Indiana Tribüne, Volume 12, Number 252, Indianapolis, Marion County, 30 May 1889 — Page 1

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MbitoVieKes.

Das schmachvolle Verfahren der belgischen Negierunz, wie eS durch den mit Freisprechung der Angeklagten endigenden Sozialistenprozeß dargelegt wurde, ist empörend. Wo bleibt die öffentliche Moral, wenn die Regierung die Arbeiter selbst durch ihre Agenten zum Ausruhr Hetzen läßt, um sie dann durch Verfolgung Einzelner einschüchtern zu können ? Wir Ktkim rtftpr his JTmiftfmnT. Ki her Unterschied zwischen der belgischen Re . tvr 0 y . D - .. gterunz und anderen Neuerungen letder . . n r. : . nur dann besteht, daß erstere so unge' f .... . fr.'tt ' t r schickt war. uck erwucken tu lanen. 1 ? I1' Mit dem Konzerte gestern Abend schloö eine Reibe muMaliscöer Vroduktio- . r . . . . . . NöN, wlö Uö dedeUleNver WOül N0H MS M vuuri M..:wAM cn.s m,.. vuin. vu : tvH. .tMky wvv tvytuti ytii vi großer Erfolg, auf den die Veranstalter des Festes, die Theilnehmer, der Dnigent, i?..k-.x. orrrt.t, iuij .vuit vuuiu in Verbindung standen, -wohl stolz sein können, namentlich verdienen die Mitglieder des Chors, bei welchen das Singen nicht Aerusssache ist, für die freudige Hingabe an ihre Aufgabe volle Anerkennunz. Der große Erfolg wird wohl zu weiteren Schritten in dieser Richtung ermuthigen, und so wird wahrscheinlich das Mai Mustkfest in Indianapolis zu den stehendm Institutionen der Stadt gehören. Einige Andeutungen für dte Zukunft dürsten daher wohl am Platze sein. Während wir als Deutsche natürlich stolz stolz daraus sind, daß bei allen großeren musikalischen Ereignissen deutsche Musik, deutsche Komponisten, deutsche Künstler im Vordergrunde sein rnüssen, , - . . t m , . ijaurn roir es ooc? sur angeoracyr, was zur Ermuthigung amerikanischer Musik zu thun, und die Aussetzung emes Preises für die beste Leistung amerikanischer Kom. pomsten. welche der dem este auszusuh ren wäre, dürste am Platze sein. Ferner wäre es auch Wohl gut. daö Publikum mit den Leistungen jüngerer Komponisten bekannt u machen. Wenn auch die alten Meister : Mozart, Beethoven, Mendelssohn, Mcherbeer, Weber, Rossini, Haydn noch immer unübertroffen dastehen, so giebt es doch auch neuere bedeutende Kräfte, mit welchen eine Be kanntschast erwünscht ist. Und drittens möchten wir noch folgen den Vorschlag machen : In Rücksicht auf das Gebotene und die großen Kosten, welche ein solches Fest . f. . m - - verllr,aryr. war ver mrruispreis Nieorig genug, r'tzdem kann Nlcht m Abrede a a TT litiifKAM C T VI M CT IJl

buk vvsu, vwp lk zuyttciole ttßlkre. rokll Iie oen JklUllkn glMlieii arbeitende Klasse selbst dieser Eintritts I hak, festen Fuö u faffen, und die erstere!

preis unerschwinglich ist. Und doch ist die göttliche Musik nicht für die Begüter - toi allem da. Wäre es nickt möalick. V t) bei einem solchen Feste einen Abend sür di? ärmeriN Klassen zu reserviren, und cas umnmsge ,o nieong zu ,en. rag Y. L ' . f '1 L - 9 . ä " . ,?",. t. r ' 1. r . M m aucy oie oeirenoe tac oeiyeiugen n . ry.' r nrt unn f am vxüwxm watm$ ,mv oer arbeitenden Klasse nicht zugänglich, weil die Männer ihre Arbeit nicht verlasien ggntg man Mit emem solchen I Neste nickt auck etwas Vbilantrovie ver. binden und es so zu einem wahren Volks - mj . . . . , r feste machen ? &. b dbM in den Ver. Staaten legt Nichts so sehr r -r. .. .. v:. r..rt ... ....... . . Zeugniß au, ioie vie leuung, Iveilye vie demokratischen Führer in Pennsylvania der bevorstehenden Prohibitionsabstimmung gegenüber einnehmen. Der VorI sitzende des demokratischen StaatsauS - schusisS hat an alle Countyausschuß - Prä - iidenten ein Rundschreiben versandt, in

