Indiana Tribüne, Volume 12, Number 315, Indianapolis, Marion County, 3 August 1889 — Page 2
iiihp.'--
, i; fe'isi;: ;5:i 5.:; , i::.."lf"" t Kl r I U l' h""" fc. ?f::'s"'f,i;. vj'jijf '" ?" M, ,"5i-..jru . "ih,i?ir5j-t'v,ji: t iipi .i,s fi-;; i: ' - . ,ii!iiÄ..i.:' 4. l!iJ5 Es'ä fpi? ifiiW rff.-JT i& üiii ;;!!'l;;r:4iiiUiii.1LLi:L::j.-i:'l;!:i,1ii-U-,i; i,, iiii;;L;,i;!i:;;ili";iii;;i;:iSEt'
, ' V ' ': .', .
1- !.
V- ä ) I t fi'' ;, ; - t I r-. S l ' lr ! I1 l K- f: 1 , IS ;.- ,.,1i:lf,,.
11 ni r- -T-! is " --Tf - , . , - . Jndiana Tribune. - rschei-t ytg sich sd Sssstszo. ?ie tZgllche .Ttidän taltt durch den T,S ge? t? Centl rr Woche, Ii Sonntag lJ:ri5üM- 5 Centl Woche. Bitte ittjammm ii ent oder 5StxrKonat. Per VN zugesch! in vorauId,ahlunL 16 per Jahr. Qfffgi; 130 O. MaröwndSr. Indianapolis, Jnd.I 3. August 1889 Wieder eiu Negerkönig". Ueber eine neue religiöse Negeraufe regung merknzürdl'gen Charakters schreibt ein Correfpondent aus Savannah, Georgia: Sobald den fchvsarzen Kindern der Wildniß in Libertn County ein Führer entrissen wirb, ,m Nu taucht em An terer an seiner Stelle auf und treibt eS u?ymSglich noch toller. Dupont Bell, der neue Messias", hat dort sechs Wochen gepredigt und ist dann in das Irrenhaus .gnvandert. Sein würdiger Nachfolger Edward JameS ist dies Tage am Kragen gepackt und in Hines ville eingespundet worden. Jetzt aber nimmt ein fchmächtia gebauter, vechkohlrabenschwarzer Reisseld-NeAer die Stelle 'dkS,H,hexriesterK und Königs ein. Er roar früher unter dem Namen Shadrach Walthonr bekannt, bis er durch die Reden von Bell und JameS überschnappt Mnd sich dann den Titel König Salomo beilegte. Alle Gläubigen reden ihn nun mehr als König an. - Von der betreffende Secte ist dem allgemeinen Publikum noch roenig bekannt, und die bisherigen ZeitungSberichte darüber sind nicht aus persönlicher Erfahrung gkfloffen. Ick habe, begleitet von einem Kameraden, der Ge fahr getrotzt und mehrere Stunden im Lager dieser Fanatiker zugebracht. Dieselben halten alle GotteZdienste sortwährend unter freiem Himmel, unweit der früheren Walthour'schen Wohnung, im Schatten einer riesigen, moosüberwachsenen Eiche, ab, neben der sich noch andere Bäume von ehrwürdigem Alter besinden. Am Fuß dieser Eiche sind rohgearbeitete Bänke und Stühle rundum aufgestellt. Auf fünf Meilen in der Runde hatten die Gläubigen ihre Wohnungen und die Mais- und Vaunrwoll-Fkldcr verlassen und waren zu diesem Gottesdienste Keströmt. Eine benachbarte Kirche verödete gänzlich, denn die anze Gemeinde ging zu dem neuen Glauben über. Am ganzen Wege von der letzten Bahnstation aus begegneten uns Gruppen, welche den neuen König und Hohepriester hören wollten. W!e alt König Salomo" eigentlich ist, getraue ich mir nicht abzuschätzen, jeden sallS aber ist er zwischen 35 und 80 Jahre alt. Er trug auf dem Kopf einen Mißen Hut, welcher zur Zeit der Greely Campagne neu gewesen sein mag. Ohne Nock stand er da, doch hatte er eine Weste an, die in früheren Tagen weiß gewesen zu , sein scheint. Getheerte Schnüre, welch edie Hosenträge? ersetzten, hielten ein Paar wahre Elendshosen fest. Als eine ziemlich starke Zahl feiner Anhänger Sitzplätze eingenommen hatte, schwang er einen Stab, den er zu tragen pflegt, und schrie Honor!" Als er dieses Wort mehrmals ausgestoßen hatte, war daS lebhafte Summen in der Versammlung völlig verstummt. Darauf schritt der König einmal im Kreise um die Versammlung und dann dreimal quer durch dieselbe. Endlich wandte er sich rasch um und fragte mit scharfgellender Stimme: Wer seid ihr?" Kinder der Wildniß," antworteten sie Alle wie mit einem Munde. Wer bin ich?" König Salomo der Weise." .Wessen Kinder seid ihr?" GotteS Kinder." Liebt er euch?" Ja." .Liebt ihr ihn? Ja." Alle Antworten wurden im Ehor ye?eben. Wenn man sagt, daß die Wtrung eine zauberische war, so gibt daS nur eine schwache Borstellung von dem Thatbestand. Zwanzig Minuten lang setzte der König das Frage- und Antortspiel ununterbrochen fort, wobei er ab und zu wieder durch die Versammlung schritt und den Herrscherstab schwang. Die farbigen Kinder der Wildniß waren schon wohl eingeübt und. gaben selten unsichere Antworten. oU gende auss Gerathewohl vom König aufgeworfene Fragen und Antworten darauf dürften die kaukasischen Leser befonderS interessiren: .Wohin gehen die Kinder der Wildniß, enn sie sterben?" .In den Himmel." . .Wohin aber gehen die Spötter?" MaS heißt, Diejenigen, welche die Lehren Walthours nicht anerkennen.) .Zu den Alligatoren, dann zu den Wasserhühnern dann zu den Schlangen, dann zu den Hunden, dann zu den Vögeln, und dann kommen sie ohne Farbe zu den Leuten zurück." . .Womit werde: ihr genährt, wenn ihr Säuglinge seid?" .Mit Milch." .Versüßte ' Milch," setzte der König verbessernd hinzu und fuhr fort: .Was für Nationen werdet ihr erhalten, wenn ihr in den Himmel geht?" . Milch und Honig und Wein." ".Wie hat eure Mutter euch gepflegt,
fä - . ,,hJ!?"S -'-i .Als?
