Indiana Tribüne, Volume 12, Number 297, Indianapolis, Marion County, 16 July 1889 — Page 3
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D a t I von Humboldt. Ja., sagt: tu? gar LliterS- heNle mich son Piralysii vor ehn 3aü nn und kürzlrch heiUe t mich SSN RheumatsZmu." Fra Wm. . Dot, von Eamden, . I., schnitt: .Ich UU sehr an schlecht erdauunz und Mingeweid MeIchWedn gehtien und .Sinegar liier" rzchasst mir roß Erleichterung. I a m H. D m r. von WeSft. Aaff., schreibt: .Ich benntzt ftetS .etnaar BUter" all viedt,, im ArUhling und erfreute mich der deste Sefundhetr." S. Slman. 77Nontgomeri, Str., New Dork, schreibt: .Ich halt Ihr .iegar ttterA für tn unSbertreiftlche, Ton:." thabschchst & IlaMoricrealtlDrijCo, 82 Washington Straße, Nw vork. nc iM 1 OV. unti' Utel v " Sol idOold Wtc1 T il' Ajrj M, jrf-r' - . raaicd. Hear tioij )J-,5'jV.isB-. jau,.,..s.: k,v,i. i..rjJbV2 i 1 tl xt limctoficr. Wrakkk in ll world 1 U1,.l... ü it. U.' j f MICVU UlC:rTiri. udt cen 1 1' itz wi( li w orl i , and etwa es cqtml Ina. Onel'ersoa incti Icm. tOfttbcr witü ur tarf andfalcaltir aa aecaro ono fren. uaoi im er uoutvenoiu Hampln. Thaa aansplva. aa weit M.m th watete. acad Free. nd afler yoaliaT kett ttetB fa foar Kam fcr O tnontht and howa thein l ldsi, naomMf havscaüadVUw bocotii Tour own proprt j. Tbos wfao writ at oac tn b tan of taeeivinp tha Wntrta sd Sample. Ve pay il pw et, AdJresa &Uaaa: Co., liox 8 1 ü. 1'ortlana. aiain. Olfonbabn - Zeit Tabelle, JtssersondiR,, Madison & JndianapoM. Nbgävg : Srpreßtiige 8:40 Vm. 3: 91. eeomodatw 8:45 Vrn. 6 20 Nm. Änknast : Cxy. 11:25 Vm. 10:1 ?lm. crom. 10:00 Vm. 5.4S Rm. Vandatta. Abgang : Sxpretz 7:?0 Vm. 11.55 Vm. 7:00 Uhu 11:00 Nrn. Uom. 4:00 Vm. Ankunft : rft. :4S Vm. 4:18 Vm. 2:40 Nm. 6:00 Nm. H0. 10:CÜ !üu. See Line, C C, E. ä? Indianapolis. Abgang: r 8:20 Vm. 4:00 Vm. 7:80 Vm. 11.SS Vm. 3:40 Nm. b:45 Nm 8:00 Rm Aukunft: Exv. 6:S0 Vm. 10:25 Vm. Z1:SS Vm. S:IS Nm. S.45 Nm. 10:4S Nm. Alle obigen Zöge halten in Brighwood an. Die folgenden Züge laufen nur nach und von Brighwood : Abaang : S:40 Nm. 10:40 Nm. Ankunft: 4;I0 Vm und 4:45 Nin. Smnunatt, Wabash & Michigan. Abgang 1 4 00 Vm 11 56 Vm. S 46 Ankunft: 10 25 Bm. 2 45 Nrn. 10 45 Nm. Stnkinnatt, Jndianap'l, St. Louis & Chirag. Cinemnatt Didiston. Abganq : S 55 Vm. 10 SO Vm. SIS Am. Cincinnatt Aec. nur Sonntags ö m Nm. Lasahette Ace. 6 L8 Nm. -Ankunft - 11 45 Vm. 10 öS Nm. Cincw'U Ace. nur Sonnt. 12.10 Vm. Rushdillc Acc. 105Bm. ColnmbuS Ace. 4 55 Nm. Khicags Division. Abgang: 12 05 Nm. 11 1 5 Nrn. Lafahetke A. 7 1 Vm. ö 20Nm. Ankuutt: SSOVm. LafahetteAce. 10 LL. Vm. S 15 Nm. Chicago, St. Louis & Pittsburg. Abgang: 4 80 Vm. L OO Nm. 5 10 Nmv Columbus Ace. S 00 Bm. Richmond Ace. 4 Oj Nm. Ankunft: 11 40 Vm. 6 50 Nrn. 10 2 Rm. Eolumbu Are. S50 Nm. Klchmon Are. S 40 Nm, Ckzicags Dwisio via Kokomo. Abgang : 11 L5 Vm. 11 20 Nm-Ankunft : t 25 Vm. 15 Nm. Lake Erik & Wefter. Lbzang : 7 15 Vm. 1 20 Nm. 7 00 Nm. 11 10 Nm. Aukunft : 8 20 Vm. 10 80 Bm. 2 60 3lrn, ö 20 Nrn. Jndianadolis & Vincennei. zreß Abgang : 7 SO Vm. Ace. 4 10 Nm. Uzprkß Ankunft: 4 kONm. Aee. 10 87 Vm. CincinnatZ, Hamilton & Indianapolis. Abgauq: 3 55 Vm tgl. 8 05 Vm. 2 45 Nm. tgl. S 25 Nm. Ankunft : 8 S Vm. 4 45 Nm. 10 55NM tgl. hk, Jndiaua & Western. Peorw Division Abgang : 7 00 Vm tgl. 1 20 Rm 11 00 Nm tgl. - Ankunft : 5 24 Vm tgl. 7 40 Bm. s 40 Nm. Otwche Tidision.