Indiana Tribüne, Volume 12, Number 306, Indianapolis, Marion County, 25 July 1889 — Page 1
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SöitorieSes.
Wir wollen heute unseren Lesern eine Geschichte erzählen. Es war einmal jede gute Geschichte fangt mit: Es war einmal" an. Also, es war einmal ein Mann, der hatte sich durch seine Rechtschaffenheit die Gunst der Götter erworden, und eines TageS erschien ihm die Gottheit und erlaubte ihm, einen Wunsch aufzusprechen, der ganz bestimmt erfüllt fba f TTfi CTY trtintifiA K STT?I vv. ft. ivuiiiytv vv uin, daß der einzlge luze unter allen Menschen sei, und daß alle Uebrigen RarI ren fern fnUtrn. ß?in STRunfA fnutfe r ' " "";:)';."" " ... vr m m - Tuut. Ave? neve da. naa emer lunen Weile hielten alle Menschen ihn für einen cn rn- rr . e yiaiien. moer tuien ?m aus oer Straße nach und riefen: Seht den Narren ! und alle Welt Verspottete und Verfolgte ihn. DaS ist die Geschichte. WaS? Ist das Alle? DaS ist AlleS. ' Die Ge ist zwar kurz, aber sie ist sehr lehr. reicy. Der Mann lebt nämlich heute noch. trotzdem die Geschichte sich schon Vor um endlich langer Zeit zugetragen. Wie AhaSver, der ewige Jude, wandert er auf der Erde herum, und erscheint unter aller lei Namen und Gestalten. Gar ost schon hat man ihn umgebracht, aber er steht im mer wieder auf und tritt seine Laufbahn von Neuem an. Vor nahezu 3300 Jahren war er in Athen, und nannte sich Solrates. Er predigte allerhand Zeug über den Staat und die Götter, was den Leuten sehr ge fährlich schien, weshalb sie ihn vergifteten von Rechtswegen. Aber Narren sind nickt um:ubrinaen. " B" ' denn die Sage geht, daß er späterhin in I. ? . . . . , . . vielerlei Gestalten wieder aufgetreten sem I. , . ' . I,ou. wenige zavre ,ver Ivuroe in I ' , , prn r Rom em gewisser Manlms, auch von Rechtswegen, von einem Felsen herabgestürzt. Dieser Manlius soll derselbe Narr gewesen sein. Er vertheilte sein ganzes Vermögen unter die Armen, und vertheidigte die Hlebejer gegen die Patrizier. Er wurde wegen Hochverraths zum Tode verurtheilt. Die Sage geht, daß er etwas über zweihundert Jahre spater nochmals in Rom erschien und sich Tiberius GrachuS nannte. Damals hielt daS Volk auch den klugen Mann für einen Narren. ES ging nämlich damals ganz sonder bar in Rom zu. ES gab einen armen Plebejerstand und es gab unermeßlich reiche Grundbesitzer, welche sogar noch die Gemeindeländereien benutzten. Grachus war VolkStribun. Die Geschichte gefiel ihm nicht. Er empfahl eine gerechte Vertheilung deS Grund und Bodens, und Versorgung der Armen mitAckergeräthen. War es ein Wunder, daß man ihn für einen Narren hielt ? Er wurde erschlagen, aber er war nicht todt. Narren haben ein gar zähes Leben. Denn die dummen Geschichten,- die wir j-jgf jjjy K noch vor dreihundert Jahren gesehen worden sein. Es wird behauptet, dad jener Giordano Bruno, dem man kürzlich in Rom aus demselben