Indiana Tribüne, Volume 12, Number 232, Indianapolis, Marion County, 10 May 1889 — Page 2
lr r ' - w; . ' " -"iiiü -111;:' 'liiiHi -ii1:!
.it'""--'', .' ;'!!' ;&'.; 11t . i "li 1 i 4r fiJfa lif::'1"1'- ' :" - ' i',llsta! 'y; imUi: li;'!;" 'iaimi 'liiii ja;1 i Üi''lül1 'MWM'il'jiM,,!! NNO" ,. ji H:i!:i!:i!iE.-"!"li--'H!!!!mi!':f'::i!!
'f-
'V. j :;r:; W :if,(. 't ;Jf., ; V"5 i : 'Ä ,! -1"
?V' (MfMM """. " "r , 0.,. rlm- J'-f:'?'":.- kp, it-rrrf -, .surf riiinfr -;-t.,n
Jndiana Tribüne. rschewt gSglit) nud Ssnstsg' ietZeNche.TNdSn,'' Calet durch deTkgri2 Cents vtt Woche, bic onntagl,5Cnlüni- ,1 Cf nt3 vtt Woch. Bttb zukam, ii icnit titX SäStlxrv!onat, Per PS ugescht in oraud,a)!g JS x Jahr. OsTes: ITV S.MvZssdSr. " JnUanapoliZ, Ind., 10. Mai L839. SireuSretten als Llebhsberei. Immer neue ausreaende Mittel sin. n sich für den Zeitvertreib unserer ge j langweilten vornehmen Gesellschaft, resp, erden von unternehmenden Köpfen er - fünden, und immer mehr SPortbefchäf, tigungen, die von aufe aus nichts weniger als feiner Art sind, werden da durch geadelt", daß reiche Amerikaner und 'Amerikanerinnen sie als Liebhaber und Dilettanten mit förmlicher Wuth betreiben. Allerdings ist diese Wuth immer vorübergehenden Charakters und wird bald roikder durch eine ende B!ame verdrängt. Das Dilettanten, eder Liebhaberwefen ist in den letzten Jahren in eine Menge Gebiete einge; brechen, welche srüher als die ausfchließ, liche Sphäre der Kunst oder Profession galten. Zu dem Neuesten in diese! , Art gehört die dilettantische Circus; reimet für Gesellschastsleute. , Zwar ist diese erhabene Idee nickt ameri kanischen Ursprungs, sondern zchon tm . ttma zwei Jahren bat der Herzog von j Mornn die Stadt Paris mit Ausfüh, rung derselben in Staunen gefetzt. Auf dem amerikanischen Festlande aber bat zum ersten Mal Hr. I a m e s M. Wate r bury in Way Ehester, L. I., vor eimgen Tagen, nach monatelangen großartigen Vorbereitungen, den höheren" Cir c3 in's Leben trete,, lassen. Es wird über die betressende Vorstellung von dort geschrieben: Die Vorstellung war, nach der 9Jlri nnng aller Augenzeugen, ein entschiedener Erfolg, es war aber auch gehörig dafür gearbeitet" worden. Hr. Waterbury halte seinen TennisSpielhof in in einen Circuöring verwandeln lassen, wie es wohl keinen zweiten dieser Art gibt. Denn für die feine Gesellschaft, aus die er rechnete, mußten die Einrichtunzen viel fürstlicher sein, elS für die gemeinen fahrenden englischen Reiter. So wurde z. V. die Einfriedigung des Ringes nicht, wie sonst üblich, mit Segeltuch überzogen, sondern mit dem iururiösten rothen Plüsch ausgepolstert, und die kostspieligsten Gewinde hingen von dem Dach und zogen sich in weißen, rothen, grünen, goldigen und noch vielen anderen Farben durch den Raum. Dazwischen und daneben funkelten Calciumlichter, die gleichfalls vielfarbig waren ; hochelegant waren auch die, ebenfalls roth überzogenen Zuschauersitze auf der allmälig aufsteigenden Platform eingcrichtet. Mehrere berühmte Musikkaxellen wurden für die Eröffnnngsvorstellung engagirt, die man noch, um iht einen besonderen Glanz zu verleihen, mit den New Yorker Jnaugurationsfest: lichkeiten in Verbindung bringen wollte und dahe? auf den Abend des 3. Mai anberaumte. Wie zu erwarten war, fand sich ein gewühltes" und zahlreiches Publikum ein. Es waren wohl die meisten bekannteren Gesellfchaftsfamilien von New lork und Umgegend vertreten. Namentlich betheiligte sich die Damenwelt stark ; indeß machte sie nicht, wie man erst erwartet hatte, die verwegenen Circuskunst, stücke mit, denn die Fräulein Fish, Pot: ter, Haremeyer u. f. w. sind dazu noch nicht weiter genug ausgebildet, und man beschränkte sich dicserseits auf das härmlose Quadrillereiten. Um 0$ Uhr Abends ging endlich die mit Spannung erwartete Vorstellung los, d. h. wenn man nicht die glänzende Damencostüme - "Show" im Publikum und bei den Mitwirkenden schon an sich zum Programm des Schauspieles rechnen will (in der That enthielten englische Blatter Pussberichte über die Garderobe, die Preise der einzelnen Kleidungs- und Schmuckstücke und ihre mehr oder wemger schönen Inhaberinnen.) Ein Trompetenflgnal erfolgte, und dann begann ein Quadrillereiten auf acht feurigen Ponies ; die activen Damen waren ganz professionsmäßig gekleidet nachdem sie sich dres Uederwurss entledtat hatten während die Herren Jagdanzüge trugen. Die Ausführung dieser Nummer würde sogar einen Barnum oder andere Kenner entzuckt haben. Dann erfolgte eine Anzahl akrobatllche und andere runltmanlge Aunsh rungen, die jeder Circuöbefucher kennt. und auf welche die Theilnehmer lange Zeit von erfahrenen. Größen dieses Faches, wie Jack Earroll und Professor Goldie, eingeübt worden waren. Die Herren Havemeyer und Appleton sunmr ten als Harlekins oder "cknrns." Es verlies Alles so glatt, wie man irgend erwarten konnte, und kein größerer Unfall ereignete sich bei Mensch oder Vieh ; der Beüall