alS ihr Eauglmge wäret i .Sie p siegte uns in die Wiege zu legen." Wird es irgend welche Wiegen im Himmelgeben?Nein, aber wir werden auf Flügeln dahinscgeln, wie die Vogel der Lüfte." (Deswegen hatte Dupont Bell schon vorISuslg Engelsstügel verkauft und ein gutes .Geschäft damit gemacht.) ' .Werweiß das Meiste?" .Die langhaarigen Leute." Warum'. wissen sie mehr, als die kurzhaarigen Leute?" (Die 3!eger.) eil wir den Sohn gekreuzigt haben." (Jedenfalls keine' neue Darstellung und Jiutzanwen' ,,dung der Geschichte von der KreuziglMg Chrkstr.) .Wie hatt ihr ihn gekreuzigt? Zeigt es mir!" .'Hier k'unffen etwa zwanzig Mann , aus, st.ett ihre Arme zeittich aus und, ..Lnackleu das Zeichen des Kreuzes. ? '
iLi . 1 Tten iihV ' Ms Wlöino leinen Vorrat h ütt 'ßm gen, die ost in gar keiner logischen Berbindung miteinander standen und die lappischsten Dinge mit NeligionLfachen zusammenmengte, erschöpft hatte, hielt er eine ErmahnungSrede, die 10 Mlnuten dauerten. Tarin erklärte er, die .spottenden Neger" würden abermakS auf 400 Jahre der Sklaverei verfallen. Dann versicherte er ihnen, daß das Gesetz, Präsident Harrison und die Verfassung ihnen gestatte, sich überall im Umkreise von 5 Meilen von der besagten Eiche zu versammeln.- Uebrigens machte . r& l t s u r...i . . txxit yteoe vtn viiuu uu vinijt störten. Nachdem er eine halbe Stunde lang aus und ab geschritten war und dazu gesprochen hatte, stürzte er plötzlich aus der Versammlung hinaus und schritt aus einen Wagen zu, auf welchem einige neu angekommene Wollköpse saßen. Gleichzeitig stimmte Jemand eine Melodle an. .Gebor'n ist ein Kind uns in Canaan", begann ein geschniegelt und gestriegelt aussehender Neger zu singen, welcher am besten in der ganzen Aersammlung gekleidet war und das intelligenteste Gesicht hatte, - und mindestens 2C0 Stimmen sangen oder vielmehr brüllten in einem Athem weiter: .Wir geh'n heim, wir geh heim, heim nach Eanaan." .Wo ein Krndlein uns liegt in der Krippe," fuhr der Vorsänger fort, und wieder siel der Chor ein. Die Schlußzelle: .Wir gey'n yelm aus der Wildniß Land" wurde ganz besonders laut geschrien. Dann sing man das Lied wieder von vorne an, und so fort etwa 10 Minuten lang. Immer größer wurde die allgemeine Ausregung. Ein Mann erhebt sich, schauert und zähneklappt immer heftiger; endlich springt er mit einem Satz in die Mitte des Kreises und ruft: .Wir bleiben in der Wildniß Land; schreit, Schu?estern. schreit!" Zwei .Schwestern" sprangen auf, schrien, faßten ihre Ncifröcke und erhoben sie etwas und tanzten, während die Uebrigen fangen und mit den Händen klatschten. .Bald kommen wir aus der Wildniß Land," schrie jetzt ein anderer Bruder, und das Brüllen, Springen und Singen wollte kein Ende nehmen. Schließlich sprang eine dritte Frauenö perfon, die schon lange seltsam gezuckt hatte, in die Mitte des Kreifei und tanzte den früher sehr berüchtigt gewesenen .VoudooTanz", welcher inde heutzu tage etwas mehr mit Rücksicht aus die allgemeinen Schicklichkcitsbegrifse ausgejährt wird. Mehrere Male sahen wir Neger die Versammlung verlassen und mit gebeugtem Haupt auf eine nahegelegene Hütte zu gehen. Wir verschafften nnS auch Zugang und sahen eine sparlick gekleidete, etwa 50jährige Negeein auf einer schmutzigen Lagerstätte, es war .Königin Mary", die angebliche Gemahlin des Königs. Alle knieten vor ihr nieder und schrieen: .Kröne uns." Sie legte Jedem die Hand aus'S Haupt. So geht das . alle Tage! Mbrig.en5 wird die Secte, weil sie auch Theorien der freien Liebe huldigen soll, von anderen Negern verfolgt. Was ein Näufchlein thut. Von einer .Versteigerung" unter sehr gelungenen Umstanden erzählt man auö Chicago: .Wie viel bietet Ihr für Haus, Lot nd Möbel?" rief eines Morgens im GeschSftSbüreau des Hotels No. 1C6 Clarkstraße ein Mann aus. Bietet Niemand? ES ist dies das beste Geschäft in Chicago," fugte der Auctiona tor hinzu. Die Metlschenmenge, welche denselben umstand, war noch unentschlössen. Niemand wollte ein erstes An, gebot machen. Da plötzlich entstand unter den Leuten eine Bewegung, und ein kleiner Herr drängte sich in großer Aufregung zu dem Auktionator durch, faßte den auf einem Tische Stehenden am Beine und fcürie ihn an: .Waö, Sie wollen mein Eigenthum, welches durch keine Schulden belastet ist, verkaufen? Hinaus mit Ihnen!" So schnell ließ sich jedoch dies nicht verwirklichen, und umgekehrt ist auch gefahren. Vorläusig flog vielmehr der kleine Herr, von dem Auktionator am Kragen gefaßt, zum größten Gaudium der Anwesenden zur Treppe hinab. Nachdem dieser sich von dem Schreck