Indiana Tribüne, Volume 12, Number 284, Indianapolis, Marion County, 2 July 1889 — Page 1

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Sonntag, den 7. Juli '89.

GbitoLielles.

Gesetz und Ordnung trmmphiren jetzt auch in Cincmnati. Schade um den Durst. Endlich hat sich Präsident Harrison bemüßigt gefunden, auch einem Deutschen ein Amt zu geben. Er , hat Dr. StarkIoff in Et. PstiitS iiirn ffönf! in Rrpn,? ernannt. Wenn, wie wir vermuthen, l der zum Consul in Hamburg emannte Charles Johnson, ein Reporter am .Ciw cinnatiVolksblatt also einDeutscher ift, so hat der Präsident sogar eine Riesenan prengung gemacht und zwei Deutsche glücklich gemacht, wobei wir allerdings nicht einsehm können, worin für einen Arzt, der eine gute Praxis und eine angesehene gesellschaftliche Stellung ein nimmt, das Glück liegt, Konsul in Are men zu werden, es müßte sich , denn irgendwo in einem der gemüthlichen Alkove im NathSkeller vorfinden. " -DiedeutscheDistrictAssemblyNo.191 K.of L.m St. Louis schicktunZein gegen das St. Loulser Tageblatt gerichtetes Vov cott-Zirkular zu. Wenn wir erwägen, ! daö der K. of Labor Ordenniem als viele freunde unter den Deutschen fand, dab also jetzt bei dem Rückganze des Ordens, W I und in .inNckt ans die mksnisei muM v:. o.tr w.-..,u.:,. v.vv v o v ih

gneoer m uzw uoerau mx tmtqx Umm mmWx UUn. DS GSlnze fem kann, wenn wir bedenken, ,..1 der Stadt wird nun ca. 174

daß das Tagblatt eine sehr gediegenes Arbeiterblatt ist, w.'nn wir ferner berücksichtigen, daß, welche Differenzen auch immer bestehen mögen, ein ehrenhafter! gesinnungötüchtiger Arbeiter nur Abscheu für einen solchen Boycott empsinden kann, so glauben wir kaum fehl zu schließen. wenn wir annehmm, daß das Zirkular von einer Cl'que Gesinnungslumpel. aus geht. - 21tt M!0lge VMlY Morge'S M ... I Europa sind sehr zwelfelhafter Natur. Er hat in Verbindung mit seinem deut schen Anbeter Flürscheim einm interna-l tionalenCoagreßallerSingle-Tax" Leute! berufen, und hat wahrscheinlich geglaubt, daß sich ihm die halbe Welt in stummer Bewunderung zu Füßen legen wird.! Statt dessen hat er ein riesiges Fiasko erlebt, welches zeigte, daß die Welt, ja nicht einmal die halbe Welt etwas von der George'fchen Theorie wissen will. Ein Londoner Blatt verhöhnt ,hn, wie folgt: Mr. Henry George hat seine Eier auf emen sonderbaren Markt gebracht. Er kam in ein Land von Kleinbauern, um die Nationalisation (?) deS Landes zu befürworten und sein Congreß wird im sten Hotel von Paris abgehalten, wo das Lokal 2000 Francs kostet. Fünfhundert Amerikaner wurden erwartet, aber sie anden wahrscheinlich die Dampfer zu ehr überfüllt. Da jedoch eineS der ParisBlätter Mr. George als positiv den nächsten Präsidenten der Ver. Staa. en nennr, ,o ;u za ,em anv ganz ange t r n t. . meffen vertreten. In der That es ist daS Lächerlichste das man sich denken kann, in einem Lande, in welchem der Grundbesitz mehr parzel. lirt ist. als in iraend einem andren Lande der Welt, in welchem der Parzel. lenbauer unter der Last seiner Hypotheken . , . c . v rt J r. VTt ,7. c x . .,B 7, : ? oie aiseii oavurcy lurlren lvnne, vafi man den Grund und Boden, also auch dle Par zelle deS Bauern zur vollen Höhe der Grundrente besteuere. Es ist begreiflich, daß die nicht denkfähige Masie in Eng! land Herrn George zujauchzt, weil es in England nicht mehr alS 30.000 Grund besitz giebt, weil sich da kein nennenswerther Bauernstand befindet, der den Boden selbst besitzt; in Frankreich aber ift die Möglichkeit sür Herrn George, Glau bige zu sinden, eine sehr geringe. Das Berliner VolkSblatt- enthält m dieser Sache folgende Mittheilungen: ''-"V "' Außer den Herren Henry Gerrge und o r r . V CT V. fT ffTl . lurcyelm oei viamm ve r. iamm r..i. . -ll t x . . jt pno wtr mc9i vegrgner waren auaf ci ntge Englander und Aelgter zugegen und viele, viele Franzosen letztere bunt zu sammenaewürfelt, Radikale und Sozial!!

