Indiana Tribüne, Volume 12, Number 289, Indianapolis, Marion County, 8 July 1889 — Page 1
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Amerikanisch er Sport. Baltimore, 8. Juli. Eine Spt zialdevesche US .American" theilt Mit. daß Sullioan gesonnen habe. yattie.soille. Miss., 8. Juli. Kttraw und Sullivan mürben verhaftet. Der Peekskampf wird stattfinden, sobald Bürgschaft gestellt ist. Ntw Orleans, 8. Juli. Zuver läZstgt Nachricht von Richburg. Miss.. meldet, dab Kilrain und Sulliuan ver MU VUkdkN. ehe dkk Faustkamps bt und taö ihnen nicht erlaubt wird. nach Lsuistana zurückzukehren. Der Prizefight. Neu, Orleans. 7. Jilli. Der Jaustkamds zwischen Sullivan und 8iU rain soll in Richdurg. in Miistsstpvi. 103 Meilen von hier stattfinden. Extrazüge aus der Queen & Crescevt Bahn sollen dahin abgehen. Der GouvernSr von Louistana sowohl, te der Gouverneur von Mtsfif stppi baden Miliz aufgeboten, um den Prizefight zu verhindern. Strakenkampk und Arb iter Unruhen. Duluth. Minn.. 7. Juli. 1,500 Stroßenardkiter, welche vor einigen Ta gen die Arbeit einstellten, rotteten sich gestern Nachmittag zusammen und griffen die Volttti mit Steinen und Kaüvveln K,p, e.,. z.. .e.. an. so das dttselbe von ihren Revolvern Gebrauch machen mukte. Zwei Streiker wurden aus der Stelle getödttt und meh rere schwer verwundet. Die Miliz ist einberufen und ist jetzt aus dem Marsche nach dem Schauplatz der Unruhen. Später: AIS Polizei heute Nachmit. tag 4 Uhr an 17. Avenue und Michigan flraße zum Schutze von Arbeitern an dem Abzugskanal aufgestellt war, griffen Streiker von der 20. Avenue und der 15. Ave. sie mit Knüppeln und Steinen an. ES kam zu einem förmlichen Gefecht; die Streike? schossen' zuerst, woraus' hie Polizisten von idren Gewedren Gebrauch machten und nun ertönten von beiden Seiten Salven aus Salven. Nach den ersten Schüssen war eine kurze Pause ein getreten, als wären die Kämpfenden selbst vor den Conskquenzen ihrer Handlung? weise erschrocken. Dann wurde aber von 4-5 Uhr ununterbrochen amuert; sosort getödtet wurden nur drei Personen. dagegen wurden an 15 Personen aus bei den Seiten mehr oder weniger schwer verwundet; zwei Personen, welche Neu gierde nach dem Kampfplatze getrieben hatte, mußten dafür mie ihrem Leben büken. Um 5 Uhr 30 Min. traf Miliz aus dem Schauplatze der Unruhen ein; Compag nie K vom 2.-Regiment ging mit gefall tem Bojonett aus die Streik? vor; der Mayor hielt vom Trottoir an Michigan Straße eine Anrede an die Leute und forderte sie auf, auseinanderzugehen ; doch half das nichts. Miliz und Polizei gingen nun nochmals vor und zerstreuten die Aufrührer nach ollen Richtungen; um 6 Uhr war der Platz gesäubert. Mindestens 35 Menschen haben zum Theil tödtliche Berlktzungen durch Baso. nettstiche eZc. erhallen. Füns von den Rädelösädrern wurden verhastet. 4G00 Arbeiter waren bi zum letzten n den den Swßen- und Ca nalbautkn beschälten und erhielten $UX) Taaelobn. als 15C0 streikten, um 25 Cts. t x... . . Isis kr I traktoren hatten das ver eigert und seit jjli. dcuu uumu n im mUvUAtuvift uii kuii dem sind die StreikerS täglich durch die Straßen gezogen. tt andere Arbeiter zu veranianen. n lonen anzusazueken ; schließlich zählten sie 2500 bis 3000 Mann. Da allerhand Gerüchte über einen seitens der Streiker beabsichtigten Angriff cur sirten, hatte die Polizei umfassende Vor sichtSmaßregeln getroffen. Nachmittags nach 4 Uhr erfolgte