war denn auch ein n'efiaer, und man erwartet, den Sport noch ganz bedeutend zu vervollkommnen. Der Vorstellung folgte ein reicher Nachtschmaus nebst Tanz in einem benachbarten Landhause, und erst Morgens um 2 Uhr brachte derselbe Ertrazug von PullmanSchlafwaggons, mit welchem die Theilnehmer gekommen waren, sie wieder nach New Bork zurück. Hr. Waterbury soll für den Circus, das Souper und den Ball Kl5,000 ausgegeben haben. What next? Enger Krage schlechte Augen. Auf eine interessante Verbindung, welche zwischen diesen beiden Dingen besteht, hat ein hervorragender deutscher Sachverständiger, Professor Forsternämlich, Director der ophthalmologischen Klinik der Universität Breslau, jüngst die öffentliche Aufmerksamkeit gelenkt. Es ist eine feststehende Thatfache, daß Deutschland einen ungcn'öhnllch großen Procentsatz von Mannern mit abnormen Augen enthalt. Ferner ist es eine Thatfache, daß der engschließende Kragen zu den EiAentSSMlichkczten W deutfchen
ÄÄ mattonateoMMs gehört, wayrenv er nt England und Amerika nur von nkancheil Gecken getragen wird und in Frankreich kaum bekannt ist. Die deutsche Armee muß das deutsche Volk sein," sagte eiumal Vismarck z diese Armee tragt aber enge, hohe und steife Kragen und bestimmt bei dem Rang, welche sie in Deutschland einnimmt, die allgemeine Mode mit. Die Beeinflussung der deutschen Kleidermode, wie die des Körpers, durch den Militarismus hat manche vortheilhsfte Wirkungen gehabt. aber hinsichtlich der Kragen und der Augen laßt sich dies nicht sagen. Au cngsch'kcßcndc Krägen stören den n o r m a l e n B l u t l a u f und erzeugen dadurch leicht chroniscke Augenleiden (neben anderen Uebeln). Professor Forsttr hat dies an 300 seiner Patienten festgestellt. Man pflegt ziemlich allgemein, das Monocle oder Einglas als eine Gewohnheit männlicher" Eitelkeit zu betrachten, wie es auch hohe und engeKrägen vielfach sind. In der Mehrzahl der Fälle aber, sagt Professor Forster. ist das gleichzeitige Erscheinen dieser beiden Gegenstände an einer Person nicht blos auf kokette Nachaft'ung der Mode zurückzuführen, sondern hat auch einen inneren physiologischen Zusammenhang. Ebenso, wie .der Gesichtssinn, leidet jede körperliche Function mehr oder weniger durch enge Krägen und den hierdurch entstehenden localen Blutmangel hier und Alutandrang dort, sei derselbe auch nur ein zeitweiser. In dieser Beziehung lassen sich die Folgen der engen Krägen beim männlichen Geschlecht mit denjenigen des Schnnrens beim weiblichen Geschlecht vergleichen. Eine Acnderung in ersterer Hinsicht ist wohl nicht zu erwarten, ehe die große allgemeinl Abrüstung" kommt. Unsere jüdische Bevölkerung. "", ' i lk kurdich aemeldeten, aenen jüdisch Gäste gericdtklen Vannbeschlüssc" eine: Anzahl kleiner Sommcrhotel-Besiher im ?ttkn, welche ohne Zweksel von Vpecnlatio?: dictirt waren, aber gerade deswegen auf das Vorhandensein einer nicht uuerheblrchen judenfeinelkchen Stimmung in den Kreisen beuten, auf deren Kundschaft die Hotelbesitzer rechneten, haben wieder zu vielen Erörterungen über die nmnerifchs Starke und den Einfluß der israelitischen Bevölkerung geführt. Im Jahre 1885 gab es, laut einer Zusammenstellung der Geographischen cheselkschzft von Marseille", 300,000 Juden in den Ver. Staaten ; aber seitdem müssen durch Einwanderung, na mentlich aus Ruszlnnd und Oesterreich, an die 100,000 hinzugekommen sein, eder jene Angabe war ein wenig zu niedrig gegriffen. Denn gegenwärtig wird ihre Zahl in un lerem Lande auf 400,000 ge, schätzt. Wie dem auch sei, das ifraelitische Element vergrößert sich noch fortwährend bedeutend durch die Einwänderung und wird vielleicht in einigen Jahren schon so stark fein, wie in Deutschland, uälnlich nngefabr 360,000 Seelen. Ja. es ist nicht ger nnwahrscheinlich, daß im nächsten Jalnhundert unsere Republik ger H a u p t s i tz des Volkes Israel sein wird. Gegenwärtig hat es seinen Haupt? sitz noch immer in Rußland, wo nahezu die Hälfte der in Europa vorhandenen Jfraeliten wsbnt, näinlich etwa 2,800,000 von 5,700.00J; nächst Nußland gibt es die meisten Juden in OesterreichUngarn, nämlich ungefähr 1,700,000. Aber gerade aus dielen beiden Ländern, sowie auch ans Deutschland, wenden sich immer inehr Juden nach den Ver. Staaten zn, theils irect. theils nach kurzem Aufenthalt in England. OesterreichUngarn ist znr Zeit der Haupt-Schau-platz des Antisemitismus, in zweiter Linie folgt Nuf;lsnd, und in dritter Deutschland. In vierter Linie schließt sich dann wohl Frankreich an, obgleich das von Zeit zu Zrt dort erhobene antifemische Geschrei an sich noch keinen Maßstab fnr die Bedeutung der dortigen antisemitischen Bewegung bildet. Obgleich es in ganz Europa nicht mehr Juden gibt, als einen unter je 55 Einwohnern, und selbst da, wo sie am stärksten vertreten sind (in einem Distnc Polens), sie nicht mehr als ein Achtel der Gesammtbevökkerung bilden, so hat die rasche Vergrößerung ihres Reichthums und Elnflusies die Eifersucht der arischen Bevölkerung besonders in jenen alten, ziemlich erschöpften, stark von innerer Coneurrenz bedrängten Ländern wachgerufen, während in den Ver. Staaten eine antisemitische Stimmung von Velanq nur n den dichtest bevölkerten und am längsten besiedelten Distrikten des Ostens vorkommt. Die Juden in Deutschland bilden nicht viel über em Procent der Gefammt bevolkerung, und ihre völlige bürgerliche Gleichstellung ist erst etwa 40 Jahre alt. Und doch find . 