Platze ein Denk mal setzte, auf dem er damals lebendig verbrannt wurde, derselbe Narr gewesen sein soll. In unserem alten Vaterlande ist der Narr wiederholt erschienen. Ganz be sonders häufig will man ihn vor etlichen dreihundert Jahren, als die Bauern re voltirten, gesehen haben. Einmal soll er als Ulrich von Hütten, ein ander Mal als Florian Geyer, dann wieder einmal als IyVWia MUHph UUtyCtC4Cll 4Ulif nV. 1f 71 HAM VMaT9 . M VitMB leve,,... 7?,. f:.. UilVllfr 4JVIVilVII HUllVit VUUlUi lil UIUI Rufe der Narrhett, es soll aber mmer derselbe Narr gewesen sein, und weil man damals die Narren für von Gott verlas sene Menschen hielt, darum ging es ihnen meist sehr schlecht. Dem Münzer wurde z. B. der Kopf abgeschlagen, einem an dern Narren wurden did Augen auSgedrückt, worauf man Stroh in die leeren Augenhöhlen stopfte, und ihn auf freiem Felde sich selber überließ. War Dieser nicht der Narr, von dem wir erzählen, so war eö gewiß der Andere, welcher der Pfeifer von JlSkeld hieß, der an einen Baum gebunden und langsam lebendig gebraten wurde, indem man ringS um ihn ein großes Feuer anzündete. Trotzdem unserm Narren, welcher doch m Wirklichkeit der Kluge war, so übel mitgespielt wurde, erschien er doch wieder, und immer hatte er wieder dieselbe Ma rotte. Immer sah er die Dummheit der Andern, immer kannte er in Folge der
ihm von der Gottheit verliehenen Klug heit, die Ursachen der Leiden der Menschheit und immer hielten die Dummen ihn für den Narren und sich für die Klugen. Geschichtskundige behaupten, daß es derselbe Narr war, der in .der ftanzösischen Revolution als Camille Desmou lins und als Danton abwechselnd austrat und unter dem Messer der Guillotine starb.
In den Jahren 1343 und 1349 ist er in Deutschland vielfach beobachtet wor den. Er starb emmal als Robert Blum auf der Brigittenau zu Wien, und erlag ein ander Mal tot preußischen Kugeln in Raflatt. Man versichert uns, der Mann gehe 7 . m?niff, . nd heute noch umher. Jm Gefangmsse und lm Ex.l lst er unter allerhand Namen zu siaden, in den Eisfeldern SchirienS kann man ihm gar oft begegnen. Es giebt keine TodeSart, die er nicht schon gestor. benist, ffeuer und Schwert, Galgen und Rad haben ihn schon vom Leben zum Tode gebracht, aber immer kommt er wie der- Ob er'S bereut, jenen Wunsch auS. gesprochen zu haben? Wer weiß eSZ Es ist eine Narrheit, der einzige Kluge in einer Welt voll Narren sein m wollen. I wenn man nicht zu gleicher Zeit ein Narr und Caligula sein kann. Denn für eine Welt voll Narren ist der einzige Kluge bwflW VVt alUl l. m:au,r ;ti aT . Dser Narr aber ,st eS, welcher d Welt bewegt, dieser Narr ist eS. welcher . r aP v ct .. vem i5orl,qrur ,eme aynen zehner, o. r. ot n ..-. t r .. I tzvim i es, roetqer oas icyr oer Aufklärung angezündet hat und es sorg-
fältig unterhält, dieser Narr ist eS, wel-l Posten bleiben mußten. Der Weichencher den Funken der Freiheit immer von stiller, der die Schuld an dem Uaglück bei