dann der Angriff wie bereit geschildert. I "ueryano zeruozie in ezug aus oe abstchtigte Brandstistungen. Anwendung cm n m ii. f m r I von Dynamtt u. . v. find im Umlauf. Die Polizei beabsichtigt morgen, Dense I nigen, welche arbttten wollen, Schutz zu gewähren und man besuchtet, daß ditö I M,,raffna ,u eiteren RuKegSrun? giben wird. Umzüge sind verboten wor. den. 0t üabtl Aus Deutsch land. Berlin,?. Juli. Fürst BiSmarckS Depeschen an den deutschen Gesandten in Äern. die der .AeZchSanzeiger- am Don nnstag publizute, sind daS Vorspiel zu einem allgemeinen Gehetze in der otsiziösen Presse gegen die Neutralität der Schweiz gewesen. Die Absicht des Reichskanzler als er jene Depeschen veröffentlichen iUh
vaS, wk man zuerst annahm, nur sein Vorgehen gegen die Schweiz rechtfertigen sollte, läßt setzt jene Depesche, worin er sagt, wenn die Schweiz weiter Revo lutionören gestatte, den innern Frieden und die Sicherheit des deutschen Reiches zu bedrohen, wüeden die Mächte ersucht werden, die Neutralität der Schweiz in Erwägung zu ziehen, als sehr ernst ge meint erscheinen. ES ist daS keine leer Drohung ! Unterhandlungen mit der österreZchi
schen und italienischen Regierung haben dazu geführt, daß beide eine identische Politik adoptltt haben, um die Schweiz zu zwingen, der Forderung der deutschen Regierung, daß die Gesetze betreffs der Ausnahme von Flüchtlingen revidirt würden. nachzukommen. Die Eknennung eines neuen GeneralanwalteS in Bern zeigt das Bestreben des BundeSratheS. die Gesetzgebung in der von Fürst BlS marck gewünschten Richtung zu a-nen diren. So dürste der letztere sebr wahr scheinlich seinen Zweck direkt erreichen. Drohungen der Offiziösen Jene Depeschen haben aber noch eine Bast? für weiteres Vorgehen: Einige offiziöse Blätter entdecken, daßdie Existenz der Schweiz, selbst wenn die Anarchisten, welche nach der Erklärung des Reichs kanzlerS ungehindert tn ihrem Bestreben in Deutschland Unruhen zu stiften seien. vertrieben würden, doch eine Quelle der Beunruhigung sei. So dringen z. B. die Bambergee Nachrichten- einen Ar tikel. der im Ernst zu beweisen sucht, daß die Schweiz garkeine Exstienzberechtigung besitze. Sobald gewisse Aenderungen in Europa eintreten, müßten die deutschen Cantone von Deutschland und die italie Nischen von Italien annektirt werden. Diese Ideen sind vorlSufi., rein akadt Mischer Natur, bergen aber große Gefahren in sich. Heute Abend auS Bern eingetroffene Nachrichten beweisen, daß die dortige Re gierung sich aus alle Eventualitäten bereit machen will. Der BundeSrath hat beschlossen, in Anlehen von 25,000000 srcS. aufzunehmen, um Gewehre für daS Heer zu kaufen. Sin Syndikat von Banken, an der Spitze die Schweizerische Notionaldank, wird da? Anlehen aus den Markt bringen. Abgesehen von den osfiztellen Kreisen, herrscht in Deutschland nur Sympathie für die Schweiz und hofft man. daß die bestehenden freundschaftlichen Verbin düngen nicht gestört werden Die .Köln. Ztg." erklärt, der Kaiser habe während seines kürzlichen Aufenthalts in Süd deutschland mehrmals feiner Achtung und Bewunderung für die Schweiz Ausdruck gegeben, die Differenzen bedauert und die Ueberzeugung ausgesprochen, daß sie bald beigelegt werden. , DaS Centrum und dteWahlen. h Die av. den 6. August d. nach Fulda einberufene Conserenz des preußischen EpiScopatS geht den Wahlcongressen, welche das Centrum in München. Köln und anderen'Oeten