Indiana Tribüne, Volume 12, Number 296, Indianapolis, Marion County, 15 July 1889 — Page 4
- 3 r r " 1 bi5 1 . ' I 4 J" Ü üiii(o) T rsti ir A iTI'i tl " ' "Yn , g ? Der größte Schmerzenstiller aufder Welt. Lindert. heilt Stheumattömuö, Sceuralgia, Schwellungen, lahme, steife Glieder cdc? L??uökcln, Eicht, Mücken u. Gelenkschmerzen, Kreuzweb, Vraud-, Schnitt u. VruZzwunden, Frostbeulen, Quetschungen, 55opf,-Ohren und Zahnweb, Geschwüre, u. Inallen Apotheken zuhaben. VreiS 25 ?entS per Flasche. iesigeö. ZndisnapsliZ, Ind.. l5 Juli 1889. QivllSandSregiger. U ,k fts IU Mi all! ,rtttt.) Geburten. Jacob OtttchlSgke. K. 9. Juli. Thomas C. McSugh. M. 12. Juli. . D. Williams. M. 13. Juli. Heir atden. G. S. Thompson mit Mary Sboemaker. T o d e S k ü l l t Jacob?. . tt. Juli. Christian Ma'quet. 62 I. 10 Juli. Gottfried Bzrlestu?. 66 I. 13. Juli. Gtoeg Busch. 9 I. 12. Juli. Wöite. 3 W. 13. Juli. Toltdo. Odio, 13 Juni. 1838 Wie habt schon bSufig Gelegtndett ge dadt, St. Jakob Oet in unseren Stülltn anzuwenden. Wir halten es für dcö beste Mittel und können es nicht genug empfehlen. H. ArmS & Co . .Palace Horse und Stock Car Co.13- 3 Fälle von Divhtderia. 26 Fälle von Masern und 4 Fälle von Scharlach fieber jetzt in der Stadt. T W. Bronn. k.at. 8 in lock. Almme? 23 Patrick White. ein Qttt im BateS Hauk erlitt gestern durch eine Gasexplosion welche beimFeueranmachen entstand, so schlimme Brandwunden, daß ei in St. Vincent Hospital gebracht roer den mußte. Die besten Bürgen kaust man bei v- Schmedel. No. 423 Virginia Nvenue. tZF Gesundheitsrücksichten gebieten Herrn Jstdor GrohS aus dem G:schäste der Firma SullivZn-BrodS Ca. wieder auSzutreten. DaS G:schäst wird daher tn Zukunft von Sullivan & (o. weitergeführt werden. Soeben erhalten eine Sendung feinsten Salat Oel'S, vollständig geruch. loS. sowie ausgezeichnete Vanille Bohnen und ächten Cenlon Zimmt. ganz oder gestoßen. Theodore W. Zell. Tomlinson Hall Apotheke, gegenüber dem Markt. Morgen Abend findet die Iah reSversammlung der Indianapolis gegenfettigen deutschen FeuerverstcherungSze' fellschast statt. Neue Direktoren werden gewählt, auch wird über da? schon tn den Anzeigenspalten mitgetdeilte voreschla geaeVersaZsangSamendkmentabgestimmt. Diese? Amendement sollte verworfen werden. Die Gesellschaft btsindet stch in blühendem Zustande und eS ist für diefeS Amendement kein BedürfniK vorhan. den. Dagegen würde die Annahme den populären Charakter der Gesellschaft vernichten. Fritz Müller ist nicht mehr an der Ecke von JlltnoiS und MerrlU totrafte sondern in Na 262 Süd Illinois Straße neben den Wheel Works Jeden Sam vag Abend Turtel Suppe. kL?' Typographia No. 14 erwählte gestern folgende Beamte für das nächste halbe Jahr: ' ;:; ,;!;. Präsident Adolph Baur. Aice.Prästdent-Otto BSltlcher. Sekretär Johann Raff. SchatzNtigek-Constzntin Schäfer. Verwalter Julius Göttllnz. TrusteeS-Hy. Hedderich. Carl Reber und August Tamm. fr. Dtltgateg zur Central.Labor-Union Hy. Hedderich und Ernst