Indiana Tribüne, Volume 12, Number 276, Indianapolis, Marion County, 24 June 1889 — Page 2

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Jndiaila Tribüne. Erscheint B&flfiQ und SONtagO. Xte Zkttch .Ttiitini Mtt bukch d, T,a,rlZ Cent px Woch. fett Sanntag.ndün, Cnt3 rtt 130(5. vid ,sam, stintt tt TSntx,ronai. yr VoA tUöscht ta Vvrauldahla I JÄdr. Q f &ecjL&0 O. Marvla nd!r. JndiansPolZS, Ind., 21. Juni l869. Nllerlei StraKeupßafltr. v Ueber bu noch immer offene grsqe der Straßenpflasterung bat Prosesior I. S. SkMberr? der auch in' -den größeren EWeti Urepai Dtubien Darüber ge, macbtHatl -' eiu ' nützliches Schriftchen veröffentlicht, das beachten,Zwmhe Wer gleiche .und Vorschlage enthält. Er schreibt unter Anderm: Die Etadt Paris wurde, früher mit roürfiZssrmigen Sandsteinen gepflastert, und Wsr) in t)em gekannten belgischen StHk. Dieses Pflaster wurde später durch Asphalt verdrängt; der Hauzztgründ hierfür soll ein politischer gelvesen fein'denn das Volk fand jene Pflas stersteine sehr handlich zum Barricaden bauen! Gegenwärtig sind Holz-, Steinund Nphallpflaster gleichzeitig in Paris im Gebrauch ; das Holzpflaster gleicht dem .NicholfonkBlock", der vor einigen Jahren in vielen amerikanischen Städten so beliebt war, doch roird es in Paris sorgfältiger , ausgewählt und besser a,e leat. Gewbbnlicb wird aeaen dieses Pflaster, eingewendet, daß es im Gebrauch j schwammig werde, Wasser halte, sich I rasch abnutze und im Zustand des Fau, j lenz gesundheitsschädlich sei. Seine guten Eigenschaften bestehen in ber reich tigkeit. der Construction, einem guten! Halt für dieiHufe der Pferde, leichterer Dehnbarkeit und Vermeidung allzu starken Geräusches beim Befahren. In Paris und anderen europäfschen Städten kommt dieses Pflaster, hinsichtlich der Beliebtheit beim Publikum, gleich nach dem Asphalt. In London werden sowohl daS Macasam - Pflaster (bekanntlich nach seinem Erfinder so benannt), wie die in Concret oder Grundmörtel eingelegten Granitillcke. das Holz- und das Asphaltpflaster gleichzeitig benutzt. Das Macadam, ie man es z. B. an den Böschungen der Themse hat, ist wohlfeil, glatt und für die Hufe der Pferde vortheilhaft; jedoch ist es in trockenem Wetter staubig und in nassem kothig. Glatter und besser, als jedes Steinpflaster in Amerika, ist daS Londoner Granitpflastcr, und es leistet de?AbnuYung ungewöhnlich guten Widerftand ; indeß ist es schwer zu reinigen und das Befahren verursacht sehr starkes Geräusch. Was die Holzpflaster betrifft, die man erst in neuester Zeit in London angelegt 'hat, so bestehen dieselben aus achtwlnkeligen Blöcken, welche aus Tannenbrettern gesägt sind und eine Ausdehnung von 8 btt G und 3 Zoll haben; zwischen jeder Reihe befindet sich ein Filzstreifen. Was von den Schattenseiten der 'Pariser Holzpflaster gejagt worden 'ist, czilt auch von diesem und von allen ähnlichen. Die Londoner ziehen Asphalt allen anderen Pflasterungen vor; sie benutzen das Schweizer oder daS sicilische Mastichcement das mit Kies, oder noch öfter mit Sand gemischt und etwa 2 Zoll dick über das Concret auf sorgsam vorbereiter Bahn Aelegt wird. Das beste derartige Pflaster kostet in London $3 bis 54 die Quadratnard, die jährlichen Unterhaltunzkosten aber betragen bezw. nicht mehr, - als 1 Cents. Es nutzt, sich nur halb so rasch ab, wie Holz oder Macadam, und wird ohne große Mühe rein ? ehalten ; auch will man durch lange ortgesetzte Beobachtungen festgestellt haben, daß die Pferde auf diesem Pflafter ebenso fetten stürzen, wie auf Stein. Die Erfahrungen in der deutschen Reichs-Hauxtstadt begünstigen ebenfalls das Asphaltpflaster. Berlin ist mit Stein und Asphalt gepflastert; die Skeinblocke sind etwas zu breit, aber gut gelegt, und werden sorgsam in Ordnung gehalten. Den Asphalt stellt man in sehr ähnlicher Weise, wie in Paris und London, her und ist, wie gesagt, mit dem Resultat sehr zufrieden. Das Ausgleiten von Pferden auf Asphalt rührt in Städten wie Berlin meist daher, daß ein J"1e.i Vr &tr(ihm rnif ßinn ftr M r m w w pflastert ist, die Hufe werden nämlich rn den Steinstraßen glatt gewetzt, und auf den Asphaltstraßen können dann bei nassem Wetter die Thiere stürzen. Das ist wenigstens die Ansicht von Professor Newberry, der ein Sachverständiger ist.) Brüssel und andere belgische Städte haben nur die Pflasterung, welche von diesem Lande ihren Namen erhalten hat. Die