Indiana Tribüne, Volume 12, Number 299, Indianapolis, Marion County, 18 July 1889 — Page 3
ESSriSWMKffiB Neue Art. Angmehmer Geschmack. Du beste Medizin unserer Zeit. 3U enr Art Fwegar Aitters. 61 ist Kai unft u), dunkle, ernftewsarde, chaxett orzSgUÄ nd i? sehr Kättigend. Fahrt kiche b und nthält kein lkshsl. nihätt Mn$ rttig Ebstanz. Di neu X,t Blnt8ti it;titl ttintgt a lur. SkU di Nervkn. MuSkeln und Gehirn, Vertreibt Siaiana un kräftigt bal ufte. SU Orge, eich am häufigge iireFunk ttonen nicht rfüllkn, find der Vagen, die wgemetde, du Lider un di, Rieren. in Medizin, welch i4er,lsz di Thätigkeit dies, Organ wieder lf zedt, tfl unschätzbar. Di tue t Vt, itter hur iiet. Für Leute, eich an HSmorrhoide leiden, ist et Bkedtzt:, Zehr enhvol. St hilft w der Berdsuun, turnt erstoxfung, rtreibt Galle, ist gut geze ff'eber. Neuralgi und ege a2e HsutkrankheUen. Mit KamUienmedizinen für HtuU o fitzender KkSw,is find dl neue Bin Bitter sehr wetthvoll, de?on"er aber fst? ruven und Kinder. F,n laust ine Flasche und xrodi? fie. kenn der Ssotdeker fie nicht hat. beftellt sie bet ihm. er sie wm-l braucht bat. Vird fi tit mehr aus Sbn ..vtnegar vltr?." Dr l,Zg dekannte Tempere?,, irrn. ftimulirt da Gehirn und beruhigt die Nerven, regu. litt die Eingeweide und giebt in perfekte Blut. Ueuläti durch di menschlichen Ader, welch mit vefiknmtheit it Ssudh.tt wiederhergestellt. Jsvh I. agan, oon . 7b Wen Str., ?tew Vor!, sagt: .Ich habe in den letzten zwöis Jahre fit.Vin,lrBttterL' im Haus gehabt und ,tft in HauSmMel in meiner FamUie. So. W. Da ot S. vo- 169 Varonne Str.. em Orleans. La., schreibt unter dem Datum de 26. Mut 1888 nie folgt: .Ich bin in 15 Jahr nach Hot Springst Ärkanja gegangen, weil ich an unge. Zunder, B!ut litt Ich hübe den drei fftaschen .tnegar B.erS" gebraucht und , hat mir mehr ge fcufct alt die Quellen. i. i di bett edi,tn, velch hergistellt würd." Fra Wttt Frasn, von Drqen. Ul. g., sagt: .Mnrzar Shtml" ist di 6ft di, n die jeraal genommen hab; fie hat mein Leben ge ettet . , T. F. vat le it, von Humboldt. Ja., x&t: .ine ar BiU,! heilte ich un Paralusi vor ,bn Aah und kürzlich heilt S mich von RheumatsSrnn." Frau W. Ä. Dvv t. von amden, . I.. schreibt: Ich habe Zhr an schlechter Berdauung und inaeweide SÖtschrjerben gel.tte und in, gar SBiimt vkrzchafsi mir roße Erleichterung.'' Jan H. D w ? von Webflr. uff., schreibt: .Ich benutzte stet inzar Mer'' al iS)i,U im NrLhUng und rsreut mich der destcn esundheit." . o !?, 77Moktgoner, tr., Nero Vork. schreibt: ,?ch Halle th? ,wza, itter fu in nübrtr,tAiche .Ten.ta hübsche uch tii. v.emre? . II IH H.i4l Oniy: Co. 432 Waslusgtl, Straße, ww Lrk. 'XZ iSI Soll.l Ooll Wch. duli für t 1 O. ttiiti' Utiir. I Ivj m atch in tk irorld. mm fttct tiraskeeptr. War. raBMd. Uf.1T tt Oold mim srZcVy UnaUBg La., antu, l.diea -i V y V wi pn( wn w.l m.w I) ; jrfVY rnnd . s caual nla. yi sy ?' A-'i Vl UnelVr.aniae.cli lotofth wUh our Urp. nd U c.ltir ca leciin on sre. T Samplet Thu MfnplM, SSrfT well M lac wateta, te naol lin. ci Houwnoia Free. and aft.r to da kept tbm t Tour born so, 98 nonth and rtowi tben t tbo.a aoar fc called, thy becom yoar proprt. Tho h writ at nc ra b lura es ni,lr th Wateh vad Sample. WtpT all aiptM, freieM, tft AddreM UaMU afe Co., Aus 81A'orUaa4.MaUAe CMnnböfe s Seit Tabslle JefftissadiUe, Matson ä: Indianapolis. -Abgang: Szpreßmge S:40 Vm. 3:Z5 Nm. Akkomodation S:ts Vm. 6 2 Nm. nknnft : ;p. 11:25 Vm. 10.10 Nm. Akkom. 10:00 Vm. S.4S Nra. Vandalta. bgang : Szpreß 7:30 Vm. . ,.