abhalten will, vor aus. Die Bischöfe werden die allge meine Politik der Partei der Regierung gegenüber am Vorabend der Wahlen diS kutiren. Die Beziehungen zwischen dem Centrum und der Regierung find durch Fürst BiSmarck'S Eingreifen bei der Ernennung geistlicher Würdenträger ge stört ; wie zum Beispiel durch die Zurück Weisung aller om BiSthumS-Capitel in Münster präsentirten Candldaten für den dortigen Bischofssitz. In katholische Kreisen ist man über zeugt, daß Fürst Bismarck .sich einen diplomatischen Bischof ausgesucht habe und versuchen wolle, den Vatikan zu ver anlassen, die Rechte des Capitels, einen Bischof zu wählen, zu ignorinn. Die sür München beabsichtigte katho lischt Conareß bat hauvtsöchlich den Zweck, die Partei im Süden zu organi stren ; die Führer d,3 Centrum sind sich der Thatsache bewußt, daß. während die Katholiken in einer Anzahl von Wahl bezirken der Zahl nach die Mehrheit bil den. doch die Minderheit den Vertreter erwählt. Die Streiks verschwinden allmälig; Hunger zwingt die Streik zur Uebergabe. In Be? lin haben 3000 Maurergesellen am Mitt woch die Arbeit wieder ausgenommen ; die Anstreicher haben ein Komite ernannt, das mit den Meistern verhandeln soll. Die Polizei muß die auS der Provinz kommenden Arbeiter gegen Angriffe der Streiker schützen. Die zur Untersuchung deS Gruben streik ernannte Commission hat berichtet, daß die von der Regierung ausgestellten Bedingungen zur Wiederaufnahme der Arbeit günstig für die Arbeiter sind. Doch wird die Untersuchung noch weiter sortqesetzt. Wie die .Nordd. All. Zeitung wich. tet. ist Fürst ViSmarck dasür. daß riesige KohlendepotS errichtet würden, um im Nothfalle die Fabriken mit FeunungS Material zu versehen; der Plan invol-
virt eine Verbindung aller Industrien, um sich gegenseitig 'gegen Kohlenmangel zusichern. D it Lag ß in Afrika. Wegen der Beschlagnahme deS Dam pferS .Neara- von der PeterS'fchen Ezpe ditlon haben Verhandlungen zwischen dem Komite zum EnUatze Emin BeyS und Gras Herbert ÄiSmarck stattgtsün den ; daS erstere verlangt von der Regie
rung, das t gegen vas vorgehen des britischen Admirals protestiren tollte, mi Graf Herbert abe ablehnte. Die .Kölnische Zeitung" giebt zu. daß die Beschlagnahme deS Dampfers unter der Blockade gerechtfertigt fei, spricht sich aber sehr scharf über die wirklichen Mo tlv: der Beschlagnahme auS, indem sie hinzufügt, die Expedition sei gegen Eng landS commercielle Interessen und solle auch den Handel der englisch-afrikanl schen Albert S: Victoria Nyanza Co. mög list abzuleiten versuchen. Dieses feind liche Vorgehen werde Deutschlands An sehen in Sansibar und längs der ganzen Küste schädigen. DaS Blatt spricht seine Verwunderung auS, daß der englische Admiral die deutsche Expedition zurück halten durste; als Revanche könnte ein deutsch, KeiegSschiff nach der Mündung deS Zambese gehen und Schiffe vegneh men, welche Waffen für die englische Ge sellschast bringen. F Der Fall der Bastille. Paris, 7. Juli. Der Jahrestag der Erstürmung der Bastille wird großartig gefeiert werden. Ein Riesenumzug wird stattfinden und die Illumination vud alles bisher Dagewesene übertreffen. Auf allen öffentlichen Plötzen werden Feuer werke abgebrannt werden. Die Theater n e 'den frei für Jedermann sein. ES wird die großartigste Feier werden, die noch je in Pari? stattgefunden. - . - SssucheStu Angekommen in New York: .Aller von Bremen; .Rhaetia