Blöcke sind sorgfaltig behauen und von aleichmößZaer Größe, und die Oderflache ist viel alatter, als z. B. in den Skew ZZorker Straßen, und wird leichter reinaehalten. Professor Newberry hat i v -1 an ven pugijcneri rragen eine erway nenSwerthe Eiaenthümlichkeit bemerkt, wodurch die Trottoirböfchung lourb) eine sehr haltbare' wird ; an dem Ende jedes der oetressenden steine t namllcn eme flache Furche eingeschnitten, in welche ein hervorwrinaender Winkel des nächsten SteineS paßt; dadurch werden die Steine so zusammengehalten, .daß .sich keiner hnz dinMifchltiö der Stelle, beroegen rann. I vielen amerikanischen Großstädten, ganz oezonoers in vitro yexi, i oie oetriedigende Lösung der Pflasterungsfrage besonders schwierig, eil Gas-, Dampf-heizungs-,Pferdedahn-und andere Ge sellschaften', sowie auch die Stadibehörden selbst, so oft die Straßen aufreißen lassen. Für ein einheitliches Asphaltpfla-sterungs-Snstem bildet dieS. namentlich ein fgryßeS, Hinderniß. Man kann da nur., wünschen' daß vorherige Reformen hinsichtlich des Verkehrs- und des Hei-zungs-undVeleuchtunczswefenS getroffen i den,' und nicht mehr so häufige Aenderungen und damiNverbundene Demolirungen der'Straßen sich als nöthig erweisen. Vorläufig wird dies wohl ein , frommer Wunsch- bleiben, denn,, fast alle diese Dinze' sind 'in UebergangSsta- ? dien begriffen, und es wird wohl noch jse erperimenlirt. seMscht und - r e . c . ct or .-k . . .

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Mttdett- wttm. mtztmmtt in den amerikanischen Großstädten liegt in, Allgemeinen noch sehr i,n Argen und steht in keinem Verältml: zu den sonstig gen Äußerlichen Fortschritten. Prosessvr Newberry gelangt nach ein gehenden Vcrglcichnngcn zwischen den rerschiedenen Zysten zu folgenden Schlöffen: Da$ beste aller Pflaster ist, wie die Erfahrungen in unseren und in auswärtigen Städten zur Genüge dar gethan hadktt, das A Kph i t p f a ster. tfll bisse zuerst in unserem ande in Gebrauch kam, wurde cS zum großen Theile mit Khlenlhcer hergestellt und erwicö üch iu vielen Beziebungen als mangelhaft ; später wurden die Methoden und 'Matttiatiett eingeführt, die in der alten Welt in Brauch sind, und lieferten recht gute Resultate Das Ergebniß der Ersahrnngen der letzten 10 Jahre hat klar qczeigt, daß das aus .TrinidadAsphalt bereitete Pflaster , jedem in der Welt gleichkommt nnd jeder anderen Art von benutztem Pflaster überlegen ist. Seine Borzüge, seine Reinheit, Gesundheit und Geräuschschwache sind so äugen fällig, daß sie keiner weiteren Argumen? tation bedürfen. Dazu kommt, dann noch, was gewiß ebenfalls sehr wichtig ist: die Sparsamkeit. Denn die Kosten dieses Pflasters sind gering, dasselbe bält ebenso lang, wie jedes andere gute Pflaster und strapazirt die Pferde, Fuhrwerke und die Reroen der Menschen viel weniger. Es ist nicht zuviel gesagt, daß das Äsphalt das Pflaster der Zukunft ist und an den meisten Orten die Bestimmung hat. alle anderen Sorten zu ver-drängen.-Deutsche Turne? ei und Sport. In der Erdbeben-Stadt Charleston. S. C., fand vor einigen Tagen die scier liche Grundsteinlegung der neuen Halle des dortigen deutschen Turnvereins statt. Bei dieser denkwürdizen Feier hielt Professor I. Keppler eine sehr beachten?werthe Rede über einen Gegenstand,, her schon oft in deutschamerikanischen Kreis sen auf's Tapet gebracht worden ist, nämlich über Die Grundidee der deutschen Turnerei gegenüber dem englischamerika Nischen Sport". Ans seinen tresslichen Ausführungen sei Folgendes hervorgeho ben: Zwar haben mir schon häufig de 33e hauptung gehört, daß die hier gebot rene Jugend kaum irgend einer Anle! lung zu gymnastischen Uebungen bedürfe. Ein richtiger amertlanilcher Junge, glau ben nur zu Viele, sei ja durchschnittlich seinen Altersgenossen von anderen Ländern weit voran in allen gewöhnlichen Leibesübungen, int Reiten .und Fahren, rm schießen und Jagen und Nudern und Schwimmen und derqleichcn mehr, von oen ungewöhnlichen Fertigkeiten ganz abgesehen, und es i)t auch nicht zn bestreiten, daß wir hierzulande Ueberffuß an allerlei ,guten uns löblichen LeibesÜbungen" haben, besonders auf jenem wetten und zweifelhaften Gebiete, welches man mit dem allgemeinen Namen Sport bezeichnet. Wir haben ja Baseball und Preisfechter und Wettkämpfe und Wettrennen jeder Art ; wir haben selbst hier im Süden bereits unses ren guten Antheil