Indiana Tribüne, Volume 12, Number 311, Indianapolis, Marion County, 30 July 1889 — Page 1

, ü'.'.Vvr ..." -'3f3tf " '

smff.f K. " sy 'JSSS?' Jahrgang 12 Office: No. 130 Ost Maryland Strajje. No. 311. Indianapolis, Jndisna, Dienstag, den 30. Jnli 1909

MAM-

T"' H ? Y

r 7 sr r r - r '2

r

SÜ v r'V YW kVSKN y I '! frl I 1 Ifl rl s fjl (x Välyl'iUL'wülAy

-MW

yvAwf

JEWIIJ

jjiaus ii ;i 11 i

i IffJ I. ! WT ,

ww im w

mVVV'AVmAV V 7

rXJr j

V? w jf xr vr w

T. J

'Tta

eigen la dieser Spalte Kffen 5 CentZ per Zeile. Anzeizeu m deichen Stelle gesucht, oder offerirt derdea, sinken unentgeltliche Vufnahme. Dieselben bleidea 5 Tage stehen, tZsnen aber unbeschränkt ernenert werden. Anzeigen, velche bi Mittag 1 Uhr abgegeben werden, finden och am selbigen Tage Ausnahme. Verlangt erlangt: Sofort ante Earreter 220 eil odl, e:r. 4 s Ul)r 5nU. äbe,e 2 8cti3t ,ia MädZe für alleeaew. H,u. -t Dr. Wazner, As roadway. 2119 K7ii ii rnnt hlimir hihrn Wttthtutraat n tußt: iangerVain l Alt' 0 17 ii 21 . 5tiAi ktuUA nh enaUTA iBteäen 1 fcnin, Jnfnftrt Angenelzme leSuna luge-I fich.tt. ,a fragen bell Herrn Henry Smmel! . rn 126 üd endtanttr. tm store. 2a z i L k l kt t ia WZdchen lx Hzularbeit. adtj,n vinue. No.iSS t2 verlat (in iance 3 VädS für Cta5tnar6'it. R. 1&t 92oift äst Straße. 29jl Zu vermiethen" Z rmtethen t fchsi v$UUUi Zimmer dizonier lnzang. An Oft arretpr. isg Ra ocrniitln: Ein Sa rntt biet Zimmern n Süd Viridia 6tn&i. Siachzufragen Stt Süd ttitar, ettiit. vi Z vermletdtn: Rmti sehr tMsch möblttt, ximmermlt besonderm l Aiaaaag, tn,t oder u! ja. Hut entge Square nSrdtich vom Een er DU5i. s aqereo n er ujpcc ot Blauet. ba Zu verkaufen. ve, kuke : Hin Saloon. Äü ka a Straße. S!acb,fraaa No. 3ag WerschiedeueS, ?. X. ivxiie, 1 fffJSSSSSSS&n Ux unUU Dr. I. Sl. Melisse beschäftigt fiS schtteßlich mit undär,tttqF. Un und mUts'chtS unNrtnkran!yeuen. Office: Ro. 95 Off Market Straße. Offtce.Stunien: 9 bitö Mrorm. 2 biZ 3 Uhr klach. Sonntags ausgenommen. TttePhsnSN, Acker Farm S eilen rördlich vom Zkntrum dir , actlftttfcn oder 1 vrtakchkn. ini W ! Statt, mit alkn nöthigen sbau uhk'ten. an foileich angerrete erben. 13D Hitt nördlich, gute ettud, esrer Ouell n, stark gen iq sät Fischteich Rnlazin, löi Scker 10 eilen westlich von der Stadt im deSe Zaftank war für lang Jahre in. aken tcke K.'r E-c&Unalplat. bei fei Vk'M nach leinen kLuch beyandetn läfet. 0. 539 Süd Ten, ntflecnr 1110Q. No 31 Ctaub Cot. I1Ü00 verlangt: OeU iu lechen auf ttflt Hypothek. Billige Lot in tn folzense dditton : tmitxi tn Hanghotlle, Jojvlon und Watter tn Bel0dk, Stilz und Weg10?$?, f üb. ich. tXT" Vollmachte nach eeutZchland nfe der Schwei, werben in gtftjCltet fffora nze jrtt;t nl Srbscha?tea rasq un reell etakssttt. tdiirflle r o.. . Ost SaZlztng tt immer No. U Oeffeutltcher ökoiar und VerflcheruugS-Vlgent. Hermann Siebold t, So. Oft Baftinafon Str. Großes Conzert Im koenn Gmten-! am n eg pt I D0Nllerpag,0kN I.AMfi Vro5 N. HAller'S Grand Opera House Orchester liefert die Musik. Eintritt 19 CentS. ?,lffibel-Abeiler Union llo. 13. : , OonutQQ, den 4, Qugnst '80 ! Stiftungsfest im . - r-mr Garten ott mDCuctpilc. Eintritt 10 Cents Person. eorge HvrrWQUn. NMM CG)" lSteNsWSttMöeV, " , m mm vu: ,5 EU ck,k Kaie. Ul. ito, in, iu, ii, lis oft ?lK.I r,!lpz, . O? r, Mld acht.

