Indiana Tribüne, Volume 12, Number 278, Indianapolis, Marion County, 26 June 1889 — Page 1

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GhitseieKes. Rußland kauft Gewehre, Oestreich kauft Gewehre, Deutschland kaust Gewehre, alle Mächte rüsten sich für den Krieg, und bei steter Furcht vor dem Kriege wird fortwährend die Erhaltung des Friedens versichert. ES ist ein er bärmlicher Zustand, um so erbärmlicher, weil er nicht von den Wünschen und Bedürfmgen der Völkr, sondern von den

Launen der Monarchen, hauptsächlich aber von denen deS Despoten im Norden abhängt. Lange kann dieser Zustand nicht mehr anhalten. Der Militarismus erschöpft die Kräfte der Völker. Diese äußerste Anspannung der Kräfte muß sich Luft machen, sei kS in einem großen Kriege, sei eS in einer Revolution. Der Militarismus hangt enge mit den wirthschaftlichen Verhältnissen zusammen.. Er trägt ebenso, wie die heutigen Wirth schädlichen Zustände den Keim seiner Vernichtung in sich. Der Thronrede 5eS Kaisers von Oesterreich, die in unvollständigen Äruch stücken herübergekabelt worden ist, wird in London große Wichtigkeit beigemessen. Dortige Blätter haben sich ihren Wort laut telegraphiren lassen und behaupten, daß sie nicht ein einziges hoffnungsvolles Wort enthält. Zwar sage der Kaiser, der Friede könne noch immer aufrecht erhalten werden, aber gleichzeitig bezeuge er den serbischen Regenten daS denkbar schärfste Mißtrauen und gebe Rußland einen sehr verständlichen Wink, indem er die Regierung heS dem Zaren gründlich verhaßten Ferdinand von Bulgarien lobe. Oesterreich sei offenbar auf den Krieg vorbereitet und erwarte seinen Ausbruch in der allernächsten Zukunft. Diese Auffassung mag richtig fein und läßt sich um so weniger bestreikn, als hierzulande, wie gesagt, der Wortlaut der ernsten Rede unbekannt ist. ES ist aber auch sehr wohl denkbar, daß Oesterreich nur drohen will, um die serbischen Radikalen und ihre russischen Hintermänner einzuschüchtern. Zum Theil ist dieS durch diplomatische Noten bereits geschehen, aber daS Wort des Kaisers vor der sammelte Reichsrathe hat natürlich weit mehr Nachdruck, als eine Depesche deS auswärtigen Ministeriums. Ruß land ist zum Losschlagen noch lange nicht fertig und die Panslavisten werden sich trotz aller Prahlereien wohl hüten, sich in einen aussichtslosen Kampf zu stürzen. Die Frage ist nur, ob die anderen Mächte warten werden, bis die Neubewaffnung deS russische HerreS vollendet ist. Oefierreich und Jtalim können jedenfalls ihre jetzigen Lasten nicht länger tragen. Die gestern abgegebene Entscheid dung der Supreme Court in Bezug auf Wirthschastslizensen, entscheidet och nicht direkt, wie man eS von gewisser Seite gerne haben möchte, die Frage, ob Wirthe, welche bereits ihre städtische 2U zenS haben, gezwungen werden können, die Erhöhung der Lizenzgebühren nachzu zahlen. Der Fall, welcher entschieden wurde, lag so: Jemand, dessen LizenS noch nicht ausgelaufen war, wollte trotz dem eine neue LizenS haben; dieselbe wurde ihm verweigert, und er wollte die Behörden gerichtlich zwingen, ihm eine neue LizenS zu geben. Die Entscheidung siel gegen ihn auS. In der Entscheidung heißt eS allerdings, daß eine LizenS kein Kontrakt sei, und daß möglicher Weise ehe die alte LizenS ausgelaufen sei, die Li zensgetühren erhöht werden könnten, aber in Bezug auf bereits ausgestellte Lizensen, für welche der Betrag von den Behörden bereits entgegengenommen wurde, ist nichts entschieden. Wollte man die Forderung der Nach zahlung für Recht .hüten, dann müßte man eS auch für Recht halten, daß Je mand die Wahl hat, statt nachzuzahlen, das bereits Bezahlte, mindestens für die noch nicht abgelaufene Zeit wieder zurück zufordern und sein Geschäft aufzugeben, denn es wäre ja möglich, daß wenn der Betreffende bei Herausnahme der LizenS $250 hätte zahlen müssen, oder gewußt hätte, daß er sie zahlen müffe, er vorge zogen hätte, sein Geschäft nicht weiterzu führen. Allerdings, juristische Haarspalterei, und temperenzlerische Rabulisterei mö gen die Forderung die Nachzah lung aufrechterhalten, aber mit dem Rechtsgefühle deS gesunden Menschen Verstandes würde sich eine solche Ent scheidrmg niemals vertragen.