-.Abgang : S OS Vm tgl. 8 00 Nm tgl. Ankunft : 1 00 Nm tgl. 10 40 Rmtgl. , .ZnWnspUZ, Decatsr & Sprwgfield. Vbäang : 8 85 Vm. 11 CO Nm tgl. Ank: 50 Dm. 4 5S Nm. ' IManspoM & Bl Loui. ' Abgang 7 25 W tgl. U 65 Vm tla. 5 80 Nm. 11 10 Nm tgl. Ankunft : 8 10 Vm tgl. 10 00 Vm. 8:10 Nm tgl. 6 26 Nm tgl. LonUdille, New Albaurz & Chicago. . Thicaga und Michiga Cith Division). LÄganz 7 00 Vm. 1165 Vm. 11 15 Nm tgl. ZUsnon Aec K 00 Nm. Ankunft : , 8 0 Vm. 7 IS Vm tgl. 2 85 Nm.
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Da Wermächtniß des Trödlers. Sksma tn drei Büchern von Alfred Kte5zn. (Fortstsung.) Wenige Nugenblicke erst fay er' sicy allein die Magd rrar gegangen, um ihn auzuntelden als die rn's Neben ziutmer führende Thür sich plötzlich öss nete und Henriette, die Tochter des Aousuls, hinter der Portiere erschien. Das Mädchen befand sich augenschein lich in 'größter Aufregung, krampfhaft preßte sie die Haude auf Brust und Stirn, wie um eine heftige Gemüthsbe wegung -zu betäuben, und der gütige,, fönst so träumerische nvb unwiderstehlich fesselnde Blick ihrer aroßen blauen Augea hatte etwas so schreckhaftes, ihr Mund., unter dessen Oberlivpe sogst so reizvoU die herrlichsten Zäyne hervorschimmere ten, war so herb geschlossen und ihr liebliches Antlitz, das sonst jenen rosigen Hauch jugeNdfrlschen Lebens und bestrikkender Munterkeit zeigte, war von einer so fahlen Blässe bedeckt, daß Severin bestürzt den Athem anhielt und sich nicht zu rühren roagte. Offenbar hatte die Eintretende den jungen Mann nicht sogleich bemerkt, und erst als sie jetzt zaudernd und wie unschlüssig pch der Thür abwandte, schrak sie bei seinem unerwarteten Anblick jah zusammen, schwer und mühsam nach Fassung ringend. Hastig fuhr sie sich über das blondschimmernde Haar, wie um die heiße Glnth zu scheuchen, die ihr plötzlich Hals und Wangen überzog, und ein halb vorwurssooller, halb sietzentli cher Blick streifte den Anwesenden. .Verzeihen Sie, wenn ich störe, Frau lein ! " stammelte Severin verwirrt. Jch komme von der Neise, das Hausmädchen ging soeben, mich Ihrem Herrn Vater anzumelden." Ehe er sich aus einem Zustande, der einer Art Betäubung glich, aus einem Taumel der widerstreitenden Empsindun gen aufgerafft hatte, in den ihn diefer eine seltsam lange Blick versetzte, hörte er das Mädchen plötzlich herzbrechend aufstöhnen. Unaufhaltsam in ein .krampfhaftes Schluchzen ausbrechend, das Severin auf's Tiefste erschütterte, wankke die Fassungslose an ihm vorüber, der Flurthür zu. Schon stand er auf dem Sprunge, der Enteilenden jede Rücksicht vergessend zu folgen, als ein strenger Zuruf feinen Schritt hemmte und ihn schnell zur Vesinnung seiner selbst brachte und zum Bewußtsein der Lage, in der er sich be fand. Er sah sich seinem Principale gegen über, der soeben eingetreten sein mußte und seiner Tochter mit