53. nnter den 42 medl dicinischen Professoren der Universität Berlin i:; Juden, unter den 15 iuritti scheu Professoren sind 3, und unter den 8 Philosophieprofesioren 13 Juden; an der Universität Breslau sind 15 der 79 Profeiforen Juden. Unter 6C0 Advocaten in Wien sind 350 Juden. Welche vorherrschende Stellung das israelitische Element im großstädtischen Zeitungswesen einnimmt, ist bekannt. Vor Allem aber rusen auf dem Handels- und Jlnanzgebiete die Juden den bittersten Haß ihrer Concurrenten hervor. In allen n t ch t productiven" Lebensberufen wächst ! ihr Einfluß gewaltig und hat da und , dort beinahe alle Concurnnz verdrängt. ; Kem Zweifel, der neue Antlsemttts : mus" ist lediglich eine Art Sackgasse der socialen Frage und mag daher mit der i Verschärfung der letzteren auch hrer et? rn c ... . . " größere veoeuning ergangen. Et mWraukttövotum. Der Erlaß des Kanzlers vom 4. April, jchreibt ein Berliner Blatt, wodurch die uswärtigen Vertreter d e S Reiches gewissermaßen unter die Curatel der M a r i n e o s f i c i e r e ßestellt werden bei Requisition von militärischer Hilfe, hat in politischen Kreisen begrelslichermeise großes Aufsehen erregt. Dke Bedeutung des Erlasses geht über hie Samoafrage weit hinaus ; denn um den Rückzug der deutschen Samoapolitik fcharf hervortreten zu lasten in den Augen der übrigen Welt, war dieser Erlaß nicht1 NkordeNich ; auch noch dgrch die denz
i",SfV-"J' -IL
ITf--tnelcyötage nttrgeiyemen Änenftucre zur Camoafrage ist es wiederum kundgethan, daß der Kanzler das Auftreten des Consuls in Apia in allen seinen Stadien fchommasloZ verurtheilt. Zugleich ist das nothwendige Einvernehmen mit Amerika in einer Weise fcharf betont worden, wie wohl kaum jemals zuvor einem anderm Staate gegenüber in diplomatischen Aktenstücken seitens des Reichskanzlers geschehen ist. Gerade der Erlaß des Kanzlers beziiglich der Schissscommandanten hebt die Begebenheiten in Apia über die Bebcutung eines einzelnen Falles weit hinaus. Das Mißtrauen gegen den Consul Knappe überträgt der Ztanzler durch den Erlaß bis zu einem gewissen Grade auf alle auswärtigen Vertreter, indem er aus dem Vorgänge in Apia den Anlaß entnimmmt, die Selbständigkeit aller bei militärischen g!equisitionen zu beschränken. Allerdings hat Cottsul Knappe bisher für nicht weniger vertrauenöwürbig gegolten im Auswärtigen Amt, als andere auswärtige Vertreter. Man hatte ihn gerade für die fchwierige Rolle in Apia befonders ausgesucht und im Bureau des Auswärtigen Amtes in Verlin vorbereitet. Auch gilt er unter denen, die ihn persönlich kennen, als ein durchaus ruhiger und gesetzter Beamter. Was dem Kanzler daher bei Consul Knappe passirt ist, muß er gewärtigen, auch bei anderen auswärtigen Vertretern zu erfahren. Dabei wird den SchisfscomMandanten die selbständige Beurtheilung auch der rechtlichen und politischen Seite der Requisitionen der auswärtigen Vertreter übertragen. Marines ssiciere haben bisher eine rechtliche und politische Vorbildung für ihr Amt kaum erhalten, sie sind auch gar nicht ln der Lage, sich über cte vonttschen Beziehungen der einzelnen Lander, welche Ff r ' i ! r ' r e r -i ne aus lyren eerelsen verucyen, tou ständig ein Urtheil zu bilden. Die Schifsscommandantcn auf den Schiffen und die Schisse seihst, welche mit den Eonsuln in Berührung kommen, sind einem fortwährenden Äechsel unterworfen. Die auswärtigen Vertreter dagegen haben ihre ganze Aufmerksamkeit nur den politischen und rechtlichen Beziehgen des Ortes, an welchem sie nch beim den, mit dem Mutterlande zuzuwenden. Es liegt aus der Hand, daß durch du jetzt verfügte Beschränkung ihrer Selbststandigkelt ihre ganze Amtssuhrung kunstia beeinflußt und ihr Ansehen gegenüber den Regierungen, bei denen sie accreditirt n t T t , l r t imo, nzcur geyooen wlro. Seit mehr als 25 Jahren ist Fürst Bismarck Leiter der auswärtigen Politik in Berlin. Alle auswärtigen Vertreter sind aus feiner Schule hervorgegangen und haben durch ihn ihre Bestallung erhalten. Wenn Fürst Bismarck jetzt erst zu der Erkenntniß kommt, daß seine ausroartlgen Vertreter zu wett gehende Befugnisse haben, so muß dies die Zweifel verstärken, ob überhaupt aus seiner Schule Jünger hervorgegangen sind, die befähigt erscheinen, dereinst den Meister anch nur entfernt zu ersetzen. Je mehr Fürst Bismarck selbst durch seine alles überragende Perjon und Stelluug bedeu? tet hat, um so mehr mag es allerdings seinen Gehilfen