Drathnagrigteu.

Wk.teraulsichten. Für Jndiana: Hübsches, kühl, Witter. Da BudeS turnfest. Cineinnatt.S6.Juni. Hentesand der grobe Umzug statt. Derselbe ro großartig in jeder Beziehung. Die aktiven Turner in ihrer kleidsamen j Uniform boten ein Bild, uie ti Eincianati noch nicht in solchem Umfange ge sehen hat. ste marschirten tadellos und mit einer Elastizität, sie fte nur Turnern eigen ist. Der Pionier Sängerchor fad auf einem dekorirten Wagen, der einzige, welcher sich in dem Umzüge befand. Diesem lolglen die aktiven Turner in dichten ReiSen. die Schulter an Schult die ganze Breite der Sttabt einnahmen und sich auf ca. 4 Squares auSdehRten. Hilltcr dielen marschirten die Fahnentel' ger sämmtlicher anwesenden Turnvereine mit ibren Fahnen. Der Anblick war geradezu überwältigend. Hiesige Gesang- und U-itergüdungS Vereine waren sehr zahlreich vertreten. Am Nachmittag sand ein großes Piknik im Jawood Pork statt un) AdendS war PreiSoertbeilung. Die Pkeise bestanden auS Kränzen und Diplomen und da? Resultat war folgendes: Verein t urnen. 1. Gruppe. Vereine mit mehr a!S 230 Mitgliedern. 1. PreiZ Süd St. Louis Turnverein; 2. Pr. Clncinnali Turngemeinde; 2 Vorwärts. Chicago ; 4. Turnverein Mil wauke; 5. St. Louis Turnverein; 6. Eoncordia. St. Loui : 7. Turngemeinde Davenpget. Ja ; 8. Centeal, PittSdurg; 9 Cdzcaao Turnverein. 2. Gruppe, Vereine von 120 bis 220 Mitgliedern. l Preis West MinneopoliS; 2.Notd Ctxcinnati ; 3. National, Chicago ; 4. Topeka, KaS.; ö. Noed St. Lou'.S; S. BorwäM. Newaek. N I.; 7. Foetschrilt. Chicago; 8 Lincoln. Ch'cago. 3. Gruppe. Vereine mt winigee alS 120 Mitgliedern. 1 Dayton Turngemeinde ; 2 Männer Turnverein Vorwärts, LouiSville; 3. Sozialer. Indianapolis; 4. LouiSotUe Turngemeinde. Einzelwettturnen. 1. Emil GSd von Chicago ; 2. Oskar Albrecht von St. Joseph. Mo. ; 3. Back Hausen. Milwaukee und 65 Ander,. Schwimmen. 1. PreiS: John Meyer. St. Loui; 2. Wm. Aößler. St.LouiS; 3. Gustav Stecher, Cincinnati; 4 Arthur Friedrich, NewVdrk. Wettlaufen. I. Preis: P. Rastnacht und O. Fald, St. Louis ; 2 Emil Götz und Wm. Lang, Chicago. Geistiges Turnen. Für schriftliche Arbeiten : 1. Pr. Otto Puhllch von Williamöburg. N. P. ; 2. C. A. Arnold. Trenton. N. I ; 3. I. I. Brick, San Antonio. Tal. Beim Wettlaufen bekam ein Chicago Turner den Herzschlag und starb. Dem Turnverein von JohnStown.Pa., wurden $800 überreicht, welche von ver schiedentn Vereinen zusammengefteuert waren. Die Anklage gegen Cronln. Chicago, 25 Juni. Wie heute Abend verlautet, hätten die Behörden Beweise, daß ein Comite deS Camp 20 deS ClannaGael Cronin nach einen for mellen Prozesse für schuldig bekunden habe, ein britischer Spion zu sein. Der selbe habe, wie die Anklage lautete, wäh rend er angeblich bemüht war. die von ihm behaupteten Unterschlagungen Ab; ander SullivanS, Michael BolandS und Dennis Feely'S aufzudecken, in Wirklich keit versucht, eine öffentliche Untersuchung der Arbeiten und Bücher des Orden zu veranlassen, damit die britische Regierung und die Londoner. TimeS" dadurch infor mikt würden. Zugleich wurde damit jeder vom Orden über den Ocean im .activen Dienste- Gesandte den britischen Behör den vreiSaeaeben morden sein. DaS be treffende Comite habe auS sieben Mit gliedern bestanden, welche sämmtlich über wacht würden; ein Urtheil habe dasselbe nicht gesällt. Die Lage auf Hayll. New V ork, 25. Juni. Capilän Elan von dem Dampfer .Delta", der am 16. Juni d. von Port de Pair abging. berichtet, daß Genera! Hippolyte in Cape Haytien mit seinem Stäbe eingetroffen sei und sich vorbereite, Portau-Prinee anzugreifen. General Legitime hat sich geweigert, zu kapituliren; in Portau Prince fall große Erregung herrschen und fürchtet man daß Auidrechea eines yuIstandßI.