von Hamburg; .Britanic" von Liverpool; .Furnessia von GlaS go ; .La Bretagne- von Havre. , Liv e rpool .Baltimore von Bal t!more;".Jowav'Sn' Boston? .Auro mla von New York; .Britisch Prineeßvon Philadelphia; .Lord O'5keil von Baltimore. Die .Alaska", welche gestern nach New York adsuhr, kehrte mit defekter Ma. schinerle zurück. Havre: J2i Bourgogne" von New York. Deutsche Lokal - Nachrichten. Großherzog thum Baden. f Die bekannte Schauspielerin Herr, kiette Wabel vom Hoftheater in Karls ruhe. Das Heer'sche Modell für ein Denkmal Kaiser Wilhelms in Heidelberg ist nunmehr fertiggestellt. Dasselbe wird die in Erz gegossene Büste des Heldenkaifers auf hohen Granitobelisken zeigen ; auf den Stufen des Sockels erhebt sich eine allegorische Figur, die aus die Errichtung des deutschen Kaiserreichs hindeutet. Kürzlich spielten die beiden jungen Kaufleute Kopf und Weißkops von Jchenheim, beide Nachbarn und gute Freunde, mit einem Teschingewehrchen. Plötzlich krachte ein Schuß und Kops siel tödtlich in die Brust getroffen zusammen.Der Direktor Schatti der AktienSpinnerei und -Weberei in Offenburg ist wegen angeblichen Verbrechens wider dtt Sittlichkeit verhaftet worden. Die Hinrichtung des Arbeiters Ada, Mörder deS Dekans Förderer in Lahr, wurde von Wafenmerster Burkard auS Endmgen n Ottenburg vollzogen. Ada sprach wat) rend des aanzen AkteS kein Wort. Uedri genS war er vollständig gleich giltig gegen Alles und derart abgemagert, daß man glaubte, er müsse zur Guillotine getragen werden. Er soll nur noch 60 Pfund gewogen haben. Seinen Trotz gegen die Geistlichkeit hatte der Mörder chließlich abgelegt, Prediger Neuschling gab ihm auf dem letzten Gang das Gelerte. Die landwirthschastlichen BezirkSvereine Waldshut und Jestetten haben sich zu m.r rt rr r ' r. ! einer leyzucor-enoszenscyasl veremigr. AuSderRheinpfalz. Wegen SittlichkeitSoerbrechenS wurden in Haßloch der Schreiner Lind, der Schlosser- Scheurer und der Cigarrenmacher Reif verhastet. Bürgermeister E. Goßler von Frankenek hat die Ruine Apventhal für den psawichen Verschone rungsverein um die Summe von 300 M. erflelaert. Ern Jagdbefiher rn Rum dach fand auf dem AdelLbera die Leich des seit L Jahren vermißten 50 Jahren alten Gemeindedieners I. Friedrich. Die Lerche soll noch kenntlich sein. Als man den Mann s. Z. vermißte, suchte die ganze Gemeinde den Wald und die Bere der Umacaend ab. fand ibn aber nickt. - - Der BSjeraeselle Johann Bauer oz ' C ill,.t. .- ' li.. ' - hinten roolere m vermlllkls ixi mr fi..ir. ? yr t; rvvtverzcouszes, ccu seme cueexc, cic Fabrikarbeiterin Charlotte Espenscheid aus angschwener sich ertränkt hatte; ver Wagner Jakod Wittner auS Göll heim hat sich erhängt und der ledige Bier braun Franz Geenen aus Rodalben be ains Selbstmord, indem er sich die Gä
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Delikatessen 1 D- ö H. MaeUea 00 Oa cJakdilnatonSr. gtt ourHZchnitt. Der Sosn des Fabrikarbeiterö Martin Nagel rn Friesen? heim erlitt tödtliche Brühwunden; ertrunken sind; der Sohn des TagnerS Heß vom Hemöhof b. Ludwizshasen, der Sohn deö Oekonomen Gölzer in Mitteldach und der ledige Schmedegeselle JohanneS Huber aus Steinfeld: der Sohn des Schlossers Weber in Kaiserslautern und der Maurer Hack aus Spever irachen das Genick ;' dS Kind deS AckererS Johann Kirch in Morlautern wurde todtgefahren und der 12jährige Julius Graf aus Oberstaufenbach vom Blitz