ANZ

S

v-v.

3 n s f(h 'ÄMMZ

Gbitseieöes.

Der Nationalist", die von dem Nationaliflen-Club in Boston herauszegebene neue Monatsschrift, beschäftigt sich in ihrer letzten Nummer mit den Ge schäftsreisenden, um die Verschwendung nachzuweisen, welche das Konkurrenzsyfiem mit sich bringt. Der Artikel ist von Edw. H. Sanborn geschrieben und zeigt. wie auch die Amerikaner nach und nach Einsicht gewinnen, wo die Schaden unseres wirtschaftlichen Systems liegen. dem Artikel wird aelaat. dak in Ame Itüa Geschäftsreisende und deren Reiseko " ' " nm lahrlich ungefähr tausend Millionen ' 7 t o t 1 1 Dvllarö VttschlingM. OK diese SllMMö ' . m bocb aearissen tlL oder ntrnL ist item zu hoch gegriffen ist, oder nicht, ist ziem lich gleichgiltig. Nehmen wir an, daß sie in Wirklichkeit nur die Hälfte betrage, so ist es immerhin sicher, daß vom Volks wirtschaftlichen Standpunkte aus, diese 500 Millionen rein zum Fenster hinaus geschmissen sind. Denn vom Volkswirth schaftlichen Standpunkte aus, hat bloß die Arbeit Werth, welche Nützliches schafft, ftl es jetzt in der Erzeugung von Gütern, der Industrie und Landwirth schüft, oder in der Verkeilung von Gü tern (dem Handel). Es ist aber voll ständig klar, daß die Arbeit der Hand lungsreisenden eine ganz nutzlose ist. Sie mag anstrengend und beschwerlich sein, sie mag sich dem Einzelnen als sehr gewmnormgenÄ erweisen, aber m Bezug auf die Allgemeinheit ist sie zwecklos und . . r nr wenn es, wie Sanborn annimmt, in Ame rika 250,000 Handlungsreisende giebt, so ist die Arbeitskrast von 250.000 Men schen nutz und zwecklos vergeudet, und es ist lediglich die Konkurrenz, welche diese Vergeudung von Arbeitskraft verursacht. Es ist ja vollständig klar, daß durch das Institut der Geschäftsreisenden nicht mehr Waare verbraucht, also auch nicht mehr produzirt und nicht mehr verkaust wird. Durch die Geschäftsreisenden wird bloß die Vertheilung des Gefchaftsbetrie bes beeinflußk.Nehmen wir an, eö 'seien zehn Schuhfabriken im Lande, so würden diese zehn Fabriken zusammen ohne Rei sende gerade so viel verlausen, wie mit Reisenden. Wenn aber fünf von diesen Fabriken Reisende hinausschicken, und die anderen fünf nicht, so werden natürlich die Letzteren in dem Quantum deS Ver kaufs weit hinter den Andern zurückblei bsn. Damit das nicht geschehe, sehen sich eben diese ebenfalls gezwungen, Reisende anzustellen. Der Konsument aber, der ein Paar Schuhe braucht, fragt nicht dar nach, ob der Fabrikant, der sie gemacht hat, einen Reisenden hat, oder nicht, er kauft die Schuhe, weil er sie braucht, und Schuhe werden getragen, zerrissen und gekauft ganz ohne Rücksicht darauf, ob es Handlungsreisende giebt oder nicht. Wenn die Firma A. einen Reisenden hinausschickt, uud vermehrt dadurch ihren Absatz, so wird dadurch nicht der Gesammtabsatz vergrößert, sondern nur der Absatz der Firma A. und um ebensoviel frti?ih 9TMh fci StJm 9f Sa v u Mv. v. vvv . u. s. w. verkleinert. Vom Volkswirthschastuchen Standpunkte aus, d. h. den Gesammtbetrieb der ganzen Nation be trachtet, ist also die Arbeitskraft dieser 250,000 HandlungSreisenden rein weggeworsen. rosoem aoer muen vje Leute leben, die Kosten, welche sie verursachen, müssen vom Fabrikanten getragen werden. Da aber in Folge der Konkurrenz der Fabrikant trotzdem sehr billig verkaufen muß, so bleibt die Geschichte schließlich am Arbeiter hängen, dessen Lohn auj's Aeußerste heruntergedrückt wird. In gleicher Weise wie mit den Hand lungsreisenden verhält es sich mit den Mitteln der Reklame, welche alle den Zw ck haben, die Aufmerksamkeit des Publikums auf ein bestimmtes Geschäft kttnittlenksn. hintmrÄ rinnn nnTI bet lim I "7 "-g " , .wv. m w&tn Geschäftes, durchaus Nicht der Gsammtumsatz vergrößert wird. Was für den Zweck der Reklame an GeschaftSkarten, Katalogen, AuShängekarten, Bildchen, Zirkularen !u. s. w. produzirt wird, ist vom Volks wirthschastlichen Standpunkte aus verschleuderte Arbeitskrast, deren Produkt vollständig nutzlos ist. Die für den Zweck der Reklame hergestellten Dinge vermehren den Reichthum der Nation nicht um ein Jota, sie sind zu gar nichts gut und eö liegt in ihrer Herstellung eine riesiae Verschwenduna von Arbeitskraft. -- r , Man muß zur Würdigung dieser That' I . T I. ... r. t tm . unik,,qo zmqqen Pr wirthschaft und VollSdirlhschast wohl im Augk iihaltin. Vom volkkwhschaft