noenren ein uno cyretven verlanor, mrvw "v,v"lM'"l9lbrebi dan dZ? N,ie?n im Ruine welchem daraus hinzewiesm wird, daß S" W b.wm 3".''"'. 2,':

die demokratische Partei als solche mit dem'Prohibitionsamendem:nt gar nichts .7 r,s r .r.. . ... , , . . 7 . . zu scyassm yaoe. eres l von oen ? ? e Republikanern aus einen Caucusbeschluß hm unterbreitet worden, und da die Ne - publikaner über eine Mehrheit von 80.00O Stimmen im Staate verfügten so sollten sie mit dem Amendement thun, was ihnen! beliebe. Mit anderen Worten heißt das, dak die Demokraten keinen Z?inaer rübren I sollten, um die Vrobibition scklaaen w te s w ' rsk ,z t; ;TT;t r ' ' . , ihrem Parteiinteresse, wenn dem Staate 7 lT " fj -w " ü , m.Ir.:r...., 'I ...cr..r n.e l va ivv1! uujüvVuM 1VU'' I cr't. ari co.-cr.t :a .rr v mn? wm.j Ttn03ta03 Kor htnnl hlhintmM . keinesweas den dennsvlvanischen I . " . Dukaten eigenthümlich. Auch die Republikaner haben schon sehr häusiz eine nach ihrer eigene Ueberzeugung .UN stilvolle MZregel mbirekt unterstützt,

um hinterher die Verantwortlichkeit für dieselbe den Gegner ausbürden zu kön nen. Aber im vorliegenden Falle han delt es sich nicht bloß um ein schlechtes Gesetz, das widerrufen werden kann, ehe es zu viel Schaden angerichtet hat. Es steht vielmehr Eigenthum im Werthe von Hunderten von Millionen Dollars und die Existenz vieler Tausende von Familien auf dem Spiele.