erschwert gewesen fein, sich in selbständiger Stellung zu bethatigen und zu erproben. Dies mag jetzt besonders in auffallender Weise hervortreten, wo in fernen Welttheilen weit ab von der Telegraphenverbinoung die VerHältnisse eine selbständige Thätigkeit erssrdern. Manche werden vielleicht geneigt sein, in dem Äorgana, daß die auswärtigen Vertreter derart unter Curatel der Schiffscommandanten gestellt werden, auch ein Vorzeichen dafür zu erblicken, daß in Ermangelung von entsprechenden Nachfolgern aus dem Restort des auswärtigen Amts nach dem Fürsten Bismarck in der öceichskanzlermürde f. Z. eine Militarperfon, z. V. ein Chef des Generalstabs, für die Leitung der Politik für geeigneter gehalten werden wird, als ein Beamter des Eivildienstes. Bom Jnlanve. Die gegenwärtigeEinwoh nerzahl der Stadt New Pork wird auf 1,564,324 Seelen veranfchlagt. Wie stark wird sie beim nächsten Cenfns sein? Das Testament von Hanna Perkins Battersby, besser bekannt als Barnums fette Frau", die, wie des Näheren gemeldet, kürzlich in ihrer Wohnung un Weichbild von Philadelphia starb, wurde vor einigen Tagen eingereicht und bestätigt. Die Frau hat ein Vermögen von H5000 hinterlassen, von denen ste H25 ihrer Tochter Rächet und den Rest ihrem Manne vermachte, der seiner Zeit als Das lebende Skelett" bekannt war. Derselbe ist gegenwärtig so schwach, daß er aus der Kutfche in die Ofsice des Testamentsregistrators getragen werden mußte. Ein Philadelphier Blatt behauptet, daß eine im Dienste der dortigen Presse thätige Dame von dort aus wahrend der aroßen dreitaaiaen Centennialfeierlichkeiten iu New Hork nicht nur das Geräusch der Artilleriesalven und das Pfeifen . der Damvfboote. sondern auck die Glocken der Dreieinigkeits-Kirche, das Hurrahschreien der Bevölkerung und theilweise die Musikstücke vieler die Paraden begleitenden Musikkapellen deutlich ans telephonischem Wege gehört habe, wahrend sie sich Nachrichten von dem Correfpondcnten am Rew Jorker Ende des Telephons dictiren ließ.. Ueber ein prominentes" Hundcbegräbniß berichtet ein New Dorker Blatt sarkastisch: Nero, ein junger Bernbardinerhunb, der Zwillingsbruder von Frau Grover Elevelands Hektar, wurde dieser Tage auf dem De Kay'schen Landgut auf Stattn Island zur ewigen Ruhe" bestaktet. Viele beweinten feinen Verlust ; am meisten jedoch die Familie von Richard Watson Gilder, dem Re dacteur des Century", dessen Eigenthum er war. Schon seit langer Zeit war der Hund krank gewesen, und als die Aerzte ihn für unheilbar erklärten, beschloß man, seinem Leiden mit Chloro form ein Ende zu machen. Der Huudecadaver wurde in einen Sarg von Rosenholz gethan, der mit Atlas gefüttert und mit silbernen Ornamenten verziert war. Unter einem schattigen Baume wurde das Grab gegraben und ein großu Hausen von Blumen darüber autaef.r,.. . 44 IM k.
Hnrif 'TM:i',,M
f'i.'A'a!. V - fg -
Unter der S v i tz m a r r e 55 h inestsches Stillleben" wird aus New Zlork geschrieben: Der SZzährige Chinese Mou Äoy Jong ist der glückliche Gatte Jenny Vrowns, deren Wiege im Schatten des Kgsshäufer stand. Die beiden Leutchen bewohnen ein HauS gemeinschaftlich in der Pellstraße mit Mock Lung, der drei Waschereien und außerdem ciue Engländerin als Gattin besitzt, die ihm an demselben Tage angetraut wurde, an dem sie die Strafanstalt von Blackwells Island verlassen hatte, woselbst sie sich längen Zeit in stiller Zurückgezogenheit aushielt. Während sich dieser Tage Mock Lung in in Philadelphia befand, gerieth seine Frau mit Moy Gey Jongs Gattin wegen einer Waschleine in Streit; Herr Jong mischte sich ein, und Frau Lung ergrrff eine Art und hieb ihm den Daumen der linken Hand ab, um ihn für seine Einmischung zu züchtigen. Jong wurde ins Chambersstraße-Hospital aebracht, und Frau Lung wanderte hinket die schwedischen Gardinen. Um die Leich en - Feuerb e - stattung in größerem Maßstabe, auch für weniger Bemittelte zu fördern, hat die in New Vork und Brooklyn bestehende Allgemeine Arbeiter - Kranken- und Sterbekasse" einen interessanten Beschluß gefaßt, nämlich : eine F e u e r b e st a tt u n g s - K a s s e nebenbei zu gründen. Der Verein glaubt, damit einen Weg gefunden zu haben, der es Jedem crmöglicht, bei Lebzeiten und mit geringen Kosten für du Verbrennung seiner Ueber reste nach feinem erfolgten Tode zu for gen." Jedes Mitglied des ersteren Ver eins kann nach Entrichtung von OK tmO Cents Eintrittsgebühr Mitglied der Feuerbestattungs - Kasse werden. Die Umlagen sollen die Summe von 23 Cents nicht übersteigen, sodaß es Niemandem schwer fallt, seinen Bedingungen nachzukommen. Jedes Mitglied verpflichtet sich bei seiner Aufnahme durch Ramensunterfchrift, daß die zur Vcrbrennung ausgebrachten Gelder an die Kasse zurücksallen sollen, falls sich die Familie nach feinem Tode weigert, seine Ueberreste verbrennen zu lassen. Niemals in der Geschichte unserer Stadt wird aus Nichmond, Va., geschrieben herrschte eine solche religiöse