Indiana Tribüne, Volume 12, Number 257, Indianapolis, Marion County, 4 June 1889 — Page 1

miMM--4i.. m:.-

-",a!tiw! -i. --4!'V-V V-ilä i - '!ilitl:rtiMn.jtw'. Blril.'.il -'lt-rtW'r"lltmiMt 'rI'ÄMii!;;1:V ' ' : h .kW'" KM ;P ":; ( ,'!; ij ;:!n.s: :-:: .; iijiifcii i::!;;',;;1!!::: , ;il.:,iH li'i'!: 'jS!:)"'1!!'1;?!- livJäiiiiäP-V'-:1!: ü!.(i.1:::!'' 'i-ü.i : h:sii!: ""ü::1 i'-I.Ml- ; ,: u , i . V- ) V ? ,TP LZMWxSÜZ',II ... . -r -r OD fl. AAA I JAA AfAAi , in im ywww 0Jahrgang 12 Office : No. 130 Oß Marhland Straße. No. 257. Indianapolis, Jndiana, Dlenstsä. den a. Juni 188.

Ar'' 7

ttT"- VA ::v,t ;;

IJTZjffA r v Ä Ä ftMTftilM'' MUHMW l:'-: :1;E:S5Äig

vsr

I

IM

'I

s jt & -.1 V 1 Z l v

zergen

Kr dieser Spalte ksten S Cents per ZeZle. ÄuzeZzen ia delchm Stell? gesucht, oder efferut vnden, (irrten unentgeltliche Aufnahme. . Tieselbeu lUiUn 8 Tage sieh, koanen aber kbeschr2ukt erneuert teerten. Vazekgkn, clche bi MittazS I Uhr abz? geben werden, pnd nach a selbigen Tage Vnfahme. - . Wttlangt elanfft Ü3sf5e ,um Wasche tuf Fr tititr, a FkentuS? um Liest ,lk. 7s S,lagt an der mit W'xrtx ud SZnd dktr U7,ugkh,n- eil. tfi. 23 Ost Wtwg txxtt. 7ju B?ragt: la lunju rfchr Man a! Sl'f artet,... 101 ölor jBtaoil ätrafc. 7j4 eitltit w Po:tee für Ctkl Pk Salcon. 6 Stellegesuchs. ' . 1 01u$t ein üxit'.t ss einem Zzeg, an i atme fle tfle: Skbe?tL,V o, Vapikts?, Es . Ind. 7;i Se sucht: In mische Sin sucht ilreeun t ttact uk icutisc s mute Zu iftagn 326 ti Cttgtnta tauf. besucht: 9in tttt6i 3nj. 175 all.tüch ttjrio:t c. sucht uxr lcg tUunz. Cm Icufifcturuin. ttijfi.e: Sajräv Lhryd, Z'.er S. JngalliLIöZ. 