sinster zusammengezogenen Arauen nachstarrte. "UT Was haben Sie ausgerichtet, Ka-. stropp?" fragte er in kühlem Geschäfts, ton, als ob nichts., vorgefallen wäre. Fassen Sie sich ganz kurz. Ich erkenne Ihren Pflichteifer an. Hätte Sie kauku erwartet, bevor Sie sich überzeugt, wie es mit Ihrem Vater steht, -rEs ist hoffentlich nichts ernstliches, obgleich man wiederholt nach Ihnen (je fragt hat. Fassen Sie sich kurz," wleVerholte er, als Severin, der sich mit gewaltsamer Anstrengung nur nothdürft tig zu sammeln vermochte, noch keine Worte suchen konnte. Hoffentlich bringen Sie g'nte Nachrichten?" r3ch komme mit leeren Händen" stammelte Severin. Er hatte verwirrt zu Boden geblickt, sodaß ihm die ungea heuere Spannung in den Zügen seines Chefs entgangen war, mit, welcher derselbe seine Frage gestellt. Behlmg & Co. stehen vor dem Bankerott," fuhr Severin leise fort. 3ch fürchte, wir werden einen großen Verlust nicht ab wenden können." Der Cönful war jäh erbleicht und unwillkürlich einen Schritt zurückgewichen, als ob er wankte. $ geht sogar das Gerücht," bericü tete Severin, daß die Bremer Firma m letzte? Zeit unter verzweifelten An strengüngen, sich zu retten, in Werthen speculirte. VerhangnißooÜerweise war ja nun aber die abgelaufene Woche die schrecklichste, welche' die Bremer Börfe feit vielen Jahren erlebt hat. Erecus tionen standen ans der Tagesordnung. Die Maklerbanken erecntirteu ihre Azenten, die Banquiers forderten von ihren Debitoren Nachschüsse aus die gestellten Sicherheitsoblekte, und diejenigen, welche über die Grenzen des eigenen Vermögens hinaus sich mit fremdem Gelde engagirt hatten, waren ruinier." Severin ahnte, daß die eben klargelegten Umstände, welche das Bremer Hans gestürzt, auch den Conful an den Rand des Verderbens bringen mußten. Er wußte noch nicht, daß während seiner Abwesenheit die Insolvenz einer Bank erklärt worden war, deren Weltruf freu lich Garantien genug zubieten schien rjnd selbst die solidesten Firmen verführt hatte, und noch weniger war ihm bekannt, daß zu diesen Firmen, welche mehr oder weniger bedeutende Verluste erlitten, auch die seines Chefs gehörte. Der Conful hatte sich in einen Sessel niedergelassen, starrte wie zeistesabwesend vor sich hin ins Leere und schien die Gegenwart seines Gehilfen vergessen zu haben. Hiobspost! Eine über die andere!" murmelte der Consul fast nnverständkich . r? jl t. . tr . , vor sieg 9 in. ann sprang er pioiicg ans und meinte mit müdem Lächeln: j Von allen Seiten stürmen Unglück botschaften auf mich ein, lieber Kastropp; eine frohe Kunde muß mir vollauf Ersatz bieten hm, ich will Sie Ihnen jcvoch lieber bis auf eine gelegenere Stunde vorenthalten. Sie betrisft Henriette, meine Tochter." Er hatte die letzten Worte sehr be stimmt, beinahe schroff gesprochrn und sah den jungen Mann jetzt seltsam scharf an. Sie haben es eilig, gehen Sie! Ihr Vater erwartet Sie dringend. Ich mache, mir schon Vorwürfe, Sie so lange aufgehalten zu haben. Auf morgen!" Cr winkte eifrig mit der Hand und wandte sich kurz ab, , k Severin verbeugte sich ehrerbietig und eg sich schnellen Schrittes zurück.
