisen, zur Selbstentzundung ganz e,onders genelgt. W?nJutWT bcr1 diese seuergesahrllcher Wische und Lappen frei aus emen Hausen zu werfen, zumal an Oertllchkeitcn, wo stch noch andere leicht feuersangcnde Gegenstande beunden. Auch hölzerne Schranke vermelde man zu ihrer Ausbewahrung und benutze dazu steinerne odn ; cisnc, irnt tUn foleBw cpt fcHtt ßenden Deckeln versehene Gesane. Vor einigen Jahren erhielt em Petersburger Handelshaus aus Lyon eme Sendung schwarzer lor- und gedrehter Seide im sttevtk, nrtn ftmn 1 si OstO Mfiineln Wstfis durch solide Bauart ausgezeichneten und Mir auen mogucyen lcyeryeiisvorrlaz4V " ? f. T f. 'lft .7 ? I

..v" i""a,"vr v,,v,A:.f !"ocn veryailnimalg uoye Preise ver- sonnen !)caumaeyail) und tur PanzerOel getränkten und Mit kleinsten Eisen- langt werden. - fahrzeuge. 1 Kreuzer und 2 Torpedotheilchen durchsetzten Putz- und Wisch- Nur dieie beiden raanae bleiben nlnnnsaote ninen im rr.fiti-S

77; i; ,r , 7 , . I 7?s y JiJli V"4 vlc VVU V,U uu"" imnic iv v m eroil ui xingrni cgrend die Seide un Packhause der War- Erwartungen vollständig erfüllt, es ist men zu lassen. Diese sollen am 1. schauer Eisenbahn lagerte, brach ,n dem gesunder, anaenebmer. svribiaer fert! werden.

klingen versehenen Gebäude Feuer aus, und geht nunmehr der Flaschenrelfe entdas glücklicherweise schnell genug be- Qtcitn

merkt und gelöscht wurde. Bei der Unlersucyung oes orsaues ergao ,lcy unzweideutig, daß sich das Feuer im Innern der verpackten Seide entwickelt haben mui-le. vVielcyzeilig eriiarre oer vjmc. orr . - r r. 1 pfänaer der Waare, daß früher bereits zehn an ihn adressirte Sendungen von derselben schwarzen Seide unterwegs auf dem Transporte in Preußen verbrannt seien. Auch im Wiener Hauptzollamte ist einmal ein ähnlicher Fall vorgekommen und aus Berlin und Paris sind t.. 5...' vi uuvui visuui uuvu ui uu uiutu v m.f:. .... . m...:..... it., uv -uu urnifc vtv -uivyuuuij h7n&?,n 9frHf,i nm Trmisnnrt, nur ff,thrnirP in fct ipT w w vaff vvv cv v w w . " ' x rjL:. miJLi. ti.r ..U.tVk.i, Ul UV " r : in ?w wuiUDcn evenslNlere,,en. ic Z t1 V f?Zi-iZ M.TX tlmtl l CT tt p vu wiu c, iwcimt uicivc. ... 4t komme,', ist in den angeführten i in N,uuwj. .uuiijui., m tu vm uiiMUiiitiui Beilxiel. longe nicht schöpft - man denken weit an Stein- und Brauntra loyicn, -cüif r er- c n . 1 1 ? . ? , Holzmehl. Sögesxäne. Rohbaumwolle, an die verschiedensten - ' r . i t r-. w ÜlC UNv 3JCIC. Wie der deutsche Wein steht Herr C. F. Cccardt von Kreu:nach veröffentlicht über den Stand des Weins . folgendes Circular: Seitdem ick .bnen im December v. I. berichtete, hatten die Weinberge einen schweren Winter durchzumachen. Zum Glück waren die Reben durch den reichllch aelallenen Scknee bitweise aekckükt. trobdem ttiate sich bei dem Schnitt, da i i , -i . t vle lang anvauernoe, ftrenge alte denselben bedeutend geschadet hatte. Der Eintritt des Frühlings