sten aller möglichen Bekenntnisse und Havre? .a ormanvte' von New nH'iTxmnm. )n stt hi MebrbeitlVork. ,

hatten, so wurde der französische Sozial!?! :,M in r:. &AArik rn ivmm.iv

Pra;loenn v vngrer nu wv'imß.i

rüder Herr yemu George iqwerzuy sseor - . rn r r . . 9' r. w r. - i erbaut war." Am folgenden Tage schreibt das ge nannte Blatt : Herr Henry George hat'

mit seinem Congreß großes Pech gehabt. Erstens ist, wie schon gemeldet, das Prä sidlum in die Hände der Sozialiften gefallen. Zweitens hat mit seinem Vortrag, der sofort inS Französische übersetzt ward, sehr venig Glück gehabt. Und drittens hat der Congreß eine reinsozia liftische Resolution angenommen. Herr Henry George hat also mcht pour le roi de Prasse, aber, was ihn noch mehr

ken 'wird, für die SoMiften gearbei. er, kett semem amenkanchm i s l DrathnaHr!Hteu. Wetteraussichten. Für Jndiana: Schön, am Mittwoch kühler. Chicago, die Millionenstadt. Cd ica g ö. 1. Jult. B.i dee gtstera vorgenommenen Abstimmung in den Vor orten Hyde Park. Lake. Lake View. aittta linh Messers bttrttft inverlet. kuna in die Stadt Cblcaao vaben die Funde der Anmzion gesiegt. Obwohl die ossizielle Resultate noch nicht mitze theilt sind, ist doch stchrr. daß alle Bemü hungen der Gegner, an deren Spitze na mentllch die gegenwärtigen Inhaber der Aemter in den detrenenven um ttanv.n. f ft . sf L t . . . . 1 tli W . W . . um,onn maren. yi.ago eryuil oaour intn Bevölkerungszuwachs von fast aoo.000 ecilin. und dülft, nun an Quadratmeilen betragen. sodak Chlcags von allen Städten in den Ber. Staaten das größte Areal hat. Die betreffen den Vororte schliefe, sich letz, schon direkt an die Straßen der Stadt an. Sin Prizesight. New Orleans. 1 Juli. Nächste Woche soll hier ein Priz,fizht wischen den beiden berühmten Faustkämpsern Silrain und Sullivan stattfinden. Der cAauvernkVr von MiMlffvvi bat eine ' I I " T T -W - Nroklamation an all. Sheriffs. ConstMer und Polizisten erlagen, die Bei den zu verhasten. im Falle sie ihre Vor stellung im Staate Mississippi geben, und hat eine Belohnung von tz500 auf ihre Ergrelsung gesetzt, Die Bundesschuld. Washington. 1. Juli. Die Re duktion dir Bundesschuld im vergavge nenMonat deliefsich aus $16,255.929 und während 0(8 eben abgelausenen FiScal inhni aus 83 938.035. Die Bande ulb abzüglich de Baa.vorrathr km Schatzamte beträgt $1.076.646.621. Die Einkünfte während de Jahre bellefen sich auf $383.591.675. die Ausgaben auf .300064795. An Einfuhrzöllen gingen ein $224.971.234. an Veuern $131,662.106. 0c DaM, Ein Ries enunternehmen. London. 1. Jull. Heute begann man mit der AuZsührung de seit Jahren UnUn gmi6tn ..., flto6in nm htt tadt Neavel. Der betreffende I " Stadttheil hat über 160.000 Einwohner. no kein Stadttheil der Welt ift so dicht bevölkert. Die Strafe find so eng und schmutzig, daß sie einen wahren Peftheerd bilden. Den größten Theil der ttosten trägt der Staat. DaS Unternehmen wurde nach dem furchtbaren Wüthen der i werden ganz entfernt, 127 erveltert. 12.C00 Menschen begannen heute mit der tit. Allerlei. Der Schah kam gestern in London an und wurde feierlich empfangen. I Brunn, Mähren, haben sämmtliche Bäcker die Arbeit eingestellt. In Rom verlautet gerüchtweise, daß in Folge der Aufstellung de Bruno '.venk malS der Papst fest entschlossen sei, Rom u verlanen. Boulanger. Paris, h Julk. In Boiffy Ct. Leger wurde Boulanger als totric-t-mst8 . " . . ... I " ,k!t I B'ö'UV ii. eJissSt)rtSteu Angekommen in : ? a, o v : .State of Jndiana' ietorla vo New t rr &UU versuchten gestern in die Wohnung de Pastsr Jenke zu dringen, wurden aber verscheucht.