Es betrifft Henrtette, meine ToH Utl Diese Worten hallte mit betau. dender Wucht in seinem Innern nach, als er jetzt das Haus des Confuls verließ, um in größter Hast seinem Ziel zu strebend nun endlich dem dringlichen ?tuf seines VsterS ohne weiteres Hemmniß Folge zu leisten. Diese ebenso geheimnißvollen wie bedeutsamen Worte beschäftigten ihn in dem Maße, daß; sie selbst im Angesicht der ihm deoorstehenden schlimmen Ereignisse eine ausdringliche, wenn auch ungeordnete Neihe von Ennnerungebtldern in ihm wachriefen, welche
sich insgesammt ant snn Verhältniß zum Overbeck'schen Hause bezogen. ! Eine merkwürdige Kette von Umstanden hatte ihm zu der Stellung verhelfen, welche er gegenwärtig, von vielen benei der, einnahm. . Schon wie er dem Cons sul bekannt geworden warkonnte füglich als- eine underljche SchtSulig,.,Htm.i Als fünfzehnjähriger Knabe vor nun-' mehr gerade sieben Jahren, hatte er eines Abenoi auf dem Heimwege vor dem Postgebaude einen mit einer sehr betrachtlichen Summe deklarirten Geldbrief gefunden, den, wie sich alsbald heraus stellte, der Kaffenbote der Ooerbecklchen Firma in unverantwortlicher Nachlässigkeit aus seiner Mappe verloren hatte. Ohne sich auch nur einen Augenblick zu besinnen, hatte Severin damals seinen Fund sofort an den auf dem Brief be zeichneten Absender abgeliefert, und dieser hatte an dem ehrlichen Finder und seinem aufgeweckten, unverfälschtem Wesen, nach einem umständlichen .Verhör über seine LebenSoerbaltnisse, ein solches Gefallen gefunden, saß er dessen väterliche Wohnung anderen TageS persönlich aussuchte und sich dem in sehr bescheide en Verhältnissen lebenden Vater gegenüber bereit erklärte, für Seoerin'S Zukunft zu sorgen, insbesondere ihn unter sein GeschäftSpersonal aufzunehmen. Consul Ooerbeck ließ dem Lernbegierigen Privatstunde ertheilen, ihn eine höhere Schule besuchen und auf das Einjährigen-Eiamen vorbereiten, während dessen er ihn zugleich in die Kontorarbeiten einweihte und auf seinem Spei cher beschäftigte. Von oielseltigen Talenten getragen und von dem sichere Einfluß eines Gönners, zu dem er in Ehrfurcht und VewunderunA aufsah, beständig und aufs fördersamfte angespornt, holte er in kürzester Zeit und wie spielend nach, waS alles er in seinen Knabenjahren versäumt hatte. Recht eigentliche Lehrjahre waren ihm derart, zwischen Schule und, Kaufhaus getheilt, unter emsigster Arbeit und ehrgeizigem Streben zur Genugthuung seineS Chefs und seiner eigenen verstrichen. Beinahe herzliche Beziehungen hatten ihn jedoch allererst mit seinem Gönner und dessen Kindern verknüpft, als eS ihm vor Jahren beschleden gewesen war, du da mals zwölfjährige Tochter des ConsulS vor einem Unfall zu bewahren, dessen Folgen die unheilvollsten gewesen waren. In Geseflschast Zleichgeslchter Schulgefährtinnen hatte Henriette derzeit trotz gelegentlicher Verbote mit Vorliebe die ausgedehnten Speicherräume deS väterlichen Hauses als Spielplatz benutzt, was schon deshalb nicht ohne Gefahr war, weil die weiten Luken der verschiedenen Stockwerke, durch welche die an einem mächtigen Seil aus den unten besindlichen Schuten und Flußkähnen hochgeundenen Waarenballen in die Speicher eingeführt wurden, stets geöffnet waren, und ein einziger Fehltritt, oder ein uns vorsichtiger Stoß der sich haschenden Gefpielinnen hinreichte, einen gräßlichen Sturz in die Tiefe herbeizuführen. In der That war. das Ooerbeck'sche HauS von einem solchen Unheil mir allen seinen finsteren Schatten nur mit knapper NotK verschont geblieben, und gerade an der