41tt Zu vetmi,then. L ,rnith n: Zt f,hr bübsch möbttr. fitVAti m besttkrQ Emzisg, w,ki d! w ,mn. slur ,nz ?quI norslth v m E,n rou-kl d Stadt. ahA i hi O.fte d. Uuci. da WerMisdsnsS. Dr. I. Sutc iffe bsS5ftit fiS aasLlz'.Ich m't manbSrtl,chn zl !u uvd k tr StZchelykz. n ' UNnkcanttett,. Ossiee: No. SS Ost Nark.t St-aße. Okfi.st,n: S d's tJ UZr e o m. 2 ZUH, skschs. LsAvlazi ukz:nsm,n TeKxhsakN, ?. . sin-', ... anNdat für Sit? Svrk. untmorfen der rvadl ta:';a Stmizk:oZ,Eon n.ten. Z verkaufen X, 7 N, d Vwn K kSVY. g.l ,td Pmkrß'2!. " 6? rsidma J31 , 349 at rai W'W; Offerte verlangt. Si3 vdurnnroj 109 deltn'tr.ß, "50. 12S O:r st ait I2X)-IXcS-tr catt? aus tmnutuc H6aütauj. - ' , sotten tn Lest ntt-si?cUi , 15-00 tn Vsnai. 23ttno We em Vor'rab,,Kber Whtts Sk ,r In tPtan'j Afitttioa 4 1 per isonct. a., tuatgtsi . M Oft Oalnßtrnt tt tN t. Vollmachten, ttansbrl fe, Hypothe?e. Tesia. Wnte und fonkge g.richMcöe Dokamente werden forgfäMg und zu mß'gen Präses avsefnUgt, sowie Siakassirong t,an Etbchsflz . Ekldnu prrmpt besorgt dz ZT.. SSRKKI,t, OeffmtNcher Nstar.n. VeksichcrungSagknt, o. tt3tf Ost WaZiwg'or StraZk. Großes Conzert der Mutual " ki Association i an Douucrfllig, fern 6. Juni, Nl SPIrnörnv Mnvon ! W!WVmV VI7HVH vtEintritt 15 CentS. 2. jährliches Pic . Nic ! der Deutsch, Carpenter Union Ha. 60 am Psiggflsonlitag, den 9. Juni, t : Hamn:ondS Otot, knshe Schrfl'Z 12) Züge verlasse feil Union Depot Dann., 1:20 ttd 2 Z0 Nach. Massachatts Ave. Devot: S.SO Vsrm., UZO ad L:Sl Nach. Saifit 7 Uhr Lkea!S. liittt 25c S Person. flinlet ntet 12 Zare stet, iulrut znm Park frei. Große Exka,sion ach - LNZKL gezibi von len Harugari Logen und dem Sanaerchor. a So,tsg. htn 9. Ini 1889. XioUet I.7"ö, . tlr3Ziit. ldkz 5-l2Jahrn ile filTft, , Ult d Dvvr7:B Srr. H if iStt vo tinltw 11: btnv. Kd, Z.5er.L ad'. W.t.r urn nh.'K da m: irtft Süä aitiuftr.: ö. lkyser. 2sr wntf k 2 äatel Mn.,l!k. aMtt $ 5ki U,?d.V,;aKn in d, croaau fiaCl.

