Indiana Tribüne, Volume 12, Number 305, Indianapolis, Marion County, 24 July 1889 — Page 1

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Ä k .fT ,. MsM WiTOIl "Mjrf Jahrgang 12 Office : Ns. 130 OS Maryland Straße. N0. 305. Indianapolis, Jndiana, Mittwoch, den 24. Juli ISlZ.

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Gbitorielles.

In Cincmnati prügeln sie die Spitzel der Law and Order League" durch. Das ist allerdings gegen das Gesetz, da es aber kein verächtlicheres Geschaft auf der Welt giebt, als daS eineS Spitzels, so hat man seine stille Freude an der Art und Weise, wie sich die Verachtung kundgiebt. Der Bäckerstreik in Berlin ist zu sammengebrochen", wie da? Kabel sich ausdrückt. Zu verwundern ist das nicht, da die Negierung Soldaten abcommandirz hatte, welche die Stellen der Auöftandigen besetzen mußten. Gerade im Bäckergewerbe ist die Arbeitszeit in Deutschland unmenschlich lang und der Lohn lächerlich gering. Es kennzeichnet daher das soziale Königthum", daß es alle ihm zur Ver fügung stehenden Machtmittel aufgeboten hat, um die Bäckergesellen zur Unterwürpgkeit zu zwingen. Die News" hat manchmal vcr nünftige Gedanken, aber feige ist sie doch. Gelegentlich der Thatsache, daß man dem Drängen der Knights of Labor in demagozischer Weise nachgegeben und die lithographischen Dampsprefsen in der Regierungsdruckerei abgeschafft hat, bemerkt die 3faws" ganz richtig, daß die arbeitspannden Maschinen an sich ein Segen und nicht ein Uebel seien. Das Uebel bestehe darin, daß die Verwendung der Maschi nen eine solche sei, daß sie dem Arbeiter nicht zum Nutzen gereichen. Die Erspar mß von Arbeitskraft sei ein Fortschritt, nur komme unter den heutigen Verhält nissm dieser Fortschritt nicht dem Arbei ter, sondern dem Besitzer der Maschinen zu Gute. Das ist nun. Alles ganz richtig und ein Sozialist könnte daS kaum besser sagen, wie eS dieNewS" sagt, warum aber weigert sich die News" beharrlich, ein Mittel anzugeben, wie arbeitsparende Maschinen zum Nuken Aller verw'en det werden können ? Wir würden einigermaßen Respekt vor der .News" bekommen, wenn sie dazu den Muth fände. Da die Bergarbeiter in Clay County beschlossen haben, lieber ohne Arbeit als mit Arbeit zu verhungern, was mm ihnen auch gar nicht verdenken kann, so beschlossen die Minmbesitzer, die Schrauben noch ein bischen mehr anzuziehen. Da eine große Anzahl der Häuschen, in denen die Bergarbeiter wohnen, den Minenbesitzern gehören, so haben sie beschloßen, die Miether derselben herauszuschmeißen und sie haben ihre Agenten damit beauftragt, die Sache in's Werk zu setzen. Das Gesetz besindet sich auf Seite der Minenbesitzer, denn die Leute bezahlen keine Miethe und der Staat muß also seine starke Hand dazu herbeihen, die Armn an die Lust zu setzen. Abgesehen davon, daß die Leute nichts zu nagen und zu beißen haben, wird ihnen also noch das Obdach genommen. Inzwischen gehen die Herren Minenbesitzer in die Sommerfrische und lassen sich'S wohl sein. Die armen Teufel, welche jetzt auf die Straße gesetzt werden, haben so viel Reichthum für sie aus der Erde herausgeholt, daß sie sichs wohl sein lassen können. Die Noth wird also unter den Armen noch mehr zunehmen. Inzwischen aber nehmen die Sammlungen für die Noth leidenden immer mehr ab. Wenn sich ein gut empsohlener Mann siaden würde, der gegen angemessene Entschädigung das Kollektiren von Hilfsgeldern besorgen wollte, so würden wir gerne bereit sein. die Sammlung zu kontrolliren, und für die gesammelten Gelder in der Zeitung qulttiren und sie an die Ncthleidenden befördern. . Wenn die Arbeiter nach Besserung ihrer Lage streben, dann giebt man ihnen den guten Rath zufrieden zu sein. Tag täglich wird das alte Eiapopeia von der Zusriedenheit in allen möglichen Tonar ten gepredigt. Es fallt jedoch Keinem ein, den Leuten, welche Hunderttausende oder Millionen haben, und immer nicht genug bekommen können, ebenfalls daS fromme Lied von der Zufriedenheit vor zusingen. Und da Ware es doch gewiß viel besser angebracht. Wenn Einer eine Million hat, und diese an der Börse oder im Handel, oder in der Industrie dazu verwendet, um sie zu verdoppeln, so findet man daS ganz m