einzigen Tochter des Confuls hätte sich dasselbe ohne die seltene Geistesge. genwart und das rechtzeitige Eingreifen Severin's in schrecklichster Weise erfüllt gehabt. Ein gellende? Schrei hatte an jenem Tage den auf dem obersten Stockwerk des Speichers beschäftigten Sohn des Trödlers von der Arbeit aufgeschreckt. Unwillkürlich der Schallrichtung folgend, war er an die Luke geeilt und hatte, abZrtS in'S Freie schauend, zu seinem Entsetzen bemerkt, daß Henriette, die an Uebermuth und Tollkühnheit allen ihren Gespielinnen den Rang ablaufende Tochter seines Principals, zwischen dem Seil und der Schwelle der Speichers ffnung in der Luft hing und sich anscheinend nur mit äußerster Anstrengung an jenen beiden Stützpunkten, die sie mit je einem Arm krampfhaft umklammert hielt, zu halten vermochte, während ihr anczsterfüllte Geschrei von ihren Gespielinnen mit erschütternden Hilferufen beantwortet wurde. Mit einem Blick hatte Severin die Situation übersehen und war sich sofort klar gewesen, daß' Henriette ohne die schnellste Hilse, die er von den offenbar schreckbefangenen und ohnedies viel zu schwachen Gespielinnen nicht erwarten konnte, und von Niemandem sonst geleistet sah, unrettbar verloren . fei, und da augenscheinlich ein Netter außer ihm nicht in der Nähe war, und es viel zu viel Zeit erfordert hatte, wenn er., über die weit abgelegenen Treppen ' des Speichers zur Unglücksitätte geeilt wäre, so war er nichts däoor zurückgeschreckt, einen halsbrecherischen Sprung durch eine mit sämmtlichen Stockwerken .corresponditende BodenSssnung zu wagen. Zu seineut eigenen und, Henriettens Heile war daS lebensgefährliche Wagniß geglückt, und ohne der Schmerzen in feinem Arme, aus den er gefallen, zu achten, hatte er das Mädchen ,n dem Augenblick gepackt und mit übermenschlicher Krastanstrengung aus ihrer furchtbaren Lage befreit, als deren Kräfte vollends erschöpft gewesen und die entsetzten fünf Stockwerke tiefer beschäftigten Arbeitsleute bereits ein Segeltuch ausgespannt bereit gehalten hatten, well sie jeden Augenblick den Sturz der Unglücklichen in die grauenhafte Tiefe befürchteten. Als Severin die Gerettete, welche unter fassungslosem Schluchzen ihren Arm um seinen Nacken geschlungen hatte, der Väterlichen Wohnung zuzuführen im Begriffe stand, war der Konsul ihnen außer sich entgegengestürzt. ' Aus's tiefste erschüttert und ergriffen, zugleich hatte er den Retter seine KindeS in überquellendem Dankgefühl an feine Brust gepreßt und ein seltsam weicker Blick., den Severin von Seiten de
sönsr so strengen wkanne traf;' schtett l ihn einer umrfchSpslkchen Dankbarkeit ! h2Mnrn in ftilderit. i
Welk vem aac ern vakle everm - ..ftL 5 M rf . www q - - -"-y - - " roaat. seine Auaen Sfterß zu dem gesell i schastlich so hock über ihm stehenden ; Mädchen aufzuschlagen, dessen beglückende ' Schönheit sein ganzes Empfinden alsfcdd in einen Bann schlug, dem er sich trotz allem Widerstreite seiner Vernunft j mcht wieder zu entziehen wußte. Seit diesem Tage hatte sie beide ein . Band der Sympathie umschlungen, deren ganze Znmgkett ihnen wohl erst nach der soeben stattgehabten unfreiwilligen Begegnung vollauf zum Aewußtsem gekommen war. Gewaltsam mußte Severin, welcher in größter Eile seinen Weg vers folgte, sich zwingen, die herzbettemmenden Vorstellungen zu verscheuchen, welche die letzten so befremdlichen Worte von Henriettens Vater immer wieder vor sei ner Seele herausbeschworen.' ' : Erst als er sein Ziel fast erreicht hatte, verdrängte der Gedanke an ' dasjenige, waS ihm