öö Vm. 7:00 Nm. 11:00 Nm. Vccom, 4:00 Vm. Ankunft : Exp. S:4S Vm. 4:1 Vm. 2:4 Nm. b:V0 Nm. Necom. 10:10 Vm. Vee Line, C C. k. 5? Jndianapolik. Vbgang: SxP 8:20 Vm. 4:00 Vm. 7:80 Vra. 11.S5 Vm. 8:4 m. ö:4ö Nm 8)0 Nm Ankunft: Srv. 6:50 Vm. 10:25 Vm. 11:85 Vm. 5:15 Nm. 2.45 Nm. 10:45 Nm. Vlle obige Züge halten in Brightwood an. Die folgenden Züge laufen nur nach und von Brightwood : Abgang: 8:4 Nm. 10:40 Nm. Ankunft : 4;10 Vm und 4:45 Nm. tlh it TV S OTrt k t fe-innnnau, zuaoajij sc icyigu. Abgang : 4 00 Vm. 1155 Vm. 5 45 m. Ankunft? 10 25 Vm. 2 45 Nm. 1 45 Nm. Sineinnati, Jndianap'l, St.Loui & Chicag. Cincinnati DtdMon. Abganq : 8 k5 Vm. I0 5v Vm. 8 15 Nm. Cincinnati Aec. nur Sonntag S 0 Nm. Lafahette Ace. e 88 Nm. Ankunft 1 l 45 Vm. 10 55 Nm. Cincin'ti Vec. nur Sonnt. 12.10 Vm. Rushville Ace. 10 85 Bm. Colnmbus Acc. 4 55 Nm. Chicags Division. Abgang: 12 05 Nm. 11 lk Nm. LakaNette Are. 7 1 Bm. 5 20NM. Ankunft: 8 80Vm. Lafahette ce. 10 85. Wm. 18 Nnu Chicago, St.2oi.il ä-Hittsbnrg. Abgang : 4 80 Vm. 8 00 Nm. 5 10 Nm . z m rv - r . m . a U.slllimDUEI Z1C V UU SUUt. VilUJULUnU 4 it. Tt w ci. Ankunft: 11 40 Vm. 5 50 Nm. 10 Sv Nm. Columbus Akc. 8 50NM. Silchmon tftt. in Nr birasa DidMon dia Kokomo. Vbaana : 11 85 Wm. 11 20 Nm Ankunft: 8 25 Vm. 8 15 Nm. Lake rie & Wrftern. Abgang : 7 15 Vm. 1 20 Nm. 7 00 Nm. 1110 Nm. Ankunft : 8 30 Vm. 10 80 Vm. L 50 Nm. 20 slm. Jndianavol! & Vinceaaeß. Eipx.Abgang : 7 20 Vm. Ace. 4 10 Nm. Citml Ankunft: 4 toNnt. Are. 10 8795m. ff.inonnatt. amuion & Jndtanadollk. flBrtctni S 55 Vm tat. 805 Vm. 2 45 Nm. tgl. st 25 Nm. Ankunft : 8 85 Vm. 4 45 Nm. t KC SOtt tttl ,. . w -u-r i m Ohi Jndiana ä: Western. Peorta Division Abgang : 7 00 V,n tgl. 1 ,0 Nm 11 0 Nm tgl. Ankunft : ö 24 Vm tgl. 7 40 Vm. 8 40 Nm. Oeftliche Division. - Abgang : S 00 Vm tgl. vo Nm tgl. Ankunft : l 00 Nm tgl. 10 40 Rm tgl. Indianapolis, Deratnr ä? Sprwgsield. Lbsang : s 85 Vm. 11 00 Nm 'gl. Ank: S 50 Vm. 4 53 Nm i Indianapolis & St. Louis. ' Abgang 7 25 Vm tgl. 11 55 Vm tla. 5 80 Nrn. 11 10 Nm tgl. Ankunft : 8 10 Bm tgl. 10 00 Vm. 5:10 Nm tgl. 6 25 Nm tgl. tcuveuiac, sww ivuu w,iyivuy, i 111 Chicago und Michigan City Division). Abgang 7 00 Bm. 1155 Wm. 11 15 Nm tgl. Nonon Aec. st 00 Nm. Ankunft; 8 80 Bm. SSBm tzl. 2 kS Nm. I c t:i . trt-t. wikH. v. uk..
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ssse: VaS Vermächlnlß des Trödlers. Noman in drei Büchern von Aksred Skef.ner. lffortstSunft.) .VaS Pocyen an die verschlossene Thür war inzwischen immer ungestümer geworden. Meine Frau mußte daS Schreien des Kindes längst wahrgenommen haben. Schnell noch warf ich das Mordmesser, das Icm Nobbins hatte liegen lassen, unteres Sopha, ehe ich den Knaben noch immer auf den Arm der Heimkehrenden öffnete." Höre das Ende," stöhnte der Alte, mit stockenden Worten und mit gemaltsamer Ueberwindung zu neuer Rede ansetzend. Mein Weib, dem das Kind im Grunde seine Rettung verdankte, schöpfte bald Verdacht, als der Abend verstrich, ohne daß die Freundin sich blicken ließ. Sie drang auf mich ein, sie las mir die Ausflüchte von meinem bleichen Angestchte. Bald hatte sie von Entsetzen gepackt, Vlutspuren entdeckt. Da verlor ich vollends meine Fastung und gestand ihr Alles. 