erholt und, sich am ganzen Körper betastend, die Ueberzeugung gewonnen hatte, daß er kein Glied gebrochen, eilte er so schnell er konnte, nach der Polizeistation und theilte dem Caxitan mit, daß ein fremder Mann sein Hotel verauctioniren wolle. In Begleitung eines siämmigen Polizisten eilte er dann nach dem Hotel zurück, roo der Fremde noch immer mit lauter, wohlklingender Stimme das Hotel zum Verkauf ausbot. Diesmal war eS jedoch er selbst, welcher am Kragen gefaßt und nach der Polizeistation gebracht wurde. Der Name deS Fremden ist A. P. Smith. Er ist aus Nock Falls, Jll., gebürtig, wo er bei der .Steeling Key stone Agricultural Jmplement Co." als Reisender angestellt ist. Er war eines Sonntagabends hier eingetroffen und hatte sich am Sonntag aus Freude darüber, daß er bei dem Unwetter nicht umgekommen, und daß sämmtliche Wirthschaften offen gehalten wurden, einen derartigen Rausch angetrunken, daß derselbe am Montag noch anhielt. Smith wird, sobald er nüchtern ist, nach seinem Heimathsstädtchen zurückgeschickt, wo er joruci aujer verrausen rann, wie lym velleor. Geister, Wein und Kloster. .Ende gut-Alles gut Die vielge. nannte .Spukprinzessln" und Geister-bilder-Verkäuserin Diß Debar (angebliche Tochter der svanlscben Tänzerin und Königsmaitresse Lola Montez), über deren bewegtes Leben, zahlreiche Abenteuer, Veschwindelung des Advocaten Luther Marfh in New gork Zuchthausstrafe u. f. w. feiner Zeit ausführlich berichtet wurde, ist setzt, man höre und staune, unter die Frommen gegangen, wenigstens scheinbar, und hat Zuflucht in einem Kloster u Brooklyn, N. gefunden, woselbst die Nonnen versuchen werden, sie zu einem Gott wohlgesällisen Leben zu bekehren, roosür sie Jenen vtelleicht auS Dankbarkeit Geisterbilder vorzaubern wird, während sie im härenen Büßergkwaude vor ihnen steht. Diß Deöar hatte sich in letzter Mt etwa ö Wochen langbe, LrauMke
".jSli.
Ti i-- "-isnniMniwii 11
N, New York kinqüattitt Lud derkauste dort, da die Dummen nicht alle werden, an .Gläubige" von Geisterhänden"malte Bilder. Das Geschäft glng ,edoch nicht flott genug, um es Frau Diß Debar zu ermöglichen, ihre ziemlich vielen Bedürfnisse zu befriedigen, und sie zog daher vor etwa 10 Tagen nach einem andern Hauje um, woselbst sie bessere Geschäfte zu machen hoffte. Da sie jedoch versäumte, die Miethe zu bezahlen, wurde sie an die Luft gefetzt und kehrte wieder nach ihrer alten Wohnung an Waverly Place zurück. Einer ihrer e r . 's erf.r.r ... reunve icyenrre tyr einige zaimen Wein, und nach dem etwas hastigen Genusse derselben wurden die Geister in ihr so lebendig, dag man ,hr rteth, sich schleunigst nach einer anderen Wohnung' umzusehen. In ihrer Noth wandte sie sich an einige Freunde aus früherer Zeit und diesen gelang es, sie nach einem. Kloster in Brooklyn zu brinzin, woselbst sie als rute Katholkkin, sur welche sie nch nunmehr ausgibt, in beschaulicher Ruhe abwarten kann, was ihr die Zukunst bringen wird. Frau Parker, ,,lhre frühere Hauswitthin, bemerkte einem Berichterstatrer gegenüber, sie glaube, daß Frau Tiiz Debar durch die Verfolgungen, welche sie erlitten, geistig gestört sei. Die Frau habe ihre Fehler, sie sei extravagant, borge Summen, die sie nie wieder bezahlen könne, und lüge, wie gedruckt, aber trotzdem sei sie eine .wuuderbare" Frau, der die Ruhe im Conoent gut thun werde. Vom Inlands. Auch die Schweden in den Ler. Staaten wollen jetzt einen nationalen Feiertag haben, ahnlich wie die Jrländer den St. Patrickstag, die Franlosen die Erstürmung der Bastllle allährlich begehen. Sie haben dafür den 14. September m Aussicht genommen als den Tag, an welchem die ersten scbwedischen Einwanderer auf amerikani-' fcyem Boden landeten. ES werden bereitS an verschiedenen Plätzen um fassende Vorkebrunaen für die Zweier dieses schwebischen Vorvätertages getroffen worden. Wo bleiben die Deutschen? Zwischen Aerzten und Apothekern in Pittsburg ist eine Fehde ausgebrochen. Schon vor einiger Zeit hatten die Apotheker Beschwerde erhoben, daß verschiedene Doctoren ihre eigenen Apotheken hielten und ihre eigenen Recept ausführten. Die Sache wurde damals bald der Vergessenheit anheim, gegeben, ist aber durch die fortwährende Praxis der Aerzte, ihre eigenen Droguen zu galten und ihre eigenen Recepte auszusuhren, neuerdings wieder in den Vordergrund getreten. Die Aerzte, welche dies thun, geben verschiedene Gründe hierfür an. Einige Aerzte behaupten, daß die Recepte von manchen Apothekern nicht vorschriftsmäßig ausgeführt werden. Die Medicin übt daher oft eine geradezu entgegengesetzte Wirkung