Aufregung unter nnsern Ncgern, wie jetzt. Hunderte derselben machen jeden Tag auf der Straße großen Larm; sie rufen aus, daß sie plötzlich bekehrt worden seien (oder, wie ein in Deutschland, namentlich in den 30er und 40er Jahren beliebter Ausdruck lautet, daß es bei ihnen zum Durchbruch gekommen sei"); in sonderbaren Tönen singend, erzählen sie ihre Bekehrungserlebnisse und behaupten stets, Gespräche mit Geistern vom Himmel gehört zu haben. Es ist kein seltenes Horkommniß, daß plötzlich ein Neger in einer Menschengruppe. an seine Brust schlagt und schreit: Ich bin soeben bekehrt worden und habe die und die Erscheinnng jc habt." Diese Negcrbewegung führt manchmal zu merkwürdigen Austritten vor den Gerichten. Ein WoNkopf Namens John Mann wurde dieser Tage im Polizeigericht unter Anschuldigung der Trunkenheit vorgeführt; er war laut Zeugniß eines Polizisten in der vorhcrigen Nacht so voll" gewesen, daß er nicht mehr gehen konntet Als Anwalt des Beklagten trat der farbige Advokat Giles Jackson anf. welcher aber einfach feinen Clienten ersuchte, den Hergang zu erzählen. Uud nun entwickelte sich folgendes Zwktgefpräch: Mann: Ja Nichter, ich war betrunken, aber nur im Geiste; mein Herz war erfällt von dem neuen Weine." "Nichter: Es scheint mir vielmehr, daß Sie von dem alren Stoff erfüllt waren, der manchen Burschen blödsinnig betrunken macht." Man: Nein ! nein ! Mein Herz war erfüllt von dem neuen Weine, dem Blut unseres Heilandes, welches die Sünden der Welt abwascht. Der Geist des Herrn ist gestern Nacht über mich gekommen und hat mir gesagt, ich solle allem Volke verkünden, wenn es nicht Buße thue und den Geist in seine Herzen aufnehme, werde es verloren fein." Nichter: Ja, ja, der schlechte Fusel, der hierherum verkauft wird, muß gestern Nacht febr stark über Sie gekommen sein. Der Polizist sagt, er hat es an Ihrem Athem gerochen." Mann: Nein, Ew. Ehren, das war es nicht, sondern eS war nur der heilige Geist, der mir ein neues Leben verlh und Starke genuA, um zu sagen: Hebe Dich weg von mir, Satan, und laß mich meine Straße ziehn" (als nämlich der Polizist ihn verhaften wollte.) Richter (zum Anwalt gewandt) ; Jackson, wollen Sie darüber sprechen?" Jackson : Mit Verlaub, Ew. Ehren, ich glaube, es ist weiter nichts mehr nöthig, als daß der Angeklagte das Glaubensbekenntniß singt und entlassen wird." Diese Worte riefen ein brausendes GeläHter hervor. Als die Ruhe wiederhergestellt war, entließ der Richter wirklich den Beklagten, da er sich nicht in die neue religiöse Bewegung mischen wollte". Der Neger war unzweifelhaft erst schwer betrunken gewesen, aber, wie auch Andere. in der Gefangenenzelle plötzlich von ' dem modischen religiösen Wahnsinn ergristen worden (?). ASM NUsltMVe. Die in Budapest als Te kearapbistin lebende Tochter des Dabaser Adoocaten Jgnaz Halaß, Marie Halaß, ein 21jShriges Mädchen, wurde von der Polizei wegen Verdachtes der Wechsel sälschung in Haft genommen. Marke talaß hatte einen Jugendfreund, Richard telczer, der gegenwärtig bei den Hufaren dient und den Post- und Telegra? phencnrs absolviren wollte, um Beamter zu werden und dann das Mädchen zu ehelichen. Er benöthigte hierzu einig Hundert Gulden und theilte seinen Plan dem Mädchen mit. Die Halaß begab sich nun gegen Ende des vorigen Monats zu dem cheldoerteiher Moriz Braun und ersuchte denselbeB um ein Darlehen von WO fi.; als Skcherstellung wollte sik einen vom Grafen Ludwig Tisza ansge: stellten Wechsel pr 450 fl. dexoniren. Aruun willigte ein und ließ sich den Wechzcl einhändigen. Kaum hatte Braui! den Wechsel in Handen, als er, Verdacht schöpfend, sich sofort zum .Grafen Lad1 wig Tisza begab, um denselben über di Echtheit der 'Unterschrift zn befragen. Der Secrctar des Grafen theilte ihm ' mit, daß die Unterschrift falsch sei. Nun, ' mehr erstattete Braun gegen die Mari, f. . r. t. r . . . r . r ...!: . a:ay jic Äiruumciae oes oer 4ouiei
- pt -'-V rfffl'iiidriiirt gabftfc.
Der fragliche Wechsel wär von Hüü ffrau Halaß, einer Anverwandten de, Marie Halaß, acceptirt und vom Grafen Ferdinand RemeS girirt. Die Unter: fchrift des Grafen Ludwig Tisz, hatt die Marie Halaß von einem Rother. Kreuz-Loose, auf dem sich bekanntlich dik Unterschrift des Grasen Tisza befindet. ! - . . . . 