3!ie werde ich den Jammer vergessen, in den sie versiel. Der Schrecken über die gräßliche Kunde hatte sie so mächtig erschüttert, daß ihr Geist sich seit der Stunde umnachtete, wie ich bald erkennen sollte. .Jem Nobbins hatte an jenem Abend ungestört das schaurige Begräbniß vollzogen, die Leiche der Gemordeten so spurloö verscharrt, und die aufgerissenen Fliesen so sorgfältig wieder aneinandergefugt, daß selbst für den aufmerksamen Beschauer ein Verdacht nicht auskommen konnte. Tagelang jedoch hielt er sich darauf vom Haufe fern. Ich war nicht daheiin, als er sich zum ersten Mal wieder sehen ließ. Was er in meiner AbWesenheit und wie er behauptete, aus besonderen Wunsch meiner Frau, die einein brütenden Stumpfsinn verfallen war an dem Kinde gethan, sollst Du gleich hören. Nur kurze Zei noch hielt Jem Nobbins sich bei uns auf. Dann verschwand er spurlos, und ich habe ihn nie wieder gesehen. Er hatte seinen Raub rnit mir theilen wollen, ich aber wollte keinen Heller von dem Sündengelde. Mit Jem Nobbins verschwanden aber auch alle meine Ersparnisse. Der Schuft war mit all' dem Gelde auf und davon gegangen. Nur die verrätherischen Papiere und auch die paar Schmuckfachen hatte er wohl zufällig zurückgelassen. Es kamen trübe Zeiten, jammervolle Tage. Meine Frau überschüttete das Kind der Gemordeten mit Zärtlichkeiten und pftcgte es, wie ihr eigenes ; Niemand aber bekam es zu Gesicht. Und diese Pflege war. das einzige Jnterejse, das mein armes, vom Wahnsinn mehr und mehr umgarntes Weib noch am Leben nahm. Immer unheimlicher immer unerträglicher mnrde mir der Aufenthalt, so nahe dem verschwiegenen und. doch mit so furchtbare Kkage drohenden Grabe der Entseelten. Wie ein Fluch lastete es über dem Hause. Der Schatten der Ge mordeten schien umzugehen. Ich ergriff die erste sich bietende Gelegenheit, um mein Geschäft zu verkaufen. Ich' suhlte mich nicht mehr sicher im Lande, obgleick nicht daran zu denken war, daß irgend Jemand in jeneit unruhigen Kriegszeiten, die alle Bande der Gesellschaft und der Gesetze lockerten, unserem Verbrechen nachforschen geschweige denn auf die Spur kommen' würde. . Mit Frau und Kind, das jetzt als unser eigenes galt und auf Grund des Taufscheins von unserem verstorbenen Kinde überall als solches anerkannt wurde, hatte ich die Neis'e nach Hamburg angetreten. Unterwegs starb nur die Frau im Irrsinn, in Tobsucht. Sie hatte mir den Schwur abgenommen, zu sorgen für das Kind und seine Zukunft. Hab' meinen Schwur gehalten. Streif' Deinen Aennel auf, Severin, Du siehst den Todtenkopf. Jetzt stehe ich Antwort. Dies unauslöschliche Mal stach Dir Jem Nobbins in meiner Abwesenheit, wie ich Dir sagte. Meine Frau in ihrem Wahnsinn hatte ihre Freude daran eine wahnsinnige Freude. Jetzt weißt Du, wonach Du fo oft ehedem als Kind gefragt! Hab' meinen Schwur gehalten. Hab' gesorgt sür den Kleinen viele Jahre, viele Jahre, bis er denken lernte und sein Umgang mir unerträglich eine Qual wurde. Und dieses Kind daß ich'S endlich deutlich sage hast'S doch längsterra-then-und dieses Kind bist Du! Das werden Documcnte unwiderleglich beweisen." Severin war, obgleich er in der That zn seiner unsäglichsten Bestürzung und durchbebt von den widerstreitendsten Emvsindungen längst errathen hatte wshin die erschütternden Geständnisse des Sterbenden zielen würden, von der ungeheuer lichen Enthüllittlg jetzt doch wie zu Boden geschmettert. In auöbrechender Verzweiflung war er plötzlich aufgesprungen und .rang fassungslos die Hände. Um Gotteswillen," raunte Christian Kastrovp ihm zu, der kaum weniger bestürzt sich ihm näherte, fasse Dich, Severin, ermanne Dich!" ' Und wer wird mir glauben?" schrie der Verzweifelte plötzlich außer sich. Wer wird dieser ungeheuerlichen Beichte Glauben schenken? Lauf', eile Dich," flüsterte er mit einem scheuen Seitenblick auf den Sterbenden, dessen Bruder in fliegender Hast zu. Hole den Notar, Du weißt, den