an den physischen und moralischen Ungeheuerlichkeiten ich will nur die Hahnenkämpfe nennen zu welchen die Ausschreitungen des modernen .Sports geführt haben. Aber können alle diese guten und schlechten Uebungen, können selbst die besten Leistungen unserer professionellen Gmnnastiker, Ballspieler und Athleten das Turnen, das echte deutsche Schulturnen und Volksturnen ersetzen? Nimmermehr! Schon ein Bllck aus den gejundhettlichen Zustand der Bevölkerung im Allgemeinen und der heranwachsenden Generation im Besonderen belehrt uns eines Anderen! Wie viele unterwichtige, blutarme, muskelschwache und nervöse und schwindsüchtige Naturen begegnen uns hierzulande tagtäglich und allenthalben! Wie klagt man immer mehr über das Ueberhandnehmen von allerlei Schwächen und Leiden, welche unter Turnern sozusagen gar nicht genannt werden ! Und auf der anderen Seite, wie manifestiren sich immer deutlicher die demoralisirenken Wirkungen des professionellen Sports auf die Jugend, welche in dem Maße, wie sie an wirklichem körperlicher Tüchtigkeit zunimmt, in allerlei Nohheit und Unnatur zuzunehmen scheint! Ich darf wohl kurz es aussprechen: eS ist das übereinstimmende Urtheil der sachverständigen Doctoren und Pädagogen, welches neuerdings von den Vertretern der höchsten Bildungsanssalten des Landes anerkannt wird, daß wir gerade hierzulande systematisches Turnen brauchen. Der Mensch im Urzustände freilich. die uncivilisirten und barbarischen Völker bauen keme Turnhallen. Dem Urmenschen war der Urwald Turnhalle genug. Die Nomadenvolker der alten Geschichte, wie die Indianer der neuen Welt, hatten ihr reichliches Maß von Gymnastik schon m den nothwendigen Uebungen und Äor bereituncen für den Kampf um's Dasein welcher a für sie meist kein bloS bildli cher Kampf war. Wir modernen Aewohner eines cioilisirten Landes dagegen. niedereehalten durch die taufend goldenen Fesseln unseres zwar verbesserten, aber doch künstlichen Zustandes, beengt durch die Schranken der bürgerlichen Ordnung und des geselligen Zusammenlebens, haben nicht mehr dies Naturleben und die natürliche Gymnastik der Urvölker, wir bedürfen einer künstlichen Gymnastik, einer systematischen Turnern und der. gl. wenigstens soweit wir Deutsche lind einer Turnhalle. Am allermeisten aber bedürfen die Vertreter der , arbeitenden Classen einer Turnhalle,, wo. sie, wenn die gebietenden stunden des Handwerks und der schweren Tageöarbeit vorüber Und. trisch krel-frohlich lich zusam? mensinden,' um in den alten, seit Jahr-' Hunderten erprobten Formen der deut schen Turnerei sich leiblich und geistig zu .. C '! . . , TV . . , - i eryoikn uno zu rrasligen. ,enn wayrend der port, auch der gesunde und oute, nur verbältnikmänia Weniaen iugänglich ist, erweist sich das deutsche Turnwesen Allen zugänglich und. Allen zum Nutzen. Und wenn der, moderne i. .- . . y. r . 'f . ff;.?1' vori iu aucrik! vojen nuswucyien, ' it i ji ; . T Äer chmendunq. detruqeriicherGeldmachkrei und Wettenzchwindel, geführt hat,' so ist dagegen das wahre Turnen vom Geiste der Ordnung und Manneszucht geleitet. M ist da die Idee deSLportS daß in

;-'?;?"', iöct ryut, Itit et tvllN ö'üüt düS betreibt, wozu er am besten angelegt und au fgelegt ist ; der Turner aber turnt; was vorgeturnt wird ; er thut, was er muß, und erfährt eben dadurch an sich selbst die wahrhaft .bildend?, Kraft der Gymnastik, den hohen Werth und den Segen des verständnilzoollen Gehorsams. Durch die Entwicklung des englischamerikanischen Sports ist es bekanntlich so weit gekommen, daß fast im ganzen Bereich der Gymnastik,, außerhalb des deut schen Turnbundes, einige Wenige, besonders Bezahlte Alles thun und um Geld lind werthoolle Preise sich' producircn, während die große Masse des Volks nur als Zuschauer uud blinde Aewunderer mitspielt. Die deutsche Turnerei dagegen, besondersin ihrer neucZten vielleitigen Entwicklung, bietet Naum und Gelegenheit sür Alle. Die nördliche Grenzsrge. . , Bekanntlich wirb bald die. wichtice Ausgabe, die ! Grenzlinie zwischen dem amerikanischen Territorium Alaska und der eänadisch.n Dominion festjusetzen, in Angriff genommen erden. Dle beiden Küzten und Landoermessungs-Partien, welche amerikanischerfeits mit dieser Arbelt betraut wuiden, ,stnd bereits von San Francisco, abgereist. .Es handelt sich darum, die Grenzlinie am 141. Längegrad nicht weniger als etwa 700 englische Meilen