1 . ' gleich zu Ansän a Verdacht erweckt. Am nächsteir Tage wurde du Marie Halaß dem Strasßcrichte, einge: liefert, wo sie ein reumüthkgeS Gestand niß über ihre That ablegte und von wo sie. da kein Fluchtverdacht vorlicat und eim Vereitlung der Untersuchung nicht zn be: fürchten steht, nach bestandenem Verhör vomUntersuchungsrichter Geza Szilva i fort in Freiheit gesetzt wurde. Die Untersuchung gegen sie, sowie eventuell gegen Mtchard wtelczer wird nun wegen ver fuchter Urkundenfälschung fortgeführt. Ein unnatürlicher Vaters t r Ä& r , - . oer lein zerno ans grauzamire Wels um's Leben gebracht hat, und an einn zweiten gleichen Unthat nur durch Zufall verhiildert wurde, ist vor wenigen Tagen in Cluny (Departement Soane ! et Loire) in das Gefängniß jener Stadt ! eingeliefert worden. Der daselbst wohn: i it . r cm. k . t -i ft' t ' yasie WemoergsoezlHcr erkenne Zvonnrn Holle zu Anfang dieser Woche seinen 6jährigen-kleinen Knaben Jean Marn aus der Schule ab, führte ihn nach Hause, zwalnz hier das widerstrebende Kind, sich aus den Fußboden, und zwal mit dem Kopf auf einen kleinen Waschkübel niederzulegen, und ein großes, schon vorbereitetes Messer ergreifend, schnitt er den Hals desselben von einem Ohr zum anderen, mitten durch. Nachdem das kleine Opfer sich zu Tode geblutet hatte, trug der uninenschliche Äa--ter dasselbe auf ein Bett, sireckte di kleine Leiche sorgfältig aus, und schloß die Augenlider derselben. Hieraus schritt er an ein zweites Verbrechen. Indem Nebenzimmer hatte er vorhel fein elfsährigcs Töchterchen Antoniett eingeschlossen; dieses zog er jetzt mit Gewalt in jene Raum seiner ersten Mordthat. hinein, um hier sein zweites Werk zu beginnen, als ein Nachbar, Heri Maugain, von dem Jammergeschrei dn Kleinen erschreckt, noch zur Zeit herbeieilte. Er schlug die Thür ein und verhinderte auf diese W?ise die grausanu Absicht des Elenden. Maugain packti den Letzteren fest, während das gerettet Kind Hilfe herbeirief. Der Mörder wurde verhaftet. Man nimmt ale Ursache einen plötzlichen Ausbruch vorWahnsinn an, nachdem er zuvor bereits mehrere Male in einem Asyl für Mondsüchtige Aufnahme gesunden hatte. Unter der Spitzmarke: Eisenbahndieb stähle in Nußtand schreibt man Folgendes: Auf der Kursk-Charkow-Asower Bahn, die durch ihr zahlreichen Unglückssalle, besonders den von Borki in trauriger Weise bekannt ist, ereigneten sich seit langer Zeit fortgesetzt die gröbsten Diebstähle. Baß verschwanden ganze Kisten und Packet aus den Frachtwagen, bald wurden du Kisten u. s. w. nur theilmeise geplündert, aber in keinem Falle wollte es gelingen, die Thater ausfindig zu machen. Jetzt hat sich nach dem Moskiewskie: Listo?" herausgestellt, daß ein Zugfuhrer, ein Oberschaffner, sowie mehrer Schaffner und Bremfer diese Diebstähl gemeinsam begangen und die gestohlener Waaren billig in Borki, Slawianek unt Lozowaja verkauft haben. Hehler und Stehler sitzen bereits sämmtlich im Gefängnisse. Ein reicher russischer Kaufmann aus dein Gouvernement Mohylew, Namens S., fuhr diefer Tage auf bei Eisenbahnlinie Brest - Moskau in einen Wagen 1. Classe. Unweit Mink stieget zwei sehr feingekleidete Herren ein, uni bald verkürzte man sich die Zeit durä Kartenspiel. Die"beiden zuletzt Gekoinmenen rauchten Cigarren von so vorzüglichem Aroma, daß S. seine Jteise geführten neugierig nach der Sorte dci Cigarren fragte. Man bezeichnete ihn dieselben als echte Havanna Cigarre und überreichte ihm eine derselben. Herz S. that mehrere Züge und fchlief. durch die in der Cigarre enthaltenem narkotischen Stoffe betäubt, ein. Als er auf der Station Baranowice mit fchmerzendem Kopfe aufwachte, warer feine Reisegefährten verschwunden uni mit ihnen die Bliejtasche des Herrn S , in der sich über 3000 Rubel befanden. Außerdem hatten die Diebe die golden, Uhr nebst Kette des Herrn S. mitge nommen. A n ö Z ü r i ch wirdgefchrie: ben: Ein hervortretende? Zug des öf feutlichen Lebens in der Schweiz ist dai emsige gemeinnützige Streben von Pri: vateu und Vereinen; hier geschieht aus verhältnißmäßig kleinem Boden in dn Thal Großes. ' Hat Herr Pfarrer Birr in Zürich seiner Zeit die freien Colonicr für schwächliche Kinder der unbemittelten Klassen aufgebracht, so will nun der Ausschuß des Schweizer. Frauenverbandes in Zürich die Errichtung einet . t . c ... ir...t. .t . n . i . . r . ziyweizeriWrn ryolungssialkon sur armere kränkliche Frauen versuchen. Di Verpflegung würde gratis oder zu redncirten Preisen gewährt. Der Ausschuß glaubt, es böte sich hier auch Gelegenheit für junge Töchter, sich in der Koch- uni Haushaltungskunde und Krankennfleg auszubilden. Dem Ausschuß selbst ge yort eine m Zünch patennrte Aerzttr an. Nächstens schon werden Sammlunaen eröffnet und es ist eine reae Theilnähme zu wünschen, zumal die Koster ostenbar bedeutend sein werden. In London p r ,b u c i r t fix$ seit einiger Zeit ein Asse, welcher di Violine pielt. ,. Das Thier hat se kleine Repertoirstücke, die es ziemlich reiq zum Vortrage bringt. Es hat un Gan zen zwei Jahre studirt, und ein Low doner Musik - Kritiker, welcher bei Scherzes halber eine Recerssion schrieb, meinte dann, daß em Mensch m dies schweren Zeit auch nicht viel mehr auf mezem schwierigen Instrumente erreiche. Der Asse, welcher elegante EoncenkTou lette, schwarzen Frackanzug mit weiße. Cravatte tragt, spielt aus einer Kinder geige und macht während des VortrageZ ein seyr kluges und ernstes Gesicht. Fehl! nur noch, daß die. . . .Elephanten an sangen Klavier zu spielen. , Merrtchzumpseisen, lange deutscht Vwsen. Cigarrenlviben etc. bei Wm. Mucho, No. 199 Ost Washington Str.