tftI. v2j 0 B a" " ' 7 ffa'ifeÄÄr.; 6!t i Srnfie ixerni!lr. Ä? ttf .a2Li)L'r.!S

9Alf VillB. DG1 CJlLB VI C tlBlH' II J-

GSiöosieVes.

Um die Arbeiterfrage und alles das, wa? darüber gesprochen und geschrieben wird, vcllsiandig zu begreifen, muß man vor Allem die dem Lohosystem zu Grunde liegenden Verhältnisse verstehen. ES gab eine Zeit, in welcher man von Arbeit ge gen Lohn nicht? mußte, in welcher alle Arbeit von Sklaven verrichtet wurde, wie, z. 33. bei den alten Griechen und Römern. Unter dem Feudalsystem wurde nicht ge gen Lohn gearbeitet, sondern der Bauer, der keinen Allodialbesitz, d. h. freien Besitz hatte, sondern das Land nur als keoä oder send, d. h. als LshenSbesitz hatte, mußte einen Theil seiner Ernte, in der Form des Zehnten und anderen Auflagen direkt an den Lehnsherrn abgeben. Unter dem Lohnfrstem muß der Arbeiter Alles, was er erzeugt, dem Arbeitgeber abgeben. Letzterem gehört daS ganze Produkt der Arbeit, er hat aber dafür dem Arbeiter während der Z:it der Arbeit so viel zu seinem Lebensunterhalt zu geben, als zwischen Beiden vereinbart wird und was man Lohn nennt. Welche Umstände auf die Höhe d(S Lchnsstz?S einwirken, sei hier nicht näher besprochen, eS handelt sich bloß darum, zum Verständnis zu bringen, daß der Lohn niemals dem Werthe der geleisteten Arbeit entspricht und entspre chen kann. Gehen wir zurück zur Urzeit der Men schen und vertiefen wir unS in die higo rischen Forschungen, so finden wir, daß die Sklaverei erst in einer Verhältniß mäßig späteren Periode der Menschheit eintrat, in welcher der Mensch so weit vorgeschritten war, daß er vzrmöze der bsreits erfundenen Werkzeuge mehr zu produziren im Stande war, als er für sich elbst brauchte. öS ist leicht einzusehen, daß so lange der Mensch durch seine Arbeit nicht mehr choffm kann, als er selber zu seiner ErHaltung braucht, Icin DienstbarkeitSver Hältniß bestehen kann, wZ'.l nicht? für den Dienstherrn übrig bleibt. Es wird sich für Niemand lohnen einen Sklaven zu halten, wenn derselbe Alles zu seine? Er Haltung braucht. waS er durch seine Arbeit schasst. Wenn in jenen Urzeiten, in deneu der Einzelne noch nicht mehr erzeu gen konnt?, als was seine eigenen Bedürf xv) . waren. Stämme mit einander Krieg führten, so nahm man die KriegSgefange nen entweder in den siegreichen Stamm au', oder man tödtete sie. Erst als durch verbesserte Werkzeuge und größere Intel ligenz der Einzelne mehr erzeu gen ronnre, als er Server vrauqte, machte man die Kriegsgefangenen zu Sklaven, denn nun konnte man Nutzm aus ihrer Arbeit ziejen. Die griechischen und römischen Bürger arbeiteten nicht. alle Arbeit wurde voa Sklaven verrichtet. Die römische PlebS arbeitete nicht, sie wurde vom Staate ernährt. Der Staat aber zog seine Einkünfte aus der Kriegs beute und auS den Steuern der Sklaven besttzer. Der ganze Reichthum Roms be stand, von Kriegsbeute abgesehen, aus dem was die Sklaven durch ihre Arbeit erzeugten. Nun hat zwar die Sklaverei aufgehört, aber das System aus der Arbeit Anderer Nutzen zu ziehen, besteht noch, wenn auch in anderer Form. Wenn der Arbeiter den vollen Ertrag seiner Arbeit bekäme, bliebe für den Arbeitgeber nichts übrig, der Arbeiter bekommt also weniger als daS waS er erzmgt. Wenn der Arbeit geber trotzdem zuweilen nicht bestehen kann, so liegt daS daran, weil der Arbeit geber in Folge unsers verwickelten kom merziellkn SyuemS von dem ihm verblei benden Ueberschuß zu viel an Andere, an den Grundbesitzer, an Korporationen u s. w. abgeben muß. Kurzum, in daS was dem Arbeiter von dem Ergebniß seiner Arbeit vorenthalten wird, theilen sich alle Uebrigen, welche nicht produktiv arbeiten, und von welchen nur verhält nißmäßig Wenige, wie Lehrer, Aerzte, Schriststeller, Künstler :c. wirklich nütz liche Arbeit vorrichten. Die Grundlage jedeö DienstbarkeltS Verhältnisse, also deS LohnsyZemS be steht in dem Umstände, daß der Einzelne mehr erzeugen kann, als er zu seiner Sr Haltung braucht, daß er aber dieses Mehr nicht für sich behalten kann, sondern abge den muß. Je mehr der Mensch durch verbesserte Werkzeuze und Maschinen er zeugen kann, desto mehr bleibt übrig. nachdem der Arbeiter daS bekommen hat, was er zum Leben braucht, nämlich seinen Lohn. Ja demselben Maße vergrößer sich auch der Reichthum der Welt, welcher dieser Ueberschuß zu Gute kommt, aber

es vermehrt sich nicht der Reichthum der Arbeiter, welche diesen Ueberschuß abge den müssen. Dieses Verhältniß zu ändern, gesell schaftliche Einrichtungen zu treffen, unti? denen der Arbeiter nicht gezwungen ist, daS Ergebniß seiner Arbeit mit Andern zu theilen, unter denen er im Gegentheil die ganze Frucht seiner Arbeit für sich selbst behalten Utuu daS ist daS Ziel der modernen sozialen Bestrebungen. DrathnaHrlHten.