ließ dieses Jahr lange aus sich warten, derfelbe brach sich aber Mitte April mit Macht Bahn und das gute Wetter ermöglichte die schnelle c t on-? vjricoigung ocr zuruögr,ömücnc;v üciuberasarbeiten. Monat Mai war aani außerordentlich heiß und trocken, insolgedessen die Neben, unterstutzt von der voryanoenen Winrersencyligrelr, einen seyr strammen Trieb entwickelten, dadurch die Frostschäden theilweise überwindend. Der Juni schloß sich würdig seinem Vorgänger an; die allgemeine Blüthe siel in die erste Hälfte jenes Monats und verlief . t m ! M . , . . dei der denrvar aun ttia nen Wttteruna auf's vorzüglichste. Eine ähnliche frühe ...X msit. in. : '..l t ' unv gieicyiuutficje üiuige iji nur au5 oen allerbesten Weinjahren bekannt. Die Vorbedingungen zu einer guten Ernte wären somit erfüllt aewesen. wenn ver quaiillllllio jego vcjcgcioenc jiutyt i !k vfnltlift -.V.. MAvStuni fjt- e.fjr. .!t er ti uiiu mvy vtuim ivyuwiv4 wvvvvii wäre durck den in allen Diftrieten massenyasr ausirerenoen euwurm, oer enor-, men Schaden anrichtete. Dadurch und! r r. 4. - c ' durch die den jungen Traubchen schädliche allzugrelle Hitze, sowie schwere HagelrvT.r! f?L t ! rei ' i.. Jliuijt ii iuiw vic ,i wmuuijv ii auantltatioer Hinsicht so herabaemindert v . r. v : . z: sicf' iyivif vd vii, jjiijwiivuimvjh vuiu. ... V..XrX!i4r LJL T Üi junge vuiuiujiuuuu auf uiiut icyv, als ein Drittel eines normalen Herbstertraaes ergehen. Dagegen sind die Aussichten für die Qualität soweit ganz vorzüglich und lassen in dieser Beziehung nichts zu' wünschen übrig. Die häufigen GeVitterregen,abwechselnd mit tropischer Hitze, förderten das Wachsthum der Traube zusehends, selbst die niedrigeTemperatur gegen Ende Juli brachte darin keinen Stillstand, da das Erdreich durch die vorhergegangene Hitze sehr durchwärmt ar. Nur in den berühmtesten. Jahrgängen waren die Trauben um diese Zeit soweit vorgeschritten als heuer. Für die Qualität ausschlaggebend ist bekanntlich der Nachsommer. Neuerdings ist . das Wetter wieder ganz prachtvoll, und 'wentt uns dasselbe nur noch einige Wochen erhalten bleibt, dann dürste ein ausgezeicbnetes Product erzielt werdend Die Lese der

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ren Linien gänzlich ausge chlosien. Der legen sein. agt selbst der scyarsste ica n; l; a chemisch.phi)sikalische Pro etz, durch wel- Kntiker, dessen Aeußerungen der .Daily $"a nd ulle Uesern. Es sind dies chen pflan liche und thierische Faserstoffe Chronicle" wiedergibt; und er'beruft ?Lla derart verändert werden. d?ß sie sich von sich direct auf das Urtheil der englischen Vache Stunde Vmit wumu selbst, d. h. ohne Berührung mit iinem See-Ofsiciere. Dass das Schisfsmaeurig glühenden oder flammend bren- terial einen Vergleich mit dem englischen ?ls . zw"selhaster Umgebung den Haschern nenden Körper entzünden, greift also in Bezug auf die Quantität nicht zu be- dad.