DiisfiEeS

Schnlrathssitzua,. Gestern Abend war SchulrathSsitzung. Der Bericht deS Sekretärs zeigte, daß sür den Monat Juni Zahlungsanweisungen zum Betrage von $139,083.47 ausgestellt worden seien. Der Bericht des Schatz meistert ergab eine Unterbilanz von $120.746 52. Superintendent Jontj berichtete über die Handwerksschule. Im ersten halben Jahre wurde Unterricht in Zeichnen und Schreinerarbeit. im zweiten in Holz dreherei ertheilt. Vierzig Schüler waren am Anfang beigetreten. 35 später und für nächstes Jahr haben sich sechzig ge meldet. Der Superintendent empfahl Einführung de Unterrichts in der Metalldreherei. Angestellt wurden : I. D. McLaren als Lehrer der Biologie in der Hochschule mit $1000, I. H. Woodruff als Supervisor des Schreibuntenichts mit $1.500, H. M. Autler als Supervisor deS Mustkunter. richtS mit $1000. T. P. Haughey legte eine Resolution vor. worin Bedauern über den Austritt Dr. Jameson's ausgesprochen wird. Herr Frenzel opponirte und erklärte die Resolution als ein güteS Stück Heuchelei. Natürlich wurde die Resolution ange nommen. Der Schulrath organistrte sich dar auf.wle solgt: Präs. I. H. Greenstreet. Sekretär A. Baker; Hilsssekeetärin Erama B.Ride. nour; Schatzmeister F. L. Williami ; GeschästSagknt H. C. Hendrickson ; Anwalt SharleS W. Smith. Das Gehalt des HilsSsekretärS wurde von $1200 auf $1500 erhöht. Hendrick fon bekam für diese Jahr $200 Zulage. Ein Comite zur Revlflon der Ge schästtregeln und deS Schulpläne! wurde ernannt. Dasselbe besteht aus den Herren I B. Conner. A. R. Baker und I. Frenzel. Daraus Vertagung. TchuldüSer. Der Staatl'ErziehungSrath trat ue stern in Uebereinstimmung mit dem neuen Schulbuchgesetz zusammen, um die eingelausenen Offerten zu prüfen. Die meisten Offerten wäre solche von Ansagern, waren aber nicht mit Büeg schalten versehen und wurden deshalb ohne Weiteres bei Seite gelegt. Bloß zwei Offerten lagen vor, welche in der Form ben Anforderungen de Gesetzes genügten. Die eine war von der Bo wenMerrill Compagnie die andere von der.luäian LcKool dook pudllsKInK Co.Bei der Sitzung waren die Agenten vieler VerlagSfirmea anwesend. Angeböte hatten sie nicht eingereicht, denn sie schienen alle darin übereingekommen zu sei, daß für die im Gesetze vorgeschrie denen Preise die Bücher nicht geliefert werden können. Sie rechneten alle mehr odrr veniger darauf, daß in Folge der totalen Adwe senheit von Angeboten die Kommission in Verlegenheit gerathen würde, und daß sich schließlich daS Gesetz alS unpraktisch erweisen würde. Zu ihrer Uebenaschung legte die genannte Compagnie, welche in aller Stille speziell für diesen Zweck g, gründet worden war, eine Offerte vor. rselche alle nöthigen Schulbücher ein schloß, und welche sämmtlich zu dem ge setzlich vorgeschriebenen Preise geliesert werden sollen. Die Gesellschaft besteht au den Herren Joseph Collett von Terre Haute. Will. Fleming und R. C. Bell von Fort Wayne, Will. Heilman, D. J. Mack.y und E. P. Huston von EvanSville. JameS Murdock von Michigan City und Edward Hawkin von hier. Sie hat da Ver laglrecht der Standard Publishing Co. zu St. LouiS erworben, hat ein Kapital von $600,000 und' erbittet sich auch, die jetzt im Gebrauch befindlichen Schulbü cher zurückzukaufen. Die Kommission vertagte sich zum Zwecke weiterer Erwägung bi heute Morgen um 10 Uhr. Cie Einnahmen bei dem Cwcin notier Turnfest beliesen sich auf S16, 717 25, die Ausgaben auf $18,145.06. Drfizit 51.627 81. Q Zu einem Manne, Namen Camp bell, der östlich vom Woodruff Plaee wohnt, kamen gestern Abend zwei ttnaben. ein farbiger und ein weißer. Letzterer Sohn de Herrn Algo, und baten ihn, einen tollen Hund zu erschießen. Campbell wollte nicht, weil er gerade zu Abrnd aß, lab aber den Knaben feinen Revolver, damit diese den Hund selbst erschössen. Nach einer Weile kam Algo weinend mit dem Revolver zu rück und sagte) der andere Knabe hätte durch ein Fenster einen Mann erschossen. Die Polizei begab sich heute Mittag an Qrt und Stelle, um nachzusehen.