Neuem anfacht, dieser Narr ist es, welcher alles Schöne und Edle in der Wel, geschaffen hat. An dem ScheiUrhaufen. l t Z o I m r5 Zl Ti f T entzündet sich dle Jacke der Freiheit, die 'hm spater Denkmaler setzt. Es ist immerhin mösllch, daß der Narr in einer Welt voll Kluger für den Klüg. ften gilt, aber der Kluge gilt in einer Weit voll carren sur ven einzigen carr und mit seinem Herzblut büßt er für daS Bestreben, ie Narren klug zu machen"" DralhnaHrtlhtcu. WetterauSiichten. ffür Jndiana: Schönes. wälmereS W,t er. 6 000. JobnStown. Pa.. 24 Juli. Noch den bis tzt gesammelten Zahlen kann man die Zahl der bei der großen Katastrophe Umgekommen aus 6000 an g,ben. Ein sonderbarer Prozeß. kkieaao. 24. ?iu!i. Ein eiaen
tbümiicber Vroek wurde beute entschirMatrosen gemacht, sowie Hugo Pritchard
den. Vor wei 5lakren Narb ein alter Junggeselle, Namen Walter L. Babcock und hinterließ ein beträchtliches Vermö. öin. Eine ltcktzia ?iabre alte eau air child. eine Wittwe, machte Anspruch aus .in.n S-K.tt d.s NacklaNe. und bebauvtete dak ste wei Taae vor dem aroken Xtmt in tlntra Sause an Wabald Ave mit Badcock eine Ede abaeschlosten babe. mtl&t flu aebeim aedalten wurde. Ein Dsarrer. Namen Burn bezeugte auch. daß er ar genannten Tage unter den angegebenen Umständen die Frau mit einem Manne getraut habe, aber er vermochte nicht anzugeben, wer der Mann war. DaS Sonderbarste an der Sache ist aber. daß die Schwester der Frau erschien und aussagte, ste sei Dikjenige gewesen, welche unter den anaeaebenen Umständen mit Babcock getraut wurde. Der Richter e nt schied gegen die Klägerin. Hinrichtung durch Elektricitats New York. 24. Juli. Von der Commission, welche über die ZMsstgkeii der Hinrichtung von verurteilten Verbrechern vcrmittllst Eltktkici'ät. fpe zlell in dem Kemmlerschen Falle, berich ten soll, wurde heute Thomas A. Edison vernommen. Er behauptete, ein alter nirender Strom müßte zweifellos einen Menschen sofort und schmerzlos tödten. und ohne, dab der Körper Brandver ledungen zeige. Betreff de öfter wähnten Falles, wo ein Hr. Smith einen elekteischen Schlag von 1.500 Bolt er halten habe, ohne schwer verlebt worden zu sein, meinte Edison, er wolle Hrn. Smith tzlw bezahlen, wenn derselbe zu ibm kommen und einen Schlag von l) Volt ohne Schaden aulhalten wolle. Die Widerstandsfähigkeit aller Menschen gegen elektrische Ströme fei ziemlich die selbe, zwischen 600 und 1.800 Ohm,
Um einen Menschen durch einen elektri!ten und zeigte, wie der Druck, der aus
schen Strom zu tödten und die Glieder
verkohlen zu lassen, sei ein Maschine von 1600 Pferdekrast nöthig. Wenn man den Westlnghoüsk-Stkom von 1050 Volt? 5-6 Minuten auf inen mensch liehen Körper wirken lasse, so wüede der selbe ik verkohlt, sondern in eine Mumie vt.wandelt werden, da daS Wasser in den Geweben allmälig absokbitt werden würde.