Doktor Steiger, er wohnt ein paar Häuser von hier. Spute Dich, spute Dich! Daß ich nicht früher daran dachte!" Hast recht, Junge!" versetzte Christian Kastropp, nach kurzem Besinnen vor sich hinnickend, das ist das Beste. Der mag das Unglaubliche schwarz auf weiß zu Protokoll nehmen. Gott gebe, daß ich ihn antreffe, und daß mein Aruder noch lebt, wenn ich zurückkomme." Severin sah sich gleich darauf allein an dem Bette des Mannes, der ihn im Leben mit einem Netze kaum faßbarer Lügen umstrickt, um ihn im Tode in einen Abgrund von )rauzen und Verzweifluna zu schleudern. Ein unnennbares Gefühl von ohnmächtiger Wuth, Zorn und Verachtung und Zerknirschung zugleich erdrückte alle weicheren Neaunaen des Mitleids, welche
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"SeBtäBOt dir trjcmmernde ÄMtdeS äMtgen, den jahrelange furchtbare Seelenqualen uyd GewissenSblsse langsam vernichtet hätten, wachzurufen nur zu sehr geeignet war. , ''. ; Er wußte nicht, wie lange er so in lautlofer unbeschreiblicher Erwartung vor sich hingestarrt, als es im Nebenzlmrner laut wurde. und die Ankunft der so, sehnlichst' Erwarteten ihn aus seinem dumpfen und qualvollen Hinbrüten auf-; schreckte. Eine nervöse Unruhe bemächtigte sich einer. Wie wenn plötzlich ein anderer Geist rn lhn gefahren, war er, hajtig aufgesprungen und dem eintretenden, von einem Schreiber begleitetet. Notar entgegengeeilt.' vf rDer kleine Herr,' der von dem, was so rücksichtslos oüf feine Sintte eindrang, offenbar nicht angenehm, berührt war, rückte lebhaft an seiner Brille und , hielt sich mit einer unwillkürlichen Geberde das Taschentuch vor den Mund wie wenn die dumpsig feuchte Luft des Krankenzimmers ihm erstickend auf die'Vrust falle.' ' Er erklärte Severin in kühlem Geschäftstone, daß er bereits auf dasjenige, was hier zu thun, von Christian Kastropp vorbereitet war. ::tzr ir : 1 Hm", fuhr er mit einem prüfenden Blick auf den anscheinend bereits Entschlafenen, dem er sich' genähert hatte, kopfschüttelnd fort, ich fürchte nur Sie haben mich zu spät holen lassen. Glauben Sie, daß noch Leben in ihm ist? - Seine Hand ist eiskalt. - Ich ' fühle auch keinen Puls mehr. Er ist gestorben. ' Mit niederschmetternder Wucht 'war jedes dieser einzelnen Worte Severin auf's Herz gefallen. Es ist unmöglich," stammelte er, 'von wildschmerzlichen Gefühlen übermannt, er darf nicht sterben, noch nicht, noch nicht!" Wer waren meine Eltern?" schrie er außer sich, wer ist mein Vater? lebt er? weißt Du es nicht?Seiner kaum mächtig, war er auf den wie leblos Hingelagerten zugestürzt, hatte ihn bei den Schultern gepackt und rüttelte ihn verzweifelt. Du lebst! Du sollst leben! Steh' mir Antwort ! " Der Tod, der mit eisigem Hauche schon sein Opfer berübrt, schien vor den herzbrechenden Nothrufen des Verzweifelten noch einmal zurückzuweichen, ein letzter Lebensfunke unter der heftigen Bewegung in dem Sterbenden aufzuglimmen. Bei Gott, er lebt noch," flüsterte Christian Kastropp, der seinen Platz dem Schreiber eingeräumt. Erkennen Sie mich ?" fragte der Notar den Sterbenden, der seine starrgeöffneten Augen mit unheimlichem Ausdruck auf den Ankömmling . gerichtet hatte. Der Gefragte bewegte die Lippen, als ob er spräche. Ein unverständliches Lallen war jedoch Alles, was die gespannt Horchenden vernahmen. Er kann nicht mehr sprechen," fiüsterte der Notar, seinem Schreibet einen Wink gebend, leise zu. Ich verstehe nichts," erklärte er, nachdem er seine Frage wiederholt und sein Ohr lauschend dem Munde des Sterbenden genähert hatte. Hören