erfchlagen. Provinz Hessen-Na ssa u. f Der dem Centrum angehörige Landtagsabaeordnete sür den Wahlkreis Hünfeld-GerSfeld, AmtSgerichtS-Seere-tär Schmitt in Balten. Wegen Untreue und Unterschlagung von Mündelgeldern erhielt der Landmirth Christian Bail von Bottendorf eine vierwöchige Gesängnißstrase. In Mülheim a. d. N. hat sich der Elektrotechniker Jean Stieglitz aus Cassel und in Oberlahnstein der Müller Schuckhard erschossen ; in Marburg hat sich der Arbeiter Anton Heitwolf durch Erhängen ' entleibt. Ertrunken sind : in Cassel zwei Maurergesellen und in Ungedanken der Sohn des Arbeiters Bubenhagen ; durch unglücklichen Sturz kamen zu Tode: der Arbeiter Weil aus Bergen, der Ardeiter David Rorsch aus Caub und in Neustadt der Müllersohn Carl Glüber; in BerkerSheim .wurde die Frau Anna Steinmetz, geb. Wagner, vom Blitz getödtet. Braun schweig. Anhalt. Lippe. Waldeck. Dem Kaufmann August Bock, dem Schornsteinfeaermeister' Äabert, dem Schneidermeister Karl Knackstest und dem Kaufmann Karl Schünemann, sämmtlich in Wolfenbüttel, wurde da Ehrenzeichen für langjährige treu geleistete Dienste in der Feuerwehr verliehen. Selbstmord durch Erhangen begingen: der Gemeindediener Hotopp aus Mainholzen und die Leibpachterin Wittwe Potthaft in Talle. Ertrunken sind der Schreinergehilfe Kammrath in Braunschweig und der 42 Jahre alte Nikolaus BouS in Dessau. Mecklenburg. Hofrath Jul. Steiner in Schwerin ist gestorben. Ueber den Brand in Gliencke ist Folgendes zu berichten: 24 Gebäude sind ein Raub der Flammen geworden, 22 Familien mit 45 Kindern wurden obdachloö: 3 Familien waren gar nicht versichert, die übrigen mit sehr geringen Beträgen, die Mehrzahl der Abgebrannten hat Alles verloren, Die Tochter des Arbeiters Moller in Güstrow setzte beim Feueransaöhen ihre Kleider in Brand und erlitt tödtliche Verletzungen. Freie Städte. fK. Keseling.Jnhaber eines Weißmaa. Waarengeschäfts in Hambnrg hat sich erschössen. Ertrunken sind Franz Gutzeit und der Jollenführer Harrv Meier, letzterer in Steinmarder wohnhaft. Der Sekondlieutenant Schröder-Richter im 75. Jnf.-Rgt. in Bremen hat sich erschössen. Ueber daS Vermögen des DampfmühlenbesitzerS Ludwig Heinrich Detlev Klodt in Lübeck wurde der ConcurS verhänat und Klodt selbst wegen angeblicher Unterdrückung seiner Geschästsbücher verhaftet. Schmerz. In der Gemeinde Bottewvl sind zwei große Anwesen durch Feuerz erstört roorden. Die an religiösem Wahnsinn leivrnde Verena Graber in Aargau wurde unter dem Verdachte der Brandstiftung verhaftet. Der Metzger Jekob Mohler uS D letzen wurde überfahren und getödtet. Die Universität in Bafelstadt zahlt gegenwartig 35S immatriculirte Studenten und 4S Zuhörer, zusammen 407 (im Winter 368 immatriculirte Studenten): 109 Theologen, 38 Juristen, 149 Mediziner und 111 Philosophm; 111 stammen aus Basel, 132 aus der übrigen Schweiz und der Rest aus dem Ausland. Ueber 5000 Perimn nahmen an dem in Zkreidura abaelltenen PiusvereinStag Theil. Im kl . arii t ttejllug fiaircucn zo eremsoanner uns spielten 6 MustkcorpS. . Die. Verfammlung beschloß, sich in einer Adresse a den Papft für die Wiederherstellung der weltlichen Unabhängigkeit deS heiligen Stuhles auSzuspreqen. De? Lehrerverein von Krleaketten bat bescki lassen sich bei der Errichtung eine Denkmals rn' t . X. tt' i a. i; . ur n vcciwictm rjlVrvcnen W chof Dr. glal zu betheilißen
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