wert, endgiltig, zu destimmen, und man erwartet, da die Arbeit 18 Monate in. Ansprach nehmen wird.. Wie schon früher ausgeführt, hängt von der Entscheidung dieser Grenzfrage auch das amerikanische und ' cana.. dische. Besitzrecht aus gewisse ausgedehnte (koldlandereien ab,, und wird den Canas diern, die es, ja auch nöthig brauchen, ohne Zweifel der .Löwenanthell an den Goldfeldern zuerkannt werden müssen.. Man darf erwarten, daß diese ,VerMessungen unsere Kenntniß von unserem großen nordlichen Territorium bedeutend erweitern werden. . Die DermessungSroute wird beinahe zur Hälfte durch ein ganz unmirthsameS und schwer zugängliches Bttgland aehen, und an eine uns unterbrochene Ausführung der Arbeiten ,st nicht zu denken; vielmehr wtro man sie im kommenden Winter ganz einstellen müssen, um sie im -nächsten Sommer zu lLnde zu fuhren. DaS bedeutendste praktische Nesultat, der Vermessungen wird entschieden m der Bestlmmungder Grenzlinie in der goldreichen! Region' des ZZukon-Thales liegen, welche überhaupt die erste Veranlassung zu dem Grenzstreit gegeben hat. Weiterhin soll aber auch der Lauf des Jukon und seines wichtigen Nebenflusses, des Porcupine, genau fest gestellt werdest.. Aux die Fortschritte Alaskas können .diese Ermittelungen großen, Einfluß haben. Oom Inlands. Neu erd in q S wird von Aerzten daraus hingewiesen, daß die gesürchtete Diphtheritis auch durch Kayen per-, breitet werden rann, welche von Hau? zu Haus laufen. In England will man dies bereits in mehreren Fällen festgestellt haben. D i e Z a h l d er L ? n ch m s rd e . welche in den ersten fünf Monaten dieses Jahres in den )Ver. Staaten.vorgekommen smd, wird aus 66 angegeben; davon kommen Sl auf den Süden, und 15 auf den Norden. Gegenwärtig wird in angloamerikanischen Blättern über die Frage herumgestritten,, . welche Blume ' als a m e rr k a n r s ch e Nationalb l u in i gewählt werden solle. Dle Aemterjäger sind einstimmig sür daS Vergißmeinnicht. Wie bereitserwähnt, wnrde der Generalconfül von San Salvador in New Jörk,' Juan Perez Bsnaldi, als geistesgestört in Haft genommen. Es scheint aber sehr zweifelhaft, daß Ueberarbeitung seinen Geist zerrüttert hat, -Bonaldi ist ein Sklave des M o r p h i n, ?enu s se S und mußte deshalb schon rüher einmal einer Heilanstalt in Massachusetts übergeben erden. Er ist ein hochgebildeter Mann und hat unter Anderm Heines Gedichte in'S Spanische übertragen. Bescheidenheit g e h ö rt überhaupt nicht zu den Tugenden eines Zechten" Amerikaners, und auch dem Prediger" und, polternden HanSwürst S a m I o n e S kann man diejelbe'mcht nachsagen. Unlängst rief derselbe ' in einer Predigt", um darzuthun, daß er nirgends Seinesgleichen habe,- stolz aus: .Der Herr hat mich gemacht und hat dann das Modell verloren." Ein engli fcheS Wechfclblatt, daS nicht zu seinen Bewunderern gehört, bemerkt dazu kurz : ,Ja, der Herr ist gnädig." Zu dem neuen Orden Sons of America"', welcher vor einigen Tagen sein zweites 'nationales Camp" in der Bundeshauptstadt eröffnete und ausgesprochene fremd enh a sf e r i -sch e Tendenzen hat, gehören auch D e u t ( ch e". Sogar unter, den 'Commandanten? der verschiedenen Logen des Ordens , finden sich folgende y r ' ' ' s!-f camen: .yocy, 'auoensleln, iiser (Schleifer?),' Wertz' Lohmann, Kalbach, Schüman, Kocher,' Grüner, Bau meister u: f.' Diese Deutschen", die sich selbst .in's Gesicht schlagen und dabei doch niemals ' vel ven Nach kommen der Bostoner Herenoerbrenner deportirter englischer Zuchthäusler u: s. wi als vollberechtigte Amerikaner" gelten, soll .tm ausgehauen werden, aber nicht in Marmor. Frisch von Leber weg scheint der . neue Nedacteur , deö Star? in Fort Gaincs, Ga.,.zu sprechen. In seinem Einsührungsartikel sagt er : Wir fühlen, i waS .wir von - der: Bevölkerung Georgias ' zu verlangen berechtigt sind ; ; denn wir- sind 44 .Jahre lang ? Prediger und Pastor, gewesen und haben in dieser Zeit über! 4000 Personen getauft.. . . Aber da wir jetzt?, z u a l t , ,u n d 2 ß l l ch isittd,i um.länger Pastor zu sein, so haben wir uns dieser neuen Laufbahn zu aewendet, in der Hoffnung,, daß wirnoch. immer einiges Gute in der-Welt: stiften und, einen ehrlichen, Lebensunterhalt , für uns selbst. und unsere Familie gewinnen 'können SobaldKMrHmlLnglich im Gange' sind, werden wir, in unserem Blatt stets eine Ecke für religiöse Ange, ! legenheiten halten."