in auftauend plumper Weise coplrt. Die Plumpheit der Nachahmnng hatt,
eben in Braun
iisay?iwivaifrk3
Nq.AmMKVnW afe- . . r- i F3lJ, makiv z -t i -14 fä'k TROWEN V- T 24' da alte deutsche Blutreittkgttttgsmittel. Die beste, sicherst nd billigste Medizin gegen ejerdannngsbrschwerikn, Ddspkpkik. opffchmew qaNenleidrn. attblutigkktt. Haukkrantkekten, Bleichsucht, nsschläge, Uebetteit. eberlekde. iörichwure uu anim SrimltMtn des MagenS, der Leber oder des.BlutcS. Ebenso gegen die Lelden des elbtkchen GeschtechtS. PreiS S Qtntt; in llep,kheke , haben. rL ciNtt A. V06ELER CO.. BaKIrnort. U4L h8&k DaS große Schmerz?nhellmittel Rheumaiisnlus, Neiße im Gtfldtt, Gttederretken, 9cofb beuten. Gkcht, Hexenschug, reu,, weh nd Hüftenielde. Rückenschmerzen, Verftauchungen, Steifen Hals, Frisch Wunden, Gchnlttwuntzen, Quetsch ungen und Vrühungen. Zahnschmerzen, Kopfweh, Brandwunden, Gelenkschmerje, Ohrenweh, Aufgesprungene Hände. j end alle Schmerzen, welch ein äußerliches NU- : tel iesötdl'sen. yttl? L0 Centk; in Kllen Apotheke ,n hebe. m CHARLES A. VOGELER C0 BHtlrnor, Mi. 'S L-s HHpt m f.y?IS VZ fjfcl ! .Sf '-i tl 4.4 T 5t. &t$f4 &Mm e. ,; r r i&F'$ it-m f fTxl-' 4 EV?. rrilnt J f i & 'Kfc f 2 r-r-r ''-T' X i'. ; i T" iT gjs&f?T',"i'Jr', l"v . - .VaLSisAS'!'"" . FVi w; ffcHij' i Tf :'- II T1 jrfJl ?5t f -' ' ' "S-rt f lim'fr,Uh Pzmv ?rzl MWC-Ij 33 mm nm an t"?r. t y THE LÄDIS r AVCctiTB. NEVEIt OOT Oi' OKDKXl. If youdesireto zmrelu'.zeusevln? ttiacli1r;o. asic our aetit. at yonr jlao ir ttTtua and mLc!sa. li vc i casuHot Uuä ,nr iisrexit, irritö direct w oeai 'jet adtiref t you beiow umoS. mi MdXÄM mm WWM uusEs . m mw sqi;ärlux- wws. ItC. ST UW i:ti iin-Tja r; fl-S. ,t-Ä.rwj?. yy . 7?tra s- sc s.j -1BiiH)i-VlWjiila, Stur für 3nMar.ari.lU: W.U Cfer, 72 Ost 1Baitt(iBM ttet i t gtue I. II & W. Bahn. Kürzeste Linie nach dem Osten und Westen. Die einzige Linie mit soliden Zügen nach Bloo mwgton uns Peorla mit Dmöganzs'Wagen nach den Missouri Riber Punkt in einige Stunden weniger als andere Lahnen. Söenss Durchgangs Schlafwagen und Etuhlwagen. Wagen über Danville nach Chirago in kürzerer Zeit zn niedrigeren Preisen als andere Tahnen. Die kurze Linie nach Sprinasield, ColnmbnS, Ohio und allen Punkten im südlichen nnd öft Iichen Ohio. Die kürzeste nnd einzige Hnit mit DnrchgangS.Schlafwazen nach Urbana, Ohio, BeNefontsine, Kenwn, Tiffin, und San. dnSky. Die sutdorisirte Linie östlich mi! Schnellzeit nnd Tickets nach all bedeutenden östlichen Städten vou tzl fci$U0 weniger sl reguläre Rateu. Zuge im Indianapolis SahRhok. i W!ich4:Zora. tl:wKor. S:WSbdl wl.7:.UWvkg. Z::k.Rackm tt:wbdk om Osten 7Morg. 3: Rm. w:MbdS nrn j Bom Westen S:S0 Big w:Mg, :Ubd Feinste Speise, nnd Echlawages. Tickets und Auskunft ertheilt Gen. Paff. Agent, Geo. Bmler, US Sud JUwois StrsSe, und jeder andere Ägenl der Lime. H. . B n f n, Gen. Paff. Agent. . St 1 1 c , Wf&. ,g,5 WABASB Bö UTE ! Falls St die Stadt nach irszend einer Rtch. kdng hin zu verlassen beabllckilgn. geb,n Sik zur Wabajh Ticket-Osfi, M. 5K T?eft WssZwKws $&$t, Indianapolis. ad erfrage die Fahrpreise und Stzeres VtiU theilnngen. Besonder nfnt?rtfatuWt tritt Land-Käufern d Quzigrautk ngevendt. S!udfahrt.TrStt sch allen Plätzen WcheundNsrdweßenk Sie dtrekieSe Uinit ach I0KT.WAYNK, TOLKÜO iwnum iU Alle östliches StSdte VtNlVtt,Z. Pewß'VchlKsViess?, MalKsfigerLuschluß ud dollstSudig Sicher, heit ache Ih asoßs Wsösfb GahV Ne bsliedteste Mflagin-Baln w Smckr! 57. DtsteM-Psiisgier. ud Land.Zlgen Jndiaplts i. S s. t& t t S-nerSl TiSeMaLSger. i; st 1 1 1 , S.PäF.. nud Ttcket.N5t t.sZ. W. sgD WEEKLY PAYf.l EMTS 1 O.OOO to be giren tway while adverlising; Send for Information in fall, VLÄIIKE WATCn CLUIi, J03 uttd JOS ütate St., Chicago, Jll,
FMP
fe. &X m r r j0: -JiW
DWM'
'
TRADE l) s ;j rj MARK iJ' -m r ' - ' i
iu -i.
zzmx a a
t VI .- J
t5äf
i
mw
KM ti
V?
0
S
r,r
m i
7 & 11 KÄsy i ji . , r -.-j vl : 4 l 5 . - V-:L'. S4 11 " -;vSVJi4''l l I t H'ic "'Ä.i. -Kii.'V 1T t-1 I ui r (.'-r55&teOn E"if"Ä. 5 i x:-:Xf'i:f , j i -V-- MwVj: r 1 f ivti yu'TL3k ife JLc- 'ijT. j Ä-Ti A-i.'4 1 i JSc, -afcipr' l i '' -'! T '' t' "j 1 I i ltj0rSJTrK7. " '' 1 1 S- W"f? '. I i Wfir: f -1 l I KWl'A v t -c-'-a? --v Mg$M& C--ä5-x M MM-A .'.'5 -r i 't r& Z ;vV M lt''.''-''v-r? 'Nfoi- v6?J iiisfeÄ --iT?, . a , fe
m Miß Uh m
wmz. ,
i,l Hil
m
yE'fll
inia
B&Y.