lichen Standpunkte aus kann eine Sache absolut gut ober schlecht sein, vom privat wirthschaftlichen aus aber nur relativ. Denn die Privatwirthschaft hängt ganz und gar von den maßgebenden Volkswirth schaftlichen Prinzipien ab, und was an sich nichts taugt, kann in Folge verkehrter volkswirthschaftlicher Einrichtungen zur Nothwendigkeit und unter herrschenden volkswirthschaftlichen Zuständen Vortheil-

hast werden. DaS Sparen taugt zum! Beispiel an sich nichts. Der Mensch soll seine Arbeitskraft dazu verwenden sich (Scnfiffe in v,ckass,n h da Leben rMn,m. .rnS w,n -Z lkZwZ,.K. mm eysem hmsch... toi.!, ... ....... .... ...,.,., Wm oic ,0'Mlen mrtqlungen oa r r ' w fr ' r m . .1 waren, daß bei mäßiger Arbeit Jeder bis r ' r - . e - zu ,emem eoensenoe verzorgr wäre, un ter welchem das Kapital nicht den groß! ten Theti der Arbeltsprodukte an sich zöge und dadurch die Arbeit beherrschte. wäre Sparen überflussig und kein Mensch würde an'S Sparen denken. Unter unse rem kapitalistischen System aber ist Sva ren eine Nothwendigkeit. Die Unsicherheit WffrtaS n,fi in nritt.tJ v v v w v v 999 m 'r'm Wirthschaft das Sparen zur Tugend. pen oeoeuier Verringerung oer o. w , . cn . m I l ... t. Yt i F L . nr r r I 0UM0N, oas BeoursNly ves roeners aoeri drangt nach Produktion, nach Beschäftig ung. So ,st der Arbeiter gezwungen, ,n Folge verkehrter Volkswirthschaft sich durch seine Privatwirthschast den Lebens' nerv selbst abzuschneiden. I Vom privatwirthschaftlichen Standpunkte aus mag deshalb die auf Reklame verwandte Arbeitskraft sich als lohnend erweisen. Die dabei Beschäftigten wer den die Reklame sogar noch für eine Seg nung halten, weil sie ihnen Arbeit giebt. daß aber das ganze Reklamewesen eine Vergeudung von Arbeitskraft ist, daß diese Vergeudung nur deshalb nothwendig ist, Weil unser ganzes Industrie- und Handelssystem auf dem Boden der Kow kurrenz steht, das heißt, wnl Einer dem Andern das Brod vor der Nase wegzu. icynappen lucyr, m uar. - V : . Wenn man bedenkt, daß mit den heuti gen Hilfsmitteln der Mechanik und Technik der Mensch in riesiaem Maße über