Frühburgunder erwartet man schon Ende 41s.. ..ft. "C ? ' "' ' vr r

sowobl Rbeinaau. Mosel und Wfak.als auch für Rheinhessen und das Nahethal. 'sizs VKnnneiihnit mnr tu shm nn des Jahres mit kurzen Unterbrechungen sebr ledbakt. Die Z?urckt or boberen " -w . v i vm i mt w Ij Preisen insolqe der Frostschäden besli i. ..?.. rV rm t Y t'. ttilttMle vleie elnuanoier. ven vorausstchtlichen Frühjahrsoerbrauch zeitiger als sonst zu ersetzen. Andere zogen vor. die NeZuttate der alljährlich im Frühlmg immer zahlreicher stattfindenden Weinauctionen abzuwarten. Wo reelle, gute . H Weme zur Bersteigerung kamen, wurden mit wenia Ausnakm, aeradeiu verblüfsend kobe Preise enirtt. ?)ö8 fcfwirftc andererseits wieder große Lebhaftigkeit im freihändigen Verkauf.- Am Ende der z hohen Preisen fast ganz in den Besttz des Weinbandel ükeraeaanaen waren, Bei kleineren und mittleren Producenten .z. . I . r j l ist gegenwärtig wenig Wem mehr zu stnden, die Lager bei Großgutsbesttzernund Speculanten bestehen hauptsächlich aus i687er und 88er, für welche von denrtt. . . ? t. , .1 m-.ir dem Weinhandel zur Verfügung, um sie auf dem Lager entstehenden Lücken auszufWen, während derselbe bezüglich feinerer Weine auf seine eigenen Bestände angewiesen ist, die noch sür lange Zeit ausreichen sollen. Die Qualität des 1833ers wurde unterschätzt, weil man glauben konnte, daß in einem so naßkalten Sommer wie der vorjährige etwas Anständiges nicht gediehen sein könnte ; der Wein entwickelt sich aber gut. klärt stch schneller und. wird für den Handel früher brauchbar, als der 37, er ist leichter und hat weniger Säure als der letztere. ' rr 100".. t. i v.: :tl-, t Wein, qut in Art und Vouquet und von ' V . . . . I feiner Säure, entwickelt sich vortbeithast t . ...f.. m.fi . Die 1686er bauen sich wegen ihres großen Zuckerstoffgehalts langsamer, .s .-.s m;t ßn berichtet, famose Weine. die sehr gute Flaschenabzüge liesern werden Hochachtungsvoll und ergebenst C. F. E ccardt. Deutschlands Kriegsflotte. (Franks. Journal, riat. lib.) n.i:. ."M.,,. -Z,ts,nn,,t n fui.M.3 v.v .t..s. .k.-.ss. bri qs,n mW a wuu,w,v. s . k Ikit s,kiv NUk .Uk NNd. Q VQltü UC bald der Remannuna unserer Flotte überi "" I i a - ------ ----- I . M. V j . ... -WVJH , VIV oI .r. 5'.i .tt.s. f-ihtt K rZ'rV: .ZliS'V' uy .",""5" Uar,neuerma!tiina iein. danwenlanens I ?TT vtttMii nf in s I it daß wenigstens tifm 9T1iHfsn iH.nnvnwuii vm, vp .v...a, die Schisse, die r?r nach unsern Mitteln v.v wvu.i v, v.v v. V" besitzen können, ebens? se.tachtig und leistnngssShig sind, wie die entsprecheniv... gtizz- v- 'iih. (.ni. den Schisse der englischen Flotte, Die Verivaltnng der kaiserlichen Marine hat I . - Ite. S m 10 . " - . s-. . ;i w ui.:x2i& im vorigen Herbst bereits dem Reichstag in einer Denkschrift dargelegt, wie sehr i. i x. i t .f-i.: cn wen iv ii auiü in uiq itiuiiucu -osiyit ciuna selbst binter den wettbewerbenden Seemächten zweiten Ranges noch zurück sind. Hort man heute die Urtheile, der I w . M r w r tacyverltanvigen iLngianver, vle un,ere Flotte vor Portsmouth aewin mit wohlwollendem Blick betrachtet haben, so muß man zagen, catf ole entMlsi vom November v."J. nichts weniger als Grau m Grau gemalt hat. Die Pre e aller Parteien In