WetterauSsiÄten. Für Jndiana: Leichter Regen, vkrüaderte Temperatur. un Die furchtbare Kataftrophe. Johnftovn. 2. Juni. ES ist k!ar. daß die genaue Zahl der Umgekommenen niemals festgestellt erden wird. Alle bisher gemachten Schätzungen sind wahr cheinllch zu niedrig. Seit Sonnenauk gong bat man untnr den Trümmern der zusammengttissenkn Häuser über tausend Leichen gefunden, und wahrscheinlich legen och weitere tausend unter den Trümmern bei der Brücke. Wie viele in dem breunendtn Trümmerhaufen voll ständig zu Asche verbrannten, wird sich niemals feststellen lassen, ebenso wird sich niemals die Zahl DetteniaensiMellen assen. welche von den Fluthen des Jlusseö weiter getragen wurden. Bis j'fer h,t man ungefähr 2200 Leichen gefunden, und im Allgemeinen chä&t man die Zahl der Umgekommenen auf 6000. Aon vielen Familien ist auch nicht ein Einziger übrig geblieben. Den ungeheuren Trümmerhaufen, der sich bei der Brücke durch Stauung anze akNVkll hat, wird man morgen vermit eist Dynnmit auseinander sprengen. Von dem Dorfe Woodvale ist nicht ein einzige? Haus stehen geblieben. ES ist gerade,, a! ob eS mit einer mächtigen Hand ouf einmal eggefegt worden mSre. Wo daS Dorf stand, ist j U nichts alt ein See von Schlasm. Folgende eegreifende Szene led er zählt : Ein Mann. er ti war, weiß man M!,-ritt so schnell daS Pferd kaufen konnte, die Straße, welche durch Eone maugh nach Johnftown fährte, entlang, heftig geflikulirend und fortsährend laut rufend: .Rettet Euch auf die Hügel, eilt nach den Hügeln !" Die Leute i!t?n aus oen Häusern und glaubten der Mann sei verrückt. Nur Wenige beobachteten die Warnung. Aber bald brauste die furcht bare Fluth hinter dem Reiter her. und zu söSt verstanden die Leute die Warnung. Der Reiter aber stürmte vorwärts, die brausende Fluth hinter ihm her. eS war eine Jagd auf Ltden und Tod. Da gerade als er an die Eisenbahnbrücke kam, hotten ihn die Wellen ein und verschlangen ihn Und Roh und Retter sah man niemals düder. Da Ordnung Comite in JohnStown thut fein Beste?, und im Allge meinen herrscht auch ziemlich Ordnung. Gegen die Ungarn herrscht große Er bltterung und eS gibt sich ein tiefer Rassenhaß kund. Ein Ungar wurde heute darüber erwisch', a!S er einen Kassenfchrank aussprengen wollte. Er wurde sofort ausgehängt und zum Ueber fluß wurden ihn noch ein Dudend Kugeln in den Leid getagt. Die Vertheilung der eintreffenden LebenSmittel und Kleidungsstücke wird systematisch betrieben. An allen Straßen klche in Johngoon Münder, find Poli ziften ausgestellt, welche olle verdächtige Charaktere zurückivkilen. Die einzelnen Szenen, welche sich ad spielen, find herzzerreibend, doch scheinen Viele gegen den Schmerz ganz abge stumpst zu werden. DaS folgende kleine Ereignitz ist nur in Beispiel von vielen: Der Bmötergatttr bemerkte heute ein, klagende Jrauengestalt bei den Trüm mern, osfenbar bestrebt, den P!ad ihre srühezen Heim gu finden. Schmerz schien sie wahnsinnig gemacht zu haben. ihre Augen waren gerörhet und ge schwollen. All der Berichterstatter zu ihr bintrat. erhob sie ihr bleiches Antlitz und thrÄnendtn Auges hub sie an : .Alle find mir genommen wordrn. Mein Mann und fieben liebt Kinder find von der Fluth fortgeschwemmt worden und ich stehe nun ganz allein da. Wie wurden von dem steigenden Wasser von Stockwerk zu Stollverk bis in den Dachraum hinauf getrieben. Zoll auf Zoll stieg das Wasser und hob uns bis unsere Köpfe gegen die Dachbalken schlugen. Der Tod stand unS vor Augen, da hob ich meine Kinder auf etwas Treibholz und liefe fit, im Vertrauen auf ihren Schutzengel, dahinfahren. Als ich mein Jüngstes, meinen kleinen Kaaben. dem Floß anvertraute, wandte er sich noch zu I mir mit den Worten, .Mamma, Du sag lest mir stets. Oott werde mich in Ojutz

