Indiana Tribüne, Volume 12, Number 290, Indianapolis, Marion County, 9 July 1889 — Page 1

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23 Millionen Franken Kill die Schweiz für Anschaffung von Gewehren ausgeben. DaS ist eine ganz paffende Antwort der NepubliI auf die Anstren gungen der vereinten Despoten von Deutschland, Oestreich und Rußland. Ueber den verstorbenen Hasenclever schreibt daS Philadelphia Tagblatt: Der Hauptzug seines Charakters war Jovialität. Er war nicht ein so briUan ter Redner w:e Bebel es ist, nicht ein so gedankenreicher und tiefer Sprecher wie Liebknecht, aber er war ein gemüthvoller, jovialer, volkstümlicher Mann, der ohne große rhetorische Kunst in schlichter und dabei doch eindrucksvoller Weise zum Volke sprach und mit ihm in kamerad-schaftlich-gemüthlicher Weise zu verkehren liebte. Daher seine Popularität. Hunderttausende von deutschen Arbei tern in Amerika kannten wohl Hasencle der persönlich. War er ja doch ein ganzes Vierteljahrhundert lang einer der un ermüdlichsten Vorkampfer der Volkssache, für die er in allen Theilen unsere? alten Vaterlandes in taufenden von Reden eingetreten ist. Der Schreiber dieser Zeilen kann seine Popularität unter den Volks maffen nicht bester darthun, als durch den Hinweis auf die unzähligen Briefe, die in Leipzig um die Zusendung von Rednern eintrafen und deren Schlußrefrain häufig lautete : Schickt uns Hasenclever ! Es ist, als ob eine Ahnung seines ent schlichen Schicksals ihn in der letzten Zeit beschlichen hätte, denn wenige Wochen vor seiner Erkrankung dichtete er daS so! gende, angesichts der eingetretenen Katastrophe geradezu ergreifende Gedicht : Schöner Tod. So wie der Rose in des Sommer Glüh'a Durch heißen Sonueukuß der Tod derUeh'a ; S wie den Lilieukelch als Todtenschcein Der Schmetterling aussucht im Abendschein; Wie in der Nacht liebdoäe Arm hinsiutt Der möde Tag, so wie ein Lied derllwgt, So wie der Stern derlifchet in den Hötz'n So wünsch' ich mir den Tod, so rein und schön. Es wird unsern Lesern höchst gleichgiltig sein, ob Sullivan oder Kllrain ge Können, dennoch wollen wir erwähnen. wenigstens um die Neugierigen zu befriedigen, daß von den beiden rohen Kerlen, die sich für Bezahlung und zur Befried i gung amerikanischer Rohheit und der Wettlust gegenseitig verklopften, Sullivan Sieger blieb. Ein solcher Faustkampf steht ganz und gar aus einer Stufe mit Hundtkämpfen und Hahnenkämpfen und die rohen Klopffechter sinken in der That zum Vieh herab. Nicht minder ekelhast ist daS Interesse, welches ein solcher Faustkampf bei den Amerikanern hervorruft, ein Interesse, das so stark ist, daß nicht einmal der Gouvernör mit dem Aufgebote von Miliz ein solches Vergnügen" verhindern kann. Ein solch roher erbärmlicher Sport findet Anklang bei derselben Klage, welche mit scheinheiligem Augenverdrehen die unschuldigen SonntagSvergnügungen der Deutschen unterdrückt. Pfui Teufel! Interessant ist in Verbindung mit die ser Sache ein Leitartikel des heutigen Journal". ES nennt den Vorgang "älsZustlns ' und meint eine englische Bulldogge wäre mit jedem der beiden Klopffechter fertig geworden, und wäre dctnn nicht einmal der Meinung gewesen. daß sie etwas VevundernswertbeS ae than. - CÄ& .Journal" kommt zu dem Schlüge, daß in der menschlichen Natur noch sehr viel von der Bestie stecke. Dasür aber, daß daß genannte Blatt all die Einzelnheiten des brutalen Vor ganzes druckt, entschuldigt es sich damit, daß eine Zeitung sich nach dem Geschmacke der Leser richten muffe und nicht besser sein könne, als der Durch schnittSleser. Wir sind gewiffermaßen im Zweifel darüber, ob diese Sottise schlimmer für die Leser oder für die Zeitung ist. Aber jedenfalls wird durch dieselbe vollauf der Charakter der kapitalistischen Preffe ge kennzeichnet. Ob daS, was sie schreibt, gut oder schlecht ist, ob eS die Sitten bef sert oder verroht, ob eS nützlich oder schädlich, wahr oder falsch ist, ob eS auf klärt oder verdummt, ganz einerlei; das Geschäft ist die Hauptsache, man will so viel Blätter wie möglich verkaufen. Man kann dreist behaupten, daß die Verrohung des amerikanischen Volkes, die Kc?ruption m der Politik, die xesktionSre