Ider Ordnung, wenn aber ein Arbeiter

eine kleine Lohnerhöhung verlangt, dann hält man ihm einen erbaulichen Sermon über die Zufriedenheit und warnt ihn vor der Sünde der Unzufriedenheit. Wir können leider in das erbauliche Liedchen von der Zufriedenheit nicht ein stimmen. Mit der Zufriedenheit wird nichts erreicht. Es ist die Unzufrieden heit, welche auf allen Gebietendes menschlichen Lebens den Fortschritt erzeugt. Jeder soll unzufrieden genug sein, um nach Bifferunz seiner Lage zu sireben. So wenig, wie der Künstler, oder der Mann der Wissenschaft, der stets mit sich selbst und seinen Leistungen zufrieden ist, eS zu Großem dringen wird, gerade so wenig wird der stets zufriedene Arbeiter im Stande sein, seine Lage zu verbessern. Die Zufriedenheit der Völker ist die Entschuldigung des Despotismus. Gerade wie der strebsame Künstler immer am wenigsten zufrieden mit sich selbst ist, gerade wie der weniger Gelehrte stets zufriedener mit seinen eigenen Leistungen ist, als der größere Gelehrte, so ist auch meist der am schlechtesten gestellte Arbei beiter der zufriedenste. Wollte man mit Allem zufrieden sein, so bliebe eS auch stets beim Alten, und cs gäbe keinen Fortschritt in der Welt. DaS Lied von der Zufriedenheit ist ein schlechtes Lied. Dksthnachrichten. WetterauSs ich te n. Für Jndiana: Regenschaukr, kühler. Zweiselhast Washington. 23. Juki. Aus Vcr. anlüssang deö ConzkbmitLliedes Tsylcr ttlegraphittt deute der fungirende StaJtssekretär WÄarton an den omeri' kanischen Gesandttn DinSrnore in Seoul, um NSHktts Über Frau Hatiie Hiron, eine Missionärig zu erfahren. Taylor be hauptet nSmliÄ. Frau Heron sei wegen PredigenS de? Christenthum? zum Tode vtruithillk vsrden. ' Ein Replntkr sprach mit De Alln, dem Sektttär der koreanischm GksandZchst über die Sache. Dieser lachte dazu und mtinte, eZ sei nicht möglich, kaß so ttwaS gesZzth?. Er sei lanze enug in Korea gtwcsen, um die VtthSltnisse zu kennen. Die Sache hätte so aroß.s Aussehen ge macht, daß der amikikanischt Gesandte unmöglich in Unwissenheit dalüder hätte bleiben können. .Allerdings sei in Korea da? Christenthum verhaft, sd vor Iah ren als man glaubte die J'suiten wollten sich der Rtgierunz bemSchtigtn. wurde aus da? Predigen des ChkistenthumS die Todesstrafe gefttzZ. oder da? Gesetz wurde nie auSgksährt, und in der Hauptstadt Seoul predigen Mttstonäre ungkflört. Wieder eine. Busfalo. N Y. 23 Juli Die Aktionäre der Cooperativ Brauerei haben an aS englische Sylidikat auSverkaust. Sie bekamen $140 sür die Aktie, welche ursprünglich $50 kostete, und pkofitirten dabei $lV0,000. Die Weltausstellung für 1892. Chicago. 23 Juli. In der hkuti. gen Sitzung des SladtkathS wurde auf Vorschlag deS MayorS Cregikr eine Re folutton angenommen, dsß der Myor ermächtigt werde, ein Bürger-Csmite von 100 Mitgliedern zu ernennen, das die vorläufigen Schritte, um Chicago die Weltausstellung im Jahre 1802 zu sichern, thun soll. Der Mayor hatte in seiner Denkschrift geltend gemacht, daß Chicago von allen amtrikanischen Städten am besten sür die Ausstellung geeignet sei. ES sei die typischste amerikanische Stadt ; ihre geo graphische Lage. Eisenbahn-Verbindun gen und HotelS würden von denen keiner anderen Stadt übertroffen. auch sei inner halb der Stzdtgrenzen genügend Raun für die Bauten und Anlagen einer Au?stellung. Viel, Todesfälle in Johnö town und Umgegend. JohnStown. Pa., 23 Juli. Im Conemaugh Thale kommen jetzt viele Todesfälle vor doch scheint eine Epidemie nicht zu herrschen. Die Aerzte behaupten daß die vielen Todeösälle aus Rechnung der ungeheureren körperlichen und geisti gen Anstrengung, welche die Bevölkerung In den letzten Monaten durchmachen hatte, zu schreiben sei. Dse Gesellschaft vom Rothen Kreuze wird in Zukunft die Vertheilung von Kleidungsstücken und HauShaltungSge genständen leiten. Große Feuersbrunst. .-San Franz löka, 23. Jull. Der Dampfer Belgic kam heute von Hong