Ott Dabi Korruption in verdeutschen Marine. Berlin. 24. Juli. Die Admiralität hat ein wahres Nest der Korruption in der Marine entdeckt. Viele hohe Beamte sind lnvslvirt. In Berlin und Kiel wurde heute eine Anzahl Marine Osstzlert mb Bchuna angeklagt, . .Aßf, A - . b mtthmana fsth. . ESgiebtkeinen ttri e a. B.,,i. u Juuli. General von Schellendoek sagt heute in Königsberg in einer Rede, daß alle Pefürchtungen keines Krieges vollständig grundlos seien. Er Hofs, daß diese Veesicherung die weiteste Verbrettung finde. D t e batrts Äen tsenvay n r. London. 24. Juli. Die Uater. luchung deS kürzlichtn Eisenbahnunglück, i München giebt die Tdatsache. dab die Angestellten der bqlrischtn Eisen. ( .i rKr.JLKl. .i . . . Ivaynen suraziOar lajuaji Dijagii uno ..,,m k.rna.Nnt ist vorgekommen, daß Leute, von deren Wachsamkeit daS Leben der Passagiere r " abhangt, zwei und drei Tage lang ohne Unterbrechung Tag und Nacht aus dem München trug, war nahezu stebzig Jahre Ölt und etn dalber Idiot. Wie Anstellung Ö""Din mai ""u ein 'ren Trod der vielen Uaglückssälle sind die Klagen über die dairischen B2hnen unbe. mi fllMitbin btnn bm Dir.ktoren war ... r um die Enktfna aroker Dividenden zu thun. Man-hofft, dak die gegenwärtige Untersuchung zu einer Aenderung sühren wird. . V o m S o z i al i st e n Jjf.n g 1 1 6. PnrtS.Ja!i7 'Jn Folge de Be schlusseS der Marxisten, alle Mandate abzugeben und prüfen zu lasten, wurde ermittelt, daß einige Delegaten, dle sich als besonders .revolutionär- aufgespielt hatten und schon deshalb in den Verdacht geri tben, Polizeispitzel zu sein, sich mit ungültigen Mandaten eingeschmuggelt hatten. Meuterei auf hoher See. New York, 24 Juli. Von der Be satzung de gestern hier eingetrostenen Cunarddampser .Aurania' sind sechs Mann unterwee in Eisen gelegt worden Dieselben stnd Mitglieder der Matrosen' I Union und sollm Einschüchteeungsver kulde gegen nicht zur Union gehörige inen alten Mann thätlich angegriffen baben. Die Streitigkeiten stnd zwei Tage nach der Abfahrt von Liverpool ausgevroazen. oocy gelang es dem tän Mcttay durch energische Vorgehen alle Versuche zu einer Meuterei im Keime u ersticken. Er ließ die ganze Mann schast auf Deck antreten und legte, den lchS Mann, welche die Nicht.Union. Mitglieder angegriffen hatten, selbst die M1 an. Bei Unkunst de Schiffe dler wurde die ganze Sache dem briti sHen Konsul mitgetheilt und ihm die Ge fangenen übergeben. Die Verhafteten vumen nach England zur Aburtherlung uruage,anor meroen. e)tsssnJrtSttn. Angekommen in : L o n don: .Cpain von New York. Glasgow: .Dtvoniz. von New York. New York: State of Pennsylva. n:a- von Glagow. Hiesiges. NtvolutisuSstler. Der fozZale Turnverein hatte gestern Abend eine Unterhaltung arranglrt. welche der Erinnerung an die französische Revolution gewidmet war. Dle erste Nummer de Programm war ein Vortrag de Herrn Theodor Stempfel über .die ersten Anfänge der ttanzomchen Nevolutlonb! zum Bastil lensturm.- Er schilderte in recht an sauitcner Weise die Entmialung de Abso!utimu unter Ludwig dem Vier zehnten, die Zustände in Frankrrich unter der Regentschaft Philipp von Or lean und unter Ludwig dem Fünfzehn den Volke lastete, die Noth unter dem
George Eemnann,