Stellung der Arbeiter zum großen Theil auf das Conto der charakterlosen Presse zu schreiben ist. Es ist bekannt, daß während man in Deutschland vorgiebt, , die Sklaverei in Afrika bekämpfen zu wollen, in den deutschen Kolonien daselbst Sklaven gehalten werden. Natürlich versucht man dieS zu vertheidigen und der Korrespondent der

Kölnischen Zeitung schreibt darüber von Sansibar : Durch Onkel Tom's Hütte" und andere sensationelle Erzählungen sind wir einigermaßen daran gewöhnt, die Sklaverei als den Inbegriff aller Scheußlichkeit ten anzusehen. ES bedarf deshalb schon eineS längeren Aufenthalts in tropischen Sklavenländern, um unS zu überzeugen, daß, so verwerflich auch die Sklavmjag den sind, die im heutigen Afrika übliche Form der Sklaverei nichts weiter als eine von der europäischen verschiedene, und zwar in mancher Hinsicht mildere Form der Arbeitsleistung ist. Dkehr als neun Zehntel aller Sklaven von Sansibar oder von Kamerun würden, wenn man ihnen die Freiheit anböte, die sorgenlose Skla verei vorziehen. Wer ehrgeizig ist und thatsachlich sind es bloß die Ehrgeiz! gen, die sich loskaufen kann, so wie in Sansibar oder in Kamerun die Verhält niffe liegen, bei mäßiger Energie unschwer den zum Loskauf benöthigten Privatbesitz ansammeln. Giebt es doch ebenso wie in Kamerun auch in Sansibar der Sklaven nicht wenige, die selbst wieder Sklaven halten. DaS LooS unserer deutschen oder gar (!) der englischen Fabrikarbeiter würde wohl kein einziger dieser angeblich so beklagenswerthen Sklaven gegen sein eige neS einzutauschen gewillt sein. Es ist mir noch kein urtheilsfähiger Forscher vor Augen gekSinmen, der nicht bei längerem Aufenthalt in tropischen Sklavenländern eine von der in Europa herrschenden gänz lich verschiedene Ansicht über die Sklave rei gewonnen hätte.". Der Inhalt des Vorstehenden ist wirklich bemerkenswerth. Wenn Sozialisten, oder andere Arbeiterführer von Lohnskla verei reden und die Lage der Lohnarbeiter mit der Lage der Sklaven vergleichen, so pflegt man daS gewöhnlich als Demago gie zu bezeichnen. Hier aber haben wir daS merkwürdige Zugeständnis daß kein einziger der afrikanischen Negersklaven das LooS des deutschen oder englischen FabrikarbeiterS eintauschen würde. Die Arbeiter mözen sich einen VerS darauf machen. Die .Kölnische Zeitung" aber hätte daS Zugeständniß noch vollständiger machen können. Sie hätte noch hinzufügen sollen, daß der afrikanische Eingeborene sich nicht einmal in die für europäische (und also auch für amerikani sche) Arbeiter beneidenswerthe Lage begiebt, weil er überhaupt nicht für Andere arbeiten will, und deshalb dazu gewaltsam gezwungen werden muß. DrathnachrtHteu. Wetteraussichten. f Für Jadlana k Schönes, varmeS Witter. Höherer Blödsinn. Busfalo,S.Jull. Die Temperenz Union für Weiber hat beute den sammt lichtn Geistlichen eine Deputation ihrer zungengewandtesten Mitglieder auf den Hsl geschickt, un dasür zu agltlren, daß die Geistlichen beim Abendmahl statt de W eineS Syrup gebrauchen möchten ! Diese Deputation hat jedoch wenig Ge gtnliebt bet den Geistlichen gesunden; einige der Letzteren erklärten die Agitation für Anmaßung und Gotteslästerung. Der Cro n tn - Mord. Bussalo, N.V.. 8 Juli. Htute Nachmittag fand Cha. B. Smith einen vzn Waffer durcheichten Bcitf am Ufer der 3. Straken-Jnfel, datlrt vom 20. Mai und mit unterzeichnet. Der Brief besagt, daß Schreiber gehol fen hat. in Chicago jenen teuflkchen Bit rathet und Spio E. Sei Seite zu schaff ken. und daß er jdt auS Reuk über die That Selbstmord begehen olle. WaS dem Brief Nachdruck verleiht, ist der Um stand, daß man thatsächlich am 27. Juni i der Nähe einen halb verwesten Leiche nam aus dem Waffer aufgestcht hatte, welcher ohne Feststellung der Perlön llchkeit iu DrummondvMe beerdigt wurde. Ott DaUl. Kriegerisch. Wien. L. Juli. EI wird berichtet, daß fünfzig kusfisch,Olsiziere Braila aus dem Wege nach Serbien pasftrten. 88