Deutschland verzeichnet jene 1 if t f i ff rn i uriyelle als zulreszenoe. mn ericyrMtatter des wm. agvi." erzami: Was man bemangelt, ist m erster Nelhe, daß unsere &tytj gleich den alteren der britschen Flotte, zu viel Ziel bieten, wie mir ein alter Seecapitan erI 11 .1. V & VT n . CJC .".t V . v wut 1lc öu Vul Wüt Wassersvieael hervorragen und damit den feindlichen Geschossen zu sehr ausgefeht sind, (bu konnten es mit Panzerjchlfsen vvm vsizage unseres Hcriuzes , und die Beiden konnte es selbst mit dem Northumberland" aufnehmen und sie würden ehrenvoll bestehen oder untergehen, aber ein'Schiff neuer Construction, wie der Howe", schießt sie in Fet- . fr . jr. e . r r . . t. r zen. locy warier aar oer ewayrsmann der Daily Chronicle" dasselbe: I CT'. .X C..r ' V ' r-r.. i mj viumuu grivtttinrurn rsizeuge sind ein geknicktes Rohr ; kein ernziges, meuellyt Mit Ausnahme der .Irene", kann mit Achtuna qenannt ..Am f (T V rrr rr uw u wci viiuc, jytiuci 9 nitrtfrtrt si siuVi migvuj iv iuv ftvyu iOu7u iuutfc der Zelt zurück, oder vielleicht sechs I CVt .S t TT X. t - Jt lf JC TTT " C wu vic laiiijyc, uno oder 4 Jahre, .was die Kreuzer betrifft." Bei allen diesen Urtheilen darf nun allerdings nicht übersehen werden, daß sie rf c? e r7 . 'Ä v i iuj tcüigiia UUs oen iüöU unserer negss schisse, nickt aber auk ibre A t m i t u n a I ... :.c. w:. v : r jr. . , -r VHI, UIC itl UlUllsCDCN; Mkll 0??? I x V . . i legen ist. uuie groe 2a5ttnDUarce otv englischen Kanonenrohre, die durch daS schlechtere Material bedingt wird und natürlich ein größeres Gewicht zur Folge bat. macht es den Enaländern unmSalick. ihren Kriegsschiffen dieselbe artilleristische a- M . . .,', 2. Stärke, zu . geben, welche die deutschen Vcyisse von gieicyer )rone besitzen. Es gibt englische, Fachleute , aenug, die eingestehen, daß wenn allein die artiller!stische ' Starke in Betracht käme, ein deutsches Kriegsschiff zwei englischen derselben Classe die,Stange halten könnte. Die beiden Kasemattschiffe Kaiser" und Deutschland haben Geschütze schwersten Kalibers (26 Cm. Bohrweite) an Bord, und schon, die Durchschlagskraft eines Krupp'fchen 21 Cm. Geschützes 'ist so groß, daß kein einziges englisches Schiff eristirt, welches ihnen Widerstand leisten könnte. ' Preußen-, , .Friedrich der Große"' (Thurmschiffe), .Baden,

Sachsen" und Oldenburg (Ausfallscorvetten) sind gleichfalls mit den schwersten Geschützen armirt. In den beiden Thurmschiffen sind überdies je zwei 26 Cm.-Gefchütze so fundirt, daß ihre Geschösse in einer Abweichung von höchstens 8 9 Meter einschlagen und also einen feindlichen Panzer der stärksten Art fast mit Sicherheit zertrümmern müssen. Aber was nutzt alle , artilleristische Stärke von Schissen, die in ihrer Bauart nicht den Anforderungen der Neuzeit