Die Kohlen grä ber in Orazil. Brazik. Ind.. 25 Juni. Der .Board os ChartieS' war heute von 10 Uhr Vorm. bis Mittag mit den Berg verttbeftdtr i Unterhandlung. Nach dem Essen unterhandelten sie mit dem Comite der Arbeiter und hielten dann von

3 bi S Uhr eine gemeinschaftliche Sitzung ab. Ueber das Resultat verlautet noch nichts. DerSamoa-Vektrag. W al ytnglo. 25. Junt IQ Wei ßen Hause fand heute eine Konferenz statt zwischen Präsident Harelson, Sekretär Blaine und Kommissär PhelpS, der von Berlin wieder zurückgekommen ist. Nach ver Konferenz fand eine KabinetSfttzung statt, in welcher der Vertrag ebenfalls besprochen wurde. Starb. Ntemont. 0. 25. Auni. -ffrau HaveS, die Gattin des 'Präsidenten SayeS starb heute Morgen. 0t Oad.i. Di Äaspeach, de öftere, ichi scheu Kaisers. Wien. 25. Juni. Die gestern vom Kaiser Franz Joseph bei dem Empsange der Delegationen gehaltene Ansprache hat auf die Wiener und Berliner Börsen einen deprimieenden . Einfluß ausgeübt. Die .Neue Freie Presse" sagt, die Aeußerungen deS Kaiser zeigten, daß die Idee, Rußland versöhnen zu wollen, ausgege ben sei. sonst hätte der Kaiser nicht solche Andeutungen betreffs Bulgariens machen können. Die Stimmung in Rußland. London. 26. Juni. Eine Dkpesche der .Daily Neros" au Odessa sagt, fast allen in Rußland abgeschlossenen privaten commereieUen Eontrakten würden Clau stln für dtN Fall des Au.bruchs eines ttige beigefügt. Gerückte in Pari. Paris. 25. Juni. F:anzöstsche Rente siel heute auf eine Nachricht auS Straßburg hir?, daß dort heute Morgen die ganze Garnison alarmirt worden sei. ;fi-k ! S chveizer Rüstung,. Bern. 25. Juni. Die BundeSver sammluag hat beschlossen, ein Anlehen von 16.000,000 Frc. zum Ankauf von Repetirgewehrin für da Heer aufzu nehmen. 'Nicht zufrieden. Pari, 25. Juni. Die Regierung ift mit dem Resultate deS Prozesses zu Angouleme nicht zufeleden und hält di, Strafe für zu gering. Sie hat gegen da Urtheil oppellirt. Beruhigend, Wort,. Wien, 25. Juni. Graf Kalnoky hielt heute eine Red, an di, Delegationen und sagte, der Frieden Europas sei nicht gefährdet. Di, Lage in Serbien sei derart, daß Oesterreich sich gegen um stürzlerische Bestrebungen seiner Feinde in senem Lande schützen müsse, auch herrsch, sonst viel Unzufriedenheit, aber der Wille der Souverän, sei. den Frieden zu erhalten. AuSdem Schwabenlande. Stuttgart. 26. Juni. Der Kaiser und die Kaiserin sind hier angekommen und wurden von der Bevölkerung enthu fiastisch empfangen. Auch der König von Sachsen ist angekommen. Deutschland und di, Schweiz. Berlin. 25. Juni. Die .Nord deutsch, Allgemein, Zeitung hat schon wieder einen Hebartikel gegen di, Schweiz losgelassen. Die Schweizer Regierung hat dem Drängen der Mächte nachgebend, einen öffentlich, Ankläger speziell zu dem Zweck, nannt, dir B,egungen der politischen Flüchtling, zu beobachten. OQlff.n.ürtQten Angekommen in : London: .Egypt von New Vorl. Liverpool: .Bavarian" von Boston. New ?ork: .Arizona vonLiver Pool. Hamburg: .Gothia" von valti mor,. Glasgow: .Clrcalsta' von New York. QueenStown: .Alaska von New York. , Boston: .European" von' New Orleans. Philadelphia: .Lord LanS vorone" von Svansea. Quebee. den 25. Juni. Der Dam ps,r .Victoria' ist bei de, Insel Vesto gescheitert und ist wahrscheinlich verloren.