Ist eö unter solchen Umständen nicht die heilige Pflicht eineS jeden Bürgers, dem der Fanatismus nicht den Verstand zerrüttet hat, zur Vereirlunz.deS Wahnwitzigen Anschlages nach seinen Kräften beizutragen? Und, ebenso gerechtfertigt ist wohl die Frage, wozu die demokratische Partei in Pennsylvanien überhaupt besteht, wenn sie nicht den Staat vor den Uebergnffm der Republikaner schützen will Parteien haben doch nicht nur den Zweck, sich gegenseülg .anzufauchen und anzuspucken, wie rausende Katzen. Wenn sie überhaupt eine DasemSberechUgung haben wollen, so müssen sie sür bestimmte Ideen eintreten. Sie müssen befürworten. was nack Ansicht ibrer Mitglieder nützlich, und bekämpfen, waS nach der Uebeneuauna der sie bildenden Bürger schädlich für den Staat ist. Das gibt i, r?,nh M.;t.s itW ten u. aber in den 35. Staate ist i that. n , ,. , T c sachlich schon langst dahm gekommen, daß uXi 3 iWamaAam UmW im i w. ic ic,i niivw ,uiy, isive !hf rntov Q-fiw3-1 tUttttb viv Ov '3bv ''ViVzweck ist der Kampf um die Beute. Eine wie zweideutige Rolle die republikanischen Führer in dem pennsylvani schen Prohibitionsseldzuge spielen, ist schon wiederholt hervorgehoben worden. Vergleicht man ihre Haltung mit derje nigen der Demokraten, so weiß man wirk lich nicht, welcher der beiden Parteien der Ehrenpreis der Cbarakterlostakeitaebübrt. I Das theure ..Volk" wird von den Politi rn behandelt, als ob es nur eine tzeerde Schafen Ware, die man ganz nach Laune und Belieben bier- oder dorthin treiben kann. Und diese Schätzung ist leider nicht ganz unrichtig. Drathnachrtchtcu. WttterauSsichten. Iiür jndiana : Regen und kalteS Wetter. Die Jesuiten in Canada. Ottawa. Ont.. 29. Mai. Gestern Abend fand hier eine Massenversamm lung stattum gegen da Gesed zur Srit'l schädigung der Jesuiten sür ihnen srühtr aenomniene BeNkunaen au vrot stiren. " - - - - ' Dominial-Rtaitrung. wie die dtt Provinz Quebec wurden lchaif keilistrt. x r . t . .11 st um k k ck .n . il .1 wkil sie da? zugab. Die angenommmn s Resoluttonen besUrwortenvkakregem zur vllYttung voulommntt kmglosttMtt. In.n I - - CTN m Im l .mm ...V 1?" UZ' vulu"u" u""r unyungiHWUiyuutj uuu -ein uuuin gegen die VersoffungZmäbigkeil der von I n'll"" m, ,m , 1 1 " n - " U" ll - - - " u.t Ou.bkck.r L.giZIalu, ttlasl.n, G.. I se. Mnn t.eak. Mai. Sine aroke öffentliche Versammlung, dir viele ein. sZuwiche Bürger beiwohnten, fand l gestern Abend hier unter den Auspizien iöl de Büraer.Auöschusse statt, um der j herrschenden Stimmung gegen die Je. suiten Ausdruck zu geben. Eme Petition in der die Regierung ersucht wird, das r an;; ä; .....,... Gesetz zur Entschädigung der Jesuiten zu I UMIMJ!. in wichtige Entscheidung. Ghirnn n 50 m,i den nt schkidungen, welche heute von dem Appel Xi yj VW 9 mmv , W m WW W -tr w mm mm -w I lationZgericht abgegeben wurden, befand I sich auch eine, in welcher die Frage der rvoliti chen reltglösen und persönlichen M M mW . r wm r m mm laiian v wn fs iti rw w M rrw mr m . m nuv"" "M v" ff1 ?atimT. Umzugs ohne Permlt vom Poliztisupe-.n-k I '' .. i . ... w. rr" unb bo8 Glicht entschied, daß es für lthln friedlichen Umzug keine? PermitS h,lükfe, und dab die Polizei kein Recht habe, einen Umzug zu verbitten. Richter Gary wich von der Ansicht seiner lkolle gen av. I cm r xt A v f l!Z e u i l (y. im . m. . w. f . m . ;l vc e v o r r . tj. wia. wit e WnerdeS HauseS No. 319 Ost 60 .Str. riefen heule die Polizei, um zu untersu. I. tnnhn . I Jin' U0qil rt hrtJ rinnt SSnui hnA. dringende. abscheuliche, .slank komme. I . . . "Z 'u ..e.. '.. k..jhJ lnv, VUQ ut4Ui uu viiuuwug der Frau Hanrahan kommen müffe. hzach die Thüre zu berselhtn auf und fand die Leiche derselben auf dem Boden liegen. Die Vttmsung hatte schon be.