entsprechen? ES gilt also noch heute, was schon in der Denkschrift gesagt war, daß nämlich die deutsche Flotte ein den Anforderungen der Neuzeit vollkommen entsprechendes Schlachtschiff nicht bec c - r. t r. n . ir tmtmrif &Mn&ittMt 5w: Utzi", uno vag unsere. ieil mcyr derwerthigkeit in dem Maße zunimmt, wie andere Nationen-auf dem Gebiete denn auch dieser Ansicht mcht entziehen können. ntrn her fttMtmin im näcktt aekardttten ersten Raten Kir n.er ? " - große Schwchtzchine mit einem äußeren Raumgehalt von 9 10,000 Tonnen (die englischen und franzosischen gehen bis zu 11.500, die italienischen bis zu 13,900 n n- .v r- v bewilligt. Wenn wir heute in der englifchen Presse einem gewissen Bedauern, in der französischen bereits einer gewissen Schadensreude begegnen, daß unsere Flotte wenia Werth im Falle eines Bündnisses" haben kann, so darf nicht übersehen werden, daß kürzlich auf der Germania-Werst in Gaarden bei Kiel das erste Panzerschiff des neuen Typs der deutschen Küstenvertheidiger vom Stapel gelassen wurde (Pan;ersahrzeug) und daß man ebendaselbst mit der Herstellung eines großen Helling beschäftigt ist, der die erforderliche Tragfähigkeit besitzt, um die großen Schlachtfjtrrr- t t ' .tri . nr ?rr den ffaniiff! im RniHeis 1 ' ' " ' gericht Fictive Namen. P ro fe ss i o nelle Bürgen. Variety-Theater" wird oft und nicht ohne Berechtigung das Polizeigericht genannt. Mit mehr Fug und Recht konnte dieser Name aber der Eentral-Pollzelsta-tion betgelegt werden. Von angesauselten Individuen, welche ihr Unstern einem übereifrigen Blaurock in die Arme gefuhrt hat. werden dortselbst sehr hausig Scenen voll realistischer Komik ausgeso derber der düstezartfüh ienocn laiuren wi iok erregen ronnle. cvr.ii. . x. . j. .t ßÄ:t",V. Auner den Kneipbrüdern gibt es eme m r.Sr in Mrnrt ! .-... ' "0" den Zeltungs-Bertchterstattern wie den r. : f rotre. vr,: n iu ... IV., .U'' v... ibre Identität in verheimlichen, damit .t w - . . iberich-"'''"2".-tr.o" - I:;,,. : j?Jä?i2 ?. Ä'i mi .f,!.,,!! " AfX:t. Of TmTrnnl Z '5!?' vm grünen Tuche ge- ......... w.vv... r oiroiwagtn it9n m,i rinergro I K. Als. a a-aa M.M mM. I M - - jm-m a I - - . ßen Ladung männlicher und weiblicher Sünder von emer nächtlichen Tour nach Yiir ri iirnht lurnif tinh eine nuntj i nvn innnnfT ttt nniiiiinpr ? i i 1 1 tufi i 1 1 utif i . v ' ' ""' o , : ' scheckige Gesell,chaft wird dem dienst thuenden emenam veyufs meglitrlrung vorgetuyrr. nm rv rl rt . Tl . Or . Y. VJttm !?came ii oyn zyrown uno lcy bin ein Drummer aus New Nork", ntwortet der Erste, dessen Gesicht jeder oer anwejenoen zilevorrer ganz genau ais das eines echten Clevelander Kindes kennt. Dem Lieutenant enüat diese Antwort l . . v J ' vollkommen und Herr John Wrown wixd abgeführt. Nach Herrn Arow: kommt ein Herr Smith oder Black, White u. s. m. bis alle Berhafteten ihr Berklein beraeiaat baben und in den l?caefever d. h. in dem Zellenraum verschwunden sind. I J .i r.-n f. . c rv MöClöloerislnoitC9 wlro von Jen reunden der bei kleinen Eskavaden in Unaeleaenheiten gerathenen Schelme fast, immer deren Freilassung gegen Bürgschast verlangt. Den singirten Namen des Verhafteten nicht kennend, fragt der Freund nicht nach Herrn John Brown", sondern nach Herrn . Solch ein Mann ist nicht verhaftet", . . ' rt . C- '. lautet des Lieutenants-Äe meld. Er muß hier sein, denn ich habe ihn I . . rjrtÄ j.c t 7 . l vor einer ylllveir lunoe zeivsr aus vem Patrölwagen gesehen", wird gegen diesen Bescheid remonstnrt. Nack länaerem Varlamentiren wird 1 .