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, Waö einige ettaNnk' süchtige Blätter zu leisten im Stande sind, wird aus'New Aork geschrieben, davon liefert wieder einmal der Fund einer Frauenlciche im East öciver ein gelungenes Beispiel. Da eine Jdentisi rirung der Leiche nicht stattfand, so f)tn sich die Berichterstatter der resp. Blätter je ein Geheimniß über die Leiche zusammen, und wenn man die Schilderungen der betreffenden Blätter z u - sammensaßt. so ergibt sich daraus ein merkwürdiges Bild. Dementsprechend hat die Leiche bellblondes, nußbraunes und röthlich gelocktes Haar und braun-blaukschwarze Augen. Die Unterkleiduna besteht aus feinem leinenen 'ordinären Muslin" mit eleganten imrortuten pltzen billigsten amerikanijchen Fabrikats." Das Kleid ist aus hellblauem leichten billigen schwarzen eleganten Zeuqe angefertigt, und das weiß-rofa" Korsett war mit billigen eleganten" Spitzen besetzt. Außerdem war die Leiche mit schwarzseidenen baumwollenen" Strümpsen bekleidet. Unter der S p i tz r? a r k e : Der Hund als Kindermädchen" wird aus Louisville folgendes Geschichtchen mitgetheilt: Ein prächtiges System, ihren kleinen Jungen vor unbequemer Reiselust zu schützen, die ihn auf Äbwege hätte führen können, hat Frau 'Anna Woods erfunden. Die Sache war ganz einfach, das reine Ei deö Eolumbus. Da war der große, treue Neufundländer, daS gute Vieh ; dem wurde ein Strick um den Hals gebunden, und das andere Ende in angemessener Entfernung an Augustchens Handgelenk. Up ewig ungedehlt." Äch, ie spielten sie so hübsch zusammen! Das war ja besser, als ein Kindermädchen. Die Zwei konnte man ruhig allein lassen. Aber da kam ein hündischer College und stellte sich dem hündischen Kindermädchen vor und meinte, ein paar Schritte könne man schon weiter gehen; aus den paar Schritten wurden mehr, und eß ging schneller, und Augustchen immer mit, bis es ihm an der Shelbyund Lamptonstraße zu viel wurde, und er aus Leibeskräften schrie. Zum Glück kam der Polizist Worth des Weges, und das Kindermädchen" kam der Polizeigewalt gegenüber zur Vernunft, wurde ganz roth vor Beschämung und ließ sich mit Augustchen nach Hause bringen. O, die Stimme der Verführung ! Vor dem Oberrichter Mc Adam in New Z)ork wurde ein komisches Versehen eines Advocaten constatirt. Am 20. September 1886 hatte sich Tiny Ja, cobs mit Henry Jacobs verheirathet. Längere Zeit lebten sie glücklich mit einander, bis die junge Frau eine Erkaltung in den Gefühlen ihres Gatten wahrzunehmen glaubte. Sie maß die Schuld hieran ihrem Schwiegervater, Israel Jacobs, bei, welcher, wie sie behauptet, eine Abneigung gegen sie Hütte. Deshalb verklagte sieden Schmiegervater auf S2000 Schadenersatz und erwirkte vor Kurzem dessen Verhaftung. Neuerdings nun wurde die Aufhebung des Verhafts befehls vor Oberrichter McAdam beantragt, nnd es stellte sich heraus, daß der Anwalt der Klägerin sich zu sehr auf ein nicht ganz" aus den Fall passendes Formular bei dem Antrag, auf welchen hin der Verhaftsbefehl erwirkt wurde, verlassen hatte. Er hatte nämlicb, nur mit veränderten Namen, eine Aussage abgeschrieben, wie sie auf von Ehemannern gc gen andere Männer wegen Abspenstigmachung ihrer Gattinnen eingeleitete Processe paßt. So kam es denn, daß Jacobs, sen., darin der Anknüpfung eines unerlaubten Liebesverhältnisses" mit dem Gatten der Klägerin (seinem eigenen Sohne) und Weglockung desselben von seiner Frau beschuldigt wurde, eine Angabe, welche selbstverständlich aus den vorliegenden Fall gerade so paßte, wie die Faust auf das Äuge. Natürlich hob der Nichter den unter solchen Umständen erlassenen Verhastsbefehl sofort wieder auf. Deutsche Lokal Nachrichten. Königreich Sachsen. '. Der Militärverein in Berggießhübel bat den Militärarzt Dr. Küchler aus Anlaß des 100. Geburtstages desselben zum Ehrenmitglied ernannt und ihm ein prächtig angefertigtes Diplom durch eine 'Deputation überreichen lassen. f der Geh. Kirchenrath Professor Dr. Gustav Bauer in Leipzig. Zwei Schweinehändler i o '.i o-2.v: je r..r .ix.lll -kCllij, yilCUHUJ )UUl .UU,Jitl ' Karl Gustav Wolf (letzterer aus und Eonnewitz stammend), sind nach Verubung großer und zahlreicher Betrüge,reien flüchtig geworden. Auf der Grube 'Vereinigt Feld" bei Siebenlehn ist man auf ansehnliche silberhaltige Ädern gestoßen. In Thum wurde der Postbe'amte Albert Wilhelm Fröhlich wegen Unterschlagung zu 2 Jahren 3 Monaten Gefängnißhaft verurtheilt. Wegen Verleitung zum Meineid wurde der Wirthschaftsbesitzer August F. Lindner in Wiederau zu 4 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Erhängt haben sich : der seit einiger Zeit vermißte Tuchmacher Kreß aus Crimmitschau, die hochbetagte Wittwe Thomas in Ernstthal, der Gutsbesitze? F. in Kleinsermuth bei Eoldiv und der Gürtler Conradi aus Ocdcrau. Erschossen haben sich: der frühere Vertreter des Burastädter Amtsblattes, Buchdrucker Käblitz, in Limbach und der Uhrmacher Bruno Gasch aus Limritz bei Döbeln im Augenblicke seiner Verhaftung wegen Diehstahls. Der Eommis Walther Nubenstein aus Oelsnitz i. V. ließ sich von einem Zuge todtfahren. Thüringische Staaten. ; Der Rentier Albert Voigt in Weimar hat der Stadt 32,000 Mk. für die stan digen' Pfleglinge des Krankenhauses gelchenkt. 10,000 Mk.' werden sofort. L2.000 Mk. nach dem Tode des Stifters ausgezahlt. 'Di: bez. Stiftung soll den Namen' Albert Voigt-Stlftnng" führen. - Die Mutter - des Kaufmanns Adolf Zünckel der sich kürzlich im Sanstörum zu 'WilhelmLhöhe erschoß, hat in' die Landeshellanstalt zu Jena überfuhrt werden 'müssen ' Dir'- sehr vermögende Mrttwe ' Nenate Weiland ,n Apotda ist wegen schweren DiebstahlS zu vier Monaten , Gefängniß verurtheilt worden! Sie hatte lange Zeit hindurch taglich'ih: ren' Vrooveoarr ' aus oer zoacr luve oes Bäckermeisters. Zander gestohlen. Die Zahl' der Einwohner SonnebergS' stellte stch am 1. Mai d. I. auf 11,375 gegen 743 r Stahlt 1880. Der Gärtner

Ernst Emil Schmidt tn Grei ist in Koäkurs gerathen und wurde verhaftet, weil er Vermögensstücke bei Seite geschasst haben soll. Ueber daS Vermögen des Kaufmanns ' und Schneidermeisters Eduard Naglcr in Brückla ist der KonkurS eröffnet worden. Der Schaden, den die Stadt Gößnitz infolge der fchweren Gewitter und Ueberfchwemmungen in diesem Frühjahr erlitten hat, wird auf 100,000 Mk. geschätzt. Es. feierten: die goldene Hochzeit die Ehepaare Schneidermei ster " Ehr. Geist in Erawinkel,

Privatier Poppe in Frankenhauscn, Landwirth nnd Tischler Siegelin in Gestungshaufcn bei Coburg, und ChriMan Gottlod weldemann m Ko tntz: die diamantene Hochzeit der Landwirth Attrot und Frau in seebergen ; das eviahrige Metsterzubilaum der älteste Meister der gemischten Innung Herr Heinrich Pötsch in Fraureuth; daS 60jahrige Dienstiubllaum der Schloßgärtner Johannes Schütz in Friedrichroda. Der Zimmermann Iahn aus j Apolda und der Gutsbesitzer L. Müller aus Waltersoorf begmgcn Selbstmord, indem sie sich die Kehle durchschnitten; ; erhängt haben sich der Handelsmann Matthaus Veck aus Gorlitz und der Sportelemnehmer A. Jager in Memingen; die 17jährige Karoline Eschrich aus Grafenroda. der Flafchenmerhändler Kühn aus Nonneburg und der Oekonom Ed. Muller aus Zeuisch haben sich ertränkt. Der Schneiderlehrlina Neu mann aus Mühlpöllnitz fiel in eine Düngergrube und erstickte an den angesammelten tsajen; der oyn des vor einigen Wochen verstorbenen Windmüllers m Tausa wurde vom Blitz erschlaen; ertrunken sind in Nudolstadt der üselier Wehrlich aus Dröbischau und der Sohn des Arbeiters Oppcl in Ummerstadt. Königreich Bayern. Die Stiftung von 100,000 M.z welche die Wittwe des ehemaligen AugSburger rti i v rr':..: ; rn; vcruiucn ver zrelnipinnerei, ZUiermann, in Vollziehung eines letztwilligen Wun sches ihres Gatten vermacht hat, wird zur Erbauung eines Arbeiterasyls auf dem Areal der genannten Fabrik verwendet. Erzbisch of v. Schreiber in Bamberg feierte seinen 70. Geburtstag,. btt welcher Gelegeuheit ihm das Ehren bürgeriecht der Stadt übertragen wurde. Der Gütler Lang in Brück, welcher schon früher in Amerika