wie mit ungewissem Schrecken bevorstand, alles andere,' was sein Ges müth so stürmisch bewegte. Aus der Katharinenstraße links abbke gend, hatte er in werngen Minuten den tosen erreicht gehabt, war sodann dem traßenzuge, welcher sich am Quai-Ufer deS Elbstromes hinzog, bis u dem Punkte gefolgt, wo in grader Richtung die Vorsetzen" und zur Rechten der Stubbenhuk", zwei der ältesten und altmodischen Straßen der altberühmten Hansastadt sich abzweigen, als er für einige Augenblicke zögernd den Schritt hemmte. Wenn es jedoch seine Absicht gewesen war, in feiner kaum zwanzig Schritt weit gelegenen Wohnung vorzusprechen, um nach seinem Oheim, bei dem er logirte, zu sehen, so mußte schon die Ueberlegung, daß diefer gewig längst am Krankenbett seines Vaters weilte, ihn schnell anders bestimmt haben ; denn kurz entschlossen, hatte er den kleinen Rest seines Weges noch eiliger als vorher zurückgelegt. Tres aufathwend und eine seltsame Beklemmung abschüttelnd, betrat er jetzt die Schwelle des unscheinbaren, einem sichtlichen Verfalle entgegen gehenden Hauses, in dessen Erdgeschoß sich, so lange seine Erinnerung bis in die frühesten Kinderjahre zurückreichte, die Wohnung und das mit aller Art Trodlerwaaren gefüllte Schiffshändlergewölbe" seines Vaters befand, Wohngelasse, in denen der alte Klaus Kastropp feit über zwei Jahrzehnten wie ein mit allen Freuden der Welt zerfallener Einsiedler hauste, ohne daß sie irgend welchen höheren Ansprüchen an einen menschenwürdigen Aufenthalt genügt hätten. Severin war in einen dunklen, schmalen Hauseingang eingebogen, öffnete die Thür zur Linken, deren Umrisse sich im matten Lichte abhoben, und betrat jetzt das kümmerlich erhellte Magazin seines VaterS mit feinen bunt durcheinander ausgestellten Vorräthen von getheertem Tauwerk und Segeltuch, Schiffszmieback und Klippsischen, Konserven und Rumftaschen, mit seinem Garderobeoorrath für Seeleute, seinen Kompassen und Fernröhren, Blöcken und Taubunschen, Südwestern und sonstigen Waaren, die den Bedürfnissen des Schiffervolkes nach jeder Richtung hin Rechnung zu tragen bestimmt schienen. Aus einer geöffneten Thür, zu de? ein paar tief ausgetretene Stufen hinaufführten, kam ihm fein Oheün mit bedenklicher Miene entgegen. Wü steht's?" fragte Severin mit fliegendem Athem und nichts Gutes ahnend. Schlecht steht's! sehr schlecht! muß Dir sagen, mein Junge, mach' Dich aus's schlimmste gefaßt," versetzte Christian Kastropp, eine stämmige, vierschrötige Mannesgestalt mit freundlich listigen Augen und struppigen, nach Zimmermannsart gestutztem , Bart, dessen halbes Gesicht fast mit fchmärzlich-blauen Pünktchen übersprenkelt war, was die Vermuthung auskommen ließ, daß der Besitzer dieser wunderlichen Physiognomie von Beruf Feuerwerker war. .Komm, Junge, komm!" flüsterte er Severin hastig zu, als von der Kammer ber, welche dem Inhaber des Trodlergeschästs zugleich als Wohn- und Schlasstätte diente, eine heisere, unheimlich gebrochene Stimme dessen Namen rief. .Hundertmal hat der Klaus nach Dir verlangt, immer wieder gefragt, wo Du dann stecklest, und immer wieder nach Dir p schickt. Den ganzen Tag über war ich an seinem Bett. Schon in der Frühe ließ er mich vom Steinwärdcr aus meinem Laboratorium holen. Ich kannte ihn kaum wieder, als ich ihn sah. Es steht schlimm. Wollte nen Arzt holen, der Klaus aber sträubte sich mit Hand und Fuß dagegen. ' Dich will er sprechen, niemanden sonst. Der Hanne, meiner Frau, die zu seiner Pflege kam, wies er die Thür und meinte mit gräßlichem Lachen, daß die