Sie mich an, Klaus Kastropp," wandte er sich sodann diesem wieder zu, ich werde Ihnen wichtige Fragen vorlegen, auf welche nur Ihr Ja oder Nein nöthig ist. Eine Bejahung sollen Sie allemal durch ein Kopfnicken oder ein Schließen der Augen ausdrücken verstehen Sie mich?" Der Sterbende sah mit seinen weitgeöffneten, bewegungslosen Augen, die den Ausdruck einer graufenhaften Todesangst zeigten, starr zu dem Fragesteller hin. Flößen Sie ihm Wein ein," flüsterte dieser Severin zu, vielleicht stärkt dieses letzte Mittel noch einmal seine schwindenden Lebensgeister." Severin that, wie ihm geheißen war. Können Sie jetzt sprechen?" fragte der Notar, sich zu dem Erquickten niederbeuaend. Ein undeutliches Lallen, das mehr und mehr in ein dumpfes Röcheln überging, war die Antwort. ' Zugleich jedoch war eS den Lauschenden nicht entgangen, daß der Gefragte sich krampfhaft und nicht ohne augenfälligen Erfolg bemüht hatte, mit dem Kopse zu nicken.' Sehr gut," sagte der Notar, erholen Sie sich. Ihre Bewegungssahigkeit wird zurückkehren. Ein Kovfnicken genügt vorläusig. Ich erde Ihnen jetzt meine Fraaen vorlegen. öaben Sie ein Testament bereits gemacht?" Der Sterbende nickte kaum merklich auf die Fiage. Schön! Ich frage Sie trotzdem, wer ist Ihr Universalerbe, der hier?" Er wies auf Severin. Der Sterbende nickte zustimmend. Haben Sie Ihren Bruder Christian Kastropp auch bedacht?" fragte der Notar von Neuem, mit einem Blick auf seinen Schreiber, der die Aussagen zu Protocoll nahm. Der Sterbende nickte so unmerklich, daß der Notar seine Frage wiederholte. Ich verstehe," sagte er dann, und weitere Erben haben Sie nicht?" Ein leises, mühsames Kopsschütteln war die einzige Antwort. .Befindet daö Testament sich in Ihrer Wohnung?" Der Sterbende sah starr zudem Fragesteller auf. Severin, welcher diesem unheimlichen Eramen in athemloser Spannung folgte, überlief es heiß und kalt, als er die unsaalich qualvollen und gänzlich resultatlosen Anstrengungen des Sterbenden bemerkte, sich durch Worte verständlich zu machen. Vergeblich auch hatte der Unglückselige seinen auf d!e Bettdecke hingestrecrien mm zu yeven versucht. ?ne Kräfte reichten zu dieser Bewegung nicht mehr aus. Nur seine Hand hatte sich leise geregt und es schien, als ob er mit derselben in eine bestimmte Richtung zu deuten beabsichtige. Ah l" rief der Notars der' diese Bewegung bemerkte,! dieselbe jedoch einer naheliegenden Deutung zu Liebe mißverstanden haben mußte, Sie wollen zu schreiben versuchen, ich verstehe." Schreiben Sie," fuhr er fort, nachdem ihm auf einer Unterlage Papier und Feder überreicht worden war. Wo befindet sich Jbr Testament?"
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Der Mit dein fctU Ringende', dessen Lippen ein gräßliches Stöhnen entfuhr, kritzelte, ohne im Stande zu sein, seinem Haupte und feinen nach oben blickenden Augen eine andere Richtung zu geben, etwas auf daS Papier, das, wie de? Notar sich sogleich überzeugte, vollkommen unleserlich war. Trotzdem ließ er sich nach kurzem Besinnen ein neues Blatt vön seinem Schreiber reichen und sagte zu dem Sterbenden: Schreiben Sie den Vatersnamen und auch die Vornamen desjenigen auf, der bis zu dieser Stunde für Ihren Sohn galt. Ich bitte dringend, geben Sie sich alle Mühe, schreiben Sie so deutlich, wie Sie irgend können. So, und nun da-, runter den Mädchennamen der Mutter." Per Sterbende, welcher die ganze Be deutung dessen, was er that, zu begreisen schien, und dem bei der kläglichen Unzulängttchkeit seiner Bemühungen der kalte Schweiß auf der Stirn