auS. als beabsichtigt wurde. Ferner wird behauptet, daß manche Apotheke? ganz unverschämte Preise sür die Anfertigung von Recepten nehmen. AuS diesen und ähnlichen Gründen halten sich Aerzte ihre Privatapotheken. Man ist gespannt, wte sich der Ttrett welter entwickelt. In Van-Zandt-County, Texas, ist ein eigenthümlicher Krieg ae.k ir n ,trr gen Die engllicykproiellanrlzcyen rrozen eröffnet worden. Binnen 10 Tagen sind dort in verschiedenen Theilen deS Countys sechs Kirchen abgebrannt, die ohne Zweifel angezündet sein müssen. Daß dieser Kriegs nicht on einer Person auSgeht, beweist der Umstand, daß in einer Nacht zwei Kirchen in verschiedenen Theilen des CountyS in Flammen aufgegangen sind. Als der County-Sherifj von den Mitgliedern der verschiedenen Kirchengemelnden angegangen wurde, aus die Brandstifter zu fahnden, gab er die wunderliche Antwort: ES sei ihm unmöglich, die Verbrecher zu entdecken, aber es wolle ihn bedünken, daß eö der Gemeinde eher gelingen möge, durch Gebet den Allmachtigen zu bestimmen, daß dieser ihm, dem Sherlss, nur einen letsen Wink gebe, wer die Kirchen angesteckt . i abe, daS Emfangen olle er dann chon selbst besorgen. Noch beim Abschied aus dem Leben originell zu sein, war jedenfalls die Absicht eines. jungen Selbstmörder in Chicago. Derselbe miethete eines schönen Vormittags von ein?m Vootoerleiher am Seeufer ein leichtes Boot, um in demselben sich daS Leben zu nehmen. Eine Weile lang ruderte er inmitten der zahlreichen Vergnügungsboote am Ufer entlang. Plötzlich änderte er den CurS und fuhr in gerader Richwnauf den Hafe'ndamm in der Nähe der oarrisonstraße zu. Als er sich etwa hälbwegS zwischen Damm und Ufer befand, zog er die Ruder ein, erhob sich, richtete einen Revolver auf sich und drückte ab. Noch ehe die in der Nähe weilenden Böoifahrer, die den Schluß gehört hatten dem Boote nahe kommen konnten, war" der Selbstmölder in den See gesprungen oder gefallen und ertrunken. Auf dem Boden des Bootes fand sich ein Stückchen Leinen, das augenscheinlich' von einem Hemd abgerissen war. Der Name .Wille- war mit chemischer Tittte. darauf eingetragen. Der unbeknnte Mann hatte, als er den Bootverleiher Frank Donohue bezahlte, eine di'cke Rolle Geldscheine gezeigt und war elegant gekleidet. . : Furchtba reAufregung wurde dieser Tage in der deutschen katholischen St., PhllomenakKirche zu PjttSburg durch einen anscheinend Rasenden erzeugt. Als der Priester, Vater Schaper, Mor-. gkns um 1 Uhr den Kinder-Gottesdienst begonnen hatte, und oben am Fuße deS' Altars , das .Consiteor" betete, erbob sich ein fremder Mann in der ähe,, deS SanctuariumS von feinen Knieen, und näherte sich halb kriechend, halb in ge dückter Stellung gehend, dem Priester,' und ehe man ihn verhindern, konnte, erhob er . seine Hand, in der er' einen großen Kieselstein hielt, und, schleuderte denselben mit aller Wucht gegen den hinteren kahlen Theil' deS Schädels des Priesters. , Das Blut ' strömte, ?iIkch; aus zwei klaffenden Wunden, welche .der Geistliche' durch , den Wurf erlitten hatte und als die 500 Schulkinder, welche der Messe beiwohnten, , das Blut', fließen sahen, bemächtigte sich ihrer eine Panik. Während derselben suchte 'der Thäter zu sntkommen, wurde her sestaenömmen, Läl Mlii-StMmÄuß dn ZWrd
im
üUettBSläSs gebracht Und daraus deck Nichikc Mc. enna vorgeführt, wo er angab. Manuing zu heißen. Er wurde sofort auf 4. Monate in'S Arbeitshaus gesandt. Stach der Ansicht mehrerer Gemeindemitglieder soll eS derselbe Mann sein, der vor einigen Jahren Angriffe auf den Priester Klauder in , derselben Kirche machte. Man glaubt, daß man cS in ihm mit einem .religiösen Crank zu thun hat. DaS furchtbare Unheil, von oelchem das unglücklicheJohnstown heimgesucht wurde, hat, wie auS Philadel phia gemeldet wird, zu einem lnteressan-' ten und sonderbaren Rechtsstreit Veranlassung gegeben. Die näheren Umstände verhalten si$ wie folgt: Christian Kimpel besaß in Johnstown ein hübsches Haus ; er betrieb in demselben ein Mö belgeschäft, war aber auch Leichenbestatter und eine im Städtchen wohlbekannte Persönlichkeit. Bei Eintritt der Ueberschwemmung wurde sein Haus fortgeschwemmt. ' Kimpel und seine Frau er tranken. Als der Leichnam des Kimpel zum Vorschein kam, wurde die Summe von K3lO0 bei ihm vorgefunden, dieser wahrscheinlich eilig zusammengerafft hatte, ehe er einen Rettungsversuch unternahm. Das Kimpel'sche Ehepaar hatte keine .Kinder; der Mann hatte ein Testameltt biuterlassen, in dcnl er bestimntt, daß das Vaarvermögen im Be trag von $9000 an seine Frau fallen solle; vom