nehmen ; wird per liebe Gott nun Acht auf ich haben? Jb sah! ihn eine Sekunde später forttreiben, sein liebe? Gefichtchen mir zugewandt und mit einem Gebet süe sein Erhalten auf den Lippen, sah ich ihn und seine Geschwister verschwinden. Im nächsten. Augenblicke brach da? Dach des HoufeS zusammen, ich trieb hinaus und wuede fünfzehn Stunden später in Kernville aefondet. . i "ii W, j lim. Unterstützung für die Ueber fchvemmten! Die Legislatur von MaachujettS hat für dieUtberfchVemmtenvonIohnStown und Umgegend $10,000, die Legislatur von Connecticut H25.000 bevilllgt. in Cincinnati find bis jetzt tzw.000 gezelch net, von Chicago wurden, bereits $5 000 abgeschickt, von Baltimore gingen gestern $3 000 ab, auS einer ganzen Anzahl von Städten wird gemeldet, daß Unter stützungSgelder gesammelt werden. Hoch fluthen. Washington, S. Juni. Rohe der Vennsolvania-Eisenbahnstation uvd am Fluß entlang stehe alle Straßen sechs Fuß tief unter Waffer. Der Poto moe ist auf das Doppelte seiner gewöhn lichen Breite angeschwollen und führt in feint Fluthen BauQstäQMk, Ttltgrapherpsoften und Trümmer von Häusern mit sich. Im DamenZimm'r der Bal timore & Potomac Eisenbahnstation wurden Karpfen im Gewicht von zwei Pfund gefangen, die auS derRtgierungSJischbrutanfialt entschlüpft waren. Die vochfluth. ist größer wie diejenige im Jahre 1877. Der Verlust wird schon jetzt auf mehr als eine Million Dollars geschätzt. Die Verbindungen mit dem Westen und Süden sind seit zwei Tagen abgeschnitten, und Mangel an Milch und anderen Naturalien dürfte demzufolge eintreten. WllliamSport, Pa.. 3. Juni.

Das Wasser stieg hier auf St Fuß. Dkli Viertel der Stadt find überschwemmt. 40 Millionen Fuß Holz wurden von den Fluthen fortgetragen. Mehre Menschen leben gingen zu Grunde: ' Alle Brücken der Pennsylvania Bahn zwischen Linden und Saubuly find weggttkazen worden. Baltimore, 3. Jani. Aul ver schiedtnen Theilen dtö Staates werden zahlreiche Verluste an Menschenleben in Folze der Ueberschwemmungen gemeldet. Auch ungeheurer Schaden an Eigenthum wurde angerichtet. Oer Oads! Die SanoaKonfere nz. Berlin, 3 Juni. ES wird erwar tet. daß das Protokoll der SamoaKon ferenz am 8. ds. unterzeichnet wird. Die amerikanischen Kommissäre trifft Veröe reitunzen zur Abreise. SchlffSnireJrtSt Angekommen in : London: .Obdam von New Vork nach Rotterdam und .City of Richmond von New Vork. New V o r k; .Rugta von Hamburg und .WaeSland' von Antwerven. Dunnel Head Passtrt : .Polyne fia" von New Pork nach Stettin. Liverpool: Queen Erin und .Spata von New Dorf. Glasgow: .State of Pennsyloa nia" von New Vor?. Southampton: ,$m8 von New Vork nach Bremen., Philadelphia: .Brittsh Kmg von Liverpool. H i e si g e ö. Cc ist da. Gestern Nachmittag ist auSMichi gan City hier eingetroffen, und wurde von wnen Freunden wie ein Held em pfanaen. Wer? Run. wer sonst als Sim Coy? Mehrere seiner Freunde waren ihm ein Stück WegS ntgesenge fahren und am Massachusetts Ave. Depot stand ine Kutsche für ihn bereit, welche ihn sofort nach seinem. GeschästSplatze an der Ecke der Massachusetts Ave. und Vermont Straße brachte. Dort sah er nach dem Rechten, schüttelte einer Anzahl Menschen, die ihn alle wie ein Meervun der anstaunten, die Hand, hatte für Jeden ein süßes Lächeln und dann begab er fich zu seiner Familie. Dort hielt e ihn in deß auch nicht lange, denn man wird be greisen, van Sim Cov noch so langen far nienU fich mit doppeltem Eifer um dt RegikrunaSatschäkte annehmen muß Er begab fich daher in? CourthauS und stellte fich in den verschiedenen öffentli chen Bureaus vor und dann bereitete er sich zum. Besuch der StadtrathSsitzung vor. Coy sieht kehr gut auS. kleidet sich immer noch mit peinlicher Genauigkeit,

wobei natürlich der Cylinder-Hut und daS Spaziergöckchen nicht fehlen dürfen und hat feinen guten Humor nicht eingebüßt. Befragt, ob er wieder ein Candidat für den Board of Councilmen fein wird, sagte er lächelnd, daß er die Wünsche seiner Freunde respektiren müsse, waS nicht mehr und . nicht veniger bedeutet, IS dar, er fich noch einmal für das Wohl der Stadt aufopfern wird.