perlte, war auch dieser Aufforderung unter verzweifeltem Aechzen und Stöhnen nachgekommen. Gänzlich unleserlich," flüsterte der Notar Severin zu, welcher dcS Gekritzel in unbeschreiblicher Erregung mit seinen Blicken verschlang, und doch möchte ich damit fortfahren, vielleicht sindet ein Schriftpergleicher sich in diesem Gewirr von Linien dennoch zurecht." Er ist gestorben," flüsterte Christian Kastropv, auf's Tiefste ergriffen. Der Notar hatte Severin, welcher.außer sich und halb ohnmächtig am Bette deö Entseelten zusammengebrochen war, theilnehmend und ermuthigend auf die Schulter geklopft, sodann dem Brudn des Abgeschiedenen stumm die Hand gedrückt und war, von seinem Schreiber gefolgt, ohne noch ein Wort zu sprechen, in's Nebenzimmer gegangen. Severin hatte sich mühsam aufgerafft, pon unwillkürlichem Grauen gepackt, einen letztest Blick auf den Todten geworfen, dem der Bruder mit bebender Hand die Augen zudrückte, und war dann plötzlich in nichtsachtendem Dränge aus dem Zimmer und an dem draußen harrenden Notar vorüber in's Freie gestürmt. IV. Im Haufe des Consuls Ooerbeck fand zwischen Vater und Sohn, während der oben geschilderten erschütternden Ereignisse am Todtenbette des alten Trödlers, eine nicht minder wichtige und verhängnißvolle Scene statt. Der Consul saß an seinem Schreibtisch, vor ihm stand sein Sohn Edgar, welcher den Vater um eine Unterredung gebeten und ihm enthüllte, daß er in voriger Nacht im Club sich wieder einmal zum Spiel verleiten ließ und an zwei Fremde, einem Amerikaner und einem Spanier, 35,000 Mark auf Ehrenwort verlor. Der alte Ooerbeck starrte jetzt, auf'S Aeußerste bestürzt, zu seinem Sohne hin. Spieler!" flüsterte er nach einem langen, beklemmenden Schweigen mit dumpser Stimme. Dnn Spieler ist nichts mehr heilig, nichts nicht Familienglück, nicht Ehre, nicht Leben. Alles setzt ex ein ist lüsterner, wahnsinniger Leidenschaft, nicht achtend der Gefahr, Alles zu verlieren. Ich beklage Dich; helfen aber kann ich Dir nicht. Klage mich an, daß ich Dir von jeher ein zu nachsichtiger Vater war. Ich verdiene es. Ich brauche Dich nur daran zu erinnern, wie höchst ungern und widerwillig ich Dich Ofsicier werden ließ, nachdem Du Dein Jahr abgedient und ich immer der Hoffnung gelebt hatte, in Dir den künftigen Chef unserer seit Generatkonen in der Familie sortgeerbten Iirma zu erblicken. Ich drückte e;n Auge u über Deine noblen Passionen, wenn irgend ich es vor meinem'Gewissen verantworten konnte. Ich versagte Dir keinen, oft noch so extravaganten Wunsch. Und nun? Wohin hat'S geführt? Du stehst am Ende. Ich kann Dir nicht helfen. ES ist mein voller, furchtbarer Ernst; ich kann nicht. DaS Wort mag für Dich ein niederschmetterndes sein bei Gott, ich versichere Dir, für mich nicht minder." Jort etzung folgt.) Sine MusttUvrt?ltns. Vor einiaen Wochen ist der erste Bnd eineSneuenVerwaltungSb erichtS der StadtBerlin erschienen, umfassend die Jahre 1882 bis 1388. Der Magistrat von Berlin hat die löbliche Gewohnheit, neben den jährlichen Berichten auch in Buchform noch Berichte herauszugeben, welche in zwei oder drei Bänden die Entwicklung der GemeindeVerwaltung für einen längeren Zeitraum übersichtlich darstellen. Als Zweck folcher Berichterstattung wird am Schluß der Einleitung hervorgehoben: Die Ver waltung unserer Stadt bedarf deö JnteresseS aller Klassen ihrer Bürger, wenn sie im Stande fein soll, die großen Ziele, welcher sie iu's Auge gefaßt hat, mit nachhaltiger Kraft zu möglichster Befriedigung aller Schichten der Bevölkerung zu verfolgen. In