Kottlowski. Delegat zur Staats Feberation August Tamm. jr. ZudenbtftknFeuer'VerfichrrungzOefellschaften des Westens gehör: unbe dingt dit .FranMn" von Indianapolis Jh? Vermögen beträgt $232,000. Herr Zohn Wocherist Präsident dieser aner rannt guten Gesellschaft und ist als Agent dn folgenden Gesellschaften hier thätig: Oritish Araerika. Vermögen $S00,000. Detroit F. & M. Vermögen $900.000 granklin, Ind.. Vermögen $232,000. erma American, N. V.. Vermögen $5,150,000. Die .Jranklm" hat ntcht nur billige Raten, fte Mt auch außer den regelmäßigen Raten, selbst bei großer yerkuften keinen. Aufschlag erfolgen, vr Hirrnan T. Vrand t. M Satt.Zk 4 Hl MN IKIaM HnaAK ftu IU votdleideubku Veraarbeiter tn Clav loonty. AbgeMfert in der Osfiee der Tribüne.) ZuUH qmttirt $U5,22 Emma Schell 1.00 Vngtnanar 0 Dit heute Z 136.72 Q nittnn g en. Brazil, 9. Juli IL59. Erhalte von der .Jndwna Tribune durte Zahlung NL. I. A. C raufe, Cek. Brazil, IS. Juli ,533. Erhalten von ter .Jadizna Tribüne" sünf'e Zahlusg 40. Empsaug, Eie unsern Dank sur Ihre moraUsche ud fiilaozlelle Unter ßünng. I. A. Crou se, Cek.
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Lohnherabseöuugeu.
Die in der Parry Manufacturing Comvanu angestellten Arbeiter haben sich einem Lohnabzug zu unterwerfen. Eine Anzahl derselben hatte bisher bei zehnstündiger Arbeitszeit $10 oder etwas darüber verdient. Dies erschien den Herren Fabrikanten zu hoch und sie haben eine Lohnskala eingeführt, wonach du ArbetUt nicht mehr alZ tzl.öO per Tag verdienen. Ueber die Lobnherabfktznng herrfcht zwar große Unzufriedenheit unter den Arbeitern, aber Herr Par,y fproch sich dahin aus, daß ihm dies gleichgiltig fei. In den Sarven Wheel Works wurde letzte Woche eine Lohnheradsetzung einge führt und die Arbeiter haben sich mit Re stgnotion in das Unvermeidliche gefügt. Man sieht, es wird schon immer dafür gesorgt, daß eS den Arbeitten dicht zu wohl wird. Pech. Die Pi'cnicS hatten gestern Pech, vollten sagen. Regen. Nachdem Morgens um 6 Uhr sich eine Wolke entladen, und die Sonne wiedkr ihr Recht behauptet hatte, glaubte man die Gefahr des Regens für den Tag abgewendet urd Viele machten sich zu einem Ausflug mit Frau und Kind auf die Beine. Die freinnige Sonntagsschule urd die Turnfchule deS Sozialen Turnvereins hstten ein Picnic auf Golden Hill arran girt und während die junge Welt schon Morgens hinauszog hatten viele Freunde der Schulen die Absicht, sich am Nach, mittig hinauSzubegeben. Aber der Mensch denkt, und der Teufel treibt manchmal sein Spiel. In der Mittag?stund verfinsterte sich der Himmel und gegen 1 Uhr stürzte strömender Regen herab, so daß an einen Ausflug nicht mehr gedacht werden konnte, und man nur froh sein konnte, wenn man sich im geschützten Hause besann. Diejenigen aber, welche schon Mor genS hinausgezogen waren, mußten das ganze unerwünschte Douchebad über sich ergehen kasien. denn Golden Hill bietet kein schützendes Dach. Als endlich die leeren Wagen dort ankamen um die bis auf die