Vierte Juli Feier

- ranstsUet rn der Sozialistischkn Sektion ! im garte Nr Mebeitee - HMe! Zum Schluß: Tanz - Qränzchenl Eintritt 10 Cents I Person. Livor LvrrmQUU. Thti&OfiK r y -u). m Leichen-Weftstter, 0s fite: o. St CtU Delkvare Vkahe. WUt. 110, 125, 124, iss, 128 Oft Pearlftr. relkvbon 11. Offen rag und acht. Die Nachbarschaft von McCarlv und Delaware Straße wurde heute Mor gen durch einen Hund, den man für wüthend hielt, in Aufregung versetzt. Mehrere Männer machten sich auf die Verfolgung, aber da BW entwischte in der Richtung der Union Straße. Später wurden oder zwei Hunde, die man für toll hielt, an der Clifford Ave. und ein anderer wurde im No. 2 Spritzen hauS an Massachusetts Ave, erschossen. Man glaubt, daß der öden erwähnte Hund unter den erschossenen ist. 3 Da Komite der Minenarbelter in Eloy Counly, hat die Frage ob die Leute die Arbeit zu den von den.ttohlen baronen offerirten Hungerlöhnen wieder aufnehmen vollen, einer Urabstimmung unterbreitet. Da Resultat ist zwar noch nicht ganz bekannt, aber ti ift fast mit Sicherheit anzunehmen, daß die Arbeiter bti ihren gerechten Forderungen beharren werden. Ein schwerer Kamps steht den selben noch bevor, aber wenn Jeder nur eine Kleinigkeit für die Unglücklichen übrig hätte, könnten sie ihn erfolgreich durchführen. Merrschaumpfeifen. lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen etc. bet Wm. Mucho. No. 199 Oft Washington Str. Vo VuSlauds. Vor dem Wi teb S r er Kret. zericht spielte sich dieser Tage, wie auS Warschau mitgetheilt roird, ein interes sanier Proceß ab. Ein Nittcrautsbe sitzer KlonowSki auf Malinowka, ver vor längerer Zeit seine Frau durch den Tod erloren hatte, verpflichtete alö Erzieherin für seine beiden 12- iezro. lojähri Fraulein F., eine auffallende Schönheit, war noch nicht lange in Malin, ka. alt sich KlonowSki in sie verliebte und ihr einen HeirathSantrag machte, der auch angenommen wurde. A S. September vorigen JabreS sollte die Hochzeit statt finden. Indessen behandelte Fräulein F. ihre Schülerinnen und zukünftigen Stuf klnder nicht gut. Das ältere Mädchen wurde deshalb vom Vater in eine War schauer ErziebungSanstalt gebracht. .DaS jüngere Mädchen wellte Fräulein F. einer Anstalt rn Riga übergeben, doch gab der Vater dazu nicht seine Einvilli gung. Plötzlich starb nun daS Ivjäh rige Madchen und zroar kurz vor der Hochzeit deS Herrn KlonewSki mit Fräulein F. Die Oesfnung der Leiche ergab, daß das Kind durch Arsenik er giftet rosrden war. Der Verbackt siel aus Fräulein F., die verhaftet und de Giftmordes angeklagt wurde. Nach an fänglichem Leugnen gestand sie ihr Ver brechen endlich ein und wurde in Folg dessen jetzt zu fünfzehnjähriger Zwangsarbeit erurtbeilt. Während der VerHandlung stellte sich noch heraus, daß die angebliche Frühlina eine Äaronesse Clara ,o Gr. war. Ihr Vater hatte, als Bertha k Jahre zählte, fein mcht unbedeutendes Vermögen ilitzlich verloren, fs daß die Familie ollständig rannte. Die junge Baronesse führte schon vom 14. Jahre ab ein sehr abenteuerliche Leden, ging kuerft mit einem alten, ehemajliaen russischen Ossicier hinaus in die Welt, war dann Schauspielerin, Chansonettensanzerin u. f. w. und stahl sich endlich die auf den Namen Vertha Früblina lautenden Papiere au dem Nachlasse einer verstorbenen Freundin, ,, , . Für Taube. mm in.rfatt. ms Iifit hut tln .infaA.t fBttt.I tu Voriger bheit nt Ohnvgerkusch ft&eiH tiefet, tft bereit in velchretbu ifltlften in uu Iqtt pifflt ucn iiaaini mm ja swnfsoin. ldns:), . t4-Co, 177 ttiitt, V-

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gen Tschter ein Fräule Bertha Früh ling aus Riga, die über ihre Thätiakeit als Lehrerin vorzügliche Zeuanisse befaß.

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