ä v - v cr r: . it .ifi , enoilcy Herr z, UNS uciu uejj geyoil i ' ..v f. fr s.f.i. (V . . l.a ui". . j unv OU jciucu yiumzu UlUCl va jousqs s sckastsdocument setzen. O. Jammer! I US ' . rv V t t V - pcer gute Mann yal m oer Ausregung, in den ihn seine Verhaftung versetze längst den angenommenen Namen ver gessen und unterschreibt, der Macht der I ir. . ...f. i vTC. k . . r t ?CWö9Uy.U ViiJtMU, llUCii wuuicn I Namen. Der Lieutenant prüft mit ci I mr!k V rI. A - c . I NklN illl, UIX9 JUflU r UUU TCCUl I? rirtr:x. . f neiojioerna uiioquo. ' Sie unterschreiben hier ihren Namen als X., wahrend John Bromtf, gegen Bürgschast entlassen werden soll, Schließer ! Führen Sie' den Mann in die Zelle zurück und holen Sie John I m U .... st .1 Tt , Brown !" lautet des Lieutenants Gebot. Verzweiflung bemächtigt sich des armen Schelms; nun, er ist gezwungen, mit eigenem Munde den den Eingeweih ten längst bekannten Zusammenhang - der Namensverwechslung zu verrathen, falls er nicht in's Verließ zurückwandern will. DaS Stationshaus verlaßt er jedoch nicht, ohne die anwesenden Nepörter auf das Dringendste gebeten zu haben, von seinem Trubel um Gottes Willen nichts in der Zeitung zu erwähnen. 1 , Verdächtige Individuen, professionelle Pröstituirte und ähnliches ! liebliches Gesindel sind bei einer Razzia in einer der Lasterhohlen eingeheimst und ohne vieles

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' owunusu tvuuiu uic jounjicgajisiummf. bezahlt hat, ist noch nie gehört worden, da, Dank der Ferkelstecherei mancher Ad.t... e.-. cz . r: j. r.L . yyvuu, iui uc ica iClCUl LiN liNerpfortchen findet, durch welches sie sich der durch ihre Unterschrift übernommenen Äerpstlchtung entziehen können. DaS Wunderkind. Der achtkähriae Arthur S. in Berlin ist nach der übereinstimmenden Ansicht ammtilcheramilienmitalledereln Wunk derkind, das einer glänzenden Zukunft entgegengeht. Zwar ist es mit dem Lesen. Schreiben und Rechnen mcht sonderlich bei ihm bestellt aber was bedeutet, der Mangel an trockener Schulweisheit geavitT V YtAtut. ?.".. ris.!sjf..... CSCi. Utt.UVtt Vti. UUUCIl ilUItlCl41UJCU ITUUIU' reiten des Knaben? Wer rleme Arthur malt nämlich. Mit Oelsarbcn und Pinsel macht er stch allerdings noch nicht zu rx.rr vc .-?..L : ?? ... ? U)Ui;u; uvet vauv ino cinc jarniniii chen Schulhefte voll der genialsten Blei sttstlnnen. Die Lehrer hauen ihn zwar oeswegen, aver nrryur macyr ncy Nlcyis .. t t . fr r. darauZ. weiU'von femer Mama, daß er einst auf die Akademie kommt. Vor einigen Wochen übergab die Mama ihrem Liebling einige Hefte der Moden welt." Hier, mein Kind", sagte ste, S? X Z d?e Hefte danken." Arthur nahm die Heste und ging nach dem Kinderzimmer, um seine Mütze zu holen. Dabei siel es ihm em. ertt ein wenia in der Mooenwelt" zu blättern. Die Bilder interes sirten ihn, aber einen Geschmack befrie digten sie nicht. Die Frauenkopfe waren ink?k fo,ii-rf,m?rt nnr iu unh nnAs www y ' 3 " " Q " 5""" '-" lern! Um diesem Uebel abzuhelfen, griff W ?nstttnn;p ?ns. nrrn Ns,istZkt tiS W B V V V ? I ( V und malte jeder der Modelldamen einen macktlaen scbnurrbart unter die Nase, So. jetzt faben die Gesichter doch nicht mehr so öde aus! Mit herzlicher Befriei:Zt.l fls..v:7a.f7.f.J IlZ' 3 r SST ü1: uitv tiiuvtv UU vni KH ill Wlfc Nachbarstraße, zur Frau Weber. , Dieser war es iebr anaenebm. die Journale zurückzuempfangen. Das ist mir lud, Kleiner," memte