RffSS WÄgi? , '"IM sjÄWSlifBSI :: f
. wk. nMiHfc-ifc . , . - - -tm r rfHünliiriP 3? I j n -ä '$ & ä s au finnbäc Rouk Obtoftgoi ST. Iföi itt !Plt4tT!rf2r Ilutt I ft 1 1 tat r 0 1 it itiisck 1 1 Äs , :r. IlB'bii tft dir beste mm n$ OS. WZR, Swrö nnd Tnö. LuSgrAeichnfZe? DiKft ! VröWptt Attdwl'sng Pulknann Cars zwilch .Um KröZrcn Städten. ritUburg, Harrisburg, (ttatimo; WssMiig-toii, riiüaöclpMa, New York Oolurabiii, CSadsaali iTidiauspoliä, Sl. hoia CttU eao &tx& Louisville. tzu It ? S'8tii i ein i tt ültrt Bhu cnilt. Äätt nkbfiit M wHtn9n 3ür?ifffrsj5?iüf-(s, ?KfiD m.f.w-. mm. w V,eg. . fit - tew'l t;f! 9-ztnt, Snict.e?iti ji ; , im 1 fi t r t , (4t. in cca ;et, U ttbvrs.P. 9t- Sft 1 1 1 x. isH &$t;t. Ntafii!, O. tt.VL. it it KM'-. iU.'Jla, iSi; fiä-, MAZ? Ht Vi 'KT 'lil f ,f 4 IVI'tfli : ;; M,l &?&äA, SV ' 'gj: ". W$ ü T U m t 'M E'sit; f5a Bit t&ntftt Ms Slait tut äefXSAZ!t M.l3m:vs? Z&mM. mmu KoTrff WoIurnffiTuu, . 'R'wMU.?, .lfISSi:Sl,Ä, 0l xr itl. w y.$ : 13' otffi ööud Ösitllf W.. 61 3&3<ä B fc&e Sirler Ut m fisb 655 WM. M WeZeZ Utta H uettttten ISii-4fvirgis. SZ?r $zp f t GHlükk'kzm, PZßSHitts, sK f tm iiSi rtflet 'laSe I KMzrasMs.VWiv vnd hch ssftn ysStzArzk fTri Kls? f Ltfotdm. Ob Gi heb w mSkt m m&Mun ttd f ec, tia SzMsatM t ; i mi tli WZesbelMWe'z -sb, V-miZ It, d,, v- ts I2L. i.km Jüfoaiag, kmtm Vagsgurs. Ad?Kie Mmßtv Ksi 3&tj.tt ett., . f i!If ßtil WsW, . U.N Ok. tl Wßr..Ut t$i g& '&U f I WU T W B f ti je fc ZLt H Xl M C rju P" 'Tjf t sl t i f V ÄiJ feis i M.. täZ'iif U$t MLZ SK liilAÜIa, HashTili, HcHXiph! (jfcei i5üf, Ätlaäin, STOUfftli, "L?. mirfUs, Mobile .Z Otimw tfü VskHsvsZi i9t ihifij ii.fi-:' m.t t ÄNed, sbf WM Säst? t mmM. PaksP-. Gchia. isä f1flrtrtagw m'w sti! S&ASWMt 31 Ut ?ftis aui EsEikvW It- .Wä,FeAM',,his!. tmfm' EchmMeä ml Äitir tm e Sf bh tMs pfc4;rff i ?yi Oft jnf. z fc- Gin -A .1r jÄjter SJL IM lGWitif ifStt &MtBi iltfirSt stzS4Z, safeitui Mtz SStaaif yz?., $9 nix Jak. See tan ZZa, PWSHvrg, p. 3 ttt a . t 1 1 u, arti se. s:-.z5s. o tf,r im ,. kHll mSh'tStuit:i':$' icmymijtmMi MUMmssMM .-v h-- --f Diß ZSrzrste und dinZKV, es 'rmiajJkMJkWim 8;j -- qnZfort. Si!pdi, W'otillo '$Hi?ßt City, i ics 9, nd allen Orte i& sörMchen Jsdwss, N'.z. ae, nördliche WisvU, WSesAsis, Ums inAtZeta, Nkbrse's, RuzHi, llife Miw DaZota, Rtdads. lmt LMförRles 0Sc, 2 direkte Jüzze Ul$ ds SndisuavoliS nach cöttes; iltzte nach. ZNchtgau CUy. St?auU -müRJ Schles-wago-s auf den Nüchizüg. CHiks;!: m an's Reizte! eriheiU. ris, sZ hat $tZ$m .!'.H??Ue tut txäittt Rate ii ua. l' dich: kde?t?t.f,n. CiiOJeUi , Hilet ntü etcfiB, ßaftTETksKH uä wtffae in Sassen, aUirttcfültc Sutn't fettttttw Uxif Ls?d ud Toi,O.z?.? itist i?-m tttHt bet ?s n "w Pai r-iK'ji rzirSt, trtt esaa Z:Mch, f 4li:5. nA litt istmx infia rSn$t, las, u: mi dä ?;fa nt U Hi teca mm ??i;Z a. , m o,';-, VLV Sisrni esests tm stH &a ji T. "O. Haiti ria, StlSil sptStjitr es at-r it&i, a,Msct i, trfa . Cssfoe, ?. V. TstH 'SkmurWvtttwVtt,. ifü.jlf'äs t,wp, r-'-f e t. Luxus I
MMMms L Bsai SSt fit? Urlil
auaKawwaaajjc--iiiiii nw"5u5X
- . !
UÄ&MM ?MfiOL!3?:i
Die Bee Liae Koste" H
(l&HIi. UNd SiAHU), Diele usgezzlchnet: Bahn umn Paffagler nach Claotr,QtIt C3Ierelmalft' Buß'ttlo, und aSiii Neu England mim V K l a s w a g o Mische JndksnKpkMs und Wew Uork . ghnt WagenwechZe!. Dwtte Verbindung nach MIssonri, Axksüms, Texas, X&nau Hebraslsa, Colorado, Calisornien und Mexiko WkdsZMVstks, E5f Dts wesbe sich ,wez kb S so, " Ltisb an XX B, Martin, GknU Paff. aent. " ' tCOI ,. ' ' J NicbolR, ötn'l Weg. tlßtni .. " " ctati. t;P
$4
'V
B Wri b i "jfiijjfl f ;is!!i! ' ' rip Öl II f m r P!!Ü! f 1 j! i- j ü f (!' . ?rüu:i $A !; : :H' i'l. it l-'i-- M t'-'i:; V: l'lril S - k it PKv'J l t.V rm ) r ) ::", : . : ?! ,:Px T i; ' lii!! KW m'i
' MM , U rfffl in i - '"' Ilfc' N:niHilH.iM,!.Kivi;:lii';-!liijj-J8!H1-Vii. ', j. .fHH ' "" w K 1 ! ' ,. :"r''-"'.. . : - ,,..! . :. ... MiM!iM'i.:,ik.,. ,!.!i,,U!jk:A!'.Mi!i!! ivÄ--
fefi