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gliche Fortschritte gemacht. Ntden dr Leiche lag der I8jöhrige Sodn der Todten, viehisch betrunken. Muttkr und Sohn hatten mit Niemand verkehlt und die übrigen Bewohner des Hause? wußten wenig von ibnen. EinZtitungSmann inCchwu inu, in Danville. Jll.. 29. Mai. Carl Winter, der Herausgeber der Danville . - '7''''?.? ? nen in Anklagezustand virsetzt, wett er tu z,,g, t9tmm m..t jn s.intm Blatte veröffentticht. O? Qadel D e r Streik der G r u b e n a rbeiter. Berlin . 29. Mai. Der Auöschub der Grubenbesitzer im Distrikt von Essen tmpsteblt. daß die Arbeiter gewarnt wer den sollen, daß sie. venn sie nicht bis zum nächsten Freitag die Arbeit wieder r.-.,,, r.iun,n rn,n ! f '. . sollen. Der Kaiser und Fürst Bima,ck wob. ten heute einem Ministerratd zur DiSku tirung der Streik bei. Der Attentäter Perr in verur theilt. Paris. 29. Mai. Peerin. der am Tage der Eröffnung der Ausstellung auf den Präsidenten Carnot eine Plstzpatrone abfeuerte, ist zu vier Monaten Gesängniß verulthettt worden. Schnkid lg. Sans ib ar, 29. Mai. Hauptmann Wibmann wird sämmtlichen arabischen Küstenstämmen von Tango bis Lindi (dem nördlichen resp, südlichen Endpunkte dkS deutschen Gebiete an der Küste) den Krieg etklären, sallS dieselbm sich sticht I ki uim l. ?(iini nnttm,f,n. -ml I D i Streik in Oesterreich. I aVN t ,WM . . , M f Pra g, tj. uia. btreilet tn Pilsen nehmen eine drohende Stillung ein; Truvptn sind zur Ausktchterbal I tun der Ordnung aufgeboten worden. ' Mr Streik der biesiaen Tkambahn I F. . e : r . nuiaitl ll 9n"WBrand eineZ aal i ilcken , --. -!-... Städtchens. I Wien, 29. Mai. In dem Städtchen I " Vodbasce in Galnien lind durch eine JeukrSdrunst M Häuser, eine Kirche und eint Synagoge eingeäschert worden. Bitte Menschen sollen umgekommen sein. I Lwölf Ltichen sind au den Ruinen her vorgilzolk vorder. , . . Unruhen in Belgien. Brüssel. 29. Mai. Der Streik r m.amm Seraina breitet ilfft mthr au : man seramg vrmtt sich wetter au; man sürchtet Gewaltlbätiakeiten leiten der Streiker. Aus Belgien! Brüssel. 29. Mai. In derDepu tlrtenkammer hielt heute Premierminister Bernaert eine lange Rede. Er stellte in Er beschuldigte die Opposition ou? dem Prozesse von MonS politische Kapital machen zu wollen. Barra. Mitglied der Opposition beschuldigte den Premier der Anzettelung einerBerschwörung und bean tragt, ein Mißtrauensvotum. Der An. trag wurde verworsen, und dagen ein Vertrauensvotum mit 73 gegen 32 Stim men passtet. . AkS die Minister da Hau verlieben. wurden sie von der Volkwenge ml Zischen empfangen und .Abdanken! Abdanken! wurde gerufen. Mehrere Phaftungen wurden vorgenommen. Ot5itTt5a5iOtin. . MNgCIUUtuicri in . Philadelphia .Switzerland von Antveepen. Antwerpen: RmPork. .Hermann" von

The Iloosier Building Loau & Investment Association of Indiana wurde unter dem Staatsgeseze dsn Jndiana mit folgenden Beamten iocoroorirt. S: E. Pra,, Prftdt: J..h,ch, Scbatzmeift; ff. Hntingon Sekretär; I r.Hanttrgton. htlkk.EtkretSk Dtrektore: S. . Prao, I. . durch. F. C Huttngto, I. T. Huntingt, W . ah,, T. . ag er erein tft oorthetlhaft für Solche, welche Seid leihe und Solch welche ftehe lasse. Jnteres sen und PrSmrum begrenzt. D,r Plan tft xerxetuell. Luklagen'Nna. rital Zl.lwXX). Antheile $100; wkentlicht eUrög 25. re Ein,al)lug m 1. Junt IM, in 7 r?ft!Karkt tratze. Man braucht kein SruudkiSck ,u besitzen um ein H bauen ,u könuen. Dieser Verein kaust sür ei Haus und Lot, teai ur n ntg mehr all d Vtithk kostet, ohe Vaatbeiahlung. theil können gkleichnet erden und Salkunft