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Sommernachtsstst veranftattit vom Inü'plg HWnnsrekor, a Sonnlag, den SO. Duni, in der Vereinö-H alle Eintritt I Person . . . 25 Cent. tktrittikirten sind ,u bebe bet de ttaliider und an der Kafte. Dt Lalle wirb d,kltÄkU ntkrrck Ine? rchtt rden. 2. Wlilycs Pik - Nik ! Ut Deutsch, Carpenter Union llo. 60 ttl Sonntag, den 30. Juni '89 t Hsmmondo Dkovß. (uah, Schosield' Vill.) Züge verlassen da Union Depot 9:20 Eocra., 1:20 und 2:20 Nachm. Maffachrsett Ade. Depot: 9:30 Vorm , 1:20 und L:0 Nachm. Rückfahrt 7 Uhr Abends. Tickets röe Person. Kinder unter 12 Jahren frei. Eintritt zum Park frei. 80 Nnslanvs. u 7 dem al a n o er y zu Leverloo hat sich ein Vorfall zugetragen, elcher . bisher in der belgischen Armee unerhört war. DaS dritte Linien regiment war am 25. Mai versammelt, um seine Löhnung zu erhalten ; d aber das KriegSministerrum kein Geld gesen bet hatte, so wurde den Soldaten befoh len, wieder abzutreten. Ja die Soldaten keinen Pfennig besaßen, so ergriff sie große Erbitterung; daS ganze Regiment empörte sich. Die Soldaten stürmten sich auf die Baracken, erschlugen dtc Fen, sterscheiben und zerstörten da Baracken lager. Erst am 31. Mti gmg die Löh nung ein. Aus Befehl deS Kriegsminister wurde von einer Bestrafung der Soldaten abgesehen, da da ganze Regiment hätte bestraft erden müssen. Der ganz, Vor gang, den die belgischen Heitungen in einer far-dke--belaische Regrerung wenig schmeichelhaften Weise beleuchten, wirst ein eigenthümliches Licht aus die belgi schen Armeeverhaltnisse und auf die Hee, reözucht. Ver turn zweiten rockwerk des Pariser EiffelthurmS führende Personenaufzna urd, vor kinigen Ta Aen, wie auS Paris gemeldet wird, einer enteressanten Probe unterzogen. An dem Aufzug ist nämlich ein Sicherheit Apparat angebracht, elcher dazu be stimmt ist, den Fall der Personencabin, in die Tiefe zu verKindern, fall die den Ausstieg ermittelnden Metallstricke rel tzen sollten.' An Stelle der Metallstricke wurden an dem Tage der Prob, Hans stricke gesetzt und die Personencaiine mit 4000 Kilogramm Eisen belastet. So dann wurde die Cabine normalmäßig aufgezogen. Als sie die Höh, von acht Metern erreichte, wurden die Stricke rasch entzwei geschnitten. Die Sicherheit Vorrichtung trat nun in Wirksamkeit und die Cabine sank langsam einige Me ter tief, bis sich die den Aufzug degren zende inwendigen Schienen schlössen und die Cabine ohne jedwede Erschütterung festhielten. Der Probe, welche al voll kommen gelungen betrachtet werden kann, wohnten, außer den Ingenieuren de Thurme, die Mitglieder der AuSstel-lungS-Cemmission, Staatsbeamte und eine Anzahl geladene Gäste bei. E wäre ünschenöwerth, wenn auch anderwärts zur Verhütung von Unglücksfällen das am Eiffel-Thurm Auszug angewendete Sicherheit Fallsustem emaesührt werden würde. Der merkwürdige eiserne Thurm, der alle Welt anlockt, hat sich übrigen vor einigen Tagen von einer ganA neuen Seite al überaus nützlich erwresen. Ein mit 40,000 Kilo Sani beladen Lastkabn erlitt inmitten de SeineflusseS in der Näh, des P,nt de Orenelle Havarie. Rasch requirirte Arieiter begannen nun. da Schiff auzu, laden, mußten aber in Folge der eintre tenden Dunkelheit die Arbeit unterbrechen. Der Kahn wäre unrettbar oerls. ren gewesen, da er bereit zu sinken an sing, wenn man nicht auf die glückliche Idee gekommen wäre, da Dlrectorat deS Eiffel-ThurmeS .um Licht zu b!t. ten. Thatsächlich wurden bald danach von der Spitze deS bekanntlich elektrisch beleuchteten Thurme taghell Lichtstrah len aus die betreffende Selnestelle gerichtet und die RettungLarbeiten konnten ungestört ihren Fortgang nehmen. Um Mitternacht war die ganz, Ladung geborgen und der Kahn konnt, nS Land gezogen werden. Diese? Tag stürzte in der Umgebung Neuenburg in der Schweiz ein achtzehnjährige Madchen au Norddeutschland (e ist eine Enkelin der Schriftstellerin Ottilie Wildermuth und eine Nichte de deutschen. Pfarrer Häusler in Neuenburg, bei dem sie in Pension war) beim Blumensuchen eine Felswand hinunter in die Senonschlucht. Sie wurde als verftümmeltk Leiche auf ehobe.

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