HautDurchnäß' ten abzuholen, trat man schleunigst den Heimweg an. Da. war ein Erzählen als die jungen Damen mit den einst weiß gewesenen Gewändern in der Turnhalle eintrasen l Der Vorrath welcher sich in den Körben befunden hatte war natürlich auch ganz zerweicht, aber so unangenehm auch die Situation für den Augenblick war. so schnell setzte man sich doch über dieselbk hinweg und am Abend trösteten sich die jungen Leutchen bei einem Tänzchen in der Turnhalle über die auSgestand?nen Leiden uns Freuden. Den Auöflüglern anderer Vereine ist eS natürlich nicht besser ergangen, denn geregnet hat eS im ganzen Umkreise und Schutz gegen den Regen findet man leider aus keinem der PicnicpZätze. obwohl solcher mit verhältnißmäßig geringen Kofien leicht zu schaffen wäre. Zl00 Belovaovg $100 Die Leser der .Jadiana Tribüne werden sich freuen zu erfahren, daß e? wenigstenS eine gefürchtet Kcankyeit giedk, welche die Wissenschaft in all ihren (Stufen zu heilen im Stande ist; Hall'S 5k , -tarrh Cur ist die einzige jetzt der ürnl, chen Brüderschaft bekannte positive Hut. Katarrh erfordert alS eine KonstitutwnS krankheit eine konstitutionelle Bedank, lung. HaQ'S Katarrh Kur wird innerlich genommen und wirkt direkt auf das Blut und die schleimigen Oberflächen deS Systems, dadurch die Grundlage der Krankheit zerstörend und dem Patienten Kraft gebend, indem sie die Konstitutio des Körper? aufbaut und der Natur in ihrem Werke hilft. Die Eigenthümer haben so viel Vertrauen zu ihren Heil, kräften. daß sie einbundert Dollar? Belohnung für jeden Fall anbieten, den sie zu kuriren verfehlt. Laßt Euch eine Liste von Zeugniffen kommen. Man adrelstre : F. I. Chenev & C o.. Toledo. O Von Drugisten verkauft, 75 C. uchertisck. Lessing'S Werke. 1. Band. Auf diese billige Volksausgabe der deutschen Klassiker sollte Jeder abonniren. Für 25 CentS den Monat kann man sich die Werke der d.'utichen Dichter in schönen Einbänden verschaffen. Ueber Land und Meer. Die überaus anip'echende Geschichte eine? zeitweilig auf den alten Kontinent zurückgekehrten deutsch -amerikanischen .Self mademan" ist unter der Aussteift : .Ein Sommer in der Schweiz, vollständig im 19 Folio-Hekt von .Ueber Lnd und Meer" (S'vttgort. Deutsche Verlaz?Anstalt) enthalten, das außerdem den Ansang eines Romans von köstlicher Frische und eine Fälle prächtiger litera rischer Gaben kürzeren UmsangS be, emiment künstlerischer Ausstattung bietet DaS alles für 20 Cents ! Excursion nach (kdteago nnd Mit waukee. $3 50 Rundfabrt nach Chicago. $3.50 Rundfadrt nach Milmaukee. Am Samstag, den 3 August um 6 Ubr 30 M.. Abends pünktlich. RetourickelS gut lOTaze. Auf der C. W. & M Bahn nach Benton Hardor. von da per Dampfer nacd Chgo. Näöere Jnformation bei Q H. Smitb, 152 Ost Wafhintnn Straße, oder C. . & M. Ticket-Oksice. 133 Süd Illinois Straße Smitb und B r nw n, CxkursionS-Azsnten. NiZnvsrmtkS Charles M. Halstead, Anbau an HauS Fo.153Map!e Str. $100. H. B. Fatou't, Stall an No, 373 Nord Tenntsiee Str. $100.