Grundeigenthum iw Werth von etwa $10,000 solle sie die Nutznießulkg haben. Nach dem Ableben derseli den sollte das Vermögen an die fünf Geschwister' KimpelS fallen. Einer der Brüder des r Verunglückten, Valentin Kimpel, ist in Philadelphia ansässig. Jln Auftrage der fünf Geschwister begab sich der Advocat Sobernbeimer nach Johnstown. Zu seiner Ueoerraschung fand er, daß die Vernrandten der Frau die -Verwaltung des Nachlasses in Händen hatten. Dieselben behaupten, die rechtmäßigen Erben zu sein. Der Advocat unternahm sofort die gesetzlichen Schritte, um ihnen die Verwaltung des Nachlasses zu entziehen und sür seine Clienten zn sichern. Die streitige Frage ist nun, ob Frau Kimpel daS Erbe angetreten. Wenn ihr Mann zuerst gestorben, dann würde die Fran resp, deren Erben, zu dem testamentarisch bestimmten Antheil berechtigt sein. Im umgekehrten Falle wäre die betreffende Clausel Anfällig. Es ist aber nicht nachzuweisen, wer von den Beiden zuerst Vom Tode ereilt wurde. Da ist also ein Fall für die Advocaten, in dem sie ihre Kniffe und Ränke zeigen können! Während der letzten P r a 1 1dentschaftS'Campagne sollen in Washington eine Menge Clerks, die im Vermaltungsdienste standen, sich auf alle Fälle den Rücken dadurcb zu decken gesucht haben, daß sie zum Wahlfonds beider Parteien beisteuerten. Anknüpfend an diese sehr wohl mögliche Angabe wird folgende Anekdote neueidings erählt, die jedenfalls gut erfunden ist : Einer jener Schlaumeier schrieb einen Brief an den Pensionscommissär Tnnner, in dem er sich als guten Nepnblikaner anffpielte, .wofür er zum Beweise die einliegende Quittung vom republikanischen Campagnecomite beifüge." Unglücklicherweise aber vergriff er sich und legte die Quittung des demokratichen Campagneausschusses bei. Tanner, der das Spiel sofort durchschaute, wollte den auf beiden Schultern Tragenden unverzüglich entlassen derselbe bat aber so flehentlich um Gnade, daß er noch jetzt im Amte ist. Kürzlich soll u n w e i t S a n t a Cruz am Stillen Ocean ein Riesenhai gefangen worden sein, der 0 Tonnen gewogen und dessen Leber 140 160 Gallonen Thran ergeben haben soll. Möglich wäre es schon, wenn auch die größten bisher gefangenen Exemplare deS RiesenbaieS nicht mehr als 4j Tonnen gewogen haben. Der Riesenhai gehört nicht zur Sorte der Menschenfresser, sondern nährt sich von ganz kleinen Seethieren. Vom VvöZavde Am 24. Juni 1883 fuhr Capt. tän Joshua Slocum nebst Frau und zwei Kindern mit dem kleinen Boot .Libertade", welches nur 3 Tonnen Gehalt hat, von Paranagila, Brasilien, nach New ZZork ab, und am 11. Mai 1639 erreichte er endlich das Ziel seiner Reise. Das Boot hat die langwierige, 7000 Meilen lange Fahrt gut ausgehalten und mehrere sehr hestige stürme ausgezeichnet über standen. : Einer alten en g l t j cy e n Sitte zufolge trug die Prinzessin Louise von Wales vom Tage ihrer Verlobung an bis zu ihrer Vermählung, nur weiße Kleider. Auf diese Weise wird dem bräutlichen Zustande nach außen hin Rechnung getragen. Als die Prinzessin am Abende ihres VerlobungötageS ihre Zimmer betrat, warteten bereits ihre Kammermädchen, sowie einige arme Mädchen auS der Umgebung, unter welche die Prinzessin ihre bisher benutzten Kleider vertheilte. Dann ward sie' von ihrer Mütter in ein neues mit weißen Blüthen geschmücktes Ankleidezimmcr geführt, in dem sie eine Anzahl neuer, für die Brautzeit bestimmten Kleider fand. Vondieser Seite wird nur in Zeiten her" Trauer Abstand genommen, und auch da trägt jede englische Braut auS der Königlichen Familie? zu Hause weiße Gewandung. Für diese .Brautkleider" wird niemals Seide verwendet, nur bescheidener Wollstoff, duftiger Vattist oder zarte Spitzengewerbe. . , . rr- Durch Ändrohungvon Attentaten, wollen jetzt die Revolutionäre ganz Europa in Schrecken setzen. Ein Mitarbeiter der in London erscheinenden Evening News hatte eine Unterredung mit dem .Nihilisten Hartmann, welcher behauptete,' sechs Monate unter anderem Namen , in . Deutschland, Oesterreich, Frankreich und der. Schweiz gereist zu sein und dort die Umsturzparter organisirt zu haben. Hartmann behauptet, in den genannten Ländern besitze feine Partei emen fo großen' Anhang, ' uud man könne halb in Rußland, Deutschland und Oesterreich Thaten erwarten, welche die früheren Attentate ganz m Schatten stellen wurden. Ganze Arsenale von Dn.na'mitbomben beständen bereits und würden noch vor Weihnachten in Anwendung kommen. England bleibe nach'wie vor daS Haüvlaüartler" der Verlckw3r,r dke sich' hier unbedlngi sicher Und weit' üybe.hinderter fänden, als in der Schweiz.