verlautet auch gnüchiveise, daß Rußland Kriegsmaterial nach Neno in Äeffarablen und an die Mündung dex Donau geschickt habe. Beinahe ein Unglück. Berlin. 8. Juli. Die Aelse des Kaisers nach Norwegen hätte beinahe ein unglückliches Ende genommen. Als der Kaiser den Buar Gletscher besichtigte, löste sich eine Quantität EiS lo und ein Stück

traf ihn an der Schulter und warf ihn nieder. Die Verlesungen sind jedoch nicht gefährlich. Ein Sieg der Sozialisten. Pari. 8. Juli. Bei der Nachwahl in Ektte trugen die Sozialisten den Steg über die Boulangisten davon. Von S a m s a. Avia. Samoa. 22. Juni. Der Oceandampfee Alamtd legte heute in Aptaan und nahm S. Olftiiere und 60 Mann der BundeSkregatte .Trenton" an Bord, welche der Dampfer .Rockton hiergelassen hatte, al? er im vergangenen Monat 450 Mann nach San Francisco mitnahm. Idmira! KPberly mit seinen beiden Stabsoffiziere, Lieutenants Rittenhaus und Merilam, r.tbg fünf Matrofen werden ia Ap!a bleiben. Der Admiral sagt, daß di Regierung bei Erlaß ihrer Anordnungen wahrschein lich annahm, daß das BundeSkriegSlchig .Alert" hier angekommen sei; da aber kein amerikanisches Schiff im Hafen sei. so habe er keine Lust, den Ort gänzlich sich selbst u überlassen, ör will warten, bis daS Kriegsschiff ankommt, um dann dieses zum Flaggenschig zu erklären. Lieut. Graham las den Mannschaften sosort nach Eingang der vom Dampser .Mariposa Überbrachten Poft die Re gierungidipesche vor, nach welcher sie noch diese Woche sich zur Heimkehr rüsten sollten. Nach Ankunft der .AlaBUDa" wurden Mannschaften und Gkpack an Bord geschafft und Hunderte von Ein geborenen in Kähnen sagten den Leuten ein herzliches Lebewohl. Die lebten 6 Wochen auf Samoa sind ruhig verlaufen. Anfangs Mai kam S zu einem Waffenstillstand und damit zog wieder der Friede in'S Land ein. DaS einzige hier ankernde Kriegsschiff ist daS deutsche Kanonenboot .Wolf", welche am 16. Juni auS Neuseeland hier ankam. DaS einzige während deS OrkanS gerettete amerikanische Kriegsschiff, die .Nipflc. ist nach Honolulu abgesegelt, um ihre Havarie auSbeffern zu lassen Ein unangenehmer Votfall hat hier diel böses Blut gemacht. Zoei Makroseit von der .Trenton" besuchten eine von einem Deutschen NamenS Boigt geha! tene Kneipe, als ein Revolver, den Voigt in der Hand hielt, sich zufällig entlud. und so unglücklich, daß der Schuß einen der Matrosen, Namens Bernhard Rick lin. todt niederstreckte. Voigt ward vor läufig in Hast gehalten und der deutsche Consul sodann in Kenntniß gesedt. Vom Staatsdepartement in Wafhing ton traf kürzlich eine Sendung von stl bernen und goldenen Uhren im Werthe von etwa N.100. sowie $3 900 in Gold münzen an Consul Blacklock ein. welche dazu bestimmt sind, als Belohnung unter die Eingeborenen vertheilt zu werden, welche sich hauptsächlich bei dem Ret tungSwerk während des Orkans hervor gethan haben. Ofstzielle Nachrichten über daS New! tat der Berliner Conseeenz sind hier noch nicht eingetroffen. GältjetuötiOtfti Angekommen in ; Stettin: .Slavonla" von New York. Glasgow. .State of Pennlyl vania. Southamvton: .Fulda" von Nork nach Bremen. New York: .Seavia vqn Liver p:ol; Eid" von Bremen und .State of Georgla" von Glaßgoy. London? .Rhynland" von New York nach Antwerpen; .Helvetia- von New Bork. Liverpool: Die .Alaska fuhr heute ab. San Francisco, Cal.: Der Dampfer .Maltas scheiterte auf der Fahrt von Melbourne nach Auckland. Der Zahlmeister und der Koch ertranken. .The Kahn Tailoring Company os Indianapolis ließ sich mit 55000 Ka vital inkorporiren. 3 John Haley wurde heute von SheriffSbeamten auf Besehl der Grob geschworenen derhastet. tZT Georg, Walter dachte, .haust du meinen Juden, hau ich deinen Judenund verklagte Rudolph Böttcher bei SquireFeibelaagn. wegen HeranSsorde rung.

WanLsagnug. Der Qirncü isthood rauch 745, Order sf Jroa Hall-, welch mir khnnd mein, lang, rank. t)U ineink Unterftützung t so ,xlxte. Weis be hlte, sag ich hienutt meinen y,radl'chn ane. Sri Tyrljlia Leu. SeunVslenthUtt ans Auktkonk Lot 46 i Z5arto's ubdlvlflo von Out.Lot 115

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