Für die Notdleideodeu in ZohuStvwa. DieKaightSo! PyibiaS Haien heute beschlossen, morgen Abend in der Tom inson Halle ein Konzert süe die Noth eidenden in JohnStowa zu geben, und die besten musikalischen Kräfte der Stadt hoben versprochen bei demselben mitzuwirken. Der Eintritt betrügt nur 25 Cent? und eZ sollte hier keiner besondern , Aufforderung bedürfen um zum Ankauf von TickrtS zu veranlassen. Gestern wurden durch den Board es Trade weitere $1.000 räch JohnStown geschickt und eS wird noch immer eifrig ür die Unglücklichen gkammilt. SupseriptionSlisten liege in allen Banken der Stadt auf. Gtstern spät am Nachmitg , stiele graphische Nachricht hier elngktreffon. daß Herr H. P Wasson, wie überhaupt alle Jndianapoliser. welche zur Zeit der unglücklichen Katastrophe nach dem Osten reisten, wohlbehalten dort angekommen sind. Diebstädle. AuS dem Hauptquartier der Heilsarmee ander West New Z)ork Strabe wurden gestern $3 gestohlen. Der Barkeipkr Charte Martley wr rde gestlra Nachmittag pon einem Spitzbuden aus feinem Lokal an der Ecke-der Fast und South Straße gerufen, der ihm etwas Wichtiges zu sagen hatte. Wöh rend diese wichtige Mittheilung vor fich ging, stahl ein anderer Spitzbube, der im Bunde mit dem ersteren arbeitete. auS der Geldschudlade der Wirthschaft $27 Jodn Johnson und John DatbS, zwei Regerknaben entrissen gestern einer Sir cuSdam ihre $10 enthaltende GeldbSkse und eine goldene Uhr und wurden ringe steckt. 5?sttzeieI,s, Schrecklich diel Gesinde! wurde heute dem Mayer vorgeführt und die Strafen, welche er austheilte, rep-üfentirten eine sehr ansehnliche Summe, müssen aber, da die Verurtheilien zumeist arme Teufel sind, abgesessen erden. Colt und MoseS Johnson haben gt stern Abend vor dem Ci:euS geistige Getränke verkauft, ohne im Besitze einer LizenS zu sein. Sie sollen dasüe am?. dZ. Mt. prozesflrt werden. TbomaS Leonard, der von früher her noch etwas ouf dem Kerbholz hat. ließ sich gestern wieder hier erwischen. Der Mayor legte ihm wegen Herum bummelnS eine gesalzene Strafe ouf, lieb ihn aber unter der Bedingung, lau fen. daß er der Stadt sofort den Rücken kehrt. Wm. Wilson. angeklagt geistige Ge tränke am Sonntag verkauft zu haben, verlangte Verlegung seine Prozesse nach einem andern Gerichtshof und der selbe wurde zu Squire Smock geschickt.. Neue &ea Ruth Ellen Simcoe gegen Okcar Sim oc; Scheidungsklage. Anna P. Amann aegea Frederkck G. Amann; Scheidungsklage. Anna Bunte gegen Simon Bunte; Scheidungsklage. JameS E. Caeroll. Teustee. gegen Eds. Earl ; Klage auf Eintreibung eine Urtheils von $i 000. Vradner, Smith & Co. gegen John W. Johnson. N. B. Johnson. Joseph H Clark u. A ; Gesuch um Anstellung eint? Receiver. Die Beklagten skhrkn eine Papierhandlung No. 127 Süd Meridian Straße und. die Kläger behaupten eine Forderung von $1,600 gegen dieselben zu haben. Sie geben ferner an, daß die Firma, um ihre Gläubiger zu hinter gehen ihr Waarenlager andern Parteien übertragen habe. Die lckönste und größte Auswahl tn Grabstlw'n und Monumenten findet man bei. August Diener No. 243 Ost Washington Straße. C3 Charles Libking 205 Coburn Straße ohnhaft, Car-Jaspektor in den Pan Handle PardS erlitt heute bei seiner Arbeit eine scblimme Quetschung am rechten Btin. Für Taube. eine Person, cfcftt durch etn einsachel Kltttt vttt 22ttger taotjttt unb ohrengeränsch, gehettt utlf.tftfcmltttAt Beschriftung flcUcn tn deut fch Sprache ! -iacher tnatii in Sderfe. dttsr7'Z. Sk. 3Ci4C0a,177 vuasl &ut Kim i)U