si2Zä&ä&2
weuischä jöörai s Äachrwttüö Provinz Brandenburg. In Brandenburg a. H. beging das Realgymnasium .aldria" das Jubikaum seines LVOjährigen Bestehens. Die .Saldria" ist die älteste der in der Mark Brandenburg bestehenden Realschulen. Sie wurde im Jahre 189von einer Frau v. Saldcrn gegründet, hat im Laufe der Jahrhunderte abwechselnd in Glanz und Ehren gestanden imb tiefe Erniedrigung erduldet, in den letzten Decennien aber wieder einen großartigen Aufschwung erfahren und genießt nun einen weit über die Grenzen der Stadt hinausreichenden Ruf. Das Röbcl'sche Ehepaar in Frankfurt a. O. feierte im Kreise seiner Kinder und Enkel die gol dene H5chzeit. Der Schornsteinfegermeiste? E. Kühne in Wusterhausen a. D. wurde kürzlich einige Schritte vom Fahrweg Bantikow-Tornow entfernt er schössen aufgefunden. Als des Mordes verdächtig wurde der Schornsteinfeger Sxrenz verhaftet, welcher am Abend vorher mit Kühne in Bantikow zusammen war. Selbstmord durch Ertran?en begingen der Glasschleifer August Besser in Dubraucke- und der Müller Freimuth aus Strauöberg, durch Erschießen der Malermeister Grün auS Forst, durch Erhängen der Schneider Müller aus Groß - Hennerödorf. der Weber Selge in Sorau, der Bauer Brücke aus Zeisdorf und der Nachtwachter Schneider aus Zilmsdorf. In Groß-Särchen ging das Haus des BeisitzerS Hannufchk in Flammen auf und letzterer selbst erlitt tödtliche Brand, wunden. Provinz O stpreußen. Vom Schwurgericht in Vartenstein war im Mai der Windmüller Robert Hipxel aus Seeberg zum Tode verurtheilt worden, weil er seine Frau mit Arsenik vergiftet hat. Erbeschwerte sich in seiner Revision darüber, daß er nicht lange genug auf seinen Geisteszustand untersucht worden sei. DaS Reichsge richt hat nun die Revision als unbegründet verworfen. Auf dem Friedhofe zu Schudischken wurden kürzlich drei Leichen ausgegraben, und zwar die der ehemaligen Besitzer Didszuneit, Buttgereit und Bleyer von dort. Dem Staatsanwalt ist nämlich eine Anzeige zugegangen, daß diese Männer vergiftet worden seien. Didszuneit wurde im Jahr 1834, Buttgereit 188S und Bleyer in diesem Winter beerdigt ; Didszuneit und Bleyer waren Besitzer auf ein und demselben Gute, während Buttgereit zur Verwandschast gehörte. Während dreier Tage verhandelte das Schwurgericht in Tilsit unter Ausschluß der Oefsentlichkeit gegen die Falschmünzer Butterhändler Powilleit aus Gr. - Friedrichsdorf bei Tilsit und Vischler Kreutz aus Lauknen, sowie gegen deren Mitschuldige, Pächter Schwan aus Carlsrode, Schneider Walsuß aus Lauknen und Fleischer Taleuser aus Gr.-Friedrichsdorf, gegen Letztere wegen Verbreitung falschen Geldes. Das Urtheil lautete gegen Pamilleit auf 3 Jahre, Kreutz b Jahre, Schwan 2 Jahre Zuchthaus, Walfuß 1 Jahr Gefängniß. Taleuser wurde freigesprochen. s In Wehlau Bürgermeister Kunth. In Königsberg brannte der Frohmann'sche Flachsspeicher am Pregel zum zweiten Male innerhalb 14 Tagen. Drei angrenzende Häuser geriethen mit in Brand. Der angerichtete Schaden wird auf über i Million Mark beziffert. Auch der englische Dampfer .Tortona" wurde vom Feuer ergriffen, jedoch gei nr r ' t v t i r . rt T rerrer. vayrzcyeinucy uegr ooswiutge Brandstiftung vor ; auf die Entdeckung des Thäters sind 500 M. Belohnung ausgesetzt. Ferner sind niedergebrannt: in Ädamsruh bei Jnsterburg sämmtliche WirthschastSgebäudedes Besitzers Schne, pel. ProvinzWestpreußen. Ueber dem Haupteingange der katholischeu Kirche in Schlochau ist jetzt eine Tafel angebracht, nach der die Kirche im Jahre 1209 erbaut, in den Jahren 1644 47 neugebaut, der Thurm im Jahre 1713 errichtet und im Jahre 1833 renovirt worden ist. Auf der Festung Wcichselmünde meldete sich dieser Tage eine Dame, Frau v. B. aus Gnesen, zum Antritt der Festungshast. Dieselbe ist wegen Majestätsbeleidigung zu einer längeren Gefängnißstrafe .verurtheilt, vom Kaiser jedoch zu Festungshaft begnadigt worden. Frau v. B. hat die Vergünstigung erhalten, vor Antritt der Hast Seebäder zu Neufahrwasser zu gebrauchen. Niedergebrannt sind: in Vordzichow daS Wohnhaus des Besitzers Äcck, in Chrosle die Wshngebäude deS Besitzers Lindner, in Kehrwalde die Regenbrecht'sche Wassermühle, in Leibitsch die Weigel'sche Weizenmühle, in Putzig das Haus des Bäckermeisters LipSki uns in Tuschkau 6 Besitzungen mit 11 Ge. bänden. Provinz P ommern. In Cöslin wurde der Viehhändler Albert Carl Christoph Klabunde auS Polzin wegen wissentlichen