LsicheK-BeftKtier, Dff.it: Ro. 2 öd DeZaware Straße. Stölle. HO, 125, 124, 12, 128 Oft Pearlftr. tclebboa Oll. Offen Iis und acht. Volke, immer .mehr wuchs, bis schließlich die Revolution auöbrach und Ludwig der Sechzehnte kür die Sünden seiner Bot gänger büßen mußte. Er schilderte kurz die Ereignisse unter Ludwig dem Sech zthnten diS zur Erstürmung der Bastille und süzte hinzu, daß durch die franzö stsche Revolution zwar manches Uebel auö der Welt geschafft worden sei. dak tZ ober noch mx U'bel au der Welt zu schaffen gebt, um die wahre Freiheit zu schaffen. Der Vortrag fand lebhaften Beifall. Herr ö. Ballin hatte seinen Vortrag betitelt : .Einst und ifcf . Er betonte hauptsächlich, daß der Forischritt keine bestimmte Grenze habe, die GeistcSsinst r mb früherer Zeiten sei zwar dem Lichte der Aufklärung gewichen, der Mensch aber entwickle sich immkr veiter und werde noch vollkommen? werden, al er heute ist. Die sranzSstsche Revolution habe zwar daS Feudalsystem gestürzt, aber sie habe die' Keime einer , Ealwicklung sozialer Behältnisse übng gelassen, welche heute fast ebenso unerträglich geworden, wie daS ehemalige Feudalverhältniß und welche da Freiheitsstreben der Menschen ebenso sicher vernichten werde, wie eS jenes vernichtet hat. Der Vortrag deS Herrn Ballin wurde ebenfalls sehr beifällig aufgenommen. Herr Pffmm hielt dn dritten Vortrog und bMtelte denselben : .Die Weltge schichte ist daS Weltgericht.- Er schilderte Ikurz die Ertstehung und die Entwicklung oes 'conarqenlyums uno welaze em psi 'bliche Niederlage demselben durch die feanzöftscht Revolution beigebracht wurde Er wieS zum Schlüsse auf die gegenwör tigen Zustände hin, und daß eS gar nicht schwer iei, vor mSzusehen, wohin die An Häufung von Reichthümern Einzelner und die Verarmung der Massen, sowie die. dadurch entstehenden Kiassenuntr schiede fähren müßten. Auch dieser Volteag fand wohlver dienten Beifall. Die Pausen zwischen den Reden wurden durch Dekiamutionen von Frl. Franziska Müller und Herrn Er st Veh weg, sowie durch Mustkoorträge der Herren Copklli und K.tmmet ausgefüllt, so daß der Abend wirklich sehr angenehm verlief, um so mehr da der Besuch ein recht guter war, wofür aber dte jungen aktiven Turner nicht können. DaS Interesse für den Turnverein roürde gewiß durch häufigere Beranstal wng iolazer uoense mt gewinnen, zumal wegen deS Turnlehrerseminar die erzieherische Ausgabe des Verein noch weit wichtiger geworden, al bisher. Die häufige Veranstaltung von Vortrügen und Debatten wäre ein gewichtige HttfSmitttl für da Seminar. t3 Die Methodisten haben heute ihr Camp Meeting in Acton begonnen. Die jungen Leutchen haben sich schon lange darauf gefreut. T. W. vronm. Ndvokat. vance rlock. Aimmer 23. Richter Howe erklärte heute, dab dieBehauptung, dab er seinem Bailisf nicht erlaube, für die Zeit seiner Fereien sein Gehalt zu ziehen, unwahr fei. Er ziehe sein Gehalt al Richter für diese Zeit und seinem Bailiff sei gestattet dasselbe zu thun. 7 Die Knaben ChaS. Drlnkert, Will. R. Harri und Ed. C. Wilson find von der Anklage, die Geldschublade in der GeflÜgelhandlüng von Joseph Platt ge plündert zu haben, im Polkzeigericht freigesprochen worden. Nun haben ste Platt je aus $2.000 Schadenerfad wegen Ehrenkränkung verklagt. Für Taube. ine Derson. welch durch in e'tnfachek 'Kittel von 23ikd riaer aubheU nd Ohrengerilusche geheilt 7 m 1.-1. ttl.lXui ... . k. . a. . wurde, ijsotrtii in ciitieung incflin in ui icfcti Sprache allen Ansucher rattk übersenden, dresttre: I. Sll4jssaf 177 Dal etttfe. fiiv Vtt A. CUBBL'S Saloon nebst Kegelbahn. Prachtvoller Garten fiir FamMenanfenthalt. Qult Getränke, aufmerksame Bedienung. 338 Cüb Meridian Otrage. Jeden Samstag Abend au. gezeichneter LunH
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