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eI,nuIteutHns u Indianapolis. 13. Juli 1889. A. C. Goodman an JndkarapoliS Water Co.. der östliche Theil der südlichen Hälste deS südöstlichen Viertels von Block 34. Twp. 16, R. 3. $2 900. I H. Clark an S. V. Hoddard. Lot 55 in ClarkS & OSgoodS listet Add. in West JndplS. $400. L. Hovland an R. A. Johnson, Lot 17 in Duncan'S Subd. und die östliche Hälfte des südwestlichen Viertels der Sektion 36, Tp. 16. Rang, .3. $2600. F. M. Smith an C. O. Vanlaningham.die östliche Hälfte des nordöstlichen Viertels von Block 4. 16. 5. 15. Add. $800. I. Feldpufh an F. Ganöderg. Lot 32 und 33 der Peru & Jndp'lS Eisenbahn Co. Süd-Add. $2.250. A. F. Resener an A. C. C. Resener. Lot 269 in SpannK CoS2 Woodlawn Add. $1.800. B. Aall an I. F. Jlack, Lot 22 in HaugS'S Subd., Block 22 der Holmes Westend Add. in HaughvMe. $1000. tln lu Oixfat" Criminalgericht. Michael Catn und Jame Hanrahan wurden wegen DiebstahlS auf je 1 Jahr Zuchthaus verurtheilt. Wm. Harmon. ein 14 Jahr alter Knabe war angeklagt, bei dem Dlebstahl mitgeholfen zu haben, aber der Richter ltkß ihn laufen. 3iijt0rrtctt John Langhan hatte gestern Morgen um 3 Uhr feine Wirthschaft auSgefegt. Die Polizisten Rastery und Schwab gelüstete eS gerade nach einer Heldenthat, bei der eS keine? HeldenmutheS bedufte, und verhafteten ten M rnn wegen Sabathschändung. Sein Prozeß wurde aufgefchoben. Der Blaurock Brrtt that sich gestern ebenfalls wieder einmal 6froo indem er den Barkk'p r von Jodn Hügel eifaßte, als dtifelde ein Cigarre verkaufte. Bruce nannte die? Sabzthfchäadung. Der Angiklagte bekannte sich schuldig und kam mit $1 Skrafe und Tragung der Kosten davon. Henry Rice war von dem Blaurock Weuick wegen SonrtagSverkaufS angeklagt. Der Blaurock hatte stundenlang auf der Lauer g:legen um den Mann ab,ufaffn. und als r schließlich Geld im Kasten klingen hörte, glaubte er den geeigneten Zütpunkt gekommen und trat ein. Rice und fein Partner Toni Bulach beschworen heute, daß sie die Einnahmt vom vergangenen Tag zusam mengezählt hätten und der Mayor sprach den Angeklagten zum großen Virdrusse deS Angebers Weirick. frei. Thomas Bowler hatte feine Frau geschlagen. $1 und Kosten. Fred. Strangmeyer, ein junger Bursche von 21 Jähren, hatte sein Mutter g schlagen, wosür er eine verdient' Züch tigung, nämlich $25 und Kosten und 10 Tage Hast erhielt. Der flctne Ttathns'd. Herr Wilhelm WilmS feiert heute feinen Geburtstag. Herr Gottlieb F. Blalch ist gestern gestarben. Frl Lena Piek, die Tochter deS Herrn W. I Pie! von hier und Hin öharle? Both von Clevkland werden am 25. Juli Hochzeit feiern. tz$ Der Condukteur David H Co,y welcher aus der C. H. und I. Bahn zmifchen hier und Cmcinrati thätig wa', ist an Blutvergiftung gestorben, welche dl.rch daS Ausziehen eines ZihneS erfolgt war. r Samstag Nacht wurde die Gre -cery der Gebrüder Hissong in Broad Ripple von Dieben gep!