Erben sich zu früh einfänden. Na, Du wirst ja nun sehen," schloß Christian seine vorbereitenden Mittheilungen mit einem grimmiger Seufzer. Ungeduldig hatte Severin der Kammer zugestrebt, in welche er jetzt, gefolgt von dem Bruder seines Vaters, eintrat. Eine kleine Lampe, welche auf einem Tischchen am Ende des Bettes stand, erhellte das kärglich ausgestattete Gelaß mit so spärlichem Lichte, daß die dunklen Schatten, welche in allen Ecken lagerten, nur um so unheimlicher hervortraten. Eine dumpfige, modrige Lust ersüllte den niedrigen Raum, so daß es Severin, der sich dem Bettt erwartungsvoll ge-. näbert hatte, unwillkürlich wie Grabesuähe anmuthete und wie mit eisiaem Todeöhauche durchscheuerte. Er konnte sich emeS geheimen Grausens nicht erwehren, als er jetzt der merkwürdig entstellten Züae des VaterS ansscdtia wurde. der sich bei seinem Eintritt auS einer stümvfen Lethargie jäh aufgerafft hatte und rhn nun mit Augen anstarrte, deren völlig veränderter, glasige? Ausdruck dem r,cyrcrenen schon allem die Nähe deS ooes sniurundtaen jchlen. wortfesuna lolt.) Merrschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Eigarrensp'tztn cic bet Wm. Mucho. Na. 199 Ost Washington Str. T. Q' Dtvrss. Advot. ivam, Vlock, ZiMWt, 23,
ist tWlSfte Italien.
Kaum ist de? Jubel über König Hum-" berts und Crisvis Besuch in Berlin verrauscht, so macht sich in Deutschland schon wieder ein gewisses Mißtrauen ge-' Italien geltend. Die Franks. Zeit." gibt demselben Ausdruck, indeM sie in einem längeren Artikel u. A. folgendes ausführt: Eine höchst unanzenehme Erschelnung unter den politischen Wetter Reichen der Gegenwart ist da Wiederaufleben des JrredentiSmuS in Italien. Er war zwar nie ganz verschwunden, aber man hielt ihn doch für ziemlich unvedeuiend und, unschädlich. Jetzt haben einige Fälle dargethan. . nicht blos wie tief der Jrredentismus den Italienern noch inden Gliedern sitzt, sondern auch welcher Ausdehnung, sogar in den höchsten Kreisen, er sln) ruymen rann. Hat doch Herr Crispi selbst.' in seiner Antwort auf eine Interpellation Jmbrianis. unter Berujung auf ein Mort ? MinghestiS, sich theoretisch zum Jrredentismus bekannt und nur die Bedingung daran geknüpft, daß man klug Zeit und Gelegenheit zur Verwirklichung seiner Ideale abwarten müsse. In diesem Punkte scheinen also Conservative und Liberale mit den MSnuern der äußersten Linken eines und deSselben Sinnes zu fern, und ein Unterschied mag nur in der Taktik und im Temperament der einzelnen Politiker und arrelen uegen. Cö ist den Italienern bei der Errin. güng ihrer nationalen Einheit verhältißmäßig leicht gegangen. Sie haben mächtige Verbündete gehabt, die dafür sorgten, daß auch ihre Niederlagen ihnen zum Vortheil aukschlugen. Sie haben ferner viel gründlichere Arbeit gemacht, als z.B. dte Deutschen; sie sind namlich zum Einheitsstaat gelangt, während wir in Deutschland immer noch mit Schwarzburg-Sondershausen, Schaum-burg-Lippe und dergleichen weltmächtigen Souverainetäten zu rechnen haben. Während der Deutsche bescheiden wartete, welches Maß nationaler Einheit und Freiheit ihm von oben herab gnädigst aestattet würde, hat das italienische Volk feine Sache in hohem Grade selbstthätig in die Hand genommen, und dadurch ist das nationale Dogma naturgemäß in eine etwas absolute Fassung gerathen. Die Italiener übersehen gerne, daß das nationale Princip zwar das mächtigste und nachhaltigste, aber nicht das einzige staatenbildende Agens ist. Geschichte, Religion, wirthfchastliche Verhältnisse u. s. w. wollen im