Kong an und brachtedle Mittheilung, daß inBuchow eine Feueröbrunst23 Stunden lang gewütbet habe. 87.000 Wohnungen wurden vernichtet, 1200 Menschen verbrannten und 400 fanden ihren Tod auf unsere Weife. Ungefähr 170000 Menschen kampiren sm Freien und in Folge von Mangel und den Unbilden der Witterung sterben täglich etwa hundert davon.

kr5.?av-i I Die Repressalien gegen die Schweiz eingestellt. London, 23 Jutt. SeitderUnter. redung dkö Grafen Herbert BtSma'tck mit d,m schwkizer Gesandten Oberst Roth sind die R.p?essalZen der deutschen Be hökden gegen die Schweiz in Gestalt der Beschränkung deS OrenzverkehrS wieder eingestellt worden 'i ''. , " D e r Bäcker Streik beendet. Berlin. 23, Jüti. Der Streik der hikstgm Bäcker ist vollständig fehlge. schlage!?. . - D i e An kla gen. gegen B oulan MSSfMv kr. J Paris. 23 Juki. Der Abgeordnete Lagune bshaupietbetreffZ der gegen Bemol Boulanger erhobenen Beschulstgupfl, wtaatsgklUr in unerlaubter Weile verwandt zuhaben, derselbe habe nur 50 ,000 JraricZ von dem geheimen Fond zu? Zkit deS SchnäbeleZwischen all? ouSesebkn und während seiner V'rmaZtung deS KriegSmtnisterlumS hät ten diz Ausgaben k desselben thatsächlich 150 009 ft'cj. weniger, a!S uriter General Thibaudin betragen. Gm?ral Ferron. Bsulange'S Nachfolg'r ZS KliesSminißer, soll letzterem eine Bescheinigung, dab e? die Fonds des Mi nistekium? in bester, Ordnung übernom men hä't', auögestrjlz baden. M' 1 DU ttlag eiadge wiesen. London. 23 Juli. Der Journalist SimmS hatte sich bekanntlich tah dem der Pslizeiichtkr sich geweignt hatte, eine Klage gegen den Herzog von izamdttdgt wegen ÄNgkblicher'MckhäNd' lung SimmS' entgegenzunehmen, cn den Lokd-Oberlichter Co?ridge gewandt und viesk? datte entschieden, daß daS Polizei geticht den Herzog vorladen muß. damit derselbe sich auf die Klage SimmS' tu?antVott?. Trotzdem ist SimmS ietintc der cuf seinen Antrag, den Herzo von Cambridge vorzuladen, abschlägig beschie len worden. Allerlei. Die Berliner K,euzzeituttg sagt, daß )er Z it am 22. August nach Berlin kom men wird. ES hktbt, daß Deutschland und Oestrcich den tzrKSni.i Miln von Serbien ausglsordtlt haben, die Rigietl?? wieder zu übernehmen, um den russischen Jntrkguen Eirchzlt zu thun. Devtschland h2t der Schweiz mitgetheilt, daß der Vertrag zwischen beiden Ländern bezüglich de? Niederlassung von Ausländern, welcher am Ende nächsten Jahres abläuft, nicht erneuert würde. Der sranzöüsche Senat will Boulanger, Dillon und Rochifort alle bürgerlichen und politischen Rechte entziehen, weil dielelben einer Aufforderung zu erscheinen nicht Folge leistetkn. Varnell verweigerte der Untersuchung Commission jede Auskunft über die Gelder der NationaUiga. VchiffSrÄrtkSten Angekommen in : Philadelphia: Lord Clivevon Liverpool. Hamburg: Bohemta von New Yo;k. New York: .Wyoming- von Liverpool. Bremerhaven: .Eider" von New York. Vom Auslande. V e s o r g n i s s e über daß Schicksal des Dr. Zmtgrass, der im Hinterlande von Kamerun am Elephanten see eine Station errichtete und von dort nach Adamaua vorzudringen suchte, werden in verschiedenen Blättern laut, da seit langer Zeit jede Nachricht von dem Reisenden fehlt. Zintgraff soll auf seinem Zuge nach Adamaua nur HaussaS mitgenommen haben ; da aber wird von Kennern für einen Fehler gehalten, zumal bei einer so großen Anzahl von diesen Leuten mit nur einem Europäer; eS wird daher der Besürchtung Autdruck gegeben, daß Dr. Zintgraff umgebracht worden fein könnte, und zwar von seinen eigenen Leuten. Dr. Zintgraff war im Auftrage des Auswärtigen Amtes nach Kamerun gegangen. Er war am 14. December 1887 mit dem Dampfer Nachtigall" von Kamerun weagefahren und trat seinen Marsch nach dem Slephantensee , von Mole am Rio del Rey am 17, December, jm; Ende Lanuar

Dr.ThkodorcA.Waguer

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