seine Bedürfnisse hinaus zu Produziren Wegen de Dlebstahl der Akten, vermag, so ist eS leicht zu begreifen, daß die ZkugenauSlagen gegkn Boudie menschliche Gesellschaft ungemeinda- y" wurden drei Per'ouen bei gewinnen würde, wenn die nutzlos nx. . ,.,..,. . v..

v.'rlckleuderte Arbeitskrast nutzbrmaend verwendet würde. Wie , rrs:.i. rx. r.uf.JL. or-t: ..

MKimiym, wciuc imvc ivcu vimr oie kpulikttnrammer aui ccn . ' X. l rT' . ! . : lifsu. .TX . I cw n n r . .

richten. Diejenigen mitsüttern, welche nutzlose Arbeit verrichten. Drathnachrichtcu. WetterauSfichten. Für Jndiana: Schön'S, angenehmts Wetter. V cn . jio. o wüt vlk vr,uz',t?, ii,,!, v einer Buchdrucker Union abgehalten wurde. Sine erregte und lange DU kusion der vorliegenden Differenzen fand ... . T. tx.miH'M. V. ! nrtrt fla,l uno ,azittSii wuroe Mi, 0' gegen 400 Stimmen beschloss m. unter allen Uknsiänden und bis zum Aeußersten sich emrr Revurnon ver ozne zu wioerstden. DaS S 0 n n tag S ae se d in Kan saS City. KansaS City, Mo., 29 Juli. Die PoIiiNmmiNr, stob.n d.i DurchMb. ,ung de, Sn,aa,a,Iek!, au, arok' Schi..Iik.i,.n. Zu.,stu.d.n V..df. tiinmn ttrnfnnmmtn nni silninh !ncr tungen vorgenommen auf Grund einer allen navuiaen eroronung, oie n? , .... m v n . I aber als versaffungSiidrig erwiel. Dann versuchte man eS mit einer späteren städ tischen Verordnung, doch der Polizeilich ter Boland verhängte nur nominelle Strafen. Vorigen Sonntag wueden un ter dem Domning Gesetz, welches sehr streng ist, Verhaftungen vorgenommen. Darnach besteht die Straf in Entziehung der SckankliienS und in einer Geldduke dl m $500. Doch der KreiSrichter ist -m - T derein,iae Richter, welcher unter d esem Gtsetze da Recht hat. die LiztnS zu entkleben, während ein andere StaatSaesed bestimmt, dak lebet all. in welchem fte and durck die Noli,ei veedaltet wurde. vor den Polizeirichter zu bringen ist, w'lcher ex ofiloio als Friedensrichter an zusehen ist. damit er Jurisdiktion in Fällen, welche StaatSgesetze betreffen, er. halte. Doch der. Polizeirichter Boland kann! unter dem Downing-Gesetz keine Llzen ausstellen, und er hielt es für passend, die Geldbußen aus ?1 und die Kosten zu bemessen. Die Polizei-CommisiSre muß.