der That kann man sich nicht besser und rascher über Berlin GemeindeverHSltnisse unterrichten, als aus den aedrängten und klaren Darstellungen dieser Bücher, und letztere sollten daher den amerikanische Städteverwaltern in möglich st großer Zahl zugänglich gemacht werden. Obwohl der erste Band nur den allgemeinen Rahmen der GemeindeVerwaltung zeichnet, tritt die großartige Entwicklung BerlinS' gerade in den letz ten Jahren klar hervor. Der Zuschuß sür die städtische Schulverwaltung lst gewachsen von 3,267,656 Mark auf 13,932,527 Mark; ein energisches Vorgehen in der Errichtung höherer Bürger schulen ist das nächste Programm der Verwaltung, nachdem seit 1861 7 neue Gymnasien, vier neue Realschulen und vier neue höhere Töchterschulen errichtet worden sind. Die Zahl der Gemeindeschulen hat 17,7, in 152 eigenen tzöchulHäusern erreicht. Der Zuschuß . zu den Kosten der U rm en v er wal tu n g ist dagegen nur gewachsen von 4,649,069 auf v,473,ssl,Mark, obwohl die geschlossene Armenpflege weite? vervollkommnet ist, indem außer dem neuen Waisenhause, dem neuen Arbeitshause, der Irrenanstalt zu Dalldörf nunmehr auch eine große Siechenanstalte?richtet ist. Für Unterhrinauns du Obduchlolen ist ein uuueS
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Akyp erbaut. MiuS ki ntrtftterii i nstalten Entlassenen können, wenn eS Scoth thut, Aufnahme finden in den aus dem Lande (bei den Nieselgütern) errich- : teten Anstalten für Genesende. Für di Unschädlichmachung der die Keime tödt licher Krankkeiten tragenden Gegenständs wird durch die stadtischen DeSinfektionSanstalten gesorgt. Allerdings Ut der Zuschuß sür die Verwaltung der K r a n- . kenhäuser und Einrichtungen fürdie Gesundheitspflege sich in den 7 Jahren von 1,781,893 auf 4,123,750 Mark erhöht. So erheblich die angedeuteten Verbesserungen auf dem Gebiete der' Hygiene, des' Armen- und Schulwesens sind, ihre eigentliche Signatur erhält die neuere Periode der Verwaltungsgeschichte doch erst durch die Mternehmungen der Was erzusühruvaen durch städtisch Werke, er Canalisatlon. der Gründung deß Viehmarktes und des ViehhofeS, der Er richtung der Markthallen. Die entfcheidenden Entschlüsse zur Inangriffnahme dieser Unternehmungen reichen schon in die zweite Hälfte der 70er Jahre zurück. Die praktische Lösung de? Ausgabe fällt, wie insbesondere daS interessante Kapitel des Berichts über die öffentlichen Einrichtungen für die Versorgung der Beoölkerung mit LebenSmitteln darthut, in die letzten 7 Jahre. Neben dem Centtalviehhof mtt seinem Viehmarkt, feinem iÄchzachtyos und ivcyiachtzwang ist die Centralmarktballe, sind acht DetailMarkthallen, im Betriebe, ist iu der Un tersuchung der in Berlin geschlachteten Thiere auch die deS eingeführten frischen ylei ches getreten. Die privaten Schlachtanlagen sind nach Auswendung von Entschädigungen im Betrage von l.Wl, 027 Mark gänzlich beseitigt. Viehhof, Vchlacytyos und Markthallen erzielen Ueberschüsse, welche theils zur Herab, setzung der Gebühren, tbeilS zu Abschreihungen verwendet worden sind. Der Betrieb der Canalisatlon hat in den 7 Jahren, abgesehen von den Canalisationöabgaben (ein Procent vom Nut. zungLwerth der Gebäude), 18z Millionen Mark Zuschuß erheischt. Diese Zuschösse werden aber jetzt mehr als gedeckt durch die Ueberschüsse der Wasserwerke. Zu den Ueberschüssen derstädtichm Werke, welche in den letzten 7 Iahren mit durchschnittlich 6,102,412 Mark zur Deckung der allgemeinen Ausgaben beitrugen, liefern dieGaöwerke den Löwenantheil. Der Abgang der GaSconsumenten, welche zur