MeineidS zu zwei Jahren ZuckthauS verurtheilt. Ein Zeuge, der Fleischermeister Paul Biedermann aus Polzin, wurde unter dem dringenden Verdacht, in dieser Sache einen Meineid geleistet zu haben, sofort in Untersuchungshaft genommen. Aufsehen erregt in Gollnow die Verhaftung der Frau Dr. H., sowie der Frau K. vom Kupferhammer wegen vermutheter Beiseiteschaffung einer Kindeöleiche. Auch gegen die Tochter der Frau H., welche augenblicklich verreist ist, soll ein Hastbefehl erlassen und bereits die KindeSlciche, um die eS sich handelt, auf dem Kirchhofe vom Kupferhammer auf gesunden sein. DaS neuerbaute Lettow-Pomeiske-Stist in Stolp, ein Hospital sür ältere Leute, wurde feierlich eingeweiht. In Naugard hat sich der Rechtöanwalt v. Groß erschossen, wahrschein lich um der Bestrafung wegen Unterschlagung zu entgehen und in Wollin beaina der Zimmerpolier Johann Pollehn Selbstmord durch Erhängen. Eine rv r n . n - es. rr et jc. c - Heuersorunil zernorie oie ampfzcyneioemühle und den .Holländer" des Maurermeisters Siesert in Massom, wobei der Sögemuller Zeuge auS Stargard sei nen 00 rn den flammen fand ; ferner sind niedergebrannt: ein großes Wirth schaftSgebäude deS Mühlenbesitzers Henke rn Arnhausen, drei Gekoste in Eunow, aS dem Kolonlsten Marttn Schewel geSrige GeLöt rn Mau Klonzezr der
Sfft
äsMäScr2( r
- 'Ar' Aie Sommernihe. Tausende on Laadlcuten und Arbeltern siad km Sommer taglich o Morgen lil Abend der trennende Hitze kuöeesetzt, wodurch diese Menschen lelcht om Sonnenstich befalle erden. Häusiger jedoch erscheine mildere Krankhkltöforme und ernstlich Unordnungen de op se, und Magen, sind die Folgen do dem l Viele arkeiteu i einer lnhitztm Luft. Die Leber wird thätig, Verstopfung folgt pd die Galle tritt ins Blut. Die Haut wird gelb und trocken, die Zunge beschlagen. Der Mensch ist krank. Gegen alle diese KrankZeÜS erscheinunge giebt tt sichere und schnelle Hülse durch M.AuMKsHn!g a TRADE 1. MA tT-' TZsr .üll MARK i , crv f uiit . , WQjAi 'm TiR3a.EM dem gr,ße deutsche Slutreimgnngsmittel. c ; : von tausenbe n deutsche FamN erbe dies Tropft als eiue ZZmnllien-Medkzin erkannt, die alle oben angegebene Krankbeiterscheinunge heilt. Die Tropfe bringe die Leber zu neu. Tbitigkeit, entfernen die.überfüssige Galle, treibe alle Unreinigkeite au em Blute, erfrische die' Haut. ' gebe dem Magm neue Spannkraft und besirdera eine Tret klusdünftung durch die Vren. Der kranke Mensch ist wieder gesund, seine Sommerleiden sind orbel nud er kanu wieder U Lust nd Liebe arbeiten. Vt L0 rntZz faSt iHeke ,Hal. C3 CHARLU A.V0CSLEI CiKatrt.t:i T-I,,-tL DaS rübmllchg bekannte 8keboMn isltssr - Wasser, zu'bezlehen durch 3ac.MchgerCo., 30 und 32 Ost Maeyland Straß,. Telephon i7. THE LADIES FAVORITE. NEVER OUT r OUDEIC If yon doslre tö irchso n so-winrf maelitne. ask ourapent ui yoxir pinee fov terms and prices. If you cannot r nd nur stjrcnt, writo diroct to nearest -id rcaw-to y ou below named. NEW HDKESEWKS ISE KMWW Chicago - 23 UKm EQUASELNX- vALIAä I L AXI MTO siA TEX. ST U0U15.M0. 3mfnniLibW'xty I4ntnx fsx 3nbtanapoIil: BUtt 0 feg er. 72 OH Bassin atstt Cttat QtJÖcUet'öIlc (fttli SnniQaBc.) vereke nd Loge werden darauf anfmertfam gemacht, daß obige Halle sich seh? gut zur Abhaltung don Versammlungen, Kränzchen, Nnterhaltungeu n. s. w. eignet nd für solche Zwecke billig z miethen ill. Vian wende fick an die Offiea d. lts. WABASB. M0UTE ! 00111 Sie dle Stadt nach irgend einer Mch. tiug hin ,n dnlassen beabsichtige, gehen Sie z Oabash Ticket-Offiee, Vs. 5K I?estZ?asYWgtss Straß,, Sdtauapoli, und erfrag die Yahrpretse nd näheren u theiluLgen. vesondere nftnerksaLtkeit wird Lanb-Oanfern -dEmigranten gewandt. Kusdfahrt.TiSet5 ach allen Pläjea nn Westen und Nordwefie k Oie direkteUs 2lnU ach TOBT W AY2IE, TOLEDO, DETROIT d all öflichtt Städte, CtZtezzzzzS, " " Yelaß-OchlkkdnosZ, zndttlksfiißr Unfchlnß und vollständige Sicher, heit machen die szroLs Oaöash Oaha ' . die ' " beWkft PasZsgmchu Ä Ommka l IT. TVaele, LiKrikt.?aFagi und Land-Vge au3 ni d. 3 o I. Ouil h, Vennal TiLet-rranazee. D. Ehandler. 0Yaff nd Ticket-Tgt St.oU.o.
'u 1(1
simaai MMFASMÄtTiZ W! :! VrfsV hPisS rt-l.Qij I ,MWMIWM 1 I i" ' C r !v j I vs3 i- 4 U I ' T'T" t". ti- V ik- Sl. 4 L : I jt"& INvü K '1 XPs y."-Ä-S S 2Tylm. tX I S -T??- öot '?'ö? -sZX ' ' Xv I ifjfeQ!w2 " ' W r ; UWWDM f I m -MMMM yA Ji Bmmmi x .yMMm ?'KY';fßää; ' i -&- -'fbTxTii r'Ot n-; &&&ZM rX , U f&-SuXA-&y.sJ W f&ZcXgU &5i:ig&i7( &&0K$4 1 ii W&kz&i i sMZMFW lV - V'ilir l- i '. .5 -stfr. :X 1 v ! II KgmsAA laiascÄ. JA vWiz (;:. , h-?. MÄMM?!dWy'S HwM mmMm ?tittZi' K-h..yk-vV. WllifiPÄHKI i i o iiiüi MsSlßt5! i KuWiwLMÄbi1HiEfl