m i r . j.i

m . n u xi u. u u,'ttJ" v" ...... v.. v.u... damals sukasidamde (Geh fort, New York, 29. Juli. Die heutige tragte Morley daS Amendement. daß daS s.f. uns eben 1) iekt eora Wtial

iDUiicn niui nuiuHiuiii, i tnm

lomniiuna dir Schriftf.tzzr Union Hau, erkläre, daß S nicht Billend fclJ oebeigen. Bielt icb (et iraenb einet eTe

l t VI. f.. f.. Jlt t . fl ..fAAlAMMMlL. n c m - - - I w r- er r rr

ten siö nicht zu Hilfen, bis fit aus eine städtische Verordnung dttfielen. welche genau wie da; Dovning-Gtltd ist, aus genommen, daß ti den ?Zollzeikichter verpflichtet, die SchanklizinS äuszuhebiff, in Fällen, wo der Wirth Huldig bis mietn wird. ES wurde angekündigt, daß diese Verordnung streng jufgesljhkt wer den würde. Die strenge 6raft, die darin vorgesehen ist. tdatISre Wjrkuug und eS waien nur Wenige, die sich

gtstern ihr auSsedien- .DieMirthschas ten in der Tlitlt der SlM roaren alle geschlossen. AvKeibalb bttiafMe die sttdtN Wirthe. In den PokkS und in den VttgnggunaSpküKkn dicht bei v . Ti CAIt. et rrz TJM "n u " l'lt ftst man Hmst 6iarfflli aiimtitntiA Llt,anff z Zausen bekam, und Tausende I ii ltn dorthin, um fy:tnk9atp zu lösche. W iedee ein englischt Syndltat Streator. Jll.. 29 J'li. Wm. L. Scott, der pennsylvanNche Kohlen daron. d.r fast alle Aktien der Spring aUtq VIOai 2lMtNg ttO. DCM.BV U31IT' handelt mit einem englischen Syndikat trynrt k hr C&rtthtn ttttS A( (Vs h,,roinh.lintM hnn , imnn9n ö w. v.Mvfr. . v -w - ij-"' - Dollars. VomBltdgetrosstzn. Evanöville. 29 Juli.' Heute Morgen zog ein schwere Gevttter über die Stadt hin. Drei Knabe hatten wählend diöseldtn Schutz Utjer k,n,m Baume gesucht. Wer Vli& suyr in ven Baum und traf zwei der Knaben. Der eine verlor sein Gehör und der andere ist in der linken Sein gelähmt; der, dritte blieb unversehrt. v II; er D t N i e d e r l a g e B o u l a n H t r . P' Paris 29 Juli Die Gentraeath ,' wählen resullntiN wie folgt R:vkb!i TAt 7sii ftinWrh.iHh 410 5V jTrtn. n Nachwahlen .den in 1 sÄisnenDiSoW wannen fünfzehn Eide. Die Boulan giften sind in Folge ihrer Niederlage sehr ntmuthigt m,.., .. LZ o..c ' L, I , . v , . ... . . . August festgesetzt. Frankreich und Rußland. Wien. 29 Juli. Die Wiener AU gemeine Zeltung vttstchert. bog eine Offensiv- und Defensiv Allianz zwischen Rußland und Frankreich abgeschlossen worden sei. DieUnvernunftslegt. v 90 cfi ht m.mtt. l v Ä .l . . I M K. tX Lo ndo o,e vapen vls volles zu vermehren, wenn l zhm icht versichert werde, dak künktlabln Mne Ansoiücke lüe die iünaeren Mit. gUeder der königlichen Familie gemacht I werden. DaS Amendement wurde mit 355 IM stimmen 5w,s,n ladstone und die Varnelltten stimmten n n mw M HB I daaeaen. Allerlei. Der Schah hat sich von der Königin ton Cagianv veravfchtedet. . . rrDie Polizei löste eine Versammlung d D.ltgat.n dir Bttgliut, w Do.I n,.. , ...,.!. der an dem Pi,.r Szi,ist.kn,.b I ic.it heilaenommen Kalte. Der Zar will bloß nach Potsdam, aber nicht nach Berlin gehen. & fürchtet in Berlin für sein Leben. 5SiffsuSriQu. Angekommen in : New York: .Arizora von Livk? Pool. M . . Glasgow: State os NebraSka' von uimyotL Southampton: .Werra' von ew von ach Bremen. GraveSend: .Canada- von New Vk nach London. Plymouth: .Moravia' von 9li ..I ..A t . Pork nach Hamburg. QueenStown: .Brltiih Prin von Philadelphia nach Liverpool. FUV TaUve. mm in Person, welch durch tn ikfache, Mittel von n .z,asnaer akkOtt unk nirm..ii.u . s'.?L' m sbxs.n,.. ' ' augaluate?