ertyeut : Huot ä: Prah, 53 Ost Market Straße. I. N. Chnrch, 2tö Ost Washington Straße. F. C. Huntiugton & Co , 73 & 30 Oft Market Straße. Page & Adamö, 63 Ost Market Straße. Vo QuslaNdk. E S war ein wirklicher Roman aus dem Leben, der am 7. Mai vor den Schranken des GubernialgerichtS in Wilna seinen Abschluß fand. Der verwittwete, über 60 Jahre alte Rittergutsbesitzer v. Mackiewicz. hatte vor etwa 2 Jahren die bildschöne, 20jährige Tochter seines WirthfchaftS-Jn! fpektorS aeheirathet, zu der er in leidenfchaftlicher Licb entbrannt war. Die alte, aber ewig neue Geschichte sollte sich auch hier wieder abspielen. Die eitle Frau v. Mackiewicz war bald von einer Schaar von Anbetern umringt, und ein benachbarter Gutsbesitzer, ein Herr Dominik von Raczvnski, errang auch rasch hre Gunst voustandlg. odscyon er bemüht war, das sträfliche Verhältniß nach Kräften zu verbergen. Ein ändeer, mnger Caoaller, Namens Alfred von Zaleski, der ebenfalls das Herz der chonen Frau erobern oute, dem aber ein Vorhaben nicht gelang, rühmte sich rstzdem im Kreise seiner Freunde, der Geliebte der Frau von Mackiewicz zu ein. ltnes aaes kehrten Herr vo Mackiewicz und Herr von NaczvnSki von einem Besuche aus emem benachbarten Edelhofe in daö Mackiewicz'fche Schloß zurück, roo sie Herrn von ZaleSki im Boudoir der Frau ,. M. vorfanden. Es sel bemerkt, daß die schonejunge Frau aleichfalls von ihrem Gatten aufaefordert worden war, sich an dem Ausflüge zu bethätigen, aber Kopsschmerz vorgeschützt hatte, v. Zaleski wollte sich nach Ankunft der beiden Herren ziemlich bestürzt verabschieden, dieselben aber bestanden darauf, ihn in der dunklen Nacht nach seiner nur einige Werst entfernten Wohnung zu oegletten, roaS auch geschah, v. M. und o. R. kehrten noch jn derselben Nacht zurück, aber Zaleski blieb verschwunden. Erst eine Woche später wurde seine fura)tbar verstümmelte Leiche im Walde von HtzneiSki, dem Gute des Herrn v. M., aufgefunden. Da Uhr, Uhrkette und Geldbörse bei der Leiche fehlten, so glaubte man zunächst an einen Naubmord und verhaftete einen gewissen Akimom, eine Übel beleumundete Persönlichkeit. Indessen mies V. sein Alibi Hinsichtlich jener Nacht nach und mußte ln Freiheit gesetzt erden. Nun . m . jm. ? orx r . . rouroen anacucroicj uo naczonsll ein aezogen und auch der Mordthat übermbrr. R. hatte nämlich aealaubt. daö Z. ein begünstigter Nebenbuhler von ihm s, und darum den furchtbar eifersüchtigen M. zum Verbrechen überredet. Beide Verbrecher wurden zu lebenslangltcher Äerscdlckung nach Vlblrlen verurtheilt. Dervom schweizerischen Bundesrath gefaßte AusweisunASbescbluß gegen 13 Personen wegen nlhilisttscher Umtriebe hat folgenden Wortlaut: Der schweizerische Bundesrath, nach Emsicht der Untersuchunasacten betreffend den Vorgang im Peterokodel, in ErroSgung. daß am L. März 1889 zwei Nullen, Jacob Brrrnstein alias Nachtigalon, Gutmann und Dembo von Bernersk iRußland), geb. IS SS, und Alexander Dembsky, Mitglieder der russischen terroristischen Partei, im Peterokodel bei Zürich Versuche mit Erplosi,stoften machten, wobei unter ihren Händen zwei Bsmben platzten und Beide gesährlich verwundeten; daß kurze Zeit nachher Jacob BrnnjtelN an seinen Wunden gestorben ist, wahrend Dembska auf dem Wege der Heilung sich befindet ; daß, obwohl durch die Untersuchung der Gedanke an ein Complot vollständig widerlegt und vielmehr festgestellt ist, daß die Versuche nrfc ri . c -f . . r von Armlsleln uno emo?ry nocy lin ersten Stadium unsicheren Pri!,belns (vortresjliches Wort, sollte sofort gegen Unfall versichert werden!) sich befanden, dennoch kein Zweifel alten kann, daß diese Versuche den Zweck hatten, die Kampfmittel der russischen terroristischen Partei um eine neue Waffe zu vermehren ; in Erwägung, daß Georg Protoften und Marie Günzdurg tiietize Mitglieder der russischen terroristischen Partei sind und von den Versuchen BrunstemS und Dembskys Kenntniß gehabt zu haben scheinen, daß außer diesen Personen andere in der Schweiz mohnhafte Fremde, namentlich kc. Nun folgen die Namen der dreizehn Ausgewiesenen und der Ver? weisunOsbeschluß. Für Taube. we Person, welche durch in einfach Ute! von Uhrtger Taudbeit und Ohrengeräuiche gekeilt ur, Ti ein iLvigung nciDcn in Cut sche, xrach All schr rar, , drivn. Adrisstre: A, Msks, 177 Iktougal Ijin

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