ünde,t. und einige Tag vorher wurden au Jackson & Sllvey'Z Laden ebendaselbst $70 in Geld und sür $150 Waaren gestohlen. t2r Als demokratischer MayorS Can didat wird neuerdings Col. I. B. Maynard genannt, während Joseph T. Ja' ning glaubt, daß er in sehr paffender Mann sür daS Amt deS StadtschreiberS wäre. S'lm Coy ist natürlich immer noch der Ansicht, daß er sich für das Wohl der Stadt aufopfern müsse und wird daher wieder als Candidat für den Board of Councilmen in der 18. Ward auftreten. Dom AuSlSNVt. Ueber die Neifefataltt ten eines englischen Gelehrten in de, Türkei schreibt man der Pol. Corr." auS Sofia, 16. Juni: Kürzlich weilte der bekannte englische Gelehrte Dr. Ml . ... ' W 1 W VfHI VW tHtIV w 9 9 W W W W Von Sofia aus begab er sich in Gesell fchaft seiner Gattin und eine? M. Allen, Sohn des Herausgeber des Manchester Guardian, über Köstenbil nach Mace. donien, um dieses Land als Tourist zu durchstreifen. Seitens der bulgarischen Regierung wurden demselben warme Empseblunaen nuteiaehen und tbatkch-
oans mn seiner emaylm yter unv veschLsttgte sich mit Studien im hiesigen Miif,um un i-f mtkanr c Nlblkatk-k.
lich 'hatten Me Relfenben, so lange sie In Bulgarien weilten, über nichts zu klagen. Per Präfekt von Köstendll gab ihnen mit einigen Gendarmen das Geleite bis zur Grenze. Kaum hatten jie aber Eski-Palanka, die erste türkisch, Stadt, erreicht, als ihre Leiden began neu. Der dortige Kaimakam wollte durchaus, daß sie sich nach UeSküb begeben, wo ein Gouverneur sich befindet, da die Reisenden aber alle Papiere in Ordnung hatten, weigerten sie sich dessen. Mehrere Tag hindurch wurden sie bewacht und gefangen gehalten, -man beschlagnahmte ihre Papiere, wollte ihr 'Kleider nach verborgenen Schriften durchsuchen und ließ fi die schlimmste BeHandlung erdulden. Sogar ein armer Bulgare aus Jstip, welcher die Engländer in seinem Haus beherbergt hatte, mußt dafür büßen, denn er wurde in'S Gefängniß geworfen. Endlich kam, dank den Bemühungen deS britischen Generalkonsuls in Salonichi, von dem bortigen General-Gouoerneur der Befehl, die Reifenden krtizulassen, und konnten dieselben nach Belieben ihre Rundreise . fortsetzen. Aber auch jetzt hatten sie unter den Unziemlichkeiten deö OfficierS zu leiden, der die ihnen beigeebene Escorte befehligte. Diese gingen so weit, daß der Ossicrer bei einem Re'gengusse den Mantel von Frau EoanS für sich in Anspruch nahm und erst auf dieDrohungen deS Herrn EoanS, her mit erhobenem Stocke auf ihn loSging, abließ. In Salouichi angekommen, erhoben die Reisenden bei dem dortigen General'Konsulate Beschwerde; dieselbe wird durch die britische Botschaft in Konstantinspel auSgetragen werden. Eine Pariser Wäscherin, Namens Anna Jacquet, hatte einen Geliebten mit Namen JuleS RetrouvS, der derselben Profession oblag wie diese, indessen um ein paar Jahre jünger war. LluS dieser Ursache mochte obl die nicht mehr jugendliche Wäschenn einigen Grund zur Eifersucht aehabt haben. Diese Eisersucht machte sich aber vor ein paar Tagen in einer schrecklichen Weise Luft. Nimm Dich in Acht, Jules," warnte die resolute Wäscherin öfter, wenn Du es nicht bleiben laßt, mit meinen' Arbeiterinnen schön zu thun, werde ich Dir in Deinen Bauch ein Knopfloch schneiden." Und die eifersüchtige Megäre hat ihre Drohung gegen den galanten Wäscher auf eine fürchter, liche Art wahr gemacht. Als Jules an einem