Vom NuSlaudt

' In denBerichten über dt Reisendes Schah roar wiederholt von einem Knaben die - Rede, der, in reicht Uniform gelleidet, einen hervorragenden Rang im Gefolge des PerferkönZgs ein: nehme. Auch in London fiel diese eigen thümliche Erscheinung ins Auge, und ein Correspondent der Köln. Ztg." schreibt darüber: Hinter dem Schah stand ein r v v a i. l V i Wiu uuw uuii i cymacyllger, lleiner Situ mu cunruri seNchtssarbe, der nch von einem ütteren Perser Auskunft über daS Schauspiel vor ihm geben ließ. Seine Uniform glich der des Schah, nur daß sie silberund nicht goldverbrämt war. ES ist die der kleine Liebling deS Schah, AzizmSSultan, von welchem schon lange die Rede gewesen. Sein Vater ist Kammer Herr des Schah, Mirza Mohamed Khan, und Bruder einer früheren Sklavin, welche der Schah langst zu seiner Gattin erhoben. Diese Sklavin, die ein Muster aller häuslichen Tugenden sein soll, er warb sich ihres Herrn besonderes Wohlollen durch den Eifer, m t welcher sie seiner verlorenen Lieblingökatze nach spurte. So groß war des Schah Liebe für diese Katze, daß er ungefähr 100,000 Mark auf ihr Wiedereinfangen verrven dete. Seitdem stieg die Sklavin in seiner Gunst; sie lud ihren Bruder, bis dahin Schäfer in Kurdistan, zu sich ein, und auch er gelangte bald zu hohen Würden ; Keiner aber brachte es so weit wie sein Sohn, der kleine Molamed. Von der Wiege an genoß er die Auf merksamkeit des Schah, der fast feine eigenen Kinder gegen ihn vernachlässigt, ihn mit einer großen Ehrfurcht behan delt und ihm schon die höchste Würde in seinem Reiche verliehen hat. Der Schah besteht darauf, daß er mit Ehren überall 'ausgenommen wird, und sieht es nicht ungern, wenn ihm fremde Orden zu Theil werden.' Soweit die Geschicke über den kleinen Mohamed. - Gemeiniglich wird er der kleine Spatz genannt, zum Unterschied von seinem Vater,' dem großen Spatz. Alk Letzterer in Teheran zuersi anram uno emrn pay im.j?! r: n. . ' fz .therumhüpsen sah( klatschte er vor Freude in die HZnde und rief in seiner kurdischen Sprache .aus: Svatz! Svad!".und seitdem . behielten Beide diesen Namen Mit '.Genehmigung del, Schah, der: be kenntlich ein Freund von Spitzname ist. Mlzi .ii & dft l!iN; -f f er n f l ja ver uoalrlranizcyen ymtm zu atanon; kill. nSBIt'der Traomsienkrater Biu "r'mt yx '." ' irtW'"l folgende Geschichte; .Wie in der ganzen Welt, so erhalt der hehrer auch m unferen Schulen von den kleinen schwarzen KrauSköpsen mitunter drollige Antworten. In dem katechetischen Unterricht hatte