war, machte sich kürzlich wieder auf den Weg nach dem gelobten Lande, vergaß aber seine hinterlassenen Schulden zu bereinigen wobei er sich gefallen lassen mußte, daß er schon auf der Station Osterhasen angehalten und ihm seine nicht unbeträchtliche Baar schuft abgenommen wurde. Auf dieses hin unterließ er auch feine Fahrt über's Meer. Der Bäckermeister Friedrich in Erlangen, welcher seinen Lehrling derart mit einem Peitschenstecken geprügelt hatte, daß der arme Mensch geisteskrank wurde, ist heimlich nach Amerika entwichen. Sein Anwesen hatte er, während tx sich in Untersuchung befand, verkauft. Die Kindl'sche Papierfabrik in Erlau ist in Folge der Zollerhöhungen seitens der österreichisch-ungarischen Negierung in Eonkurs gerathen, da sie zu der Seite hin den größeren Absatz hatte und ihr die Mittel abgingen, die Krisis zu überdauern. In Forstwald sind die Blattern eingeschleppt und verheimlicht worden. Die Hauslerwittwe Hernitschek ist nach nur viertägiger Krankheit daran gestorben. Es sind bis jetzt 4 weibliche Personen an den Blattern erkrankt. Es wurden verurtheilt: wegen Meineid der Gütler Joseph Mennes aus Brunn zu 13 Monaten, der Oekonom Johann Nitzer aus Nattelsdorf zu 21 Monaten, die Wagnersfrau Eoa Hutter aus Schwabing und der Straßenwärtersfohn Joseph Fischer aus Steinwiefen zu je l Jahren Zuchthaus ; wegen Brandstiftung der Oekonom Konrad Tratz aus Gelbsreuth zu 3 Jahren Zuchthaus : wegen Verbrechen wider die Sittlichkeit der Kohlenhändler Franz' X. Knirlbercer aus Amberg zu 1 Jahr, der ledige Schuhmacher Georg Löblein aus Bamberg zu 6 Jahren, der Hundedresseur Peter Ä reitenstein aus Ebern, zuletzt in Sendllng, zu 3 Jahren Zuchthaus, der Dienstknecht Johann Wendler von Konradsreuth zu 2 Jahren Gefängniß, der ledige Dienstknecht Johann Leonhard Eichmüller aus Oberdachstetten zu 2 Jahren und der Bergarbeiter Kaspar Daunterer aus Schlicht zu 6 Jahren Zuchthaus. Der Büttner Wilhelm Hausse aus Erlangen und die Frau Nöder aus Kitzingcn haben sich ertränkt; Selbstmord durch Erhängen begingen: der verwittmete Gerber Jakob Seufert aus Haßsurt, der AustraglL. Gillauö Holnstein, der von seiner au getrennt lebende Schmied Schuhmann aus Lauterhofen, zuletzt in Batzenhausen, der Oekonom und Hacker Stephan Göpfert aus Netzbach und der ledige Weber Kaspar Brandner aus Wirsberg ; erschossen haben sich: der ledige Metzger Anton Böckler aus Obergünzburg und der Student W., Sohn einer LehrerSwittwe in Schwabach (derselbe war wegen Schlägerei zu 4 Monaten Gefängniß verurtheilt und aufgefordert worden, die Strafe zu treten.) Königreich Würrtemb erg. Der politische Redakteur der Wärttemb. LandeSztg." Ferdinand Strich Ehaxelle ist wegen Beleidigung des Dr. Franz Lipp, früheren Nedakleurs ' des Stuttgarter Beobachter", jetzigen Be sitzers der tzeilbronner Zeitung", zu 1Z0 M. Geldstrafe., sowie zur " Tragung sämmtlicher Kosten und aller Auslagen des 'Klägers verurtheilt worden. In Biberach feierten der Kupferschmied Friedrich Nudhärt, und stine Ehefrau Sybille, das Fest ihrer goldenen Hochzeit. Der König hat d'e Pathenstelle bei dem 7 Knaben des Schreinermeisters Bayer in Kirchheim u. T.. übernommen und das übliche Pathengeschenk an den Täufling übermitteln lassen. Der Fabrikant Fleischer aus Goppingen beabsichtigt, in Mezingen eine große Fabrikanläge für Leineweberer zu errichten, und hat zu diesem Zweck 'unweit, der Stadt eine bedeutende Wasserkraft erworben Selbstmord, durch Erhängen , begingen: der Sohn des unter dem Namen Heufelder Franz" bekannten Bauern Braig in Heufelden, der' Bauer N. aus Jessingen, zuletzt in Kirchheim-D T. ohnhaft, der SchuhmacherMüzenmaier aus Können nd der Eoü.dlS Vürted.eiör-