sie, ich bin gerade heute wieder von anderer Seite um die Hefte aebeten worden. Aber was ist denn das?" rief sie erschreckt. denn jetzt sielen ihr die Verzierungen in's cvr . . . t . c ... . rm . . . c . m Auge, oie oer kleine lutaitv aus. en v?e sichtern angebracht hatte. Rasch blät terte sie die Heste durch dann sie mit zornerstickter Stimme: Wer denn die Schnurrbärte gemacht?" .Ich! sagte der kleine Arthur mit Künstlerholz. Da, Du unverschämter Schlingel!" rief Frau Weber, und im selben Augen blick emonna der iunae Maler eine kräf tige Ohrfeige. Er sing mörderlich zu heulen an und rannte nach Hause. Die Frau Mama geneth m ungeheure Entrüstung, als sie von der ihrem Liebling zugefügten Beschimpfung hörte, und Papa mußte ungesäumt eine Anzeige an den Staatsanwalt schreiben. Frau ULe -T tk aa . der ram vor s chossengericht wegen Korperverletzung. Sie entschuldigte sich mlt der Erregung, rn dle sie benn Anblick t r w VDtt oe cymutzten Heike geralyen war. Frau S., als Zeugin, forderte, daß Frau Weber wegen der .unerhörten rh t r. -v ' MlssyandlUNg des talentvollen Knaben" mindestens auf em.ge ayre in Wt TZ.. ! r. Vl-Jt. ...I. Tn.. fZl ...'In juiiyii5 ycjicui wcivc juii yginujizhof war milder gesinnt und erkannte SCw rt t . t f M aus eme Velvvuzze von Drei u.'carr. Wie der Melchior seine Zwillinge tauft. Unter den gemüthlichen Bewohnern eines deutschen Herzogtums (Sachsen - Al - i....t. t r x x . r . ' , YlruJV "l..".'0' nmVn w )tw vcmiiHi icni vzs riyaucnc m. x. Ss. f: o..r. .:...- trv jiuuu;, vu, jcuuc nun yuivcu tr ...!.? r rm m . proßiiNgs, gikicyvie oo tanniemooer fk f t w t w raulcin. oem elven 0 romantl cve a - men, als nur eine rege Phantasie erdenken kann, beizulegen. So ereignet es I, - ' sich, daß dort eine mit Käsen handelnde cm? i-v r mpma ooer Minerva ooer ein icysen treibender Oswm und Bonlsacms nichts Seltenes sind, auch einem Arzt, der einer biederen Hausfrau seine Söhne Hans, Fritz' und Karl vorstellte, die Antwort ward: Ei Herre JeseS, Herr Duckter, so nennt mer je bei uns de Hunde!" Eines Tages kommt -dort der Gemahl einer braven Botensrau zum Standesbeamten, die Geburt strammer Zwillinge (zwei Änaben) anzumelden und die Vor? namen zu nennen unter deren Zauberklang die beiden dereinst durchö Leben andern sollen. Sie lauten: HhnsteU und .Vehucht!" Erstaunt horcht der Beamte auf, aber nach wiederholter Frage, hört er dieselben sonderbaren, aber holprig gesprochenen Wortes Aber bester Melchior, solche Namen habe ich ja noch nie gehört, so können Sie Ihre Kinder unmöglich taufen!" .Doch, doch, Herr Paster, meine Marche lMarie) hat sich'S nu eeinal in'n Kopp gesetzt!, Sie stehen usfn heitren Tag in'n Kalenner, su schin nebeneinander, als wirn-se fer de JungenS gemacht!" DaS ist'jarcin unmöglich ! Kann ich den Kalenderwohl einmal sehen?" Ei ja, Herr Paster, ich wohne gleich hier nebenan!" - Der Mann eilt fort. .Unglaublich", murmelte der würdige Herr Pastor, .Uhnstett und Vehucht" . und ' geht ! mit großen Schritten auf und ab. Da tritt der Mann freudestrahlend, mit aufgefchlagenem Kalender wieder ein und wo der Finger des guten Melchior hinzeigt, liest

der Beamte staunend: Wetterbericht:

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