ich den ABC-Schützen die Geschichte von der Erschaffung der Welt Mit Nicht Serinaer Mühe beiaebracht und ich freute v kMTf" 'v " " . . zu halten wußten. Da fragte ich I r . .1 Vlrt noch einen Kleinen, aenannt Wilhelm Hemer, was der liebe Gott an den einzelnen Tagen erschaffen habe. Er eriöhlte eS mir haarklein für die sechs ArbeitStage. Was schuf er denn nun an dem siebenten Tage?" fraate ich ihn. Der kleine Mann wird verlegen, er weiß, daß nichts zu erschaffen mehr übrig bleibt, er weiß aber auch, daß er ant werten muß. Endlich platzt er heraus: PVlts?3 ' as it ein fteiser Brei aus Maismehl, ein LieblingSgencht der Kaf. fern! Einem andern der kleinen Hel. . . . . s orchte aufmerksam zu. Da fraate ich 'hn, waS sie ihm erzähle? Nun erhöhte tx usmerrsamrett. Endlich ant. I mAr(f f lT(fl mtl tttmt tTIrtA ill ortete er: Ich wein nicht, was sie sagt ; ich verstehe sie nicht, sie spricht Englisch." . Zn verschied enen polni schen Städten trat in den letzten Wochen eine chinesische (Vauklergesellschast aus, bestehend aus drei Perssnen: Vater, Sobn und einer jungen Chinesin. Die I. ' . . ' drei Künstler zeichneten sich durch tüchficiltungen nnb auSnehme sioiu "seZpf' 'ff- Auch in Wlclm.k der Weichsel er,,I,e,i sie ,lle HZuser ?Ewai I jwpci inna an einem Aveno über auu rne. Leider aeriethen die Kinder des himmlischen Reiches Nachts um 2 Uhr in Streit, prügelten sich gegenfeitig und lärmten derartig, daß vie Polizei sie festnahm. Bei näherer Unterfuchung stellte es sich nun zu allgemeiner Uebtrrafchung heraus, dat) die drei Chinesen echte polnische Juden mit angesteckten Zöpfen waren. Die Dioa" der Gesellschaft heißt Jta Bach. Alle Drei sitzen jetzt im Gefängniß. --Ein eigenthümlicher Zwi schensall hat sich zu Rom in der Kam mersitzung vom 4. Juli ereignet. Eine Frau, Namens PaSquiniletti, warf dort wahrend der Sitzung ein Packet in den Saal mit dem Rufe:' D3 ist ein Packet!" Der Präsident verfügte die Ausweisung derselben, welche zitternd rief: Ich werde S nicht mehr thun, I . . , ' J rm . . ' J t F ick halt eS nur für meinen Sobn aethan!" Das Packet, welches an Crispi addressirt war, enthielt 2ö Briese deS Sohnes der Pasqumilettl. Dieser, em Fmaliaer Kericktskaniler. -iir wabnI"."- "-3" ? a "I- T sinnig. Seine Mutter glaubt, er sei im I Irrenhause nur, weil er versolgt werde. I . m f . i'a ... . nr r . UNS vie riefe vilven nary iyrer ANlicyl einen Beweis dafür, weshalb sie bittet. I er möge freigegeben werden und seinen Posten bei dem Gericht wieder erhalten.