Mrasn's lusik-Ia

82 und 84 Nord Pennsylvania Straße,

PlÜKS

s

And

. Da röbte und feinste Lage? von PiancS und Orgeln in der Stadt. RLsen Niedrigen Preise und leichten Abzahlungen sind derart, daß keine Famtti ob Instrument zu sein braucht. Gebrauchte Piano? und Orgeln zu $15, $25.50 ttßi auswärts, gegen Abzahlung oder vin $l bis $4 Miethe per Monat und eis Weit der Miethe auf den Kaufpreis geschlagen.

PianoS und Orgeln werden Sc Sc Sc 5c 5c 5c &

Gtyeten

ferner Elegante Sold.Tapeten billig.

CUNN1NGH AM & ZIM51BB, No. 02 Nord JNnSis Strebe.

Möbel süe

Teppich

gegen Vaar- oder Abseblagszablnug !

Schlafzimmer. Parlor rd

im reuen Etore von CHAS. WILLIG, No. 4GS Virginia

Eßzimmer. Damen Schreibtischc

Teppiche aller Qrtea l Extrafeine Schaukelftühla l

(große nahl.) ZSlaszimer. und Varlor Möbel. VMig gegen Ratenzahlung oder Baar, :o: IFffllAMHi McnSSOTIEIEg i C)Ä). c?c?e tttto Vork und Dklaware Strage.

Oebt

irwgers, Uhrkv, Deutsche BiSela,

Spitzenvorhiisge, Matten,

Alle? mk Akkchl?k,!bluna n Bsattr,iseri Wollt ffir R,,,

unsnm Agknte rd.r kömmt m den Laden G. W. Barnes & Co., ?5. ITm DALTON CO . Wauholz. Ost Washington und Noble Straße. f. $. TZnxiflt&, skchksz,s;e. Central - Garten ! Ecke gast n. Z?ssyiegte Str. Hübscher Aufenthaltsort für Familierr. Gute Getränke und sufmerisame Bedienung. Peter Wagner, Eigenthümer Üki. Kernpf, Fabrtknt von Iaklmentta fax -Wnnd'N Zahnarzt Vxsschr,kstrtt AN arten 0chcrn. aftngeZskr, Veffer, DuchdPaxirschnt daschin erd aus Srfte ngesertiLt. raschn,td, rütaschkne ine Sp,ialUSt. No. 208 Süd Meridian Straße. ,Qni? C3al Gasoline und Gaö-Oesen. "ALASKA" harte Holz Refrigerator - 7 undEiSkisten. .Tat City- Fitterk. Oese nd Stange den niedrigftm Preisen. WSnTüW. ffl vau kr In sch!agil fi

4- .'lim

gestimmt und reparirt. I 5c 5c 5ö e 3c ßc 0c e Qefe. Lllder, Schräske, ca Natrazma2Nkt. LouogeS und SchankiftL;le ! Slcrctörs ! unsere ven No. 64 Ost Markt Sir , lttrPo?.OZsilkgesettz.) ZeuSkrrbWe, Zbüuür F-nZerlSdev, Zaittu, Vfollen ,e. je. ?äferkfame Deditzssg. iHrf r i STANDARD Näh - Msfchinen. cf Snässchloö! Leicht leusenb l Swsach? Sa titt S Jahre. Nadeln, Oel tu Reparaturen fär alle Mschinen. anft von unt; nie hadn tetn I aiser und Pflegar. 172 H?5?tlSbgt,Skaß,. ' Cbea et Balten Eine frifdjt Partie Seof! B. ) a. SSaellaBf

Tisgdeöell

-r.-ij?'.". '

j 3j 1 IM Tiij f3 I 'FS 1 I i i' Wiir'"&''ite. i N i-i -A-- f T i tr.:. ß 'n- ' .... ... .-: . I .- ' " r mrll - - : f,

wufleWo&ffev

00 aü CaföiöCtesCs

Ki'

Z:sfrZ, e "W. rt'isi':.--V r'-vii - ) irf--' : - . f v. ;B : :'?V - i iV-Jfll'liiSiE'!' !!ife;!;i,.im