elektrlf t t n " r tr cyen eieucylung uoergeyen, wirv nacy cr Darstellung dcS Berichts gedeckt dadurch, daß in dem gewerblichen Wettkamvse die Besitzer von offenen Ladengeschästen, welche noch keine Gelegenheit haben, sich elektrische Beleuchtung zu verschaffen, oder die hohen Kosten derselden scheuen, ihren GaSconsum vermehren. r Aus das ganze äußere Ansehen Berlins ist von der günstigsten Wirkung gewesen die Ablösung der fiskalischen Straßenund Brückenbaulast, welche 1875 stattfand und zur Folge hatte, daß feitdem die Stadt von 1876 bis 1837 das Vierfache für Straßenxflaster und Brückenbauten aufwandte von der AblosungSrente des Staates. Die Auswendungen der Stadt in 11 Jahren waren doppelt so hoch, als das vom FiSkuS 1882 geiablte Capital von 11 Millionen tut Ablösung der Renten. Durch Verbesse runa des StraßenpssasterS ist seitdem die Leichtigkeit, Sicherheit und Bequemlichkeit des Verkehrs gesteigert, die Unannehmlichkeit des Straßengerausches ermindert, wie die Schönheit einzelne? Stadtgegendengerhöht. Alles dies ist in der Stadt Berlin erreicht worden ohne Erhö bung der Communal steuern und fast ausschließlich durch direkte Besteuerung der Einwohner. Die Gemeindeeinkommensteuer (100 Procent Zuschlag zur Staatsteuer, die Miethesteuer mit 6z Procent vom Miethswerth und die Haussteuer mit 2 2J9 Procent vom Miethswerth) brachte am Ansänge der 7jährigen Periode 23,770,994 Mark am Schlüsse derselben 32,9Z6,761 Mark ein und liefert 69,30 Procent zur Deckung des Bedarses der Znfchußverwaltungen. vo Vnslaud, DaS Fahrrav X in Jl. lien, Frankreich und England bereits i? den Dienst der Heeresverwaltung Ae, zogen. AuS dem ersteren Lande hat m Dessen bisher über die weitere Verfolgung der Sache so gut wie nichts verlautet, während das französische Armee-Drei, rad anscheinend nur aus dem Papier sein Dasein fristet In England dagegen ist daS Militär'Fahrrad bereits zu einer ge, wissen Ausbildung gelangt. Es besteht bereits eine eigene Radfahrer-Abtheiluni (26. Middlesser), während eine Anzahl Soldaten in Aldershot im Fahrraddienfl ausgebildet wird. Außerdem wurde den Freiwilligen-Bataillonen die Bildung von Fahrrad-Abtheilungen aus einem Offizier, zwei Unteroffizieren, 1220 Gemeinen und einem Trompeter aestattet. Die englischen Militär-Fahrräder zer. fallen in folgende Gattungen: Offizier, bekommen ein Dreirad mit einem hinten angeordneten Gewehr nebst Patronentasche, Kartenbehälter und LebenSmittel' Ujche. Soldaten, welche einzeln al Boten oder im Aufklärungsdienst aufzu, treten haben, erhalten eine fogenauntt Bicr)clette, d. h. ein Zweirad mit zwei gleich großen niedrigen Radern. deren Handhabung leichter zu erlernen ist, alß die der hohen Fahrräder.,. DaS Geweh, ruht neben dem Fahrer in Gabeln, un die Patronentasche ist hinten am Sattes angeordnet. Die eigentliche Mannschaft bedient sich dagegen der Zweirader mit niedrigen Rädern, die Tandem-artig, d. h. hintereinander verkuppelt find. Jedes Zmeirad trägt zwei Mann; e. kann aber nur fahren, nachdem es mit einem andern verbunden worden, In der Regel werden ,6 S Fahrräder verkuppelt. Die Gewehre ruhen in afrechter Lage in Trägern und Gabeln a ' der Seite der Fahrenden. .Anscheinend ' sollen die Fahrräder hauptsächlich bei der aiiffifiriirirtfcfr ffftiirmtrtn nn VJ Pfsfutin. 1 "f - -'- r v y - linien Verwendung finden. Man .reck, j net auf eine durchschnittliche Geschwin- ' digkeit von 96V0 12,800 Metern ln dei 'Stunde, und. auf eine tagliche Leistung vgN lüU ÄU0NttIN,
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