r
ÄÄÄSS!Ä22Sttc Äle große Pan Handle Route Ol&loacro 3t. XiOuls and Iittetxurc 13 all xi. JPitttui:ß', Oineirniatl Ot. Louis Uati xi, n bte schvellfte nn befte Linie nach SV, Wea, Nord nnd Oüb. UuSgeztichneter Dienft! Prompte Verdwdung PuUmcum CarS zwischen allen größeren Städtm. klttsdnr, llkmsdur, SäMmoro kskwton, ?1üläaelpd!s, Xsv York, Columbng, OwewnnY, Indianapolis, 8t. Louis, Chi cago and Louisvilles otthelle Ut Ya Handle ajo mut kW , B& erreicht. Katen nUltO, all der, Bttbtfimntgtn, sch Ct5titntno .f.. IIll IJttllMi 4. st. Dertng. Äfl't. Qtn'l Pa. ct, Jndianaxett, Jntz II kr,, n'l Nanager, BUttl:. . I g. S8 1 ( 1 1 1, tn'I Caf U olamj, D. .. i b,i'L Pff.a,nt, Cüt6ttiaaCt. Z?k styen, IYk SSRÜZi dis V YMMAMA MEE l .Oocaato WeU fte die kürsefte und bey Linie übn Ot. XjOtxia, ILlisisorüri, nctxi. tsaaf Z.oyre TTtraaliQ, Tciaa, Ayltftriaac Colorado, New JSJLoxloo, X OOta nd Ooliforäla iü. Da UahnbeU 11 ds Stein und die Sqie. kes fikd ttH Siait. Die Ose baden tt. mnften lS,rbessnng. Jeder Zua H t SlHsdage. Vaffagiere, eb si, nu, m erütt Klaffe edn SiaAten.M2et .babe'. werd dnrch nsne Yaffeginzüge ersier MaZit 9t0XttXU Ob SK n in DUKt z ügten YretB k&i ei vienrsienkbLlet oder Kßd ine 6ixU eisenbahndUlet, jolle, koe Oie, tUt fcheeide Sie n ' - ii. IX. X er in er Ififtent En,t Pat,k. aZZtngiv u,d JlltU tt Jt, 0. 0111, 031 Npt. St.Lsnte.Us. ..r,d. 0i a .t et ! oümich . . JI4IÄH CUUnr?f.n5lcJtCsact0 Iionlavllle, Nash7illo, ITernphis, Chat; tanooga, Atlanta, ßavannah, ack onvllle, Hobilo and' New 4 ' Orleans, K ist dorteilZäft fä? Paffagien ach coi SZd, eine direkt Ronte gc neunten. Valafi-, Schlaf, nd Parlor-Wage zvijch lieazo nnd LcnZLdille nd St $nfi nd donUdill, ohn. Wagenwechfkl. kfort, SchAtllizkcU nd Viö)kt lutt dle Zeff dle alte ,der(dsftze s. & 5. rn. M. ZI. ZD. Derins, TWt Wtattal xf!akUr.5e etion-Btft CttfSlnjtrn n 3Ucll CIt., gz, Ja, e See n'l Uag, Plubg,V', Jb . U II t tt, atB'ienrt. olnrafcul. O LnxnS I Die See Line üontt" (i & 2T L UNd ÖCC&I BAHN). Diele auSgkzeichnete Van besSrd Vaffagiere nach Gftx&oinx&tttl, Olovlttixaf Bnffialo, und allen Neu - England Städte Otölaswageu zwischen Indianapolis und CJcto Bor? otne WagenOechsl!. Direkte Verbindung nach Ulssouriz ArKansas, Teias, anaa. IsdrasKa, Oolorado, ' Callsornien und Hexdko. Mtdrigft, Vatt. VT a wende sich Wege näherer SnZtt atw an D. B. Martin, Qttfl Yass Vgent, k,, ,!. v. J. Nichols, Ottt'I Wkft. VgkSl !. f Kauft Tickets via die uaH ßgicago vnd b m Voxlntßcz. Abfahrt don Jodianapolts : 7 00 Dm Vvkanft ia Chicago l 5 ?!m 11 65 SS m mm ll lkm YlOSSrn 6 00 Nm , w Dkonon 12 10 Bet Abfahrt don Chicago : 8 10 Vm Ankunft in Jnd'plt 2 Sö Am 8 05 91m , , . yVm 11 40 SIw m m m K 69 Vm Mono Aie.... v m m 10 25 Vm Die einige Lti, welche eine iorgenzu 4 Chicago mit Röckk.he a ämttchin Tas gehen l&tt. Tickct . Office: No. 2ö Sud Jllrnoi Straße. Tm X. 33aiawin' LtftrtN PeZliek.ent. Der Landwirts - practischer Rathgeber fürLeld und ? ' t-HyKaü&'h.?!-Redlfflrt von W. TVenilch. tt$4lt tm 1, jikt V!att, tbft, 4 1 . DZ. r,,chtz.lt, 1 B rni 55"ch, tan. Bk anend.. fot banitthaftltche Seit, Aatk. az, Ctm rt Jk. Ai strittet tttiahl. Qtm Ci-btt?TC LDltBtmriwh i S9 OrniM fcü, ICTll
- ixz'
imm mm ) tDiouiSYiite.MwfcaAWY t crncAso'etCS " 1 w '
li. st 'n
H' "'f '.Ä r !' jj!' f-' . 'Bi ' (' - j $L r ,!!!? 3: !! 1 I! 1,1. !;;! J:v ' ; - Mi . ii . M s'a , , ' ,, ,j' f; i-l f) : '', - W ;:; mi: :-K-"M, Ü'S- i ' T v'lijf ' .Slilii;; ''ii 'ih'.' Pß 1 I, ' : B'W ii'fl." f-iii' ,i;r1i..! fH 's . ,;!;! ,,;!,; i I ' i -s 1 j'l" -f ' ;:! 1 M ' II t i "S", J ö " ,: ;;:; i , ' , J Y": if't 4. 1 w ' 3. m fe tl1 ;!( ' V " I 1 -,, ISfr ..ki A i:M I ll 1 !' T'i1 f $ " ?! :-V ? ' B t ' ; 'i m 1,;. :,.:i '.l Isll i t ' f'1' t v li fr !- .''I i;p t .1,1 V-J i!1 jj-i . . I H e.jif ". 1 1 l K Si ! ' X v ii H f4 ii ; 'ii . !k I,z - ,'!. f J I ii in - ;i "vj I' . Ii f.) - j ii .1 ,iii, 1:4 1 m I , '.v,.!;, ,! 'ii .. ' h liiill 1 :'M ; 4" .iff ''!'.' -!
1 An. !' . : . ".
'ffprVi?!i''' f;iii5i. i,,i;v . ;"' fi ' 5 IS!'il; '.i'Vti.-, 7,!.1l,?,? iSS'i.ilSr-i.ii.'SS .fcT'i S:???;1'!' 'fWtii ;"'"-1';11:,. ,,i:ii!k!: j&M i!'" ;m$$ fM. W:' H-i.