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r FokgeNüeo MzeH '"-liür ' Alle T?knschen haben zur ffruhjabrSzk't ela Medizin nökhkg. welche das Blut verändert. Eß ist bekannt, daß vir während des Wwterb tmn iksserea Appetit haben und reichere und fettere Nabrung ,u vni nehmen, wodurch da Blui dickflüssiger und der Kör?er widerstavdsfädkaer gegen Kalte wird. Der erste warme Früh lingstaz zeigt unö jcd,ch, daß das Blut , dick lft und tle Leber nicht richtig arbeitet, und wir suhlen att b wir krank Iren. Und diese ist der Fall. Deö Blut bleibt dick und die Leber funktionirt nicht ricbtia. Wir leid a Veriioxsung und die verschiedensten Ärank htttScrscheiNungea folgen, wie opsschmerien. schlechter Geruch au den, Munde, settlge Haut, Busschläge, Schwindel, Appttitlosig kelt, wir werden kraft- und energielos, geistiz sowohl wie vbvsiscb, schläfrig, abgespannt und träge. Alle diese KrankheUKerschkinungen sind j bkksunt iuuer dem Naaien ; ffrühjahrs-Fkebrr. Wen hkergegm Mcht getban wird, kö.-nen leicht schwere Arankheittn entliehen und ist ein Mensch mit nrnnem Sftlwt fc?ferfMth rtrftfaip I ' ' ' w, w-l p Itcher gegen austeckende KrallkHeitea. ' 3tm ,oure ra roe deutsch Heilmittel Ki!.AusuLbAserKÄ I -Jr MARK TRAD5 m$ ' TRQIPVEM 1 A 1 " anwenden. Millionen von Deutschen gebrauchen e und sind dadurch heilt. Sie werden die Leber nspvrnen idre Funktioneu rkchdz zN dersehe, überhaupt da ganze .System requliren. Sie reinigen das Blut und erwecken die Lebens geister neuer, Tb itigkeit. Sie bringen Lust ,ur Arbeit und häuslich Zufriedenheit und achen den Körver Widerstands fähiger gegen die , schlechte Einflüsse der heißen SoNmertsge. ' yreis. 50 Cent.' i, alle tzothek )tra. TKI CKAELU A. YQSELEB CO., Biltlrnon. UL t?zxTj?i w&tnm ÄL.',' fc.-JU7TyJwV mi,!hTr ' ll mtmf'sti mm mm TKE LAD2E3' 7AVORITE. KEVER OTJT iX' ORDER, If youdcslre to pinthss i 'irv inacLlne, tsk. our flirent av your n or tertos ana prlcea. If you cannot sind v f iieretit, writ airecttODearestaüdr5Ssto v i iiuv rmm si. WH BESEUG KM (iGSÖäCEÄl CHICAGO - 28 UNION EQlMllHX- QM.IAS, 1LL. oti arj-rii ci TEX. st LC-st M,- yjjgl '""uracco.cMj . gentnk f&s antlanorcUl: C4isr OfMtr, 77 OK EtffttBsito etta Wach-Mateeisk. BHEATHING AND BTJILDING PAPEK3. Ä Sc3 plyReady Itoorliiß:. Ich werde "Trinidad Asphalt Roofing" verwendtn. ; Das beste Material w dieser Branche ik siets jn finden bei ! 3L C. gBIBTHER, Man spreche vor. 1Q9 West Maryland Clraü Olä Six Points Saloou Ha. 207 Sirgww Avume. OcffOeO OUr d Qdn! Die besten Ltqrwn nnd Cigarren teiß an Hand. Zndsrmrnende Oediennng. TMLm A. OHOPPQ, crli derers Hermann aus 2.äendeuren ; der Polizeidiener Brauer aus Gönningen hat sich mit einem Rasiermesser den Hals abgeschnitten. DaS Motiv zum Selbstmord war die Furcht, roegenMeineidö in Untersuchungshaft gezogen zu erden. , Rhein pr v in;. i 1 ) Zwei Fachausstellungen, eine internationale Hundeausstellung und eine solche sür Kochkunst, Backerei, Fleische rei . würden in Köln eröffnet, s In Delbnlck fast zur selben Stunde die Ehe leute Kaufmann Anton und Elise Ärenken geb. Kolkmann. Per selbst mit tU nem Rückenmarks-Leiden behaftete Lehrer Abendrothin Mellinghofen, der dle auf dtn Tod krank darniederliegende Ä0jäh ige Tochter seines KostmirthS K. und dann sich selbst erschossen hat, scheint die That verübt zu haben, um seinen Leiden, ie denen seiner Geliebten, ein Ende zu machen. Infolge des letzten Unwetters ist in den Dörfern Merken, Selgeridors und WeiSweiker, sowie in den beigeleget nen Ortschaften die diesjährige Korn ernte vollständig zerstört. Jn Grafenbera wurde ein Personen-OmnibuS beim Passiren des Bahngeleises überfahren und einer der Insassen, der Wirth Engels, todtlich, der Kutscher schwer ver letzt. Es feierten: das öOjährige Pries fterjubilLum der Oberpfarrer Joh. Bell in Erkelenz; das övjahrige AmtSjubilaum her Kanzleirath Stadler in Neuwled und der Pfarrer Schnorfeil in Rü benach; daS SOjährige BerüfSjubilaum die Buchdrucker Aler. Brocker in' Köln und Friedr. Bruch in Saarbrücken ; die goldene , Hochzeit die Eheleute Peter Stamme! in Köln, Gerhard - Ponzelar und Carl Eickhoff in Crefeld. Joh. Peter Cless in Elberfeld. und Joh. Anton Beckmann in Oberwipver. , , , . II 'Uv 'i '' " i -rm-' " ' j.. T. O. Vrosn. Adsolü?. Qanu yloa. Lwntt V. '

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