Abend von einem Balle heimkehrte, auf dem er sich mit einer bei Anna Jacquet beschäftigten ländlichen SchSnen sehr gut amüsirt batte, suchte die zürnende Wäscherin mtt ihm Händel. Zules erwiderte in aller Ruh mit Spottereikn. Dieselben sollten ihm aber schlecht bekommen, denn die Wüthende bewaffnete sich mit einem langen Messer, stürzte sich auf ihren Gellebten und stieß ihm daS Mordinstrument bis an das Heft in den Leib. Da durch den Stoß die Hauptschlagader durchschnitten ward, trat der Tod des Unglücklichen durch Verblutung fast augenblicklich ein. Die Mörderin schien über ihre grauenhafte That nicht die mindest Reue zu empsinden, als sie mit der Leiche confrontirt urKe. Zu dem Feste der i'rir nerung an den Schwur im Vallsaale" fuhren den 20. Junr die Minister Spuller, Theoenet und Far)e nach Versailles, wo sie sich, vom Bürgermeister empfangen, begleitet von einer Eskorte Kürasfire, zum Rathhause begaben. Dort wurden sie von Abgeordneten bemillkommnet und nahmen die Begrüßung der Civil- und Militärbehörden entgegen. Der Präfekt von Seine et Oise, Barveton, betonte bei der Vorstellung der Beamten ihre Treue und Anhänglichkeit an die republikanischen Einrichtungen. Sodann bewegte sich der Zug zu Fuße zum Ballhause, wo der Senator Lafayette, ein Enkel des berühmten ZGenerals der Revolutionszeit, an die hisf rische Vedeutung des TageS erinnerte und zum Schluß meinte: Ueber die Vergangen, heit solle man die Gegenwart nicht vergessen, sondern sich fest an d'e republikanische Regierung anschließen und an ihren Präjldenten, dessen Lob er nicht zu preisen brauche; es sei fest in Aller Herzen eingeschrieben. Mit aller Energie solle man die Leiter der öffentlichen Angelegenheiten, stützen; wenn jetzt Alle fest zusammenhielten, würde man bald die Machtlosigkeit der Feinde der Republik erkennen. Hierauf erwiederte Thevenet, gleichfalls an die Bedeutung von Versailles für die Geschichte Frankreichs und den Schwur im Ballsaale anknüpfend. Er führte dann Michelet an, welcher die Nichterfüllung der damals gegebenen Versprechen beklagte; ein neuer Aufschub fei das Kaiserreich gewesen; erst die dritte Republik habe das begonnene Werk wieder aufgensmmen und werde es nicht wieder fallen lassen. Die Erhebung de, Vaterlandes, die Volkserziehung, die Theilnahme des Volkes an der Regierung, die große Verbreitung aller Fortschritte: da fei die Bilanz der so oft geschmähten Parlamentkversammlungen, welche die wachsamen unh nothwendigen Wachter der Volksfreiheiten seien. Aber noch lange sei nicht. Alles gethan; die Rcpublick allein könne die Freiheiten gewah ren, welche die großen Ahnen von 1789 hix das Vaterland ersehnt hätten. In diesem historischen Saale fordere er die Anwesenden auf, einen neuen Eid zu schwören, fest zusammenzustehen gegen Die, welche die Errungenschaft deö JahrHunderts zerstören und Hand an die so theuer erkauften Freibeiten legen wollten. Nach Schluß der offiziellen Feier fand em Bankett statt, wober Minister Spuller in einem Tnnkspruch erklärte: ohne die Revolution gäbe -es kein Frankreich und Frankreich sei die Republik.
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