enyelk oie 4,0 ajenuat an s ijux, r

Oommer,

fcuMia

7

lO

mwureAgsßtm

V

WHEN BLOCK, OPPOSITE POSTOFFICE.

Nord Pennsylvania Strafe.

VollSSndig eingerichtet, permanent und zuverlässig, popnlSre uud dsrdlrU sin!d. . e t d e r S o m e r k ch n l e b e i. . Besondere AnfulerksaWkeit lenke dir f de Schreibuntenicht. der don Herr .J.Seeb. dem ffif,T.LK;.lr.:

mh4ih wuivtyiiuuu ViCUllUlUifi

mMn H nitiii .ikMi u .i s .t: cl.. n mn 8 Tf o u viont?.3njiniiuon. ernd angestellte Lehrer, delide aus den kssrtscbritt

Wegen enaner ustnnft spreche man in der Nivk,sitätS.0ffiee. o. I Wbt Qlock dor oder sende für Ka.olognvd Cirkular für die Sommerfchnle.

IZeefe 0Irli. PrinzipSle nb SigeLySrsee. IS Die Schule dird don der besten Klasse unserer Einwohner unterftöht. " -

Pearson's IusikIai

82 und 84 Rd Pcimlylvmii Straße,

MSs

Mh

DaS größte und feinste Lager von Piano und Orgeln in der Stadt. Unser niedrigen Preise und leichten Abzahlungen sind derart, daß kewe JamMt oh, Instrument zu sein braucht. Gebrauchte PianoS und Orgeln zu 516. $25.50 und auswärts, gegen Abzahlung oder von $1 bis Z4 Miethe per Monat und ßin TheN der Miethe aus den Kaufpreis geschlagen.

Piano und Orgeln werden Oebt

drinzerö. Uhrkn, Deutsche Biöelo,

Spitzeuborhange. Matten, TisödeöeQ. vlle auf AbschlagZMung zu BaarprttZm. Wollt Ihr BaraadiZ. kaust t unsnm Agmtm d, kommt I d. Laden von ; Barnes & Co., No. 64 Ost Markt Stt , . r'fy- . kdtt Psst.Osstee tgeUer.)

M.ö b e V fcU ü SchlafzZrzuer. v i(j.wi i JlIffMängen .'.: V ''! - i t SIsl?kss. od Kgilr-, LöungeS, 1 V9 '..

Billig

. Um senekgimZulvruch bkitet Sa m&t?dr

.j,!-? ' Tt - X5 0 N Schaukelstühle.

No. 496 Madison Avenun.

Damen Schrribtische Teppiche aller Qrten l

, "" (große Auswahl.) Vcdlafzimmer- und Varlor-Möbel. VAig gegm Ratenzahlung oder Baar. " IdSTEIES DH Q&e tTew QncI uud Delawars CttaCe

Möbel -für-Schlafzimmer, Parlor

Teppiche gegen Baar- oder AbsSkagSzablung

im neuen Store von CHAS. WILLIG, No. 468 Virginia Avenue.

und Eßzimmer.

KAUWIs & BlÄTTIGLT, LeichenbeOatter und Einvalfamioe?, JX. 68 n 70 JßtU ZSükt Str., Cclvrama Pla.

!7III,

tZF Prompte Bedienung tn jedem Falle.

Flanner & Bnchanan, MllN spreche! LelHell.Sestatter

vor bei Weibliche GeHülsin. Thomas Markey, Ouguft Web PetnZeien. h Mi Foundry Company, (! qießtntz gabrikanteu aller Arte Eistngch -Waaren , volle Lufraerksarakeit wird auch llewer llnsträg ud Veftelluug zngevaudt. ZTreist uitdrig. tdtftvx 16G. Orieflafteser U OLildt Ciöar;i 114.

Schule!

EwpIU3 ?m . . 'v htt EckSl,? ihr .' 1717. eyuler rönnen j'derzeu eintret. Da geflinint und reparlrt. unsere l - ct&aftl ' , ' ,r 1 f,iii.' Preise! hänge rmd lstH . "h 4 "j f .'. i '.. Näött,Vrnss, (ßC,!?,' L. y ?: velgenMe. 1', ' M.I,.!, ZO V w ttU Teppiche. Kindtn?zgt ! Stcretörs ! Extrafeine Schaukelstühls l Wesen. Bilder, Schränke, e$ti& Matraen aller vrt. Lonnget uud Schankelftühl Ossen'Tag nd NachV und Eiuöalsauire?. 0. 72 lord Illinois Ott F oder Telephon No. 641. Freie Ambulanz. Dach-Maöeewl. BIIEATIIING AND BTJILDING PArEllS. . . Ö fc3 ply Roady Ho o One. Ich werde "Trinidad Aiplialt Boosing" verwenden. Dak befte Material w dieser vrauche i? ftii zu side bei e. c. sniünBnsB,! e Man spreche d. . - 109 West Marvlanb OtecCi-

2s.

'mwwm

j

DrgelM.