Staatsleben ebenso berücksichtigt sein, wie Sprache rnid Ab stammnng. Die Italiener können sich allerdings rühmen, eine der ältesten und ehrwürdigsten Gewalten der Erde zu Boden geworfen zu haben: das weltliche Papstthum. Aber bis Trient und Trieft den Italienern zufallen, müßte zuerst eine viel schwerere Arbeit gethan werden, und es ist sehr die Frage, ob diese Arbeit jemals aethan wird; es wäre soäar in dem Falle, daß Oesterreich ebenso zertrümmert würde, wie daS weltliche Papstthum, immer noch höchst fraglich, ob die Italiener ihre Grenzen bis zum Brenner vorschieben und ihre Hand aus Triest legen konnten. Die Jrrebentiften sind aber auch völlig ungerecht und unlogisch. Sie reden immer nur von Triest und Trient; von Nizza, Savoven und Corsika, die doch auch zur Itatta irredeata", zum uner lösten Italien gehören, reden sie nichts; ebenso wenig von Malta und Tesstn. Statt die Franzosen mindestens ebenso anzufeinden wie die Austri&ci", reden die Jrredentisten von der Schwesternatlon Frankreich und von der ewigen Dankbarkeit, die man ihm schuldig sei. DaS sind lediglich Phrasen, die vor einer nüchternen Kritik der Lage nicht Stand halten. Der wahre Grund der Vorliede der Jrredentisten für Frankreich ist freilich unschwer zu sinden. ES ist be! den Hauptführern ein politischer, genauer gesazt,ein parteipolitischer Grund. Dte Jrredentisten der Jrredenten sind Republikaner; sie sehen in Frankreich nur die Republik und erhoffen von ihr die Förderung ihrer politischen Zwecke. Man gesteht dieS freilich nicht ein, und macht dafür desto mehr Worte über andere Dinge. Ueber den wahren Stand der Sache kann kein umsichtiger Politiker im Unklaren sein. Wir können auch heute noch, trotz AI lem, waS in der letzten Zeit sich ereignet hat, am JrredentiSmuS nichts Gefahr licheS entdecken. Die Menge, die noch u ihm hält, wandelt in einem auSgesahrenen Geleise fort, in dem sie in hergebrachter Weise in dem Austrnco und in dem l'eäesoo" einen Feind sieht, und die Führer folgen sehr verschiedenen, zum Theil uneingestehbaren Motiven. Die Zeit, die Macht der politischen Thatfachen und die Belehrung werden ihre Wirkung schon ausüben; daß kein gewallthätiger AuSbruch erfolgt, dafür ist ohnehin schon lange gesorgt. Von Seiten der Regierung muß dem JrredentiSmuS allerdings auch durch eine gute sparsame, friedliche und an Reformen fruchtbare Politik, die sich mit dem Dreibund recht gut vereinigen läßt, entgegengearbeitet werden. Staatsmänner, die Italien nach dem budgetfressenden Massaua schicken und sich amtlich als principielle Anhänger des Jrredentismu bekennen, sind freilich dieser Aufgabe nicht gewachsen. W e ch s e l v o l l.-Hempel : Wel cheS Bier trinkst Du .denn eigentlich mit Vorliebe, das dunkle oder das helle? strampelt Kommt ganz auf das Datum an. Hampcl: Aber, was hat denn das. . . i c rn ... r n walum nur oem zier zu scyafsen f Strampele Ganz einfach l Am Ansang des Monats trinke ich dunkles, echtes Bier und zwar im Wirthshaus Z? Sonne", da sitzt man immer so hübsch bell. Zu Ende deö Monats aber sitze ich bei hellem, einfachen Bier und zwar im Wirthshause .Zum Mond", da ist eS immer so hübsch dunkel. Dort verkneipe ich das .letzte Viertel" meines GehaltS. Hampel: Nun, kannst Du denn den Vierwechsel und den Licht Wechsel vertragen? Strampel: Ich kann alle Wechsel vertragen, nur die Wechsel meines Schneider? sind mir un erträglich! Näd'Mascdinen vrh Revirowren . k.ä Kaiser und Pftege?, 172 Og Wash. irgton strake.
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